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Gastkommentar von Bruder Abud (6)

Von der Redaktion hervorgehoben

Hierzu möchte ich bemerken, dass manche Leute im Zuge dieser Geschlechtergleichmacherei dabei sind, die deutsche Sprache zu verderben. Auffällig ist, dass neuerdings sehr viele Verfasser von Artikeln u.a. das sog. Binnen-I verwenden, was nicht selten lächerlich wirkt, wenn z.B. überwiegend von männlichen Personen die Rede ist und Abbildungen nur von solchen beigefügt.

Als Binnen-I (auch Majuskel-I) bezeichnet man den Buchstaben I, wenn er innerhalb eines Wortes als Großbuchstabe zwischen Kleinbuchstaben vorkommt (Binnenmajuskel). Das Binnen-I soll bei der Bezeichnungen von Personengruppen explizit sowohl weibliche als auch männliche Gruppenangehörige erkennbar machen (Splitting), ohne beide Genra ausschreiben, oder das generische Maskulinum verwenden zu müssen; beispielsweise in der Form „LehrerInnen“ statt „Lehrerinnen und Lehrer“.

Das Binnen-I entspricht jedoch nicht der Rechtschreibung.

Kritiker bemängeln unter anderem, daß das Binnen-I, z. B. beim Vorlesen, nur noch als weibliche Form wahrgenommen werde. Durch diese Schreibung würden nicht beide Geschlechter erwähnt, sondern eine Feminisierung erzeugt. In der Praxis sei die Anwendung nicht konsequent umsetzbar, da dabei eine Fülle von Rechtschreibproblemen entstehen würde.

(Quelle: Wikipedia – weitere Informationen siehe dort)

Als Muslim betrachte ich die Sprache des Qur’âns in dieser Hinsicht als maßgebend, indem die weiblichen Formen zusätzlich zu den männlichen angeführt werden, wo damit hervorgehoben werden soll, daß mit den genannten Eigenschaften nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen gemeint sind, wie bspw.: „Gewiß, muslimische Männer und muslimische Frauen, gläubige Männer und gläubige Frauen, ergebene Män¬ner und ergebene Frauen, wahrhaftige Männer und wahrhaftige Frauen, standhafte Männer und standhafte Frauen, demütige Männer und demütige Frauen, Almo¬sen gebende Männer und Almosen gebende Frauen, fa¬stende Männer und fastende Frauen, Männer, die ihre Scham hüten und Frauen, die (ihre Scham) hüten, und Allahs viel gedenkende Männer und geden¬kende Frauen – für (all) sie hat Allah (SWT) Vergebung und großartigen Lohn bereitet“ [Sûra 33 al-Ahzâb 35]. Ansonsten ist davon auszugehen, daß die männliche Form auch weibliche Personen mit einschließen kann, was jedoch meistens nicht besonders hervorgehoben zu werden braucht. Allahs Worte im Qur’ân „Doch die Männer haben ihnen ge-genüber einen gewissen Vorzug“ [Sûra 2 al-Baqara 228] sehe ich auch für den Sprachgebrauch anwendbar.

Übrigens haben sich im Arabischen in neuerer Zeit Femininformen gebildet, die es bisher nicht gab, sondern die in der männlichen Form mit eingeschlossen waren, wie z.B. „insâna“ (= „Mensch“) u. „d:aifa“ (= „Gast“, „d:aif“ (m. = „Gast“) im Qur’ân auch für die Mehrzahl: (= „Gäste“), durch Anfügung der Femininendung -a, ausschließlich wenn es sich um weibliche Personen handelt. Im Deutschen müßte man dann entsprechend „Menschin“ u. „Gästin“ bilden. Diese Neubildungen im Arabischen sind wohl im Zuge einer allgemeinen sprachlichen Entwicklung zu sehen, zu männlichen Formen durch Anhängen der Femininendung weibliche zu bilden, auch in Fällen, wo es bisher bereits eine gesonderte weibliche Form gibt, wie z.B.: „h:imâr“ (= „Esel“), davon: „h:imâra“ (= „Eselin“) zu veraltet „atân“ (= „Eselin“).

