Der pädagogische Aspekt der Kindererziehung aus der Sicht des Islam (2)
von Schwester Behija
In diesem Bericht möchte ich zeigen, dass angelehnt durch das Wort unseres Schöpfers, die Religion als Wegweiser und Stütze in unserem Leben dient. Der Gesandte, Muhammed (Friede sei mit ihm) macht uns darauf aufmerksam, dass wir uns ändern müssen, damit sich dann das Verhalten unserer Umgebung ändert. Die ganze Menschheit kann nicht geändert werden indem ich mich selbst und mein näheres Umfeld außer acht lasse. Eine Gemeinschaft ist sehr wichtig, doch auch das Bewahren der Individualität! Weiterlesen
Lästern als Volkssport
Heutzutage hat es sich bei den Menschen leider etabliert, lästern als Volkssport zu betreiben. Die Zunge wird durch das Weiterleiten von Gerüchten oder vermeintlichen Informationen über Nachbar, Freund, Arbeitskollege trainiert und durch Tratschübungen in Form gehalten. Weiterlesen
Was ist der Mensch?
Von Bruder Sayfullah_Y
Was ist der Mensch? Da ich ein Muslim bin, d.h. ein Mensch der sich dem Willen Gottes vollkommen unterwirft, kenne ich die Antwort zu dieser Frage bereits. Ich bin ein Diener, besser gesagt der Mensch ist ein Diener, denn Gott sagt im Qur´an in Sura 51, Vers 56:
“Und die Jinn und die Menschen habe ich nur dazu erschaffen, dass sie mir dienen” Weiterlesen
Die Wahrheit über Israel
Auf die Frage, wie viel Kritik verträgt ein Staat Israel, kann folgendes geantwortet werden: Wenn ein Deutscher Kritik an der Regierung Israels ausübt so ist er ein Nazi, ein Araber gilt dann als Antisemit und die Übrigen, also die Palästinenser, die haben nichts zu melden, das sind alles radikale Terorristen. Bekleiden sie dann noch Regierungsämter, ist ein Rausschmiss aus dem Knesset die Folge. Wie reagiert man aber, wenn eine private Person aus den eigenen Reihen, also ein Israelischer Oxford Professor und ehemaliges Mitglied der israelischen Armee, sich negativ zu Wort meldet?
Man hüllt sich in Schweigen oder tituliert diese Personen als Verräter am eigenen Volk, nur weil sie es gewagt haben, die Wahrheit auszusprechen. Um so notwendiger wird es dann, dass sich genau diese Personengruppen gehör verschaffen und ihre Botschaft eine große Bandbreite an Menschen erreicht. Das Interview mit Herrn Shlaim erschien im The Guardian und wurde von nafisa.de ins Deutsche übersetzt. Hier die gekürzte Fassung:
Der Oxford Professor für internationale Beziehungen Avi Shlaim diente in der israelischen Armee und hat niemals die Legitimität des Staates hinterfragt. Aber dessen gnadenlosen Angriffe auf Gaza haben ihn verheerende Schlüsse ziehen lassen.
Die einzige Möglichkeit, aus dem sinnlosen Krieg in Gaza klug zu werden, liegt darin, die geschichtlichen Zusammenhänge zu verstehen. Die Gründung des Staates Israel 1948 beinhaltete ein erhebliches Unrecht gegenüber den Palästinensern. Britische Funktionäre verübelten Amerika sehr stark seine Parteilichkeit mit dem neugeborenen Staat. Am 2. Juni 1948 schrieb Sir John Troutbeck an den Außenminister, Ernest Bevin, dass die Amerikaner für die Schaffung eines Gangster-Staates verantwortlich seien, dem „an utterly unscrupulous set of leaders“ (eine Reihe vollkommen skrupelloser Anführer) vorstehe. Ich dachte immer, dass dieses Urteil zu scharf sei, aber Israels bösartige Angriffe auf die Menschen von Gaza sowie die Mittäterschaft der Bush-Regierung bei diesen Angriffen, haben diese Frage wieder zur Diskussion gestellt.
Ich schreibe als jemand, der der israelischen Armee Mitte der 60er Jahre loyal gedient und niemals die Legitimität des Staates Israel in seinen Grenzen vor 1967 in Frage gestellt hat. Was ich vollständig ablehne ist das zionistische Kolonisierungsprojekt jenseits der Grünen Grenze. Die Israelische Besatzung des Westjordanlandes und des Gaza Streifens in der Folgezeit des Krieges von 1967 hatten sehr wenig mit Sicherheit und sehr viel mit territorialem Expansionsstreben zu tun. Das Ziel war, durch ständige politische, wirtschaftliche und militärische Kontrolle über die palästinensischen Gebiete, ein größeres Israel zu begründen. Und das Ergebnis war eine der längsten und brutalsten Militärokkupationen der modernen Zeit.
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Vier Jahrzehnte Israelischer Kontrolle haben der Wirtschaft des Gazastreifens unberechenbaren Schaden zugefügt. Mit einer zahlreichen Bevölkerung von 1948er Flüchtlingen in einem winzigen, vollgestopften Streifen Land ohne Infrastruktur und natürliche Ressourcen, waren die Aussichten von Gaza nie rosig. Gaza ist jedoch nicht nur einfach ein Fall von wirtschaftlicher Unterentwicklung, sondern ein einzigartig brutaler Fall von vorsätzlicher De-Entwicklung. Israel machte aus den Menschen von Gaza – um einen Biblischen Ausdruck zu bemühen – Wasserträger und Holzfäller, eine Quelle für billige Arbeiter und einen unverlierbaren Markt für israelische Waren. Die Entwicklung einer lokalen Industrie wurde aktiv verhindert, um es den Palästinensern unmöglich zu machen, ihre Unterordnung unter Israel zu beenden und die wirtschaftlichen Grundlagen zu legen, die für wirkliche politische Unabhängigkeit unentbehrlich sind.
