Islam – Geschlechterkampf?
Geschlechtssensible Pädagogik
von Schwester Behija
In Wien wird in einem Kindergarten „Geschlechtssensible Pädagogik“ durchgeführt. Dies bedeutet, dass darauf geachtet wird, Mädchen und Jungs in jeder Hinsicht gleich zu behandeln.
Die Farbe „rosa“ wird auch den Buben schmackhaft gemacht, und sie werden aufgefordert am „rosa Farbentag“ in so einer Kleidung zu kommen. Die Mädchen natürlich auch.
Es ist ganz natürlich, dass es auch keine fixen Bereiche gibt, wie zum Beispiel Puppenecke oder Werkbereich.
Bilderbücher werden so ausgesucht, dass zum Beispiel wenn ein Bauarbeiter zu sehen ist, dann auch eine Bauarbeiterin abgebildet sein muss……..
Die hauptsächliche männliche Verallgemeinerung, wie zum Beispiel „man soll…“, wird vermieden.
Mädchen sollen lernen „Nein“ zu sagen und Wünsche und Bedürfnisse äußern dürfen.
Jungs lernen, ihre Gefühle in Worte zu fassen und auch weinen zu dürfen.
Jungs lernen, Konflikte auch anders zu bewältigen, indem Alternativen „zum Schlagen, hauen,… gefunden werden, durch verbale Verteidigung.
Jungs dürfen Hilfe annehmen.
Eines ist klar, die ersten vier Punkte akzeptiert der Islam nicht.
„Und von jeglichem Wesen haben Wir Paare erschaffen, auf dass ihr euch vielleicht doch besinnen möget“ ( Qur’ an, Kapitel Ad- Dariyat, Vers 49)
Ich möchte noch hinzufügen, Allah möge mich davor bewahren, dass ich je auf einer Baustelle arbeiten muss, warum soll ich meinen Körper derartigen Anstrengungen aussetzen, wenn er doch gar nicht dazu geschaffen wurde? Das hat nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun, sondern es führt schon zu „wir müssen auf jeden Fall so werden wie die Männer!“ Warum sich selbst etwas zumuten, was der Schöpfer von einem/einer selbst nicht verlangt?
Es ist schon Gang und Gebe, dass die Frau alles erledigt: den Haushalt, Geldverdienst, Behördenwege, Erziehung der Kinder, Zahlscheine einzahlen, wenn Reparaturen im Hause zu erledigen sind, ist es ihre Pflicht dafür zu sorgen, dass ein Fachmann kommt usw.
Diese Frauen, die sich das selbst aufgebürdet haben, fühlen sich ausgenutzt und sind mit all dem überlastet.
Früher kam es auch sehr selten vor, dass die Frau sich beschwerte – von Scheidung war gar keine Rede – wenn der Mann fremdging. Sie galt als die Böse, wenn sie ihm nicht verzieh. Ich rede hier von Frauen, die die Religion nicht praktizieren sondern nur einen islamischen Namen besitzen.
Eine außereheliche Beziehung ist für den Mann und für die Frau, gleichermaßen verboten – im Islam
Eine voreheliche sexuelle Beziehung ist für den Mann und für die Frau, gleichermaßen verboten – im Islam Es ist auch nicht erlaubt, jemanden zu beschuldigen, unmoralisch gewesen zu sein außer dafür Beweise zu haben:
„Und diejenigen, die ehrbaren Frauen (Unkeuschheit) vorwerfen, jedoch nicht vier Zeugen (dafür) beibringen, verabreicht achtzig Peitschenhiebe. Und lasst ihre Zeugenaussage niemals mehr gelten, denn sie sind es, die Frevler sind.“ (Qur’ an, Kapitel An- Nur, Vers 4)
Zu dem Punkt der männlichen Verallgemeinerung kann nur gesagt werden, dass die weibliche Form mit der männlichen Form, wie zum Beispiel, „man möchte“ durch „sie/er möchte“ ersetzt wird, nichts dagegen spricht – im Islam
Frauen dürfen sehr wohl „Nein“ sagen, zum Beispiel, wenn der Vater der Tochter einen jungen Mann vorstellt, der ihr nicht gefällt, sagt sie „Nein“ – im Islam
Männer haben die Pflicht, sich für ihre Frauen genauso zu pflegen und „schön zu machen“, wie die Frauen für ihre Männer, doch das Nachahmen des anderen Geschlechts, wie zum Beispiel in der Bekleidung, ist nicht erlaubt – im Islam.
