Spendenaufruf! Wichtig!
BISMILLAH-IR- RAHMAN-IR- RAHIM
Alhamdulillah, wa salatu wa salamu ala Rasulillah!
As-salamu alaykum wa rahmatullahi wa barakatuh, Liebe Geschwister im Islam,
WIR HABEN NOCH EINE WOCHE ZEIT ZUM SPENDENSAMMELN!!!
Wir konnten die Frist zum Vertragsabschluß herauszögern. Somit haben wir eine weitere Woche Zeit. Mit Euren zahlreichen Spenden, die täglich bei uns eingehen, macht Ihr uns Mut, dass wir es inschaAllah mit Eurer Hilfe schaffen können, die 100.000 Euro bis zum 06.05.2009 zu erreichen! Jaza Allahu cheiran denjenigen, die sich so für die neue Moschee einsetzen!
bevor wir anfangen zur Spende aufzurufen,möchte wir euch erst die Lage in Hamburg nahebringen, damit ihr versteht wie wichtig dieser Spendenaufruf ist:
In Hamburg gibt es eine Straße, in der sich viele Moscheen verschiedenster Kulturen und Herkunft befinden.Wie Allah es bestimmt hat,befinden sich auch dort viele Sekten und Gruppierungen, wie die Hizbut-Tahrir ,al-Habasch ,Tablighi,Shiaa,Ikhwaanes etc… .Es gibt nur eine Masjid in dieser Straße, die zur Wahrheit und den authentischen Beweisen aus Koran und Sunnah aufrufen.Sie rufen zum Weg der ersten drei Generationen nach dem Propheten auf,die Generationen die den Islam am Besten verstanden haben und sie sind es die jetzt EURE Unterstützung brauchen.Stellt euch vor,es gibt keine Masjid mehr in der Straße die zum authentischen Wissen aufruft und die Straße wird sich selbst überlassen.Wie viele Menschen werden den Islam mit den falschen Verständnis annehmen und wieviele Jugendlichen werden durch diese Sekten in die irregeleitet wa yadhubillah!!! Deswegen ist es wichtig das ihr die Ernsthaftigkeit dieser Lage erkennt, auf dass ihr motiviert seit zu spenden.
wa jazakallhukheiran…..
Mit Euren zahlreichen Spenden, die täglich bei uns eingehen, macht Ihr uns Mut, dass wir es inschaAllah mit Eurer Hilfe schaffen können.
Jeder Euro zählt!
Für jene, die noch nicht dazu gekommen sind, zu spenden: Es ist noch nicht zu spät!
Ihr wisst ja: Die Spende für den Kauf einer Moschee ist eine fortdauernde Spende, die auch nach dem Tod noch Belohnung in sich birgt! Falls der Kauf nicht zustande kommt, werden wir Euch die Spenden natürlich wieder zurückgeben. InschaAllah haltet Ihr Euch diesbezüglich auf der Homepage
http://www.masjid-taiba.de auf dem Laufenden. Den aktuellen Spendenstand könnt Ihr auch auf der Homepage erfahren.
Am Mittwoch Abend belief er sich auf ca. 50.280 Euro.
Von jetzt an zählt jeder Tag! Bitte leitet die mail an alle Muslime weiter, die Ihr kennt.
Mit Allahs und Eurer Hilfe werden wir es inschaAllah gemeinsam schaffen!
Möge Allah taallah Euch beschützen und für Eure guten Taten reich belohnen. Amin.
Die Kontonummer lautet:
Masjid Taiba
Hamburger Sparkasse
BLZ: 20050550
Kto:1026210458
Verwendungszweck: Moschee-Kauf!
Was-salamu alaykum wa rahmatullahi wa barakatuh
Masjid-Taiba
Ein kleiner Einblick in die Hetzkampagne (8)
Teil acht unserer Serie. Es ist zwar ein wenig her, dass wir Kommentare auf Pi gesammelt haben, doch auch nach dieser Zeitspanne hat sich natürlich nichts verändert. Der Hass und die Hetze nehmen zu und die folgenden Kommentare sind weiterhin gang und gäbe auf unserer Lieblings-Islamophoben-Seite. Manchmal fragen wir uns, ob solche Personen diese Worte nur vor dem Schutze des Computers schreiben können, oder sich tatsächlich trauen, auch in der Öffentlichkeit derartiges Hasspotenzial aufzuweisen – in Gegenwart eines Muslims. Leider wird die zweite Vorstellung mit der Zeit immer wahrscheinlicher.

August Hanning prophezeit neue Terrorziele
Wie wir bereits in unserem Leitartikel ausführlich berichtet haben, geht auch aktuell die Maschienerie der Angstmacherei durch Medien und Politik auf Hochtouren weiter. Unser Herr Staatssekretär des Bundesinnenministerium, August Hanning sieht nämlich deutsche Flughäfen und den Nahverkehr als Anschlagsziele terroristischer Aktivitäten hoch gefährdet. Gegenüber der Saarbrücker Zeitung (Ausgabe vom 22.04.09) gab er  in einem Interview bekannt, das islamistische Terroristen eine hohe Opferzahl anstreben um an Aufmerksamkeit zu gelangen. Ist ja sehr interessant. Doch dann fragt man sich aber, wieso ein Innensekretär dem Vorschub leisten möchte, indem er öffentlich Werbung für terroristische Handlungen macht, wenn er gleichzeitig weiß, das genau dieses Publikmachen damit beabsichtigt wird?
Und oh Schreck, oh Schreck Herr Hanning betonte, das es in Deutschland eine nicht unerhebliche Zahl an Personen gäbe, die sich für den islamistischen Dijahd in Deutschland interessieren würden. Für den immerhin Ex-Chef des Bundesnachrichtendienst ist das jedoch eine recht dürftige und vage Aussage. Was heisst denn bitte schön in diesem Zusammenhang interessieren? Und auf wieviele Personen genau beziffert sich die unerhebliche Anzahl an Personen? Wo bleiben die harten Fakten?
Wie ihr, liebe Geschwister auch an dieser Nachricht unschwer erkennen könnt, wird wieder frei nach der Rezeptur gehandelt: Man nehme das Wort des Jahrhunders Islamismus, mixe es mit dem Wort des Jahrtausends Terrorismus, gebe dann noch eine Prise Djhad rein und fertig ist das Angstelexier das über die Medien an den Mann/ Frau gebracht wird. Nur zu schade, das dabei der Islam, eine wunderschöne, klare und reine Religion, als Quelle der Angst verkauft wird und ihre Anhänger als Menschen mit Schalter im Kopf, welcher vom durschnittlichen Bürger hin zum Massenmörder umcodiert.
Ich habe diese Meldung auf der Gmx-Seite gefunden, dabei haben mir die dazugehörigen Kommentare größtenteils gefallen, da sie fast einen Tenor hatten, und zwar sich nicht mehr so leicht für dumm verkaufen zu lassen. Die Menschen wachen langsam auf. Liest selber:
@ Winniepooh:
“Islamistische Terroristen streben hohe Opferzahlen an, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen”
Und wer sorgt für die weltweite Verbreitung der Nachrichten über die neuesten Anschläge ???
Die Auflagen-/Quotengeile Presse ist das wichtigste Glied in der Anschlagskette der AlKaida.. ohne Presse keine Aufmerksamkeit. Bedrückend logisch, oder ?
@espada:
Das schaut mal wieder sehr nach Panikmache aus. Was will die Politik hiermit wieder erreichen? Noch mehr Überwachung der Bürger durch den Staat. Oder will Amerika vielleicht unter dem Vorwand der Terroismusgefahr neue Kriegsschauplätze eröffen? Wer weiß das schon. @Winniepooh
Ich stimme Dir 100% zu.
@achim 1980:
Erst Schily, dann Schäuble, Wiefelpütz usw. und jetzt August Hanning – der nächste mediale Brandstifter.
Schon zufällig, dass solche Meldungen immer im Zusammenhang mit irgendwelchen Gesetzesänderungen o.Ä. kommen. Terror hatten wir ja lange nicht mehr, eigentlich war doch gerade KiPo angesagt (Zensursula).
Aber die Sauerlandblondierer, die nie einen funktionierenden Sprengstoff hätten herstellen können, stehen ja gerade vor Gericht. Ein guter Zeitpunkt den Pöbel mal wieder dran zu erinnern, dass wir Angst haben müssen.
Und Wahlen sind ja auch bald, da kann man auch mal wieder den harten Mann markieren.
@ebeninami:
Amerika und Israel machens vor und armes armes Deutschland ohne eigene Innovationen kopieren die billige durchschaubare Intrige.
Durch ANGST kann man die Menschen kontrollieren.
Die “Terror” Themen werden IMMER Aktuell bleiben damit die Politik ihre Macht ohne Einschränkungen benutzen kann.
Siehe Israel/ Juden= die massen Vernichtung wird hier in Deutschland IMMMER ein aktuelles Thema bleiben. Warum? Damit wir uns für die nächste und über übernächste Generation schuldig für das fühlen, womit WIR gar nichts zu tun haben. Aber hauptsache hat Israel ein Druckmittel gegen Deutschland um von uns zu verlangen was sie wollen.
Siehe Israel- Plastina Krieg= Das erste LAnd was seine TREUE GEBUNDENHEIT und UNTERSTÜTZUNG versprochen hatte waren wir Deutschen!
Ich bin stolz ein Detuscher zu sein und Menschen zu unterstützen, die wehrlose Kinder mit Hi-End Raketen vernichten!
Was für eine Ironie, Israel beschuldigt Deutschland massenweise Menschen umgebracht zu haben und heute wollen sie für genau diese Zwecke die Unterstützung der Deutschen.
@Beatburger:
super! allmählich kommt man sich schon ein wenig verarscht vor… wieder ein grund, um die sicherheitsmassnahmen auf flughäfen, HL-märkten, kegelbahnen, bingo-spielstätten, hallenbäder & co. zu verschärfen… es NERVT!!!
@zvision:
Besorgniserregend ist für mich wie die CDU/CSU und unsere Kanzlerin, Angela Merkel, ihr erlerntes Potenzial aus ihrer Zeit als FDJ-Propaganda-Sekretärin zur Zerschlagung unserer Grundrechte und Einführung eines Überwachungsstaates nutzt.
Ich kann mir auch gut vorstellen bei welcher Polizei die ehmaligen gut 2000 STASI-Mitarbeiter untergekommen sind.
Es täte zumindest alles gut zusammenpassen.
Es fallen in D immer noch mehr Menschen einem Frühjahrsputz zum Opfer, als irgendwelchen Bombenattentaten. Selbst die Zahl der Amokläufer werden nicht erreicht.
Der Staat (das sind immer noch WIR alle) finanziert nicht nur die durch Größenwahn der Großaktionäre und Superreichen entstandene Wirtschaftskrise und die Kriegsschäden von Weltmachtansprüchen einer Bush-Administration (Afghanistan), sondern jetzt sollen wir auch noch unsere eigene Überwachung finanzieren.
CDU/CSU und SPD, also die großen Parteien, sind meines erachtens, für unserer Gesellschaft nicht mehr tragbar. Ich möchte mich nicht zurückentwickeln, sondern nach vorne blicken können. Unter diesen Parteien heisst es nur noch “raus aus diesem Land”!
@dar79:
Dank der Terrorwarunung ist die Gesellschaft bald komplett paranoid. Ständig hört man was von Warnungen… die machen das doch nur um uns zu manipulieren. So haben die einen Grund uns zu observieren.
@alx:
Vor Gesetzesinitiativen zur Einschränkung der Bürgerfreiheit kommen gewöhnlich gehäufte Meldungen, die steigendes Bedrohungspotenzial zum Inhalt haben…
@plktm:
die einzige terrorgefahr in deutschland ist die terrorisierung der menschen durch medienberichte wie oben stehend ….
1000 tote an einem flughafen wären lächerlich im vergleich zur millionenfachen irreführung eines volkes!
@enalein:
Die Frage ist: verbreitet man mit solchen Berichten nicht nur Panik?
Theoretisch wäre die Chance, dass man z.B. in einer Schule von einem amoklaufenden Schüler erschossen wird, wahrscheinlich größer…
Es kann halt jederzeit an jedem Ort etwas “terroristisches” passieren.
