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Monats-Archive: August 2009

[Update2] Informationen [Update2]

Assalamualaikum, liebe Geschwister.

Morgen, inschaAllah, werde ich euch alles in einem neuen Artikel erklären. Macht Dua, dass Allah uns rechtleitet, die Augen zur Wahrheit öffnet, uns ihr folgen lässt und uns zufrieden macht mit ihr – Amin

Allah sagt sinngemäß:”Und hasset nicht etwas und es ist doch gut für euch.”

Nabil

IWPS sucht Freiwillige für Olivenernte in Palästina

Leider haben wir erst heute von diesem Projekt erfahren, barakAllahu fieki an unsere Schwester, die uns darauf aufmerksam gemacht hat. InshaAllah hat es aber trotzdem noch Relevanz. Für Fragen bitte an die unten genannte E-Mail wenden.

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Der International Women’s Peace Service (IWPS) sucht im Zeitraum vom 15. bis zum 29. Oktober internationale Helfer, die palästinensische Familien bei ihrer Olivenernte begleiten wollen.

Durch den Bau der Mauer und die Angriffe radikaler Siedler können die Landwirte nur noch unter sehr erschwerten Bedingungen ihre Ernte einholen. Gerade die Präsenz von internationalen Unterstützern verringere die Gewalt der Siedler gegenüber der palästinensischen Bevölkerung, schaffe internationale Öffentlichkeit im Falle von Übergriffen, helfe bei Verhandlungen mit den Besatzungssoldaten bei militärischen Absperrungen und zeige der palästinensischen Bevölkerung die internationale Solidarität, heißt es in der Pressemitteilung.

In Kooperation mit dem Internationalen Versöhnungsbund Österreich bietet IWPS vom 27. bis zum 30. August 2009 in Linz ein Vorbereitungswochenende für die Teilnehmer der Olivenkampagne an.

IWPS wurde 2002 mit Sitz in Hares, in der Region Salfit gelegen, gegründet und bemüht sich um Frieden in Palästina. Das Team besteht aus 16 Frauen aus europäischen, nordamerikanischen und afrikanischen Ländern.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen erhalten Sie unter iwpseurope@gmx.net.

06.08.2009

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Quelle: http://www.palaestina.org/news/nachrichten/zeigeNachricht.php?ID=6758

[update] Quran lernen leicht gemacht [update]

Passend zum Ramadan möchten wir euch ein kleines, aber wundervolles Programm zeigen, mit dem ihr den Quran inshaAllah sehr einfach auswendig lernen könnt.

Viele von uns verbringen viel Zeit vor dem Computer und da ist es inshaAllah auch sehr wichtig, dass wir diese Zeit so sinvoll wie möglich nutzen. Vor allem im Ramadan sollten wir uns das zu Herzen nehmen.

Das Programm heißt Juz 30. Der Vorteil an diesem Programm ist, dass ihr jede Aya einzeln abspielen könnt und das, so oft ihr wollt. Zudem gibt es noch viele weitere nützliche Funktionen.

http://www.imaanstar.com/juz30.php

Ihr müsst zuerst das”Main program only” runterladen. Danach wählt ihr zwischen den Rezitatoren und ladet die jeweiligen Juzpakete runter, die ihr gerade benötigt. Weiter unten findet ihr dann letzendlich auch ein deutsches Sprachpaket für die Quran-Übersetzung.

UPDATE: Und wer noch nicht Quran lesen kann, kann das auf DawaTV mit Bruder Abu Mikail lernen: Quran lesen lernen

Möge Allah uns mit dem Wissen seiner Religion segnen, Amin!

Weitere Tipps zum Auswendiglernen:

http://www.furkan-semi.de/muslime/lerne-den-quran-in-10-minuten.html

Eure Kommentare

Obwohl wir euch mitgeteilt haben, dass wir während des Ramadans keine Kommentare annehmen werden, haben wir nun unsere Meinung geändert. Vor allem im Fall unserer Schwester Natalie und ihren Kindern ist es wichtig, dass ihr eure Meinung preisgibt, da, alhamduLillah, schon viele gute Ideen vorgschlagen worden sind.

Aus zeitlichen Gründen kann es aber vorkommen, dass es lange dauern wird, bis die Kommentare freigeschaltet worden sind.

Wichtig:

Um ausschweifende Diskussionen vor allem im Monat Ramadan zu vermeiden, werden wir die Zensur strenger handhaben. Dies wird sich jedoch nach dem heiligen Monat mit neuer Unterstützung wieder normalisieren, so Allah will.

Eure Ramadan-Geschichte!

Ramadan ist für dich..

..ein Rückzugsmonat
..
Ein Monat, der die Familie stärkt
..
Ein Monat, der den Glauben stärktund den guten Charakter formt
..

Ein Monat, der …
Was ist Ramadan für dich?

Liebe Geschwister im Islam! In dieser Serie möchten wir, mit Allahs Erlaubnis, viele Erzählungen von euch zum Thema Ramadan sammeln. Erzählt uns bitte, was der Monat Ramadan für euch ist, wie erlebt ihr diesen Monat, beschreibt eure Gefühle, euren Tagesablauf, euch sind keine Grenzen gesetzt. So können wir, mit Allahs Erlaubnis, viel voneinander lernen und auch den Nichtmuslimen einen Eindruck vom Ramadan verschaffen, denn viele von ihnen sehen diesen Monat als ein “Leiden” an, was er mit Sicherheit nicht ist.

Also: Wenn ihr mithelfen wollt, das Gemeinschaftsgefühl durch einen kurzen Bericht zu stärken, und ihr gerade nicht mit gottesdienstlichen Handlungen beschäftigt seid, dann schickt uns eure Geschichte, Erzählung oder eigene Beschreibung des Monats Ramadan an:

redaktion@dawa-news.net

Medien und der Islam: Das ARD Magazin “Fakt” – Hassan Dabbagh der Hassprediger?

