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Alltag (4) – es gibt auch positive Ereignisse

Da in letzter Zeit leider viel Negatives vermerkt werden muss, da immer mehr passiert, möchte ich euch positive Ereignisse schildern.

Ich arbeite bei einer international tätigen Firma im Büro. Alhamdulillah, dürfen Muslimas dort das Kopftuch tragen, ich wurde bei der Einstellung sogar aufgefordert mich zu melden, falls mich jemand aufgrund meiner Religion beleidigt oder mir das Leben schwer machen will.

Am Anfang habe ich die Gebete immer nach der Arbeit Zuhause verrichtet oder bin in der Mittagspause (falls sie lange genug war) in eine Moschee gegangen, welche sich in der Nähe befindet. Dies war aber auf die Dauer keine Lösung, daher habe ich Allah um Mut gebeten und einige Tage später meine Chefin gefragt, ob ich das Mittagsgebet nicht in einem freien Raum innerhalb des Büros verrichten darf.

Alhamdulillah, sofern dieses Gebet in meine Mittagspause fällt oder dann verrichtet werden kann, ist es mir offiziell erlaubt, in einem Raum des Büros zu beten. Voraussetzung ist nur, dass niemand anders diesen Platz für Büroarbeiten etc. zur selben Zeit nötig hätte. Das Schild an der Tür wird auf “Besetzt” gestellt und ich kann mein Gebet in Ruhe dort verrichten.

Auch kommt man uns muslimischen Mitarbeitern (wir waren fünf, nun sind zwei gegangen) oft im Ramadan entgegen. Es ist uns gestattet, ab und zu die Mittagspause zu verkürzen und allenfalls gegen Abend etwas früher Feierabend zu machen oder am Morgen etwas später zu beginnen, solange dies nicht jeden Tag (im Ramadan) gemacht wird.

Ich danke Allah dafür, dass er mich zum Besseren geführt hat. Denn ich habe auch das Gegenteil erlebt, dies schreibe ich aber in einem andern Bericht.

Bitte Geschwister, versucht auch mal positive Erfahrungen etc. mitzuteilen, auch wenn das Schlechte überhand hat im Moment, dürfen wir nicht vergessen, dass es auch Menschen gibt, welche uns respektieren oder uns zumindest tolerieren.

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16 Antworten auf Alltag (4) – es gibt auch positive Ereignisse

  • mashAllah sagt:

    Genau deswegen wurde diese Sektion angelegt, es ist wirklich ermutigend, dass es so schne Berichte gibt.

  • Marry sagt:

    Ich trage seit einigen Jahren den Khimar. Es kommt oft vor, dass ich bse Blicke auf der Strae ertragen muss,und ich von bildungsfernen Mitbrgern beschimpft werde.

    Es ist mir aber egal!!

    Ich stehe ber solchen Dingen al-hamdolillah. Fr mich berwiegen die positiven Erfahrungen, die ich im Alltag in Deutschland erlebe.

    Letzen Sommer wurde ich von einer kleinen Gruppe alkoholisierter Mnner verbal angegriffen, die allerdings sehr schnell von aufgebrachten deutschen Mitbrgern in ihre Schranken gewiesen wurden.

    Es gibt solche und solche Flle.

    An der Uni hatte ich bis heute alhamdolillah keine negativen Erfahrungen und ich fhle mich als muslimische Frau in Deutschland sehr sicher und gesellschaftlich akzeptiert.

    Ich gehe auf die Menschen zu und wenn mich jemand beleidigt, hre ich nicht weg,sondern spreche die Person direkt auf die verbale Attacke an.

    Gebe zu, dass ich nicht gerade auf den Mund gefallen bin:)

    Es ist doch nicht mein Problem, wenn sich diverse Menschen ber mein Kopftuch streiten.

    Mein Kopf gehrt mir und sollte ich in ferner Zukunft Diskriminierung durch Behrden oder Arbeitgeber erfahren, verlasse ich mich zuerst auf Allah und anschlieend auf das deutsche Grundgesetz.

    Gottvertrauen, Selbstbewusstsein und eine gute Portion Berliner Schnauze sind mein Rezept gegen Versuche, meine Person zu degradieren.

    Gewalt kann einem berall angetan werden.