Das war jetzt nur ein kleiner Auszug aus dem Kommentarbereich. Fest steht jedoch, das uns Muslimen dieser Tage ganz eindeutig unrecht geschieht. Wir sind das Opfer dieser medialen Angstmacherei und Hetzkampagne. Doch gefallen lassen müssen wir uns das nicht. Wir sind Teil dieser Gesellschaft und haben unsere Rechte und unsere Würde, die wir uns nicht nehmen oder beschmutzen  lassen. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm sagte in einem Hadith: “Wer von euch etwas Übles sieht, soll dies mit seiner Hand ändern, wer das nicht kann, dann mit seiner Zunge, wenn er das nicht kann, dann mit seinem Herzen, dies letzte ist allerdings die schwächste Form des Glaubens.â€
Ich möchte Euch, meine lieben Geschwister im Islam, daher auf das neue Projekt “Leserbriefe-fisabiLah” von Dawa-News aufmerksam machen, das zum Ziel hat, mit unserer Zunge, sprich mit Worten, gebündelt und vereint gegen das Unrecht anzugehen. Schreibt also eine email an die Verantwortlichen, die ein Podium bieten und dazu beitragen, das Muslime in Deutschland diskrimniert werden. Richtet eure Proteste in diesem Fall bitte an: presse@gmx-gmbh.de.
BarakaLahu fikum für Eurer Engagment!
Medien und der Islam: Worte von Bruder Abu Mikail
Die Tatsache, dass der Islam ständig in den Medien und von Islamophoben aufs Schärfste angegriffen wird, ist keine Neuigkeit. Auch sind wir oft auf die Methodik und Vorgehensweise der Hetzkampagne eingegangen. Doch wie müssen wir Muslime uns verhalten, wenn wir mit derartigen Angriffen konfrontiert werden? Viele Muslime reagieren leider so, wie es genau nicht sein sollte. Zu diesem Thema hat Bruder Abu Mikail einige Worte aufgenommen und inshaAllah verinnerlichen wir diese Ermahnung.
“Deutscher Fitna“ Film: Antimuslimische Brandhetze im Stil des Nazi-Films “Der ewige Jude”
Es freut uns immer wieder, dass Nichtmuslime gegen die Islamhetze arbeiten und das mit viel Engagement. Hier ein schönes Beispiel. Viele Muslime sollten sich an dieser Arbeit ein Beispiel nehmen.
Spendenaktion geht weiter!
Liebe Geschwister, liebe Gäste!
Die Spendenaktion von www.searchislam.de geht weiter. Also, lasst euch diese Möglichkeit nicht entegehen, unseren Geschwistern und notleidenden Menschen umsonst zu helfen. Wir empfehlen euch außerdem, diese Seite für die Aktion als Startseite einzurichten, denn so habt ihr immer eine Garantie, dass ihr auch jeden Tag ein wenig dazu beigetragen habt, inshaAllah. Und bitte verteilt die Seite weiter!
Muslimische Frauen, lasst euch nicht unterdrücken!
Am 9.05.09 ist eine Kundgebung gegen Pro-Köln geplant. Diese wollen wie letztes Jahr den rassistischen Anti-Islamisierungskongresse stattfinden lassen und wir haben es uns zum Ziel gesetzt, dieser radikalen Organisation endlich Paroliie zu bieten. Letztes Jahr waren es die linken Organisationen, die das erfolgreich geschafft haben. Wo waren wir?
Wir Muslime müssen geschlossen auftreten und unsere Religion verteidigen. Wir müssen den Menschen klarmachen, dass unsere Religion eine friedliche Religion ist, die weder zu Hass noch zu Terror aufruft.
Speziell ist diese Veranstaltung für unsere Schwestern gedacht: Unser Ziel ist es, das möglichst viele Schwestern zu dieser Kundgebung erscheinen und der Welt zeigen, das sie nicht unterdrückt werden oder zu bestimmten Handlungen gezwungen werden. Im Gegenteil: Unsere Schwestern, die muslimischen Frauen, werden gezwungen ihr Kopftuch auszuziehen. Sie werden unterdrückt, indem man ihr etwas nimmt, was eine hohe Bedeutung in ihrem Leben hat.
Deshalb wäre es ideal, wenn viele Schwestern mit Plakaten und ähnlichem zu der Kundgebung erscheinen, die deutlich machen, dass sie in Deutschland durch den Druck, das Kopftuch auszuziehen diskriminiert werden.
Außerdem würden wir euch vorschlagen, für www.dawa-news.de zu werben, damit die Menschen auch zusätzlich mit der Hilfe Allahs über Vorurteile aufgeklärt werden. So werden wir inshaAllah mit der Hilfe Allahs, viel erreichen und inshaAllah vielen Menschen die Augen öffnen.
Wer sich nun an dieser Kundgebung beteiligen möchte, der soll sich bitte an
pierrevogel@einladungzumparadies.de melden. Bitte schreibt auch in die Email, wie ihr euch beteiligen möchtet (Plakate, Flyer etc) Wir betonen nochmals, dass möglichst viele Schwestern kommen sollen. Sie müssen sich inshaAllah keine Sorgen machen, was das Teilnehmen an einer Kundgebung angeht.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass wir uns vorbildlich benehmen müssen..Wir müssen uns friedlich verhalten, fern von jeglicher Gewalt und schlechtem Benehmen, so wie es einem Muslim würdig ist. Allah sagt im Quran:
Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen in bester Weise. Gewiß, dein Herr kennt sehr wohl, wer von Seinem Weg abirrt, und Er kennt sehr wohl die Rechtgeleiteten.
(Sura 16 – Ayat 125)
www.einladungzumparadies.de
www.diewahrheitimherzen.de
Männer, die weinen, sind keine echten Männer?
“Weinen ist ein unspezifischer emotionaler Ausdruck, der der Mimik zugeordnet wird und der oft, aber nicht immer mit Tränenfluss einher geht. Weinen ist nicht an eine bestimmte Emotion gebunden, kommt aber Beispielsweise häufig bei Angst oder Ärger vor. Teile der Wissenschaft gehen davon aus, dass der Mensch das einzige Lebewesen der Erde ist, das emotional bedingt weint.
Einige Studien zum Weinen gehen davon aus, dass Weinen ein Sozialverhalten ist, das die Funktion hat, andere Mitglieder einer sozialen Gruppe auf ein Ereignis aufmerksam zu machen oder vor einer Gefahr zu warnen, da die Gefühlsreaktion des Weinens auch die Kenntnis eines Einzelnen von einem schwerwiegenden Ereignis ausdrücken kann und bis heute eine Art „Mitfühlreflex“ auslöst, der im Allgemeinen zur Folge hat, dass sie über die Ursachen dieser Reaktion bei einem einzelnen Mitglied der Gruppe in Kenntnis gesetzt werden.
Das Weinen kann auch Ausdruck ausgeprägter Freude sein, so zum Beispiel die „Freudentränen“, die als Reaktion von heftigem Lachen infolge von für den Betrachter außerordentlich lustigen Situationen zu verstehen sind. Bei manchen Menschen kann auch ein anhaltender, eindringlicher Blickkontakt Tränen auslösen.” (http://de.wikipedia.org/wiki/Weinen)
Was macht also einen Menschen als Menschen aus? Sich mit abgetrennten Köpfen fotografieren zu lassen, so wie die amerikanischen Soldaten? Ob die noch weinen können?
Wie ihr oben lesen konntet gehören Gefühle zum Menschen, dass unterscheidet uns vom Tier. Gefühle sind uns von Natur (fitra) aus mitgegeben, alles was dagegen spricht ist wider der Natur (fitra), also abnormal. Es wäre ziemlich traurig, wenn wir dazu nicht mehr imstande wären und alles an uns vorbeigehen würde als hätte es nichts mit uns zu tun. Wenn dein Nachbar nichts zu Essen hat, hat dich dass sehr wohl etwas anzugehen. Bist du imstande ihm zu helfen dann hilf’ ihm/ihr soweit du kannst!
Der Prophet, Friede sei mit ihm, und seine Gefährten wussten zu welchem Zeitpunkt sie Güte und zu welchem Zeitpunkt sie Härte zeigen sollten, nicht so wie heute, wo man überlegt, wie man am Besten mit dem Kinderschänder umgehen soll, weil man ist ja intellektuell und zivilisiert. Von solchen Menschen hörst du nichts über das Opfer, wie es sich fühlt und das es vor den Scherben seines Lebens steht, was glaubst du, was das für eine zusätzliche Erniedrigung für das Kind ist, wenn so sanft mit seinem Peiniger umgegangen wird? Aber wenn das einmal dem eigenen Kind passiert vergessen selbst die Hochintellektuellsten ihre “guten Sitten”! Jeder der das Gegenteil behauptet lügt oder missbraucht genauso.
Zurück zum Propheten, Friede sei mit ihm und seinen Gefährten. Ich rede hier nicht von irgendwelchen Männern, das waren Männer die nicht die kleinste Furcht vor anderen Menschen hatten, nur vor ALLAH. Sie hatten nie Angst den Islam, ihre Frauen, ihren Besitz, vor dem Feind zu schützen und in den Krieg zu ziehen:
“Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.†(2:191) “Wenn sie aber aufhören, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig.†(2:192)
(Dazu lest bitte den Bericht von Bruder Sayfullah “...und tötet sie wo immer ihr sie auch findet“)
“Ihr hättet mich am Tage der Schlacht von Badr sehen sollen. Wir haben Zuflucht beim Gesandten ALLAHs gesucht, während er, Friede sei mit ihm, am nähesten zu den Feinden stand. An diesem Tag war der Gesandte ALLAHs der Mutigste und Stärkste von uns.”
(überliefert von Aly Ibn Abi Taleb, Imam Ahmad, Hadith 654, aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)
Muhammed, Friede sei mit ihm, sagte zu seinen Sahabis (Gefährten) als eines Nachts die Bewohner Al-Madinas durch eine laute Stimme erschrocken wurden: “Ihr braucht euch nicht zu fürchten! Ihr braucht euch nicht zu fürchten!” Wahrlich wir empfanden den Gesandten ALLAHs wie einen Ozean.
(Buchari, Hadith 2751, aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)
“Bei der Schlacht von Uhud beriet sich der Gesandte ALLAHs mit seinen Gefährten und diese zogen den Kampf vor. Obwohl der Gesandte anderer Meinung war, folgte er ihrem Rat. Aber die Gefährten bereuten ihren Entschluss, weil das Vorhaben des Gesandten anders war. So sagte die Ansar: ‘Wir haben den Wunsch des Gesandten zurückgewiesen.’ Sie kamen zu ihm und sagten: ‘O Gesandter ALLAHs, du sollst diese Angelegenheit entscheiden.’ Worauf er sagte:’ Es steht einem Propheten nicht zu seine Rüstung abzulegen, bis er gekämpft hat.”
Imam Ahmad, Hadith 14829, aus dem Buch “Muhammad der
Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)
Der Gesandte, Muhammed (Friede sei mit ihm) küsste sein Enkelkind in der Gegenwart eines Mannes. Dieser sagte:” Ich habe zehn Kinder, und nie habe ich eines davon geküsst!”
Der Gesandte (Friede sei mit ihm) schaute ihn an und sagte:
“Wer nicht barmherzig ist, findet auch kein Erbarmen.”
(Vgl. “Auszüge aus dem Sahih Al-Buharyy”, Überlieferung-Hadith- 5997, übersetzt von M. Rassoul, arcelmedia)
“Der Gesandte, Friede sei mit ihm betete, während er, Friede sei mit ihm,
(das Kind) Umama, Tochter der Zainab, Tochter des Gesandten ALLAHs, Friede sei mit ihm, trug: Wenn er sich niederwarf, legte er sie hin, und wenn er wieder aufstand, trug er sie wieder.”
(überliefert in Buhari, Hadith 5650, aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)
“Wahrlich ich stehe im Gebet mit der Absicht, dieses zu verlängern, dennoch kommt es vor, dass ich das Weinen eines Kindes höre und daraufhin mein Gebet kürzer fasse, um seiner Mutter jegliche Härte zu ersparen.”