Das Männer nicht weinen dürfen stimmt nicht, denn das gehört zur menschlichen Natur. Der Prophet, Muhammed, Friede sei mit ihm, weinte, als zum Beispiel seine erste Frau starb, Jahre nach ihrem Tod sprach er noch täglich von ihr. Empfindungen gehören zur Natur – das ist auch im Islam wichtig.
Im Islam wird über alles geredet und das gehört zu zwischenmenschlichen Beziehungen.
Es ist auch allzu menschlich, dass der Mensch Hilfe benötigt, sonst würden wir uns anmaßen, göttliche Eigenschaften zu besitzen. Das ist unmöglich!
In meinem Bericht „Frau im Islam und ist selbständiges Denken möglich“ habe ich schon erwähnt,
dass vor Allah, dem Schöpfer die Seele der Frau und die Seele des Mannes gleich sind, nur haben sie verschiedene Aufgaben zu erfüllen.
„Vom Anbeginn der Schöpfung waren Mann und Frau unterschiedlich, jedoch ergänzen sie einander. Aus diesem Grund glauben wir, dass eine solche präzise Unterscheidung der Geschlechter auch unterschiedliche Lebensaufgaben beinhaltet. Andernfalls gäbe es keinen Bedarf für derartige Unterschiede bei den Geschlechtern. Desweiteren zeigt dies, dass jedes Geschlecht seinen eigenen Verdienst hat, obwohl beide Menschen sind. Wir können leicht den Unterschied zwischen Tag und Nacht erkennen, obwohl beide uns ein Ding vergegenwärtigen lassen: DIE ZEIT. Der Tag gewährt uns die Möglichkeit, unsere tägliche Versorgung zu sichern, während die Nacht uns den Frieden zum Ausruhen gibt. Angesichts der Unterschiede ähneln Mann und Frau dem Beispiel Tageszeit und Nachtzeit. Es gibt bestimmte Dinge, die wegen ihres Geschlechts NUR von Männern geleistet werden. Dementsprechend gibt es bestimmte Dinge, die aufgrund ihrer natürlichen Veranlagung NUR von Frauen geleistet werden können. Obwohl es sich bei beiden, Männern und Frauen, um menschliche Wesen handelt, die auch viele Eigenschaften teilen. (aus dem Buch „Frauen im Schutz des Islam, s.13/ von Ab dar- Rahman Asch-Shiha, Text von Schaikh Mitwalli al- Schi’rawi in „Schicksal und Vorherbestimmung“)
Der Islam verlangt von dem Mann und der Frau die gleichen religiösen Pflichten:
-Gebet, Salat
-Fasten, Saum
-Almosen, die Zakah
-die Pilgerfahrt zum Hause, Hagg
„Und die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des anderen Beschützer: Sie gebieten das Gute und verbieten das Böse und verrichten das Gebet und entrichten die Zakah und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie sind es, derer Allah Sich erbarmen wird. Wahrlich, Allah ist Erhaben, Allweise.“ (Qur’ an, Kapitel At- Tauba, Vers 71)
„Dem der recht handelt – ob Mann oder Frau – und gläubig ist, werden Wir gewiss ein gutes Leben gewähren, und Wir werden gewiss solchen (Leuten) ihren Lohn nach der besten ihrer Taten bemessen“ (Qur’ an, Kapitel An- Nahl, Vers 97)
„Oh ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen, und aus ihm erschuf Er seine Gattin, und aus beiden ließ Er viele Männer und Frauen entstehen.“ (Qur’ an, Kapitel An- Nisa, Vers 1)
„Meint der Mensch etwa, er würde sich selber überlassen sein? War er nicht ein Tropfen Sperma, der ausgestoßen wurde? Dann wurde er ein Blutklumpen, dann bildete und vervollkommnete Er (ihn). Alsdann schuf Er aus ihm ein Paar, den Mann und die Frau.“ (Qur’ an, Kapitel Al- Qiyama, Vers 36 -39)
Der Prophet, Muhammed, Friede sei mit ihm, sagte:
„Wahrlich, die Frauen sind die Zwillingshälften der Männer.“ (Tirmidhi)
Einige der Rechte der Frau im Islam:
