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Monats-Archive: Mai 2009

Stoppt Pro NRW

Demonstration gegen Moscheebau in Leverkusen

Pro NRW hat einen großen Demonstrationszug für Samstag, den 13.06.2009, in der Zeit von 11:00 Uhr-14:00 Uhr in Leverkusen-Rheindorf angemeldet.
Auf der Internetseite von Pro NRW heißt es, dass man mit “vielen” Anwohnern eine Protestveranstaltung gegen den Bau einer sogenannten “marokkanischen Prunkmoschee” durchführen möchte.

Die “Partei”, wenn man sie denn so nennen kann, warnt vor drohenden

“Lärmbelästigungen, Massenaufmärschen, Parkplatzproblemen und lautstarken, sich ständig wiederholende orientalische Lautsprecherdurchsagen”.

Ich frage mich nur, auf welcher Basis diese Drohungen ausgesprochen werden,
denn es ist mir nicht bekannt, dass es “orientalische Lautsprecherdurchsagen” in Moscheen gibt. Warum es Massenaufmärsche geben sollte, wird natürlich auch nicht geklärt, dass einmal in der Woche – am Freitag – viele Menschen friedlich in die Moschee gehen, kann bei weitem nicht als Aufmarsch bezeichnet werden.

In einem Interview mit Radio-Leverkusen reagiert der Leverkusener Integrationsrat auf die “Partei”: “Die lügen wie gedruckt”, denn von einem “Prunkbau “könne bei der marokkanischen Moschee in der Felderstrasse keine Rede sein.

Zur Zeit entsteht dort ein neuer Gebetsraum. Es soll weder Minarette noch eine Kuppel geben. Er glaube nicht, dass sich die Anwohner durch Pro NRW aufhetzen lassen würden, sagte der Sprecher des Integrationsrates weiter.

Im gesamten Stadtteil brodelt es inzwischen”, ist der Internetseite von Pro NRW zu entnehmen. Brodeln tut es tatsächlich, nämlich gegen Pro NRW.
Innerhalb kürzester Zeit haben verschiedene Antfia-Blogs recherchiert und herausbekommen, wie sehr der Sprecher des Integrationsrates recht hatte als er sagt “Die lügen wie gedruckt

“Dabei wird jedem, der sich auch nur ansatzweise mit dem Bauprojekt befasst hat, klar, dass auch in Rheindorf nur eine denkbar kleine Moschee geplant ist, wie sie mittlerweile in nahezu jedem Ort in das Stadtbild integriert ist. Aus den 150 m², die bebaut werden sollen, werden dann bei “Pro NRW” mal eben schnell die restlichen 700 m² Freifläche hinzu addiert und der Öffentlichkeit vorgegaukelt, es solle eine 850 m² große “Prunkmoschee” entstehen. Zudem kann keineswegs die Rede einer Vermehrung von Parkplatzproblemen oder Lärmbelästigungen sein: Das Grundstück wurde bereits vor dem Umbau durch den Moscheeverein genutzt und soll jetzt modernisiert und erweitert werden.”

Eine Gegendemo findet natürlich statt. Einzelheiten dazu findet ihr in Kürze hier:

http://hometown-glory.de/category/pro-gelsenkirchen/

Wer im Raum Leverkusen lebt, ist fast schon verpflichtet dort aufzukreuzen und den Islam zu verteidigen, auch das ist eine Art von Djihad. Ohne Waffen, ohne Gewalt, sondern mit friedlichen Mitteln den Islam verteidigen.

http://ao-wipperfuerth.blogspot.com/2009…ndorf.html

http://www.radioleverkusen.de/lev/rl/354…leverkusen

Auswärtsspiel

Wir möchten euch auf eine sehr gute Internetseite aufmerksam machen:

http://www.heimvorteil-film.de/

Es handelt sich bei den Videoschnipseln um die Vorschau zu einer Diplomarbeit eines deutschen Studenten. Er hat dafür mehrere Interviews geführt, bezüglich eines Konfliktes um einen Moscheebau in Baden-Württemberg. Der Konflikt hält nun schon 20 Jahre an.

Der Student stellt in dem Film, der 2008 sogar im SWR lief, dar, wie Muslime sich nur schwer gegen einheimische Bürgerinitiativen wehren können, die etwas gegen die angebliche “Islamisierung” des Landes auszusetzen haben.
Die Muslime haben ein Auswärtsspiel, bei dem die Bürgerinitiativen ihren “Heimvorteil” ausnutzen.

Sie wehren sich jedoch weiter und sagen “Eine Moschee ist eine Heimat” und wenn man hier keine Moschee bauen kann, dann stimmt etwas mit unserer Demokratie nicht.

Schaut euch die Trailer ruhig einmal an, schon dort lässt sich erkennen, dass die Bürgerinitiativen keine Argumente für ihre Hetze haben und was für ein Hass in diesen Menschen sitzt. Hass, der auf nichts gründet, aber die Menschen in dem kleinen Dorf wenigstens ein wenig beschäftigt und einen Sündenbock für ihre eigens geschaffenen Probleme finden lässt.

Unter falscher Flagge: „FBI verhindert neuen 11. September“

„Seit Juni 2008 beobachteten die Sicherheitsbehörden jeden Schritt von vier, jetzt verhafteten „mutmaßlichen“ Terroristen. […] Sie hatten nichts anderes als einen “Dschihad” geplant.“

http://www.welt.de/politik/article3780132/FBI-verhindert-neuen-11-September-in-New-York.html

Das Prozedere kennen wir doch, es ist im Grunde genau das Gleiche wie bei den „Terroristen“ aus dem Sauerland. Erst lässt man die Männer arbeiten, dann kommt urplötzlich ein Informant, hilft ihnen bei der Arbeit und lässt sie am Ende alle hochgehen. Arbeiten FBI und BND nun zusammen und verkaufen ihre Terroristengeschichten im Doppelpack?

Was war geschehen?

Ein Jahr lang ermittelt New Yorks Polizei gegen 4 Terroristen, drei von ihnen seien Prozedere Konvertiten. Laut Staatsanwalt Lev Dassin hätten die Beschuldigten vorgehabt, eine Synagoge und ein jüdisches Gemeindezentrum in der Bronx mit Sprengstoff zu zerstören. Noch interessanter wird das ganze durch die angebliche Planung der „mutmaßlichen Terroristen“, Raketen zu kaufen, mit denen sie amerikanische Flugzeuge, die auf dem Boden stationiert sind, zu zerstören.

Achtet einmal darauf, wie oft das Wort „mutmaßlich“ im Zusammenhang mit Terroristen erwähnt wird, warum sprechen die Medien eigentlich nie direkt von Terroristen und warum werden fast alle „mutmaßlichen Terroristen“ wieder freigelassen, da die Beweislage fehlt und warum wird über die Freilassung anschließend nie berichtet?

Pressestimmen

Interessant ist, was die Associated Press (AP) berichtet:

“They were amateurs every step of the way. They had trouble finding guns […]”

Zusammengefasst: AP sagt, die angeblichen Terroristen waren – bei allem was sie taten- nur Amateure, die sogar Probleme hatten, ihre Waffen eigenständig zu finden.

Noch viel amüsanter ist meiner Meinung nach der folgende Satz:

„One was a convicted purse snatcher, another smoke marijuana the day the plot was to be carried out.“

Einer der Verdächtigen raucht also Marihuana, während der Andere sogar ein Brieftaschendieb ist. Weder das eine noch das andere ist im Islam erlaubt. Kennen gelernt haben sich die Jungs übrigens im Gefängnis, wo sie laut ihrer Verwandten ziemlich oft waren.

„ Payne’s lawyer said Payen was [..] on medication for schizophrenia“

Also bewusstseinsverändernde Medikamente hat einer der vier Angeklagten genommen, da er unter Schizophrenie leidet.