Gaza ist ein klassischer Fall von kolonialer Ausbeutung in der postkolonialen Ära. Jüdische Siedlungen in den besetzten Gebieten sind unmoralisch, illegal und ein unüberwindbares Hindernis für den Frieden. Sie sind gleichzeitig das Instrument der Ausbeutung und das Symbol der verhassten Okkupation. In Gaza zählten die Siedler 2005 nur 8000 Personen im Vergleich zu 1,4 Millionen Einheimischen. Dennoch kontrollierten die Siedler 25% des Territoriums, 40% des anbaufähigen Landes und den Löwenanteil der knappen Wasserressourcen. Auf Tuchfühlung mit diesen fremden Eindringlingen lebte die Mehrheit der Bevölkerung in erbärmlicher Armut und unvorstellbarem Elend. 80% von ihnen leben immer noch von weniger als 2 Dollar pro Tag. Die Lebensbedingungen in dem Streifen bleiben ein Affront gegen sittliche Werte, ein starker Antrieb für den Widerstand und eine fruchtbare Brutstätte für politischen Extremismus.
Im August 2005 veranstaltete eine Likud-Regierung unter Ariel Sharon einen einseitigen Rückzug Israels aus Gaza, bei dem alle 8000 Siedler abgezogen und die Häuser und Farmen, die sie zurückgelassen hatten, zerstört wurden. Hamas, die islamische Widerstandsbewegung, betrieb eine effektive Kampagne, die Israelis aus Gaza zu vertreiben. Der Rückzug war eine Erniedrigung für die israelischen Verteidigungskräfte. Der Welt präsentierte Sharon den Rückzug aus Gaza als einen Beitrag zum Frieden, basierend auf einer Zwei-Staaten-Lösung. Im Folgejahr jedoch, siedelten weitere 12000 Israelis im Westjordanland, was weiter die Möglichkeiten für einen unabhängigen palästinensischen Staat verringerte. Landnahme und Friedensbemühungen sind schlicht unvereinbar. Israel hatte eine Wahl, und es wählte Land statt Frieden.
Der wahre Beweggrund der Aktion war, die Grenzen eines größeren Israel einseitig neu zu ziehen, indem man die wichtigsten Siedlungen im Westjordanland in den israelischen Staat integrierte. Der Rückzug aus dem Gazastreifen war daher nicht der Auftakt zu Friedensverhandlungen mit der Palästinensischen Behörde, sondern der Auftakt zu weiterer zionistischer Expansion in das Westjordanland. Es war ein einseitiger israelischer Schachzug, der, irrtümlicherweise wie ich denke, im Sinne des nationalen Interesses Israels vollzogen wurde. Verwurzelt in einer grundlegenden Ablehnung einer palästinensischen nationalen Identität, war der Rückzug aus Gaza Teil einer Langzeitstrategie, dem palästinensischen Volk jegliche unabhängige politische Existenz auf ihrem Land zu verwehren.
Die israelischen Siedler wurden abgezogen, aber das israelische Militär fuhr fort, jeglichen Zugang zum Gazastreifen, zu Land, zu Wasser und in der Luft, zu kontrollieren. Gaza wurde über Nacht in ein Open-Air-Gefängnis verwandelt. Von diesem Moment an genoss die israelische Luftwaffe eine uneingeschränkte Freiheit, Bomben abzuwerfen, Überschallknalls zu produzieren indem sie tief flogen und die Schallgrenze durchbrachen und die unglückseligen Bewohner dieses Gefängnisses zu terrorisieren.
Israel stellt sich selbst gerne als eine Insel der Demokratie inmitten eines Meers autoritärer Regierungssysteme dar. Dabei hat Israel in seiner ganzen Geschichte nichts getan, um die Demokratie auf der arabischen Seite zu befördern und hat aber eine Menge dazu getan, diese zu untergraben. Israel hat eine lange Geschichte geheimer Kollaboration mit reaktionären arabischen Regimes zur Unterdrückung des palästinensischen Nationalismus. Trotz aller Hindernisse gelang es dem palästinensischen Volk, die einzige echte Demokratie in der arabischen Welt zu errichten – möglicherweise mit der Ausnahme vom Libanon. Im Januar 2006 brachten freie und faire Wahlen für den gesetzgebenden Rat der Palästinensischen Behörde eine von der Hamas geführte Regierung an die Macht. Israel jedoch lehnte es ab, diese demokratisch gewählte Regierung anzuerkennen, indem es erklärte, Hamas sei schlicht und einfach eine terroristische Organisation.
Amerika und die EU schlossen sich dieser Ächtung und Dämonisierung der Hamas-Regierung schamlos an und unterstützten den Versuch, diese durch das Zurückhalten von Steuereinnahmen und Auslandshilfe zu Fall zu bringen. Es entwickelte sich dadurch eine surreale Situation und ein erheblicher Teil der internationalen Gemeinschaft verhängte wirtschaftliche Sanktionen – nicht gegen den Besatzer, sondern gegen die Besetzten, nicht gegen den Unterdrücker, sondern gegen die Unterdrückten.
