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Monats-Archive: Februar 2010

Halal-Burger als Diskriminierung

Neulich wollte ich meinem Magen in einem Restaurant was gutes gönnen. Ein Steak. Vergeblich suchte ich auf der Menükarte nach dem begehrten Steak. Doch die hatten dort nur Zucchinisuppe, Tofu, Reis auf Tomatensoße und anderweitig gedünstetes oder blanchiertes Gemüse. Aber kein Steak. Was ist das denn bitte für eine dreiste Diskriminierung?! Mich als Nicht-Vegetarier einfach auszugrenzen?! Mein Anwalt wurde selbstverständlich eingeschaltet!

Klingt etwas abstrus, nicht wahr?

Aber so ähnlich kann man den “Skandal“ der derzeit in Frankreich für Aufruhr sorgt beschreiben.

Die französische Fast-Food-Kette Quick bietet nur noch Halal-Fleisch an.
Daraufhin zeigte die Stadtverwaltung in Roubaix die Imbisskette an. Das sei ja schließlich eine Diskriminierung der restlchen Bevölkerung mit anderen Essgewohnheiten!

Damit hat Frankreich nun wirklich beinahe fast den Gipfel der Absurditäten erreicht. Die ganzen abnormen Entwicklungen, die in den letzten Jahren und Monaten zu beobachten waren, deuten allesamt auf das Ergebnis einer von der Politik und den Medien erfolgreichen Panikmache hin, die sich nun in einer Wahnvorstellung manifestiert: „Die Präsenz von ca. 8 Millionen Muslimen im eignen Land ist uns zu viel. Sie macht uns Angst. Wir werden „islamisiert“ und das müssen wir auf jeden Fall stoppen. Wenn wir jetzt auch noch zulassen, dass Muslime bestimmen, was wir essen, haben sie endgültig gewonnen.“

Doch keine Angst Frankreich. Quick lässt sich doch nicht von Muslimen diktieren, was sie zu verkaufen haben und was nicht. Sonst hätten sie auch Alkohol aus ihren Sortiment verbannen müssen, welcher eindeutig nicht halal ist.

Und das ist nun wirklich nicht der Fall. Die Fast-Food-Kette hat einfach nur rein ökonomisch gehandelt. Wenn der Großteil der Kundschaft Halal-Fleisch wünscht, dann ist diese Umstellung einfach nur logisch. Die Aufregung der Stadtverwaltung ist absolut übertrieben.
Es sind nicht die Halal-Burger, die ein weiteres "Entfremden und Entfernen der Kulturen" bewirken, sondern die maßlose und überspitze Reaktion der Stadtverwaltung.

 

Quellen:
http://derstandard.at/1266541004573/Islam-Konform-Burger-sorgen-fuer-Aerger
http://diepresse.com/home/panorama/welt/540943/index.do

http://www.shortnews.de/start.cfm?id=817218

Der Angst-Faktor

Man geht zwar immer von den sogenannten „mündigen“ Bürgern aus, aber die Realität ist doch zumeist ganz anders. Wie im Falle der Volksabstimmung der Schweiz über das Minarett-Verbot! Der Faktor "Angst vor dem Unbekannten bzw. vor dem Islam" wurde in diesem Fall massiv ausgenutzt und vorsätzlich verstärkt.

Wir Menschen sind leicht von äußeren Faktoren und Umständen zu beeinflussen. Diese Tatsache benutzt z.B. ein Versicherungsmakler um seine Kunden zu „angeln“. Wie mit der Frage eines Versicherungsvertreters an meinen Vater: „Denken Sie nicht an die Zukunft Ihres Kindes?“ Wobei er nach der Antwort meines Vaters : „Nein, das ist sein Problem!“ ,nicht wusste wie es ihm geschieht. Somit wurden wir den nervigen Makler los. In diesem Beispiel nutzte der „smarte“ Verkäufer den Faktor „Angst vor der Zukunft“ aus.

Wie schon gesagt, die Gefühle des Menschen werden immer wieder ausgenutzt, um sich ein Vorteil zu verschaffen. So war es auch mit dem „Minarett-Verbot“. Die Mehrheit der schweizer Bevölkerung hatte in sich die Angst vor dem „Unbekannten“, was der Mensch im Allgemeinen „von Natur“ aus hat.