Warum wird in den Medien eigentlich nicht darüber berichtet. Wieso wird eigentlich prinzipiell nicht gesagt, dass vier Teilzeithäftlinge, von denen einer schizophren ist und einer Marihuana nimmt, unter Leitung eines FBI-Agenten, versucht haben einen Anschlag zu verüben. Wieso wird das ganze auf den Islam geschoben, der damit am aller wenigsten zu tun hat?

Infowars.com fasst das Geschen ziemlich gut zusammen:

“Of course, it was only after an FBI informant radicalized these bums and provided them with weapons that they become any kind of threat, providing the feds the opportunity to swoop in, declare a victory in the war on terror and use the case as a poster child for Americans to accept police state measures and believe the hype surrounding “domestic terrorists” in the wake of controversy surrounding the MIAC report.”

http://www.infowars.com/exactly-as-we-predicted-deadly-ny-terror-cell-are-semi-retarded-potheads/

Zusammengefasst: Ohne den FBI-Informanten, hätten die Männer nie die Mittel gehabt an eine Waffe zu kommen. Der Informant hat die Männer aufgestachelt, um sie am Ende alle hochgehen zu lassen, damit die Presse sich wie Assgeier auf das gefundene Fressen stürzen kann und es als einen „Schlag gegen den Terror“ zu feiern.

Der Hintergrund schreibt folgendes:

Salahuddin Mustafa Muhammad, der Imam der Moschee in Newburgh, vor der es zum ersten Kontakt mit dem FBI-Agenten kam, erklärte, dass keiner der vier Verhafteten in der Moschee aktiv gewesen sei. Cromitie kam einmal im vergangenen Juni dorthin und traf gleich jenen sonderbaren „Fremden“. Dieser Fremde ist der FBI-Kontaktmann, ein Krimineller, der für zukünftige Informantendienste eine fünfjährige Gefängnisstrafe wegen Betrugs erlassen bekam und dem in diesem Zusammenhang die Ausweisung drohte. Seit 2002 arbeitet er mit dem FBI zusammen.

Dem Imam Muhammad war der seltsame Fremde schon 2007 aufgefallen, als er sich immer wieder verdächtig in der Gegend der Moschee herumdrückte. Der Imam weiß, dass der seltsame Mann Gläubige zum Essen einlud und dabei von Gewalt und Djihad sprach. „Da war etwas faul mit dem“, erklärt Muhammad. Mitglieder der Gemeinde sagten ihm, sie glaubten, der Mann sei ein Geheimagent. Schließlich bot dieser FBI-Informant einem Gläubigen eine erhebliche Summe Geld, damit er sich seinem „Team“ anschließe.

http://www.hintergrund.de/20090526403/globales/terrorismus/geheimdienst-inszeniert-terrorplot-mit-kriminellen.html

Die Welt schreibt in ihrem Artikel zu den „Anschlägen“:

„Kelly [New Yorker Polizeichef] zitierte einen der Verdächtigen mit den Worten: „Wenn Juden bei diesem Angriff getötet werden, … wäre dies in Ordnung.“

Erstmal ist zu betonen, dass diese Aussage eigentlich keine ist, denn wenn ich einen Terroranschlag mache, dann ist es den Tätern meist egal, wer dabei getötet wird. Terrorismus dient in erster Linie dazu, auf sich aufmerksam zu machen und unterscheidet sich somit klar von gezielten Anschlägen auf z.B. Juden. Man hätte genauso sagen können: „wenn Schwarze unter ihnen gewesen wären, wäre dies in Ordnung“. Dass es aber nicht nur gegen Juden gerichtet war, möchte nun der Bürgermeister Michael Bloomberg klarstellen.

Jeder ist bedroht

„Bloomberg wandte sich gegen voreilige Schlüsse und betonte, der Riverdale Temple sei für Angehörige aller Glaubensrichtungen offen gewesen.“

Somit bestätigt Bloomberg, dass nicht gezielt Juden angegriffen werden sollten.
Wieso betont der Bürgermeister das? Ganz klar, wie schon erwähnt soll Terrorismus Aufmerksamkeit erregen. Das Wort Terrorismus stammt im Übrigen vom lateinischen Wort Terror und lässt sich mit Furcht oder Schrecken übersetzen. Es soll also Furcht und Schrecken erregt werden und durch die Erwähnung, dass der Riverdale Temple für alle Glaubensrichtungen offen ist, soll sich der „Anschlag“ an alle Menschen richten.
Auf den Punkt gebracht: Jeder kann betroffen sein, hab auch du Angst!

Konsequenzen

„Dieser jüngste Versuch, unsere Freiheiten anzugreifen zeigt, dass die Bedrohungen gegen New York leider nur zu real sind, und unterstreicht, warum wir in unseren Bemühungen gegen den Terrorismus wachsam bleiben müssen“

, sagte Bloomberg.

Natürlich ist das der letzte Satz des Welt-Artikels, der einem im Kopf bleibt, denn er soll uns nochmal klar machen, wie groß die Gefahr vor dem Terrorismus sei und wie gut die Bemühungen, unsere Freiheiten, die angeblich angegriffen werden, zu verteidigen.
Wir haben es hier wieder einmal mit absoluter Panikmache und künstlicher Angsterzeugung zu tun. Doch ich mag es nicht, einen Artikel mit etwas negativem zu beenden, deswegen hier die ersten beiden Kommentare zu dem Artikel auf Welt.de:

21.05.2009,
16:08 Uhr
colorful scheme sagt:

Die Zeitungen und sonstigen Medien paktieren mit der Politik und den Geheimdiensten und sind schon lange nicht mehr glaubwürdig. Ich wette mein ganzes Vermögen darauf, dass mindestens die Hälfte dieses Märchens erlogen ist. Ein Märchen wie schon viele davor.

21.05.2009,
16:14 Uhr
Ran sagt:

Wer unseren Medien glaubt, ist selbst schuld.

Ich empfehle mal, alternative Medien zu besuchen.

Als Beispiel “Infokrieg” oder “Alles Schall und Rauch”…

Ich bin sehr überrascht, doch so viele positive Kommentare zu lesen (neben einigen sehr trivialen Äußerungen von typischen politisch-ignoranten-Lesern).

Wo sind die Muslime, die sich gegen solche „mutmaßlichen“ und „scheinbaren“ „Vermutungen“ zur Wehr stellen. Insha’Allah werden wir in Zukunft auf solchen Internetseiten einen großen Gegenpol bilden können. Möge Allah – der Erhabene- uns dabei helfen. Amin.

Vorstellung eines neuen Autoren

Worum geht es?

Es geht mir darum, die Leute aufzuwecken und zur Da’wa anzuregen.
Es geht mir darum, den Islam von seiner wahren Seite darzustellen.
Es geht mir darum, Vorurteile abzubauen und vielleicht sogar eine Brücke zu schlagen, die das Ziel verfolgt, einen friedlichen Dialog mit unseren Mitmenschen aufzubauen., denn wenn ein Mensch schon kein Muslim werden will, dann soll er wenigstens das Beste von uns denken.

Wer bin ich?

Hallo, mein Name ist nicht wichtig. Es geht nicht um mich, es geht um das was ich schreibe und was ich mit diesem Blog vorhabe. Ich bin Muslim, (alhamdullilah) 19 Jahre alt und gerade in der stressfreien Phase nach dem Abitur. Ich bin als Muslim geboren. Zum Islam bin ich durch politische Ereignisse gekommen, , wie dem 11. September. In jungen Jahren habe ich mich gefragt, wie es möglich sein kann, dass Muslime zu so etwas in der Lage sein können. So habe mich informiert und nach einer sechsmonatigen Phase hat sich mein Weltbild vollkommen gewandelt und ich habe begonnen zu verstehen.