Mit Freude zeigen wir euch nun eine weitere Videoanalyse von “OpenEyeProduction” zur ARD-Sendung Fakt vom 25.05.2009. Unsere schriftliche Stellungnahme findet ihr hier:

http://dawa-news.de/2009/06/medien-und-der-islam-stellungnahme-zu-fakt-das-erste/

Einige Wissens-Quellen für den Monat Ramadan

Hier ein paar, so Allah will, sehr informative Texte zum Fasten:

Informationen auf salaf.de:

http://al-islaam.de/ibada&fiqh/ibada&fiqh_fasten.html

Informationen auf dieWahrheitimHerzen.de:

Ein schöner Text über das Fasten, mit den wichtigsten Punkten, inshaAllah:

http://www.furkan-semi.de/das-fasten-5.html

Die Vorzüge des Monats Ramadan:

http://www.furkan-semi.de/muslime/die-vorz-ge-des-monats-ramadan.html

25 Fragen zum Fasten:

http://www.furkan-semi.de/das-fasten.html

PDF’s und Wordtexte zum Runterladen:

Die Absicht (Niyya) beim Fasten

Ramadan und Fasten

Wie können wir mit Muslimen Da’wah machen, die im Ramadân nicht fasten?

Fastenbrechende Praktiken erläutert

Wie können wir mit Muslimen Da’wah machen, die im Ramadân nicht fasten?

Übersetzt von Umm Djumâna – Muslima.de.ms

Frage:

Wie sollen wir mit Muslimen umgehen, die im Ramadân nicht fasten? Was ist die beste
Art und Weise, sie zum Fasten zu bewegen?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allâh.
Was getan werden sollte, ist, diese Muslime zum Fasten aufzurufen und sie dazu zu
ermuntern, es zu tun, und sie davor zu warnen, achtlos und nachlässig zu sein. Dies
kann auf folgende Weisen getan werden:

1 – Sie darüber zu informieren, dass das Fasten Pflicht ist und sie über dessen große
Wichtigkeit im Islam aufzuklären, da es eine der großen Säulen darstellt, auf die der
Islam aufgebaut ist.

2 – Sie auf die riesige Belohnung hinweisen, die das Fasten mit sich bringt, wie der
Prophet (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) sagte: „Wer auch immer im Ramadân
in festem Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung fastet, dem werden seine
vergangenen Sünden vergeben.“ Berichtet von al-Bukhâri, 38; Muslim, 760.
Und er (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) sagte: „Wer an Allâh und Seinen
Gesandten glaubt, das Gebet verrichtet und im Ramadân fastet, der hat gegenüber Allâh
ein Recht darauf, dass Er ihn ins Paradies eintreten lässt, gleichwohl, ob er auf dem Weg
Allâhs den Jihad unternahm oder in seinem Land daheim saß, wo er geboren wurde.“ Die
Leute sagten: „O Gesandter Allâhs! Sollen wir nicht den Menschen diese frohe Botschaft
verkündigen?“ Darauf fuhr der Prophet (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) fort:
„Wahrlich, es gibt im Paradies einhundert Rangstufen, die Allâh für diejenigen
vorbereitete, die auf dem Weg Allâhs den Jihad unternahmen, und zwischen der einen
Stufe und der anderen ist eine Entfernung, wie zwischen Himmel und Erde. Wenn ihr also
Allâh darum bittet, so bittet um den Al-Firdaus; denn dieser liegt mitten im Paradies und
auf der höchsten Ebene des Paradieses. Und darüber befindet sich der Thron des
Allerbarmers, und dort entspringen die Flüsse des Paradieses.“ Berichtet von al-Bukhâri,
7423.

Und er (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) sagte: „Allâh sagt: ‚Das Fasten ist für
Mich, und ich werde es belohnen. Der Mensch gibt seine Gelüste und sein Essen und
Trinken um meinetwillen auf. Fasten ist ein Schutz, und der fastenden Person stehen
zwei Freuden bevor: Wenn er sein Fasten bricht und wenn er seinen Herrn trifft. Und der
Geruch aus dem Mund eines Fastenden ist bei Allâh besser als der Duft von Moschus.“
Berichtet von al-Bukhâri, 7492; Muslim, 1151.

3 – Denjenigen zu warnen, der nicht fastet, und ihm klar zu machen, dass dies eine
Hauptsünde ist. Ibn Khuzaymah (1986) und Ibn Hibbân (7491) berichteten, dass Abu
Umâmah al-Bâhili (möhe Allâh mit ihm zufrieden sein) sagte: „Ich hörte, dass der
Gesandte Allâhs (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) sagte: „Während ich schlief,
kamen zwei Männer zu mir, ergriffen meinen Oberarm und brachten mich zu einem rauen
Berg. Sie sagten: ‚Klettere hinauf.’ Ich sagte: ‚Ich schaffe es nicht.’ Sie sagten: ‚Wir
werden es dir leicht machen.’ So kletterte ich hinauf, bis ich mich auf dem Gipfel des
Berges befand. Dort hörte ich laute Stimmen. Ich sagte: ‚Was sind das für Stimmen?’ Sie
sagten: ‚Das ist das Schreien der Leute der Hölle.’ Dann wurde ich weitergeführt und ich
sah Leute, die an ihren Füßen aufgehängt waren, mit aufgerissenen Mundwinkeln und
von Blut überströmt. Ich sagte: ‚Wer sind sie?’ Sie sagten: ‚Dies sind die Leute, die ihr
Fasten brachen, bevor es an der Zeit war.’“ Von al-Albâni in Sahîh Mawârid al-Zam’ân
(1509) als sahîh eingestuft.

Al-Albâni (möge Allâh barmherzig mit ihm sein) kommentierte: „Ich sage: Dies ist die
Strafe desjenigen, der fastete und dann absichtlich sein Fasten brach, bevor die Zeit für
Iftâr gekommen war. Wie steht es dann erst mit demjenigen, der überhaupt nicht fastet?
Wir bitten Allâh, uns in dieser Welt und im Jenseits heil und gesund zu lassen.“

Siehe auch Frage Nr. 38747.

4 – Zu erklären, wie leicht und unkompliziert das Fasten ist, und die Freude und
Zufriedenheit, die darin steckt, und wie es Seelenfrieden schafft, sowie Freude und
Vergnügen an der Anbetung während der Tage und Nächte des Fastens, indem man
Qur’ân liest und Qiyâm betet.

5 – Sie einzuladen, um einige Vorträge anzuhören und Bücher zu lesen, die vom Fasten
und dessen Wichtigkeit handeln und verschiedene Angelegenheiten des Fastens zu
besprechen.