Wie so oft in der tragischen Geschichte Palästinas, wurden die Opfer für ihr Unglück selbst verantwortlich gemacht. Israels Propagandamaschinerie verbreitete beharrlich die Auffassung, dass Palästinenser Terroristen seien, dass sie eine Koexistenz mit dem jüdischen Staat ablehnten, dass ihr Nationalismus kaum mehr als Antisemitismus sei, dass Hamas lediglich ein Haufen religiöser Fanatiker und der Islam unvereinbar mit der Demokratie sei. Aber die simple Wahrheit ist, dass das palästinensische Volk ein normales Volk mit normalen Hoffnungen und Wünschen ist. Sie sind nicht besser aber auch nicht schlechter als irgendeine andere nationale Gruppe. Wonach sie streben ist letztendlich ein Stück Land, das sie ihr eigen nennen und auf dem sie in Freiheit und Würde leben können.
Wie bei anderen radikalen Bewegungen, wurde das politische Programm der Hamas moderater, sobald sie an die Regierung kamen. Von der ideologischen Ablehnungshaltung ihrer Charta bewegten sie sich hin zu einer pragmatischen Verständigung über eine Zwei-Staaten-Lösung. Im März 2007 bildeten Hamas und Fatah eine nationale Einheitsregierung, die bereit war, eine langfristige Waffenruhe mit Israel auszuhandeln. Israel jedoch lehnte es ab, mit einer Regierung zu verhandeln, an der Hamas teilhatte.
Es fuhr mit der alten Strategie des teilen und herrschen zwischen rivalisierenden palästinensischen Fraktionen fort. In den späten 80ern hatte Israel die enstehende Hamas unterstützt, um Fatah, die säkulare nationale Bewegung unter Yassir Arafat, zu schwächen. Nun fing Israel an, die korrupten und beeinflussbaren Führungspersonen der Fatah, ihre religiösen politischen Gegner zu stürzen und sich die Macht zurückzuholen. Aggressive amerikanische Neokonservative unterstützten diesen hinterhältigen Plan, einen palästinensischen Bürgerkrieg anzuzetteln. Ihre Einmischung trug entschieden zum Kollabieren der nationalen Einheitsregierung bei, sowie zur Machtergreifung der Hamas im Gazastreifen im Juni 2007, um einem Coup der Fatah zuvorzukommen.
Der Krieg in Gaza, den Israel am 27. Dezember entfesselte, war der Höhepunkt einer Reihe von Zusammenstößen und Konfrontationen mit der Hamas Regierung. In einem weiteren Sinne ist es jedoch ein Krieg Israels gegen das palästinensische Volk, weil das Volk die Partei an die Macht gewählt hatte. Das erklärte Ziel des Krieges ist die Schwächung der Hamas und die Verstärkung des Drucks, bis seine Führungspersonen einer neuen Waffenruhe zu Israels Bedingungen zustimmen. Das unerklärte Ziel ist es, die Palästinenser in Gaza in den Augen der Weltöffentlichkeit lediglich als ein humanitäres Problem erscheinen zu lassen und damit ihren Kampf um Unabhängigkeit und Eigenstaatlichkeit zu behindern.
Der Zeitpunkt des Krieges war Ergebnis politischen Kalküls. Eine allgemeine Wahl ist für den 10. Februar angesetzt und im Vorfeld der Wahl suchen alle wichtigen Kandidaten nach einer Möglichkeit, ihre Härte unter Beweis zu stellen. Die Führungsspitze der Armee hatten es kaum erwarten können, der Hamas einen vernichtenden Schlag zu versetzen, um ihren Ruf wiederherzustellen, der unter dem Fehlschlag des Krieges gegen die Hizbollah im Libanon im Juli 2006 sehr gelitten hatte. Israels zynische Führungskräfte konnten auch auf die Apathie und das Unvermögen der pro-westlichen arabischen Regimes zählen, sowie auf die blinde Unterstützung von Präsident Bush am Ende seiner Amtszeit im Weißen Haus. Bush kam bereitwillig entgegen, indem er der Hamas die ganze Verantwortung für die Krise zusprach, gegen Anträge des UN Sicherheitsrates auf einen sofortigen Waffenstillstand Vetos einlegte und Israel einen Freifahrtschein für eine Bodenoffensive in Gaza ausstellte.
Wie immer behauptet Israel, das Opfer palästinensischer Aggression zu sein, aber das bloße Ungleichgewicht der Macht zwischen den beiden Seiten lässt wenig Zweifel daran, wer das wirkliche Opfer ist. Dies ist tatsächlich ein Konflikt zwischen David und Goliath, allerdings wurde das biblische Bild umgekehrt – ein kleiner und schutzloser palästinensischer David steht einem schwer bewaffneten, gnadenlosen und anmaßenden israelischen Goliath gegenüber. Der Weg der brutalen Militärgewalt wird, wie immer, von der durchdringenden Rhetorik der Opferrolle begleitet sowie von einer Mischung aus Selbstmitleid überlagert mit Selbstgefälligkeit. Im Hebräischen nennt man das das Syndrom von bokhim ve-yorim, “Weinen und Schießenâ€.
