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Die Hoffnung der Muslime

Von Behija M

“Oh, Sohn Adams, wann immer du MICH aufrichtig, um etwas bittest und auf MEINE Barmherzigkeit hoffst, vergebe ICH dir deine Sünden, so viele es auch sein mögen, das fällt mir nicht schwer.

Oh, Sohn Adams, wenn auch deine Sünden bis zum Himmel reichen und du MICH um Vergebung bittest, werde ICH dir verzeihen, das fällt mir nicht schwer.

Oh, Sohn Adams, wenn deine Sünden die Erdoberfläche bedecken würden und du damit vor MICH trittst, ohne MIR jemanden beigesellt zu haben, würde ICH dir all deine Sünden vergeben.“

(Tirmizi)

Natürlich sind hier nicht nur die Männer gemeint, sondern auch die Frauen.

„ICH bin bei meinem Diener, wenn er MEINER gedenkt………“
(Buhari, Hadis Kuddsi)

„Jede/r denke Gutes über seinen Herrn, bevor er aus diesem Leben scheidet“, sprach der Gesandte Muhammed, Friede sei mit ihm, drei Tage vor seinem Tod. (überliefert von Muslim)

Eines Tages kam der Gesandte Muhammed, Friede sei mit ihm, an das Totenbett eines jungen Mannes und fragte ihn:“ Wie fühlst du dich?“, dieser antwortete: „Oh, Allahs Gesandter ich sehne mich nach meinem Herrn, doch habe ich Befürchtungen, wegen meiner schlechten Taten.“ In solcher Lage können diese gegensätzliche Eigenschaften, bei einem Diener nicht vorhanden sein, so dass ihm sein Herr seine Wünsche erfüllt und ihn vor seinen Ängsten schützt. (Tirmizi)

So lange der Mensch lebt, ist es besser, wenn er seinen Schöpfer fürchtet, so dass er nur Gutes tut, doch wenn er im Sterben liegt, ist es besser wenn er die Hoffnung hat, dass ihm sein Herr seine Sünden vergeben wird.

Der Mensch ist von Natur aus schwach und wird sein Leben lang Fehler begehen, doch es ist nur wichtig, diese zu erkennen, anzunehmen und sich aus tiefstem Herzen bemühen sich zu verbessern.

Es wird nie einen Menschen geben, der „perfekt“ ist, dessen müssen wir uns vollkommen bewusst sein, so hat uns Allah geschaffen, doch er schuf auch die Hoffnung auf Vergebung!

Für einen Muslim gibt es nie eine ausweglose Situation, Hoffnung ist immer vorhanden, wenn es keine mehr für dieses Leben gibt, dann gibt es die Freude mit der Begegnung Allahs:
„Aus Liebe zu Dir, Du bist bei mir während ich sterbe, ich sehnte mich nach diesem Tag, du bist meine Hoffnung, es gibt keinen Schöpfer außer Allah.“¹

(Sejh Adem ibn ebu Ijas, Scheich, Imam und eine große Persönlichkeit, 220 Jahre nach der islamischen Zeitrechnung, Hidzra – aus dem Buch „El- Ibadatul- kalbijje ve eseruha fi hajatil- mu’ minin“, Dr. Muhammed b. Hasan b. Akil Musa Es- Serif)¹

„Ein Gefangener eigener Sünden steht vor Deiner Tür

Fürchtet all das wovon Du Kenntnis hast

Fürchtet die Sünden, die vor Dir unverborgen blieben

Bittet Dich um Vergebung, er hofft und hat Angst vor Dir

Wer ist Derjenige vor Dem man Hoffnung und Furcht hat

Niemand kann sich Dir entgegenstellen

Mein Herr, beschäme mich nicht in dem Buch meiner Taten

Wenn es am Tage des Gerichts verteilt wird“¹

Dies soll nur zeigen, dass sich ein Muslim immer in einer guten Situation befindet, selbst, wenn ihr/ihm Böses angetan wird, denn dass reinigt sie/ihn vor Sünden.

Situationen so wie sie sind zu akzeptieren ist psychologisch sehr wichtig. Wenn eine Lage aussichtslos erscheint muss man nach vorne sehen und retten was noch zu retten ist.

Allah hat uns verpflichtet unseren Geist und unseren Körper zu erhalten und zu pflegen, bis zum Tod. Das bedeutet, niemand kann es sich leisten mit einer schwierigen Situation negativ umzugehen. Damit schadest du dir nur selber und Allah wird dich zur Verantwortung ziehen.

Nach den vielen Todesfällen von Muslimen finde ich es sehr wichtig, Nichtmuslime aber auch Muslime davon in Kenntnis zu setzen, dass in dem Zustand in dem du dich bei deinem Tod befunden hast, du vor deinem Schöpfer trittst, denkt mal darüber nach……………..hast du getötet, trittst du als Mörder vor deinem Schöpfer…………warst du ein Dieb, trittst du als Dieb vor deinem Schöpfer……………………………………………………………………………………

(Abdullah ibn El- Mubarek, Buch „El- Ibadatul- kalbijje ve eseruha fi hajatil- mu’ minin, Dr.
Muhammed b. Hasan)¹

4 Antworten auf Die Hoffnung der Muslime

  • Karima82 sagt:

    Bismillah Ar-Rahman Ar-Rahim

    As salam alaikum warahmatu Allah wabarakatuh

    Barak Allahu fiek fr den wundervollen Beitrag. Wenn man betrachtet wie unsere Geschwister in den Kriegslnder stark bleiben und stets Allah lobpreisen. Kmpfen wir hier oft mit der Hoffnungslosigkeit.

