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Monats-Archive: Juni 2009

Was plagt dich, oh Muslim?

Gehörst du zu denjenigen, die die Dawa-Arbeit unterstützen? Was hast du heute für den Islam gemacht, liebe Schwester und lieber Bruder im Islam? Unser Einflussbereich liegt, so Allah will, darin, die Muslime mit der Hilfe Allahs, für diese Religion zu motivieren. Doch aus dem Tiefschlaf, in dem wir uns befinden, muss sich jeder Einzelne von uns selber wachrütteln. Jeder von uns ist verpflichtet, tagtäglich aufs Neue an sich zu arbeiten.

Zu diesem Thema seht ihr nun ein paar Worte von unserem Bruder Abu Adam.

Gedanken über die Ummah

“Die Welt ist im Wandel” – ein Kommentar

Das Video “Die Welt ist im Wandel” ist ein interessanter Beitrag, der im Grunde die Schlussfolgerungen und Voraussagen zeigt, die andere bereits vor einigen Jahren geäußert haben, wie der führende verstorbene Latinist Dr. Caelestis Eichenseer, der auch katholischer Geistlicher war und in einem auf Lateinisch geschriebenen Beitrag in der Zeitschrift “Vox Latina” seine Besorgnis ausdrückte, dass bereits in fünfzig Jahren ein Drittel der Bewohner Deutschlands islamischen Glaubens sein würden. Es sei jedoch davor gewarnt, zu glauben, allein schon durch ein zahlenmäßiges Verhältnis von über 50 v.H. könnten die Muslime in einem Land die Oberhand und die Herrschaft haben. Es gibt Beispiele von afrikanischen Ländern, in denen die Muslime die Bevölkerungsmehrheit besitzen, die jedoch von Christen regiert werden. In der Türkei sind deren Bürger mehrheitlich wohl mehr oder weniger gläubige und praktizierende Muslime, werden jedoch von einer Minderheit von Säkularisten beherrscht, die vom Islam ein Verständnis haben, das mit demjenigen der traditionellen Muslime unvereinbar ist.

Angesichts dieser Voraussagen für die Zukunft geraten die Vertreter der abendländischen christlich geprägten Kultur zunehmend in Panik und versuchen mit allen sich ihnen bietenden gesetzlichen und ungesetzlichen, moralischen und unmoralischen Mitteln, die Ausbreitung des Islams einzudämmen, wenn sie sie nicht grundsätzlich verhindern können. Dies äußert sich bspw. in Kopftuchverboten und Bürgerinitiativen gegen den Bau von Moscheen, wobei meistens nicht offen heraus gesagt wird, dass die Muslime, wenn man sie schon nicht dazu bringen kann, den Islam aufzugeben, in der Öffentlichkeit nicht als solche erkennbar sein sollen. Hierzu werden fadenscheinige Argumente herangezogen, wie die zu wahrende angebliche Neutralität des Staates oder das mögliche Auftreten von “Hasspredigern” in den neugebauten Moscheen. Ein besonders krasses Beispiel ist dasjenige eines evangelischen Pfarrers, der wegen der in seinen Augen zunehmenden Ausbreitung des Islams in Deutschland Selbstmord beging.

Hier muss man sich fragen, ob dieser Mann überhaupt ein gläubiger Christ gewesen sein kann, verbietet doch die christliche Religion – wie auch der Islam – Selbstmord. Wie mir von engagierten evangelischen Christen bestätigt wurde, glauben viele der evangelischen Geistlichen gar nicht an grundlegende christliche Glaubensartikel und an das, was sie lehren und predigen. Wenn ihre Kirchenführer sich strikt weigern, leerstehende Kirchengebäude an muslimische Gemeinschaften zur Nutzung als Moscheen abzugeben, so zeugt dies von blankem Neid angesichts ihrer eigenen abnehmenden Mitgliederzahl und der allein schon durch die höhere Geburtenrate zunehmenden Zahl von Muslimen, deren Bedarf an Gebetsräumen zu decken ist. Nicht umsonst betont der Qur’ān seine Warnung “vor dem Bösen eines jeden Neiders, wenn er neidet”. Wenn in dem Video davon die Rede ist, dass es in Südfrankreich bereits mehr Moscheen gibt als christliche Kirchen, sollte man nicht meinen, dass diese “Moscheen” in ihrer äußeren Form auch als solche zu erkennen seien.

Wie der Bericht zeigt, ist der Prozentsatz der Muslime höher als derjenige in Amerika, und auch deren Zuwachs infolge der höheren Geburtenrate, weshalb davon auszugehen ist, dass Europa noch vor Amerika muslimisch sein wird. Die genannten 9 Mio. Muslime in den USA machen bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 300 Mio. nur etwa 3 v.H. aus. In Rußland sind nach dem Fall des Kommunismus in zahlreichen Städten neu errichtete Moscheen zu erkennen (google-earth). Sogar das Stadtbild des nördlich des Polarkreises im Gebiet des unteren Jenissei gelegenen, als eine der zehn weltweit verschmutztesten Städte eingestuften Norilsk fällt durch eine im russischen Stil gebaute Moschee auf. Kasan an der Wolga ist gewissermaßen die islamische Hauptstadt Rußlands und besitzt eine weithin sichtbare neugebaute Moschee mitten in der historischen Zitadelle (Kreml). Als zu kommunistischen Zeiten eine Delegation islamischer Gelehrter einmal die frühere Sowjetunion besuchte, nutzten Moscheebesucher die Gelegenheit, um zur Wahrung des Scheins von Religionsfreiheit die eigens anlässlich dieses Besuches in die Regale gestellten Qur’ān-Exemplare an sich zu nehmen, da solche nur äußerst schwer und zu einem hohen Preis heimlich erhältlich waren. Heute werden in Kasan Qur’ān-Exemplare mit einem Vorwort auf Tatarisch in arabischer Schrift gedruckt, und russische muslimische Studenten, darunter auch Konvertiten, lernen in verschiedenen arabischen Ländern Arabisch und studieren die islamischen Religionswissenschaften.

Dagegen tut sich Deutschland mit der muslimischen Präsenz sehr schwer, und selbst der angeblich neutrale Staat bemüht sich nach Kräften, Leute zu fördern und heranzuziehen, die nicht den traditionellen Islam vertreten, sondern einen “modernen”, “fortschrittlichen”, “säkularen”, “aufgeklärten” usw. Islam, wohl in der Hoffnung, auf diese Weise künftige Generationen von Muslimen zu haben, die trotz einer überwiegend muslimischen Bevölkerungsmehrheit in einer pluralistischen freiheitlichen Gesellschaft damit einverstanden sind, sich von einer nichtmuslimischen Minderheit mit deren “Leitkultur” dominieren zu lassen.

Was die Situation in Amerika betrifft, so warnte bereits der 2008 verstorbene Propagator des “Zusammenpralls der Kulturen”, Samuel Phillips Huntington, davor, dass infolge der höheren Geburtenrate und der Einwanderung um das Jahr 2050 bereits die Hälfte der Bevölkerung der USA hispanomerikanischer Herkunft sein würde. Als mögliches Zukunftsszenario beschreibt Huntington eine Entwicklung der USA hin zu einer zweisprachigen und bi-kulturellen Gesellschaft, in der Latinos in einigen Staaten die dominierende Rolle einnehmen und Angloamerikaner in andere Staaten ausweichen. Allerdings sind die einstmals von den Spaniern und Portugiesen kolonisierten Amerikaner großenteils des Katholizismus überdrüssig geworden, weswegen in Brasilien der Protestantismus und manche christliche Sekten Verbreitung gefunden haben. Werden diese Leute in geeigneter Form mit dem Islam bekannt gemacht, so geben sie meist ihm den Vorzug. In der mexikanischen Provinz Chiapas ist auf diese Weise eine große Zahl von Nachkommen der Mayas nach anfänglicher Zuwendung zum Protestantismus zum Islam gekommen.

Letzthin hatte ich die Gelegenheit, einen brasilianischen Muslim kennenzulernen, der nach eigener Aussage evangelischer Pfarrer, für fünf Kirchen verantwortlich gewesen war und ein Monatsgehalt von sechstausend US-Dollar und vier Dienstwagen zur Verfügung gehabt hatte. Nach seinem Übertritt zum Islam verlor er all dies und dazu seine Familie, die sich von ihm distanzierte, und seine Ehefrau, die sich von ihm scheiden ließ. Trotz des Angebotes seines Arbeitgebers, all dies zurückzubekommen, wenn er den Islam aufgebe, zog dieser Bruder es vor, ein Leben ohne seine Familie und in Arbeitslosigkeit und Armut zu führen, anstatt wieder vom Islam abzufallen. Schließlich fand er Unterstützung durch einen anderen Muslim, der es ihm ermöglichte, nach Damaskus zu kommen, um dort Arabisch zu lernen und die islamischen Religionswissenschaften zu studieren.

Wie wir sehen können, kommt es also nicht allein auf die Zahl und die Bevölkerungsmehrheit der Muslime in einem Land an, sondern auch darauf, den Islam richtig zu verstehen, an ihm festzuhalten, sich darum zu sorgen, dass er unverfälscht und unverwässert an die kommenden Generationen weitergegeben wird, und dass in den eigenen Reihen genügend qualifizierte Religionsgelehrte wirksam sind. Einen nicht unbedeutenden Zuwachs können die Muslime außer durch die Geburtenrate auch durch den Übertritt von Nichtmuslimen zum Islam erhalten.

Es ist jedoch anzunehmen, dass dieser Wandel häufig nicht überall friedlich vor sich gehen wird. So wie nach Huntigtons Szenario in einigen Staaten die Latinos die dominierende Rolle einnehmen werden, während die Angloamerikaner in andere Staaten ausweichen, könnte man sich in Deutschland das folgende Szenario vorstellen, dass die Muslime in den Großstädten, wo sie die Bevölkerungsmehrheit stellen werden, dominieren, während sie in vielen ländlichen Gebieten nicht mehr als 10 v.H. ausmachen. Dann könnte es im Zuge der kulturellen und politischen Entwicklungen und Auseinandersetzungen daraufhin hinauslaufen, dass die Muslime in den von ihnen überwiegend bewohnten Gegenden die Macht übernehmen, während ihre Feinde sie in denjenigen Gegenden übernehmen, wo die Muslime in der Minderheit sind, und letztere von dort in die von Muslimen beherrschten Gebiete vertreiben. Damit wäre eine erneute Teilung Deutschlands vorprogrammiert: ein muslimisches Berlin wie eine Insel inmitten eines nichtmuslimischen Umlandes, das größtenteils dem Gebiet der ehemaligen DDR entspricht, und in den alten Bundesländern muslimische Ballungszentren und nichtmuslimische ländliche und kleinstädtische Gebiete. Es bleibt also abzuwarten, was die Zukunft bringen wird und ob diese Voraussagen eintreten.

Verfasst von Bruder Abud

Mehr Muslime in Deutschland als gedacht

Unsere Islamophoben, Islamkritiker und die selbsternannten Islamexperten dürfen sich freuen: Der Islam verbreitet sich nämlich nicht nur schneller als eigentlich angenommen, sondern es sind ohnehin schon viel mehr Muslime in Deutschland als gedacht. Eine Umfrage im Auftrag des Innenministeriums hat ergeben, dass bis zu 4,3 Millionen Muslime in der Bundesrepublik leben.

http://www.welt.de/politik/article398481…artet.html

Viele Menschen hoffen, dass die Anzahl der Muslime weniger und die Kirchen wieder voller werden, doch das ist nicht der Fall. Im Gegenteil: „Allein im Bistum Essen müsse der Gottesdienst in 96 von 350 Kirchen eingestellt werden“ berichtet der „Focus“.

http://www.focus.de/politik/deutschland/…19798.html

„School-Scout“ schreibt sogar, dass „die Zahl der Kirchenbesucher zwischen 1950 und 2000 von zwölf auf fast vier Millionen zurückgegangen sei“.

Mit einem aggressiven Vorgehen von islamischer Seite hat das mit Sicherheit nichts zu tun, denn in Deutschland gab es bis heute nicht einen Terroranschlag von Muslimen oder eine Zwangsbekehrung zum Islam. Allein die Definition „Muslim“ untersagt automatisch einen Zwang, denn Muslim ist nur, wer sich Allah hingibt und nicht wer dazu gezwungen wird sich Allah hinzugeben.