(Buchari, Hadith 677, aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)
Ich habe euch hier verschiedene Situationen aufgelistet die verschiedene Gefühlssituationen aufzeigen. Auf der einen Seite dürfen keine Schwächen gezeigt werden (so wie im Krieg) auf der anderen Seite sollen “Schwächen” gezeigt werden, die aber letztendlich Stärken sind, denn diese angeblichen “Schwächen” machen dich als Menschen aus. Als Mohammed, Friede sei mit ihm starb, was taten seine, Friede sei mit ihm, Gefährten, ertrugen sie es wie Männer? Ja, sie weinten. Sie weinten, denn sie hatten eines, was heute leider verloren gegangen ist, sie hatten ein Herz. Das waren Männer die keinen Funken Furcht hatten, wenn sie in den Krieg ziehen mussten und sie hatten ein Herz, dass sie zum richtigen Zeitpunkt auch zeigten. Muslime waren bekannt dafür, dass sie ihren Feinden mitteilten, dass sie keine Angst vor dem Tod haben. Die Sehnsucht ALLAH zu treffen ist stärker als die Angst zu sterben. Dieselben Männer weinten. Sie weinten, weil der wichtigste Mensch in ihrem Leben für immer gegangen ist und den sie mit ALLAHs Hilfe erst wieder im Paradies wiedersehen werden (mit ALLAHs Hilfe auch wir liebe Geschwister!)
Als Mohammed, Friede sei mit ihm, im Alter von 63 Jahren, elf Jahre nach der Hidschrah (Auswanderungsjahr) starb drohte ein Gefährte und späterer Khalife, Umar, den Beteiligten den Kopf abzuschlagen, wenn einer es wagen sollte den Gesandte, Friede sei mit ihm, für Tod zu erklären. Doch der zukünftige Khalif, Abu Bakr sprach die Worte ALLAHs:
“Und Mohammed ist doch nur ein Gesandter, vor dem schon Gesandte vorübergegangen sind. Wenn er nun stirbt oder getötet wird, werdet ihr euch auf den Fersen umkehren? Und wer sich auf den Fersen umkehrt, wird ALLAH keinerlei Schaden zufügen. Aber ALLAH wird (es) den Dankbaren vergelten.”
(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Qur’an, 3:144)
Umar (ALLAHs Wohlgefallen sei auf ihm) wurde nach diesem Vers ganz still und fügte sich ALLAHs Worten.
Wir lieben ihn, Friede sei mit ihm, mehr als alles auf dieser Welt, der der mir teurer ist als meine Mutter, mein Vater, meine Seele und mein Besitz, hat sich für die Überbringung der Botschaft abgemüht bis ihn der Tod ereilte. Er, Friede sei mit ihm, bleibt trotzdem nur ein Mensch. (Nebenbei haben wir gleich geklärt warum wir keine Mohammedaner sind sondern Muslime die nur ALLAH ergeben sind!) Wie wir schon gezeigt haben gab es auch unter den Gefährten des Propheten, Friede sei auf ihm, verschiedene Charaktere. Abu Bakr, ALLAHs Wohlgefallen sei auf ihm, der nach dem Tod des Gesandten, Friede sei mit ihm, für kurze Zeit Khalifa war, war für sein Sanftmütigkeit bekannt. Umar, der nach ihm Khalifa wurde war für seinen stürmischen Charakter bekannt. Als sie alle den Islam annahmen lernten sie ihre Gefühle so gut es ging zu steuern, um nicht ungerecht gegenüber der Umwelt zu werden, wenn sie ungerecht wurden war es für sie leicht sich zu entschuldigen. Sie zogen mutig in den Krieg und ihre Frauen unterstützen sie dabei.
Männer, die weinen und Gefühle zeigen, können sind keine schwachen Männer sondern im Gegenteil, dass sind die, die “Schwäche” zeigen. Natürlich muss jetzt der Mann oder die Frau nicht ständig am Weinen sein, aber es ist unheimlich wichtig auch loszulassen und Gefühle (positive oder negative) auch äußerlich zu verarbeiten. Wenn dein Kind zur Welt kommt, dann ist das ein sehr großes Ereignis. Es verändert euer Leben und ihr seid jetzt Eltern. Es ist anstrengend aber andererseits würdest du es nie wieder gegen dein früheres Leben tauschen, oder? Warum nicht auch voller Freude weinen?
Wir sind Menschen und haben auch das Recht unseren Emotionen freien Lauf zu lassen, egal ob Mann oder Frau, jeder auf seine Art. Natürlich bleibt der Unterschied zwischen Mann und Frau bestehen aber man muss es nicht übertreiben und einem Geschlecht gleich “das Menschsein” verbieten
Verfasst von Schwester Ahiret
Medien und der Islam – Stellungnahme zu Report Mainz
Die Situation für Muslime verschärft sich zunehmend in Deutschland. Aktuell wurde ein Anschlag auf das islamische Kulturzentrum Mönchengladbach “Masjid as Sunnah” verübt. Doch was ist der Auslöser für diesen Anschlag? Wie eng ist der Zusammenhang zwischen der Berichterstattung der letzten Tage und diesem feigen Angriff auf ein Kulturzentrum als Reaktion darauf?
Je mehr man dieser Frage nachgeht, umso deutlicher tritt zum Vorschein, dass die Schuld daran eindeutig den Medien zuzuweisen ist, da sie Gut und Böse für das Publikum vordefinieren. Geschickt manipulieren sie das Stimmungsbild (Meinung) der Menschen anhand von Bildern, Hintergrundmusik und Interviewpartnern. Die Botschaft an die Masse soll lauten: Der Islam und die Muslime sind eine Bedrohung und jeder von ihnen könnte euer Feind werden. Zudem gilt es noch die Zuschauerquote hochzupuschen. Die wenigsten intressiert es, den normalen Moscheealltag zu sehen. Die Aufmerksamkeit würde sinken, wenn man das Miteinander und die Brüderlichkeit unter den Muslimen zeigt. Das will keiner sehen. Vielmehr will man etwas Anderes erreichen, man braucht eine Feindfigur, etwas was eine Welle der Angst hervorruft. Denn Angst beeinflusst bekanntlich Menschen in einem enormen Ausmaß.
Wir möchten Ihnen, Liebe Leser und Leserinnen dies an einem aktuellen Beispiel festmachen und Ihnen Schritt für Schritt die Gehirnwäsche der Medien zeigen:
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4584506/pv=video/gp1=4624546/nid=233454/78503f/index.html
Schulen des Terros – Report Mainz.
Wie in Islamseminaren Hass gepredigt wird – Eine Recherche von REPORT MAINZ und FAKT
Wie es für schlecht recherchierte und propaganda behafteten Berichterstattungen üblich ist, sollte einem diese völlig irreführende Überschrift à la Bild-Zeitung ins Auge springen: “Schulen des Terros”. Bleiben wir hier einmal kurz stehen. Was assoziiert der Otto-Normal-Zuschauer bei dieser Überschrift? Man denkt gleich an Explosionen, vermummte Gestalten, 11. September, Selbstmordattentäter, Männer mit Maschinengewähren.
Kommen wir nun zum Untertitel: “Wie in Islamseminaren Hass gepredigt wird”. Mit dieser Ergänzung hat man nun die perfekte Bedingung geschaffen, den Menschen das Bild zu übermitteln, dass in jedem Islamseminar Terroristen am Werk sind und alle Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes “tickende Zeitbomben”. Selbst wenn der Leser nicht schon allein durch diese Überschrift beeinflusst wurde, so wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Gedanken im Hinterkopf haben, die sich dann schließlich durch den Inhalt der Sendung bestätigen sollen.
Der Moderator der Sendung leitet erstmals in die negative Szenerie mit einem Satz ein, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss:
"In unserem ersten Beitrag eines der Themen, die uns beunruhigen, die uns verstören (…) ".
Denn der sympathische Herr Frey spricht für uns alle und macht deutlich, dass dieses Thema etwas ist, was uns beunruhigt, das uns verstört. Dies ist der erste Schritt, um dem Zuschauer ein Gefühl der Angst zu vermitteln. Denn er gibt dem Leser seine Meinung mit auf dem Weg, welche bei einer objektiven Recherche nichts zu suchen hat.
Weiter heißt es in der Anmoderation, Ulrich Neumann, Fritz Schmaldienst und Markus Frenzel von FAKT hätten recherchiert und seien dabei auf “so genannte Islamseminare” wie es wortwörtlich hieß, gestoßen. In Wirklichkeit muss man dem Report Mainz Team aber die Frage stellen, auf was diese Recherche denn basiert? Das Wort Recherche erweckt die Erwartung, das es sich hierbei um objektiven und professionellen Journalismus handelt. Man setzt der redaktionellen Arbeit zumindest Grundlagenforschung voraus und das Fernhalten von Kampfbegriffen. Doch diesen Anspruch kann der Beitrag von Report Mainz bei weitem nicht gerecht werden. Stattdessen ist der gesamte Beitrag gespickt mit Wörtern, die sich eignen, die Volksstimmung negativ gegen eine Minderheit aufzuheizen.
"Das klingt mehr nach Volkshochschule, harmlos. Aber es ist alles andere als das."
Was bezweckt der Moderator mit dieser Negation? Wir wissen, das Gegenteil von harmlos ist gefährlich. Dem Zuschauer wird somit unterschwellig suggeriert, das Islamseminare die nationale Sicherheit gefährden, da sie Gefahrenquellen darstellen. Das weitere Problem ist hier, dass man Verallgemeinert. Zu behaupten, dass Islamseminare alles andere als harmlos seien, ist unverantwortlich. Denn so wird jedes Islamseminar, egal mit welchem Inhalt es auch sein mag, mit Vorurteilen versetzt, diskreditiert.
Im Anschluss darauf werden drei vermummte Gestalten in einer Kriegsszenerie eingeblendet die zum Kampf aufrufen, sogenannte Djhadisten. Report Mainz bleibt uns aber die Antwort schuldig, wer diese unbekannten Männer sind, woher sie kommen und was ihr biografischer Hintergrund ist. All diese Angaben setzt man professioneller Recherchearbeit voraus. Werden diese dem Zuschauer nicht geliefert, so grenzt sich der Bericht kaum von einseitiger Hetzpropaganda ab. Der Vergleich ist nicht weit gegriffen in Anbetracht der Verwendung von Wörtern wie “Drohvideos” “Junge Männer verblendet in ihrem Hass auf den Westen auf alles, was nicht Muslimisch ist”. Man beachte, allein mit diesem Satz wird ein “clash of religion” quasi heraus provoziert.
Was natürlich in einer schlechten Reportage über den Islam nicht fehlen darf, ist folgender Griff in die Hetztrickkiste: “Immer mehr Deutsche im sogenannten heiligen Krieg – Im Djihad”
Gehört es nicht für eine Recherche dazu, dass man sich wenigstens die Mühe macht und sich von den üblichen Bildniveau-Berichtserstattungen über den Islam hervorhebt und das Wort Djihad ausnahmsweise richtig übersetzt? Die Verbindung der Wörter “Djiihad” und “heiliger Krieg” ist eine Erfindung der westlichen Medien. Die Wörter “heiliger Krieg” wurden von Muslimen niemals benutzt, es waren Vertreter der Kirche, welche erstmals im Jahre 1059 zum “heiligen Krieg” gegen die Muslime in Palästina gerufen haben. Die Bedeutung “Djihad” lautet nicht “heiliger Krieg”, das Wort “Jihad” lässt sich ungefähr übersetzen mit: besondere Anstrengung auf dem Wege Gottes und ist ein sehr komplexes Thema. Eine kurze Abhandlung dazu ist hier zu finden:
http://dawa-news.nte/2009/02/jihad-oder-heiliger-krieg/
Interviewpartner während des Berichts ist der Ex-Muslim und somit selbsternannte Islamexperte Barino Barsoum. Obwohl er als Nichtmuslim angeblich um sein Leben fürchten muss, ist er eifrig in Foren und TV-Auftritten zu finden. Barino hat es weit gebracht, nicht viele in seinem Alter haben es bis zu Jauch geschafft. Barinos TV-Karriere begann mit der Sendereihe “Koran im Kopf”. Durch die Sendereihe bekam ein bislang unbekannter und unbeachteter Teenager die Chance, ins öffentliche Licht zu treten, Aufmerksamkeit zu bekommen. Und wie es der “Zufall” so will, wurde von sämtlichen Konvertiten die es jährlich in Deutschland gibt, ausgerecht Barino der Halbägypter als Hauptfigur auserwählt. Seine gesamte Entwicklung vom Muslim bis hin zum Ex-Muslim wurde vor der Kamera festgehalten. Drei Jahre lang ist sie sein ständiger Begleiter. Sein erster schüchterner Kontakt zu Muslimen, seine anfängliche Skepsis zum Islam, alles auf Video festgehalten. Es macht den Eindruck, als hätte das Kamerateam eine Patenschaft zu Barino übernommen. Als hätten sie “Hellsehen können”, dass er gutheißen würde was sonst kein Moslem vor oder nach ihm getan hätte, und zwar Selbstmordattentate, glücklicherweise auch vor laufender Kamera. Das Fernsehteam hat sich wohl an ein altbekanntes deutsches Sprichwort gehalten, das man seines eigenen Glückes Schmied sein muss. Nicht allzu verwunderlich bei dem Wettkampf, den sich private wie öffentlich-rechtliche Sender auf der Jagd nach Quoten liefern. Und nicht allzu verwunderlich, wenn von der Regierung Muslime quasi als “Freiwild” freigegeben werden. So ist das öffentliche Auge selbst dabei, als Barino seinen ersten Aufruf zum Djhad startet. Schon ungewöhnlich das alles. In seinem Gespräch mit Report Mainz, behauptet er, Muslime würden sich eigenständig von der Gesellschaft abkapseln, doch hat er selbst in seiner Zeit als “Muslim” tagtäglich, ein nichtmuslimisches Fernsehteam bewusst um sich zugelassen, welches sein Privatleben ins deutsche Wohnzimmer trägt!? Gemessen an dieser seiner Behauptung war der Exmuslim entweder niemals Muslim oder aber es findet gar keine bewußte Abgrenzung der Muslime statt. Nur eine von beiden Behauptungen kann stimmen. Doch welche Herr Barsoum?