Und genau diese Unsicherheit der Bevölkerung machten sich die „Dialektiker“ unserer Zeit zu Nutze, in dem sie diese durch "Anti-Minarett-Plakate" bewusst verstärkten.

Diesen "Erfolg" erlangten sie durch den Mangel an „Kooperation und Dialog“ und absichtliche Verzerrung des Islam in der Gesellschaft.

 

Artikel von Abu Nur

Warum hast du Angst über den Islam zu sprechen? Sei proaktiv!

 

Beatrix entscheidet auf Neuwahlen – Geert Wilders hat gute Chancen

Königin Beatrix hatte die vergangenen zwei Tage mit politischen Beratern und den Vorsitzenden der Parteien nach einem Ausweg aus der jüngsten Krise gesucht. Die Drei-Parteien-Koalition von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende war wegen eines Streits über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes am Samstag zerbrochen. Das Kabinett konnte sich nicht einigen, ob die rund 2000 niederländischen Soldaten wie geplant bereits in diesem Jahr abgezogen werden sollen. Die NATO hatte die Niederlande um eine Verlängerung des Einsatzes über den geplanten Abzugstermin im August hinaus gebeten.

Niederländische Medien berichteten derweil, Balkenende schließe eine Koalition seiner Partei Christdemokratischer Appell (CDA) mit der "Partei für die Freiheit" (PVV) des Anti-Islam-Populisten Geert Wilders nicht aus. Einen Aufruf der sozialdemokratischen PvdA an den CDA, auf keinen Fall mit Wilders zusammenzuarbeiten, wies Balkenende zurück. "Wir schließen niemanden von vornherein aus", sagte er im Fernsehen.

Zwar wird es voraussichtlich zu keiner Verlängerung des Afghanistaneinsatzes kommen, jedoch Geert Wilders hat schon diverse Vorschläge auf seinem Tisch liegen, die er bei den Koalitionsverhandlungen besprechen wird.

 

Was kann unsere Niederländischen Brüder und Schwestern erwarten:

  • 5-jähriger Einwanderungsstopp für Muslime, Verbot doppelter Staatsbürgerschaften.
  • Staatliche Maßnahmen gegen die "Islamisierung" der Niederlande
  • Eingrenzung der Freiheiten für Muslime
  • Betonung der christlichen, jüdischen und humanistischen Kultur in der niederländischen Verfassung
  • Keine neuen EU-Beitritte, im Falle des Eintritts der Türkei Austritt der Niederlande
  • Verbot des Kopftuches im Staatsdienst, Burka-Verbot in der Öffentlichkeit.
  • Verbot der Errichtung weiterer Moscheen und Koranschulen
  • Einbürgerung nur nach 10 Jahren Aufenthalt, in denen die Einwanderer gearbeitet haben und nicht kriminell waren
  • Einführung von "Umerziehungslagern" (Bootcamps)

Ein allgemeiner Rechtsrutsch der Niederlanden, was sich auf alle Ausländer und besonders auf Muslime auswirken wird

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Partij_voor_de_Vrijheid 
http://www.flickr.com/photos/erensdh/3658391617/

http://www.n-tv.de/politik/Niederlande-waehlen-am-9-Juni-article743721.html

The New Muslim Army in Bonn! Azan auf der Straße

 

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Jede Woche ein neuer Promi, heute: Sebastian Deisler

 

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barakallahu fiekum an Dajjal.TV für das Video

Der Flyer vom Video hier:

Dawa-News

DajjalTV

Weitere Flyer:

Die Wahrheit im Herzen

 

Wenn ihr auch super Motive habt für solche Flyer, dann schickt sie uns zu und die besten kommen inshallah online

Beten? Wär mir zu anstrengend!

Letztens hatte ich ein ganz nettes Gespräch mit einer Kommilitonin.
Sie hatte mir erzählt, dass sie einmal während sie auf ihren Bus gewartet hatte, einen Mann dabei beobachten konnte, wie er seinen Teppich an der Bushaltestelle ausrollte und einfach betete. Sie meinte, dass sie das total beeindruckt habe, da sie so was sonst nur im Fernsehen gesehen hatte. Dann fragte sie mich, ob ich denn auch bete und wie das eigentlich genau funktioniert.