Um eines klarzustellen: Hamas ist kein völlig unschuldiger Part in diesem Konflikt. Der Früchte ihres Wahlsiegs beraubt und mit einem skrupellosen Gegner konfrontiert, flüchtete sie sich zur Waffe der Schwachen. Militante von Hamas und Islamic Jihad fuhren fort, Qassam-Raketen auf israelische Siedlungen nahe der Grenze zu Gaza abzuschießen bis Ägypten letzten Juni einen 6-monatigen Waffenstillstand vermittelte. Der Schaden, der von diesen primitiven Raketen verursacht wird ist minimal, aber die psychologischen Auswirkungen sind immens und veranlassten die Öffentlichkeit von ihrer Regierung Schutz zu verlangen. Unter den Umständen hatte Israel das Recht, sich selbst zu verteidigen, aber seine Reaktion auf die Nadelstiche von Raketenangriffen war vollkommen unverhältnismäßig. Die Zahlen sprechen für sich. In den drei Jahren nach dem Rückzug aus Gaza wurden 11 Israelis durch Raketenbeschuss getötet. Auf der anderen Seite tötete das IDF (Israelisches Militär; Anm.d.Ü.) alleine von 2005 bis 2007 1,290 Palästinenser in Gaza ,darunter 222 Kinder.
Egal wie die Zahlen aussehen, das Töten von Zivilisten ist falsch. Diese Regel gilt für Israel genauso wie für Hamas, aber Israels Gesamtregister ist eines von ungezügelter und unaufhörlicher Brutalität gegenüber den Einwohnern von Gaza. Israel hielt die Blockade von Gaza auch noch dann aufrecht als die Waffenruhe in Kraft getreten war, was aus Sicht der Hamas Führung einer Verletzung der Vereinbarungen gleichkam. Während der Waffenruhe verhinderte Israel in einer klaren Verletzung des Abkommens von 2005 jegliche Exporte aus dem Gazastreifen, was zu einem steilen Niedergang der Arbeitsmöglichkeiten führte. Offiziell sind 49,1% der Bevölkerung arbeitslos. Gleichzeitig drosselte Israel drastisch die Anzahl der Lastwagen nach Gaza, die Nahrungsmittel, Benzin, Gaskanister zum Kochen, Ersatzteile für Wasser- und Sanitäranlagen und medizinische Versorgung geladen hatten.
Es ist schwer einzusehen, wie das Aushungern und Erfrieren der Zivilisten von Gaza die Menschen auf der israelischen Seite der Grenze schützen könnte. Aber selbst, wenn es das täte, wäre es immer noch unmoralisch, eine Form der kollektiven Bestrafung, die durch internationale humanitäre Gesetze strikt verboten ist.Die Brutalität der israelischen Soldaten entspricht völlig der Verlogenheit seiner Wortführer. Acht Monate bevor der derzeitige Krieg in Gaza begonnen wurde, gründete Israel ein National Information Directorate (Nationaler Informationsrat). Die zentralen Botschaften dieses Rates an die Medien sind die, dass Hamas die Waffenruhe gebrochen habe; dass Israels Ziel die Verteidigung seiner Bevölkerung sei; und dass Israels Streitkräfte mit äußerster Sorgfalt darauf achten würden keine unschuldigen Zivilisten zu verletzen. Israels PR-Berater verbreiteten diese Botschaften mit bemerkenswertem Erfolg. Im Wesentlichen ist ihre Propaganda jedoch nur Lug und Trug.
Eine große Kluft trennt die Realität von Israels Handeln von der Rhetorik seiner Wortführer. Es war nicht die Hamas sondern die IDF, die die Waffenruhe gebrochen hat. Das geschah durch einen Einfall in Gaza am 4. November, bei dem sechs Hamas Männer getötet wurden. Israels Ziel ist nicht nur die Verteidigung seiner Bevölkerung, sondern auch der endgültige Sturz der Hamas Regierung in Gaza, indem die Menschen gegen ihre Regierenden aufgebracht werden. Und weit davon entfernt, Zivilisten zu schonen, hat Israels sich einer rücksichtslosen Bombardierung sowie einer dreijährigen Blockade schuldig gemacht, die die Einwohner vonGaza, jetzt 1,5 Millionen, an den Rand einer humanitären Katastrophe gebracht hat.
Die biblische Weisung “Auge um Auge†ist schon grausam genug. Aber Israels irrsinnige Offensive gegen Gaza scheint der Logik “ein Auge für eine Wimper†zu folgen. Nach acht Tagen der Bombardierung und mehr als 400 toten Palästinensern und 4 toten Israelis ordnete das übereifrige Kabinett eine Bodenoffensive in Gaza an, deren Folgen unberechenbar sind.
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Das Problem des israelischen Sicherheitskonzepts ist, dass es der anderen Gemeinschaft nicht die elementarste Sicherheit zugesteht. Die einzige Möglichkeit für Israel, Sicherheit zu erreichen, läuft nicht über Schießen, sondern über Gespräche mit der Hamas, die wiederholt erklärt hat, zu Verhandlungen über eine langanhaltende Waffenruhe mit dem jüdischen Staat in den Grenzen von vor 1967 für 20,30 oder sogar 50 Jahre bereit zu sein. Israel hat dieses Angebot abgelehnt, aus den selben Gründen aus denen es den Friedensplan der Arabischen Liga von 2002, der immer noch auf dem Tisch liegt, abgelehnt hatte: Es bedeutet Zugeständnisse und Kompromisse.
