Islamhass im Alltag Nr. 12
Asalam alaikum wa rahamtullah wa barakatuh!
Ich möchte auch gern einige Erlebnisse schildern. Das Schlimmste war, als ich vor knapp einem Jahr konvertiert bin und anfing Hijab zu tragen.
Ein Mann ging mit seinem Sohn hinter mir auf dem Weg zum Karstadt. Die ganze Zeit war er am Fluchen. Ich hörte hinter mir: "Das ist ja widerlich, abartig, die soll doch zurück gehen." So ähnlich ging es die ganze Zeit, ca. 500 m bis zum Karstadt. Da waren nun sechs Eingangstüren und der Mann ging mit seinem Sohn hinter mir. Ich ging rein und hielt die Tür auf, der Sohn (vielleicht 5 Jahre) ging rein, der Vater aber zog ihn am Arm wieder raus und meinte :"Da gehen wir nicht rein."
Später einmal beim Bäcker: Ein Mann: "Kampftuch, widerlich", worauf ich antwortete: "Das ist ein Kopftuch und hat mit Kampf nichts zu tun."
"Trotzdem widerlich, wie kann man nur so rumlaufen?"
"Ich möchte aber gern so rumlaufen und das ist auch gar nicht schwer."
"Einfach abartig und dann noch auf Kosten der Steuerzahler leben."
"Mein Mann arbeitet, wir leben auf niemandes Kosten und bestimmt nicht auf Ihren."
Gespräch beendet….
Einmal fuhr ein Auto an mir vorbei und der Fahrer rief hinterher: "Wir sind in Deutschland, du musst hier kein Kopftuch tragen."
Gerade vor 3 Monaten an der Bushaltestelle: Ein Mann mit seiner Freundin und Baby im Kinderwagen stehen daneben. Der Mann :"Wie kann eine Deutsche nur so Kanackenkleidung tragen?" Worauf ich erst mal Bezug auf die Handschuhe nahm, die ich seit kurzem trug. "Also vor 50 Jahren haben alle Frauen in Deutschland Handschuhe getragen, wenn sie raus gingen", erwiderte ich.
"Nein, ich meine dieses Tuch, wie kann man nur?"
Seine Freundin hat in sich reingelacht. Dann kam der Bus. Das Gespräch war damit beendet.
Oder einmal auf einer Treppe, 1,5 m breit. Meine Kinder betrachteten am Rand eine Schnecke. Ein Mann kam die Treppe hoch und stieg direkt über sie rüber, statt daneben und meinte abfällig: "Geht weg, ihr Kanacken"
Seit einigen Monaten trage ich nun Niqab alhamdulilah, aber nur halb, also meine Augen sind frei. Diesmal fuhr ich im Bus und musste gerade aussteigen, als eine Frau zu einer anderen meinte, >ich habe es nicht ganz verstanden, ob sie sagte< man müsse uns alle abschießen oder ob wir (Muslime) alle abschießen wollen würden…
Und gerade vor ein paar Tagen, als ich die Straße entlang lief, ging ein älterer Mann durch ein Gartentor. In diesem Moment kam ich an ihm vorbei und er meinte nur noch :"Die spinnt ja." Ohne zu überlegen drehte ich mich um und fragte: "Wie bitte?" , und er antwortete:"Ich rede nicht mit Ihnen."
Ich: "Sie haben doch gerade gesagt, ich spinne."
"Nein, ich rede nicht mit Ihnen."
"Sie haben mir doch eben hinterhergerufen."
"Nein, ich rede nicht mit Ihnen und habe überhaupt nichts hinterher gerufen, ich rede nicht mit Ihnen."
Ich war schockiert, der Mann hatte richtig Angst vor mir. Hinterher erinnerte es mich stark an Vampir-Filme, wo Menschen Holzkreuze schützend vor sich halten und schreien:"Verschwinde, du Vampir." Ebenso ängstlich und verzweifelt kam mir dieser Mann vor.