6 – Nicht dessen überdrüssig oder müde zu werden, sie aufzurufen und zu ermahnen; in
einer freundlichen und sanften Weise zu sprechen, sowie aufrichtig für sie zu beten, dass
sie rechtgeleitet werden und ihnen vergeben wird.

Wir bitten Allâh, uns und Euch standhaft zu machen.

Und Allâh weiß es am besten.

Quelle: Islam-QA.com (Frage Nr. 50745)

Anmerkung: Leicht von der Redaktion geändert

Ramadan steht vor der Tür

Liebe Geschwister, liebe Gäste!

Der heilige Monat Ramadan beginnt inshaAllah am Samstag, dem 22.08.09, nach islamischer Zeitrechnung. Aus diesen Gründen möchten wir unsere Aktivitäten zurückfahren, da wir, so Allah uns die Kraft gibt, diesen Monat so zeitnutzend wie möglich verbringen möchten.

Und genau das möchten wir auch euch, liebe Geschwister, ans Herz legen. Dieser Monat ist einmalig. Deshalb müssen wir diese Chance, die uns Allah, der Allerbarmer, der Barmherzige, gegeben hat, so gut es geht mit dem Gedenken an Allah, dem Verrichten guter Taten, dem Fortbilden in der Religion etc., nutzen.

Wie geht es weiter?

Während des Ramadans wollen wir uns nur auf die wichtigsten Nachrichten konzentrieren. Im Fokus steht hier besonders der Fall unserer Schwester Natalie.

Projekte

Wir haben einige Projekte für den Ramadan geplant.

Wir möchten euch, so gut es geht, über den Monat Ramadan aufklären. Hierzu werden wir größtenteils Texte übernehmen. Die anderen geplanten kleinen Projekte, möchten wir euch jeweils separat präsentieren, so Allah will.

Norditalien – Muslime müssen im Ramadan Wasser trinken

In Norditalien wurde eine Zwangsauflage für muslimische Feldarbeiter erstellt, welche die Muslime dazu zwingen will, während des Ramadans trotzdem tagsüber Wasser zu trinken. Diese Zwangsauflage hat einen Streit entbrannt, da Muslime welche sich der Anordnung widersetzen, entlassen werden können.

Die Landwirtschaftsverbände und Gewerkschaften von Mantua und der näheren Umgebung schreiben dies ihren Mitarbeitern vor, um damit alle Arbeiter während der Tomaten – und Melonenernte vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen.

Schutz ist ja ok, aber wenn er das Recht auf freie Religionsausübung außer Kraft setzt, dann fragt man sich wirklich, wo unsere Rechte bleiben. Es ist schließlich nicht das erste mal im Leben bzw. in der Geschichte Italiens, dass Muslime im Monat Ramadan fasten.

Ben Mansour, ein Sprecher der Muslime in Mantua kritisiert, dass man doch niemanden zwingen kann, sein Fasten zu unterbrechen. Nach italienischem Recht ist auch niemand verpflichtet, Wasser gegen seinen Willen zu trinken.

Die erwähnten Verbände ließen sich aber durch diese Einwände nicht beeindrucken, sie weisen den Vorwurf der Provokation von sich und betonen, dass diese Regelung nur dazu dient, denjenigen zur Verantwortung zu ziehen, der sich weigert, Wasser zu trinken. Mit dieser Ausssage erklärte die Verbandsleiterin das Vorgehen der Zeitung “La Stampa”.

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Trotz-Ramadan–Muslime-muessen-Wasser-trinken-20855238

Ehepaar rettet Kind vor Kinderschänder

Die aus der Türkei stammende Zahnärztin Ayfer, 38 Jahre und ihr aus dem Iran stammender Ehemann Abdolrasoul A., 44 Jahre, Kieferchirurg aus München, retteten zwei Mädchen im letzten Augenblick vor einem bekannten Kinderschänder.

Am Dienstagabend war das Arztehepaar selbst mit seinen Kindern auf einem Spielplatz unterwegs, als ihnen ein großer, kräftiger grauhaariger Mann auffiel, welcher zwei junge Mädchen beobachtete, sich mit ihnen später unterhielt und dann plötzlich mit beiden in eine der hintersten Ecken des Spielplatzes verschwand.

Misstrauisch und aus reinem Instinkt folgte die mutige türkische Zahnärztin Ayfer dem grauhaarigen Mann, der die 5 & 6-jährigen Mädchen bereits mit einem gezieltem Lockspruch eingewickelt hatte, so dass die kleinen Mädchen ihm in den hintersten und uneinsichtigsten Teil des Spielplatzes folgten.

Als Ayfer die Drei im Gebüsch erreichte, hatte bereits eines der Mädchen ihr T-Shirt fast ausgezogen und Ayfer sah den nackten Bauch des Mädchens und schrie los: “Kinderschänder! Kinderschänder!” Weiterlesen

Alltag (4) – es gibt auch positive Ereignisse

Da in letzter Zeit leider viel Negatives vermerkt werden muss, da immer mehr passiert, möchte ich euch positive Ereignisse schildern.

Ich arbeite bei einer international tätigen Firma im Büro. Alhamdulillah, dürfen Muslimas dort das Kopftuch tragen, ich wurde bei der Einstellung sogar aufgefordert mich zu melden, falls mich jemand aufgrund meiner Religion beleidigt oder mir das Leben schwer machen will.

Am Anfang habe ich die Gebete immer nach der Arbeit Zuhause verrichtet oder bin in der Mittagspause (falls sie lange genug war) in eine Moschee gegangen, welche sich in der Nähe befindet. Dies war aber auf die Dauer keine Lösung, daher habe ich Allah um Mut gebeten und einige Tage später meine Chefin gefragt, ob ich das Mittagsgebet nicht in einem freien Raum innerhalb des Büros verrichten darf.

Alhamdulillah, sofern dieses Gebet in meine Mittagspause fällt oder dann verrichtet werden kann, ist es mir offiziell erlaubt, in einem Raum des Büros zu beten. Voraussetzung ist nur, dass niemand anders diesen Platz für Büroarbeiten etc. zur selben Zeit nötig hätte. Das Schild an der Tür wird auf “Besetzt” gestellt und ich kann mein Gebet in Ruhe dort verrichten.