    In Kairo hatte ich mehr Angst, mich auf die Strae zu begeben.

  • abu abdillh sagt:

    Nur ein blinder wrde nur dunkel sehen..

    In Deutschland erlebt man gutes uns schlechtes wie in jedem Land..

  • Abd Al-Afuu sagt:

    Selam Alaikum Wr Wb,

    ich habe auch ein Paar gute Nachrichten, alhamdulilah.

    Also, meine ganze Familie versucht islamisch zu leben, alhamdulilah.

    Und am Anfang war es nicht so einfach, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, bzw. wenn der Wille da ist, dann wird Allah subhanuweteala den Weg ermglichen inshaAllah.

    Ich bete auch auf der Arbeit, alhamdulilah, auch auf der Uni und egal wo, wenn mein Gebetszeit kommt.

    Meine Brder auch. Der eine ist Busfahrer und wenn er seine kleine Pausen hat, dann holt er sein Gebetsteppich raus und betet. Er trgt auch ein Riesenbart und hat keine Probleme, alhamdulilah.

    Der andere ist Optiker und seit dem er seinem Arbeitgeber zu verstehen gegeben hat, dass er ein praktizierender Muslim ist, hat er ihm Freitag als freien Tag gewhrt. Wenn die Gebetszeit kommt, geht er in einem Bro und betet und keiner strt ihn.

    Ich mchte nicht mit diesen Tatsachen pralen, Allah bewahre, sondern mchte nur die Geschwister aufmuntern die das hier lesen.

    Wo ein Wille ist, da wird inshaAllah auch ein Weg sein.

    Wir mssen nur auf Allah subhanuweteala vertrauen und den ersten Schritt machen, dann wird Allah teala inshaAllah unseren Weg erleichtern, wenn unsere Absicht gut und rein ist und wenn wir entschlossen sind den Diin Allahs auch in unsrere Arbeit zu praktizieren.

  • Abu Said sagt:

    Alhamdulillah, das sind die Flle, die wir brauchen. Selbst wenn es am Anfang nicht gut laufen sollte, einfach Geduld haben und auf Allah vertrauen. Mit der Zeit merken Arbeitnehmer und Mitarbeiter, was sie an einem haben. Auf Dauer profitieren beide Seiten.

  • Jasmin sagt:

    Bismillahi rahmani rahim
    As salamu aleykum wa rahmatullahi wa barakatuhu
    Auch ich mu trotz der letzten 3 Morde an Muslimen Positives berichten ber Toleranz von Muslimen am Arbeitsplatz.
    Ich arbeite seit 10 Monaten bei einer chinesischen Gesundheitsfirma und wurde gleich bei meiner Bewerbung mit Kopftuch und dem Wunsch das Gebet zu verrichten akzeptiert. Ich fhle mich genauso gut behandelt wie wenn ich kein Kopftuch tragen wrde und hatte al hamdulilah den Segen Allahs, subhana wa taala, Dawa-Arbeit leisten zu knnen. Einige Kolleginnen interessierten sich fr den Islam und so konnte ich Bcher verteilen und mit Ihnen darber sprechen. Wenn auch keiner bisher konvertiert ist, es gengt schon, al hamdulilah, da wir uns gut verstehen und ich immer wieder ber den Islam aufklren kann.
    Und all diesen Segen hat Allah mir letzten Ramadan geschenkt, in dem ich ihn um einen Job mit lieben Kollegen und der Mglichkeit, den Islam auch am Arbeitsplatz praktizieren zu knnen, intensiv angebetet hatte. Vorher wurde ich 3 x abgelehnt und bekam 1 x eine Kndigung aufgrund meiner Religion.
    Mge Allah im Ramadan, der uns kurz bevorsteht, weiteren Segen geben und den Glauben der Muslime strken.

  • BinMuslim sagt:

    Nicht nur Muslimas leiden darunter, dass Sie Hijab tragen.
    Mnner mit islamischen Bren haben es genau so schwer.
    Bei mir ist die Fahrt mit der U-Bahn unertrglich geworden, dass ich mir ein Mofa kaufen musste.

