Wie organisiere ich meine Zeit im Ramadan?
Es ist sehr wichtig, dass jede Hausfrau Prioritäten in ihrem Leben setzt, und dass sie ihre Zeit in jeder Situation sehr gut organisiert. Vor allem zur Zeit des Ramadan, wenn von ihr erwartet wird, dass sie schmackhafte Speisen zum Iftar und zum Sehur kocht und dass das Haus blitzblank geputzt ist.
Und zu alldem soll sie die Zeit nutzen, um in diesem besonderen Monat mehr Gottesanbetung zu verrichten. Ein großer Fehler vieler Schwestern ist, dass das Kochen die höchste Priorität hat. Sie kochen große Mengen und vergeuden damit viel Geld und Zeit.
Dies alles ist weit entfernt von dem, zu dem uns unser Gesandter, Friede sei mit ihm, und unsere ausgewählten Vorfahren, aufgerufen haben. Unsere Fastenmonate haben sich in Monate des Vernachlässigens, der großen Ausgaben, der verminderten Almosen, des Zeitverlustes durch Einkäufe, um ein reiches Essen vorzubereiten und den Tisch damit zu schmücken, gewandelt. So ist es auch kein Wunder, dass aus den Herzen der Muslime die Barmherzigkeit gewichen ist und sie die Botschaft, die ihnen der Ramadan bringt, nicht spüren. Denn dieser sollte sie an die Prüfungen derer erinnern, die das ganze Jahr notdürftig, mit wenig Essen und Trinken, leben. Diejenigen die ihr Fastenbrechen (Iftar) zum Fest ausarten lassen, werden nicht die Schönheit der Bescheidenheit und der Demut spüren. Diejenigen die zu viel Essen, können nicht mit denjenigen mitfühlen, die hungern und das alte bosnische Sprichwort lautet: „ Der Satte versteht den Hungernden nicht.“
Deshalb vergiss liebe Schwester nicht, dass du eine große Rolle im Monat Ramadan hast und auch eine große Verantwortung in der Nutzung der Zeit. Als allererstes sollst du wissen, dass die Vorbereitungen zum Ramadan viel früher beginnen und nicht erst kurz davor. Es ist auch ein großer Fehler, dass man einen Tag vor dem ersten Sehur, schnell in die Geschäfte läuft und in Unmengen einkauft. Unsere weisen Mütter und Großmütter haben sich lange vorher auf diesen auserlesenen Gast, den Ramadan, vorbereitet, sogar Monate vorher.
Auf diese Art konnten sie diesen auserlesenen und segenreichen Monat vorbereiten und ohne Schwierigkeiten, erwarten. Sie waren wahrlich ein prächtiges Beispiel. Ihre Fastenmonate waren ohne Stress, ohne Nervosität, ohne große Ausgaben und ohne Zeitverlust. Sie haben mit ihrem Verhalten bewiesen, dass sie mit Freude den Ramadan erwartet haben. In der heutigen Zeit, können viele Schwestern die Süße des Fastenmonats nicht spüren, da sie unorganisiert und unfähig sind, diesen Monat zu etwas Besonderem zu machen und seine Wohltat auszunutzen.
Viele schaffen es nicht einmal, den Qur´an ganz durchzulesen (zu rezitieren), Allah viel zu preisen und auch die freiwillige Gottesandacht zu verrichten. Und wenn die Nacht hereinbricht, sind sie vor lauter Erschöpfung nicht im Stande, die Gottesverehrung, das Nachtgebet und das Suchen der Nacht, welche tausendmal besser ist als andere Nächte (Lejletul kadr), zu verrichten. Sie fallen müde ins Bett und versinken im Schlaf. Und das tagaus, tagein. Der Fastenmonat vergeht im Ermüdungszustand und Stress, ohne, dass sie die Wohltat dieses Monats ausgenutzt haben.
Liebe Schwester, organisiere dich so, dass du die Zeit, in der die Dua angenommen wird, nutzt. Während du kochst, preise Allah, mach Bittgebete und höre den Qur´an, so dass du den vollen Genuss spürst und deine Zeit gut ausgenutzt ist.
Bemühe dich, dass das Essen schmackhaft ist, aber nicht zu üppig. Und dass du nur die Menge kochst, die auch wirklich nötig ist, aber auch einen unerwarteten Gast sättigen kann. In jedem Fall kannst du das übergebliebene Essen zum Sehur verwenden.
Erlaube nicht, dass deine Iftars kostbar sind und verschwenderisch, denn dies ist nicht die Eigenschaft eines Muslim. Denn wir bemühen uns bescheiden und mitfühlend mit den anderen zu leben.
Trage Rechnung, dass der Tisch und das Geschirr sauber sind, dass deine Haare zusammengebunden sind, um nicht ins Essen zu fallen. Denn die Sauberkeit ist das Merkmal einer muslimischen Frau!
Hilf dir auch mit einem Nachmittagsschläfchen, denn auch dies gehört zur Gottesandacht. Denn mit diesem Schlaf wirst du erholt sein, um in der Nacht das Gebet zu verrichten und Gott zu ehren.
Erlaube nicht, dass in deinem Haus „Klatsch und Tratsch“ stattfindet und ermahne auch die Andern ihre Zunge zu zügeln.
Bemühe dich, dass du eine große Belohnung erreichst und dass du soviel wie möglich Nutzen vom Ramadan hast. Jede Zusammenkunft mit Schwestern und der Familie nutze dazu um den barmherzigen Herrn, Allah zu preisen. Vergiss nicht, dass jedes Beisammensein verdammt ist, bei dem nicht Allah, T’ ala, erwähnt und gepriesen wird.