Trotz diesen und anderen Erlebnissen fühle ich mich wohl alhamdullilah! Und dennoch sind die negativen Erlebnisse alhamdullilah sehr selten.
Als ich begann Niqab zu tragen, haben alle Menschen weder mit Mimik, Gestik oder mit Worten darauf reagiert, als hätten sie mich nie anders gesehen alhamdullilah! Hätte ich das gewusst, hätte ich früher begonnen Niqab zu tragen.
Trotzallem ist Niqab eine gute Chance Dawa zu machen, weil viel mehr Kommentare kommen von den Menschen, auf die man dann direkt eingehen kann.
Ach ja, ein Erlebnis noch: Ich ging die Straße entlang und ein Mann rief: "Hey Mullah-Frau."
Und ich antwortete: "Mit Mullahs hab ich nichts zu tun."
"Du weißt schon, dass es ein Vermummungsverbot in Deutschland gibt."
"Ja, geregelt im §17a Versammlungsgesetz, was sich aber nur auf Demonstrationen bezieht und selbst da macht §17a Abs. 3 die Ausnahme, dass es erlaubt ist, wenn kene Gefahr zu befürchten ist."
"Wow, du bist ja ganz schön klug unter deinem Tuch."
Das Gespräch ging noch weiter. Es stellte sich heraus, dass er Jude war und die ganzen Vorurteile gegen Muslime falsch fand . Am Ende sagte er mir noch, ich soll mich nicht unterkriegen lassen, worauf ich antwortete: "Nein, mach ich nicht, ich kenne ja meine Rechte." In diesem Moment ging eine Frau mit Hund an uns vorbei und schüttelte den Kopf.
Im Grunde müssen wir uns über solche Reaktionen nicht wundern, wenn wir nicht selbst aktiv werden und mit den Menschen reden. Diese haben doch meistens nur Angst vor dem, was sie nicht kennen und verstehen. Es muss einfach mehr mit den anderen geredet und aufgeklärt werden. Ein Anfang ist es, auf Pöbeleien einzugehen, sie darauf anzusprechen und wenn die Person bei ihrem Hass bleibt, stehen andere Menschen drumherum, die es mithören. Vielleicht werden sie durch eine vernünftige Reaktion unsererseits (einwandfreies Deutsch, Geduld, Ruhe und Gelassenheit, Freundlichkeit) positiv überrascht und möglicherweise ihre Meinung ändern.
In diesem Sinne wünsche ich allen Geschwistern viel Kraft und Mut!
Der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte: "Es wird eine Zeit der Geduld kommen, wenn einer der standhaft an seiner Religon festhält, sein wird, wie jemand, der eine glühende Kohle hält." Überliefert von al-Tirmidhi, 2260; eingestuft als sahih von al-Albaani in al-Silsilah al-Sahihah, 957.
Wasalam alaikum
Eure Schwester im Islam
Barakallahu fieki Schwester

aha der war also jude
Salam Aleikum liebe Geschwister:
Komischerweise haben die Urgroßmütter oder die Großmütter dieser ich formuliere diese WEsen mal mit Menschen, selbst ein Kopftuch getragen. Zumindest die aus dem ländlichen Gebiet kamen. Die Stadtmenschen, waren schon immer sehr auf das Materialistische Wertesystem des Shytans ausgerichtet.
Das ist das heutige Problem in Deutschland und in der westlichen Welt. Viele leben in den denken, wir Deutsche oder Europäer dürfen alles tun was wir wollen. Niemand darf sich in unsere Privatsphäre einmischen. Wir haben doch unsere Kultur, mit Bratwurst, Currywurst, Bier und Wein etc… so schön aufgebaut, das wollen wir uns nicht nehmen lassen.