Wir unterhielten uns und ich erklärte ihr das Gebet, zeigte die einzelnen Bewegungen. Ich erzählte ihr, dass es bestimmte Gebetszeiten gibt und dass das Gebet für jeden Muslim verpflichtend ist. Also einfach alles von A-Z .

Sie war fasziniert, doch ihr Résumee war letztlich, dass ihr das zu anstrengend und zeitaufwändig sei, fünf Mal am Tag zu beten. Das sei wie ein „Full-Time“ Job, den man sich in unserer Zeit ja gar nicht leisten könne.

Wir konnten uns leider bisher nicht mehr über diesen Punkt unterhalten, aber seitdem schwirrt mir ein Gedanke im Kopf: Stellt euch einmal vor, es gäbe das Gebet nicht?

Das wäre schrecklich, oder?

Das Gebet, die zweite Säule des Islam, wurde uns von Gott, dem Allmächtigen, dem Barmherzigen zur Pflicht auferlegt. Unbestreitbar. Ein aufrichtiger Muslim kommt dieser Pflicht ohne Wenn und Aber nach. Heutzutage aber werden Pflichten in unserer Gesellschaft als anstrengende Zwänge aufgefasst. Viele belächeln einen auch, wenn man sagt, dass man betet. Es wird als Zeichen der Schwäche angesehen, sich so einer Aufgabe, im wahrsten Sinne des Wortes, zu beugen.

Gewiss, ist das Gebet zwar ein Muss, aber nicht unser Schöpfer braucht die Gebete, sondern wir Menschen. Der wahre Sinn des Gebetes ist ein anderer. In erster Linie ist das Gebet aber eine Art "Zwiesprache mit dem Schöpfer", die die Quelle der Kraft, Ruhe und der Balance ist. Aus dieser Quelle schöpft der Muslim immer wieder neue Hoffnung, Demut, Geduld, Gelassenheit und Lebensfreude. Gleichzeitig ist es auch eine Rückzugsmöglichkeit, für einige Minuten sich aus der vergänglichen Welt zu verabschieden, seine Gedanken und Taten zu reflektieren und sich nur auf Gott zu konzentrieren.

Man kann es auch als einen „Constant Reminder“ betrachten. Wenn man betet und sich bewusst macht, dass man später ein „Treffen mit Gott“ hat, kommt man erst gar nicht auf die Idee, Dummheiten zu machen. Ein wahrer Muslim, der die Süße des Glaubens geschmeckt hat, wird das Gebet niemals unterlassen, weil es ihn von Gott nur noch weiter entfernen und entfremden würde.

Sogar wenn wir das Ganze linguistisch betrachten, stellen wir fest, dass das arabische Wort "Sila" (die Verbindung) und "Salah" (das Gebet), die einen ähnlichen Stamm haben (s-l-h), eine logische Ergängzung bilden. Das Gebet ist somit die direkte Verbindung des Muslims mit seinem Schöpfer. Es ist wirklich die reinste Form der Verehrung.

Im folgenden Video, manifestieren sich für uns, all diese zuvor genannten Punkte, auf das Äußere eines Bruders, der in den letzten 10 Nächten des Ramadan in der Moschee unseres Propheten Mohammed , Frieden und Segen auf ihm, in Medina das freiwillige Nachtgebet (Tahajjud) verrichtet.

Es ist erstaunlich mit welch einer Sicherheit und einem Gleichgewicht er sein Gebet verrichtet. Schaut euch an, welche Kraft er schöpft um Gott nahe zu sein und Ihn mit voller Demut und Ehrfurcht zu preisen. Die Verbindung zu seinem Schöpfer gibt ihm die Gewissheit, dass mit Gottes Allmacht und Weisheit der Mensch alle Hindernisse überwinden kann und alle Handlungen möglich sind.

Und jetzt frage ich dich: Wie ist DEINE Verbindung zu deinem Schöpfer? Was BEDEUTET dir das Gebet?

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Symposium von IZRS in Zürich 14.2.2010

Am 14.2.2010 fand in Zürich das vom IZRS (Islamischer Zentralrat Schweiz) organisierte Symposium statt. Alhamdulillah, etwa 700 Teilnehmer waren dabei. Ich – als Mitgründerin von Muslimnet.org – konnte diesmal leider nicht teilnehmen, möchte mich aber trotzdem dazu äußern, insbesondere zu den veröffentlichten Schlagzeilen in unseren Schweizer Zeitungen.