Auch kommt man uns muslimischen Mitarbeitern (wir waren fünf, nun sind zwei gegangen) oft im Ramadan entgegen. Es ist uns gestattet, ab und zu die Mittagspause zu verkürzen und allenfalls gegen Abend etwas früher Feierabend zu machen oder am Morgen etwas später zu beginnen, solange dies nicht jeden Tag (im Ramadan) gemacht wird.

Ich danke Allah dafür, dass er mich zum Besseren geführt hat. Denn ich habe auch das Gegenteil erlebt, dies schreibe ich aber in einem andern Bericht.

Bitte Geschwister, versucht auch mal positive Erfahrungen etc. mitzuteilen, auch wenn das Schlechte überhand hat im Moment, dürfen wir nicht vergessen, dass es auch Menschen gibt, welche uns respektieren oder uns zumindest tolerieren.

Junger Mann wurde Opfer der Polizei-Willkür in Belgien

Erneut müssen wir euch von einem brutalen Mord berichten und wieder hört man leider nichts darüber in den deutschen Medien. Ein türkischstämmiger Bruder aus Chaleroi in Belgien, sein Name ist Mikail Cebrail, 32 Jahre alt, wurde beim Verlassen der Moschee nach Verrichtung seines Freitagsgebets mit zu Wache genommen und kam nicht nicht mehr lebend aus dem Gebäude zurück.

Lasst uns sehen, was die türkischen Geschwister auf ihrer Webseite berichten:

“Es kann mir vielleicht etwas zustoßen, bitte notiert die Kennzeichen der Polizisten!” Weiterlesen

Peace TV Albania

Der Sender “Peace TV” ist mit Sicherheit einer der besten und informativsten islamischen Sender, die es heute gibt. Der Gründer Dr. Zakir Naik hat mit Allahs Hilfe viele Projekte auf die Beine gestellt.

http://peacetv.tv/

Man kann den Sender, Allah gebührt aller Lob, auch online mitverfolgen:

http://peacetv.tv/watchpeacetv.php

Außerdem gibt es mittlerweile auch ein Peace TV Urdu, alhamduLillah.

http://www.peacetvurdu.org/

Nun haben wir die frohe Botschaft bekommen, dass nun Peace TV Albania im Kabelanschluss von Kujtesaund und im Internet ausgestrahlt wird, inshaAllah.

Ab dem ersten Tag des Ramadans läuft das Programm, so Allah will, um 20 Uhr.
Im Internet wird es dann inshaAllah unter dieser Adresse zu sehen sein:

www.qsi-ks.com

Wir bitten Allah, dass er es uns ermöglicht, ähnliches in Deutschland zu schaffen.

Schweiz: Menschenrechte durch die Hintertür abschaffen?

Diesen Aufruf haben wir von einer Schwester per E-Mail erhalten. Unsere Hilfe ist gefragt, liebe Geschwister!

Drei Schweizer Kommunen (in der Schweiz “Gemeinde” genannt) aus dem Kanton Bern versuchen Menschenrechte durch die Hintertür abzuschaffen. Das Kopftuch der muslimischen Frau ist ein Gebot ihrer Religion, eine Vorschrift des allmächtigen Gottes. Es ist durch die schweizerische Verfassung im Artikel 15:[1] geschützt.

Aber von Menschenrechten scheinen einige Schulen nicht viel zu halten. Klammheimlich versuchen sie die muslimische Frau zu unterdrücken und ihr die Freiheit zu nehmen. Kopftuchausziehzwang! Uns sind drei Schulen bekannt, die über die Hausordnung versuchen, den gläubigen Schülerinnen ihr Kopftuch zu verbieten.

Hier nun ein Auszug aus den Richtlinien zum Umgang mit kulturellen und religiösen Symbolen, sowie der Bekleidung in den Schulen Studen, Aegerten und Schwadernau-Scheuren:

Kleider, Kopfbedeckung, Haartracht

Worum es geht:

Wir begegnen in der Oeffentlichkeit vermehrt Angehörigen von Religionsgemeinschaften oder ethnischen Gruppen, die bestimmte Bekleidungs- und Haartracht-Vorschriften befolgen und damit u.a. ihre Gruppenzugehörigkeit dokumentieren.

Rechtliches:

Der Kanton Bern hat für Schulen keine Bekleidungs- oder ähnliche Vorschriften erlassen.

Weisung:

An den Schulen Studen, Aegerten und Schwadernau erwarten wir korrekte Kleidung. Religiös motivierte, provokative, politisch herabwürdigende, allzu freizügige Kleidung ist untersagt.

Kopfbedeckung jeglicher Art sind während des Unterrichts und in der Tagesschule nicht erlaubt.

Die Richtlinien treten am 1. August 2009 in Kraft.

Wir haben nur durch Schülerin A von diesem Skandal erfahren. Die gläubige und praktizierende Muslima besucht seit einigen Jahren eine dieser genannten Schulen. Bisher war das Kopftuch nie ein Thema gewesen. Aber nun soll sie es plötzlich nicht mehr tragen dürfen. Es sei schließlich ungerecht gegenüber den Jungs, denn diese müssen ihre Mützen im Unterricht ja auch ausziehen, meinte eine Lehrerin dazu. Doch Schülerin A hat nicht aufgegeben und sich geweigert ihren Hijab auszuziehen. Sie kämpft um ihre Religionsfreiheit. Elterngespräche haben bereits stattgefunden. Der Kampf geht weiter.

Obwohl die Freiheitsberauber selber zugeben müssen, dass der Kanton keine Kleidervorschriften erlassen hat, haben sie damit leider großen Erfolg. Viele Muslime kennen sich mit den Rechten diesbezüglich nicht genügend aus und tappen in die Falle. Sie lassen sich einschüchtern und unterdrücken. Und so scheinen solche Hausordnungen gerade arg im Trend zu sein. Man sagt, dass es auch in weiteren Gemeinden wie z.B. Münchenbuchsee, Lyss und vielen anderen mehr solcher Fälle gäbe. Aber leider war es uns nicht möglich dies in so kurzer Zeit zu überprüfen.