Ich habe verstanden, dass vieles in dieser Welt von Leuten gesteuert werden, denen ich lieber nicht nachts begegnen möchte. Ich habe verstanden, dass vielen Menschen Liebe nicht so wichtig ist, wie Geld und Macht und das Ganze hat mich ziemlich fertig gemacht.

In dieser Zeit habe ich etwas gesucht, dass mir Halt und Kraft gibt. Und das war der Islam. Zwar bin ich schon immer Muslim gewesen, doch ich wusste bis ich 17 Jahre alt war nicht einmal, was Islam wirklich bedeutet. Alhamdullilah, hat Allah mich rechtgeleitet.

“Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg.”

(Qur’an 2: 213)

Seither befasse ich mich also mit Politik und dem Islam und mir ging es nie besser. Endlich erhalte ich Antworten auf viele Fragen.

Was habe ich vor?

Dawa-News ist für mich immer eine Hilfe gewesen, wenn ich Schwierigkeiten hatte politische Themen mit den Islam in Einklang zu bringen. Zwar habe ich stets politische Blogs genossen und auf muslimischen Internetseiten sämtliche Videos geschaut, doch oft fehlte mir die Verbindung zwischen diesen beiden Themen. Ich hoffe und mache Du’a, dass ich ein Teil dazu beitragen kann, dass Dawa News in den nächsten Monaten-Jahren ein viel besuchter Blog sein wird und zwar nicht nur von Muslimen, sondern von Menschen aller Religionen (Atheismus ist für mich auch eine Art Religion).

Ich spüre, dass momentan viel los ist in der muslimischen Gemeinschaft, Jugendliche wollen wieder auf die Straßen gehen und Da’wa machen. Meine Freunde fragen mich, ob ich mit ihnen das Isha-Gebet in der Moschee verrichten will und viele Menschen konvertieren zum Islam (alleine in Amerika 20.000 Menschen pro Jahr !). Aber es geht noch viel mehr, so Allah will.

Sie wollen Allahs Licht mit ihren Mündern auslöschen, doch Allah wird Sein Licht vollenden, auch wenn die Ungläubigen es verwünschen. Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle Religion siegen lasse, auch wenn die Götzendiener es verwünschen.

Sure Assaff, 61: 8- 9.

Nicht-muslimische Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass im Jahr 2025 der Islam zahlenmäßig die Religion mit den meisten Anhänger in der Welt sein wird.

http://wechooseislam.wordpress.com/2007/07/30/20000-new-converts-each-year-in-america-nbc-news/

Taker

Neue Informationen zur Seite

Assalamu Aleikum und herzlich Willkommen. Um Kommentare zu veröffentlichen, benötigt es nicht weiter einer Registration. Viel Spaß!

Lachen über Uschi!

Europawahl 2009. Dazu muss man nicht viel sagen: Uschi Winkelsett, Spitzenkandidatin der Republikaner, in einem hinreißenden und fesselnden Wahlwerbespot. Passend zu diesem Anlass, hat sie anscheinend extra viel Wert auf ein “reinrassig”-deutsches Auto, nämlich einem Seat, gelegt. (Seat gehört zwar zum Volkswagen-Konzern, hat seinen Sitz und seine Wurzeln aber in Spanien)

Spendenaufruf – eine Familie braucht eure Hilfe

Assalaamu alaikum ua rahmatullahi ua barakatuhu liebe Schwester, lieber Bruder,

Mein Name ist Ahmed Aljhidri, Im Folgenden möchte ich dich auf eine ernste Lage aufmerksam machen, bei der du mir inscha Allah helfen kannst sie zu verbessern. Bitte nimm dir drei Minuten Zeit, um diesen Brief zu lesen und dann zu entscheiden, was du tun kannst.

Im März 2008 hatte mein Bruder Salah in Libyen einen Unfall: Er arbeitete an der Straße und wurde von einem Auto angefahren. Dabei wurde er mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Durch diesen Unfall fiel mein Bruder Salah ins Koma. Er war zu diesem Zeitpunkt 21 Jahre alt.

Während Salah sich noch in Lebensgefahr befand, wurde er in eine Spezialklinik, die SRH-Klinik in Neckargemünd, in der Nähe von Heidelberg gebracht. Hier wurde Salah mehrere Male operiert. Sein Zustand hat sich inzwischen verbessert und er kann tatsächlich seine Augen öffnen und sich durch Blinzeln etwas verständigen. Seit Neuestem kann er sogar die Hände leicht bewegen alhamdu lillah!

Die englische Versicherung von Salah hat anfangs alle Kosten übernommen, bis sie im September 2008 mitgeteilt hat, dass ihrer Meinung nach der Zustand von Salah so stabil sei, dass er zurück nach Libyen gebracht werden könnte. Sie hatten sogar schon einen Flugtermin vorgesehen. Salah sollte mit einem Linienflug zurück nach Lybien gebracht werden obwohl er noch im Koma liegt. Der Chefarzt war über diese Nachricht natürlich aufgebracht, denn außer dass er im Koma liegt, übergibt sich Salah regelmäßig mit Schleim und ihm muss Urin abgesaugt werden. Der Arzt lehnte also die Rückreise ab, weil Salah noch viel zu schwach dafür war.

Kurz nach dieser Ablehnung (seit dem 03.01.09) hat die Versicherung die Zahlungen eingestellt und weigert sich weitere Kosten zu übernehmen. Sie hat meine Familie aufgefordert die Kosten zu übernehmen. Allerdings sind wir überhaupt nicht dazu in der Lage die Kosten auch nur annähernd zu decken. Gleichzeitig wird die Rechnung der Klinik bis jetzt (Mai 2009) immer höher und höher. Ich habe für über 5 Monate versucht, vom Libyschen Staat Hilfe zu bekommen, doch ich habe keinen einzigen Euro bekommen. Inzwischen sind 60.000 € Behandlungskosten entstanden, die bezahlt werden müssen.

In Libyen gibt es kein Krankenhaus, dass Salah angemessen behandeln könnte, denn die Ausstattung und Versorgung dort ist sehr primitiv. Wenn man ihn in diesem Zustand zurückbringen würde, dann würde er schlechte Chancen haben. Darum habe ich mich entschlossen, auf diesem Weg alle Geschwister um eine Geldspende und um die Weiterleitung dieser Nachricht zu bitten. Natürlich werde ich euch auf dem Laufenden halten, wie es mit uns weitergeht. Wir wollen, wenn wir genug Geld zusammen bekommen, Salah in ein billigeres Krankenhaus hier in Deutschland verlegen lassen, so dass er weiter behandelt werden kann ohne dass noch einmal so hohe Kosten entstehen.
Sobald sein Zustand sich so verbessert hat, dass man ihn zu seiner Familie zurückbringen kann, soll dies getan werden.

Bitte unterschätzt nicht einen Euro den ihr habt, er kann schon der Euro sein, der das Krankenhaus dazu bringt die Therapie zu verlängern oder uns die Möglichkeit gibt ein anderes Krankenhaus aufzusuchen!

Liebe Geschwister, ich vertraue auf Allah, dass Er mir das Gute gibt und mich und meinen Bruder nicht im Stich lässt; was aber die Mittel angeht, die ich ergreifen kann, so seit ihr meine einzige Hilfe. An wen könnten wir uns wenden, wenn nicht an unsere Geschwister?

Deswegen erinnere ich euch an die Aussage des Propheten sas:

„Der Gläubige ist für den Gläubigen wie ein Bau, der sich in sich festigt. (Al-Buchari)

Möge Allah euch für eure Hilfe belohnen und vor solch einer Prüfung bewahren!