- „Recht und Pflicht eines jeden Muslim ist nach Wissen zu suchen“ ( Muhammed, Friede sei mit ihm, nachzulesen bei Ibn Madze) Das Wort Muslim, zum Beispiel, ist auf beide Geschlechter bezogen, darin sind sich alle muslimischen Gelehrten einig. ( aus dem Buch „Frauen im Schutz des Islam“, s.16)
„Lies, im Namen deines Herrn, der erschuf, er erschuf den Menschen aus einen Blutklumpen, lies denn dein Herr ist Allgütig, Der mit dem Schreibrohr lehrt, lehrt den Menschen, was er nicht wusste,…….“ (Qur’ an, Kapitel Al- Alaq, Vers 1 -5)
„……Sprich: “Sind solche, die wissen, denen gleich, die nicht wissen?….“ (Qur’ an, Kapitel Az- Zumer, Vers 9)
- Recht auf respektvollen Umgang als Frau, Mutter,…
Der Prophet, Muhammed, Friede sei mit ihm, sagte:
„Nur ein ehrenwerter Mann behandelt Frauen mit Würde und Aufrichtigkeit. Und nur ein gemeiner, unaufrichtiger und unehrenwerter Mann demütigt und beschimpft Frauen.“ (aus dem Buch „Frauen im Schutz des Islam“, s.16/ Hadith bei Ibn ‚Asakir überliefert)
„Die vollkommensten Gläubigen in Glaubensdingen sind die, die das sittlichste Benehmen besitzen. Die besten unter euch sind die, die am besten zu ihren Frauen sind.“ (Tirmidhi)
„Einer der schlimmsten Menschen vor Allahs Angesicht ist am Tag der Auferstehung ein Ehemann, der private Dinge mit seiner Frau macht oder eine Frau, die das selbe mit ihrem Ehemann macht, dann offenbart einer von ihnen diese privaten Dinge anderen“ (Muslim)
„Das Paradies liegt zu Füßen der Mütter“ (An- Nasaaii und Ibn Majaah)
Im Islam besitzt die Mutter das dreifache Recht des Vaters, wegen der Last der Schwangerschaft, der Geburtswehen, der Stillzeit und der geteilten Verantwortung der Kindererziehung.
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Ein Mann kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: „O Gesandter Allahs, wer hat am meisten Anspruch auf meine gütige Kameradschaftlichkeit?“ Der Prophet sagte: „deine Mutter!“ Der Mann fragte weiter: „Wer sonst?“ Der Prophet sagte: „deine Mutter!“ Der Mann fragte weiter: „Wer sonst?“ Der Prophet sagte: „deine Mutter!“ Der Mann fragte weiter: „Wer sonst?“ Der Prophet sagte: „Dann dein Vater!“
- Recht auf eigenes Vermögen und finanzielle Geschäfte tätigen
Wenn eine Frau heiratet und ein eigenes Vermögen besitzt, hat sie keinerlei finanzielle Verpflichtungen ihrem Ehemann, seiner Familie nicht einmal ihren eigenen Eltern gegenüber.
Der Ehemann ist verpflichtet Brautgeld zu bezahlen, für das Einkommen der Familie, Einrichtung,….. auch gegenüber seinen eigenen Eltern, seiner unehelichen Schwester,…..zu sorgen. Das sind auch die Gründe, warum ein männlicher Erbe mehr Anteil bekommt als eine Erbin.
Im Islam hat die Frau Rechte, die ihren Geist und Körper betreffen, beides gehört gepflegt und gehegt. Und wie wir schon an vielen Beispielen gesehen haben, haben die Männer ihren Frauen gegenüber sehr viele Pflichten, doch ist es nicht mehr als fair, dass sie auch Rechte besitzen?
Nachdem die Frau von Natur aus eher weich, einfühlsamer und gefühlvoller als der Mann ist, wird es im Islam auch sehr gerne gesehen, dass sie zu Hause bleibt, obwohl sie das Recht hat, einer Tätigkeit nachzugehen und ihr selbstverdientes Geld nur für sich auszugeben. Voraussetzung ist natürlich immer, dass die Arbeit sich in Grenzen des Erlaubten (Halal) befindet. Der Mann ist trotz allem weiterhin verpflichtet, für die Familie aufzukommen, doch wenn er sich vernachlässigt fühlt, hat er das Recht, dass seine Frau, zu Hause bleibt.
Wenn sich die Frau überfordert fühlt neben ihrer Tätigkeit, dem Ehemann und den Kindern genügend Aufmerksamkeit zu schenken, ist sie ihren Pflichten nicht nachgekommen.