Nach den “Drohvideos” wird der erste holprige Übergang zu den Islamseminaren gelegt, der Kommentator stellt die Frage, woher kommt dieser Hass? Wo und wie wird er gelehrt? Niemand geringerem als Barino Barsoum wird vom Wdr-Team die Kompetenz dazu anerkannt, diese Frage zu beantworten, da, wie in dem Bericht Auskunft gegeben wurde, viele “radikale Praktiken” des Islam mit Barinos Werten nicht vereinbar seien. Nun wird sich der kundige Zuschauer, für den Barino Barsoum kein unbeschriebenes Blatt ist, vielleicht wundern, warum ausgerechnet Barinos Werte vom öffentlich rechtlichen Sender so hochgehalten ja sogar als Maßstab verwendet werden. Der Zuschauer wird sich an einen Barino erinnern, der im Zuge einer Dokureihe vor laufender Kamera den missglückten Kofferbombenanschlag auf ein öffentliches Verkehrsmittel, wo unschuldige Zivilisten ihr Leben hätten lassen müssen, für rechtens befunden hat. In der ungefähren Übersetzung des heiligen Koran steht dagegen in Sure 5 Vers 32:
"Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er alle Menschen am Leben erhalten."
Wie man unschwer erkennen kann, ist es in Wirklichkeit so, das die hohen Werte des Islam, mit seinen niederen menschenverachtenden nicht konform gingen.
»Aus diesen Seminaren kommt man raus gehirngewaschen, kann man sagen",
teilt uns der Ex-Muslim weiterhin mit. Dem mag wohl so sein, wenn der Prozess der Wissensvermittlung und die Lehrer-Schülerbeziehung grundsätzlich die Umschreibung der Gehirnwäsche geniesst. So dürften dann konsequenterweise alle Lehrinstitute weltweit Orte der Gehirnwäsche sein. Angefangen vom Kindergarten bishin zu Schulen und Universitäten, selbst die Kirche die den Konformantenunterricht anbietet, betreibt demnach Gehirnwäsche. Auch stellt Herr Barsoum den Seminarablauf als eine Indoktrination dar:
"Man hat immer nur einen Punkt indoktriniert bekommen, immer wieder wiederholt: Das einzige Gesetz, dem man gehorchen darf, ist der Koran und ist die Tradition des Propheten Mohamed."
Laut Wikipedia steht das Wort Indoktrination für die gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten. Der Koran und die Sunna des Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, also als Propagandamittel, die Seminare zwielichtige Orte des Zusammenkommens, wo Gehirnwäsche betrieben wird. Auch an dieser Stelle könnte man einen Gegenvergleich anbringen, könnte man die Thora und die Bibel als indoktrinationstauglich hinstellen, Kirchen und Synagogen zu Plätzen der Manipulation abstempeln. Doch was für einen Sinn hätte das, außer der Aufstachelung?
Diese Begrifflichkeit kann man jedoch schön aufgreifen und als Methodik der Sensationspresse zuführen. Denn dem Ganzen wird von Seiten der Redaktion ordentlich nachgesetzt. Bilder aus dem Islamseminar im Feriendorf Eisenberg werden eingeblendet und so geschnitten und betont, das Organisatoren und Teilnehmer sich während der drei Tage in denen das Seminar andauert, in die Zeit vor 1.300 Jahren zurückversetzen möchten. Was soll das? Sollen wir jetzt auch die Amis kritisch beäugen, die im fernen Amerika jenseits aller Moderne nach religiösen Regeln leben möchte? Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass man sich mit 1300 Jahren um 130 Jahre verrechnet hat. Wer von sich behauptet, recherchiert zu haben, dem darf man auch das aufzeigen.
Eine Tatsache, die wir beim besten Willen nicht verstehen können, ist folgende: Wieso hat man nicht mehr Ausschnitte aus dem Video gezeigt? Wieso will man den Menschen nicht zeigen, was dort wirklich gelehrt wird? Wer sich ein eigenes Bild davon machen möchte, der möge sich dieses Video doch einmal in voller Länge anschauen. Denn das auf “Report Mainz” gezeigte Video ist nicht in den dunkelsten Kammern von potenziellen Terroristen versteckt gewesen, es ist einfach durch den Suchbegriff “Islamseminar” auf YouTube zu finden und das gleich unter den ersten Ergebnissen.
"Mädchen dürften nicht am Schwimmunterricht und nicht an Klassenfahten teilnehmen"
Herr Barsoum, auch muslimische Männer dürfen am Schwimmunterricht nicht teilnehmen, sollte dieser gemischt sein. Ist Ihnen diese fundamentale Tatsache, bei deren Regelung es lediglich um die Geschlechtertrennung geht, trotz Ihrer Jahre als eifrig praktizierender "Muslim" etwa entgangen? Schon erstaunlich wenn man bedenkt, das Sie in der Dokureihe "Koran im Kopf" dem Publikum glaubhaft gemacht haben, die Gelehrtenmeinungen zu den verschiedensten Lebensbereichen eines Muslims zu kennen, Ihnen die Geschlechtertrennung im Islam aber offensichtlich kein Begriff ist. Stutzig macht uns auch die nächste Aussage unseres Islamexperten:
"Solche Regeln würden den Teilnehmern von Islamseminaren wieder und wieder eingetrichtert"
Zum einen handelt es sich bei den Seminaren um Lehrgänge, die den Muslimen basierend auf Koran und Sunnah, Wissen und Werte vermitteln sollen. Nicht um ein Sektenunterricht, wo einem gleich einer Unendlichkeitsschleif Dinge eingebleut werden. Zum anderen würde sich kein lernwilliger und ernsthaft praktizierender Muslim, dazu bereiterklären, an einem Unterricht teilzunehmen, in dem einseitige Verbote bezüglich Frauen thematisiert werden. Das auch noch rund um die Uhr in Form des Eintrichterns. Eine weitere Falschinformation die uns von unserem Ex- "Muslim" geliefert wird und auch hier wieder der Versuch seitens Herr Barsoum, den Lehrmethoden auf Islamseminaren einen negativen Beigeschmack zu versetzen. Doch auch diese Falschinformation ist genau wie die anderen leicht zu widerlegen. Man braucht lediglich ein Islamseminar zu besuchen oder sich eines der frei im Internet zugänglichen Islamseminarvideos anschauen und sich so vom Gegenteil überzeugen lassen.
"Doch die Fanatisierung gehe noch weiter: Ich hab Freunde gehabt, die haben Jobs gekündigt, weil sie nicht beten durften"
Wir sind nun anscheinend soweit, dass ein Muslim, der einem Fundament seiner Religion nachgeht und beten möchte, ein “Fanatiker” ist. Es stellt für die Gesellschaft kein Problem dar, wenn ein Arbeitnehmer/in 10 Minuten zum privaten Schwätzchen mit dem Kollegen/in verschwendet oder eine Raucherpause einlegt, das sogar mehrmals am Tag. Dahingegen ist die Toleranz für einen muslimischen Arbeitnehmer, der sich für 10 Minuten zum Gebet zurückziehen möchte gleich Null. Man spricht hier in Deutschland immer wieder von Religionsfreiheit, aber wie soll diese aussehen? Wenn ein Muslim sich in dieser Gesellschaft assimilieren muss, um nicht als Fanatiker zu gelten, so ist die Religionsfreheit nicht mehr als ein hohles Konstrukt des Grundgesetztes.
Bis zu diesem Punkt hat Report Mainz also die verstrichenen Sendeminuten geschickt genutzt, die Wellen der Entrüstung gegen die Muslime hochzuschaukeln, um es mit Barinos Wortgebrauch auszudrücken, Nichtmuslime gegen Muslime anhand ihres Beitrags indoktriniert. Und just, wo die Wellen der Entrüstung Höchstand erreicht haben dürften, diesen Moment gilt es redaktionell geschickt abzupassen, sind sie skrupellos genug, die Würde und Reputation eines muslimischen Würdenträgers zu beschmutzen.
Dr.Hassan Dabbagh, Imam der Al-Rahman-Moschee in Leipzig, geachtetes und respektiertes Mitglied der muslimischen Gemeinde. Ein Mann, der sich immer und immer wieder gegen Terror und Gewalt ausgesprochen hat. Doch wird dies bewußt in der Reportage verschwiegen. Wer sich jedoch von den Leserinnen und Lesern ein objektives Bild machen will, kann sich gerne hier überzeugen:
http://dawa-news.net/2009/03/medien-und-der-islam-stellungnahme-von-dr-hassan-dabbagh/
Oder sich auch sonst die Unterrichte von Herrn Dabbagh im Netz ansehen, es ist alles transparent und jedem frei zugänglich.
Bei Report Mainz wird aber das Bild von Hasan Dabbagh der sich gerade für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben zwischen Muslimen und Nichtmuslimen einsetzt, gleich einem Fahndungsfoto gezeigt, nur die Augen wurden unkenntlich gemacht. Minimaler Aufwand mit großer Wirkung. Es ist eine Schande wie hier mit Menschen umgegangen wird. So schnell ist es in Deutschland leider möglich, einen Würdenträger zu einem Kriminellen zu degradieren. Wen kümmerts schon, das man mit Hilfe einer solchen Berichterstattungen, aus uns Muslimen potentielle Terroristen und unseren Würdenträgern Kriminelle macht. Der Zweck heiligt die Mittel wie es so schön heißt. Muslime sind schließlich die Sündenböcke der heutigen Zeit. Auf unserem Rücken lassen sich bequem Datenschutzbestimmungen aufweichen, die Sicherheitspakete des Herrn Schäuble durchbringen und ein Überwachungsstaat bewerkstelligen. Siehe da, der gläserne Bürger ist geboren. Die Zauberformel dahin lautet ganz simpel: Angst in der Zivilbevölkerung schüren! Die Medien fungieren dabei als Handlanger.
So konnte man unlängst im Focus Artikel vom 02.02.09 lesen: “Früher oder später, da sind sich die Behörden sicher, werde auch bei uns eine Bombe hochgehen. „Die Frage ist nicht das Ob“, so ein hoher Beamter, „sondern das Wo und das Wann.“ Die Focus-Angaben sind an Ungenauigkeit nicht zu übertreffen, es ist von Behörden die Rede und von ranghohen Beamten. Mit welcher Behörde haben wir es zu tun, wer ist der mysteriöse Beamte und welche Stelle hat er inne? Existiert er überhaupt?