Die Kirchen werden weniger und nehmen kaum noch Steuern ein, warum sollte auch jemand für Lügen Geld bezahlen, denken sich immer mehr vermeintliche Christen. In meinem Bekanntenkreis, der zu einem großen Teil aus ehemaligen Christen besteht, höre ich durchgehend, dass mit 18 Jahren das Alter erreicht ist, um aus der Kirche auszutreten.

Die Kirche befindet sich ganz offensichtlich in einer Krise und um diese wegzureden und damit die Leute nicht auf den Gedanken kommen zu der besseren – weil richtigen- Religion zu konvertieren, wird der Islam so gut es geht nur von der radikalisierten Seite gezeigt bzw. ignoriert. Oder habt ihr schon einmal im Fernsehen eine Sendung über die Spiritualität des Gebetes gesehen ?

Auf folgendem Bild ist diese Ausklammerung von Deutschen Muslimen gut zu erkennen. Es soll bewusst der Islam in eine “ausländische Religionsrolle” gedrängt werden. Es ist eine Irreführung festzustellen:

http://www.welt.de/multimedia/archive/00…38275a.jpg

Wo sind dort die deutschen Konvertiten? Wenn ich alle Muslime auf dem Schaubild zusammenrechne, erhalte ich eine Zahl von knapp 4 Millionen Muslimen. Dreihundertausend Muslime fehlen also. Somit wären die Deutschen ca. mit den Muslimen aus dem Nahen Osten auf einem Platz, also an dritter Stelle. Wurde diese Zahl bewusst vertuscht? Möchte man geheim halten, dass immer mehr Deutsche sich freiwillig zu dem Islam bekennen und dass sogar mehr als die Hälfte davon Frauen sind ?

Lange kann man die Augen nicht mehr zu machen vor dem Islam, der sich komplett ohne Waffen auf friedliche Weise entfaltet. Zwei- bis viertausend Konvertiten jedes Jahr, das ist nicht zu verheimlichen.

http://www.welt.de/politik/article398481…artet.html

Auf der anderen Seite müssen sich die Muslime auch so verhalten, wie es der Islam von ihnen verlangt. Denn die Masse alleine kann nichts bewirken. Und an dieser Stelle weisen wir auf diesen Artikel hin

Gastkommentar von Bruder Abud (12)

Seht euch zum Thema Feinde des Islams auch dieses Video mit dem amerikanischen Muslim Yasir Qadhi an:

In manchen Kulturen, bzw. Gesellschaftsordnungen, ist es deren Anghörigen gar nicht bewußt, dass man beim Reden bestimmte Regeln einzuhalten hat, ohne die ein friedliches Miteinander nicht möglich ist. Andernfalls führt diese Nichteinhaltung zu einer Verrohung der Sitten und der Verachtung für jene Angehörigen in den Augen der Anderen, da diese nicht allein auf der Welt leben, auch wenn sie sich so verhalten, als gehöre ihnen allein die Welt. Vielleicht geben die Pi-Leute ihre unpassenden Äußerungen häufig in angetrunkenem Zustand von sich.

So ist bspw. unter den US-Amerikanern das Fluchen sehr verbreitet, und sie scheinen dabei häufig das Wort „Hurensohn“ zu gebrauchen. Im Islam bedeutet dies, die Mutter des Beschimpften des Ehebruchs zu bezichtigen, und wer dies tut, hat nach islamischem Recht den Beweis dafür zu erbringen, dass die Mutter des „Hurensohns“ tatsächlich Ehebruch begangen hat, oder er wird andernfalls zu einer Strafe von achtzig Hieben verurteilt.

In einem Film über die Schlacht von Waterloo feuert ein Engländer in Zivilkleidung die Soldaten an, indem er sie mit „Hurensöhne“ anredet. Was bei einer solchen Art von Ansporn herauskommt, können wir an den US-amerikanischen Soldaten im Irak und in Afghanistan sehen, die man zu Härte erziehen zu müssen meint, indem man u.a. durch übelste Beschimpfungen ihre Persönlichkeit zu brechen sucht.

Was sie durch diese Ausbildung an sich selbst gelernt haben, wenden sie dann an den Gefangenen in Guantánamo, Abu Ghraib, Bagram u.a. Folterzentren an. Sie werden auf diese Weise entmenschlicht und zu „Terminatoren“, zu Kampfmaschinen mit menschlichen Gehirnen, jedoch ohne sittliche Werte und Mitgefühl: „Kill, kill, kill – töte, töte, töte …“ Sehr viele zerbrechen nach ihrer Rückkehr ins Zivilleben daran, dass sie im Grunde doch Menschen sind und keine bloßen Kampfmaschinen und die Erinnerungen an ihre unmenschlichen Taten sie verfolgen und erdrücken.

Es erfordert zwar große Überwindung und Geduld, auf die Verleumdungen und Beschimpfungen der Pi-Leute nicht auf dieselbe Weise zu antworten und ausfällig zu werden, aber es ist gerade dies, was von uns Muslimen in unserer Religion verlangt wird. Das bedeutet natürlich nicht, Unrecht stillschweigend hinzunehmen und nicht zu versuchen, es abzustellen.

Gedanken über die Ummah – wir haben es nicht verdient

Sind wir nicht die Ummah Muhammeds, Allahs Segen und Friede auf ihm? Die Ummah dessen, der sein ganzes Leben für diese Religion aufgeopfert hat? Und sagt Allah im Quran nicht:

“Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr gebietet das, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrecht, und ihr glaubt an Allah.”

(3:110)

Nur leider muss man feststellen, dass wir diesen Ehrungen auf keinster Weise gerecht werden. Wir müssen der Realität ins Gesicht schauen: Was haben wir gemacht, um unsere Religion zu verteidigen? Jeder soll sich diese Frage ehrlich stellen und jeder sollte diese Frage auch seinen Brüdern und Schwestern im Islam stellen. Es ist eine Katastrophe, man will es garnicht realisieren.

Der Hauptanlass für diesen Artikel ist eine Spendenaktion der Islamophoben.
Es geht um die Verurteilung von Susannte Winter, die aufgrund ihrer hetzerischen und widerwärtigen Äußerungen gegenüber unseren geliebten Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu einer Zahlung von 24.000 Euro, sowie einer bedingten Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt worden ist.

http://www.welt.de/welt_print/article3075680/Islam-Beschimpfung-FPOe-Politikerin-in-Graz-verurteilt.html

Richtig so, sagen wir. Denn die Meinungsfreiheit hört für uns da auf, wo der Mensch physisch oder psychisch angegriffen und diskriminiert wird. Ihre Äußerungen waren nicht mehr und nicht weniger als eine provokative Hetzrede, die an Absurdität nicht zu überbieten ist.

Nun haben die Islamophoben eine Spendenaktion für Susannte Winter ausgerufen und was man im Kommentarbereich lesen muss, tut einem wirklich im Herzen weh. Wenn es darum geht, gegen den Islam zu agieren und sich für Menschen einzusetzen, die Vorreiter darin sind, sieht man einen Zusammenhalt unter den Islamophoben.

Einen Zusammenhalt, der jeden Muslim zum Weinen bringen sollte. Denn wir sind nicht einmal in der Lage einen Euro pro Monat zu spenden, wenn es darum geht, die Dawa-Arbeit zu unterstützen, wenn es darum geht, den Islam zu verteidigen. Wir sind nicht einmal in der Lage geschlossen Leserbriefe zu schreiben – man schaue sich nur unsere Umfrage an. Wohlgemerkt: Leserbriefe kosten kein Geld, sie kosten vielleicht 5 Minuten unserer Zeit. Wer sind wir, dass wir sagen können, wir haben keine fünf Minuten am Tag, die wir dazu nutzen, unsere Religion zu verteidigen? Haben wir etwa weniger Zeit im Leben als unser Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm und weniger Zeit, als seine Gefährten?  Und wenn eine Anti-Islam-Konferenz unter dem Motto “Stop Islam” stattfindet, kriegen wir nicht einmal mehr als 600 Menschen zusammen.

Es ist eine Schande – wir sind eine Schande. Anders möchte ich es nicht beschreiben. Die Islamopben zeigen uns, was es heißt, sich für eine Sache einzusetzen.

Vielmehr kommen bei uns Muslimen, wenn Geschwister zum Spenden aufrufen, Zweifel auf. Wir haben Angst, dass sich die Muslime bereichern wollen. Geschwister wie Abu Hamza, die sich aufrichtig für diese Religion einsetzen, werden nicht unterstützt. Wenn zum Spenden für eine deutschsprachige Moschee aufgerufen wird, kann man froh sein, wenn sich überhaupt jemand an diesem Vorhaben beteiligt. Man kann die Liste weiter und weiter führen, letztendlich kommt man immer zum selben Ergebnis: Wir sind grundsätzlich nicht bereit, uns mit Entschlossenheit und Einsatz für diese Religion, von der wir sagen, dass wir sie lieben, einzusetzen. Stattdessen suchen wir lieber die Fehler unserer Geschwister.

Wir sollten uns alle etwas Schämen. Denn wir haben es nicht verdient, uns als die Ummah des besten Menschen, der auf dieser Welt gelebt hat, zu bezeichnen.

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Ein kleiner Einblick in die Hetzkampagne (9)

Teil 9 unserer Serie. Beginnen möchten wir mit dem letzten Kommentar aus unserem achten Teil.. In den folgenden Kommentaren könnt ihr diesmal auch spannende und lehrreiche Dikussionen á la Pipi-News begutachten. Dem Einen geht es scheinbar um die Wortwahl, den Anderen um Tierrechte. Und da möchten wir besonders auf den letzten Kommentar hinweisen, da er sich von den üblichen Pipi-Kommentaren positiv unterscheidet.

Es geht unseren Islamophoben nicht um Tierrechte. Es geht ihnen auch nicht um Menschenrechte. Es geht einfach nur darum, den “Muselmann” als ein abscheuliches Wesen darzustellen und gegen den Islam zu hetzen.

Diese monokausale Schuldsuche hatten wir öfter in der Geschichte. Ein “Problem” hat immer mehr als nur eine Seite. Doch wieso sollte man es sich so schwer machen, wenn man sich das Weltbild so einfach machen kann? An dem tiefen Hass auf die Muslime erblindet, sind die Islamophoben nicht mehr in der Lage, dies zu erkennen.

Wir bemühen uns stets, unsere eigenen Fehler an erster Stelle aufzuzeigen und zu verbessern. Wir Muslime schwimmen in Fehlern, keine Frage. Doch da es im Internet zu diesem Thema leider überwiegend Anti-Islam-Blogs gibt, die einen großen Zulauf haben, versuchen wir den Menschen klarzumachen, dass auch nach 60 Jahren Menschenrechten und dem heldenhaften und nächstenliebe-betonten Anti-Terror-Krieg, Missstände unter den “eigenen Reihen”, keine Seltenheit darstellen.

 

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Guantanamo, Bagram, Folter, Doppelmoral und Obama

Kein Geld für Gerechtigkeit

So richtig viel scheint sich in der Folterpolitik der USA, dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten, auch unter dem neuen Präsidenten Barack Obama nicht ändern zu wollen. Seit Obamas Wahlkampf steht das Camp Guantanamo und sein Versprechen, es zu schließen, im Rampenlicht. Dieses Vorhaben wurde aber aufs Eis gelegt, was aktuell an dem Entschluss des US-Senats liegt. Dieser hat für alle Einsätze, die in Verbindung mit Waffen und dem Mord an unschuldigen Zivilisten stehen, reichlich Geld zur Verfügung – wenn es aber um irgendwelche “Untermenschen” in Guantanamo geht, so ist man knapp bei Kasse.

Fazit: Kriegseinsätze im Irak und in Afghanistan werden weiter kräftig finanziell unterstützt, die Gefangenen bleiben weiterhin in Guantanamo, werden vor keinem Richter gestellt, folglich weiter in Käfigen gehalten und so auch weiter gefoltert.

http://www.sueddeutsche.de/politik/257/472779/text/

Doch dieser Beitrag soll sich vor allem der nicht jedem bekannten Folterbasis in Bagram (Afghanistan) widmen. Denn während Obama und die Welt ihr Fokus gezielt auf Guantanamo richten , werden unsere Geschwister in den dunkelsten Ecken Afghanistans seelenruhig weiter aufs Brutalste gequält und gefoltert.

Was hat es mit dem “Gefängnis” Bagram auf sich?