  • ahmed sagt:

    ja… es gibt in deutschland von seiten der deutschen positive wie negative dinge… und auch mnner werden diskrimniert (wenn sie denn berhaupt sich trauen ihre religion nach aussen zu tragen…)…. und nicht nur von deutscher, nicht-muslimischer seite wird einem hass und verachtung entgegengebracht… sondern auch von trkischer “islamischer” seite…

    Das Positive zuerst:
    Ich habe Anfang diesen Jahres angefangen mich islamisch zu kleiden und zwar im osmanischen Stil, d.h. Schalwar, weites Hemd, Cubba und TURBAN und mir natrlich auch einen Sunnah-Bart wachsen zu lassen. Die Reaktionen waren enorm. Erstmal kurz zur Vorgeschichte: Ich bin Trke und bin hier in Deutschland in eine trkische, laizistische, “moderne”, streng anti-islamische, aber dennoch auf dem Pass vom Namen her “islamische” Familie geboren und aufgewachsen. Ich hatte als Jugendlicher eigentlich nichts mit Religion am Hut. War genauso wie jeder andere in meinem Alter auch. Als ich dann jedoch mit 19 Hidaya bekommen habe, elhamdulillah, dann nderte sich ALLES. Einfach alles. Ich wollte mir damals schon selbstverstndlich einen Bart wachsen lassen… und fand als meine strengste Gegnerin meine eigene Mutter vor mir. Sie ist immer noch so, jetzt 10 Jahre spter (ich bin momentan 29). Trgt immer noch kein Kopftuch und hat immer noch dieselbe Denkweise. Mge Allah ihr Hidaya geben bevor es zu spt ist. Amin. Meine Mutter hat in der Zwischenzeit einiges gemacht: Sie hat meine islamischen Bcher weggeschmissen, meine islamische Kleidung weggeschmissen, sie hat mir gesagt, solange du hier bei mir lebst hast du so zu leben wie ich es dir vorschreibe. Und ich Idiot, ich dachte dass es im Islam so eine Regel gibt, dass die Kinder erst von zuhause raus knnen, wenn sie verheiratet sind. Gut. Aber vor gut einem Jahr hab ich das Gegenteil erfahren. Ich bin rausgezogen von zuhause und konnte elhamdulillah frei aufatmen. Ich habe dann, vor meiner neuen Wohnung in das ich gezogen bin, meine ganze westliche Kleidung verbrannt. Alles. Restlos. Und bin dann, elhamdulillah, so wie ein Muslim in islamischer Kleidung raus. Reaktionen testen. Und ich war verblfft. Die meisten feindlichen Reaktionen kamen nicht von deutscher Seite sondern von trkischer Seite. Vielen Deutschen war das eigentlich egal.

    Etwas Interessantes ist noch festzustellen. Als ich noch mit angepasster, assimilierter westlicher Kleidung rausgegangen war auf die Strae war es wirklich die Ausnahme von der Regel, dass ich mal NICHT von der Polizei angehalten wurde und nach meinem Ausweis gefragt wurde. Auf offener Strae. Was sie, was ich mittlerweile von einem Bruder erfahren habe, jazakallah, dass sie das gar nicht drfen, sondern nur in ffentlichen Verkehrspltzen, wie Ubahnhfen, Haltestellen, Flughfen u…. einmal war ich auf dem Weg zur Moschee… und die Polizei war auf der anderen Straenseite und fuhr in die andere Richtung… die haben mitten auf der Strae eine 180 Grad Wende gemacht, also ein U, und haben ihr Auto auf dem Bordstein gegen die Fahrtrichtung geparkt und nach meinem Pass verlangt. Ich hatte damals noch westliche Kleidung und keinen Bart wohlgemerkt, sah also aus wie 99.99999% aller hier lebenden Trken. Ich kam mir echt vor wie ein verfolgter Schwerverbrecher, ein Krimineller. Aber hier in Bayern ist das die Regel dass Auslnder, also wir Trken vor allem, von der Polizei schikaniert werden. ABER, und jetzt kommts: seitdem ich wie ein Muslim rumlaufe, hat mich noch KEIN EINZIGES MAL die Polizei angehalten! SUBHANALLAH!