Liebe Geschwister, wir brauchen eure Hilfe! Bitte schreibt E-Mails, Briefe, Faxe oder ruft an. Jedes einzelne Schreiben zählt. Wir müssen uns für die Schwestern einsetzen und gegen diese Menschenrechtsverletzung kämpfen.
Möge Allah euch belohnen.

Hier findet ihr zwei Musterbriefe. Aber bitte kopiert sie nicht einfach, sondern ändert sie wenigstens geringfügig ab. Das Ziel ist nicht, dass diese Gemeinden x gleiche Schreiben erhalten. Eine Idee wäre es auch im Schreiben einen Link zu einer authentischen Islamseite anzugeben, so dass die Leute inscha Allah auch die Möglichkeit haben, sich über den Islam zu informieren.

Musterbrief 1

Sehr geehrte Damen und Herren.

Wie ich erfahren musste, versuchen Sie Menschenrechte durch die Schulordnung abzuschaffen! In Ihren “Richtlinien zum Umgang mit kulturellen und religiösen Symbolen, sowie Bekleidung in den Schulen Studen, Aegerten, Schwadernau-Scheuren”, schreiben Sie unter anderem:

“An den Schulen Studen, Aegerten und Schwadernau erwarten wir korrekte Kleidung. Religiös motivierte, provokative, politisch herabwürdigende, allzu freizügige Kleidung ist untersagt. Kopfbedeckung jeglicher Art sind während des Unterrichts und in der Tagesschule nicht erlaubt.”

Dies ist eine klare Menschenrechtsverletztung! Das Kopftuch der Muslimin ist ein Gebot des Islams (siehe Koran, Surah 24:31, Surah 33:53 und Surah 33:59) und ist somit durch die Religionsfreiheit in der Bundesverfassung Artikel 15:[1] geschützt. Diese “Richtlinie” ist daher rechtswiedrig und illegal.

Ich verlange deshalb, dass Sie diese sofort zurückziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Name xxxx

Musterbrief Nr. 2

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihre “Richtlinien zum Umgang mit kulturellen Symbolen…”. Mit folgender Vorschrift versuchen Sie hier geschickt Menschenrechte durch eine Schulordnung außer Kraft zu setzen:

“Religiös motivierte, provokative, politisch herabwürdigende, allzu freizügige Kleidung ist untersagt. Kopfbedeckung jeglicher Art sind während des Unterrichts und in der Tagesschule nicht erlaubt.”

Die Kleidung der muslimischen Frau, wozu bekanntlich auch das Kopftuch gehört, ist durch die Religionsfreiheit geschützt. Das Kantonsgericht Neuenburg erlaubte 1999 einer islamischen Schülerin ausdrücklich, ihr Kopftuch während des Unterrichts zu tragen. Deshalb fordere ich, dass sie diese rechtswidrige “Vorschrift” auf der Stelle streichen.

Mit freundlichen Grüßen

Name xxxx

Adressen:

Studen:
Gemeindeschreiberei
Hauptstrasse 61, Postfach 128, 2557 Studen
Telefon 032 374 40 80, Telefax 032 374 40 99
E-Mail: gemeindeschreiberei@studen.ch

Aegerten:
Schulleiterbüro
Lily Bachmann und Philipp Althaus
2558 Aegerten
Tel. 032 372 12 40
schuleaegerten@bluemail.ch

Einwohnergemeinde Aegerten
Schulstrasse 3
CH-2558 Aegerten
Tel. 032 374 74 00
gemeinde@aegerten.ch

Und zuständig für Aegerten:
Schulinspektorat Seeland
(Kreis 13)
Zentralstrasse 32 a
Postfach, 2501 Biel
Tel. 032 328 70 21
Zuständig: Dieter Sturm

Schwadernau:
Gemeindeverwaltung Schwadernau
Hauptstrasse 52
2556 Schwadernau
Tel 032 373 72 10
Fax 032 373 12 77
gemeindeverwaltung@schwadernau.ch

Primarschule Scheuren / Schwadernau
Schulhaus Schwadernau
Schulstrasse 17
2556 Schwadernau
schule@schwadernau.ch

Scheuren:
Primarschule Scheuren / Schwadernau
Schulhaus Scheuren
Hauptstrasse 56
2556 Scheuren
primscheuren@bluewin.ch

Hier alle E-Mailadressen nochmals, bereits mit Komma verbunden, so dass ihr sie nur kopieren könnt:

gemeindeschreiberei@studen.ch, schuleaegerten@bluemail.ch, gemeinde@aegerten.ch, gemeindeverwaltung@schwadernau.ch, schule@schwadernau.ch, primscheuren@bluewin.ch

Was ist erlaubt? – Islam und die Wirtschaftskrise

In Zeiten der Wirtschaftskrise sind auch viele Muslime verunsichert.
„Wohin mit meinem „Geld, was ist erlaubt, was verboten (laut Qur’an und Sunnah) und auf wen kann ich momentan vertrauen.“
Das schwierige Thema: „Geld richtig anlegen“, versuchte die Sendung „Markus Lanz“ am 16. Juli mit drei Studiogästen zu erörtern.

Eine 87-jährige Frau, die aus Aktien im Wert von 30.000 Euro, innerhalb von 8 Jahren Aktien im Wert von 500.000€ macht,
klingt nicht nur total verrückt, es ist auch verrückt.

Die Aktien gehörten dem verstorbenen Mann der Rentnerin und er übergab sie ihr mit den Worten „investiere bloß nicht weiter“.
Das nahm sich die Frau jedoch nicht zu Herzen und investierte und investierte. Doch die Wirtschaftskrise machte auch bei ihr nicht halt – wenn sie jetzt verkaufen würde,
hätte sie von den ehemaligen 500.000 Euro nur noch knapp 230.000 Euro, also weniger als die Hälfte.

Ihr System klingt so einfach, wie simpel: „Ich kaufe im Tiefkurs und verkaufe im Hochkurs“.

Über solch einen Spruch können die beiden Wirtschaftsexperten Dirk Müller (Mr.Dax) und Michael Opoczynski (ZDF – WISO) nur lachen:

„So einfach ist das Leben leider nicht“, kommentiert Mr.Dax, der von der Presse so genannt wird, weil er seinen Bürotisch genau unter der Dax-Tafel in der Börse stehen
hat und sein Gesicht zwangsläufig auf den Zeitungsfotos mit abgebildet wurde.