Unter diesem Aspekt mutet auch ein Anfang des Jahres veröffentlichter Artikel des Internetbloggs “Schall und Rauch” zum Nachdenken, der auf einen interessanten Fund gestoßen ist. Zitat: “..ein Bekennervideo, in dem ein vollständig vermummter, angeblich deutschstämmiger “Islamist”, Drohungen gegen die Bundesrepublik Deutschland ausstösst. Neben einigen eher unwesentlichen Ungereimtheiten im Video, fällt bei näherem Hinsehen in Minute 00:53 auf, dass ein “subliminal message”, also eine für das Bewusstsein kaum wahrnehmbare Mitteilung ans Unterbewusstsein in das Video eingefügt wurde. So erscheinen für den Bruchteil einer Sekunde die Worte “neues Sicherheitspaket” — exakt im dem Moment des Abfeuerns der Panzerfaust. Soll damit die Bevölkerung auf die bevorstehende Ausweitungen von Sicherheitsmassnahmen eingestimmt werden? Am Ende des Videos wird die Einblendung nochmals wiederholt (Minute 02:21), um es entsprechend im Unterbewusstsein zu verankern?”
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/01/subliminale-botschaft-im-bekennervideo.html
Hierbei handelt es sich um das gleiche Video, das auch in dem Bericht von Report Mainz gezeigt wurde. Es zeigt einen fremdländischen Mann vor einer offensichtlich nachgestellten Kulisse, der sagt. “..unsere Atombombe ist die Autobombe”. Jeder, der sich von dieser fiktiven Videodrohung überzeugen möchte, kann es ohne technisches Know-How tun. Das Video ist bei spiegel-online (http://www.spiegel.de/video/video-47449.html) veröffentlicht, in der 53. Sekunde ist am oberen Bildrand kurz ein roter Schriftzug zu sehen. Das geschulte Auge erkennt die Stelle auch im Videoschnitt von Report Mainz wieder. (1.02-1.03) Steckt also hinter den Angriffen auf den Islam, nicht das Ziel einen Überwachungsstaat zu schaffen? Ist dies in Wirklichkeit nicht der wahre Grund, warum diese Religion dermaßen in den Medien deskreditiert wird?
Über Mohamed B., ein Bruder der neben Dr. Dabbagh unter Verdacht der “djihadistischen” Tätigkeit steht, behauptet Report Mainz er sei ein “ideologischer Scharfmacher”. Wie auch hier wieder unschwer zu erkennen ist, geht das Magazin nicht sehr sparsam mit radikalem Vokabular um- “ideologischer Scharfmacher”. Allein diese Wortwahl rückt Muslime ins dunkle Licht, erweckt den Eindruck als seien sie allein aufgrund ihrer religiösen Ausprägung automatisch mit einem Zünder ausgestattet, wo bereits der kleinste Funke ausreicht, um sie scharfzumachen und explodieren zu lassen. Weiter wird gesagt, dass seine Übersetzungen über einem “islamistischen” Verlag verbreitet werden. Dieser sogenannte islamistische Verlag, ist nichts weiter als ein durchschnittlicher Onlinevertrieb für den muslimschen Haushalt. Man kann dort sowohl Kinder- wie auch Kochbücher erwerben oder Gebetsmützen für den muslimischen Mann. Aber mit Sicherheit keine Waffen oder Bomben zum Selberbasteln worauf das Wort “islamistisch” indirekt abzielen möchte.
Und wer nun meint, dass Bruder Mohammed B. ein “ideologischer Scharfmacher” sei, der kann sich hier des Besseren belehren lassen.
Für den Laien bzw. Nichtmuslim lässt sich anhanddessen fälschlicherweise ableiten, das jeder Muslim, der nach den Geboten und Verboten seines Schöpfers leben möchte, eine Bedrohung für ihn darstellt. Wie gefährlich diese Form von Journalismus ist, zeigt der Anschlag auf das muslimische Kulturzentrum in Mönchengladbach. Es gab eine Zeit, in denen Einrichtungen von Juden infolge der Propagandamaschenerie zerstört wurden, und heute sind es die Muslimen, die Opfer solcher Anschläge sind.
Dieses “in einen Topf schmeissen” ist vom Ergebnis her identisch mit dem Ergebnis der Formel: Deutsche Bevölkerung plus Nazis gleich Nazis im Endergebnis. Hier ist der Wahrheitsgehalt auch gleich Null.
Weiter heisst es über Mohamed B.: “Reden will er mit uns nicht”. Verdenken kann man es Mohamed B. doch wohl nicht, wer hat schon Lust darauf seine Aussagen sinnentstellt in den Medien widerzufinden. Doch so wird Report Mainz es nicht darstellen, vielmehr möchten sie den Eindruck erwecken, das Mohamed B. was zu verbergen hätte und daher nicht für ein Interview zur Verfügung steht.
"Sie werden erst mal darauf getrimmt, nichts anderes an sich heranzulassen als die islamischen Glaubensquellen. Und das man nichts anderes an sich heranlässt, außer genau diese Quellen, den Koran und die Tradition des Propheten und die Schriften der Gelehrten darüber, führt zwangsläufig zu einer Radikalisierung, führt zwangsläufig auch zur Legitimation von Gewalt."
So die Behauptungen von Herrn Barsoum. Doch wie kommt er zu der absurden These, dass der heilige Koran und die Sunna des Propheten sas zu einer Radikalisierung führt und worauf stützt er sie? Der Islam ist die Religon, die Unrecht verbietet. Der Islam ist die Religion, die gebietet gut zu den Waisen zu sein. Der Islam ist die Religion, die gebietet gut zu den Eltern zu sein. Der Islam ist die Religion, die gebietet die Armen zu speisen und ihnen von seinem Vermögen herzugeben. Der Islam ist die Religion, Streit aus dem Weg zu gehen. Der Islam verbietet Raub, Alkoholkonsum, Drogen, Vergewaltigungen, Pornografie. Daher meine eindringliche Frage: Wie soll eine solch geprägte Religion, die einzig auf den Schutz des Menschen ausgerichtet ist, radikalisieren? Seminare, die zum Ziel haben, die Lehren des heiligen Koran und der Sunna des Propheten widerzugeben, lehren den Teilnehmer ein besserer Mensch zu werden und keine Killer. Menschen wie Hasan Dabbagh, Abdul Adhiem und Pierre Vogel engagieren sich im Namen ihrer Religion, um ihre Mitmenschen mit Hilfe des Einen und Einzigen Gottes ohne Teilhaber auf den richtigen Weg zu bringen. Sie wollen die Menschen aus den Fängen der Konsummacht befreien und sie wieder dem Sinn ihres Lebens zuführen. Sie arbeiten gegen den anhaltenden Werteverfall dieser Gesellschaft, gegen das Schwinden von Moral und gegen die Verrohung der menschlichen Natur. Ein Mensch der nicht seinem Schöpfer dient, der dient automatisch dem Mamon und seinen Gelüsten und fügt so seiner Seele unrecht zu und kann auch für andere zur Gefahr werden.
Eins dürfen wir nicht vergessen, hinter dem Konsumwahnsinn der heutigen Zeit steht die Wirtschaft und hinter der Wirtschaft Macht und Lobbisten und der Konsum wird von den Medien getragen. Der Staat mag zwar von sich behaupten, frei von religiösen Prägungen zu sein, was dennoch lachhaft ist angesichts der Existenz von Parteien, die sich christlich sozial oder christlich demokratsich nennen, und auch angesichts von kirchlichen Lobbisten innerhalb der Parteinlandschaft. Jedoch kann er leider nicht behaupten, losgelöst von wirtschaftspolitischen Einflüssen heraus zu regieren. Der Staat selbst ist eng mit der Wirtschaft verwoben (siehe VW, Deutsche Bahn usw.) und ist auch sonst fleissig darauf aus, ausländische Investoren an den Wirtschaftsstandort Deutschland zu binden. Unter dem Index des Staates stehen daher leider keine Sportwaffen, gewaltverherrlichende Spiele oder Alkohol, um deren Kosum zu unterbinden, da sie bei Missbrauch Menschenleben kosten können. Nein, denn hier wirkt das monetär-orientierte Denken allzu stark auf politischen Regelungen. Vielmehr konzentiert sich der Staat und die Medien als deren Handlager, auf Menschen wie Hasan Dabbagh, Pierre Vogel oder Abdul Adhiem deren resozialisierende Arbeit positive Früchte tragen und stellen sie öffentlich als Kriminelle dar. Statt deren Arbeit im sozialen Sektor zu honorieren, legt man ihnen Steine in den Weg und startet eine Rufmordkampagne gegen sie. Man kreiert eine Gefahrensituation und präsentiert sich anschliessend als Retter in der Not.
Der Amokläufer oder im medialen Sinne ausgedrückt, der Terrorist von Emsdetten, Tim K. war kein Muslim. Er besuchte keine Vorträge dieser Referenten, besaß einen ausgeprägten Hass auf die Gesellschaft, war radikalisiert und sympatisierte offen mit Gewaltanwendungen. Lange vor seinem Amoklauf hatte er im Internet Bilder von sich eingestellt, posierend in militärischem Look und bewaffnet wie ein Guerilliakrieger. Wie passt dies nun in das von Herr Barsoum gezeichnete Bild des radikalisierenden Islam? Müssen wir uns nicht spätestens an dieser Stelle eingestehen, das Gewaltverherrlichung rein gar nichts mit dieser Religion zu tun hat? Denn es war ohne Zweifel ein Nichtmuslim der bewaffnet mit drei Vorderladergewehren, einem abgesägten Kleinkalibergewehr, drei Bomben an seinem Körper und fünf weiteren in seinem Rucksack in seine ehemalige Schule einmaschiert ist und dort ein Blutbad angerichtet hat. Der Nichtmuslim und Sohn einer gutbürgerlichen Familie Tim K. war kaltblütig genug, um einer schwangeren Lehrerin ins Gesicht zu schießen. Seine Einstellung Frauen gegenüber war auch sonst alles andere als vorbildlich, die Polizei fand in seinem Zimmer Gewaltspiele und Hartpornos mit gefesselten Frauen vor. Klassenkameradinnen, die aus vergangener Schulzeit her keine Beziehung mit ihm eingehen wollten, hat er in später Rache im Zuge seines Vernichtungsfeldzugs gezielt exekutiert.
Es gibt tickende Zeitbomben innerhalb der Gesellschaft ganz ohne Zweifel, doch die ticken losgelöst von religiösen Impulsen wie man anhand dieser Beispiele unschwer erkennen kann:
7. April 2006: Im sauerländischen Meinerzhagen ersticht ein Amokläufer eine 41 Jahre alte Frau auf offener Straße und verletzt drei Passanten. Als mutmaßlichen Täter verhaftet die Polizei einen 35 Jahre alten Obdachlosen.
6. August 2005: In einem Linienbus und an einer Haltestelle in München greift ein 48-Jähriger acht Menschen mit einem Messer an. Drei der Opfer werden lebensgefährlich verletzt.
26. Juli 2005: Nach einem Streit mit seiner früheren Freundin erschießt ein 61-jähriger Ex-Polizist in Stade seine 36 Jahre alte Lebensgefährtin und dann sich selbst. Zuvor verletzte der ehemalige Beamte vier Menschen durch Schüsse schwer.
16. September 2003: Mit einem Samuraischwert richtet ein 24- jähriger Angestellter eines Versandhauses ein Blutbad in einem Pforzheimer Unternehmen an. Eine 27-jährige Kollegin wird getötet, drei weitere schwer verletzt. Der Täter wird zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
15. Mai 2003: Ein 69-Jähriger erschießt in Ludwigshafen drei Menschen und dann sich selbst. In zwei Arztpraxen tötete der Mann zwei Mediziner. In seiner Wohnung entdeckten die Beamten später die Leiche der Ehefrau.
26. April 2002: In einem Erfurter Gymnasium erschießt ein ehemaliger Schüler 16 Menschen und sich selbst. Die meisten Opfer des brutalen Amoklaufs waren Lehrer. Der 19-jährige Schütze war zuvor von der Schule verwiesen worden.
19. Februar 2002: Im oberbayerischen Freising erschießt ein 22- Jähriger drei Männer und danach sich selbst. In einer Firma und in einer Schule feuert der bis an die Zähne bewaffnete Mann mehrmals um sich und zündet selbst gebaute Rohrbomben. Die Polizei geht später von Rache als Motiv aus.
