Zwangsheirat nach Schweinübergabe
Am Sonntag berichtete die „Sunday Star-Times“ von einem schrecklichen Fall, der sich in Neuseeland ereignete. Ein Ehepaar tauschte zur Heirat die eigene noch minderjährige Tochter für ein Schwein und einige teure Decken an einen Mann ein. Die Tochter wehrte sich gegen diese grausame Tat und floh noch in der Hochzeitsnacht zu ihrem Freund, welcher der Sohn des Mannes ist.
Daraufhin zwang die eigene Mutter die Tochter mit Anwendung von Gewalt sich ihrem Schicksal zu beugen. Nun stehen die Eltern vor einem neuseeländischen Gericht und werden der Freiheitsberaubung sowie körperlichen Misshandlung angeklagt.
Schrecklich! Als Muslime verurteilen wir dieses Geschehen und sind angesichts einer solcher Tat tief bedrückt. Was dem Mädchen angetan wurde, kann auf keinster Art und Weise gerechtfertigt werden.
Doch fragen wir uns: Wenn die Eltern und die Tochter einen islamischen Namen, wie Fatima oder Ali tragen würden, wäre da nicht etwa ganz groß die Überschrift „Muslimische Zwangsheirat“ überall auf jeder Zeitung zu lesen gewesen ?
Wieso spielt hier die Religion der Täter keine Rolle? Sie wird in
keinster Weise genannt. Ihr wird überhaupt keine Beachtung geschenkt. Nirgends heißt es: „Die streng protestantischen Eltern“ bzw. "nach im Hinduismus üblichem Ritus"..etc.
Ganz vorneweg: Man kann diese Tat selbstverständlich nicht religiös rechtfertigen und dem Christentum oder irgendeiner anderen Religion unter die Schuhe schieben.
Genauso wenig kann man aber das Zwangsheiraten, die es leider auch unter Muslimen gibt, dem Islam zuschreiben. Die Handlungen eines Einzelnen spiegeln nicht fehlerfrei die Werte einer Weltanschauung/ Religion wider.
Im Islam ist es ganz klar und eindeutig. Das bewusste Einverständnis der Frau wird gefordert, wenn geheiratet wird. Ansonsten ist die Ehe nicht gültig.
Schwarze Schafe gibt es überall. Die Taten dieser Schafe einer Religion unter zu schieben ist nicht nur unfair. Vielmehr nutzt sie niemandem und schürt nur Hass und Unsicherheit innerhalb der Gesellschaft.
Aber bei „muslimischen“ Tätern kann man, so zeigt uns die Presse unaufhörlich, nunmal eine Ausnahme machen. Da kann nur der Islam der Grund für die kriminelle Handlung sein. Diese Doppelmoral. Unmöglich!
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Man darf die Schuld nicht nur bei den Medien allin suchen. Die meisten muslimischen Migranten kommen nach Europa nicht, um den Islam zu verbreiten oder auch nur nach den islamischen Regeln zu leben, sondern weil sie mit der irrigen Vorstellung leben, die wohlhabendn westlichen Länder seien das Paradies auf Erden, und sie könnten dort tun und lassen, was sie wollen, ohne sich an irgendwelche Gesetze halten zu müssen. Solche Leute geben mit ihrem Fehlverhalten ein Zerrbild vom Islam und schaden damit jenen Muslimen, die dieses Bild zu korrigieren versuchen.
Selamun aleykum!
Ich muss dem Bruder ABUD Recht geben, weil viele Emigranten mit islamischer Herkunft,in erster Stelle null Ahnung von eigener Religion haben, zweitens diese Leute sind einfach nur Traditionalisten und die Tradition hat in meisten Fällen nichts mit dem Islam zu tun!! So können wir sehen, dass viele von denen asoziales Benehmen an den Tag legen. Sie sind sehr gewalttätig, betrügen in jeder Art und Form, und das wird leider dem Islam zugewiesen. Dieses Problem kommt meist von den Eltern, die sehr ignorant sind, dass heisst, sie verfügen über keinerlei Kenntnisse über deren Religion somit ist ein Scheitern an Erziehung vorprogramiert.