Der Prophet sas sagte auch:

„Der Muslim ist Bruder des Muslims er fügt ihm kein Unrecht zu und lässt ihn nicht im Stich. (Muslim)

Er sas sagte auch:

„Wer einem Gläubigen eine Bedrängnis von den Bedrängnissen dieser Welt erleichtert, dem wird Allah eine Bedrängnis von den Bedrängnissen des Tages der Auferstehung erleichtern. Und wer einem Menschen in Not hilft, dem wird Allah in dieser Welt und im Jenseits helfen. (Muslim)

Das Spendenkonto:

Name: Ahmed M Aljhidri
KTO: 023082100
BLZ: 67070024
Bank: Deutsche Bank

Internationale Kontonummer (IBAN): DE06 6707 0024 0023 0821 00
BIC(SWIFT-CODE): DEUTDEDBMAN

Damit ihr euch davon überzeugen könnt, dass dies ein wirklicher Hilferuf ist, und das Geld wirklich gebraucht wird, könnt ihr unter folgender Nummer anrufen. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch einen Besuchstermin bei Salah in der Klinik vereinbaren.

Abdelaliim (Auskünfte in deutscher Sprache)

Tel.Nr.: 0176 811 21 23 5
E-Post: abdelaliim@yahoo.de

In der Zeit von 23.5. – 6.6.:
Baha
Tel.Nr.: 0176 621 926 04

Ahmed (Auskünfte in arabischer Sprache)

Tel.Nr.: 017677083431
E-Post: maxcmo_2005@yahoo.com

Nimm dich in Acht vor dir selbst, Teil 1

Das Wort “Psychohygiene” gemeinsam mit dem Islam zu verwenden, mag für viele etwas unglücklich erscheinen. Doch was versteht man unter “Psychohygiene” ?

Mierke (1967, S.8) sieht drei Ebenen der Psychohygiene: Die präventive Psychohygiene hat die Gesunderhaltung des Individuums und der Gesellschaft zum Ziel. Die restitutive Psychohygiene ist bemüht in Lebenskrisen oder Konfliktsituationen frühzeitig regenerative und korrigierende Maßnahmen einzuleiten. Die kurative Psychohygiene nimmt sich bereits bestehender Einschränkungen an, um diese mit klinischen oder psychotherapeutischen Verfahrensweisen zu heilen.

E. Schomburg formuliert die folgenden Lebensgrundbedürfnisse:

* 1. Liebe
* 2. Sicherheit
* 3. Anerkennung, Bestätigung, Erfolgserlebnisse,
* 4. Raum zu freiem schöpferischem Tun,
* 5. Erlebnisse mit Erinnerungswert und
* 6. Selbstachtung.

Auf das Erhalten oder Erreichen dieser Grundbedürfnisse ziele die Psychohygiene.”
(http://de.wikipedia.org/wiki/Psychohygiene)

“Psychohygiene” im Islam beginnt schon bei kleinen Sachen, die für uns ohne Bedeutung erscheinen. Der Gesandte Mohammed, Friede sei auf ihm, war anwesend, als eine Mutter ihr Kind rief und ihm eine Dattel versprach. Der Gesandte, Friede sei auf ihm, fragte sie dann, ob sie ihrem Kind die versprochene Dattel gab und sie bejahte. Der Gesandte, Friede sei auf ihm, sagte ihr, wenn sie ihrem Kind die Dattel nicht gegeben hätte, wäre das eine Lüge gewesen. Es gibt keine kleinen Lügen, denn der größte Gauner hat klein angefangen. Vielleicht wurde auch bei uns, als wir Kinder waren, allzu oft “ein Auge zugedrückt”, denn wir waren ja noch klein und jetzt als Erwachsene wundern wir uns, warum wir einiges nicht in den Griff bekommen. Alles wird mit der Zeit zur Gewohnheit und du solltest selbst schauen, was bei dir zur Gewohnheit geworden ist- So sollte eigentlich tagtäglich dein Umgang mit dir selbst verlaufen und somit auch der Umgang mit deinen Mitmenschen. Ziemlich anstrengend ist es, die meisten Gedanken unter Kontrolle zu bekommen, oder? Wenn du dich einmal bei deiner schlechten Gewohnheit und die Gedanken und Gefühle, die dabei hervorkommen, ganz bewusst selbst beobachtest, findest du vielleicht heraus, wie du das ändern könntest, besser gesagt in die positive Richtung lenken könntest. Das kann auch jahrelang dauern, besser Schritt für Schritt, aber ( mit der Hilfe deines SCHÖPFERS) mit Erfolg. Der Kampf mit dir selbst ist ein sehr wichtiger Kampf im Islam, im Leben. Danach sind die anderen kein Problem mehr. Das Naturgesetz, ALLAHs Gesetz, ist das schrittweise Vorgehen. Aus eigener und schmerzlicher Erfahrung weiß ich, dass es gar nicht anders geht, als sich schrittweise zu entwickeln und das kann wirklich sehr lange dauern. Es ist ziemlich schwierig, schlechte Eigenschaften in Gute umzuwandeln und ohne die Hilfe deines SCHÖPFERS kannst du es ganz vergessen!

Es fängt ja schon bei Kleinigkeiten an, wie zum Beispiel das Essen und Trinken. Man glaubt gar nicht, was für einen Einfluss diese Tätigkeiten auf unseren Geisteszustand haben. Dieses, sich bewusst selbst beobachten, verhilft dir schlechte Gewohnheiten abzulegen, weil du deine Gedankenvorgänge von schlecht in gut umänderst. Ihr kennt sicher den Ausspruch “ein voller Bauch studiert nicht gerne”. Das bedeutet, auch wenn du wollen würdest, du könntest dich nicht mehr konzentrieren. Du bist nicht mehr fähig klar zu denken, wenn du zu viel gegessen hast.

“Der der fest im Islam ist, isst in einen Darm hinein, die Ungläubigen in sieben.”

(Aussage von dem Gesandten, Friede sei auf ihm, überliefert bei Buhari, Muslim, Tirmizi, Ibn-Madze, Ahmed)

Weisheit kann nicht in einen vollen Bauch gelangen. Wer die Menge seiner Nahrung verkleinert, wird auch weniger trinken, wer die Menge seiner Flüssigkeitszufuhr verkleinert, erleichtert seinen Schlaf und wer seinen Schlaf erleichtert, führt ein segenreiches Leben.

Derjenige, der seinen Bauch füllt, muss viel trinken, wer viel trinkt, erschwert seinen Schlaf, wer einen schweren Schlaf hat führt ein schweres Leben (kein segenreiches Leben). (Vgl. “Ishrana Poslanika Muhammeda, a.s. -Hrana izmedzu Bolesti i Lijeka, s.79)

“O Kinder Adams, habt eine gepflegte Erscheinung an jeder Gebetsstätte, und esst und trinkt, doch überschreitet (dabei) das Maß nicht, wahrlich, ER liebt nicht diejenigen, die nicht Maß halten.”

(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Qur’an, Kapitel Al-A’raf, Vers 31)

“Der Mensch kann keinen schlimmeren Sack füllen als seinen Bauch. Es genügen einige Bissen, um aktiv zu bleiben und um weiter tätig zu werden. Doch wenn er schon weiteressen möchte, so soll ein Drittel für die Nahrung, ein Drittel für die Flüssigkeit und ein Drittel zum Atmen vorhanden sein.”