    Ich habe sogar erlebt, dass manche normalen Deutschen auf der Strae mich mit mehr Respekt behandelt haben als frher, als ich noch normal rumgelaufen bin, also in westlicher Kleidung. Sie haben mich freundlich gegrt mit Salam alaikum, mir Weg gemacht auf der Strae, also zur Seite gegangen, aber respektvoll, nicht verachtend oder so… die anderen Flle gabs natrlich leider auch und zu denen komm ich gleich.

    Was besonders schn war, waren die Reaktionen von den kleinen unschuldigen deutschen Kindern. Es kam mir mal ne Gruppe von Kindern entgegen und die sind dann stehengeblieben, haben mich angeschaut und der eine hat gefragt: “Wer bist Du?” Hab ich gesagt “Ich bin der Ahmed…. “… so sind wir kurz ins Gesprch gekommen und bei diesen Kindern hab ich gemerkt, dass sie keine Vorurteile haben sondern interessiert waren. Ein anderes mal war ich ganz in weiss gekleidet und da hat das Kind zu seiner Mutter gesagt “Schau mal Mamma JESUS!”… da musste ich fast lachen :)

    Was ich besonders lustig fand war eine Begebenheit am Wochenende in der Nacht (wo die Leute ja hier meistens lustig drauf sind), wo ich auf dem Weg nachhause war von der Moschee. Neben mir hlt ein Jeep an der Ampel… ich merke schon die Blicke und schau hin… und sehe wie das Fenster runtergeht und der Typ neben einer Frau mit dem Handy kurz nen Foto von mir macht… solche Sachen finde ich eigentlich ziemlich lustig :)

    Die Negativ-Reaktionen:

    Fang ich gleich mal bei uns an, als auf muslimischer Seite. Als ich noch ohne Bart und islamische Kleidung war, hatte ich mal so die Muslime Mnnlein wie Weiblein hier angesehen und mir folgendes gedacht: die Frauen sind es die hier den Islam reprsentieren, die fr den Islam stehen… die Mnner machen gar nichts. Die rasieren sich den Bart weg und tragen keine islamische Kleidung. Wenn die Frauen nicht fr den Islam stehen wreden, dann wrde hier das keiner tun. Trotz der ganzen anti-islamischen Propaganda, der Hetze, der Unterdrckung, stehen die Frauen fr ihr Kopftuch maschAllah… und machen sich nichts dadraus… ich habe sie mit Bewunderung angesehen… bis ich selber angefangen habe Turban zu tragen und mir einen Bart wachsen zu lassen. Weil da habe ich gemerkt, dass vieles leider nur geheuchelt ist und mehr Schein als Sein. Ich rede jetzt nicht von den vollverschleierten Frauen… die respektiere ich mehr als alle anderen Frauen. Aber leider gibt es hier wo ich wohne so gut wie keine. Ich rede jetzt von diesen Kopftuch-Muslimas, die die Mehrzahl der Muslimas darstellen, die sich verschleiern. Ich hatte mir immer gedacht, frher, als ich noch nicht islamisch gekleidet war… diese Muslimas die finden keinen guten Ehemann… alles was die finden sind nur solche modernen Mnner die den Islam nicht leben… und deswegen mssen sie leider immer nur solche Mnner heiraten. Und deswegen (ich bin noch unverheiratet) hab ich mir gedacht, die werden sich bestimmt freuen wenn mal einer genauso wie sie fr den Islam einsteht und den Islam nach aussen trgt, den Islam reprsentiert. Falsch gedacht. Wie naiv von mir. Ich habe leider miterleben mssen, dass diese Frauen die Kopftuch tragen, gar keinen Mann mit Bart und mit Sunnah Kleidung haben wollen. Sondern die mchten einen modernen Mann. Einmal hat meine Mutter eine Frau mit Kopftuch angesprochen (eine Trkin) was fr einen Mann sie sucht wg Heirat… sie hat sie gefragt ob es auch einer mit Bart und Cubba und Turban sein darf… da hat sie geantwortet auf trkisch um Gottes Willen nein. Das nur eines von unzhligen Beispielen.