„Die Börse ist zu 90% Psychologie [...] man muss versuchen seine eigene Psychologie im Griff zu haben“.

Die Börse. ein Spielcasino?!

Die Börse, ein Spielcasino?!

Wie gut Mr.Dax seine eigene Psyche im Griff hat beweist er, als die Gäste der Sendung dazu angehalten werden, auf verschiedene Werte Geld zu setzen. Auch hier sticht Dirk Müller wieder hervor, er ist der einzige der auf Gold als Anlage- bzw. Reserveform setzt. Er begründet es damit, dass Gold nie an tatsächlichem Wert verliere:

„Ein Herrenanzug kostete vor 150 Jahren genau so viel wie heute, nämlich ein Goldstück, versuchen sie das mal mit einem Geldschein“.

Der durchaus sympathische junge Mann lässt die Zuschauer immer wieder mit knallharten Fakten erstaunen, so kommentiert Dirk Müller das Sparbuch als Anlage wie folgt:

„Das Sparbuch ist eine wunderbare Form der Banken, uns das Geld aus den Taschen zu ziehen“.

Besonders interessant wird es, als die Gäste in den Aktienmarkt einsteigen sollen und zwar in Rohstoffaktien.
Während der konservative WISO-Moderator sich gierig auf die Nahrungsmittelaktien stürzt,
regt Mr.Dax sich auf und prangert die ethischen Werte einiger Spekulanten an:

„Wir müssen, egal welche Anlage wir machen, auch überlegen: was stellt mein Geld gerade an“.

Dirk Müller bezeichnet es als unverantwortlich, die Preise für Nahrungsmittel – wie Reis und Gerste- höher zu treiben und dabei andere Menschen hungern zu lassen.
„Wir haben tausende von Anlageprodukte, in die wir investieren und spekulieren können“ und völlig aufgebraust fährt er fort: „Finger weg von Lebensmitteln und Grundnahrungsmitteln,
hier geht es um das Leben der Menschen und Spekulation gehört hier nicht rein“. Das Publikum applaudiert. Der sture WISO-Moderator bleibt aber bei seinen Rohstoffaktien,
mit der Begründung, dass wir hier keine Diskussion über Ethik führen…

Dirk Müller lässt auch einen gesamtwirtschaftlichen Ausblick nicht offen: „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch einmal einen richtigen [wirtschaftlichen] Rücksetzer kriegen
ist hoch […] ich halte es für eine Wahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent, dass wir nochmal richtig absaufen in den nächsten Monaten“.

Dirk Müller vertritt im Grunde genommen die Werte der Schari’a, er setzt sein Geld nur in ethisch vertretbare Güter und er ist gegen das Zins- und Zinseszinssystem!
Leider geht aus dem Dreiteiler der Sendung der Aspekt mit den Zinsen nicht hervor, doch Dirk Müller erwähnt dies in seinem Buch: „Cashkurs“ und in vielen weiteren Videos,
die auf jeden Fall einen Blick wert sind!

Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob Aktienhandel erlaubt oder verboten ist.

Aus islamischer Sicht ist das Feld der Aktiengeschäfte ein ziemlich kompliziertes, es wird zwischen den Gelehrten nach wie vor gestritten, ob es grundsätzlich erlaubt sei,
an einem Aktienmarkt Unternehmensanteile (Aktien) zu erwerben, oder nicht.
Hauptsächlich existieren bzgl. Aktiengesellschaften zwei Ansichten:

Einige Gelehrte sind der Ansicht, dass solch eine Kapitalgesellschaft islamisch nicht rechtmäßig sei. Sie begründen dies damit,
dass eine Aktiengesellschaft der Schuf’a (Einspruchsrecht des Teilhabers; bitte nicht mit der Deutschen „Schufa“ zu verwechseln) widerspricht, denn wenn zwei unabhängige Anteilseigner einer Aktiengesellschaft sich eine Aktie kaufen wollen, dürfen sie sich gegenseitig nicht daran hindern. Laut Schari’a müsse aber ein Einspruch stattfinden können, so einige Gelehrte.

Ein anderer Teil der Gelehrten sagt: Eine Aktiengesellschaft sei rechtmäßig, solange diese Gesellschaft sich nicht mit Dingen beschäftigt, die an sich verboten sind, wie z.B. Handel mit Alkohol, Schweinefleisch, Zinsgeschäfte, Glücksspiel usw.
Diese Gelehrten begründen ihre Ansicht mit dem Fiqhgrundsatz, dass im Bereich der zwischenmenschlichen
Beziehungen (im Gegensatz zum Bereich der gottesdienstlichen Handlungen) zunächst davon ausgegangen wird, dass alles erlaubt ist, es sei denn, es gibt ein Verbot,
welches auf den Offenbarungstexten (Qur‘an und Sunnah) basiert.

Bedingungen für die Rechtmäßigkeit

Die Gelehrten, die Aktiengesellschaften grundsätzlich als erlaubt ansehen,
machen jedoch einige Einschränkungen bzw. knüpfen die Rechtmäßigkeit an
einige Bedingungen, u.a. dürfen keine jährlich festen Beträge (Dividende) an die Aktionäre ausgegeben werden. Außerdem ist es nicht gestattet, dass der Aktionär das Recht hat,
den gesamten Nennwert der Aktie zurückerstattet zu bekommen (Garantie, nichts vom eingesetzten Kapital zu verlieren).
Diese beiden Einschränkungen sind darin begründet, dass ansonsten die
Aktie in Wirklichkeit ein auf Zinsen basierter Kredit sei.

Börse

Anders als beim Kauf von Aktien auf dem Aktienmarkt (Freimarkt), wo über die islamische Zulässigkeit gestritten wird,
sind sich die Gelehrten bei dem Thema „Börse“ einig,sie ist verboten (haram).