Bagram ist eine riesige Folteranstalt, die 60 km nördlich von Kabul liegt. Sogar der Spiegel schreibt, dass die Zustände in Bagram schlimmer als in Guantanamo sind.

Weltweit wird die Schließung von Guantanamo gefeiert. Doch wie ernsthaft Barack Obama wirklich eine neue Politik verfolgt, wird sich woanders zeigen: In Bagram in Afghanistan betreibt die US-Armee ein riesiges Anti-Terror-Gefängnis – und die Zustände dort sind schlimmer als auf Kuba.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,603812,00.html

Die Zahl der Insassen übersteigt die, der in Guantanamo Inhaftieren, bei Weitem. Doch ganz genau kann man die Zahl nicht festmachen, da es von öffentlicher Seite keine ausreichenden Informationen und Stellungsnahmen gibt. Journalisten und Menschenrechtlern wurde der Einblick in die Welt der Grausamkeiten streng verwehrt.

Die Antwort auf die Frage, warum dem so ist, kann sich jeder selbst denken. Wer zeigt schon gerne Bilder von Menschen, die nackt an Ketten hängen und brutal von den eigenen Soldaten geschlagen werden?

Was wir hier anmerken müssen: Die einfachen Soldaten sind nur das Werkzeug einer brualten Marschrichtung, die von oberster Stelle vorgebeben wird. Das war damals so, das ist auch heute unter Barack Obama so. Die wirklichen Verantwortlichen wurden doch nie zur Rechenschafft gezogen. Die so empörte Bevölkerung, die solche Bilder von einer lupenreinen Demokratie, wie es die USA sind, nicht fassen kann, muss beruhigt werden. Um das zu erreichen, wurden die kleinen Handlanger mit einer großen medialen Unterstützung  festgenommen. (Siehe hierzu, diesen Artikel: http://www.sueddeutsche.de/politik/549/468116/text/)

Ja, das ist schöner Populismus. Populismus, der die Herzen der so aufgebrachten Bevölkerung besänftigt und wieder in Ruhe von einer Welt ohne die bösen Terroristen und diesen “unterbelichteten” Arabern und “Muselmännern” träumen lässt – aber natürlich ohne den Einsatz von Folter!

Obama goes Bush

Der US-Präsident Obama hat an der Regelung der Bush-Regierung festgehalten und den Gefangenen in Bagram weiterhin das Recht abgesprochen, gegen die Haft zu klagen. http://www.tagesschau.de/ausland/bagram100.html

Das heißt im Klartext: Man darf mit den Gefangenen tun und lassen was man will, ohne dafür irgendwelche Konsequenzen tragen zu müssen. Sie haben kein Recht zu erfahren, warum sie tagtäglich gefoltert werden und wir müssen uns weiterhin von offizieller Seite anhören, dass alles im Rahmen internationaler Standarts abläuft.

Lediglich aus dem Verteidigungsministerium erhielten sie eine Stellungnahme. Darin heißt es, das Lager erfülle alle internationalen Standards, alle Insassen würden human behandelt

http://www.tagesschau.de/ausland/bbcbagram100.html

Ja, aber wieso gewährt man dann niemanden Zutritt, wenn man denn nichts zu befürchten hat? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil es eine pure Lüge ist!

Berichte von Ex-Gefangenen

Der BBC hat mit 27 Ex-Gefangenen gesprochen. Die Berichte sprechen ganz und garnicht von der Einhaltung internationaler Standards.

So berichtet ein Gefangener, für 16 Tage und 16 Nächsten zum Stehen gezwungen worden zu sein und man erst von ihm abgesehen hätte, nachdem er, aufgrund der so dermaßen angeschwollenen Füße, nicht mehr in der Lage war, zu stehen.

Klingt das nach Gerechtigkeit? Klingt das nach Menschenrechten?

Ein Anderer berichtet von Schlägen und Tritten:

“Sie traten mich, schlugen mich, quälten mich. Sie schlugen auf meine Wunden. Nicht einmal Tiere würde man so behandeln.”

http://www.tagesschau.de/ausland/bbcbagram100.html

Zudem wurden Gefangene gezwungen, sich vor weiblichen Soldatinnen nacht auszuziehen und in schmerzhaften Positionen stundenlang zu verharren.

http://www.tagesschau.de/ausland/bbcbagram100.htmll

In der Vergangenheit sind zwei Fälle bekannt geworden, in denen unsere Geschwister, aufgrund von Misshandlungen, seitens der US-Soldaten, gestorben sind. (Siehe Spiegel-Artikel)

Doppelmoral

Nun fragen wir: Was soll diese Doppelmoral? Während man sich halbherzig für die Schließung von Guantanamo einsetzt, verlagert man das ganze Geschehen einfach in andere Teile dieser Welt, denen niemand so richtig Interesse schenkt? Wir müssen uns nicht wundern, wenn wir lesen müssen, dass die Zahl der Gefangenen in Guantanmo kriechend langsam sinkt, während die Zahl der Gefangenen in Bagram steigt und steigt.

Doch seit die US-Regierung im Herbst 2004 entschied, keine weiteren Gefangenen mehr in ihr kubanisches Lager zu bringen, stieg die Zahl der Insassen in Bagram rasch auf mehrere hundert an.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,603812,00.html

Und wenn es schon von offizieller Seite keine genauen Angaben zu den Foltereinrichtungen gibt, wer kann uns dann sagen, ob nicht irgendwo, in irgendwelchen dunklen Teilen dieser Welt, viele weitere Konzentrationslager der Moderne liegen? Von den “CIA-Gefägnissen” mal ganz abgesehen.

Man muss vor der eigenen Türe kehren

Wir wissen, dass es in den sogenannten islamischen Ländern viele Missstände herrschen. Doch es geht hier nicht um die Greueltaten in den sogenannten islamischen Ländern, die den Islam nicht anwenden.. Es geht um die Doppelmoral des Westens, um die wahnsinnige Vorstellung, Bringer der Gerechtigkeit zu sein.

Wie viele Menschen unterstützen diese auf Lügen basierenden Kriege, denen Millionen von unschuldiger Menschen zum Opfer fallen, indem sie sagen: “Ja, aber wenigstens führen wir die Demokratie in diesen zurückgebliebenen Ländern ein”.

Wie oft kommt es vor, dass Länder wie Amerika, die Menschenrechte in anderen Ländern anprangert?

Wir sagen: Wer nicht vor der eigenen Haustür kehren kann, der hat auch kein Recht, andere in Themen zu kritisieren, in denen man selbst Vorreiter ist: Nämlich im Verletzen der Menschenrechte.

Und an dieser Stelle kann man nur das Sonntagsgespräch mit Jurgen Todenhöfer
empfehlen.

Diese Heuchlerei und Doppelmoral muss ein Ende finden, denn sonst werden sich die Konflikte in dieser Welt nur vermehren.

Neues Projekt

Assalamu Aleikum, liebe Geschwister und herzlich willkommen, liebe Gäste.

Wir möchten euch unser neues Projekt vorstellen: Unter falscher Flagge Das Projekt findet ihr als einen weiteren Button rechts in unserer Projekt- und Infospalte.

Desweiteren möchten wir euch wieder darauf Aufmerksam machen, dass wir immernoch tatkräftige Autoren als Verstärkung suchen.

Wer Interesse hat und sich für seine Religion einsetzen möchte, der melde sich unter:

redaktion@dawa-news.net

BarakAllahu feekum und Viel Spaß!

Der HELD (1)

“Daham statt Islam”
„Abendland in Christenhand – Tag der Abrechnung”
“Für Österreich da, statt für EU & Finanzmafia”
“Deutsch statt Nix versteh´n ”
“Pummerin statt Muezzin”
“Wien darf nicht Istanbul werden”

http://www.ots.at/presseaussendung.php?s…ch=politik (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://web.archive.org/web/2007110520473…hp?style=7 (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://www.basis-wien.at/avdt/htm/014/00063502.htm (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Einige sind ja der Meinung, dass unser heutiger Held Mut hat und das Problem (den Islam) direkt anspricht. Dieser Mut, Dinge anzusprechen, die sich andere nicht trauen, habe seinen Generalsekräter und Verantwortlichen für die Werbesprüche immer schon an der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) fasziniert.

Der Islam sei nicht nur eine Religion, sondern ein totalitäres Rechts- und Gesellschaftssystem und der Islamismus der „Faschismus des 21. Jahrhunderts“. Es gebe unter Moslems Rassismus gegen Christen und die europäische Kultur. Der Islam habe die Aufklärung nicht mitgemacht und sei Politik, Gesetz und Religion”

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Christian_Strache (Zugriffsdatum 22.06.2009)

An diesen Aussagen erkennt man ein professionelles und sehr tiefes Wissen über den Islam. Andererseits kann es aber auch sein, dass gerade verstanden wurde, worum es im Islam geht. Nämlich, dass es nur den EINEN gibt, DER etwas zu Sagen hat. Was bedeutet das? Wenn du nur auf den EINEN hörst, DER dich sehr gut kennt, DER dich erschaffen hat, was sagt der logische Verstand? Warum sollte dein SCHÖPFER dir nur in kleinster Weise etwas Böses antun wollen? Man muss nicht immer von sich aus gehen. Ein Mensch, der es mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt, nimmt auch an, dass der Rest der Menscheit nicht so Wahrheitsliebend ist. Ein Dieb kann annehmen an, dass die Mitmenschen auch nur auf die Gelegenheit warten, sich fremdes Eigentum anzueignen. Solche und ähnliche Menschen nehmen immer das Schlimmste von ihren Mitmenschen an. Zusammenhalt finden sie nur, wenn sie gegen eine Gruppe, Nation oder Sonstiges vorgehen. Warum? Weil sie ihren ganzen Hass, Wut, Aggression auf andere projizieren können und somit ihr Spiegelbild vor sich sehen. Warum muss im Islam alles mit Beweisen belegt werden? In einem Artikel (Der pädagogische Aspekt der Kindererziehung aus der Sicht des Islam, Teil 5) habe ich schon einmal erklärt, dass das Leben von unserem Gesandten, Muhammed, Friede sei auf ihm, mündlich überliefert wurde. Diese Überlieferung wurde nicht von jedem angenommen. Diese Überlieferungskette ist auch sehr lang, dies wird doch einen Grund haben, oder nicht? Der Imam Al-Bucharyy traf einen Überlieferer der aus Armut, seinem Pferd kein Futter geben konnte. Daher reichte er seinem Gaul immer einen leeren Kübel und machte dem Tier nur etwas vor. Dieser Mann wurde nicht mehr als Überlieferer akzeptiert. Wie läuft es heute mit den angeblichen Recherchen? Abgesehen davon, dass selbst die durchgeführten Recherchen manipuliert sind. Das bestätigt, dass Menschen, die keinen Beweis gegen ihre selbstprojizierten Feinde haben, gar nicht die Wahrheit über ihre Feinde wissen möchten und biegen sich alles so zurecht, damit sie dann “Recht” behalten. Da ist jede Diskussion ein Schlag in den Wind. Daher kann man davon ausgehen, dass die Absicht eine rein Eigennützige ist. Wenn alle Menschen nun nur auf den EINEN hören, ist es unmöglich diese Menschen zu manipulieren.

Der jüngste Skandal, dass unser mutiger Held in dieser wahren Geschichte, unter dem Motto “Abendland in Christenhand”, mit dem Kruzifix in der Hand für seine Religion “kämpfte”, ist auch ein sehr schönes Beispiel als “Retter” der Menschen zu fungieren.

Unser mutiger Held demonstrierte mit dem Kruzifix in der Hand gegen den Moschee-Bau in Wien. Interessant ist aber der Kommentar von seinem Generalsekräter und Verantwortlichen für die Werbesprüche.

http://commons.wikimedia.org/wiki/Catego…uselang=de (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Ein Fernsehreporter fragte ihn, ob das Kruzifix ein religiöses Vorhaben sei? Er meinte, aus theologischer Sicht wurde das Kruzifix nicht benutzt.

Sehen wir uns nun an, was er uns eigentlich damit mitgeteilt hat:

Theologie und Wissenschaft

Christliche Theologie versteht sich als wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Quellen des Glaubens (Biblische Theologie und Historische Theologie) und der Glaubenspraxis (Praktische Theologie) sowie als systematische Analyse und Darstellung des Glaubens (Systematische Theologie, unter anderem Fundamentaltheologie, Dogmatik und Ethik). Theologie bezieht sich in der Regel auf eine bestimmte Religion oder Konfession. Hierbei werden nicht nur die dargestellten Inhalte, sondern oft auch die Denkweisen und angewandten Methoden von der jeweiligen Religion bzw. Konfession bestimmt. In der wissenschaftlich betriebenen Theologie wird genau diese Tatsache in der Regel selbst noch einmal problematisiert bzw. reflektiert.