Wenn es nun das gemeinsame Ziel der Gesellschaft ist, die ja aus Nichtmuslimen und Muslimen besteht, die Kriminalitätsrate unter Jugendlichen, den Fanatismus, der unstreitbar unter einigen wenigen Muslimen vorhanden ist und alle anderen negativen Aspekte, die man mit Muslimen verbindet, wie Zwangsheirat und sogenannte “Ehrenmorde” zu unterbinden, was sollten wir dann gemeinsam versuchen? Die einfachste und effektivste Methode ist doch, den Menschen den wahren Islam zu zeigen und ihnen klarzumachen, dass all diese Punkte im Islam strengstens verboten sind. Daher ist es kontraproduktiv, ausgerechnet diejenigen, die das richtige Verständnis der Religion lehren, als Hassprediger zu verunglimpflichen! Wo soll das hinführen und was sind die wahren Ziele die man mit der Strategie des Rufmord verfolgt? Denn es macht den Eindruck, als wolle man nicht zulassen, dass den Menschen diese Dinge ausgeredet werden. Vielmehr scheint der Islam an sich ein Problem für die Medien zu sein.
Bei dieser Thematik dürfen wir nicht außer acht lassen, dass Medien sowohl Meinungsbilder als auch -träger sind und aus dieser Funktion heraus Verantwortung tragen, da sie in der Lage sind vieles zu beeinflussen. Darum ist es unhaltbar derart negativ über den Islam und die Muslime zu berichten. Wir Muslime möchten uns weder abgrenzen noch rufen wir dazu auf. Jedoch ist es unser gesetzlich festgelegtes Recht, unsere Religion zu praktizieren und unsere Meinung öffentlich kund zugeben . Es ist fatal eine Reportage auszustrahlen, die gegen eine Minderheit gerichtet ist, dies ist nicht im Sinne der Demokratie. Genauso unverantwortlich ist es, Würdenträger die sich dafür einsetzen, Muslime in Deutschland von kriminellen Taten abzuhalten, als Hassprediger und Extremisten abzustempeln. Diese mediale Hetze basiert ausschließlich auf Lügen und Verleumdungen und steht entgegen der – nicht nur islamischen Idee – Frieden und Toleranz zwischen den Menschen zu schaffen. Berichterstattungen wie von Report Mainz schüren nur den Hass auf muslimische Bürger und führen so zu einer Spaltung der Gesellschaft.
Wir fordern von den Medien, dass sie gläubige Muslime genauso fair behandeln, wie Anhänger anderer Religionen und nicht dazu beizutragen, dass Muslime in Deutschland diskriminiert werden. Der Titel der Reportage: “Wie in Islamseminaren Hass gelehrt wird” mündet unweigerlich in einem Unmut gegenüber den muslimischen Mitbürgern.
Liebe Geschwister im Islam, genau solche Lebenssituationen wie wir sie aktuell vorfinden, forden von uns ab, aktiv für unsere Religion einzustehen. In Zeiten wo der Islam derart massiv deffamiert und angegriffen wird, müssen wir offen Stellung beziehen und uns zu unserer Religion bekennen. Seit dem 11. September wird der Islam in den Medien als eine Religion von Terroristen präsentiert, unser Prophet als Vorlage für hämische Karrikaturen genommen. Uns wird unter dem Deckmantel der Presse-und Meinungsfreiheit geistige Gewalt angetan. Doch was tun wir? Wir schlucken und schlucken und schlucken. Ich frage Euch im Rahmen dieses Artikels, wie lange wollen wir noch schlucken? Wie lange wollen wir noch hilflos dabei zusehen, wie unsere Religion beschmutzt wird? Wann sagen wir endlich STOP? Ich frage euch ist es nicht diese Religion, für die die Gefährten des Propheten ihr Leben gelassen haben, damit wir uns heute stolz Muslime nennen dürfen? Heute wird von uns viel weniger abverlangt, wir brauchen nur mit einer Stimme sprechen. Auch wir sind Teil dieser Gesellschaft auch wir haben Rechte. Doch unser Problem ist das wir unsere gesetzlich verankerten Rechte nicht wahrnehmen. Wir müssen aus unserer Lethargie, in der wir uns seit dem 11. September befinden, befreien. Wir müssen endlich anfangen, uns angesprochen zu fühlen, wenn in den Medien negativ über uns und unsere Religion berichtet wird. Ehrenmord, Zwangsheirat, Terroristen, Islamisten, Extremisten. Die “Informations-”und Kommunikationsindustrie hat ein breites Sprektrum zur Auswahl. Aber wir sind an unserer Situation auch nicht unschuldig, denn wo bleiben unsere Proteste, wieso schweigen wir?
Zweifelsohne könnten wir viel erreichen, wenn wir geschlossen auftreten. Was wir zum Beispiel tun könnten ist, uns per Leserbriefe an die jeweiligen Verantwortlichen zu wenden. Dies muss natürlich in einem höflichen und ansprechendem Ton geschehen, da wir sonst genau in die Falle reinlaufen, in die wir reinlaufen sollen: Wir werden als “Radikale” abgestempelt. Zudem ist es wichtig, dass wir uns endlich als Umma betrachten und sich jeder angesprochen fühlt. Insbesondere dann, wenn ein Mitglied unserer Gemeinde, wie es ja jetzt der Fall war blossgestellt wird. Wie der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, gesagt hat, die Muslime sind wie ein Körper und wenn ein Glied daraus leidet, leidet der gesamte Körper mit. So müssen wir uns endlich auch begreifen, wir müssen geschlossen auftreten und uns gemeinsam einsetzen, nur so können wir was an unserer Lage verändern. Daher ist jeder einzelne von uns gefragt, sich aktiv daran zu beteiligen, das praktizierende Muslime in dieser Gesellschaft als vollwertige Mitglieder akzeptiert und auch respektiert werden. Mit Allahs Hilfe sind einige Projekte in naher Zukunft geplant, wo eure Unterstützung gefragt ist, unteranderem soll am 8. Mai eine Kundgebung stattfinden. Wer gemeinsam mit uns anfangen möchte auf friedliche Weise ein Zeichen zu setzen und an der Kundgebung teilnehmen will, der soll sich bitte per Mail bei pierrevogel@einladungzumparadies.de melden. Dort könnt ihr dann bescheid geben, ob ihr alleine kommen würdet oder jemanden mitbringen möchtet und auch nähere Informationen zu der Kundgebung erfragen.
Projekt: Leserbriefe fisabillilah – Wir alle sind gefragt!
Assalamu Aleikum wa rahmatuLahe wa barakatuhu, liebe Geschwister im Islam.
Wir werden leider immer wieder aufs Neue Zeuge von Islam-Reportagen, Islam-Berichten, die den Islam in ein negatives Bild rücken. Doch was können wir hiergegen tun?
Als Muslime, sind wir verpflichtet, zu unserer geliebten Religion zu stehen und diese zu verteidigen.
Es kann nicht sein, dass uns Reportagen aufzeigen möchten, dass Islamseminare Hass predigen würden. Es kann nicht sein, dass uns Zeitungen aufzeigen möchten, dass Zwangsheiraten mit dem Islam vereinbar wären. Es kann nicht sein, dass unser geliebter Prophet Mohammed, Allahs Segen und Frieden auf ihm, durch den Dreck gezogen wird.
Wo sind hier die Muslime, die zu ihrer Religion stehen und protestieren?
Es ist schon viel zu viel Zeit vergangen, in der wir als Masse nichts gesagt haben. Diese traurige Tatsache muss sich ändern und zwar schnell. Wir müssen endlich damit anfangen, als Muslime geschlossen den Islam zu verteidigen.
Als das Dawa-News Team haben wir es uns zur Pflicht gemacht, Artikel und Berichte zu veröffentlichen, die den Islam verteidigen und islamfeindliche Berichte zu widerlegen. Doch ist unsere Arbeit und die von vielen Islampredigern nur ein sehr kleiner Anstoß, der noch lange nicht ausreicht.
Unser neues Projekt “Leserbriefe” soll diesem Anfang einen gewaltigen Aufwind geben. Dabei handelt es sich um folgendes:
Wir möchten es organisieren, dass wir zu jeder islamfeindlichen Berichterstattung in den Medien, geschlossen Leserbriefe an die Verantwortlichen schicken. Diese müssen natürlich in einem höflichen und ansprechenden Ton verfasst werden, da wir sonst das Gegenteil bewirken: Wir werden als radikal abgestempelt. Darum ist es von höchster Priorität, dass wir uns in einer, für einen Muslim würdigen Art und Weise, äußern, sprich: keine Beleidigungen etc.
Um das geschlossene Auftreten zu sichern, werden wir inshaAllah in den Kurzmeldungen immer die aktuellsten Berichte verlinken, die den Islam in ein negatives Licht darstellen. Dazu werden wir inshaAllah die dazugehörige Email Adresse veröffentlichen, an die sich zu wenden ist.
Da wir natürlich nicht auf alle Nachrichten achten können, wäret Ihr uns eine große Hilfe, wenn ihr uns Hinweise in Form von Links zu Berichten (TV oder Zeitungen) schicken würdet, die wir dann nach Prüfung inshaAllah hinzufügen werden. Wichtig ist hier, dass es sich um aktuelle Berichterstattungen handelt. Außerdem sollte es sich nicht um Seiten handeln, die sowieso offensichtlich gegen den Islam hetzen.
Eure Hinweise bitte an:
redaktion@dawa-news.net
Zudem suchen wir Geschwister, die uns helfen, indem sie ausschließlich nach islamfeindlichen Artikeln suchen. Hier bitte die Emails an:
redaktion@dawa-news.net
Bitte schickt diese Nachricht an alle Geschwister weiter! Lasst uns gemeinsam den Islam verteidigen!
BarakAllahu feekum wa jazakum Allahu Chairan
Euer Dawa-News Team
Medien und der Islam: Stellungnahme von der Masjid As-Sunnah zu der Islamhetze
Hier eine weitere Stellungnahme unserer Geschwister der Masjid As-Sunnah über die Islamhetze der Medien:
Der pädagogische Aspekt der Kindererziehung, Teil 5
Vorbild:
„Ein Vorbild ist eine zum Nachahmen einladende oder zwingende Erscheinungsform von Personen, ein Modell, mit dem man sich identifizieren kann, oder eine Person mit beträchtlichem Ansehen beim Beobachtenden (Internetseite „http://de.wikipedia.org/wiki/Vorbild#Bedeutung_des_Vorbilds)
Erwachsene als Vorbilder
Durch Erzählungen meiner Eltern kenne ich die damaligen Erziehungsmaßnahmen, die sehr autoritär waren. Den Eltern und auch anderen Erwachsenen, so wie Lehrer und dergleichen durfte kein Kind widersprechen. Einerseits war die Disziplin höher andererseits lernte diese Generation kaum, sich selbst zu entfalten, selbständig zu denken und zu handeln. Kinder erlebten Erwachsene als angsteinflößende und dominante Menschen, die auch immer Recht hatten.
Die Studienbewegung in den späten 70-er Jahren zeigt uns wieder das gegenteilige Extrem. Hier wurde den Kindern in jeder Hinsicht Freiraum gegeben. Emotional standen die Eltern den Kindern zur Seite, doch gaben sie ihnen keine Anleitung fürs Leben, somit liefen sie ziellos herum und auch da konnten sie sich nicht entfalten. Sie wussten ja selbst nicht, wo sie standen und wo sie waren, wenn es keine Vorgaben gibt kann ich nicht wissen was ich möchte oder nicht möchte.
Heute ist es so, dass die Familie, so wie früher, wichtig erscheint. Doch die Freunde sind nicht nur Freizeitpartner sondern auch die Ansprechpartner. Leider ist es heutzutage auch so, dass die Eltern, besonders die Mutter, weniger Zeit für ihre Kinder haben. Diese Lücke ersetzen Freunde und wirken eigentlich auch indirekt erzieherisch, das kann sich aber auch negativ entwickeln, wenn die Eltern nicht darauf achten mit wem ihr eigenes Kind befreundet ist. In Bosnien gibt es einen Ausspruch, der übersetzt ungefähr so lautet: “Deine Umgebung gestaltet dich.”