Wie immer ganz vorne dabei ist die kostenlose Zeitung "20 Minuten", welche sich in letzter Zeit viele ziemlich negative Berichte gegen Muslime leistet. Als zweites kommt der Tagesanzeiger.

Der Bericht in "20 Minuten", ist wie erwartet so negativ wie möglich gestaltet, kommen doch darin Sätze vor wie

Zitat:Die verschleierten Frauen beten einen Stock höher – denn es herrscht «strikte Geschlechtertrennung».

Damit will man wohl betonen, wie die ach so armen Muslimas behandelt werden. Ihr da draußen! Habt ihr euch schon mal überlegt, dass wir uns so wohlfühlen? Ich jedenfalls finde die Geschlechtertrennung gut, früher gab es das ja auch in Europas Schulen!

Weiter liest man Wörter wie "Islamisten, verschleierte Frauen, bärtige Männer"…
Hm, mein Vater, ein Nichtmuslim, trägt auch Bart, muss er in Zukunft fürchten deswegen angegriffen zu werden? :-) Es gibt (leider) auch viele Muslime ohne Bart, aber ob die deswegen weniger praktizierend, respektive "gefährlich" sind, bezweifle ich stark. Ebenfalls muss eine Muslima ohne Kopftuch nicht "harmloser" sein als eine verschleierte Frau. Aber eben, so weit kann "man" nicht denken.

Dann wird das Bild gezeigt, des "armen kleinen Mädchens" welches schon in seinem Alter ein Kopftuch tragen muss. Hat man das Mädchen gefragt? Ich denke nicht. Ich kenne Mädchen, die sind etwa im selben Alter und wollen das Kopftuch tragen! Warum? Weil die Frauen des Propheten Muhammeds s.a.s ein Kopftuch trugen und die anderen Frauen damals auch und weil sie danach handeln wollen. Alhamdulillah (Gott sei dank).

Zitat:Es waren vorwiegend versöhnliche Töne zu hören

Versöhnliche Töne? Warum, haben wir mal was anderes gesagt, als dass wir Frieden möchten? Als dass wir diskutieren möchten? Aber zumindest ist "versöhnlich" schon mal irgendwie positiv zu verstehen.

Der Zentralrat wolle sich unter anderem auch für einen Fatwa-Rat einsetzen, und auch dafür islamische Schulen und Moscheen zu schaffen.

Zitat:Den Juden würden auch eigene Schulen und Gebetsstätten zugestanden. «Aber wenn wir Muslime davon sprechen, dann heißt es sofort, wir schafften Parallelgesellschaften

Wie recht ihr habt, Brüder! Mormonen dürfen Tempel bauen mit einer großen Kuppel (die in Zollikofen leuchtet sogar im Dunkeln), Juden haben eigene Schulen, Gebetsstätten etc. und sind schon lange "integriert", wir Muslime sind die schwarzen Schafe, müssen den Kopf hinhalten für "sogenannte Muslime" die Schlimmes tun und es mit dem Islam rechtfertigen (was falsch ist!) und müssen tagtäglich um unsere Rechte kämpfen.

Ist das korrekt?
Dabei gibt es auch unter den anderen Religionsangehörigen solche, die Schlimmes tun, sogar gegen Menschenrechte verstoßen, Menschen unterdrücken und peinigen (Stichwort Palästina) usw…

Wo ist da der Unterschied? Ich bitte alle Leser und Leserinnen, egal ob Muslim oder nicht, darüber nachzudenken, was Gleichberechtigung eigentlich bedeutet. Gerade hier in unserer einstmal "neutralen" Schweiz und auch sonst wo.

Wenn ein Christ etwas Verbotenes und absolut Schlimmes tut, gibt man diesem Menschen Schuld, aber nicht dem Christentum. Dieses Recht gilt auch für uns Muslime und alle anderen Religionen. Punkt.

Moschee: Zielscheibe für islamophobes Gedankengut

Eine Moschee ist ein Raum in dem Muslime Gott gedenken, ihre Gebete verrichten, den Koran lesen, islamische Unterrichte und Sprachkurse gehalten werden. Ein Zentrum der sozialen Aktivitäten, der sozialen Infrastruktur- und Bildungsstätte, ein Ort der Gemeinschaftlichkeit und interkulturellen-interreligiösen Austausches.