Historische Entwicklung des Begriffs

Der Begriff Theologia hat seinen Ursprung nicht in der christlichen Religion, sondern tritt bereits in der griechischen Antike auf. Dort bezeichnete Theologie (= „Rede von Gott“; später verstanden Theologen wie Karl Barth z. B. unter diesem Begriff: „Gottes Rede zu den Menschen“) das Singen und Erzählen (gr. mythein) von Göttergeschichten. Der älteste Beleg für dieses mythische Verständnis von Theologie findet sich in Platons „Staat“ (379a). Platon legt an die Göttermythen der kritisierten Theologie den kritischen Maßstab der Frage nach der Wahrheit als dem Einen, Guten und Unveränderlichen an. Bei Aristoteles zeigt sich dann eine Umprägung des Theologiebegriffs: Theologie als die oberste der theoretischen Wissenschaften richtet sich hier nun auf das Göttliche als dem ersten und eigentlichen Prinzip (Metaphysik (Aristoteles) 1064a/b). Die Theologie hat sich damit von der Mystik hin zur Metaphysik gewandelt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Theologie (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Anhand dieser Definition erkennen wir, dass mit dem Spruch “Abendland in Christenhand” eigentlich eine religiöse Aussage und mit dem Kruzifix auch noch der “religiöse” Standpunkt unterstrichen werden sollte.

Doch in diesem Fall war es nur politische Strategie. Der Kommentar von dem Mann, der diese hochintellektuellen Werbesprüche erfunden hat, bestätigt das. Damit unterstreicht diese Partei, dass sie alles tun würde und zu allem bereit wären, nur bitte keinen Islam! Das zeigt eigentlich nur eine sehr große Angst vor dem Islam. Bedrohen wir jemanden? Nein! Sondern wir werden ständig bedroht.

Wen sprechen diese hochgebildeteten Werbesprüchen an?

Unser Held hat sehr viel Erfolg bei den Jugendlichen, nebenbei erwähnt, habe ich es verpasst oder gibt es bald die neue Pisa-Studie?

“Der Islam stelle die Religion über den Staat. Mit dem
Minarettverbot werde erreicht, dass die verfassungsmäßige
Gesellschafts- und Rechtsordnung uneingeschränkt garantiert bleibe.”
Der Islam sei keine Religion, sondern eine Kriegserklärung an die
christliche und andersgläubige Welt, sagte EDU-Nationalrat Waber.”

http://www.ots.at/presseaussendung.php?s…ch=politik (Zugriffsdatum 22.06.2009)

“Wir haben ein Recht auf Selbstverteidigung, ein Recht auf Notwehr”, sagte noch ein lieber Held.”

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau…cob=287055 (Zugriffsdatum 22.06.2009) (Die Amerikaner sagen auch, dass sie sich nur wehren, indem sie Guantanamo führen.)

Es gibt viele Bilder über unseren mutigen Helden, zum Beispiel als Jugendlichen, bei einer privaten Wehrsportübung.

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau…cob=287055 (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://www.orf.at/070129-8658/?href=http…story.html (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://www.orf.at/070823-15777/?href=htt…story.html (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Ehrlichkeit gehört zu den Stärken unseres Helden. Einige Bilder hat unser mutiger Held dem österreichischem Rundfunk abgegeben, aber irgendwie wurden sie nachträglich verändert. Doch die gute Absicht zählt!
http://burgenland.orf.at/stories/306635/ (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Und wiederum war er ehrlich, als er zugab, dass er Kontakte zur einer Naziorganisation hatte, der Wiking-Jugend. Aber er war kein Mitglied!

http://www.sueddeutsche.de/politik/293/416060/text/ (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://orf.at/070823-15777/?href=http%3A…story.html (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Auch bei diesem Link ist die Ehrlichkeit unseres Helden vorzufinden. Bei diesem Interview kam es zu kleinen Unstimmigkeiten. Unser Held hat ein sehr schönes Hobby, das Schreiben. Doch der Journalist, der in interviewt hat, ist ein bißchen kleinlich gewesen, denn er hat herausgefunden, dass unser Held doch nicht immer selbst schreibt. Aber unser Held hat das erklären können und war verwundert, dass der wahre Autor “seines” Textes ein bekennender Nazi war.
http://raketa.at/index.php?id=4953&rid=260 (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Unserem armen Helden kommt von jeder Seite nur Unverständnis. Ich muss uns aber wirklich tadeln, wir haben überhaupt kein Verständnis. Genauso wenig Verständnis haben wir, was Guantanamo betrifft, wir müssen endlich begreifen, dass Guantanamo nur als Abwehr gegen Terrorismus zu verstehen ist! Da haben die armen Amerikaner leider recht, sie wehren sich und wir hacken nur auf ihnen herum. So viele Menschen werden gequält, aber wir müssen begreifen, dass die armen Amerikaner auch nicht auf alles achten können, immerhin sind sie damit beschäftigt, sich gegen den Terrorismus zu wehren!

Zurück zu unserem Helden. Nach so vielen Angriffen gegen ihn, ist es natürlich verständlich, dass er so entrüstet ist, dass man ihn als Rechtsextremen betitelt, obwohl er mit solchen Menschen nichts zu tun haben will. Kein Mensch soll für seine Jugendsünden büßen, unser Held war noch viel zu jung, um zu erkennen was Rechtextremismus bedeutet.

http://www.salzburg.com/sn/07/01/30/arti…59198.html (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://diepresse.com/home/politik/neuwah…=simarchiv (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Es gibt weitere Bilder, die ihn zusammen mit Rechtsextremen und ihn selbst in Nazigewändern zeigen. Rechtsextreme Menschen, wie zum Beispiel Norbert Burger, dessen Tochter die große Liebe und Verlobte von unserem Helden gewesen sein soll, waren wahrscheinlich nur zufällige Begegnungen unseres Helden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Christian_Strache (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Zudem gibt es Bilder, die zeigen, dass unser mutiger Held drei Finger (Daumen, Zeige-und Mittelfinger) herausstreckte. Dies ist das  Erkennungszeichen der österreichischen Neo-Nazi-Szene. Doch der Mut in Menschengestalt sagte, dass er sich nur drei Bier bestellen wollte. Wie kamen nur diese Bilder an die Öffentlichkeit? Ein Freund von unserem Held hatte diese veröffentlichen lassen und sagt, dass unser Held der aktivste in ihrer Neo-Nazi Gruppe war.
http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/E…105931.ece (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Unser Held fühlt sich auch von allen unverstanden und er hat eigentlich nur “Gutes” im Sinn! Unser “Retter” der Menschheit zeigt nicht nur Verständnis und Güte sich gegenüber, sondern teilt diese edlen Eigenschaften auch mit seinen Mitmenschen.

Mitmenschen, die ihm von Nutzen, so wie den Serben gegenüber. Wieder hat unser Held in aller Öffentlichkeit Mut gezeigt. Er hat ganz mutig gesagt, dass er ein “Freund der Serben” sei. Besonders die Generation, die in Österreich aufgewachsen ist, wirbt er für seine Partei und sie bekommen auch ihr Geld dafür. Es gibt aber auch Kroaten, Ungarn, Griechen und polnische Kameraden, die ihre eigene Kultur beibehalten dürfen, aber sehr gut integriert sein müssen. Auch unser mutiger Held hat erkannt, dass die Österreicher zu wenig Kinder in die Welt setzen, gut dass es die “serbischen Österreicher” gibt! Den größten Mut zeigt er darin, dass er niemanden fürchtet, auch nicht die serbischen Radikalen (verbindend mit dem Präsidentschaftskandidaten Tomislav Nikolic) zu denen er eine sehr gute Verbindung pflegt und diese auch noch vertiefen möchte.

http://www.dasbiber.at/node/268 (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://www.kurier.at/nachrichten/128465.php (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Unser Held hat viel vor, er möchte “alle “Patrioten” Europas vereinen!”
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau…cob=287055 (Zugriffsdatum 22.06.2009)

Ende Teil 1

Karriere statt Familie?

Wenn ein Volk immer weniger Kinder zur Welt bringt, dann stirbt es irgendwann aus. Das ist eine ganz einfache mathematische Gleichung. Wenn wir als Ehepaar nur noch ein Kind kriegen, dann läuft es darauf hinaus, dass sich die Bevölkerungszahl mittel- oder langfristig halbiert. Was ist die Lösung für dieses Problem? Richtig, es gibt nur eine einzige Antwort: Wir brauchen mehr Kinder!

Leider ist in Deutschland das Kinderkriegen ein immer schwerer werdender Prozess, der vor allem von der Politik nicht genügend unterstützt wird. Ein neoliberaler Politiker würde jetzt die „fantastischen“ Kinderkrippen verlangen, von denen wir ja viel zu wenige haben. Ein anderer unterstützt eher ein erhöhtes Kindergeld, um das Kindermädchen zu bezahlen.

All das sind aber Lösungen, die in die völlig falsche Richtung gehen.
Wir sollten nicht immer unsere Kinder in fremde Hände geben und sie bestenfalls zum Aufwecken und für den Gutenachtkuss zu Gesicht bekommen. Kinder haben Eltern, die sie erziehen und aufziehen sollten. Das ist die Aufgabe der Eltern.

Diese Aufgabe wird aber immer schwieriger, wenn die Prioritäten nicht mehr auf die eigenständige Erziehung gelegt werden, sondern auf die Karriere. Es geht immer nur noch um Geld, Geld und noch mehr Geld. Potentielle Aufstiegschancen gelten als das schnellste Rennpferd, auf das es sich zu wetten lohnt. Doch ob es wirklich gewinnt, kann keiner fest vorraussagen.

Natürlich ist die Arbeit und die Karriere keine schlimme Sache im Islam, sie ist sogar Pflicht. Aber sie ist nun einmal nur Pflicht für den Mann. Die Frau ist nicht verpflichtet, sich um die finanziellen Angelegenheiten der Familie zu kümmern. Sie hat eine viel schwierigere Pflicht, der sie nachkommen muss: Die Erziehung der Kinder. Eine Frau hat das Recht zu arbeiten, wenn sie es für nötig hält. Doch Pflichten gehen vor Rechte und sie sollte deswegen erst einmal der Aufgabe der Erziehung der Kinder nachkommen, bevor sie sich um die finanzielle Aufbesserung der Haushaltskasse kümmert.

In Deutschland und anderen europäischen Ländern hört man so etwas gar nicht gerne. Sofort wird derjenige, der diese These unterstützt, als frauenfeindlich diffamiert oder gar Schlimmeres.

Doch das Gegenteil ist der Fall.

Die Frau – als Erzieherin der Kinder – wird hoch geachtet.
Wenn in Deutschland eine Frau gefragt wird, was sie beruflich macht und sie antwortet „ich bin Hausfrau“, dann lautet die Antwort stets „achso“. Dieses „achso“ lässt sich ungefähr wie folgt übersetzen: „Die scheint wohl nichts gelernt zu haben und ist unterqualifiziert“.

Im Islam ist es genau andersherum. Wenn eine Frau sagt, dass sie Hausfrau und Mutter von 3 Kindern ist, dann kommt sofort ein „mash’Allah“ und dieser Frau wird Respket gegeben, den sie als Mutter wie kein anderer Mensch auf dieser Welt, verdient:

“Ein Mann kam zum Gesandten ALLAHs, Friede sei auf ihm, und sagte:’O Gesandter ALLAHs, wer hat am Meisten Anspruch auf meine gütige Kameradschaftlichkeit?’ Der Prophhet, Friede sei auf ihm, sagte: ‘Deine Mutter!’ Der Mann fragte weiter:’Wer sonst?’ Der Prophet, Friede sei auf ihm sagte:’Deine Mutter!’ Der Mann fragte weiter:’Wer sonst?’ Der Prophet, Friede sei auf ihm, sagte:’Deine Mutter!’ Der Mann fragte weiter:’Wer sonst?’ Der Prophet, Friede sei auf ihm, sagte:’Dann dein Vater!”