Genauso, wie du auf deine Nahrung und auf das Wohlbefinden deines Körpers achten solltest, ist es deine oberste Pflicht auf deinen Seelenzustand zu achten. Der Mensch neigt sehr schnell dazu, Handlungen die er öfter wiederholt, sich anzugewöhnen, diese können positiv oder auch negativ sein. Wenn der Mensch jetzt mit anderen Menschen seine Zeit verbringt, die zum Beispiel immer eine vulgäre Ausdrucksweise an den Tag legen, wird das mit der Zeit zur Normalität. Das könnte man jetzt als Kleinigkeit bezeichnen, doch wenn wir einmal genauer analysieren, kann das auch zu einer großen Sache führen. Welche Mutter oder welcher Vater freut sich, wenn das Kind nach Hause kommt und die Eltern mit Schimpfwörtern begrüßt (leider gehören ja heute Schimpfwörter zur Alltagssprache der Jugendlichen)? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Eltern, dass nicht als störend empfinden, um es einmal harmlos auszudrücken. Weiters zeigt sich, dass die Eltern keinen Einfluss mehr auf ihr Kind haben und es dann auch nicht vor eventuellen schlechten Sachen (wie zum Beispiel Drogen, manche beginnen ihre Karriere damit ziemlich früh) abbringen können. Denn was weiss “die Alte” oder “der Alte” schon, meine Freunde sagen, dass ist supertoll, du fühlst dich so stark, dass dir keiner ‘was antun kann. Natürlich durchlaufen Kinder Phasen, doch sind wir Erwachsene nicht dazu da, sie aufzufangen wenn sie fallen und ihnen ein Gefühl geben, dass wir auch ihre Freunde sind die ihnen Besseres wünschen als ihre sogenannten Freunde aus der Umgebung? Jede Kleinigkeit kann zu etwas sehr grossem werden, wenn wir nicht aufpassen.
Das Vorbild aus der islamischen Sicht
Der Gesandte Muhammed, Friede sei mit ihm, beobachtete einen Vorfall einer Mutter als diese ihr Kind zu sich rief und ihm eine Dattel versprach. Der Gesandte, Friede sei mit ihm, fragte nach, ob sie das Versprochene auch eingehalten hat. Sie bejahte und er, Friede sei mit ihm, erklärte ihr, wenn sie es nicht getan hätte wäre das als Lüge zu bezeichnen. Dieser Fall scheint harmlos zu sein, doch für den Gesandten, Friede sei mit ihm, wäre das ein ernstzunehmendes Problem geworden, gerade weil es um ein Kind ging. Denn sie sind unsere Zukunft und wir sind für sie verantwortlich, was aus ihnen wird. Der größte Gauner begann mit kleinen Lügen.
Der Gesandte, Friede sei mit ihm, war ganz besonders darauf bedacht, dass das von ihm Gesagte und seine Tat im Einklang waren, sonst wäre er kein Vorbild für die Menschheit. Er, Friede sei mit ihm, ist ja der letzte Prophet und Gesandte und auch der Einzige, der der ganzen Menschheit geschickt wurde.
Ein weiteres Beispiel ist das Verhalten gegenüber dem „schwächeren“ Geschlecht. Der Gesandte, Friede sei mit ihm, sagte:
“Die Besten unter euch sind diejenigen, die den besten moralischen Umgang mit ihren Frauen pflegen.“
(Buch „Der Schlüssel zum besseren Verständnis des Islam“, Abdul-Rahman al-Sheha, World Organization for Presenting Islam, erste Ausgabe)
Das Vorgelebte kann nur als Vorbild dienen. Der Gesandte war Ehemann, Vater, Staatsmann, Freund,….
„Wollt ihr den Menschen Aufrichtigkeit gebieten und euch selbst vergessen, wo ihr doch das Buch lest! Habt ihr denn keinen Verstand?“
(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Quran, Kapitel Al- Baqara, Vers 44)
„Bei der Zeit! Die Menschen sind wahrlich im Verlust, außer denjenigen die wissen und gute Werke tun und sich gegenseitig die Wahrheit ans Herz legen und sich gegenseitig zur Geduld anhalten.“
(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Quran, Kapitel Al- Asr)
Der Mensch kann auch von schlechten Vorbildern lernen, nämlich wie er/sie es nicht tun sollte.
“Dies ist eine Gemeinde der Vergangenheit, ihr wird zuteil, was sie sich erworben hat, und euch wird zuteil, was ihr euch erworben habt.â€
(Kapitel Al-Baqara, Vers 134)
Der Prophet und seine Gefährten
Der Prophet Muhammed, Friede sei mit ihm, ist unser bestes Vorbild. ALLAH hat ihn auserwählt, um mit SEINER Hilfe, den Menschen den richtigen Weg zu zeigen.
“ER ist DERJENIGE, DER zu den Analphabeten einen Gesandten von ihnen schickte, der ihnen SEINE Ayat (Verse) vorträgt, sie reinigt und sie die Schrift und die Weisheit lehrt. Und sie waren vorher doch in einem eindeutigen Irregehen”
(Kapitel Al-Dschuma’, Vers 2)
“…und WIR entsandten dich für die Menschen als Gesandten. Und ALLAH genügt als Bezeugender.”
(Kapitel An-Nisa, Vers 79)
“Und nicht entsandten WIR dich außer für alle Menschen als Überbringer froher Botschaft und als Warner. Doch die meisten Menschen wissen es nicht.”
(Kapitel As-Saba, Vers 28)
Jeder seiner Gefährten kann als Spiegelbild seiner großartigen Persönlichkeit betrachtet werden. Er war für jeden von ihnen ein vorbildhafter Lehrer. Die Gefährten des Propheten Muhammed, Friede sei mit ihm, sind die Menschen, die den Gesandten getroffen haben und die auch als Muslime starben. In der Überlieferungskette spielen sie eine entscheidende Rolle. Die ganzen Aussagen des Gesandten, Friede sei mit ihm, wurden von seinen Gefährten überliefert. Seine Ehefrau Aischa, ALLAHs Wohlgefallen sei auf ihr, zählt zu den häufigsten Überlieferinnen.
Diese Überlieferungsketten sind sehr lang und werden äußerst präzise durchforscht. Der Gelehrte Imam Al-Buharyy begann schon mit elf Jahren Hadith – Wissenschaften, (die Aussagen des Gesandten, Friede sei mit ihm) zu studieren. Mit 16 Jahren beschloss er diese Aussagen zu sammeln und in einem Buch zu verfassen. Wie genau er in seinen Forschungen war möchte ich an einem Beispiel verdeutlichen:
Imam Buharyy kam erst ungefähr 194 Jahre nach Propheten Muhammed, Friede sei mit ihm, zur Welt. Die Aussagen des Gesandten, Friede sei mit ihm, wurde mündlich überliefert, es wurde erforscht, wie die Überlieferer lebten, was sie taten und ob sie im Leben ehrlich waren. Imam Buharyy wurde zu einem Überlieferer geschickt, während des Gesprächs hielt dieser Mann einen Kübel vor dem Gaul seines Pferdes, es schien als würde es fressen, doch der Kübel war leer. Imam Buharyy fragte den Mann, warum er dem Pferd vormachen würde, dass Futter in diesem Kübel wäre. Der Mann erklärte ihm, dass er kein Geld für Futter hätte und somit „improvisieren müsse“, daraufhin sagte der Gelehrte: „Wer Tiere täuscht, täuscht auch Menschen“, somit zählte dieser Mann nicht mehr zu den ernstzunehmenden Überlieferern.
Imam Buharyy sammelte an die 600.000 Überlieferungen, von denen er schließlich nach allerstrengstem und kritischem Maßstab mehr als 7.000 Hadithe (Aussagen des Gesandten) auswählte. Seine Hadith- Sammlungen bestehen aus vielen verschiedenen Sachgebieten. (Buch:”Auszüge aus dem Sahih Al-Buhary, Hadith (Überlieferung) 0061, arcelmedia)
„Wenn jemand ein Vorbild sucht, so soll er ihn unter den Verstorbenen suchen, denn für einen Lebenden ist nicht sicher, dass er kein Intrigant wird. (…) Sie sind die Besten in unserer Ummah (Gemeinschaft), mit dem besten, stärksten und bescheidensten Herzen…“ (Buch: “Iz zivota ashaba” (aus dem Leben der Gefährten), Dr. Abdurrahman Ra’fat el Bescha, Zenica 1997)
Verfasst von Schwester Ahiret
Kopftuchverbot – Warum wollt ihr uns unsere Würde nehmen?
Die Staaten haben sich vereint. Frankreich hat das Kopftuchverbot auferlegt (Italien ist gegen die Vollverschleierung), einige Zeit ist vergangen, jetzt ist Deutschland dran, nach einiger Zeit, wer kommt dann? Österreich? Die Schweiz? Das scheint eine systematische Vorgehensweise zu sein, na’ eben Politik. In Österreich sieht es noch gut aus, es gibt sogar Vorschriften (in Krankenhäusern), dass das Kopftuch nicht mit Nadeln zusammenbefestigt sein darf, wegen der Gefahr der spitzen Nadeln, dann gibt es auch noch die Regelung, welches Material das Kopftuch haben sollte, es sollte kochfest sein und so weiter, und so weiter. Alles ist nur eine Frage der Zeit, bis sich auch das ändert.
“…und wisse, dass die Gemeinschaft , wenn sie sich versammelt, dir in einer Sache zu nutzen, sie dir nur in etwas nutzt, das ALLAH schon für dich niedergeschrieben hat, und dass sie, wenn sie sich versammelt, dir in einer Sache zu schaden, sie dir nur in etwas schadet, das ALLAH schon für dich niedergeschrieben hat. Die Schreibrohre sind hochgehoben und die Schreibblätter getrocknet.”
(Aussage vom Propheten, Muhammed, Friede sei mit ihm,Vgl. “Hadith für Schüler, An-Nawawwy’s Vierzig Hadithe mit Kommentar, Hadith 19)
Möchtest du die Gesetze von dem EINZIGEN SCHÖPFER von der Erde fegen, fang’ bei den Frauen an! Warum? Muhammed, Friede sei mit ihm, sagte einmal, dass die Frau mit einer Hand das Baby wiegt und mit der anderen die ganze Menschheit, soviel dazu, dass die Frau keinen Wert, im Islam, besitzt. Wisst ihr, was das bedeutet verantwortlich zu sein für die zukünftigen Generationen? Natürlich hat auch der Ehemann die Kinder zu erziehen, doch ist denn das nicht ein Kompliment, dass du einen grossen Anteil daran hast, was aus der Menschheit wird?
Ich möchte aber zum Kopftuchverbot zurückkehren, nebenbei wird inschALLAH (mit ALLAHs Hilfe, auch klar was mit der Aussage “…wiegt die ganze Menschheit” gemeint ist. Wenn die Unmoral bei den Frauen aufkommt, geht eigentlich allmählich alles den Bach hinunter, eine Frau ist imstande hunderte Männer zu verführen, aber kaum ein Mann ist imstande einer Frau zu widerstehen, so ist die Natur. ALLAH hat uns Frauen nicht nur äussere Reize mitgegeben, die weitaus grösser und “gefährlicher” sind als die beim Mann, sondern auch die Fähigkeit sie um den Finger zu wickeln. Eine Frau muss nicht einmal eine grosse Schönheit sein, wenn sie es richtig anstellt, bekommt sie das, was sie will. Wie oft haben wir uns schon gewundert, dass nicht so hübsche Frauen sehr gut aussehende Männer bekommen (umgekehrt natürlich auch)? Dagegen ist nichts einzuwenden solange sie ihre Spielchen nur mit dem eigenem Mann spielt.
Als Mutter hängt nun einmal auch das Kind an dir, zumindest die ersten paar Jahre, dass bedeutet du hast den entscheidensten Einfluss auf das Kind, denn es ist noch hilflos und sehr beeinflussbar und dein Partner hat dich natürlich in der Erziehung, zu unterstützen, im Sinne ALLAHs. Was man von klein auf gelehrt bekommt, kann man später sehr schwer wieder ändern, nur mit ALLAHs Hilfe kannst du zum Beispiel negative Eigenschaften in positive umwandeln. Das bedeutet die Eltern sind die Vorbilder ihrer Kinder und vermitteln ihnen Wissen in verschiedensten Bereichen, Werte, Moral, Anstand und das entsteht, wenn es von klein auf lernt, dass sein SCHÖPFER ihn/sie überall sieht und hört und alles weiß. Wenn das bei den Eltern schon fehlt, darf man sich nicht über die Jugend, die nächste Generation, wundern. Das Kopftuchverbot ist der Anfang der Sittenlosigkeit, die man damit auch bezwecken möchte! (darüber sollte jeder einmal genau nachdenken, bevor er diese Aussage lächerlich findet!!!) Man will etwas damit bewirken, denn wenn es nur ein Stück Stoff ist, warum lässt ihr ihn uns dann nicht ? Viele Frauen die bedeckt bleiben möchten haben dann keine Möglichkeit sich weiterzubilden. Ist denn dass auch ein Ziel dieses Kopftuchverbots?