Derzeit bietet dieser Ort noch eine weitere Funktion: Die Leinwand für islamophobe Hirngespinste.

Teilhaben dürfen wir an diesen Gedanken auch noch:
„Muslims go home“ and „the enemy“ war am Mittwoch, den 10.Februar dieses Jahres an der Außenwand des Al-Farooq Islamic Center in Nolensville (Amerika) zu lesen.
Auch hinterließen die Täter folgende Botschaft: „Muslime sind Freunde des Satans und sie sind hier, um die USA und Israel zu zerstören.“

(Ein kleiner Denkzettel: "Fragt euch mal warum nur USA und Israel?")

Ähnliches geschah auch in Frankreich. Am 08.02.2010 war die Große Moschee von Saint-Etienne (Loire) Ziel der islamophoben Auswüchse. Bildlich sah ihr „Kunstwerk“ diesmal wie folgt aus : überall Hakenkreuze und Schriften wie „Heil Hitler“, „sales nègres“ (schmutzige Neger) , „pas d’arabes ici“ (Hier keine Araber) und „on vous aura“ (Wir kriegen euch).

Nach dem Schock haben die Verantwortlichen der Moscheen aus diesen schrecklichen Vorfällen eine Konsequenz gezogen:

In Nolensville fand heute (13.02.2010) in der Moschee eine Informationsveranstaltung statt. Alle Menschen der Stadt wurden eingeladen, um über Missverständnisse, Vorurteile und den islamischen Glauben im Allgemeinen aufzuklären.

Die Moscheeleitung der Großen Moschee in Frankreich ruft für den 14.Februar zu einer großen Versammlung vor der Moschee auf, um auf die stetig
wachsende Islamophobie in Frankreich, die sich derzeit in Form von Schändungen von Moscheen und islamischen Friedhöfen zeigt,
aufmerksam zu machen und die französische Regierung dazu aufzufordern, die Islamophobie als Problem im Parlament anzusprechen.

Frankreich muss endlich die irrationale Debatte über die „nationale Identität“ einstellen. Sie hat bisher nur Schaden gebracht.
Auch die Hetze in den Medien muss endlich ein Ende haben, denn sie ist die Plattform für dieses islamophobe Gedankengut.

Wir verdienen alle Respekt. Und das muss unabhängig von unserer Religion geschehen. Jeder sollte das Recht haben unser aller Schöpfer in Frieden anzubeten und nicht durch solche anti-islamischen Verächtlichkeiten gestört zu werden.

Quellen:
http://www.lexpress.fr/actualite/societe/profanation-de-la-mosquee-de-saint-etienne_847404.html
http://www.lexpress.fr/actualite/societe/profanation-de-la-mosquee-de-saint-etienne_847404.html
http://www.crcm-ra.org/modules.php?name=News&file=article&sid=1272
http://www.wsmv.com/news/22549381/detail.html

http://www.foxnews.com/story/0,2933,585537,00.html

„Willkommen in der Schule- aber bitte „kopftuchfrei“!“

Ding- dang-dong. Der uns uns alle wohlbekannte Ton. Die Schulklingel. Schüler rasen von den Gängen in die Klassen. Der Streber sitzt schon an seinem Platz. Der Klassenclown macht noch einige Grimassen und der Coole schaut um sich herum. Ja die Schule. Hat ja schon was an sich—Menschen so unterschiedlich wie sie nur sein können, bilden eine Einheit. Die Klasse. Durch ihre Verschiedenartigkeit gibt jeder Einzelne der Klasse einen gewissen Charakterzug. Da wäre der Skater, die Modebewusste, der Alternativler, der Vegetarier, der Punk und neuerdings auch die Emos. Jeder geht seinen eigenen Weg. Jeder ist auf seine Art anders. Und das ist nichts Schlechtes, sondern ein Zeichen der Individualität und der freien Persönlichkeitsentfaltung und Selbstbestimmung, die auch von der hiesigen Gesellschaft stets gefordert wird.

Doch Stopp. Wenn ein Mädchen, welches zufällig auch Muslima ist, sich für ihren Weg entscheidet und dabei ein Kopftuch eine Rolle spielt, werden, wie im derzeitigen Falle in Düsseldorf, all diese obengenannten Werte plötzlich beiseite gelegt.