Heutzutage haben die Frauen vergessen, was es bedeutet eine Frau zu sein, weil sie es nicht mehr genießen können, denn sie sind viel zu sehr damit beschäftigt, das Gegenteil zu beweisen.
Wir sollten lernen, dass eine Frau, wirklich eine Frau sein soll und sich nicht vermännlicht!
Deshalb ist ein Geschlechterkampf verschwendete Zeit die wir eher in einem liebevollen Mit-einander verbringen sollten.
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Salam
Es ist schn dass sie den kindern beibrigen sich sich verbal zu verteidigen. selbst bewusssein brauchen die die kinder im richtigen leben auch.
ich verstehe aber nicht warum sie den kindern beibringen dass mdchen und jungen bzw. mnner und frauen gleich sind. sptestens in der schule wo mdchen und jungen im sportunterricht fr die gleiche leistung verschieden bewertet werden(was i ch gut finde, weil es eine tatsache ist dass wir krperlich verschieden gebaut sind und somit verschiedene strken und schwchen haben), fliegt ihr konzept auf. Es ist einfach eine unrealistische vorstellung. meiner meinung nach machen sie es den kindern schwer sich richtig einzuschtzen und im richtigen leben zurecht zu finden.
Es gibt sicherlich Dinge, die haben nicht viel mit mnnlich oder weiblich zu tun, z.B. Farben (solange es nicht eindeutig im Gegensatz auffllt), Berufe wie Naturwissenschaften, knnen auch beide Geschlechter nachgehen, aber eher weniger (oder besser gar nicht), wenn es ganz besonders um krperliche Kraft geht (Bauarbeiter, wenn da nur eine Frau vorbei luft, fangen die doch dort an zu pfeifen, und in krze wrde es eine Klage wegen sexueller Belstigung geben). Man sollte schon realistisch sein.
. Es ist sicherlich nichts dabei, wenn eine Frau dies auch hinbekommt, aber bitte nicht um den Mnnern zu beweisen, dass “Frau” auch was kann, dass muss sie nicht!
Als Frau muss man niemanden beweisen, dass man vielleicht kein Ikea-Schrank zusammengebaut bekommt, dafr gibt es genug Mnner, die dies besser knnen
Aber man muss sich doch schon nur umschauen: Jungs mit gezupften dnnen Augenbrauen , mit funkelnden Ohrringen, sie tragen enge Hosen, die eigentlich fr Frauen geschnitten sind, oder sonstiges… Noch ein paar Jahre, dann werden Mann und Frau zum Neutrom, oder Mann zu Frau,(umgekehrt).
Wieso muss man sich fr seine Schpfung rechtfertigen?
Warum sollen die Ersten 4 Punkte Haram sein ? Das sich ein Mann ben soll ber sein Gefhl zu reden. Wo sind ihre Beweise ? Einfach Haram rein und fertig wie ?
trodzdem Schner Beitrag , mge Allah dich dafr belohnen (=
wa aleykumselam
Assalamu Aleikum
@Bruder Mert: Du liet nicht genau
Akhi, schau doch mal was die 4 Punkte sind:
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In Wien wird in einem Kindergarten Geschlechtssensible Pdagogik durchgefhrt. Dies bedeutet, dass darauf geachtet wird, Mdchen und Jungs in jeder Hinsicht gleich zu behandeln.
Die Farbe rosa wird auch den Buben schmackhaft gemacht, und sie werden aufgefordert am rosa Farbentag in so einer Kleidung zu kommen. Die Mdchen natrlich auch.
Es ist ganz natrlich, dass es auch keine fixen Bereiche gibt, wie zum Beispiel Puppenecke oder Werkbereich.
Bilderbcher werden so ausgesucht, dass zum Beispiel wenn ein Bauarbeiter zu sehen ist, dann auch eine Bauarbeiterin abgebildet sein muss..
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Das fllt unter die Kategorie das andere Geschlechts nachzuahmen und das ist haram. Man und Frau sind verschieden und das ist auch gut so , alhamduLillah : ) Der Rest steht ja da…
@Mert
Ich denke, dass hier gemeint wird, dass ein Junge nicht so erzogen werden soll, dass er bei jedem Leid (sei es ein Mckenstich) heulen und in Trnen ausbrechen soll. Ich denke, dass es fr einen Mann spter schon ungewhnlich ist, dass er bei jedem “Weh-Wehchen” heult und weint. Natrlich muss das jetzt auch nicht auf einer Frau zutreffen