(Bucharyy und Muslim, vgl. “Frauen im Schutz des Islam”, von Abd ar-Rahman Asch-Schiha)

„Das Paradies liegt zu Füßen der Mütter“

(An- Nasaaii und Ibn Majaah)

Im Islam wird eine Hausfrau nicht abgewertet, sondern die Menschen freuen sich für die Kinder dieser Mutter, denn sie erfahren eine erfüllte Erziehung, mit einer Mutter, die immer für ihre Kinder da ist. Eine Kinderkrippe bietet so etwas nicht.

Damit ist nicht gesagt, dass der Vater keine Rolle in der Erziehung oder im Haushalt spielt. Denn unser Vorbild, der Prophet Muhammed, Allahs Segen und Friede auf ihm, hat sich fürsorglich um seine Familie gekümmert. Zudem war er eine Stütze der Frau im Haushalt:

Aischa, die Mutter der Gläubigen sagte:

Zu Hause benahm er sich wie ein gewöhnlicher Mensch. Er reinigte sein Gewand, reparierte Kleidung und Pantoffeln und malk die Ziegen.

[ Al-Bucharie & Ahmad ]

Aischa, die Mutter der Gläubigen wurde gefragt, wie der Prophet zu Hause war. sie antwortete:

Er war gewöhnlich im Dienste seiner Familie und erledigte viele Arbeiten selbst. Er reinigte sein Gewand, reparierte Kleidung und Pantoffeln. Er war der Großherzigste und der Mildeste der Männer und lächelte immer.

[ Al-Buchari ]

Zudem muss der Vater für seine Kinder da sein und mit ihnen liebevoll umgehen, so wie es unser geliebter Prophet, Allahs Segen und Frieden auf ihm, vorgelebt hat:

Anas berichtete:
Keiner war milder zu Kindern als der Gesandte Gottes. Er begrüsste sie zuerst, nannte sie seine Töchter und Söhne, nahm sie auf die Arme, küsste und liebkoste sie. Er lachte und schertzte mit ihnen. Mein kleiner Brüder hatte einen kleinen Sperling (Nughair). Und der Prophet erkündigte sich wenn er meinen Brüder sah nach seinem Vogel. Ich betete vor keinem Vorbeter, der so rücksichtsvoll war wie Allahs Gesandter. Wenn er die Schreie eines Kindes in der Moschee vernahm, verkürzte er seine Gebete.

[ Al-Bucharie ]

Besonders gerne hat der Prophet seine beiden Enkel, al-Hasan und al-Husain, die Söhne Alis. Abu Huraira berichtete:

Er hatte sie beide sehr lieb. Er küsste und liebkoste sie und manchmal küsste er al-Hasan auf dem Bauch. Wenn er betete nahm er sie mit. Und während der Niederwerfung sprangen beide auf seinen Rücken. Also harrte er länger in dieser Stellung. Einmal küsste er al Hasan als gerade ein Beduine bei ihm war, dieser sagte: Ihr küsst und liebkost eure Söhne. Ich habe 10 und niemals habe ich eines von ihnen geküsst. Der Prophet schaute ihn an und sagte: Wer anderen gegenüber nich liebevoll ist, dem wird auch keine Liebe entgegengebracht.

[ Musnad Ahmad & al-Bucharie ]

Abu Qutada berichtete:

Der Prophet kam zu uns in die Moschee, und Umama, die Tochter von abul-Aas, hing ihm um den Hals. Der Prophet betete mit ihr. Wenn er sich verbeugte, legte er sie beiseite, und wenn er sich aufrichtete, nahm er sie wieder auf.

[ Al-Bucharie & ad-Durami]

Niemand soll also denken, dass der Islam die Frauen als die einzig aktiv wirkende Person zu Hause bzw. in der Familie ansieht. Der Mann muss ihr eine Stütze sein und ihr zur Seite stehen. Doch man muss die goldene Mitte finden.

Wie oft erleben wir es, dass die Eltern gar nicht wissen, wo ihre Kinder sich momentan aufhalten, geschweige denn, was sie für Freunde haben. Wie oft driften die Kinder ab, weil sie keinen Rückhalt in der Familie haben, weil nun einmal nicht die Mutter, sondern nur das bezahlte Kindermädchen zu Hause aufpasst?! Keiner ist da, mit dem geredet werden kann, nur abends, kurz vor dem Schlafen gehen, ist die Mutter für sie da.

Warum erzählen wir das alles?

Ganz einfach: Oft genug wurde uns Muslimen vorgehalten, wir wären rückständig wenn wir sagen, dass die Eltern sich mehr um ihre Kinder kümmern sollen und die Mutter mehr Zeit mit den Kindern verbringen soll. Uns wird vorgeworfen, wir würden die Freiheiten der Kinder einschränken, weil wir sie nicht ihre eigenen Erfahrungen machen lassen, doch ist es verwerflich, wenn eine Mutter Angst um ihr Kind hat, dass es – wie etliche Deutsche mittlerweile – an jedem dritten Wochenende besoffen in der Ecke liegt? Es sollte gefragt werden, wieviel hier die zu erhaltende Erfahrung eines Menschen wert ist und ob es nicht sinnvoller ist, die Kinder vor einigen Gefahren zu schützen.

Noch einmal: Warum erzählen wir das alles?

Die Geburtenrate in europäischen Ländern nimmt immer weiter ab. Deutschland ist ganz vorne mit dabei, bald eines der Geburten ärmsten Länder zu werden. 1,3 Kinder pro Familie, das ist erschreckend wenig. Wir erzählen hier aber nichts Neues, den Menschen in Deutschland ist das durchaus bewusst, doch keiner hat die passende Lösung parat. Kinderkrippen gibt es schon seit vielen Jahren, Kindermädchen kann sich kaum einer mehr leisten.

Es gibt im Grunde genommen nur eine Lösung zur Erfüllung des Traumes eines jeden Paares: Die Karriere muss nach hinten gestellt werden. Doch genau das können die Menschen leider nicht. Wie oben schon erwähnt, geht es immer nur im Geld und um seine exponentielle (gar krankhafte) Akkumulation. Das Ganze führt zu einem Kollaps, den wir momentan doppelseitig spüren: Wirtschaftskrise und die geringe Geburtenrate.

Wenn Deutschland nicht endlich bereit ist, zu akzeptieren, dass Geld auf lange Sicht nicht so sehr befriedigt, wie eine gesunde Familie es tut, dann wird Deutschland bald nur noch gewesen sein. Zumindest das Deutschland, wie wir es kennen, denn es gibt Menschen, die nicht gierig sind.

Es sind die Menschen, die den Charakter unseres geliebten Propheten –Allahs Segen und Frieden auf ihn- versuchen nachzuahmen. Der Prophet war nämlich bescheiden und kümmerte sich mehr um eine gute Familie, als um das Streben nach Geld und Reichtümer.

`A´ischa berichtete: „Die Familienangehörigen Muhammads haben sich niemals – seitdem sie nach Al-Madina kamen – drei Tage hintereinander von einer Mahlzeit mit Weizenbrot sattgegessen, bis er (der Prophet) starb.“

[Buchary]

Wenn wir den bescheidenen und familienfreundlichen Charakter unseres Propheten –Allahs Segen und Frieden auf ihn- nachahmen, dann wird der folgende Videoclip – so wahr Gott will – Wirklichkeit.

Abschließend möchten wir noch auf unsere Reihe: “Der Pädagogische Aspekt der Kindererziehung” aufmerksam machen.

Achtung: Wichtige Information!

Allahs Friede auf Euch, meine lieben Geschwister im Islam!

Was es bedeutet Muslim zu sein, das verstehen viele Nichtmuslime wie auch so einige Muslime nicht. Aber wir sind uns sicher alle darüber einig, dass es weit über dem Häckchen unter dem Feld “Konfession: Islam”, auf einem Formular, geht. Es ist nicht bloß eine Religion, sondern ein Lebensziel. Ein ständiges Bestreben, sich für den Einzigen und Einen Schöpfer zu verbessern, sein eigenes Ego zu bekämpfen, mit der Ausrichtung auf ein gottgefälliges, besonnenes Leben. Darunter fällt, dass der Islam als Lebensform das Denken des Muslims dahingehend ausprägt, nützlich für die gesamte Gesellschaft zu sein. Haben wir uns also heute die Frage gestellt, wem war ich an diesem Tag von Nutzen? Wem habe ich eine Sorge von den Sorgen dieses Lebens abgenommen oder eins seiner Probleme erleichtert? Habe ich heute, an diesem Tag, der eine Distanz weniger zum Tod darstellt, etwas für mein Jenseits vorausgeschickt? Habe ich meinen Beitrag an dem Gemeinwohl der Muslime geleistet?

Oder mal aus einer anderen Perspektive betrachtet, liebe Geschwister im Din (Religion, hier Islam):

Wie steht es um die Situation der Moscheen hier in Deutschland? Können wir es uns erlauben und vor Allah, dem Allmächtigen, vertreten, auch nur eine einzige Moschee zu verlieren? Insbesondere eine, die deutschsprachigen Unterricht anbietet, was in unserer momentanen Situation eher den berühmten Tropfen auf dem heißen Stein darstellt. Moscheen, die auf deutsch predigen, sind so elementar für unsere muslimische Jugend und unsere konvertierten Geschwister, dass es nahezu einer Katastrophe gleichkommt, auch nur eine zu verlieren! Und genau dieser Katastrophe schlittern wir entgegen, wenn wir als Umma von Mohammed, Allahs Segen und Heil auf ihm, jetzt nicht schnell etwas unternehmen. Alles Weitere erfährt ihr von unserem Bruder Abu Hamza alias Pierre Vogel:

Frankreich und das Burka-Verbot

Seit dem Jahr 2004 ist es unseren Schwestern in Frankreich nicht gestattet, ein Kopftuch in der Schule zu tragen. Grund dafür ist ein gesetzlich festgelegtes Kopftuchverbot. Hierzu muss aber erwähnt werden, dass es an Frankreichs Schulen ein grundsätzliches Verbot religiöser Symbole gibt. In Bayern zum Beispiel, sieht die Lage ganz anders aus: Dort dürfen zwar Nonnen unterrichten, aber muslimische Frauen, die sich aus freiem Willen und Liebe zu ihrer Religion für das Kopftuch entschieden haben, nicht.(http://de.wikipedia.org/wiki/Kopftuchstreit#Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz, unter 2.1)

Da es auf dieser Welt keine anderen Probleme gibt, diskutiert man nun in Frankreich, das Tragen der Burka und dem Niqab in der Öffentlichkeit vollständig zu untersagen. Die Quintessenz der Begründung ist uns nichts Neues: Die muslimische Frau wird unterdrückt. Ja, das wird sie tatsächlich – aber durch Gesetze wie in den Schulen Frankreichs und durch derartige neue Überlegungen.

Um ein Verbot durchzusetzen, will man das “Phänomen und die Motivation” unserer Schwestern begutachten lassen. Wenn man nun zu dem Ergebnis kommt, dass unsere Schwestern unterdrückt werden, so will man “Konsequenzen” ziehen und ein Verbot durchsetzen. Nun fragen wir uns ernsthaft, wie so eine Untersuchung aussehen soll und inwieweit man objektiv vorgehen wird. Wenn man sich einige Stimmen ansieht, so ist es doch stark zu bezweifeln, dass man sich wirklich ehrlich mit dem Thema befassen wird.

Die Einen finden den Anblick “unerträglich”, für die Anderen sind es “Särge der Freiheit” oder auch Gefängnisse.

Erstaunlich ist aber auch eine ganz andere Tatsache: Unsere guten Frauenbeschützer aus Frankreich diskutieren über dieses Verbot, da sich immer mehr Schwestern für die islamische Kleidung entschieden haben. Nun könnte man ja fragen, ob das Ganze nicht ein wenig widersprüchlich ist. Wie kommt man auf die Idee, dass die Frauen durch ihre Gewänder unterdrückt werden, wenn sich doch immer mehr dafür entschieden haben?

Und ist es nicht genauso, wie JoJoGerstner in einem Kommentar der Süddeutschen Zeitung schreibt:

Was für eine merkwürdiges Freiheitsverständnis herrscht eigentlich, wenn man die Freiheit mit Zwang durchsetzen will?

Welches Menschen- und Familienbild hat man, wenn man glaubt, sämtliche Ehen in arabischen Ländern beruhen auf einer dauernden Unterdrückung der Frau?