Um der Gerechtigkeit willen müßte man dann im Deutschen für grammatisch weibliche Formen auch männliche einführen, wie z.B. für „die Person“ auch „der Person“, oder sie geschlechtsneutral machen, also: „das Person“. Diese Beispiele sollten ausreichen, um zu verdeutlichen, wie absurd das Ganze ist, und wie damit eine natürlich gewachsene Sprache vergewaltigt wird.

4 Antworten auf Gastkommentar von Bruder Abud (6)

  • pinkmoon sagt:

    Hier ist vielleicht noch erwhnenswert, dass sogar in der deutschen Sprachen geschlechtliche Unterschiede hervorgehoben werden.
    Beispielsweise die beiden Adjektive: herrlich und dmlich. Das Adjektiv “herrlich”, beinhaltet das Wort Herr, und reprsentiert somit das Mnnliche positiv. Anders bei dem Wort “dmlich”, welches man von dem Wort “Dame” zurckfhren kann.
    Allerdings gibt es auch manche, die davon ausgehen, dass diese Wrter nicht von Dame bzw. Herr stammen. Trotz dieser These, ist der Ursprung auf Dame und Herr wesentlich ersichtlicher.

  • pinkmoon sagt:

    Interessant ist diese PDF Datei die sich jeder Interessent der arabischen Sprache, lesen sollte.
    Eine Doktorarbeit (oder auch Diplomarbeit) ber die arabische Sprache.

    Übrigens, von einem Nicht-Muslim verfasst und geschrieben.

    Arabische Wurzeln
    Die Mathematik der arabischen Sprache:

    Hier einige Zitate:

    Eine weitere hierzulande kaum bekannte Tatsache drfte sein, das
    Arabisch im hchsten Ma eine mathematische Sprache ist.

    Die Flexionsregel die zum Wort muga ia fhrt ist
    nicht nachtrglich, also nach Erfindung der Batterie eingefhrt worden,
    sondern sie existiert genau solange wie die anderen grammatikalischen
    Regeln, ungefhr 1400 Jahre.

    Der ungefhre Bedeutungsinhalt dieser Wurzel hat „irgendwie mit sammeln“
    zu tun. Die ersten Hochschulen „Orte des sich (geistigen) sammeln“ wurden
    nicht in Europa sondern in Fes (Marokko) und Kairuan (Tunesien) errichtet.

    Diese Feinheiten mussten auch vor ca. 1000 Jahren beim Übersetzen des
    geballten abendlndischen Wissens, das damals nur noch in Arabisch vorlag,
    beachtet worden sein. Allerdings sind die Übersetzer bei den sakralen
    arabischen Texten mit der „Heckenschere“ ber die sensiblen
    grammatikalischen Strukturen gegangen so dass am Ende ein
    widersprchlicher, unverstndlicher, ja verflschter Text vorlag.

    Eine Sprache die seit 14 Jahrhunderten in Ihrer grammatikalischen Struktur
    keine Vernderung erfahren hat und doch wegen Ihrer Flexibilitt in der Lage
    ist modernste wissenschaftliche Begriffe wiederzugeben!
    Eine Sprache die Ihre Grammatik nicht anhand der (Umgangs)sprachlichen
    Realitt, sondern von einer einzigen Quelle, einem einzigen heiligen Buch,
    dem Al Qur’an Al Karim, dem heiligen Qur’an3, schpft!

    Und dies von einem Nicht-Muslim verfasst:

    http://public.tfh-berlin.de/~morcinek/arab.pdf
    Franz Morcinek

    @GenGin
    -Soviel zu bildungsresistenten Muslimen!!! Die erste Uni wurde in Marokko errichtet, und zwar (laut wikipedia), von einer muslimischen FRAU!