Es ist schon schwer genug, dass wir 40 Stunden in der Woche arbeiten müssen, uns Befehle vom Chef abholen, den wir eigentlich viel lieber auf den Mond schießen würden, aber um den Schein zu wahren, lächeln wir und nicken dem Chef schön zu. Jetzt kommen aber Menschen hier in das schön zurechtgemachte Deutschland, wo jeder willkommen ist, solange der Mensch bereit ist, sich zu assimilieren. Dies ist der Gipfel der Frechheit, das diese Menschen die nach Deutschland kommen (unabhängig davon das es auch Deutsche gibt, die nicht so leben wie die Mehrheit) und wollen sich nicht assimilieren. WOllen kein Bier nach Feierabend trinken, wollen nicht einen Seitensprung in der Ehe oder sich die “Hörner” abstossen. Wollen nicht Weihnachten Feiern etc… Nehmen sich auch noch Rechte und tun was sie wollen. So geht das nicht. Also was tun, wir müssen entwerde diese Menschen die wir nicht leiden können, rauseckeln oder wir müssen Maßnahmen ergreifen, dass sie weg sind.
Jetzt kommt hinzu das eine neue Religon immer mehr an Farbe gewinnt, alhamdulilah, alles Lob dafür gebührt nur Allah dem Herrn der Welten. Es gibt nur eine Lösung. Bildung, Bildung, Bildung und nochmals Bildung. Wir brauchen Wissen im Islam! Wissen über den Quran das Wort Allahs! Wissen über die Lebensweise des Propheten Muhammad (Friede und Segen sei auf ihm), Wissen über die Religösen Handlungen im Alltag! Wissen über gutes Verhalten und Benehmen! Wissen über Beruf, Schule, Universität etc… Wissen über ERziehung unserer Kinder!
Alhamdulilah wenn jeder Muslim sich mühe gibt, seine Familie, seine Umma, sein Umfeld zu verbessern ,ein gutes Vorbild zu sein, dann werden wir etwas verändern inschallah.
Deshalb nützt jede GEschichte, jeder Artikel, jedes Video, egal ob manche denken es sei unbedeutent, alles was sich um Allah und seinen Gesandten (s.a.s)dreht ist von notwendigkeit. Wir sind hier in Deutschland um der MEnschheit etwas vom Islam zu zeigen und zu berichten, sonst haben wir nichts zu suchen. Fürchten wir Allah. Viele Muslime schlafen seit 40 Jahren, die deutschen wissen grade einmal das es Döner zu kaufen gibt, aber vom Propheten (s.a.s) haben sie noch nichts gehört. Wir sollten uns fragen, ob das in Ordnung ist und was wir besser machen können. Ich möchte nicht das Dieter, Hand und Stefanie am jüngsten Tag uns zur VErantwortung ziehen, weil wir aus dem ISlam eine zu Hause praktizieren Religion gemacht haben, Allah bewahre uns davon. Was haben die Muslime vor Hunderten von Jahren getan, als sie nach Ägypten, Syrien, Persien, Türkei, Pakistan, Indien, Marroko usw. gingen? Haben sie sich nach Hause hingesetzt und gesagt, ahh die christlichen und ungläubigen Araber, die Ägypter, die Berber, die Türken, die Inder, die Perser usw… dass sind alles Heiden und Götzenanbeter, lassen wir sie ruhig in ihrem Glauben. NEIN!!!
NEIN!!!
Alhamdulilah was wären Millionen von Menschen heute ohne diese Menschen die daran gedacht haben, wie kann ich den Islam zu den MEnschen bringen, wie kann ich ihnen von der Liebe Allahs berichten und es ihnen vermitteln?
Alles Lob gebührt Allah und nur die Fehler waren die unseren und wenn wir etwas geleistet haben, dann ist dies alles von Allah und wir haben dank seiner Gnade etwas erreichen könnnen.
wa salam
Asalamu alaikum
Möge Allah dich belohnen ! Und möge Er die muslimischen Frauen und Männer stark und stolz auf ihre Religion machen.