    Und die Reaktion in den Moscheen von mnnlicher Seite war auch sehr “motivierend” (Ironie). Es ist ja so, dass Muslime die wie Muslime aussehen in den Moscheen die Minderheit darstellen, und die Muslime die aussehen wie Nicht-Muslime die Mehrheit darstellen. Das erste was ich dort von den “Muslimen” gehrt habe war:

    - “JA, du machst ja nur den Islam schlecht” (h? weil ich Bart und Turban trage? h?)
    - “Wir leben hier in Deutschland in einem christlichen Land und mssen uns dementsprechend anpassen” (da sieht man mal wie weit es gekommen ist, dass ich das von sog. Glaubensbrdern hren muss… alles nur weil ich jetzt mich entschieden habe, auszusehen wie ein Muslim… tut mir leid yani, ich passe mich nur dem Islam an und sonst gar nichts)
    - “Wo kommt der denn her?”
    - usw…

    was ich ganz interessant finde sind die Imame die aus der Trkei importiert werden fr einen befristeten Zeitraum…. was ich von denen gehrt habe war echt der Hammer:
    - sagt ein alter Imam mit weissem kurzrasierten Bart (nichtmal ne Fingerbreit lang) zu mir: “die Mushriks zur Zeit von Rasulullah saws haben auch Bart und Turban getragen”. Antworte ich ihm: “Ja, aber die haben ihre Schnurrbrte nicht gekrzt.”… Daraufhin ist der Imam mit seinem Trkisch am Ende.
    - der Moscheevorstand einer bestimmten trkischen Moschee-vereinigung hat mich mehrmals versucht ffentlich zu demtigen indem sie solche Kommentare gebracht haben wie (wohlgemerkt immer in Anwesenheit von vielen anderen die in der Moschee waren): “Wo lebst denn du.. hinter dem Mond?” und solche Nettigkeiten. Ich habe miterlebt wie dieser Vorstand in einem Zweier-Gesprch mit einem anderen jungen konvertierten Muslim ihm gesagt hat, dass viele die hier mit ihren Turbanen reinkommen denken sie wren besser als die Imame. Ich frage mich auf wessen Seite eigentlich die Imame und Vorstnde sind??? Ach brigens. Der Vorstand dieser Moschee trgt Anzug und Krawatte.

    Und zuletzt das Negative von deutscher Seite aus:
    Als ich angefangen habe Farbe zu bekennen haben mir die Deutschen auch ihr wahres Gesicht gezeigt, nmlich dass sie den Islam hassen. Als ich z.b. auf dem Fahrrad nachhause radelte kam so ein Verrckter mir entgegen… auf seinem Bike und volle Pulle hat er in die Pedale getreten schnurstracks geradeaus… ich konnte ihm noch in letzter Sekunde ausweichen… hab ich mir gedacht Willkommen in Deutschland! Einmal hat mich ein Kind mit einem Kaugummi beschmissen. Ich hab nicht reagiert, ich bin einfach weitergelaufen. Dazu ist anzumerken, dass ich meistens nicht rausgehe sondern zuhause bleibe, weil es zuviel Fitna heutzutage auf den Straen gibt, vor allem die Frauen wie sie rumlaufen, ist zu gefhrlich von Schaitans Pfeilen getroffen zu werden. Aber wenn ich rausgehe, dann bin ich sehr diszipliniert und senke meine Blicke zu Boden und schau nicht um die Gegend was da so zu sehen ist. Jeder weiss was es zu sehen gibt, Haram wohin man auch blickt. Ich hab nichtmal aufgeschaut wer das war sondern hab einfach festgestellt, Aha, ein Kaugummi… und bin weitergelaufen… weil ich glaube wenn man hier in diesem Land den Islam verbreiten will, also Tabligh und Dawa machen will, fr den Islam stehen, den Islam reprsentieren will, muss man auch einiges einstecken knnen… man muss quasi wie ein Kamel sein. Ein Kamel treten sie mit Fen aber der Kamel luft einfach weiter. Was haben die Mushriks nicht alles mit Prophet Muhammad saws gemacht…

