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Minarett-Verbot in Deutschland?

Quelle: http://news.de.msn.com/politik/politik.aspx?cp-documentid=151134694

 

Dieser Artikel war 30.11.2009 auf der Startseite der deutschen MSN-News-Seite. Meiner Meinung nach ist es sehr traurig, dass gerade in einem Land wie der Schweiz solche rassistichen Entscheidungen getroffen werden. Die Schweiz ist ein Land, das wegen seiner politischen Stellung immer als neutral galt, ein Land, das sehr enge Geschäftsverbinungen zu vielen muslimischen Ländern pflegt, ein Land, das Investitionen in den meisten Golfstaaten und iranischen Ölfirmen hat. Die Schweiz begrüßt jährlich viele Schüler aus muslimischen Ländern in ihren privaten Internaten und förderte bis jetzt generell einen dynamischen interkulturellen Strom. Ich kann mir nicht erklären, wieso sich diese Tendenz jetzt gerade im Zusammenhang mit dem Islam so verändert hat.


Dass nun Herr Bosbach indirekt für ein solches Verbot in Deutschland appelliert ist nichts Überraschendes. Er hat sich schon mehrmals gegen den Moscheenbau in Deutschalnd geäußert und ist besonders besorgt über das Projekt in Köln.


Ich würde gerne Herrn Bosbach und allen anderen Politikern angesichts der bestehenden wirtschaftlichen Krise nur eine Sache ans Herz legen: Jeder Politiker sollte alles daran setzen in dieser schwierigen Zeit der Krise, sein Wissen, seine Erfahrung und seine Kraft nur einer Sache zu widmen: die jetzige wirtschaftliche Situation so schnell und effektiv wie möglich zu verbessern, denn der Islam ist da und den Islam kann man nicht mit einem Minarett-Verbot stoppen. Der Islam hängt nicht von Minaretten ab, aber das friedliche Zusammenleben der Menschen in einer multi-kulturellen Gesellschaft hängt definitiv von der Politik eines Landes ab. Die Politik sollte „Pro Mensch“ und nicht „ Gegen Islam“ sein, so wird man nie das gemeinsame Ziel für ein friedliches Zusammenleben erreichen. Das ist doch unser aller Ziel, oder?

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6 Antworten auf Minarett-Verbot in Deutschland?

  • Yasmina sagt:

    As Salamu alleikum
    Ich halte es nicht für richtig, das diese Entscheidung 'rassistischer' Natur ist denn schließlich ist nicht jeder, der gegen ein Minarett ist auch gleichzeitig ein Rassist. Weiterhin geht es nicht um Gebetsräume oder gar Moscheen, die verboten werden sollten.  Es geht viel mehr um die Angst, dass das 'Fremde' in einem Land überhand gewinnt. Und manchmal kann Angst eben zu solchen Reaktionen führen. Da hilft nur Aufklärungsarbeit. Natürlich ist der Weg mühsehlig und manchmal kommt man sich so vor, als würde man 'Perlen vor die Säue werfen', wenn man als Muslim(a) zum x-ten mal versucht, gegen Zwangsehen, gegen Terrorismus und gegen jede Art von Gewalt zu intervenieren und man von der Bevölkerung noch immer nicht verstanden wird bzw. nicht verstanden werden will.
    Leider ist der zentralrat der Muslime auch keine sonderlich große Hilfe (sry falls sich jemand auf den Schlips getreten fühlen sollte)  Bei ihnen hab ich vielmehr das Gefühl, dass sie den Islam 'Europagerecht' zuschneiden wollen. Das ist keine Art mehr, in der sich der Islam präsentieren kann. Wir brauchen mutige, ehrliche und aufrichtige Menschen, die den Islam gut praktizieren und gleichzeitig als Vermittler zwischen den ganzen politischen 'Heinzelmännchen'  und der Ummah fungieren – oder einfach ausgedrückt – Brücken bauen.
    Salam

  • Yasmina sagt:

    As Salamu alleikum
    Ich halte es nicht für richtig, das diese Entscheidung 'rassistischer' Natur ist denn schließlich ist nicht jeder, der gegen ein Minarett ist auch gleichzeitig ein Rassist. Weiterhin geht es nicht um Gebetsräume oder gar Moscheen, die verboten werden sollten.  Es geht viel mehr um die Angst, dass das 'Fremde' in einem Land überhand gewinnt. Und manchmal kann Angst eben zu solchen Reaktionen führen. Da hilft nur Aufklärungsarbeit. Natürlich ist der Weg mühsehlig und manchmal kommt man sich so vor, als würde man 'Perlen vor die Säue werfen', wenn man als Muslim(a) zum x-ten mal versucht, gegen Zwangsehen, gegen Terrorismus und gegen jede Art von Gewalt zu intervenieren und man von der Bevölkerung noch immer nicht verstanden wird bzw. nicht verstanden werden will.
    Leider ist der zentralrat der Muslime auch keine sonderlich große Hilfe (sry falls sich jemand auf den Schlips getreten fühlen sollte)  Bei ihnen hab ich vielmehr das Gefühl, dass sie den Islam 'Europagerecht'zuschneiden wollen. Das ist keine Art mehr, in der sich der Islam präsentieren kann. Wir brauchen mutige, ehrliche und aufrichtige Menschen, die den Islam gut praktizieren und gleichzeitig als Vermittler zwischen den ganzen politischen 'Heinzelmännchen' und der Ummah fungieren – oder einfach ausgedrückt – Brücken bauen.
    Salam

  • kazeem sagt:

    salam allaikum,
     
    hier ist eine tolle power-point präsentation "kirchen in islamischen ländern"!
    http://www.aargauermuslime.ch/index.php?id=8&tx_ttnews%5Btt_news%5D=87&tx_ttnews%5BbackPid%5D=5&cHash=fb2f41cff1
    im letzten satz auf hier klicken!
    wasalam

  • Barakallahu fik Kazeem ;-)
     
    ich hab die ganze Zeit nach so einer Übersicht gesucht, weil viele behaupten, das es in "sogenannten" islamischen Ländern keine Kirchen existieren. Wenn sich jemand von euch über Kommentare bei anderen Seiten austauscht und dann wieder dieses blöde Argument auftaucht, können wir damit seine Behauptung entkräften!!!
     
    Dieses sollte wirklich jeder auf seinem Computer abspeichern, denn dies ist das Hauptargument der Moscheegegner!!!