“Wer zufrieden ist, ohne Völlegefühl seines Bauches, hat seinen Körper gut ernährt und den Zustand seines Herzens und seiner Seele verbessert. Wer die Lust nach Nahrung verspürt, bringt Unruhe in seinen Körper, tut seiner Seele schlechtes und wird hartherzig. Deswegen nehmt euch in Acht vor den köstlichsten Speisen, denn sie vergiften euer Herz mit Kälte, schwächt die Ergebenheit gegenüber ALLAH und macht das Ohr taub für gute Ratschläge…”

(Aussage von dem Gesandten, Friede sei auf ihm, überliefert bei Buhari, Ahmed)

Seht ihr, was nur “das zu viele Essen und Trinken” bewirkt? Ist es denn nicht so? Natürlich tun uns die Menschen, die nichts zum Essen haben, oder sonst schwere Schicksalsschläge erlitten haben, sehr leid. Meistens war das auch schon alles. Damit sich unser schlechtes Gewissen verringert, spenden wir ein Mal im Jahr. Doch die Menschen haben nicht nur ein Mal im Jahr nichts zu Essen, sondern das ganze Jahr über. Wem hast du hauptsächlich damit geholfen? Eigentlich nur deinem kleinem schlechtem Gewissen und deinen Gedanken. “Naja, ich alleine kann die Welt eh’ nicht ändern und retten”.Das denken sich die meisten Menschen. Unser Wohlstand verkürzt den anderen Menschen das Notwendigste, weil wir zu faul sind, um zu reagieren oder aus eigener Gier, Machtanspruch, zu großer Liebe für teure und schnelle Autos oder sonst etwas. Fakt ist, dass weil wir so mit uns selbst beschäftigt sind, notleidende Menschen noch immer hungrig warten oder kein Geld für Medikamente haben oder keinen seelischen Beistand haben, weil alle zu beschäftigt sind, mit ihren Autos, Häuser bauen oder der neuesten Mode nachzugehen. Das betrifft viele Bereiche des Lebens.

Nehmen wir einmal ein gegenteiliges Beispiel. Du bist jemand, der den Menschen sehr viel hilft. Deine ehrliche Absicht ist es, Menschen zu helfen. Du fühlst dich dabei auch sehr gut und es gibt dir auch Selbstbewusstsein. Die Leute fangen an dich zu loben und zu loben und zu loben. Und du hast dich daran gewöhnt, ohne das es dir bewusst geworden ist, denn du handelst ja eigentlich nur aus Selbstlosigkeit, dachtest du. Eines Tages tust du wieder einmal etwas Gutes und plötzlich hörst du kein Dankeschön mehr oder wie super du dich wieder einmal verhalten hast. Was ist passiert? Du beginnst schlecht über deine Mitmenschen zu denken, obwohl sie dir noch immer sehr dankbar sind und es nur nicht mehr aussprechen. Du hälst sie für “ein undankbares Pack” und “wenn sie dich nicht hätten” und “du hast deine Zeit geopfert” usw.

Oder in der Ehe, du hast einen sehr lieben Partner oder Partnerin, der oder die dir sehr viel Aufmerksamkeit schenkt. Du merkst gar nicht, dass du all das was dein Partner für dich tut als vollkommen selbstverständlich hinnimmst und dementsprechend auch dein Verhalten gegenüber deinem Partner ist.

Der Mann lobt seine Frau nicht, wenn sie sich für ihn herrichtet oder die Frau richtet sich für ihn gar nicht her, wozu denn? Ist ja nicht mehr nötig. (Gilt natürlich auch umgekehrt, denn der Mann hat sich auch für seine Frau auch “schön zu machen”). Der Alltag ist eingetroffen und das ist das Gefährlichste.

Wenn es mit der Zeit langweilig wird, sieht der Mann sich um und findet eine andere Frau, die ihm gefällt und plötzlich tritt der berühmte “zweite Frühling” ein. Das kann eine jahrelange Beziehung zerstören, was auch sehr oft eintrifft. Die Leute wissen nicht mehr was sie möchten, alles ist langweilig geworden, “Swingerclubs” peppen angeblich die Ehe auf. Die Menschen drehen sich im Kreis und suchen immer nach Neuem, ohne sich um das zu kümmern, was sie schon haben und das immer wieder zu “erneuern” und sich etwas einfallen zu lassen.

All diese Probleme kommen von dir selbst, weil du dich um alles und jeden kümmerst, nur einen Menschen vergisst du dabei jedesmal, dich selbst.

“Alles womit der Mann spielt und sich unterhält ist nichtig (vergeudete Zeit), außer drei Dinge: Bogenschießen, sein Pferd trainieren und mit seiner Frau zu spielen und anständige Scherze zu machen. Diese drei Dinge sind von al-Haqq (wertvoll und erlaubt)

(Aussagen des Gesandten Muhammed, Friede sei auf ihm, überliefert bei Thirmidhi, vgl. “Frauen im Schutz des Islam”, von Abd ar-Rahman Asch-Schiha)

Aischa, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihr, berichtete über ihren Ehemann, den Gesandten Mohammed, Friede sei auf ihm:

“ALLAHS Prophet, Friede sei auf ihm, machte ein Wettrennen mit mir und ich schlug ihn, bevor ich älter wurde und an Gewicht zunahm. Nachdem ich älter und schwerer geworden war, machte er wieder ein Wettrennen mit mir und gewann. Daraufhin sagte ALLAHS Gesandter, Friede sei auf ihm, zu mir:’ Mein Gewinn gleicht deinen Gewinn aus.”

(Imam Ahmed)

Nach dem ‘Ischaa’ Gebet und vor dem Schlafengehen pflegte der Gesandte, Friede sei auf ihm bei seiner Familie zu sitzen, sich mit ihnen zu unterhalten, ihnen Gesellschaft zu leisten und Freundlichkeit zu zeigen.
(vgl. “Frauen im Schutz des Islam”, von Abd ar-Rahman Asch-Schiha)

Das sind alles sozusagen Kleinigkeiten, denen wir keine Beachtung schenken. Doch deswegen wird dann alles langweilig und es verändert sich alles negativ und wir wissen eigentlich fast nie warum. Um eine gesunde Gesellschaft zu bekommen, verlangt der SCHÖPFER, dass jeder bei sich selbst beginnt. Was möchtest du? Womit fühlst du dich wohl und dementsprechend so wie du gerne möchtest, dass man dich behandelt, behandle auch andere. Mit wem möchtest du gerne zusammen sein, wer tut dir gut? (Hier möchte ich nur kurz erwähnen, dass eine Zwangsheirat dann ziemlich unlogisch wäre, denn der SCHÖPFER zeigt dir, wie man eine gesunde Gesellschaft bekommt und nicht wie du sie noch mehr zerstören kannst)

Vefasst von Schwester Ahiret

Stoppschilder gegen Kinderpornographie?

Wenn man sich das Grundproblem dieser Diskussion anschaut, so sind wir mit Sicherheit einer Meinung: Kinderpornographie ist ein unglaublich abscheuliches Verbrechen, welches man nicht in Worte umfassen kann. Das vermeidliche Problem entsteht, wenn man über die Lösungen sprechen möchte. Und da stellt sich die Frage: Ist der Vorschlag der Bundesregierung, ein “digitales Stoppschild” einzuführen, der richtige Weg? Wer auf eine kinderpornographische Seite gelangt, soll auf ein Stoppschild umgeleitet werden. Dies kann dann zur Folge haben, dass die Daten des Users an das Bundeskriminalamt weitergeleitet werden.

Wird hier das Problem wirklich ernsthaft behandelt, oder möchte man den Menschen einfach nur vorspielen, irgendetwas symbolisch zu unternehmen, und politisch zu missbrauchen, egal ob es effektiv ist, oder nicht? Können Stoppschilder Kinderpornographie eindämmen? Die Antwort liegt für uns und vielen anderen Menschen, darunter auch eine Vereinigung von Missbrauchsopfern, klar auf der Hand: Nein! Hier wird vielmehr weggeschaut, als tatkräftig gehandelt. Es bringt nichts, aber auch rein gar nichts, auf einfachen Stoppschildern umzuleiten. Wer wirklich auf Seiten mit kinderpornographischen Inhalt gelangen möchte, kann diesen Praktiken mit Hilfe einfacher Ausweichmöglichkeiten weiterhin nachgehen. Die Seiten werden also nicht gelöscht, die Hintermänner nicht gefangen und die wirklichen User nicht an ihren widerlichen Taten gehindert. Vielmehr kann es passieren, dass die, die nichts damit zu tun haben, zu unrecht beschuldigt werden.