    Ansonsten? Ja, natrlich die Blicke. Ich schau ja nicht auf wenn ich draussen bin aber ich merke das. Auf einmal wird es ganz still… vorhin waren sie noch am reden aber wenn ich da bin dann verstummt auf einmal alles. und ich ziehe halt die blicke auf mich. ich bin mal mit nem bruder ubahn gefahren und da hat er gesagt, dass das echt krass ist, dass echt alle leute schauen. Tja, der Islam ist nunmal attraktiv. Einmal haben zwei Deutsche an der Wurstbude zu mir Ali Baba gerufen, aber das war eher lustig. Das meiste was mir entgegengebracht wurde, war eigentlich lachen. Und meistens von weiblicher Seite aus. Ich weiss nicht wie ich dieses lachen interpretieren soll… als lcherlichmachen? oder finden die das irgendwie lustig? ich weiss es bis heute nicht. Von mnnlicher Seite kamen keine negativen Reaktionen bis auf einige wenige Flle wo diejenigen alkoholisiert waren. Die deutschen Frauen scheinen in dem Fall mutiger zu sein als die Mnner. Und wenn die Leute betrunken sind dann sind sie ehrlicher. Einmal stand ich neben der Ampel vor so einem Dnerladen an dem manche asozialen Typen sich das tgliche Gesufnis geben. Brllt der eine : “TALIBAN! Geh zurck nach Afghanistan”…und natrlich nur in der Gruppe… ich habe noch NIE erlebt… dass mich Deutsche einzeln angemacht haben… sie trauen sich nur in der Gruppe was. Und ich bin meistens leider alleine unterwegs und mit Turban steh ich sowieso alleine, einsam und verlassen da… aber Allah reicht mir als Beschtzer. Amin

    • Fatima sagt:

      Die Kinder aus der Nachbarschaft fragen mich immer,ob ich die Maria sei:) lol

    • Fatima sagt:

      Lieber Bruder Ahmad, wenn du immer noch eine Frau suchst, ich habe eine trkische Freundin, die auch einen praktizierenden Muslim heiraten mchte, Falls du Interesse hast
      Djasakou Allah Kheiran Inschaallah

  • Fatima sagt:

    Lieber Bruder Ahmed,

    mein Vater ist Trke und ich habe die gleichen Erfahrungen erleben drfen In Kairo wurde ich von trkischen Touristen im Khan.-Khalili Bazar beschumpfen, als ich sie mit einem trkischen “Selam” begrt habe und ihnen erklrte, dass ich deutsch-trkische Muslima sei.

    Ich will nicht generalisieren, aber ich erfahre von trkischer Seite enorme Diskriminierungen.

    Meine deutsche Mama, die nichts mit dem Islam zu tun hat, solidarisiert sich mit mir und steht zu meinem Hijaab.

  • mariam sagt:

    Als ich mal mit meiner blichen Kleidung (dunkelbraunem Khimar bis zu den Knie und schwarzer Abaya) ber den Spielplatz ging fragte ein Mdchen seine erwachsenen Begleiter: “Ist das die lustige Prinzessin?” Sie hat sich dann auch gleich selber die Antwort gegeben und gesagt: “Ja, das ist die lustige Prinzessin.” Alhamdulillah sind viele Kinder unvoreingenommen.

  • Fatima sagt:

    @AhmedBaraka Allahou Fika Bruder,
    mge Allah subhanahou wa Ta3alla dir den Firdaous geben.
    Deine Geschichten waren sehr lustig Bruder besonderes die Kinder, die dich fr JESUS gehalten haben, wie schn.
    Mge Allah dich standhaftig machen Bruder,
    ich kenne so viele Schwester, die davon trmen Bruder mit Bart und Sunna Kleidung zu heiraten, verzweifele nicht, deine Frau wartet auf dich

  • asma sagt:

    Mir ist auch mal was lustiges am Spielplatz passiert. Ich stand da, hatte nen weien Khimar an, und ein kleines Mdchen zu ihrer Mama:
    “Schau mal Mama, die Frau hat aber einen schnen Sommerhut an”.
    Die Mama:”Das ist ein Schleier, kein Sommerhut”
    Das Kind: “Mama ich will auch so einen Schleier”
    Und die Mama: “Knnen wir ja mal ausprobieren Schatz!”

    Fand’s auch so schn, dass die Mama berhaupt nicht negativ reagiert hat!

    Und Kinder sind alhamdulillah fast immer unvoreingenommen und wenn ihnen etwas komisch erscheint dann fragen sie auch meist direkt. Davon knnten sich viele ne Scheibe abschlagen.