    Mge Allah dich reichlich belohnen.Amin

    wa alaikum as salam

  • Abud sagt:

    Mit Schm oder Bild asch-Schm, dem Grosyrien, fr das Allahs Gesandter Allah segne ihn und gebe ihm Heil um Segen bat, ist das Gebiet vom Sden des heutigen Jordanien bis in den Sdosten der Trkei, ungefhr auf die Hhe von Aintb (Gaziantep) gemeint, und vom Mittelmeer bis zum Euphrat, bzw. der Wste, die sich zwischen dem Ostjordanland und dem Irak erstreckt. Die Araber zur Zeit des Propheten Allah segne ihn und gebe ihm Heil rechneten auch die zum heutigen Saudi Arabien gehrende Stadt Tabk noch als auerhalb der Arabischen Halbinsel liegend und zu Schm gehrend.
    Allah, der Erhabene, sagt im Qurn: Sie (die Kinder Israels) sagten: O Ms (Mose), in ihm ist ein bermchtiges Volk. Wir werden es gewi nicht betreten, bis sie aus ihm herausgehen. Wenn sie aus ihm herausgehen, dann wollen wir (es) gewi betreten. [Sra 5 al-Mida 22]. Die heutigen Palstinenser verstehen sich als Nachkommen dieses als stark, berlegen, mchtig (arab.: dschabbr) beschriebenen Volkes. Bekanntlich waren es die in Gaza ansssigen Philister, die den Israeliten am meisten zu schaffen machten. Die gypter hingegen werden im Qurn folgendermaen beschrieben: Er (Pharao) fand sein Volk leicht (zu beeinflussen), und da gehorchten sie ihm. Gewi, sie waren ein frevlerisches Volk [Sra 43 az-Zukhruf 54]. Wie es scheint, haben die genannten Vlker diese Eigenschaften bis heute behalten.
    Nachdem die Israeliten 40 Jahre lang in der Wste gelebt hatten und unter ihnen eine neue Generation aufgewachsen war, die nicht mehr mit dem Volk des Pharao zusammen gelebt und dessen Eigenschaften angenommen hatte, sondern unter den harten Lebensbedingungen der Wste und in den Auseinandersetzungen mit anderen Vlkern am Rande der Wste, waren sie bereit, den Kampf mit den Bewohnern Palstinas aufzunehmen. hnlich verhlt es sich mit den Palstinensern heute: die Generation, die sich von den Zionisten von ihrem Land vertreiben lie und denen ihr Landbesitz, ihre Obstpflanzungen und fruchtbaren Felder mehr bedeuteten als der Gehorsam gegenber Allah, mu erst aussterben, um einer neuen Generation Platz zu machen, die in der Vertreibung und in Flchtlingslagern unter den harten Bedingungen der Besetzung aufgewachsen ist. Whrend die alte Generation der Vertriebenen, die noch gelernt hatte, ihren Paschas und Grogrundbesitzern zu gehorchen, auf ihre politischen und militrischen Fhrer vertraute, die sie verraten und im Stich gelassen haben, nimmt die neue Generation den Widerstand selbst in die Hand und vertraut nicht auf regulre Streitkrfte, sondern auf ihren eigenen Willen und ihre eigene Kraft, selbst mit bescheidenen Mitteln um die Existenz zu kmpfen. Und am Ende wird sie oder die ihr nachfolgende Generation wenn Allah will imstande sein, das Land zurckzuerobern, aus dem ihre Vter und Grovter vertrieben wurden.

  • Meydoew sagt:

    Selam
    wir lesen,hren ja tagein tagaus ber den “islamischen Terror” “islamischen Hass”, aber wie sieht es mit den jdischen Medien aus?
    Gibt es bei den Juden Haprediger? Menschen, die offen den Massenmord befrworten?
    Vielleicht sollte man diese Gruppen offen zeigen.

    Meydoew

  • mariam33 sagt:

    Asalamu aleikum
    Die Chance, dass in den Medien wirklich unabhngig berichtet wird ist fast Null. Meist kommt erst ein bisschen Licht ins Dunkle, wenn die Sachen bereits gelaufen sind oder zumindest in vollem Gange (siehe Irakkrieg, 9-11 usw.). Zudem sitzen viele Israelfreunde in hohen Medienposten oder in hohen Posten bei Grosskonzernen. Die Medien leben von der Werbung; das heisst: Kritischer Beitrag in der Zeitung= Grosskonzern sauer= keine Werbung mehr =Konkursgefahr. Also immer brav aufpassen was man schreibt und besser noch ein bisschen ber Britney Spears Diterfolge plappern, als ber Israels Terror. Traurig aber wahr. So luft das Spiel. Und dem Brger wird vorgegauckelt, dass Zensur nur in Drittweltstaaten existieren wrde..