Wie arrogant ist es, die eigene Haltung als die einzig richtige und seligmachende zu propagieren?

Wenn in Ostanatolien rückständige Sitten herrschen, kann man sagen, die Leute kennen es dort nicht anders. Wenn in Frankreich rückständige Sitten wieder eingeführt werden, muss man sagen, dass die liberale Revolution gescheitert ist.

(http://www.sueddeutsche.de/politik/191/472713/text/?page=7#readcomment) (leicht korrigiert)

Irgendwie verbleibt das Bild, dass man einfach nur ein Problem mit dem Islam hat. Es geht um die Religion. Es geht um Menschen, die ihre Religion ernst nehmen. Denn wir haben es oft betont: Wer meint, dass die muslimische Frau unterdrückt wird, der soll nicht irgendwelche Abgeordneten in Frankreich fragen, sondern die muslimische Frau. Eigentlich eine völlig selbstverständliche Sache. Wenn man ein scheinbares “Problem” lösen möchte, geht dies nicht, indem man mit einer Mauer voller Vorurteile mit Menschen spricht, die genau die selbe Meinung vertreten.

Wer nun den Standpunkt der muslimischen Frau sehen möchte, der kann das hier machen:

http://dawa-news.de/die-frau-im-islam-muslima-sprechen/

Wie die Süddeutsche weiter berichtet, sagen Islamforscher, dass unsere Schwestern sich freiwillig für das Kopftuch bzw. die Ganzkörperkleidung entscheiden, sogar von einem “tiefen Glauben” ist die Rede. Darunter soll es auch viele Konvertierte geben.

Vielleicht ist das ja auch ein weiteres Problem: Christen, die zum Islam konvertieren. Vielleicht sieht man es ja einfach nicht gerne, wenn Menschen einen Sinn im Leben finden und sich so vom typischen Bild des christlichen Abendlandes differenzieren.

Man kann nur hoffen, dass dieses Verbot nicht in Kraft tritt und man sich mit diesem Thema ehrlich auseinandersetzt und nicht irgendwelche traurigen Einzelschicksale, in denen vieles unislamisch abgelaufen ist, zur Norm gemacht werden.

Wir bitten Allah darum, die Situation unserer Schwestern, zu erleichtern.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/191/472713/text/

Unter falscher Flagge: Kriegsversprechen Trailer (NuoViso)

Der Trailer der Dokumentation “Kriegsversprechen” von NuoViso ist äußerst vielversprechend. Deswegen möchten wir ihn euch natürlich nicht vorenthalten:

Spätestens seit dem 11. September 2001 weiß die halbe Welt, dass die NATO, unter Führung der USA, einen Völkerrechtsbruch nach dem anderen begehen. Am verheerendsten ist unter anderem der Einsatz von Uranmunition seit dem ersten Golfkrieg 1991. Damit bewirken die Alliierten einen schleichenden Genozid in den Regionen der Welt, die man am liebsten Bevlkerrungsleer sähe, weil dort die letzten Ölreserven dieser Welt vor sich hin schlummern.

Da man keine Bevölkerung dieser Welt von der Notwendigkeit solcher Stratgien überzeugen kann, hält man sie mit inszenierten Terroranschlägen in einer handlungsunfähigen Angststarre, um so seine verbrecherische Politik fortführen zu können.

Unsere neue Dokumentation “Kriegsversprechen” benötigt noch einige finanzielle Aufwendungen, um fertiggestellt zu werden. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit einer Spende auf  http://www.NuoViso.tv

Alternativ: Hier

Ein Sohn für 20 Euro

Man kann sich nicht oft genug die Frage stellen, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Diese Frage beziehen wir auf die Taten einiger Menschen, egal welcher Herkunft, egal welcher Religion.

In dem heutigen kurzen Beitrag  geht es um einen Fall in Rußland, der an Absurdität nicht zu überbieten ist.

Eine russische Frau hat in Murmansk einer Supermarktverkäuferin angeboten, ihren Sohn zu kaufen. Ihren Sohn, der das erste Jahr noch nicht überschritten hat, wollte sie der Verkäuferin für umgerechnet 20 Euro (800 Rubel) überlassen. Diese hat das Angebot angenommen, weil sie sich verständlicherweise um den Sohn Sorgen gemacht hat und ihr eine Anzahlung von 300 Rubel gegeben. Nach diesem “Handel” hat die Verkäuferin die Polizei benachrichtet, welche die Mutter am nächsten Tag, als sie sich das restliche Geld abholen wollte, festnahm.*

Was soll man dazu sagen? Kaum vorstellbar, wie die Masse der Berichterstattungen ausgesehen hätten, wenn es sich um eine muslimische Frau gehandelt hätte.

Aus reiner Interesse, habe ich mich über die Preislage in Rußland beschäftigt. Das Ergebnis ist durchaus interessant:

Nach einem Ranking, aus dem Jahr 2008, ist Moskau die teuerste Stadt der Welt.(http://www.welt.de/wirtschaft/article2245581/Moskau-ist-die-teuerste-Stadt-der-Welt.html)

Gehen wir mal weiter ins Detail: Auf der Seite russlandjournal.de, gibt es genauere Auskünfte über die Preise in Moskau. So kostete eine Pizza im letzten Juni ungefähr 140 Rubel. Der Preis für einen Cappuccino begann bei knapp 100 Rubel. Eine Metro-Karte für 30 Tage, die beliebig viele Fahrten beeinhaltete, lag preislich bei  860 Rubel

Wenn wir davon ausgehen, dass sich die Lage in Moskau nicht drastisch verändert hat und das die Preise in Murmansk verhältnismäßig billiger sind, könnte man auf folgendes “Fazit” kommen:

Der einjährige Sohn war der Mutter soviel Wert wie:

ca. 5 Pizzen in Moskau

ca: 8 Cappucinos in Moskau

Für eine 30 tägige Metro-Kart hätte es aber leider nicht gereicht. (Im Juni 2008)

Nun möchten wir das Ganze auch kurz aus der islamischen Perspektive erhellen:

Wir Muslime beruhen auf den Glauben, dass Allah, der Allmächtige, unser Versorger ist. Egal, wie viel er uns gegeben hat, so wird es das Beste für uns sein. Der eine wird mit Armut geprüft, der andere mit Reichtum. Allah sagt im Quran:

Und tötet eure Kinder nicht aus Furcht vor Armut; Wir sorgen für sie und für euch. Wahrlich, sie zu töten ist ein großes Vergehen. (17:31)

Zwar hat die Frau ihr Kind nicht getötet, doch wenn sie ihr Kind aus Gründen der Armut verkaufen wollte, so trifft dieser Vers hier genauso zu. Wer gottesfürchtig ist, der würde niemals auf den Gedanken kommen, derartiger unmenschlicher Handlungen zu vollbringen. Wer Allah fürchtet, der behandelt auch seine Frau gut. Denn der Islam lehrt ein harmonisches Zusammenleben, eine starke familiäre Bindung. Diese Familie ensteht im Islam aber unter geschützten Bedingungen.

Der Islam will die Gesellschaft vor Situationen bewahren, in denen es zu unehelichen Kindern kommt, die Männer anschließend die Frau verlassen und die Frauen so gezwungen sind, ihr Kind alleine zu erziehen. Denn dies führt zum Verfall der Werte und der Normen und führt letzendlich auch dazu, dass Eltern ihre Kinder töten, verkaufen bzw. das Kinder von der Straße erzogen werden. Die Schäden derartiger Handlungen sind nämlich oft reichweitender, als man auf dem ersten Blick zu erkennen meint.

*Quellen: http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/2009/6/16/news-122888557/detail.html und  http://www.news.at/articles/0925/15/244387/unglaublich-junge-russin-sohn-20-euro )

Alltag (2)

Nach unserer ersten Schilderung positiver Erlebnisse im Alltag, können wir nun wieder einen Kommentar hervorheben. Diesmal handelt es sich um das Erlebnis von Schwester Jasmina. Wer uns von weiteren positive Erfahrungen berichten kann, der kann uns diese gerne per Email schicken: redaktion@dawa-news.net Hier nun die Geschichte:

Assalam alaikum, liebe Geschwister…

Gepriesen sei Allah, mich freuen solche Erzaehlungen total. Das Vertrauen auf Allah ist die teuerste Gabe und das schoenste Gefuehl im Herz. Mir ist auch schon sehr oft aehnliches passiert, eine dieser Situationen ist etwas amuesant:

Ich war noch an der Schule, als meine strenge Turnleherin bemerkte, dass ich nicht unbekleidet duschen gehe, wie manche meiner Mitschueler nach dem Turnen. Eigentlich wollte es keiner, doch wir alle mussten zusammen im Duschraum nackt duschen. Jedenfalls kam die Turnlehrerin in die Umkleidekabine und bestand darauf, dass ich sofort duschen gehen sollte. Ich erklaerte ihr, dass es verboten sei im Islam, da wir als Menschen Schamgefuehl besitzen und uns nicht nackt vor Fremden ausziehen. “Ich werde mich entweder gruendlich waschen oder nachher duschen, wenn alle weg sind”, sagte ich. Das passte ihr gar nicht. Sie nannte mich vor allen MItschuelern die “Außen hui, innen Pfui-Schuelerin”.

Ich bestand trotz ihrem Geschimpfe darauf, mich nicht auszuziehen. Das machte sie so wuetend, dass sie von mir forderte, mich noch vor ihr nackt auszuziehen. Alle Mitschueler sahen mich an – was werde ich wohl tun? Natuerlich drohte sie mir staendig mit dem Direktor usw. Ich sagte ploetzlich: “Alles ist okey, nur nicht ausziehen.” Sie wurde so extrem wuetend, da wir vor allen Mitschuelern diskutierten, von denen auch viele nicht duschen wollten. Sie ging hinaus, schloss die Tuer mit nem lauten Krach, anschließend oeffnete sie diese wieder einen kleinen Spalt, sah mich an und schrie: “Sie werden es noch bereuen, ich werde es Ihnen zeigen, ich verspreche Ihnen Probleme bis zum Hals!”

Und wieder wollte sie die Tuer wild schließen, zog aber leider nicht rechtzeitig ihren Kopf ein und KRAACHH. Ihr Schaedel war dazwischen, sie hatte ihn ihr selbst eingeklemmt. Hat sicherlich sehr wehgetan, sie war nemlich zornig und schlug die Tuer heftig zu. Wir hoerten sie dann draussen laut heulen.

Ich dachte nur: Alles Lob gebührt Allah, sie ist weg. Hoffentlich noch mit Kopf! Die ganze Klasse kicherte und konnte sich nicht zurueckhalten. Ich musste dann auch zum Direktor, dem ich alles nett erklaerte. Er verstand mich voll, alhamdulillah. Seitdem durfte ich immer vor allen oder nach allen duschen gehen, damit mich keiner sieht. Einige Tage spaeter kam diese Turnlehrerin zu mir, ich entschuldigte mich hoeflich, sie dann auch bei mir. Sie war die strengste und am meisten verhasste Lehrerin ueberhaupt und ist NETT ZU MIR? Wie ein Wunder… Gepriesen sei Allah.

Ich war bis zum Ende der Schulzeit so etwas wie befreundet mit ihr, da sie ueberdrueber nett war. Alhamdulillah. Wenn man auf Allah zielt, siegt man mit Sicherheit, das verspricht er uns.

(Leicht geändert durch die Redaktion)

Alltag

Vieles auf unserem Blog befasst sich mit negativen Beispielen unserer Gesellschaft und schreckt möglicherweise auch viele Muslime ab. Es ist uns daher auch ein Anliegen, auf die positiven Ereignisse in Deutschland hinzuweisen und dazu passt der Kommentar von Bruder Abdullah (möge Allah, der Erhabene, ihn für den Kommentar und für seine Standhaftigkeit reichlich belohnen.)

Salam Aleikum.