Sie darf das nicht. Das können wir nicht zulassen. Sonst sind doch nicht mehr alle Schüller gleich. Und eine Botschaft darf sie außerdem auch nicht senden. Sie muss sich anpassen und sich „unauffällig“ kleiden.

Anpassen? Unauffällig kleiden? Botschaften senden?

Doppelmoral lässt grüßen.

Denn, an wenn soll sich die Muslima anpassen?
Es dürfen sich doch alle individuell kleiden—oder gilt es für alle, bis auf das kopftuchtragende Mädchen? Alle dürfen anders sein, außer ihr?

Unauffällig?
Wie definiert man unauffällig? Ist beispielsweise eine Irokesenfrisur tatsächlich "unauffälliger"?

Botschaft?
Wenn eine Muslima ein Kopftuch trägt, so bezweckt sie nur eines: die Erfüllung ihrer religiösen Pflicht. Auch wenn man eine Botschaft, in das Kopftuch hineininterpretieren will, so ist es Schülern gestattet „Botschaften“ zu senden. Ein Schüler darf sich zu seinem „grünen“ Leben, seiner Liebe zu „Jesus“ und seiner Abneigung gegen „Krieg“ auf T-Shirts und Buttons bekennen. Das war und sollte auch kein Problem sein.

Hier können wir bespielsweise einen „typischen“ Emo sehen.
Welche Botschaft sendet denn sein Äußeres?
Aber, bei bei solchen Leuten, würde ein Lehrer niemals auf die Idee kommen, sie wegen ihrer Kleidung aus der Schule zu schicken, ganz gewiss nicht.

Wieso muss man aber den Kleidungsstil einer Muslima zum Problem machen? Es ist echt lächerlich, was für eine Debatte man wegen eines Stück Stoffes führt!
Wieso brandmarkt man die Muslima durch diese Diskussionen zum Menschen zweiter Klasse? Anders kann ich es leider nicht bezeichnen. Wenn anderen Schülern das Recht für eine individuelle Kleidungsordnung und der freien Ausübung der eigenen Weltanschauung widerspruchslos eingeräumt wird, und man bei der Muslima jedoch in Erwägung zieht, ihr diese zu entziehen, dann ist das doppelzüngig und bigott.

Dass es zu solchen sinnlosen Diskussionen, die nichts bringen, außer die Muslima unter gewaltigen psychischen Druck zu setzen, kommen muss, soll mal einer verstehen!

[update] Aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du auch ein Haus bauen!

 

Nachdem der Vortrag von Bruder Pierre Vogel seitens des Brückenforums abgesagt wurde,
beschließen die Brüder von EinladungzumParadies den Vortrag ganz einfach nach draußen zu verschieben.
Auf der Seite von EZP-News ist nun folgendes über den Vortrag am 20.02.2010 zu lesen:

Wir lassen uns nicht aufhalten!

Der Vortrag am 20.2. in Bonn findet nicht in der Halle statt, dafür aber draussen! Und das ist sicher!

Die Herrschaften von Pi-News haben sich die Mühe gemacht und haben den Bonner Hallenbesitzer solange belästigt und mit Lügen manipuliert bis dieser den Vortrag der am 20.2. hätte stattfinden sollen, vor Angst absagen musste.

Wir lassen uns nicht unterkriegen und kommen trotzdem!

Zusätzlich erreichte das EZP Team in diesem Zusammenhang eine Email, in welcher  EZP vorgewurfen wird, sie würde den Terrorismus  in Afghanistan und Palestina finanzieren. Zusätzlich wird behauptet  Abu Hamza wolle Frauen und junge Männer entrechten! Aufgrund dieser Hetze und Lügen hat der Hallenbesitzer den Vortrag abgesagt! Verstand besitzen die “Stefan Herre Marionetten“ in ihrer Verzweiflung dem Anschein nach nicht, denn dies war eine wunderschönes juristisches Eigentor.

Ausserdem muss man sich die Frage stellen, warum versucht man einen Vortrag zu verhindern der gegen Terrorismus spricht?

Diese Frage ist schnell beantwortet! Die Pi-Islamophoben sind schwer verzweifelt und sie sind sich anscheinend bewusst, das ihr Wirken gegen den Islam keine Früchte trägt. Bleibt ihnen nichts anderes Übrig als mit unfairen Methoden zu arbeiten! Doch dies tut nichts zur Sache wir werden dort sein!