Dieser kurze Rückblick auf Israels Register während der letzten vier Jahrzehnte lässt einen schwerlich der Schlussfolgerung widerstehen, dass es zu einem Schurkenstaat mit „an utterly unscrupulous set of leaders“ (einer Reihe vollkommen skrupelloser Anführer) geworden ist. Ein Schurkenstaat verletzt ständig internationales Recht, besitzt Massenvernichtungswaffen und übt Terror aus – der Einsatz von Gewalt gegen Zivilisten zu politischen Zwecken. Israel erfüllt alle diese Kriterien; der Hut passt und es muss ihn tragen. Israels wahres Ziel ist nicht die friedliche Koexistenz mit seinen palästinensischen Nachbarn, sondern militärische Vorherrschaft. Es verschlimmert immer weiter die Fehler der Vergangenheit mit neuen und noch katastrophaleren. Politiker haben natürlich, wie alle anderen auch, die Freiheit, die Lügen und Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Aber es besteht keine Verpflichtung dazu.
(Quelle: http://www.nafisa.de/2009/01/10/wie-israel-gaza-an-den-rand-einer-humanitaren-katastrophe-brachte/)
Der pädagogische Aspekt der Kindererziehung aus der Sicht des Islam (1)
von Schwester Behija
Pädagogik
1.1. Definition von Pädagogik:
Pädagogik: von griechisch paideia = Erziehung, Bildung bzw. pais = Knabe, Kind
griechisch agein = führen
( Vgl: http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dagogik, Oktober 2008) Weiterlesen
Die „Ware Kind“
Wir sollten einen doch so unscheinbaren Feind unserer Kinder besser unter die Lupe nehmen. Das Internet!
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Jihad oder heiliger Krieg?
Von Bruder Sayfullah_Y
Wird in den Medien das Wort “Jihad” gebraucht, muss der Zuschauer nicht lange warten bis er die Wörter “heiliger Krieg” vernehmen darf. Zudem darf er, während das Wort “Jihad” gebraucht wird meist noch eine Explosion oder ähnliches betrachten. Bei genauerem hinschauen wird einem bewusst, das die Psyche des unwissenden Zuschauers beeinflusst wird. Weiterlesen
Suizid durch verhungern
Es gibt Nachrichten, die einen dazu veranlassen sich zu fragen:Â In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich? Weiterlesen
Gastkommentar von Bruder Abud (9)
Von der Redaktion hervorgehoben
Schwester Karima schreibt in ihrem Beitrag davon, wie die einzelnen Bürger unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung ihrer Rechte und Freiheiten beraubt werden. Im folgenden möchte ich aufzeigen, wie einem ganzen Volk seit über sechzig Jahren die Freiheit, über sein Schicksal zu entscheiden, verwehrt wird, und daß die Bundesrepublik Deutschland kein wirklich souveräner Staat ist. Weiterlesen
Exzessive Antiterrormaßnahmen schwächen das Gesetz
Antiterrormaßnahmen untergraben weltweit die internationalen Menschenrechtsgesetze. Dies zeigt der Bericht der „International Commission of Jurists“. Namenhaften Juristen haben im Auftrag von International Commission of Jurists in 3 jähriger Arbeit den 7 jährigen Kampf gegen den Terror in vierzig Ländern genauer unter die Lupe genommen.
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Meine große Liebe
von Schwester Behija
Meine große Liebe…………………………….
…Er war da und bestärkte mich, zeigte mir mit wem ich verheiratet war, schenkte mir Selbstachtung und Respekt vor mir selber, so dass ich mich von diesem Menschen trennte.
…danach folgten Psychospielchen und Versuche mich zu demütigen, an meinem Arbeitsplatz. Ich veränderte mich und begann mich zu bedecken. Es schien alles so gut geplant und durchdacht. Versuche von Rufmord, Aufhetzung,….die im Enddefekt ihr Ziel verfehlten. Weiterlesen
Der Islam und das Schwert
Von Schwester Yasmina A.
Achtung, an alle…
…die dieser Meinung sind: Der Islam verbreitete sich, seit seiner Entstehung, mit dem Schwert, auch heute billigt er die terroristischen Anschläge.
Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle, wenn ich solch Gerüchte gegen den Islam sehe oder höre. Warum werden diese Lügen gegen den Islam so intensiv verbreitet? Weiterlesen
Gastkommentar von Bruder Abud (8)
Von der Redaktion hervorgehoben
Spätestens jetzt müßte jedem vernunftbegabten Menschen, der kein Heuchler ist, klar werden, daß es in der Palästinafrage keinen Friedensprozeß mehr gibt, ja anscheinend bisher auch nicht gegeben hat. Die Zionisten gehen seit Jahrzehnten nach einem Masterplan vor, der die Vertreibung und Vernichtung der Palästinenser (falls sie sich nicht vertreiben lassen) zum Ziel hat, um deren noch verbliebenes Land einem Groß-Israel einzuverleiben. In dieser Beziehung sind sich alle größeren politischen Parteien und führenden Politiker in Israel einig. Weiterlesen
Piusbruderschaft in Deutschland
Mittlerweile taucht die Piusbruderschaft immer öfter in den Vordergrund, vor allem nachdem Papst Benedikt XVI die Rehabilitierung von Bischof Williamson ausführte. Und alles begann damit, dass Bischof Williamson den Holocaust leugnete. Seit daher wird dies scharf kritisiert. Doch was ist eigentlich die Piusbruderschaft?