    Die Universitt von Fès wurde 859 von FATIMA Al-Fihri, Tochter des reichen Kaufmanns Mohammed Al-Fihri, gegrndet. Sie hatte geschworen, ihr gesamtes Erbe fr den Bau einer Moschee fr ihre Gemeinde (die im frhen 9. Jahrhundert aus Kairuan eingewandert waren) zu verwenden

    Die Universitt Al-Qarawiyyin dschami’at al-qarawyyin / جامعة القرويين‎ / ǧāmiʿatu ʾl-qarawiyīn von Fès, Marokko, wurde 859 gegrndet und ist damit (laut Guinness-Buch der Rekorde) die ÄLTESTE Universitt der WELT , an der bis heute gelehrt wird.

    Viele Gelehrte haben in Fès studiert und die intellektuelle und akademische Geschichte der islamischen Welt beeinflusst. Darunter sind Abu Abullah Al-Sati, Abu Al-Abbas al-Zwawi, Ibn Rushayd Al-Sabti (-721 AH/1321), Ibn Al-Haj Al-Fasi (-737 AH/1336) und Abu Madhab Al-Fasi, ein fhrender Theoretiker der malikitischen Rechtsschule.

    Bei den kulturellen und akademischen Beziehungen zwischen der islamischen Welt und Europa im Mittelalter spielte die Universitt auch eine wichtige Rolle. Der Kartograf al-Idrisi, dessen Karten in der Renaissance von den europischen Entdeckern verwendet wurden, soll in Fès gelebt haben. Auch Papst Silvester II. soll in Fès studiert haben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Al-Qarawiyyin

  • mariam33 sagt:

    Genau. Der Islam ist das Gegenteil von rckstndig.
    Man knnte noch zahlreiche Beispiele nennen. Von der Hygiene, ber Wissenschaft, Erziehung und Sozialhilfe…
    Auch in der heutigen Zeit kann man viele Beispiele finden.
    Zum Beispiel ist es fr jeden Muslim selbstverstnlich sich vor dem Essen, nach dem Besuch des Abortes, nach dem Schlafen, bei jeder Gebetswaschung (mehrmals tglich) usw. die Hnde grndlich zu waschen. Dabei werden auch die Zwischenrume zwischen den Fingern grndlich gewaschen.

    Die Wichtigkeit des korrekten Hndewaschen ist medizinisch bewiesen:
    http://derstandard.at/?url=/?id=1225358989492%26sap=2%26_seite=0

    Leider nehmen es viele Europer mit dem Hnde waschen gar nicht genau. Wers nicht glaubt, soll einfach mal ein paar Minuten in einer ffentlichen Toilettenanlage warten und beobachten, wie viele Leute nach “getaner Arbeit” mit ungewaschenen Hnden rausgehen.. Igitt.

  • pinkmoon sagt:

    @Mariam33

    passend zu deinem Kommentar ist doch das hier:

    “Whrend einer Operation am Gehirn wurde ein lebender Wurm entdeckt”
    Wie die “Daily Mail” berichtete, entdeckten rzte, nachdem sie einer Patientin den Schdel geffnet hatten, einen Wurm, der lebte. Erwartet hatten sie einen Tumor.

    Die Frau hatte wegen Sehstrungen sowie einen tauben Arm geklagt. Nachdem eine Computer-Tomographie keine neuen Erkenntnisse hervorbrachte, wurde die Operation vorbereitet.

    Es ist nicht geklrt, wie es mglich war, dass der Wurm in den Kopf der Patientin kam.
    Das kann am Schweinefleisch gelegen haben, welches nicht richtig gekocht war. Aber auch die nach einem Toilettenbesuch ungengende Reinigung der Hnde knnte die Ursache sein.

    Fr die Patientin ist jetzt klar: “Hnde waschen, Hnde waschen.

    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=737922