Liebe Schwestern, aber auch Brüder die ihre Frauen, Schwestern, Mütter unterstützen sollen. JETZT ist es Zeit Entscheidungen zu treffen und nicht bei Nichtmuslime für ein Recht zu kämpfen, dass uns zusteht! Triff’ JETZT deine Entscheidung und lass’ los, triff JETZT deine Entscheidung im Herzen, wie weit bist du bereit zu gehen, Schwester? Verlierst du deinen Job, wenn du dein Kopftuch nicht ablegst? Schmeißen dich deine Eltern ‘raus? Hast du Kinder, um die du dich zu kümmern hast? Hängt die ganze Verantwortung an dir? Setzt du deine Ehe vielleicht aufs Spiel?
“…derjenige der ALLAH fürchtet, dem schafft ER einen Ausweg und gewährt ihm Versorgung, von wo aus er nicht rechnet. Und wer sich auf ALLAH verlässt, dem ist ER Genüge. ALLAH wird gewiss die Durchführung seiner Angelegenheit erreichen. ALLAH legt ja für alles ein Maß fest.”
(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Qur’an, Kapitel At-Talaq, Vers 2-3)
“Oh, die ihr fest im Islam steht, wenn ihr ALLAH fürchtet, wird ER euch Entscheidungskraft gewähren und eure Übel von euch nehmen und euch vergeben, und ALLAH ist voll grosser Huld.”
(Kapitel Al-Anfal, Vers 29)
JETZT ist es Zeit zu überlegen, was dir wirklich im Leben wichtig ist? Hast du Angst vor den Leuten, ALLAH wird dich dann diesen Leuten überlassen, ein Beispiel ist der Bosnienkrieg. Bevor der Kommunismus aufgekommen ist, trugen die muslimischen Frauen sogar den Gesichtsschleier, die Imame mussten die Frauen auffordern dafür zu sorgen, dass sie den Gesichtschleier entfernen. Dieser Aufforderung kamen die meisten Imame nach und heute noch arbeiten sie nicht für den wahren Islam, sondern für den “zeitgerechten” Islam der je nach eigenem Wunsch veränderbar ist. Viele muslimische Frauen bekamen auch Druck von ihren Männern (möge ALLAH uns vor solchen Männern bewahren!) den Niqab (Gesichtsschleier) abzulegen. Offiziell durfte sich niemand zum Islam bekennen. Offiziell warst du dann eben ohne Bekenntnis, aber anscheinend war das nicht genug, denn heute ist es bekannt, dass schon ungefähr 1933 die bosnischen Muslime nicht mehr auf der Landkarte berücksichtigt wurden. Den zweiten Weltkrieg überlebten die Muslime, doch den Bosnienkrieg (1992-95) sollten sie eigentlich nicht überleben. Nur unsere arabischen Brüder (Möge ALLAH ihnen und ihren Familien zur Seite stehen und ihnen Firdaus geben und möge ALLAH ihren zurückgelassenen Frauen und Kindern beistehen, Amin!), die ihren Geschwistern im Islam helfen wollten, wurden nach Guantanamo, als Terroristen, verschleppt. Was ist mit den Russen, den Menschen aus der Ukraine,usw. die den Serben beim Krieg zur Hilfe standen?
“ALLAH schaut nicht auf eure Körper oder auf euer Angesicht, sondern in eure Herzen.”
(Muslim, Vgl. “Srcani ibadeti…, Muhammed bin Hasan bin Akil Musa es-Serif “El-Ibadetul-kalbijje ve eseruha fi hajatil-mu’min)
Doch das es überhaupt zu all dem kam, kann nur daran liegen, dass in den Herzen der Muslime sich der Islam immer mehr entfernte und ALLAH deckte es durch den Krieg nur auf, denn der Beginn war ja das Ablegen des Gesichtsschleiers und heute ist es so, dass es nur einige Gebiete gibt, wo der Gesichtsschleier wieder vorherrscht. Doch viel schlimmer ist die Tatsache, dass du es als bedeckte Frau (auch ohne Gesichtsschleier) heute in Bosnien sehr schwer hast, denn man möchte ja mit den früheren Feinden in Frieden zusammenleben, aus der Geschichte haben unsere traditionellen Muslime nichts gelernt, denn vorher haben sie sich ja auch offiziell vom Islam abgeschworen und hat es ihnen etwas gebracht?
“Mit dir werden weder die Juden noch die Christen zufrieden sein, bis du ihrem Bekenntnis gefolgt bist. Sprich:’ Wahrlich, die Rechtleitung ALLAHs ist die einzige wahre Rechtleitung.”
( Kapitel Al-Baqara, Vers 120)
Viele Muslime können sich nicht entscheiden, in ihren Herzen ist die große Angst, was könnten die anderen sagen, oder mit uns machen? Bevor es eskaliert, müssen wir lernen in unseren Herzen klare Entscheidungen zu treffen.
Das Kopftuchverbot ist nur der Anfang, ihr könnt sicher sein, dass noch einiges vorbereitet wurde.
“Oder meint ihr etwa, ihr würdet ins Paradies eingehen, ohne (dass etwas) Ähnliches über euch gekommen sei wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Unheil erfasste sie, und sie sind erschüttert worden, bis der Gesandte und diejenigen, die mit ihm fest im Islam standen sagten:’Wann kommt die Hilfe ALLAHs?’ Doch wahrlich, ALLAHs Hilfe ist nahe.”
(Kapitel Al-Baqara, Vers 214)
ALLAH wird uns helfen, wenn wir uns JETZT entscheiden, entscheide dich im Herzen für IHN oder gegen IHN, dementsprechend werden dann deine zukünftigen Handlungen sein.
“Sprich: ‘Mein Gebet und meine Opferung und mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, dem HERRN der Welten.”
(Kapitel Al-An’am, Vers 162)
Verfasst von Schwester Ahiret
BarakaLahu fika Schwester für diesen schönen Artikel!
Medien und der Islam: Das RTL Boulevard-Magazin “Extra” – Zwangsheirat im Islam?
In unserer aktuellen Serie, “Medien und der Islam” möchten wir auf die Mittel der Medien aufmerksam machen, die benutzt werden, um den Islam in ein negatives Licht darzustellen. Dies geschieht oft durch verschiedene, oft auch versteckte Mittel, die den Zuschauer direkt oder indirekt beeinflussen und ihm das Gefühl geben, dass der Islam, also die Religion, die Ursache für ein Übel ist. Das “OpenMindTV” Team macht sich hierbei die Mühe, verschiedene TV-Austrahlungen zu analysieren. Die aktuelleste Video-Analyse betrifft das RTL Boulevard Magazin “Extra” und einen Bericht über die Zwangsheirat.
Muslime helfen (8)
Burundi – Waisenzentrum: Die Mauern stehen…
Nach nur drei Monaten dürfen wir uns über große Fortschritte beim Bau des Waisenzentrums in Burundi freuen: Die Mauern stehen, al-hamdu li-llah. Damit ist die erste Bauphase bereits geschafft. Nun müssen die Dächer folgen, dann Fenster, Türen und der Innenausbau. Wenn dies alles ebenso unverzögert durchgeführt werden kann, wäre die Eröffnung inschallah Anfang 2010 zu erwarten.
Erste Bilder vom zukünftigen Waisenzentrum muslimehelfen unterstützt seit 2003 Waisenkinder in Bujumbura, der Hauptstadt Burundis, darunter viele, die Vater oder Mutter durch AIDS verloren haben oder sogar selbst infiziert sind. Die Kinder wurden mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und auch im Hinblick auf den Schulbesuch unterstützt.
Anfangs planten wir, 100 Kindern zu helfen, doch schon im ersten Jahr wurden daraus 315 Kinder. Sie erhielten damals 3.095 kg Reis und 2.510 kg Bohnen. Bei 31 Kindern musste ein HIV-Test gemacht werden, bei 16 stellte sich heraus, dass sie den Virus in sich tragen. Auch in den folgenden Jahren konnte muslimehelfen diese und andere Waisenkinder in Burundi unterstützen. Im Jahr 2008 sind es insgesamt 949 Waisen gewesen. Sie erhielten eine monatliche Grundnahrungsmittelration (Bohnen, Reis, Zucker) und darüber hinaus, je nach Bedarf, medizinische Versorgung, Schulgeld und andere kleine Hilfen. Zweimal konnten wir inzwischen auch im Auftrag unserer Spender Ziegen schlachten und die Kinder zu einem Festmahl einladen. Das war für sie und die sie betreuenden Angehörigen jedes Mal ein Tag großer Freude. Nur sehr selten bekommen sie überhaupt Fleisch zu essen.
Als sehr großes Problem stellte sich im Laufe der Zeit die Schulbildung der Waisenkinder heraus. Selbst zum Besuch öffentlicher Schulen brauchen viele finanzielle Unterstützung, um sich die Schuluniform und das einfachste Material wie Hefte, Stifte usw. beschaffen zu können. In der öffentlichen Schule stehen sie als Waisen meist hinter anderen Kindern zurück. Die Lehrer kümmern sich eher um Kinder aus intakten Familien. Zudem gilt das Unterrichtsniveau in der öffentlichen Schule als niedrig. Besondere Förderung bekommen die Kinder dort auch nicht, obwohl viele von ihnen sie gerade wegen ihrer schwierigen Situation als Waisen nötig haben. Angesichts dieser Umstände und der stark angestiegenen Zahl von Kindern, die von mh unterstützt werden, entstand der Gedanke, in Bujumbura ein „Waisenzentrum“ zu errichten. Ziel dieses Vorhabens ist es, einen Platz zu schaffen, an dem zukünftig die Waisen besser betreut und nicht zuletzt in einer eigenen Grundschule unterrichtet werden können. Nur so ist eine bessere Ausbildung und damit auch eine bessere Zukunftsperspektive für sie vorstellbar.
Um die monatlichen Lebensmittelverteilungen durchzuführen, muß bisher eine öffentliche Schule genutzt werden. Das ist nur mit Zustimmung der Behörden und nur an Wochenenden möglich und bedeutet jedes Mal viel Hektik, weil die Schulräume nach der Nutzung durch die Waisen wieder in ordnungsgemäßen Zustand zu bringen sind, damit auch der Schulbetrieb ungestört weiterlaufen kann. Bei mehreren hundert Kindern, die sich zu solchen Anlässen versammeln, ist das keineswegs einfach. Im eigenen Gebäude können solche Aktionen dann unabhängig von anderen Institutionen geplant und viel leichter durchgeführt
werden.
Das Waisenzentrum wird inschallah um einen Innenhof herum gebaut und besteht aus sechs Klassenzimmern, dazu Sanitäranlagen, Lehrerzimmer, einer Bibliothek, Büro für die Verwaltung, Lagerraum, einer kleinen Klinik, einem kleinen Labor, Küche und Speiseraum für die Schulkinder, alles um einen Innenhof angeordnet. Im August 2008 wurde ein 1.500 m² großes Grundstück gefunden, für 15.427 Euro gekauft und im Januar 2009 mit dem Bau begonnen. Jetzt, im März, stehen bereits, wie gesagt, die Mauern, al-hamdu li-llah. Wir erwarten, daß der gesamte Bau zwischen 120.000 und 150.000 Euro kosten wird. Die genauen Baukosten hängen von den teils stark schwankenden Preisen vor allem der Baumaterialien ab. Burundi ist eines der ärmsten Länder der Erde und von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise natürlich ganz
besonders betroffen.
Ohne Allahs Segen und die großzügige Unterstützung der Spenderinnen und Spender von muslimehelfen, die engagierte Arbeit unserer Partner in Burundi – Orphans Care, unter der Leitung von Hussein Kahinga – die tatkräftige Mithilfe unserer ehrenamtlichen „Ansar“ und unseres Mitarbeiter-Teams ließe sich das alles nicht verwirklichen. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben und bitte um weitere großzügige Unterstützung für dieses und ähnliche Waisenprojekte von muslimehelfen.
Malik Michele
www.muslimehelfen.org
Ahmad von Denffer,
Vorsitzender mh e.V.

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