Meine liebe Schwester, nutze den Fastenmonat maximal, indem du gute Taten verrichtest und andere von schlechten Taten abhälst.
BarakAllahu fieki an Schwester Soumeyya, die diesen Text übersetzt hat.
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salam alaikum,
dann wag ich mich mal…
dies ist mein erster ramadan und bis jetzt inscha allah ging es ganz gut mit der organisation.ok,ich mu dazu sagen das ich allein bin,also keine familie zu versorgen habe und da bleibt natrlich mehr zeit…um allah swta zu gedenken ect.doch auch ich mu meinen tag planen.
es stimmt wirklich das viele muslime mit dem einkaufen und kochen beschftigt sind.ich wohne in einem multi kulti haus und grad im ramadan ist es auffllig wuselig (hecktisch)hier.schon zum vormittag hin fngt es im haus an, nach essen zu duften und die nachbarinnen rennen von einer etage in die andere(vielleicht etwas bertrieben,aber geht schon rund hier).was mich aber am meisten wundert ist,das wenn ich grad beim maghreb gebet bin,dann geht das gerenne hier wieder los und die nachbarn besuchen sich,die kinder schreien durchs treppenhaus und tren werden geknallt…also gehe ich mal davon aus,das diese familien nicht dem beten nachgehen,das ist traurig,denn essen knnen sie ja auch…
leider habe ich mit den familien nicht so viel zu tun,als deutsche konvertitin mit hijab ist es bei meinen ohne hijab tragenen nachbarinnen nicht so leicht(aber das ist ein anderes thema)
ich denke mal das es einfach nur planung ist und dann kann man alles schaffen,denn den quran rezitiere ich z.b.nach jedem gebet und zum essen reicht doch auch mal nur eine suppe und dazu brot,oder nicht?…
ich wnsche euch noch einen gesegneten ramadan wa salam
ich nochmal,
falsch ausgedrckt..”bei meinen ohne hijab tragenen nachbarinnen” damit meine ich meine nachbarinnen,die keinen hijab tragen…”modern sind” wenn ich das so sagen darf…
Also ich bin schon auch der Meinung wie oben beschrieben.
Aber leider ist es doch meistens so, da ja auch von den Fmilienangehrigen (sehr oft die Mnner) ein ppiges Essen erwartet wird. Da hat Frau es nicht leicht anderes durchzusetzen.
Und wenn man Kinder hat, kann man sich nachmittags nicht so einfach mal hinlegen.
Trotz alle Organisation wird das nie so einfach werden.
Ich hab selber drei Kinder und die fordern einen immens.
Dieses Jahr ist es besonders schwierig, weil ja auch noch Sommerferien sind, wo dann nie Ruhe im Haus einkehrt.
Oft sind Mtter ja auch noch gezwungen, stundenweise arbeiten zu gehen, weil das Gehalt des Mannes oft nicht ausreicht.
Also, es ist echt nicht einfach.
Und mein Appell geht auch mal an die Brder, da diese ihre Frauen in solcher Situation einfach auch mal helfen.
Nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark
Ich handhabe es mittlerweile so, da ich einen Tag richtig viel koche, so reicht dies auch mal ber drei Tage.
Es wird halt Essen vom Vortag nochmal aufgewrmt.
(rigens find ich, da die Shorba erst nach dem fteren Aufwrmen richtig gut schmeckt)
Ich kenn auch einige Schwestern, die manches vorkochen und eingefrieren, so da sie es im Ramadan nur nochmal aufwrmen mssen.
Aber da mssen schon auch die Familienangehrigen mitmachen.
Selam Alejkum
Zu Jen: Masha Allah mge Allah dich festigen im Glauben und deinen 1. Ramdan annehmen,sowie alle Nachkommenden!
Was ich wirklich interessant finde, von deinen Nachbarinnen, muss ich sagen kann ich es nachvollziehen!!ist mir fters aufgefallen, subhanALlah, wie manche Muslime, den Islam, sage ich mal, ALlahu Aem, aber als Kultur und Tradition ansehen und nicht wie es sein sollte.
z.b. fasten ja, aber nicht beten!
Leute einladen aber die Nachbarn nicht bercksichtigen, Lrm etc.!!
das finde ich nicht OK, dass man heute falsch den Islam oder Ramadan praktiziert, darum insha Allah mge alle sie und uns alle Muslime recthleiten!
als kleiner Rat, wenn es nicht zu viel wre, da Nachbarn im Islam eine grosse Rolle spielen, versuche mal ins Gesprch zu kommen, wer weiss, vielleicht kannst du als Konvertite ihnen mehr beibringen, als SIe, die nehm ich mal, aufgewachsene Muslime sind!
Allahu ALem, vielleciht traf ich es, wenn nicht ist es mein Fehler:)
An alle Schwestern im Islam, wirklich ntzt den Ramdan auch fr den inviduellen Gottesdienst, denn auch wir haben Snden, die Allah der Barmherzige uns hoffentlich verzeihen kann!
Selam Alejkum wr. wb.
salam,
ich danke dir,aber wenn ich ehrlich bin,fhl ich mich noch nicht so sicher um ihnen,wie du sagtst, etwas beizubringen,d.h.ich fr mich mu auch noch lernen und ich mchte da auf keinen fall etwas falsches sagen.natrlich ist das eine gute idee,doch es fehlt mir noch einiges an wissen…ich hoffe auf allahs hilfe um noch wissen zu erreichen…
einen gesegneten ramadan noch