Ich will euch hier eine kleine Begebenheit erzählen, die mir am Arbeitsplatz widerfahren ist. Ich bin im letzten Lehrjahr und arbeite bei der ABB im Maschinenbau. Als Prüfungsarbeit musste ich eine Maschine ohne Hilfe selber bauen. Ein Experte beurteilte dann meine Maschine. Ich habe einen kleinen Raum, wo ich immer das Gebet verrichte. Als ich eines Tages dort meine vier Sunnah Gebete und das Mittgabsgebet verrichtete, kam mein Vorgesetzter, um mir etwas mitzuteilen. Er stand an der Tür, ich fuhr jedoch mit meinem Gebet fort, ohne mich um ihn zu kümmern (Er wusste, dass ich dort Gebet verrichte). Er schloss die Tür. Nach dem Mittagsgebet, machte ich noch zwei Raka Sunnah Gebet. Mitten im Gebet kam der Vorgesetzte noch einmal. Er flüsterte: ” kann ich dich stören?” Al Hamdu Lillah, war ich im Sunnah Gebet. Ich brach das Gebet ab und fragte ihn freundlich, was denn los sei. Er gab mir zu Wissen, dass der Experte warten würde. Ich sagte ihm nur, dass ich das Gebet noch zu machen hätte. Er sah, dass mir das Gebet wichtig war und ging. Als ich das Gebet verrichtet habe, ging ich zu meiner Maschine, an der die beiden warteten. Niemand war böse, dass ich das Gebet vorgezogen habe. Jetzt bin ich fast am Ende meiner Lehre. Und was wurde mir offeriert: Ich konnte zwischen zwei Orten auswählen, wo ich arbeiten wollte. Die Entscheidung lag bei mir. Ich war ein bisschen erstaunt, mit wie viel Respekt man mir entgegenkam. An diesem Beispiel sieht man: Haltet fest an eurer Religion. Schreit die Mitmenschen niemals an und seid niemals unfreundlich. Dann kommt man wirklich zum Erfolg.

(Von der Rekaktion leicht bearbeitet)

Es ist wieder das bekannte Prinzip, das wir uns nur immer und immer wieder einprägen müssen:

[…]und wer Allah fürchtet, dem gibt Er einen Ausweg (aus allen Bedrängnissen) und versorgt ihn aus (ihm) unbekannten Wegen. Und wer auf Allah vertraut, dem genügt Er!“

(Sura At-Talaq, 2-3)

Eine weitere schöne Geschichte habe ich am Sonntag erlebt. Bekanntlich hat Pierre Vogel vor kurzem seine Deutschland-Tour angetreten. Er ist dafür in 4 Tagen von Stuttgart über Dortmund und Berlin, bis nach Hannover gereist. Nach Aussagen von Pierre Vogel sind ca. 20 Menschen direkt zum Islam konvertiert und die Moscheen bzw. Hallen waren voll. Was heißt voll ? Voll bedeutet, dass tatsächlich jeweils über 1000 (!) Menschen in den Hallen in Dortmund und Stuttgart Platz gefunden haben. Mir wurde erzählt, dass einige stehen mussten, weil auf dem Boden kein Platz mehr war. Gepriesen sei der allmächtige Gott!

Noch eine schöne Geschichte.

Ich hatte die Ehre, einen Bruder kennen zu lernen, der ca. 17 Jahre alt ist und jeden Vortrag von Pierre Vogel live mitverfolgt hat. Wie hat er das gemacht ? Ganz einfach, er ist von Hamburg mit dem Flugzeug (35€) nach Stuttgart geflogen, von dort aus mit dem Zug nach Dortmund (30€), von da an mit dem Bus jeweils nach Berlin und dann nach Hannover (beides insg. 60€). Liebe Geschwister, er hat das ganz alleine gemacht ! 17 Jahre alt. Allah ist groß!

Der Bruder hat keine Kosten und vor allem keine Mühen gescheut und sich auf dem Wege Allahs bemüht. So etwas gibt es immer wieder zu sehen oder zu hören, wenn man sich mit den Brüdern unterhält.

Doch nach all dieser euphorischen Tatsachenbeschreibung wieder zurück zu uns.

Wo waren wir, während 20 Leute zum Islam konvertierten? Während Menschen (Muslime und Nicht-Muslime) sich im Stehen die Vorträge anschauten, schauten wir wahrscheinlich um 20:15 Uhr Fernsehen. Eine Tüte Chips in der Rechten und die Cola (hoffentlich keine Coke) immer griffbereit.

Oft heißt es dann:

“Ich hatte einen harten Arbeitstag, ein wenig Entspannung ist ok”.

Naja, wenn ein siebzehnjähriger Junge über 100€ aufbringt und 4 Tage lang Pierre Vogel verfolgt, weil er für Allah, dem Erhabenen, etwas lernen will, dann und spätestens dann, sollten wir uns wirklich fragen wo wir eigentlich waren.

Barrak Allahu fiekum, liebe Geschwister.

Hagen Rether zum Zweiten

Nach seinem ersten sehr schönen Beitrag über das “Feindbild Islam”, gibt es nun ein weiteres interessantes Video von Hagen Rether.

Erstes Video:

Hagen Rether, in Neues aus der Anstalt, 26.05.09, im ZDF

Er hat das Richtige gemacht – PI-Co-Autor steigt aus

Eine erfreuliche Nachricht aus der Vergangenheit: Im Jahr 2007 hat der PI-Co-Autor Jens von Wichtigen den islamophobischen Blog verlassen. Diese Tatsache  zeigt uns wieder einmal, dass der Verstand selbst einen blinden Hass bezwingen kann. Gratulation! Wie es dazu kam, hat er in einer Stellungnahme erklärt:

Ich habe einen Fehler gemacht

Ja ich gebe es zu: ich habe als Autor bei PI Artikel geschrieben, die ich heute nicht mehr schreiben würde. Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich mit meinen Artikeln nicht dazu beitrage, unsere Welt besser zu machen – im Gegenteil.

Ich hätte viel eher merken sollen, dass ich nicht das Richtige tue. Dies tut mir leid.

Die Frage nach dem Warum: ich war enttäuscht von den Massenmedien, die ich sehr wohl als gleichgeschaltet oder zumindest nicht mehr als unabhängig bezeichnen würde. Sensibilisiert durch eine Jugend in der DDR und den Medien dort. Ich wollte meine Fähigkeiten einbringen, das Projekt PI zu verbessern. Dies habe ich gründlich vermasselt. Eigene Schuld, keine andere Ausrede.

Ich hatte geglaubt, das das Projekt PI ist im Grunde ein interessantes sei. Bitte lasst mich dies begründen.

Uns wird als Stimmvieh durch die Massenmedien vieles untergejubelt, Stimmungen werden erzeugt, Tagesprioritäten werden gesetzt, Helden werden geschaffen und Skandale vorgegaukelt. Der mündige Bürger ist nicht mehr erwünscht und wird als störend empfunden. Das Internet ist eine großartige Chance. Man vergleicht PI jetzt mit einer Sekte. Soweit würde ich nicht gehen, wesentliche Merkmale einer Sekte fehlen. Jeder hat die Möglichkeit, PI ohne grosse Probleme den Rücken zu kehren. Allerdings hat PI zumindest sektenähnlichen Charakter. Man lebt in einer eigenen Welt. Gut und Böse, Schwarz und Weiss. Man nimmt Nachrichten vollkommen anders auf, man fühlt sich im Besitz der Wahrheit. Und alle die PI kritisieren haben unrecht. Gutgemeinte Ratschläge werden ignoriert, die anderen sowieso. Man steigert sich gegenseitig in einen – man kann schon fast sagen – Wahn, der hoffentlich niemals zu Auswirkungen im realen Leben kommen wird. Hier allerdings fällt mir jetzt der Zwischenfall mit den Flitterwöchnern in Niedersachsen ein … (http://www.musafira.de/page3/files/Flitterwochen-durch-Polizeieinsatz-unterbrochen.html)

Warum habe ich nicht eher die Notbremse gezogen? Die Warnungen waren da. Das sehe ich (leider erst) jetzt. Ich war wie benebelt, wie im Rausch. Ich habe mich ausschliesslich auf den einschlägigen Webseiten über die Horrormeldungen zum islamischen Jihad informiert. Ein extrem einseitiges Weltbild war die Folge. Und – jetzt bitte ich um Verständnis – aus dieser Sicht heraus, musste ich schreiben. Ich war davon überzeugt, aufrütteln zu müssen. Kann man dies nachvollziehen? Und genau dies ist es, was die anderen Autoren von PI antreibt. Dies sind keine schlechten Menschen. Aber sie fühlen sich berufen, zu schreiben, aufzurütteln. Aus ihrer Sicht.

Und hier haben wir wieder die sektenähnlichen Verhältnisse. Jegliche Ratschläge, Warnungen und Kritik werden in den Wind geschlagen. Man ist im Besitz der Wahrheit und man ist süchtig, diese zu verbreiten.

Wie mit PI umgehen? Weiss ich nicht, ich bin kein Medienexperte. Ansonsten wäre mir dieser Fehler niemals passiert. Vielleicht könnte man einen Gegenblog zu PI installieren, der dann mit einem positiven, lebensbejahenden, interkulturellen Ansatzpunkt über die existierenden Probleme schreibt. Ich weiss es nicht.

Man darf PI aber auch nicht überbewerten. Es ist ein Blog. Weiter nichts. Ein bekannter Blog, allerdings verdankt man diese Bekanntheit der bewussten Provokation. Und den Medien wie der FAZ, der Taz, der SZ – die sich PI als Feindbild ausersehen haben und mit ihren Warnungen vor PI diesem Blog jedes Mal neue Leser zuschanzen, die dann zuerst von der Deutlichkeit der Worte auf diesem Blog begeistert sind. Die erst später oder gar nicht merken, dass sich dort mittlerweile ein Mob tummelt, der mit Demokratie nichts am Hut hat.

Ich verabschiede mich aus der Bloggerszene. Es war ein kurzes, intensives Erlebnis. Noch einmal möchte ich mich bei allen entschuldigen, die ich verletzt habe. Es tut mir wirklich und aufrichtig leid.

Jens v. Wichtigen, Kapstadt am 05.11.2007

Quelle: http://ramonschack.wordpress.com/2007/11/05/politically-incorrectjens-von-wichtingen-steigt-ausein-gastbeitrag/</a>

Wir müssen unsere Religion nicht anpassen!

Viele Muslime in Deutschland schämen sich für ihre Religion und antworten oft nicht, wenn jemand fragt ob sie Muslime seien. Die Frauen tragen kein Kopftuch mehr, weil man sie erkennen könnte, die Männer aus dem selben Grund keinen Bart. „Ich finde sonst keine Job“, oder „sonst werde ich in der Gesellschaft niemals anerkannt“. Ich will ja gar nicht verneinen, dass es den Muslimen heutzutage schwer gemacht wird einen Job zu finden, egal wie gut die Person qualifiziert ist. Es gibt viele Fälle, in denen eine Muslima schon bei dem Bewerbungsgespräch für einen Praktikumsplatz abgelehnt wurde, doch wenn man auf Allah vertraut, dann wird er einem den Weg leicht machen.

„[…]und wer Allah fürchtet, dem gibt Er einen Ausweg (aus allen Bedrängnissen) und versorgt ihn aus (ihm) unbekannten Wegen.
Und wer auf Allah vertraut, dem genügt Er!“
(Sura At-Talaq, 2-3)

Deswegen ist es auch wichtig, selbst bei scheinbaren „Kleinigkeiten“ sich an die Sunna des Propheten – Frieden und Segen auf ihn – zu halten. Dazu gehört auch, dass eine Mutter oder ein Vater die Tochter oder den Sohn nur in einem Schwimmbad schwimmen lässt, das für das jeweils andere Geschlecht nicht zugänglich ist. Viele sagen dies sei nur ein „unwichtiger“ Teil vom Qur’an… Einige leugnen sogar vollkommen, dass die Geschlechter getrennt werden sollten, möge Allah uns bewahren.
Im Islam ist sportliche Betätigung nicht nur erlaubt sondern auch erwünscht, da es den geliehenen Körper von Allah swt. stärkt. Jedoch sollte man sich dabei immer an die Bekleidungsvorschriften halten.

“Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen ” (Sura an-Nur 24:31)

Wir müssen uns also nur an den Qur’an halten, und Allah macht insha’Allah den Rest.
Ist das wirklich zu viel verlangt? Die Propheten haben Prüfungen erhalten, die nicht einmal mit einem Actionfilm vergleichbar sind und wir beschweren uns, dass wir Angst vor der Ausgrenzung aus der Gesellschaft haben … Wo bleibt unsere Gottesfurcht ?

