Widerlegung der Gerüchte (2)
Gerücht:
Im Islam gilt die Zwangsheirat bzw. Sie wird als Erlaubt erklärt.
Wahrheit:
Wie oft man das hört: Die Frau wird im Islam zur Heirat gezwungen und darf nicht immer den heiraten, den sie liebt, stimmt das?
Kaum hat man einen schlechten Brauch entdeckt, schiebt man es sofort zum Islam. Bedeutet es, nur weil es in manchen “islamischen” Ländern Zwangsheirat ein Brauch war, dass es der Islam so vorschreibt oder erlaubt?
Im Islam ist es eine total große Sünde, eine Frau oder einen Mann ohne ihren Willen zu verheiraten. Der Islam verbietet das. Dass es manche Muslime trotzdem tun, bedeutet nur, dass es schlechte Muslime sind, oder eben einen schlechten Brauch durchführen.
Gott verabscheut diese Leute, die diesen Brauch nachgehen. Die Eltern, die ihre Tochter bzw. ihren Sohn Zwangsverheiraten, haben so lange Sünden zu tragen, solange diese unter der Heirat leiden. Zwar dürfen die Eltern ihren Sohn bzw. ihrer Tochter einen Rat geben und ihre Meinung zur Heirat sagen, jedoch letztendlich heiratet man den, den man liebt – ist logisch und klar – und auch im Islam so.
Dazu kam einmal ein Mädchen mit ihrem Vater zum Propheten(sas). Sie sagte zu Mohamed (fsmi): “Mein Vater will, dass ich einen Mann heirate, aber ich liebe diesen nicht.” Der Prophet(sas) antwortete: “Er ist doch ein guter Mann, heirate ihn doch.” Sie sagte: “Nein, ich will ihn nicht.”
Der Prophet sagte zum Vater des Mädchens: “So lass sie, verheirate sie nicht ohne ihren Willen.”
Aber warum werden solche Gerüchte ohne Hintergrundwissen verbreitet, vielleicht, um den Islam schlecht zu machen? Warum ist es so lustig, genau DIESE Religion schlecht zu machen?
Eben weil es die schnellstwachsende Religion ist, von der andere Religionen Angst haben, dass sie sich zu stark vermehrt – weil es eben die Wahrheit ist. Man bekämpft eben immer nur das Starke – vor dem man Angst hat! Davon bin ich überzeugt, und auch stolz darauf.Warum haben viele ein so schlechtes Bild vom Islam
Die langjährige Erfahrung im interkulturellen Dialog lehrt, dass es insbesondere folgende vier Aspekte sind, die es Nicht-Muslimen erschweren, ein authentisches (wahres, gutes) Bild vom Islam zu erhalten:
1) Zum einen gelingt vielen aufgrund mangelnden Wissens um die Materie eine Unterscheidung zwischen Kultur und Islam kaum oder gar nicht – ein Umstand, der übrigens auch für Muslime selbst gilt. Es darf und kann nicht alles, was z.B. aus Saudi-Arabien oder der Türkei kommt, dem Islam zugerechnet werden. Ebenso wie z.B. nicht alles, was aus den USA oder der Ukraine stammt, dem Christentum angerechnet werden darf.
2) Der zweite Aspekt, der es Nicht-Muslimen erschwert, ein authentisches Bild vom Islam zu erhalten, liegt darin, dass viele von ihnen sich diesbezüglich nicht von entsprechend qualifizierten Muslimen, sondern wiederum von Nicht-Muslimen informieren lassen. Ebenso wie es geradezu paradox erscheint, dass man sich etwa auf Vorträgen von einem Mann beispielsweise die „Rechte der modernen Frau“ erklären lässt, von einem katholischen Pfarrer die „Leistungen Martin Luthers“ dargestellt bekommt, oder von einem weißen Südstaatler über die „spirituelle Kultur der Indianer“ informiert wird, ebenso fragwürdig muss es auch erscheinen, wenn man sich den Islam nahezu ausschließlich von Nicht-Muslimen präsentieren lässt. Dass ein solches Vorgehen nur wenig zum Erkenntniserwerb beitragen kann, liegt geradezu auf der Hand. Die Ansichten und Darstellungen von Nicht-Muslimen und oftmals selbsternannten „Islam-Experten“ sollten lediglich ergänzend dazu dienen, diese mit dem authentischen Islam zu vergleichen, um so zu einem möglichst objektiven Ergebnis über deren Richtigkeit oder eben auch Unrichtigkeit zu gelangen.