Wir sagen damit nicht, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass man durch einen “Zufall” auf diese abscheulichen Seiten gelangt. Diese vergrößert sich jedoch durch die weite Ausbreitung von Foren und Communitys, die aufgrund ihres Umfangs schwer zu kontrollieren sind, immer mehr. Denn es kann durchaus passieren, dass ein User zum Beispiel in einem politischen Blog einen Link, der zu einer kinderpornographischen Seite führt, unter einem verdeckten Namen, veröffentlicht und anschließend der Seiteninhaber dafür haften muss.

Man muss das Problem an der Wurzel packen. Man muss zudem versuchen, die Seiten zu löschen und die Verantwortlichen strafrechtlich aufs Härteste zu verfolgen. Stoppschilder werden da nicht helfen.

Ein weiteres Problem ist, dass die “schwarzen Listen” nicht kontrolliert werden und es so zu einer Ausweitung der Zensurliste kommen kann und nicht nur kinderpornographische Seiten gesperrt werden könnten, sondern auch weitaus harmlosere Seiten.

Passend zu diesem Thema, möchten wir auf eine aufschlussreiche Reportage von NDR-ZAPP hinweisen:

Hier ein paar Leserkommentare (Youtube):

Kinderpornographie ist wiederlich und muß hart bestraft werden!, aber was Frau Super Mutter macht ist reiner Populismus und billiges Wahlkampfgetöse, schämen sie sich Frau Frau von der Leyen! Stop für Delitantismus!, das Thema ist zu ernst, das sie es für ihren billigen Wahlkampf und ihrem albernen Stopschild mißbrauchen, warum löschen sie diese wiederlichen Seiten nicht und machen die Anbieter Dingsfest?

Nicht sperren, sondern die jeweiligen Server abschalten oder wenigstens die Seiten löschen! Und die BETREIBER konsequent strafverfolgen, EGAL in welche politischen Ebenen diese Strafverfolgung führt. Das würde helfen – nicht das digitale Herunterlassen einer Jalousie vor dem, was man nicht sehen möchte.

“Die Seiten löschen und den der die Bilder drauf gesetzt hat finden, dazu noch die Strafen gegen reale Taten verschärfen.”
War das nun so schwer Frau von der Leyen?

Dieses Stopp Konzept stinkt ja gerade nach der Absicht der Einführung eines generellen Zensursystems mithilfe der mißbrauchten Opfer bzw. auf deren Rücken, man kann sogar sagen sie werden ein weiteres mal “mißbraucht” um ein generelles Zensursystem des Internets aufzubauen. Die Musikindustrie steht schon vor der Tür.

Und Abschließend fordern auch wir nun dazu auf, sich der Petition gegen die Internetsperre anzuschließen und sich gegen diese oberflächlichen Wahlkampfsbeschlüsse zu wehren. Über 90.000 Menschen haben es schon getan.:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

Missbrauchsopfer gegen Internetsperren: http://mogis.wordpress.com/

Die “islamistische Terrorgefahr”- Leserbrief Nr.3

Wenn die Augen auf folgende Überschrift der F.A.Z. treffen, bleibt einem nichts anders übrig, als sich auf einen Terrorangriff von “Islamisten” einzustellen. Jedenfalls wird dem Leser nicht gerad ein abgewogenes Bild geliefert:

Islamistische Terrorgefahr
„Eine sehr gefährliche Entwicklung“

Leider trifft man immer häufiger auf deratige Statements, die der Bildzeitung eine ernstzunehmde Konkurrenz bieten. Kommen wir nun zum Inhalt:

Der islamistische Terrorismus bedroht weiterhin die deutsche Sicherheit. Nach Darlegung des Verfassungsschutzberichts, den Innenminister Schäuble (CDU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat, geht eine „sehr gefährliche Entwicklung für die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland“ von radikalen Islamisten aus, die ideologische und technische Schulungen in ausländischen Ausbildungslagern durchlaufen.

Die Zahl der dorthin Reisenden jungen Männer ist abermals gestiegen; es seien allein seit Jahresbeginn „deutlich mehr als eine Handvoll“ ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet ausgereist, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Fromm. Gestiegen ist auch die Zahl der Video- und Internetbotschaften, die sich in deutscher Sprache gegen Deutschland richten, besonders gegen das Engagement der Bundesrepublik beim Wiederaufbau in Afghanistan.

Dieser Absatz trotzt von einer unglaublichen Oberflächlichkeit. Wo sind die harten Fakten? Wo sind die Hassbotschaften im Internet? Und was ist mit einer “Handvoll” gemeint? Die FAZ, die einen hohen Ruf in der Leserwelt genießt, enttäuscht mit diesem einseitig dargestellten Artikel auf ganzer Linie.

Was ist das Ergebnis derartiger Artikel? Die Antwort liegt klar auf der Hand: Angst. Angst vor Muslimen. Denn dank der “islamfreundlichen” Berichterstattung der Medien, gilt heute jeder Muslim, der seine Religion ernsthaft praktiziert, als ein “Islamist” oder “Radikaler”. Und wenn die Menschen Angst haben, lassen sie sich leichter beeinflussen. Und wenn zur richtigen Zeit wieder ein “Terrorvideo” erscheint, so können wir damit rechnen, dass das nächste Gesetz, welches in die Privatsphäre des Menschen eingreift, nicht lange auf sich warten lässt.

AlhamduLillah, auch im Kommentarbereich finden wir diese Meinung:

Immer wieder dasselbe Spiel
(von) Harald Greib (HaraldGreib)
Erst wird die Gefährdungslage hochgeredet, dann neue Kompetenzen für den Sicherheitsapparat verlangt. Schäuble handelt nicht anders als G.W.Bush, der nach 9/11 in der Bevölkerung konstant ein Gefühl der Unsicherheit aufrecht erhalten wollte – um damit seine Politik staatlicher Repression zu rechtfertigen. Wie sagte der ehemalige Verfassungsrichter Hassemer bei der Vorlage des alternativen Verfassungsberichts: Er würde sich etwas mehr Gelassenheit des Staates wünschen

Der Kommentator weist durchaus zu Recht auf ein altbekanntes System des Establishments hin: Problem – Reaktion – Lösung. In Zukunft werden wir noch öfter auf diese Problematik eingehen, die erstmals von G. Hegel im 18. Jahrhundert erwähnt wird, er nannte es: These – Antithese – Synthese.

Das System beruht darauf, dass ein Problem geschaffen wird (meist künstlich wie z.B. “die große Terrorgefahr in Deutschland”), die Regierung danach mit einem schon lange ausgearbeiteten Vorschlag kommt (z.B. der Irak-Krieg, der schon lange geplant war, aber nur noch ein Grund gesucht wurde) und dieser Vorschlag dann – mit Hilfe der Medien – an den Mann gebracht wird und als große und einzige Lösung verkauft wird.

Als eine Frechheit könnte man auch folgende Tatsache anführen:

Der Artikel, der fast schon penetrant mit der Überschrift auf eine Gefahr von “Islamisten” hinweist, spricht nur im ersten Absatz über dieses Thema. Der Artikel umfasst 723 Wörter von denen lediglich 108 über “Islamisten” sprechen. Der Rest des Artikels behandelt die Gefahr des Rechtsextremismus. Nur 1/7 des Textes sprechen von der “Islamistengefahr”. Wieso hat man die Überschrift nicht auf die rechtsextreme Gefahr bezogen, die mehr als die Hälfte des Textes für sich beansprucht?