Als ein Beispiel für Vertrauen auf Allah, müssen wir uns ein Beispiel an den Schwestern in Karben nehmen:

„[…]während die Kapazitäten offenbar ausreichend seien, um mittwochs Schwimmzeiten nur für Frauen anzubieten. Dieses Frauenschwimmen wurde seinerzeit vom Ausländerbeirat initiiert, um muslimischen Frauen das Schwimmen unter Ausschluss von männlichen Badegästen zu ermöglichen.“
http://www.bad-vilbel-online.de/Article14864.html

Für einen Antrag auf Befreiung vom Schwimmunterricht (leider nur für Mädchen) könnt ihr euch das Dokument herunterladen, welches unsere Brüder von way-to-allah bereitgestellt haben. Möge Allah die Brüder dafür reichlich belohnen.
http://www.way-to-allah.com/anliegen/sonstiges/4.html

“[...]und auf Allah vertrauen die Gläubigen.”
(Sura Ibrahim, 11)

Nimm dich in Acht vor dir selbst, Teil 2

Teil 2:

Es geht hier nicht um Egoismus – das würde bedeuten, dass du bereit wärst, über Leichen zu gehen, um an dein Ziel zu kommen. Das wollen wir nicht. Der SCHÖPFER möchte in erster Linie, dass es dir gut geht, dann wird es auch deinem Mann oder deiner Frau gut gehen und deinen Eltern, usw. Seht ihr was hier passiert, wenn wir glücklich sind und uns bemühen mit unserer nächsten Umgebung unser Glück zu teilen, wozu bräuchten wir Psychologen oder Psychotherapeuten, die ja in der heutigen Zeit Hochkonjunktur haben? Depression ist ja eine der Hauptkrankheiten in der heutigen Zeit, weil wir uns zu sehr dem Materialismus zugewendet haben.

Glaubst du, dass Rassisten glückliche Menschen sind oder das heutige Spiel, fegt die Muslime vom Erdballen? Und was dann? Glaubt ihr, dass ihr dann wirklich glücklicher sein werdet? Eines bleibt in euch, diese Aggression, dieses niedrige Selbstwertgefühl, dass ohne Opfer nicht aufgewertet werden kann, wenn dann das eine Opfer weg ist, bleibt ihr mit euch alleine zurück, wer ist dann daran bekämpft zu werden? Denn ihr habt nur diesen einen Weg gelernt den für euch leichtesten Weg, anstatt an euch selbst zu arbeiten, arbeitet ihr an anderen. All das, was in der heutigen Zeit passiert, all das Schlechte, nur Materialismus, Depression, Hass, Neid, Gier kommt vom Menschen selber.

Wir versuchen uns vor den anderen in Acht zu nehmen, doch der größte Feind ist in uns. Wenn wir nicht jetzt anfangen jeden Tag ein bisschen an uns zu arbeiten, stehen wir vor den Scherben unserer eigenen Taten. Im Enddeffekt schaden wir nur uns selbst! Wenn wir Muslime nicht mehr da wären, würdet ihr euch untereinander bekämpfen, zum Beispiel Deutsche gegen Österreicher (es ist ja bekannt, dass die sich nicht leiden können) und wenn auch das erledigt ist, dann die Bundesländer untereinander usw..

Fürchtet der Mensch seinen SCHÖPFER nicht, ist er zu vielem bereit, das alles ist im Quran zu lesen, wir können von den früheren Völkern lernen, besonders von den Juden. Bei uns Muslimen ist es so,dass sobald du etwas nur für ALLAH tust, also deine Absicht vollkommen klar ist, dass du nur für ALLAH etwas tun möchtest, werden dich schlechte Gedanken, über andere Menschen nie heimsuchen! Wie oft passiert es, dass wir uns ärgern und dann erkennen, dass wir es nicht nur für ALLAH gemacht haben. Das ist auch viel reiner für dein Herz und gesünder für deinen Verstand, wenn du dir angewöhnst, alles in deinem Leben für ALLAH zu machen, denn dann erwartest du dir nichts von anderen. Deswegen rät uns Muhammed, Friede sei mit ihm, nie jemanden in seiner Gegenwart zu loben, denn das könnte ihm in den Kopf steigen. Das kann passieren, ohne das du es merkst. All deine guten Taten waren umsonst, wenn du dadurch arrogant wirst. Eigenlob ist der Beweis, dass du ALLAH undankbar bist, denn ER hat dich zu dem gemacht, was du bist, freundlich, hilfsbereit, attraktiv, intelligent, usw. Für alles musst du ALLAH danken, auch dafür das du anderen helfen kannst.

Wie verhältst du dich bei Misserfolgen? Sind da immer nur die anderen Schuld? Wie sind deine Gedankenvorgänge, denn dementsprechend sind ja auch deine Taten, ob du es merkst oder nicht. Hast du eine Mutter? Hast du sie heute angelächelt oder hast du sie finster angeblickt? Du darfst deine Eltern in keinster Weise ein schlechtes Benehmen entgegenbringen. Nach meiner Scheidung bin ich zu meinen Eltern zurückgegangen und habe so lange bei ihnen zu bleiben, bis ich wieder heirate. So ist es im Islam. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass ALLAH mich dadurch vor sehr vielen schlechten Dingen beschützt hat! Und ALLAH hat mir eine zweite Chance gegeben. Eines der Vorzeichen des jüngsten Tages ist wenn:

“…wenn die Mutter ihre Herrin zur Welt bringt.”

(Muslim)

Der Fehler vieler Eltern ist, dass sie ihre Kinder verwöhnen. Ich würde mich schon als verwöhnt bezeichnen und habe noch sehr viel daran zu Arbeiten, wie man sich seinen Eltern gegenüber zu verhalten hat und haben sie es denn nicht verdient? Besonders die Mutter hat einen sehr hohen Stellenwert im Islam. Es gilt dreimal die Mutter und dann der Vater:

“Ein Mann kam zum Gesandten ALLAHs, Friede sei auf ihm, und sagte:’O Gesandter ALLAHs, wer hat am Meisten Anspruch auf meine gütige Kameradschaftlichkeit?’ Der Prophhet, Friede sei auf ihm, sagte: ‘Deine Mutter!’ Der Mann fragte weiter:’Wer sonst?’ Der Prophet, Friede sei auf ihm sagte:’Deine Mutter!’ Der Mann fragte weiter:’Wer sonst?’ Der Prophet, Friede sei auf ihm, sagte:’Deine Mutter!’ Der Mann fragte weiter:’Wer sonst?’ Der Prophet, Friede sei auf ihm, sagte:’Dann dein Vater!”

(Bucharyy und Muslim, vgl. “Frauen im Schutz des Islam”, von Abd ar-Rahman Asch-Schiha)

Alleine die Geburtswehen geben der Mutter schon ihren hohen Stellenwert, so genau ist ALLAH, Er, der ERHABENE vergisst nichts! Jedes kleinste Detail wird anerkannt, dass ist auch das Problem, wenn viele Anti-Islamisten den Islam angreifen, indem sie aus einem Absatz ein Wörtchen herausnehmen und sagen “so schlimm ist der Islam”. Denn hier könnten sich ja auch die Männer beschweren, warum im Islam der Vater “so einen niedrigen Stellenwert hat”. Hat das jemand gesagt? Nein. Aber da müsste man sich informieren, lesen, studieren und ehrlich zu sich selbst sein, um das Gesamte zu erfassen, aber das ist ja alles viel zu anstrengend.

Doch im Enddeffekt schaden sie sich nur selbst. Viele, die ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihren Eltern haben, führen auch kein schönes Leben, materiell vielleicht sehr gut, aber sind sie wirklich zufrieden? Das heißt, es liegt wieder an uns, also müssen wir aufpassen wie wir uns gegenüber unseren Eltern verhalten.

Du sollst dich bemühen und an dir selbst arbeiten, aber jetzt kommt eine etwas entmutigende Nachricht. Du wirst es nie schaffen, alle deine Gedanken und dich selbst immer unter Kontrolle zu bekommen, warum? Weil du ein Mensch bist. Wir sind alle nur Menschen und schwach. Es ist ein täglicher Kampf mit unseren Wünschen, Gefühlen, positiver oder negativer Natur. Du sollst dich bemühen und dir wird immer klarer, wie schwach du eigentlich bist. Wir machen Fehler. Das werden wir auch nie ändern können und warum ist es denn falsch zu sagen, dass es dann nichts nützt wenn wir uns bemühen?

Wenn wir keine Fehler mehr machen würden, würde ALLAH neue Menschen erschaffen, die Fehler machen würden. ER ist barmherzig, SEINE Barmherzigkeit zeigt sich dadurch, dass ER dir deine Fehler vergibt, wenn du IHN aus vollem Herzen jedesmal darum bittest! Da kann niemand lügen denn:

“…und wisset, dass ALLAH zwischen den Menschen und sein Herz tritt und dass ihr vor IHM versammelt werdet”

(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Qur’ an, Kapitel Al-Anfal, Vers 24)

Wenn du in deiner Absicht ehrlich bist und dich vollkommen an ALLAH zuwendest und ALLAH um Rechtleitung, Hilfe und Schutz bittest schickt ER, DER ERHABENE, dir gute Gedanken, die dich zu deinem Ziel führen. Das nennen wir oft Intuition, doch das kommt nicht von alleine, das kommt von deinem SCHÖPFER. Deswegen ist auch jeder dafür verantwortlich, was ihm widerfährt. Wenn du auf das Böse hörst (selbst entscheidest) überlässt dich ALLAH dem Bösen und dein Herz beginnt Sünden zu lieben. Das Ergebnis einer Sünde ist schlimmer als die Sünde selbst! Deswegen warnt uns ALLAH davor uns der Sünde nur zu nähern. Warum, weil wir Menschen sind und schwach sind. Ein sehr gutes Beispiel ist der “Schwager”.

Muhammed, Friede sei auf ihm, sagte ,”dass der Schwager der Tod sei”. Wie viele Fälle gibt es, dass der Schwager zum Liebhaber wurde. Mein Ex-Mann hat sich auch um seine Schwägerin bemüht. Wie gesagt, “nähert euch keiner Sünde”. Niemand sagt jetzt, dass wir alle nur von Gelüsten gelenkt werden, man muss sich nicht einmal etwas Böses dabei denken, aber wie gesagt, wir sind Menschen und Menschen sind schwach und fehlerhaft und ein schwacher Augenblick kann sehr viel zerstören.

Dein SCHÖPFER befragt dich auch mit wem du deine Zeit verbracht hast und ob du die Menschen gemieden hast, die dir Schlechtes wollten.
Wenn du in der Früh aufwachst, woran denkst du zuerst? Fühlst du dich dabei wohl? Wie sieht dein Umfeld aus? Hast du einen Mann der dich schlägt? Warum bist du noch bei ihm? Tut er dir gut? Wie denkst du über andere Menschen? Denkst du nur an dich selbst? Fühlst du dich wirklich gut dabei, wenn du nicht für Andere da bist oder übertreibst du es und bist nur für Andere da und vergisst dich selbst vollkommen?

Wir können für niemanden vierundzwanzig Stunden “da sein” und immer ein Lächeln auf den Lippen haben. Wir bestehen aus Freude, Trauer, Wut usw. Das hat uns unser SCHÖPFER mitgegeben, aber ER gab uns auch eine “Anleitung” mit, durch die Propheten und Gesandten. Die unveränderte Thora und die Bibel waren eine Anleitung von dem SCHÖPFER. Solange sie dieser Anleitung folgten waren sie und die Gesellschaft gesund. Die letzte Anleitung für die gesamte Menschheit ist der Quran. Wir hatten und haben einen lebenden Quran, den letzten Gesandten der ganzen Menschheit, Mohammed, Friede und Heil sei auf ihm. Seine Taten und Überlieferungen sind auch die Übersetzung des Quran. Tatsache ist, dass die erste Generation und die nachfolgenden, die unserem Gesandten, Friede sei auf ihm, folgten eine gesunde Gesellschaft waren. Dort wo der Islam praktiziert wurde, erblühte die Gesellschaft, als der Westen im Dunkeln lag und da kann man noch so oft versuchen das zu vertuschen oder zu verleugnen und Lügen zu verbreiten, ALLAH wird alles ans Licht führen!

Sie wollen gern Allahs Licht mit ihren Mündern auslöschen. Aber Allah wird Sein Licht vollenden, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.

( Kapitel 61 Vers 8 )

Dazu möchte ich euch den Artikel von Bruder Sayfullah ans Herz legen:

http://dawa-news.de/2009/03/sind-wir-muslime-oder-heuchler/

Verfasst von Schwester Ahiret