3) Der dritte Aspekt, der ein Verstehen des Islam erheblich erschwert, besteht darin, dass sich die Muslime und deren Gelehrte derzeit selbst in einer geradezu dramatischen Krise befinden. So sind die so genannten „islamischen Kulturräume“ heutzutage oft von einem hohen Grad an Analphabetismus, Patriarchismus und Rückständigkeit geprägt, der es selbstverständlich in vielerlei Hinsicht erschwert, ein dem Islam entsprechendes Bild zu präsentieren. Die autokratischen und
diktatorischen Regime „islamischer Länder“, die nicht selten jegliches Denken zu verbieten suchen, sowie die Auswüchse radikal-literalistischer Randgruppen, die seit jüngerer Zeit einen „Kampf der Kulturen im Namen des Islam“ propagieren und durch spektakuläre Aktionen die eigentliche Mehrheit der Muslime bei weitem übertönen, leisten ihr Übriges, um ein entsprechend negatives Bild „vom Islam“ zu verbreiten, das wiederum von westlichen Medien ganz bewusst in Ausnutzung der „Angst der Menschen vor dem Fremden“, unter anderem wohl zur Befriedigung wirtschaftlicher Interessen, eifrig aufgegriffen und ausgeschlachtet wird.
4) Der vierte und letzte Aspekt schließlich besteht darin, dass kultureigene Begriffe, ohne eine nötige Beschäftigung mit dem „Fremden“, auf andere Kulturen übertragen werden. Das Gefangensein in den, von der eigenen Kultur definierten und geprägten Urtypen, Begriffs- und Denkmustern sowie in der eigenen Sprache, ist an sich zwaretwas völlig Normales, diese Befangenheit muss jedoch zum Begreifen fremder Kulturen unbedingt aufgebrochen oder zumindest entschärft werden.
Unser heiliger Prophet Muhammed(sas) sagte: “Jedes neugeborene Kind wird mit der ursprünglichen natürlichen Anlage zum Islam geboren; erst seine Eltern machen es zum Juden oder zum Christen.â€
Aus diesem Spruch des Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, kann man schließen, dass man den Kindern die islamische Religion lehren muss. Ihre reinen Seelen sind begabt und so beschaffen, sich zum Islam zu bekennen. Das Kind, das nichts vom Islam gelernt hat, missversteht den Islam, indem er sich durch Lügen und Verleumdungen von Gegnern des Islam täuschen lässt. Er glaubt sogar, dass der Islam etwas Böses und fortschrittfeindliches sei. Wenn ein Unwissender, der keine religiösen Kenntnisse besitzt und den Islam nicht recht versteht, in die Falle der Feinde des Islam geratet, kann er den Islam als etwas
ganz anders ansehen und zum Opfer der erfundenen Anschwärzungen und der ihm eingeprägten schädlichen Meinungen werden. Somit findet er in seinem Leben keinen Frieden und kein Glück. Im Jenseits bekommt er ewige Qual und Marter.
Jeder Moslem und auch jeder Mensch sollte wissen, welche gemeinen, ekelhaften Anschwärzungen und Verleumdungen die Feinde des Islam erfunden haben, um die Jugend täuschen zu können. Ein Ausweg um, sich nicht durch diese Verleumdungen und Lügen täuschen zu lassen und dadurch nicht ins Unglück zu geraten, ist die Erhabenheit des Islams im Vergleich zu anderen Religionen, dessen Dienst und Wohltat zu Wissen, Technik, Moral und menschlicher Gesundheit und dessen Aufforderung zum tüchtigen Arbeiten, Fortschreiten, Zusammenkommen und Einanderlieben gut zu verstehen. Ein Vernünftiger, der den Islam gut verstanden und recht begriffen hat, lässt sich durch die Anschwärzungen der Feinde des Islam nicht täuschen. Er hat deshalb mit ihnen Mitleid, weil er sieht, wie unwissend sie in Religion und Wissenschaft sind und wie sie betrogen wurden. Er betet zu ALLAH, dem Erhabenen, dass Er sie recht leiten und von diesem Unglück retten möge.
