Get Adobe Flash player

Suche




Jetzt Newsletter bestellen.
E-Mail-Adresse eingeben:


Besucher

Besucher gesamt: 24.821.993
Besucher heute: 2.243
Besucher gestern: 6.700
Max. Besucher pro Tag: 14.564
gerade online: 75
max. online: 1.377
Seitenaufrufe gesamt: 64.996.062
Seitenaufrufe diese Seite: 76
counter   Statistiken

Kategorien

Gegendarstellungzu PI-News: BILD entdeckt die Grausamkeit der Scharia

Wieder ist ein einseitiger Artikel auf PI erschienen, mit der wohl bekannten PI-Brille.

http://www.pi-news.net/2009/12/bild-entdeckt-die-grausamkeit-der-scharia/

Wie funktioniert allerdings diese PI-Brille? Wir wollen mal dies an einem Beispiel erörtern.

1. Quellen benutzen, aber auch ablehnen

Zum Blitzmerker entwickelt sich BILD [...] und weint mit Deutschlands Moslems über diesen Missbrauch des Islam um die Wette.

Die BILD ist eine sehr umfangreiche Recherchequelle für PI. Sie enthält schlagkräftige Überschriften, zielt auf die Masse der Menschen, führt viele Interviews und bedient sich vieler Statistiken. PI benutzt sie dann, wenn es ihr passt. Wenn es nicht passt, wird BILD als Schundblatt und als parteiisch betitelt.

2. Zitate passend kürzen

ZItat Bild: Der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ sind bisher vier Fälle von Steinigung in Somalia 2009 bekannt.

Mit diesem Zitat könnte man ja annehmen, das es keine täglichen Steinigungen gibt.

ZItat Bild: Akyün weiter: „Die Werte, die ich von meiner Religion kenne, sind: Respekt und Barmherzigkeit. Das, was in Somalia im Namen des Islams geschehen ist, verurteile ich nicht nur, sondern verabscheue ich. Und ich hoffe von ganzem Herzen, dass diese Bilder die Menschen nicht dazu verleiten, den Islam zu verdammen. Es raubt mir den Atem vor Unverständnis, was Menschen Menschen antun können.“

Mit diesem Zitat könnten man ein guten Eindruck vom Islam und den Muslimen erhalten, der aber nicht ins Feindbild passen würde.

3. Experten ignorieren, falsches Fazit ziehen

ZItat Bild: Die Anwendung der furchtbaren Körperstrafen finde in Ländern statt, die sich als besonders islamisch hervortun wollen, erklärt Prof. Mathias Rohe, Direktor des Zentrums für Islam und Recht in Europa. In Iran sei eine Verschärfung des Strafrechts zu beobachten, in Nigeria und auch im Gaza-Streifen, so der Experte. Rohe: „Die Scharia ist überall dort auf dem Vormarsch, wo staatliche Strukturen zusammenbrechen.“

Also hat die Scharia doch nichts mit dem Islam, sondern mit zusammenbrechenden Strukturen zu tun? Was für ein Blödsinn!

Für was sind Experten gut? Haben sie nicht studiert, jahrelanges Wissen angegeignet und haben Themen von beiden Seiten durchleutet? Was maßt sich also der PI-Autor an, seine Äußerung als Blödsinn abzutun?

4. Lächerlichkeit

 
ZItat Bild: "Das ist nicht der Islam, den ich von meinen muslimischen Eltern vermittelt bekommen habe“, sagte die deutsch-türkische Schriftstellerin Hatice Akyün (40), nachdem sie die Bilder der Steinigung gesehen hat. „Mein Allah würde so eine Gräueltat niemals gutheißen!“

So, so. Es gibt zwar nur einen Gott, aber Allah gibts mehrfach.

Wenn man eine Äußerung nicht wahr haben will und möchte, dass man dieser (beziehst du dich hier auf die Äußerung der Akyün oder der Tatsache der Steinigung. …der Satz ist nicht so gelungen..)nicht glaubt, dann stürzt man sich einfach auf eine kleine, sprachliche Feinheit und macht sich darüber lächerlich.

Würde man also eine ernsthafte Berichterstattung und Aufklärung schreiben wollen, sähe dieses anders aus.

Man könnte die Expertenmeinungen ernster nehmen.
Man könnte aus den Äußerungen der Muslime im Artikel die Ablehnung dieser Praktik erkennen.
Man könnte Beispiele bringen, die zeigen, dass in allen göttlichen Schriften grausame Todesstrafen für verschiedenste Verbrechen stehen.

Aber das Ziel einer PI-Brille ist eindeutig: Die Verbreitung weiterer PI-Brillen.

Die Wissenschaft der Gesetzgebung, die Tausende von Jahren alt ist, übersteigt das Horizont eines PI-Autors. In vielen Ländern – auch "westlichen" – gibt es die Todesstrafe. Jede Gesetzgebung basiert auf einer Vorstellung der Gerechtigkeit, spiegelt sie aber nicht immer wieder. In Deutschland lernt man im Jurastudium, dass das Recht nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat.

Ein Beispiel:

Welche Strafe sollte ein Vergewaltiger bekommen? Fünf Jahre? Zwanzig Jahre? Lebenslänglich? Und was einer, der zehn Frauen vergewaltigt hat? Wiegt dies schwerer? Und was einer, der nur eine sexuelle Belästigung ausgeübt hat? Was sollte dafür die gerechte Mindeststrafe sein? Welche Strafe, wenn er bereut? Welche, wenn nicht? Und wer urteilt über ihn? Wenn ein Richter fünf Jahre bemisst und ein anderer fünfzehn Jahre, soll er dann für zehn Jahre einsitzen?

In historischen Zeiten von Gesetzlosigkeit hat der Allmächtige immer vorgegeben, wie Sünden zu bestrafen sind, sei es den alten Israeliten (Auge um Auge, Zahn um Zahn), sei es unter David oder Jesus (Todsünden*) oder Mohammed (explizite Strafen). Man kann anderen Staaten nicht vorwerfen, dass ihre Gesetzgebung nicht auf dem alten und neuen Testament basiert. Das allerletzte Urteil fällt ER.

* "Durch die Todsünde verdienen wir die ewige Strafe der Hölle. Durch die läßliche Sünde verdienen wir nur zeitliche Strafe, die wir hier auf Erden oder im Fegefeuer erdulden (abbüßen) müssen." (H.J. Hegger).

Eine Antwort auf Gegendarstellungzu PI-News: BILD entdeckt die Grausamkeit der Scharia

  • fragezeichen sagt:

    salam aleiykum

    weiß nicht waas grad trauriger ist:
    menschen die so einen schrott über muslime schreiben oder muslime die solchen menschen dabei helfen, den schrott über die muslime zu verbreiten.

    da bleibt einem nur zu sagen: la hawala wala kuata ila bil Lah

    und den Kopf dabei zu schütteln….

    salam aleiykum