We aleykum selam
die absicht ist die psyche der menschen zu beeinflussen in dem man den Islam immer nur (bzw. oft um nicht zu pauschalisieren) in negativen zusammenhängen erwähnt.
für angehörige anderer religionen findet man immer ausreden z.B. …hatte eine schwierige kindheit oder … gestörte persönlichkeit …
SubhanAllah, es passiert momentan so viel merkwürdiges auf der Welt, man könnte meinen, früher gab es so etwas noch nicht. Oder früher wurde nur nicht drüber berichtet ? Allahu alam.
Bei gmx wurde dieser Bericht auch ins Forum gestellt und obwohl klar ist, daß das allein schon wegen des Schweins als Brautgeschenk nichts mit Muslimen zu tun hat, wurde ständig auf Muslime eingedroschen.
Zwangsheirat, Jugendkriminalität, Kopftuchzwang, Drogendealer, Polygamie, Analphabetentum, Frauenunterdrückung, Ehrenmord, Töten aller Juden und Christen, Sozialschmarotzer, Gebärmaschinen und weitere Klischees wurden heiß diskutiert und in großer Übereinstimmung den Muslimen unterstellt.
Die Forenschreiber bestärkten sich gegenseitig in ihren aberwitzigen Vorstellungen und fühlten sich als “Kenner” weil die Medien ja nur die Spitze des Eisbergs ans Licht bringen.
Was soll man dazu sagen?
Wir können nichts weiter tun als die Bittgebete zu verstärken und jede Woche 5 Euro (oder sogar 1 € pro Tag) für die Dawa-Arbeit sprenden.
Möge Allah der Allerhöchste uns dabei unterstützen. Amin.
Natürlich ist es ungerecht, wenn bei uns immer gleich die muslimischen… steht. Aber das kommt auch daher, weil bei uns die Religion viel mehr im Lebensmittelpunkt steht, als bei den meisten Christen hier. Schaut euch doch mal die muslimischen Jungs in den Großstädten an. Benehmen sich schlecht, aber hauptsache mal einen grossen Allah Anhänger an der Kette dran. Ich meine nicht 100% sind so, aber 95% bestimmt. Astafirughla… we salam von Yasmina
As salamu alaikum wa rahmatullah,
ich muss den ehrenvollen Geschwistern EAGLE und ABUD leider widersprechen. Einige muslimische Immigranten bieten den Medien zwar reichlich Stoff, um ein schlechtes Bild vom Islam zu kreieren, aber sie sind dennoch nicht die Ursache für diese Hetze. In Europa versuchst man nämlich schon seit eh und je den Islam zu dämonisieren. Es wurden schon anti-islamische Bücher geschrieben, noch lange vor der Ankunft der ersten Einwanderer aus den sogenannten islamischen Ländern. Dass diese Stigmatisierung in der heutigen Zeit scheinbar ihren Höhepunkt erreichen will, liegt wohl eher an der wachsenden Anzahl der Menschen, die den Islam praktizieren wollen, ob nun ursprünglich muslimisch oder zum Islam konvertiert. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Es wird doch primär über jene gehetzt, die den Islam nach vorne bringen wollen und diese wundervolle Religion richtig praktizieren. Ein bestes Beispiel ist die Moscheen-Razzia, die neulich stattfand.
Man kann also keineswegs behaupten das Fehlverhalten einiger muslimischer Bürger hätte diese Propaganda in Fahrt gebracht. Vielmehr schwenken die Medien ihre Kameras doch bewusst auf die Fehler unwissender Muslime, um den Menschen ein falsches Bild vom Islam zu präsentieren. Wohlwissend, dass es sich hier um Ausnahmen handelt und nicht um die Regel.
Der Islam ist die größte Bedrohung für die egozentrische, scheinheilige und utopische Weltanschauung Europas. Das ist der wahre und einzige Grund für diese abscheuliche Hetze.