Zugänglich wurden uns einige Seiten, die von einem irregeführten Unwissenden in der Religion unverschämt und mit dem Zweck niedergeschrieben wurden, seine schädlichen Meinungen überall zu verbreiten und dadurch auch gute Menschen zu verderben, indem er seine Seelenkrankheit, die zum ewigen Unglück führt, auf andere überträgt. Einige können diese Schriften, welche dem Rechten, Guten und Erhabenen widersprechen, für wesentlich, und wissenschaftlich halten, und sich durch seinen Ruhm täuschen lassen. Mit dem Bedenken in Bezug auf diese Gefahr finden wir es geeignet, einige von diesen gemeinen Anschwärzungen zu widerlegen. Nachdem die Jugend mit reinem Gewissen und reiner Seele die unverschämten, erfundenen Worte und die dementsprechende Wahrheit in den folgenden zwölf
Punkten durchgelesen hat, wird sie die Taktiken und Fallen der Feinde des Islam erblicken und Ungläubige mit böser Seele und Absicht besser erkennen.
Nun muss man sich über eins im Klaren sein: Wer den Islam kennen lernen will, soll weder einen Terroristen, noch einen Verbrecher als Beispiel nehmen, was fast immer gemacht wird. Auch das Gerede der Leute wäre der falsche Weg zum Wissen. Denn diese reden schlecht vom Islam, wissen die Wahrheit nicht und verbreiten nichts als Lügen.
Wer wirklich sein Wissen erweitern will, und über den Islam etwas erfahren will, hat zwei Quellen, die die 100 %ige Wahrheit über diese Religion sprechen: Der Koran (Worte Gottes) und die Sunna, die Aussagen und das Leben des Profeten Mohamad (fsmi). Man braucht immer beides, um die Gesetze und Aussagen Gottes richtig zu verstehen.
von Schwester Jasmina A.

Mascha Allaah, Barak Allaahu feek fr diesen Beitrag…
wie oft dieses Thema in letzter Zeit angesprochen wird subhanAllaah.
Selbst gestern lief auf dem 1. ein Film darber das sich jugendliche erhingen weil sie gezwungen wurden zu heiraten..selbst hier in den Bssen hngen Plakate wo drauf steht “Keiner darf dich zwingen, wer entscheidet bei dir wen du heiratest, Oma? Opa?vater?bruder?” und dann eine Abbildung einer Trkin-.-
subhanAllaah…
So hnlich ist es mir ergangen, als ich mich ber die jdische Religion informieren wollte und dazu das Buch des katholischen Theologen Hans Kng ber das Judentum kaufte. Whrend ich ausfhrliche Informationen ber die Glaubenslehre, Schriften, berlieferungen und Feste der Juden zu erfahren hoffte, mute ich zu meiner Enttuschung feststellen, da Kng sich in seinem Buch vorwiegend ber das Verhltnis der Deutschen zu den Juden auslt. Die Website einer jdischen Gemeinde, auf die ich jngst gestoen bin, hat meine diesbezglichen Erwartungen besser erfllt.
Bezglich der Zwangsheiraten sei erwhnt, da diese in bestimmten Kreisen (z.B. Adelshuser u. Geldadel) im christlichen Abendland frher vorherrschend waren, heute vielleicht auch noch weit verbreitet sind, nur da kaum jemand darber spricht, da ja die Muslime die Bsen sind und nicht die anderen und man das Fehlverhalten von einigen unwissenden Muslimen gern verallgemeinert. Weiterhin scheint es so zu sein, da die Zwangsheiraten u.a. gerade dort verbreitet sind, wo es keine Schara-Gerichte gibt, wie bspw. in der laizistischen Trkei. So konnte ich in Jordanien erleben, da der vom Schara-Gericht beauftragte Standesbeamte die Braut zur Unterschrift auf die Einwilligungserklrung aus dem Raum herausbat, in dem die Angehrigen beider beteiligten Familien versammelt waren, so da sie im Falle eines vorliegenden Zwanges zur Heirat ihre Unterschrift leichter htte verweigern knnen.
Wenn Zwangsheiraten nichts mit dem islam zu tun haben, warum werden sie dann in erster Linie von Menschen aus dem islamischen Kuturkreis praktiziert?
Manche Menschen wollen auch nie was dazulernen, nich Erwin? Hast du dir den Text berhaupt durchgelesen? Deinem mangelhaften Beitrag zufolge nicht.
Waren das oben nicht Beweise genug? Islam funktioniert nur mit Beweisen, genauso wie jede andere Religion auch.
Das Pfarrer Kinder vergewaltigen hat auch nichts mit dem Christentun zu tun oder? Man kann nich Fahrer nicht am Auto messen, wie oft denn noch?
Die Menschen praktizieren den Islam nicht mehr und deshalb siehst du auch soviele Misstnde. Kultur ist was anderes als Islam. Und islamischer Kulturkreis ist ein Widerspruch in sich, wenn du damit agrumentieren willst