Etwa 2/3 der Börsentätigkeiten beruhen auf dem Auf- und Ab der Preise, wobei keine
Warenübergabe stattfindet. Es geht um Spekulation: Damit ist die Börse einem Glückspiel-Casino ähnlich. Der große Anteil an purer Spekulation bringt volkswirtschaftlich nichts,
denn das, was die einen gewinnen, verlieren die anderen.
Des Weiteren führt die Spekulation zu einer großen Unruhe auf den Märkten. So kann man sagen, dass das Wesen der Börsen das Glücksspiel ist, so wie das
Wesen der westlichen Banken das Zinssystem ist.

Islamisch-rechtliche Bestimmung (arab. hukm)

Die Konferenz für islamisches Recht kam zum Ergebnis, dass Börsenhandel verboten ist, da es sich hierbei um Spekulation, d.h. Glücksspiel,
handelt und weil dort virtuelle, nicht existente Güter verkauft werden, wobei nicht die Möglichkeit gegeben ist, dass sie real existent werden.

Wir können also zusammenfassen:

Handeln an der Börse ist verboten (haram).
Sparbücher sind prinzipiell nicht erlaubt, da sie auf Zinsen basieren und dass Zinsen verboten sind, muss denke ich nicht explizit erwähnt werden.
Erwerb von Unternehmensanteilen (Aktien) sind umstritten, die meisten Gelehrten tendieren jedoch zu der Meinung, dass es erlaubt sei,
solange keine islamisch unerlaubten Dinge erworben werden.

Für diejenigen Muslime, denen das Aktiengeschäft trotzdem zu heiß ist, sei gesagt, dass Gold und Silber nach wie vor zinsfrei und vollkommen erlaubt (halal)
sind und laut vielen Experten (u.a. auch Dirk Müller), sollte jeder Haushalt 10 bis 20 Prozent seines Vermögens als Sicherheit in diese Rohstoffe anlegen.

Möge Allah, der Allmächtige, uns diese Wirtschaftskrise (die womöglich noch mehrere Jahre andauern wird) gut überstehen und niemals Unerlaubtes begehen lassen.
Amin.

Ihr könnt euch die Sendung in der ZDF Mediathek anschauen oder in drei Teilen bei Youtube.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/798140

Quellen:
http://www.way-to-allah.com/dokument/Fiq…frecht.pdf
http://islam-qa.com/en/ref/124311/stock%20market

Integration in der Schweiz

Gestern wurde in der Zeitung “Blick am Abend”, einer Gratis Zeitung in der Schweiz, ein Artikel veröffentlicht, der wieder einmal mehr dazu beträgt, das falsche Bild von Muslimen und Ausländern allgemein zu verstärken.

Es geht um Folgendes:

Wer sich im Kanton Bern einbürgern lassen will, muss in Zukunft einen Integrationskurs besuchen, worin er die Sitten in der Schweiz etwas besser kennen lernen soll und auch die deutsche Sprache üben kann. Nach diesem Kurs müssen die Teilnehmer mündlich und schriftlich in einem Test beweisen, dass sie sich verständigen können. Erst nachdem der Test bestanden wurde, besteht danach die Chance, den schweizer Pass erhalten zu können.

Jean François, von der Polizei- und Militärdirektion des Kanton Berns hat erklärt, was Ausländer bei diesem Kurs lernen. Unter anderem sind dies:

•Pünktlichkeit – wer einen Termin hat muss diesen einhalten
•Kriminalität – Die Teilnehmer des Kurses werden ermahnt, sich nicht gesetzeswidrig zu verhalten
•Frauen – “Frauen sind keine Sache über die Männer verfügen können”
•Höflichkeit – die Kursteilnehmer lernen wie man sich in der Schweiz begrüsst
•Einkaufen – es wird gelernt, dass man im Gegensatz zu andern Ländern, in der Schweiz, beim Einkaufen nicht feilscht

Wenn man in diesem Kurs unsere schweizer Sitten kennenlernen soll, so frage ich mich, ob wir nichts Wichtigeres in unseren Sitten und unserer Kultur aufzuzeigen haben.

Das zum Ersten.

Schaut man sich den Beitrag nun an, fällt einem auf den ersten Blick das große Foto darüber auf. Abgebildet ist der Gang eines Supermarktes und zwei Frauen mit Kopftuch. Die eine steht mit dem Einkaufswagen neben Getränkeflaschen und die zweite Muslima hebt gerade ein Sechserpack Limonade herunter, um dieses einzuladen. Ganz harmlos bisher, aber der Titel macht alles Harmlose zunichte:

Bezahlen was angeschrieben ist. Ausländer kaufen Fanta.

Etwas weiter unten, steht noch quer über dem Foto

“Beim Einkaufen nicht feilschen”

Soll man nun davon ausgehen, dass alle Muslime und/oder Ausländer in jedem Schweizer Laden oder Geschäft in Deutschland zu feilschen versuchen?

Will man versuchen, die Muslime als Straftäter darzustellen oder geht es wohl eher darum, wieder mal das Thema “Frauen sind keine Sache” aufzugreifen und den Muslimen unterzuschieben?

Es ist schade, wenn eine Tageszeitung, welche in der Regel sehr gute Beiträge bringt, durch solche negativen Texte noch dazu beiträgt, die Vorurteile gegenüber Ausländern und Muslimen zu verstärken.

Ich habe mich nun heute abend hingesetzt und einen Leserbrief an die Zeitung geschrieben. Sollte ich von der Zeitung eine Reaktion erhalten, werde gerne darüber berichten.

Der Originalbeitrag der Zeitung ist hier zu finden

http://issuu.com/blickamabend/docs/13082009_zh/4

Sollte der Beitrag im Archiv der Zeitung gelöscht werden, habe ich eine PDF-Kopie

Mord an einer Muslima – war das der zweite Fall?

Letzten Montag wurde eine Muslima in den Niederlanden ermordet.

Die deutschen Medien schweigen noch, deshalb sind wir auf Berichterstattungen der türkischen und niederländischen Agenturen angewiesen.

So viel steht aber Fest:

Bei dem Opfer handelt es sich um die 33-jährige, in der Türkei geborene Muslima Arzu Erbas, Mutter von zwei Kindern. Sie ist in den Niederlanden relativ bekannt, da sie dort mehrere Kinderbetreuungseinrichtungen gegründet hat.

Die einflussreiche Zeitung der Türkei „Hürriyet“ berichtet über den Mord auf der ersten Seite, zusammen mit einem Bild des Vaters der Ermordeten, der in Rize, dem Geburtsort von Arzu Erbas, lebt.