Da der Artikel offensichtlich nur eine plumpe Hetz-Strategie darstellt, die den Menschen Angst einjagen soll, bitten wir euch, der F.A.Z. einen Leserbrief zu schreiben und euch auf eine höfliche Art und Weise zu beschweren. Leitet diese Forderung bzw. dieses Projekt bitte weiter! Nur durch ein gemeinsamens Auftreten können wir inshaAllah etwas bewirken.

Wie sagte Goethe, der ein Freund des Islams war?

‘Warum ist alles so rätselhaft?
Hier ist das Wollen, hier ist die Kraft,
Das Wollen will, die Kraft ist bereit,
Und daneben die schöne, lange Zeit.’
So seht doch hin, wo die gute Welt
Zusammenhält!
Seht hin, wo sie auseinander fällt!
Goethe, Problem

Artikel: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EAD30A554B23E4EB1BBBC9923B8FFE7EC~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Email: http://www.faz.net/s/RubA25ECC7CBC45419BBC708836C520FFCD/Doc~ED1E5BB5E09BA4929A9EFE3742FC012DA~ATpl~Ecommon~Sform.html

Meine Nachricht geht an folgende Abteilung: Leserbriefe an die F.A.Z.

Projekt: Leserbriefe fisabilillah!

Stimme der Muslima, Teil 4

Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.

In dem folgenden Video äußern sich Schwestern, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.

Stimme der Muslima, Teil 3

Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.

In dem folgenden Video äußern sich Schwestern, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.

Kaiser Wilhelms heiliger Krieg – Deutsche erfanden den weltweiten Djihad‏

http://daserste.ndr.de/panorama/media/djihad100.html

Was ist Dschihād?

Der Zweck des Dschihād (nicht: Jihad!) ist außer der Verteidigung der Länder der Muslime gegen nichtmuslimische Angriffe und Fremdherrschaft und Befreiung davon, für eine vom Islam dominierte Weltordnung, nicht jedoch unbedingt eine Herrschaft der Muslime, zu sorgen. Allahs Gesandter – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – sagte: „Wer dafür kämpft, dass Allahs Wort an oberster Stelle steht, der ist auf Allahs Weg.“ Sein Zweck ist es nicht, den Muslimen die Herrschaft über die Nichtmuslime und andere Muslime zu verschaffen oder die Ressourcen ihrer Länder auszubeuten. Nichtmuslime dürfen nicht dazu gezwungen werden, den Islam anzunehmen. In den an die Machthaber der in der Nachbarschaft der Arabischen Halbinsel gelegenen Welt gerichteten Briefen sagte Allahs Gesandter – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – zu ihnen: „Nimm den Islam an, dann bist du sicher.“ D.h.: es war nicht der Zweck des Dschihād, jenen Mächtigen ihre Herrschaft zu nehmen, damit Allahs Gesandter – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – an deren Stelle selbst geherrscht hätte. Hätte bspw. der byzantinische Kaiser den Islam angenommen und dafür gesorgt, dass in seinem Reich nach den Gesetzen des Islams regiert wird und die Muslime dort ihre Religion frei ausüben und jederman dazu einladen können, so hätte er seine Herrschaft und sein Amt als römischer Kaiser behalten können, und die Muslime hätten dann kein Recht gehabt, ihn zu entmachten oder weiterhin gegen die Byzantiner zu kämpfen. Es gab auch zahlreiche Fälle, in denen sich die Nichtmuslime den Muslimen ohne Kampf unterwarfen, um in Frieden und Sicherheit nach ihren eigenen religiösen und weltlichen Gesetzen gegen Tributzahlung unter deren Schutzherrschaft zu leben, wie bspw. im Falle des Herrschers von Aila (heute: ´Aqaba) am Nordende des Roten Meeres, der eine Gesandtschaft zu Allahs Gesandtem – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – schickte, während dieser seinen Feldzug gegen TabÅ«k führte und sich gegen die Zahlung von Tribut unter den Schutz der Muslime stellte und deren Oberherrschaft anerkannte.

Der Dschihād hat also den Zweck, dafür zu sorgen, dass die Nichtmuslime mit den Muslimen in Frieden leben und sie nicht an der freien und ungestörten Ausübung ihrer Religion hindern und daran, in ihren Ländern mit friedlichen Mitteln alle Menschen zum Islam einzuladen.

Grundsätzlich gilt im Islam das Verbot von Angriffen auf Zivilisten. Fragen, wie diejenige, ob Feinde, die bspw. Zivilisten als menschliche Schutzschilde mißbrauchen, trotzdem angegriffen werden dürfen, unterliegen der Entscheidung der Verantwortlichen in der jeweiligen Situation.

Unvereinbar mit dem wahren Dschihād sind also Terroranschläge gegen nichtmilitärische Ziele, wie sie heute von einigen unwissenden und fehlgeleiteten Muslimen, häufig unter Anstiftung und Anleitung durch V-Männer aus bestimmten Geheimdienstkreisen, begangen werden. Die Behauptung, der Islam rufe dazu auf, alle Nichtmuslime weltweit zu töten und dies sei das Ziel des Dschihād, ist eine infame Lüge. Dschihād mit Terrorismus gleichzusetzen, wie dies in den meisten westlichen Medien geschieht, stellt somit Desinformation und Volksverhetzung dar. Die von den Feinden des Islams geprägten Begriffe „Dschihādismus“ oder „Dschihādisierung“ existieren im Islam ursprünglich nicht, da der wirkliche Dschihād ein unveräußerlicher Bestandteil des Islams ist. Diese Un-Begriffe sind abzulehen, da sie meist nur dazu verwendet werden, um den wahren Dschihād mit Terrorismus in Verbindung zu bringen und wirkliche MudschāhidÄ«n (im Sinne von Freiheitskämpfern) mit Terroristen in einen Topf zu werfen. Auch der fälschlich für „Dschihād“ verwendete Begriff „Heiliger Krieg“ ist nicht von den Muslimen eingeführt und geprägt worden.

Zu dem Thema des genannten Beitrages:

In der zweiten Hälfte des 19. Jhs. bis zum Ende des Ersten Weltkrieges galt das Osmanische Reich als der „kranke Mann am Bosporus“, dessen Krankheit man dadurch zu behandeln suchte, indem man ihm seine Glieder (die Balkanländer, Ägypten, Algerien usw.) zu amputieren suchte. Das deutsche Kaiserreich verbündete sich mit dem Osmanischen Reich, vermutlich in der Absicht, den „kranken Mann“ nach dessen Ableben zu beerben. In der Blütezeit des Kolonialismus kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Deutschen darum bemüht waren, die muslimischen Völker von der britischen, französischen oder russischen Herrschaft zu befreien, um frei zu bleiben, sondern allenfalls, um deren Herrschaft durch die deutsche zu ersetzen.

Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Mehmed V. Reschad Sultan des Osmanischen Reiches, der seinem Bruder Abdülhamid II. nachgefolgt war, der 1909 von den Jungtürken zum Rücktritt gezwungen worden war. Während der Regierung seines Bruders Abdülhamid II. war Sultan Mehmed Reschad politischer Gefangener. Er lebte 45 Jahre in strengem Gewahrsam in seinem im nördlichen Istanbul auf der europäischen Seite gelegenen Konak Sindschirli Kuju. Diese lange Gefangenschaft hatte die physischen und geistigen Kräfte Mehmed Reschads gebrochen, so dass er zur Zeit der Absetzung seines Bruders ein apathischer, siecher, zu jedweder Arbeit unfähiger Greis war. Er starb am 3. Juli 1918 im Alter von 73 Jahren, nur vier Monate vor dem Ende des Ersten Weltkrieges. [Quelle: Wikipedia]

Die Deutschen waren damals schon überwiegend rassistisch eingestellt, und von Kaiser Wilhelm II. sind auch nach seiner Abdankung durchaus rassistische Äußerungen bekannt. Bis zuletzt sympathisierte er mit den Nazis und hegte die falsche Hoffnung, diese würden ihm zurück auf den deutschen Kaiserthron verhelfen.