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Hat Israel den Krieg verloren?
Meine lieben muslimischen wie auch nichtmuslimischen Leserinnen und Leser! Wieder einmal bin ich im Fundus des Internets auf ein Interview gestoßen, das es in sich hat.
Dem Historiker Shlomo Sand wurde die Frage gestellt, ob Israel den Krieg in Gaza verloren hätte. Und hier habt ihr das gekürzte Interview mit den knallharten Antworten darauf:
Frage: Welche Bilanz ziehen Sie aus der israelischen Offensive auf Gaza?
Antwort: Das timing der Wahlen war perfekt. Vor den israelischen Wahlen und vor dem Amtsantritt Obamas hat Ehud Barak diesen Blitzkrieg organisiert mit einer Sintflut von Bomben, die das Leben seiner Soldaten nicht gefährdeten. Wir haben Verzweiflung gesät, 1300 Palästinenser getötet, mehr als 5000 verwundet, davon 2/3 Frauen und Kinder, fast alle Opfer unserer Luftwaffe. Ist Hamas endlich eliminiert? Nein. Haben wir das Friedenscamp der Palästinenser verstärkt? Nein.
Frage: Aber die israelische Meinung hat diesen Krieg unterstützt. Sie sind eine misstönende Stimme?
Antwort: Ich bin an der Spitze meiner Hochschul-Karriere angelangt und habe nichts zu verlieren und keine Angst. Sicher, fühle ich mich allein – aber vergessen sie nicht – fast 10.000 Jugendliche haben am 3. Januar in Tel Aviv demonstriert! Selbst 2006 Anfang des Krieges gegen Hisbollah hat keine so weitreichende Mobilisierung stattgefunden. Es war eine sehr politische Kundgebung mit der extremen Linken sowie der arabischen Israelis, die Tel Aviv oder Jaffa bewohnen.
Frage: Die Linke und selbst solche Schriftsteller wie Amos Oz oder Avraham B. Yehoshua haben die Bombardierungen gut geheißen.
Antwort: Das ist unsere Gewohnheit. Am Anfang eines jeden Krieges, seit 1973. Die linken zionistischen Intellektuellen unterstützen Israel vollkommen. Nach einigen Wochen aber ändern sie ihre Meinung. Eine Person fehlt uns heute entsetzlich: Prof. Yeshajahou Leibowitz, der großer Philosoph, der 1994 verstorben ist, der sich immer gegen Nicht-Defensiv Kriege gestellt hat und der ein großes moralisches Vakuum hinterlässt.
Frage: Weil dieser Krieg für Sie kein Verteidigungskrieg war? Die Raketen fielen doch auf israelische Städte.
Antwort: Sicherlich. Es ist nicht normal, dass Raketen auf Israel fallen. Aber ist es normal, dass Israel bis heute nicht seine Grenzen festgelegt hat. Dieser Staat der Raketen nicht erträgt kann sich nicht aus den 1967 eroberten Gebieten zurückziehen. Dieser Staat lehnte das 2002 von der Arabischen Liga ausgesprochene Angebot ab, Israel voll anzuerkennen, wenn es sich auf die Grenzen von 1967 zurückzöge.
Frage: Aber Hamas? Hamas hat Israel nicht anerkannt.
Antwort: Hamas, diese schlimme undiplomatische Partei, hatte eine „Houdna“, einen Waffenstillstand, von langer Dauer für Gaza und das Westjordanland angeboten. Israel hat das Angebot abgelehnt. weil es weiter die Führer der Hamas töten will, auch im Westjordanland. Israel hat seinen Teil der Verantwortung für die Wiederaufnahme des Raketenbeschusses. Anstatt die Mäßigung der Hamas zu unterstützen, hat Israel die Palästinenser in die Verzweiflung gestürzt. Wir haben ein ganzes Volk seit 42 Jahren gettoisiert, und wir weigern uns, ihm seine Souveränität anzuerkennen. Ich vergebe es Israel nicht –ich würde sagen seit 20 Jahren – dass, 1988 als Arafat und die palästinensische Autonomie den Staat Israel anerkannten – Israel im Gegenzug nichts gegeben hat.
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Als Israeli und als Mensch mag ich die Raketen nicht. Aber als Historiker vergesse ich nicht, dass diejenigen, die die Raketen schicken, diejenigen sind, die aus Jaffa und Ashkelon 1948 vertrieben wurden. Ich, Shlomo Sand, lebe auf dem Land das diesen vertriebenen Flüchtlinge gehörte. Ich kann nicht sagen, ich könnte ihnen das Land zurückgeben, aber jedes Angebot von Frieden soll von diesem Standpunkt ausgehen. Wer das vergisst, wird niemals den Palästinensern einen gerechten Frieden anbieten.
Frage: Aber die Befürworter des Bombardements sagen, Israel hat sich zurückgezogen aus Gaza – doch die Raketen haben sich verdoppelt.
Antwort: Das ist absurd. Stellen Sie sich vor, die Deutschen hätten 1940 nur den Norden Frankreichs besetzt und nicht auch den Süden. Würden Sie sagen, die Deutschen respektierten das Recht der Franzosen auf Selbstbestimmung? Sharon hat sich unilateral aus Gaza zurückgezogen, um keinen Frieden mit Arafat schließen und nicht das Westjordanland abgeben zu müssen. Aber die Palästinenser wollten kein indianisches Reservat in Gaza. Was sie wollen, ist ein palästinensischer souveräner Staat in Westjordanland und Gaza.