Der Vater beschreibt Arzu als eine „beliebte Businessfrau in den Niederlanden“.
Der Mord geschah am Montag, dem 10.August um 18:40, nachdem Arzu Erbas Feierabend hatte und auf dem Weg zu ihrem Auto war. Ein Mann kam von hinten und stoch Arzu Erbas nieder. Das Motiv des Angreifers ist nicht nur uns unklar, sondern auch der niederländischen Polizei.

Aus diesem Grund bitten sie im Fernsehen darum, dass sich mögliche Augenzeugen des Mordes bei ihnen melden.

Wir wissen nicht, warum Arzu getötet wurde, wir wissen nicht wer dahinter steckt und ob er vielleicht selber ein Muslim war. Wir hüten uns auch vor voreiligen Behauptungen, dass der Mord aus fremdenfeindlichen oder gar antiislamischen Gründen geschah, doch eines ist auf jeden Fall klar: Arzu Erbas war wie auch unsere Schwester Marwa, zweifelsohne ein Musterbeispiel der Integration.

Ein Beitrag über den Mord veröffentlicht „Kanal Avrupa“ (türkisch für „Kanal Europa“). Der Sender ist ein türkischer Kanal, welcher seinen Sitz jedoch in Deutschland (Duisburg) hat.

Weitere ausländische Quellen:

http://www.dutchamsterdam.nl/728-amsterd…press_905/
http://mixmode.blogspot.com/2009_08_01_archive.html
http://arama.hurriyet.com.tr/arsivnews.aspx?id=12259893

Benediktiner bezweifeln Gottes Allmächtigkeit

Oftmals wird davon geredet, dass Christen und Muslime ein und den selben Gott anbeten.

Das arabische Wort „Allah“ wird nicht nur von den Muslimen,  sondern auch von den
arabischen Christen benutzt. Es impliziert,  dass wir doch alle einen Gott verehren.
Jedoch stimmt das nicht zwangsläufig.

Allah ist allmächtig, seine Eigenschaften sind mit nichts vergleichbar,
er ist stets die Steigerung des Superlativs.

Niemals würde ein gläubiger Muslim auf die Idee kommen, dass für Allah irgendeine
Aufgabe zu schwer wäre, oder Er sie vielleicht nicht erledigen könnte.

So sagt Allah im Qur’an:
„Allah hat die Macht, alles zu tun, was Er will.” (2:20)

Jetzt gibt es aber einige Christen bzw. Benediktiner, die meinen,
dass sie die Aufgaben erfüllen sollten, die Gott nicht mehr alleine schaffen würde.
Gott bewahre, welch eine Vorstellung von der Allmacht unseres Schöpfers.

Schaut euch das Bild selber einmal an.

Gott kann nicht Misereor

„Gott kann nicht alles regeln. Für uns bleibt noch genug zu tun.“

Uns ist hier an dieser Stelle wichtig, klar zu machen, dass solche Aussagen völlig entgegen
der islamischen Lehre und auch entgegen der natürlichen Veranlagung des Menschen sind.
Natürlich hat jeder das Recht diese Behauptung aufzustellen, doch aus Gründen der Aufklärung
und eventueller Verständnisprobleme, wollten wir unseren Standpunkt hier einmal deutlich machen.

Um Allah zu beschreiben, nehmen wir den Qur’an selbst:

Allah – kein Gott ist da außer Ihm, dem Ewiglebenden, dem Einzigerhaltenden. Ihn ergreift weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt; sie aber begreifen nichts von Seinem Wissen, es sei denn das, was Er will. Weit reicht Sein Thron über die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie (beide) zu bewahren. Und Er ist der Hohe, der Erhabene.
(2:255)

Sprich: “Er ist Allah, ein Einziger ,
Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt).
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden,
und Ihm ebenbürtig ist keiner.”

(Sure 112)

Es ist wichtig zu sagen, dass nicht alle Christen diese Gedanken teilen,  im Gegenteil -
viele stimmen der islamischen Vorstellung zu,  dass Gott allmächtig ist und einige Christen
sind sogar auch der Ansicht,  dass Jesus (Frieden auf ihn) ein Prophet Gottes
und nicht Sohn oder gar selbst Gott ist.

Alltag (3)

Vieles auf unserem Blog befasst sich mit negativen Beispielen unserer Gesellschaft. Da es aber wichtig ist, auch die andere Seite aufzuzeigen, ist es uns daher auch ein Anliegen, auf die positiven Ereignisse in Deutschland hinzuweisen.

Die Videoausschnitte heute zeigen, wie wichtig der Dialog ist. Wir müssen aufeinander zugehen, denn die meisten Probleme entstehen dann, wenn man nicht miteinander kommuniziert. Wir stehen für einen ehrlichen und fairen Dialog und fordern somit auch deutschsprachige Unterrichte in den Moscheen. Nur so können wir es dauerhaft schaffen, den vielen jungen Muslime den wahren Islam zu zeigen und ihnen auch klar machen, dass kriminelle Handlungen, wie z.B. das Beleidigen und Betrügen von Menschen, nicht mit dem Islam vereinbar sind. Zudem kann deutschsprachige Islamaufklärung die Vorurteile vieler Menschen abbauen, da das Bild des Islams leider durch die Fehltritte der Muslime geprägt wird und von vielen Medien konsequent einseitig dargestellt wird.

Was wir heute leider zu oft sehen, sind Moscheeverbände, die sich anscheinend von der Außenwelt abschotten möchten und die Muslime zwangsläufig nicht aufklären. Dies muss sich ändern.

Hier nun ein Beispiel, wie es richtig funktionieren kann:

 

Hier nun noch ein Video, dass zeigt, wie es auf der Arbeit funktionieren kann:
(BarakAllahu fiek an Bruder Amgharbi fi Rif, der uns darauf aufmerksam gemacht hat)

Schreibt uns eure Erfahrungen von einem positiven Miteinander, berichtet davon, wie Muslime und Nichtmuslime zusammen in einem Land leben und sich nicht gegenseitig hassen oder ausgrenzen.

Ihr seid gefragt.

Email: redaktion@dawa-news.net