Die Bemühungen der muslimischen Völker, sich von der britischen, französischen, russischen oder sonstigen Fremdherrschaft zu befreien waren legitim und gerechtfertigter Dschihād, sich dabei von den Deutschen helfen und zu mit dem Islam unvereinbaren Handlungen verleiten zu lassen, war jedoch ein Fehler. Ein nicht geringerer Fehler jedoch war der „Große arabische Aufstand“ der Hāschimiten gegen das Osmanische Reich unter Führung des britischen Agenten T. E. Lawrence „von Arabien“. Dieser wurde u.a. damit begründet, dass die Osmanen durch ihre Hinwendung zum türkischen Nationalismus unter den Jungtürken vom Islam abgefallen wären und sich mit den ungläubigen Deutschen verbündet hätten, wobei sich die aufständischen Araber jedoch nicht daran störten, dem türkischen den vom Islam her nicht weniger verwerflichen arabischen Nationalismus entgegenzustellen, anstatt einer Rückkehr zum reinen Islam, und sich mit den ungläubigen Briten zu verbünden. Zum Lohn für ihren Hochverrat verloren die Araber Palästina an die Zionisten und erhielten anstatt des angestrebten einigen arabischen Reiches ein Vielzahl von untereinander zerstrittenen Nationalstaaten.

Ja, ja, die „bösen“ Deutschen haben also den weltweiten Dschihād erfunden und den Islam politisiert! Im Zweiten Weltkrieg wurden durch Rundfunksendungen Vorbereitungen getroffen, den Iranern Adolf Hitler als den erwarteten Mahdi anzudrehen, und Palästinenser und Bosniaken wurden in Uniformen der Waffen-SS gesteckt. Aber heute haben die Deutschen das alles anscheinend vergessen und machen sie den Muslimen den Vorwurf, ihre Religion für politische Zwecke zu mißbrauchen und bezeichnen sie als „Islamisten“.

Verfasst von Bruder Abud

Videoempfehlung: Terrorstrom, zweite Fassung (dt)

Vom Erscheinungsdarum sicherlich nicht das aktuellste Video (2007), wohl aber vom Inhalt. Die zweite Fassung der Reportage “Terrorstorm” ist eine sehr informative und sehenswerte Quelle, die viele Bereiche der aktuellen “Terrorpolitik” erleuchtet und hinterfragt. Dabei wird auf scheinbar unfassbare Fakten der Vergangenheit eingegangen.

* Die aktualisierte und erweiterte 2. Edition von 2007
* Komplett neu synchronisiert von Alexander Benesch und Nicolas Hofer
* 16 Minuten völlig neues Material: Darunter ein Interview mit dem ehemaligen Mitglied der Elite-Spezialeinheit SEALs und dem ehemaligen Gouverneur von Minnesota Jesse Ventura
* Zahlreiche Aktualisierungen

www.infokrieg.tv

Stimme der Muslima, Teil 2

Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.

In dem folgenden Video äußern sich Schwestern, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.

Zwei neue Projekte

Wir möchten euch unsere neuen Projekte vorstellen:

1. Antworten auf die Vorurteile

2. Die Frau im Islam

Stimme der Muslima, Teil 1

Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.

In dem folgenden Video äußern sich Schwestern, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.

Rückblick: Der irre Pastor von John Mccain

Pastor Rod Parsley, der im Wahlkampf hinter John Mccain dem Präsidentschaftskandidaten der Vereinigten Staaten von Amerika stand, sorgte mit seinen gewaltverherrlichenden Aussagen für Aufsehen. Dieser Pastor hat in seinen Predigten den Islam in aller Öffentlichkeit als „Welteroberungskult“ bezeichnet. Das war aber nur der Anfang. Der Pastor steigerte sich noch in seinen Aussagen gegenüber dem Islam. Er forderte „ die Vernichtung dieser verdorbenen Religion“ als “Teilbaustein der Gründungsmission Amerikas”.

Man muss sich diesen Satz mal vor Augen führen, ein Pastor der ein sehr hohes Ansehen in der Öffentlichkeit geniesst, behauptet das die USA gegründet worden sind um diese „ verdorbene Religion zu vernichten”. Harter Tobak wo doch die westliche Welt mit dem Christentum für Nächstenliebe und Toleranz aufruft. Es zumindest allen Anschein nach für sich in Anspruch nimmt in der Öffentlichkeit..
Das Bizarre an der Geschichte ist das der ehemalige Präsidentschaftskanditat John Mccain, sich im laufenden Wahlkampf von Pastor Rod Parsley und seiner Ideologie distanzierte. Obwohl er 2 Monate vorher, den selben Pastor noch als seinen persönlichen spirituellen Mentor nannte. Wo möglich weil er sich im Wahlkampf keine negativen Schlagzeilen erlauben durfte.

Kaum vorstellbar, dass Pastor Rod Parsley seine Meinung über den Islam nicht schon damals inne hatte, als John Mccain ihn als seinen Mentor bezeichnete. Die meisten Menschen sind froh, dass Barrack Obama die Wahl zum Präsidenten der USA gegen John Mccain gewonnen hat. Aus welchen persönlichen Gründen auch immer. Aber erst mit dem Hintergrund, dass Pastor Rod Parsley fast der spirituelle Mentor des nächsten amerikanischen Präsidenten geworden wäre, legt einen Schleier der Angst auf die Gesellschaft.

Ist die Aussage eines evangelischen Pastors bindend für alle Evangelen? Wenn es nach der Methodik der Medien gehen würde, müsste man ja sagen, denn mit den gleichen Kriterien wird der Islam in den Medien durch den Reisswolf gezogen. Es wird bei Namens-Muslimen, die kriminelle Aktivitäten, oder abzuweisende Taten vorzuweisen haben, nicht auf den Mensch an sich geschaut. Der Focus richtet sich jedesmal auf die gesamte Religion, die dann als gewaltätig und toleranzlos dargestellt wird.

Wie ist es dann wenn ein hochrangiges Mitglied der Kirche, ein Pastor, solche gewaltverherrlichenden Aussagen trifft? Müsste man diesen Pastor nicht in aller Öffentlichkeit an den Pranger stellen und eine Entschuldigung einfordern, oder sollte er nicht gar sein Amt niederlegen.

Nein, dies würde nicht in das Schema der meisten Medien und die Mentalität vieler Menschen in der heutigen Zeit passen. Das Medienkonzept lautet nicht,  objektiv zu recherchieren und ausgewogene Berichterstattungen auszustrahlen. Vielmehr geht es darum, die Massen so zu beeinflussen, dass sie von vornherein dem Islam und den Muslimen mit Vorurteilen gegenüber treten. Man möchte eine Atmosphäre der Angst implementieren.

So muss man sich letzten Endes fragen, wie die Medien darauf reagiert hätten, wenn sich so nicht ein evangelischer Pastor, sondern ein Imam geäußert hätte.

Hier noch der link mit dem Video dazu:

http://www.spiegel.de/video/video-30359.html

Verfasst von Bruder Truthfinder

Ihr unterdrückt uns – eine Muslima spricht, Teil 2

Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.

In dem folgenden Video äußert sich eine Schwester, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.

Ihr unterdrückt uns – eine Muslima spricht, Teil 1

Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.

In dem folgenden Video äußert sich eine Schwester, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.