Frage: Ist also alles falsch was Israel macht ?
Antwort: Israel versteht leider nur die Sprache des Stärkeren. Der Grund für die Unmöglichkeit eines gerechten Friedens an diesem Anfang des 21. Jahrhunderts sind nicht die Raketen sondern die Schwäche der Palästinenser. Israel hat erst den Frieden mit Sadat 1977 unterschrieben nachdem Ägypten 1973 einen halben Sieg errungen hatte.
Frage: Der große Rabbiner Gilles Bernheim sagt nicht desto trotz darf Israel nicht „Selbstmord“ verüben im Namen des Entgegenkommens“
Antwort: Aber wovon spricht er? Wer bedroht unsere Existenz? Wir haben die besten Waffen und die Unterstützung der ersten Macht weltweit. Die arabische Welt bietet uns einen globalen Frieden in den Grenzen von 1967 an. Der letzte Krieg, der Israels Existenz bedrohte, war vor 35 Jahren. Versteht er das nicht, dieser große Rabbiner?
Frage: Er ist nicht der Einzige. Im Hinblick auf die israelischen Bombardements schreibt Andre Glucksman „es ist nicht unverhältnismäßig, überleben zu wollen.“
Antwort: Sie sprechen von einem Mann, der Mao bewundert hat. Diese Törichten von 1968, die die chinesischen Schrecken unterstützt haben, waren nie selbstkritisch und haben nie versucht, zu verstehen warum sie sich mit totalitären Regimen identifiziert haben. Sowohl Glucksmann als auch Bernard-Henri Levy sind heute immer auf der Seite des Stärkeren. Diesmal ist es Jerusalem. Sie haben sich nicht geändert.
Frage: Aber Bernard-Henri Levy erinnert, dass die israelische Armee mit den Einwohnern von Gaza telefonierte, um ihnen zu sagen, sie sollten vor den Bombardements fliehen, und dass Israel alles Mögliche getan hat um zivile Opfer zu vermeiden.
Antwort: Aha, Israel hat telefoniert. Israel hat Vorsichtsmaßnahmen getroffen? Ja, aber wohin hätten die palästinensischen Familien fliehen können? Es ist wahr, Israel hat viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen, aber nur für seine eigenen Truppen! Diese Toten bekümmern uns sehr, weil wir eine individualistische und hedonistische Gesellschaft geworden sind. Und unsere Führer sind sehr um ihre Wiederwahl besorgt.
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Frage: Die Palästinenser im Westjordanland haben sich nicht gerührt.
Antwort: Dieser Krieg verstärkt deren Verzweiflung. Seit Anapolis (Nov.2007) tut Mahmoud Abbas alles Mögliche um den Frieden zu fördern. [.....] Israel bedankt sich bei ihm mit der Vermehrung der Checkpoints und verfolgt weiter seine Kolonisationspolitik und die Errichtung der Mauer auf dem Boden des zu gründenden Staates Palästina. Welcher sich respektierende Palästinenser kann die Politik von Abbas noch unterstützen?
Frage: Und die israelischen Araber ? Wie ist deren Geisteshaltung?
Antwort: Ich bin ständig im Kontakt mit meinen arabischen Studenten. Das ist schlimm. Viele sprechen besser hebräisch als ich. Ich sehe sie jeden Tag mehr zu Israelis werden in Bezug auf Kultur und mehr antiisraelisch was Politik betrifft. Wie können sie in einem Land leben, das sie nicht als volle Bürger akzeptiert? Ich fürchte, dass ihre Entfremdung zu einem Kosovo in Galiläa führt.
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Frage: Eine jüdische Minderheit nicht ausgeschlossen?
Antwort: Die Entfernung die mich von meinen Enkelkindern trennen wird, wird wenigstens kulturell gleichwertig sein gegenüber der, die mich von meinen Großeltern trennt. D.h. im Nahen Osten zu leben, muss in Symbiose mit der arabischen Kultur sein. Andererseits wünsche ich eine israeli-palästinensische Konföderation sofort nachdem Israel sich zu den Grenzen von 1967 zurückgezogen hat. Es ist eine rassistische Dummheit zu sagen – wie Amos Oz – wir sollen uns von den Arabern trennen. Im Frieden werden wir etwas mehr arabisch, wie die Franzosen oder Deutschen etwas mehr europäisch werden.
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Frage: Man ist sehr weit von der israelischen Politik.
Antwort: Israel wird nur unter Druck Frieden schließen. Ich wünsche, ich hoffe, ich bete, dass Obama ein Carter sei und kein Clinton. Carter hat Israel unter Druck gesetzt um Frieden mit Ägypten zu schließen, Clinton hat Israel nicht unter Druck gesetzt um mit den Palästinensern Frieden zu schließen. Das Risiko ist natürlich dass Hilary Clinton, zu nahe der pro-israelischen Lobby, zuviel Platz in der Außenpolitik einnähme. Ich will kein Fatalist sein. Ich hoffe.
Quelle: http://www.dersemit.de/Artikel/hat_israel_den_krieg.html
Gastkommentar von Bruder Abud (7)
Von der Redaktion hervorgehoben
Bruder Abuds Antwort auf einen Leserkommentar zum Verbot der Vollverschleierung in Italien
GenGin schrieb:
Der Grund der Vermummung ist nur sekundär und vorgeschoben. Es muss ja rechtsstaatlich abgesichert sein. Der wahre Grund ist die Tatsache, die Mehrheit der Europäer sich von vollverschleierten Frauen gestört fühlen. Die Burka ist nur mal ein Symbol der Unterdrückung und zeigt eine gewisse religiöse Rückständigkeit und fehlende Integrationsbereitschaft der Trägerin.
Herr Bortolotti hat meine Hochachtung und ich wünsche mir mehr Regenten seines Schlages. Weiterlesen
Italien will Muslimen den Vollschleier verbieten!
Italien, sonst bekannt durch Pizza und Pasta, macht aktuell durch ein Verbot der Ganzkörperverschleierung von sich reden.
In einer kleinen idyllischen Gemeinde die es aber in sich hat, wurde den dort ansässigen Muslimas das Tragen des Vollschleiers verboten. Das kleine Örtchen Namens Azzana Decimo welches knapp 500 Anwohner zählt, verbietet es muslimischen Frauen unter Strafandrohung, sich der islamischen Kleiderordnung entsprechend zu bedecken.
Der Bürgermeister der Ortschaft Enzo Bortolotti sieht darin eine Missachtung des Vermummungsverbotes. Ihm als Mann sind halbnackte Frauen in der Öffentlichkeit mit großer Wahrscheinlichkeit lieber. Stellen daher dem gestörten Sicherheitsempfinden des Bürgermeisters entsprechend alle Frauen die keine nackte Haut preisgeben, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar?! Einfach paradox! Dieses Bekleidungsverbot vor dem Staatsrat durchzubringen ist bereits der zweite Versuch von islamfeindlichen Politikern. Der erste scheiterte mit der Begründung der Vollschleier sei keine Maske und Verstoße daher auch nicht gegen das Vermmumungsverbot.
Das neue Gesetz tangiert ausschließlich Muslime und unternimmt nicht einmal den Versuch, den Bezug zur Islamfeindlichkeit zu kaschieren. Vielmehr plant der von sich und seiner Mission überzeugte Bortolotti Moscheeneubauten zu unterbinden und das islamische Gebet auf den Straßen ebenfalls gesetzlich als Straftat zu fixieren. (Quelle: diepresse.com; 11.02.09)
Es erscheint “schleierhaft” wie ein europäisches Land, wohlgemerkt Heimatort der Mafia, sich der Annnahme hingibt, durch Verbieten von Stoffstücken kriminelle Strömungen unterbinden zu können. Dieses Gesetz ist in Wirklichkeit die Ausgeburt machtpolitischen Geplänkels, der auf dem Rücken von muslimischen Minderheiten ausgetragen wird. Anders können solch absurde Gesetzesentwürfe nicht gedeutet werden. Die Ausbreitung des Islams durch rigide Kleidungsvorschriften eindämmen zu wollen ist nichts weiter als eine Totgeburt. Praktizierende Muslime sahen sich bereits in der Historie mit Diskriminierung und Entrechtung konfrontiert, was sie nur stärker in ihrer Überzeugung machte, Allah, dem Einen und Einzigen ohne Teilhaber, zu dienen. Berechtigterweise kann man sich natürlich auf der anderen Seite auch die Frage stellen, ob einige nichtmuslimische Italiener durch das äußere Erscheinungsbild praktizierender Muslime an ihr eigenes Dasein ohne Sinn und Zweck erinnert werden und sich deshalb daran stören?
Ich werde diesen Artikel, so Allah will, mit einer Sure aus dem heiligen Koran abschließen. Denn es sind die Worte Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen, die uns Muslimen seit je her in schwierigen Zeiten Kraft geben:
An-Nasr
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!
Wenn die Hilfe Allahs kommt und der Sieg (1) und du die Menschen zur Religion Allahs in Scharen übertreten siehst, (2) dann lobpreise deinen Herrn und bitte Ihn um Vergebung! Er ist wahrlich Der, Der die Reue annimmt. (3)
Gastkommentar von Bruder Abud (6)
Von der Redaktion hervorgehoben
Hierzu möchte ich bemerken, dass manche Leute im Zuge dieser Geschlechtergleichmacherei dabei sind, die deutsche Sprache zu verderben. Auffällig ist, dass neuerdings sehr viele Verfasser von Artikeln u.a. das sog. Binnen-I verwenden, was nicht selten lächerlich wirkt, wenn z.B. überwiegend von männlichen Personen die Rede ist und Abbildungen nur von solchen beigefügt.
Islam – Geschlechterkampf?
Geschlechtssensible Pädagogik
von Schwester Behija
In Wien wird in einem Kindergarten „Geschlechtssensible Pädagogik“ durchgeführt. Dies bedeutet, dass darauf geachtet wird, Mädchen und Jungs in jeder Hinsicht gleich zu behandeln.
Die Farbe „rosa“ wird auch den Buben schmackhaft gemacht, und sie werden aufgefordert am „rosa Farbentag“ in so einer Kleidung zu kommen. Die Mädchen natürlich auch.
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Jackpot
Vor ein paar Tagen wurde in Deutschland der drittgrößte Lottogewinn eingelöst. Weiterlesen

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