Und eins sollten alle Islamophoben da draussen wissen! Niemand wird uns Aufhalten können, neimand wird Abu Hamza aufhalten können, niemand wird EZP aufhalten können keiner wird den Islam aufhalten können, den ALLAH`s  Entscheidung steht fest!

Khaled ibn Al Walid ( Das Schwert ALLAH´s) möge er ALLAH wohlgefallen schrieb an den persischen Befehlshaber Hurmuz:“Nimm den Islam an, und Du bist sicher. Tust Du es nicht dann Stimme zu die Gizya zu bezahlen, oder Du wirst es zu bereuen haben! Ich führe gegen euch ein Volk das den Tod so liebt wie Ihr das Leben!“

Und seid euch bewusst mit wem ihr es zu tun habt!

Wir kommen in Frieden und bringen die Wahrheit!

 

Draußen findet der Vortrag statt.
Insha'Allah wird er somit noch erfolgreicher, kommt bitte zahlreich, alleine die Anwesenheit ist ein Protest.
Bereitet euch außerdem auf Lärmbelästigung seitens der PI-Fraktion vor. Das wird ein sehr interessanter Tag inshaAllah.

Good News: Muslim gewinnt Diskriminierungsklage in Schweden

Im Jahre 2006 wurde Alen Malik Crnalic vom der Stockholmer Arbeitsagentur aus dem Trainingsprogramm für Arbeitslose raus geworfen, weil er sich während des Vorstellungsgesprächs für ein Praktikum geweigert hatte, einer Frau die Hand zu schütteln. Er begründete sein Verhalten natürlich mit seiner Religion und signalisierte ihr stattdessen nur eine Begrüßung, indem er seine rechte Hand auf seine Brust legte.

Daraufhin verklagte Alen Malik die Arbeitsagentur und am 09.02.2010 gab ihm das Gericht recht . Nun wurden ihm 6.700 Dollar Entschädigung wegen der religiösen Diskriminierung zugesprochen.

Quellen:
http://www.stockholmnews.com/more.aspx?nid=4787

http://news.oneindia.in/2010/02/09/sweden-muslim-man-wins-handshake-case.html

Islamhasser verhindern Auftritt von Pierre Vogel in Bonn

Während momentan Emails herumkursieren, in denen Bruder Abu Hamza von den eigenen "Brüdern" diffamiert wird.
Arbeiten auch die offiziellen Islamhasser gegen ihn.
Der Islam wird von allen Seiten versucht zu zerstören, von innen von außen von rechts und von links!

"Tanzen für Studenten", "Salsa Party" und "ein heißer Flirt", all das wird stattfinden im BrückenForum.
Was dort voraussichtlich nicht stattfinden wird, ist der Vortrag von Pierre Vogel um den Islam vom Terrorismus frei zu sprechen.
Auf dem Screenshot ist zu erkennen, dass der Vortrag ausfallen wird, eine Begründung lässt noch auf sich warten, aber im Lager der Islamhasser von Pro NRW wird schon kräftig gefeiert.
 

"Schwere Niederlage für den wahabitischen Hassprediger Pierre Vogel: Seine für den 20. Februar 2010 im Bonner “Brückenforum” geplante Veranstaltung zum Thema “Wie steht der Islam zum Terrorismus?” wird nicht stattfinden. Bonner Islamkritiker hatten die Betreiber des Brückenforums auf die Hintergründe des Referenten hingewiesen, woraufhin der Auftritt Vogels sofort abgesagt wurde."

Während die Muslime den Dialog mit den Nichtmuslimen suchen und versuchen aufzuklären, dass Islam mit Terrorismus nicht zu tun hat. Während Muslime versuchen den Leute aus den eigenen Reihen, die zum Terrorismus neigen, wieder für den wahren Islam zu gewinnen, versucht man uns das Wort zu verbieten!
Islam ist schlecht, das ist Fakt, darüber wird nicht gestritten und jeder Muslim ist sowieso Terrorist.
Einen Muslim müssen wir dazu nicht befragen. Punkt.

So kann es nicht weitergehen, wir wollen uns äußern zu unserer Lage, aber wir dürfen es nicht.

Ich bin mir sicher, der Veranstaltungsort wird geändert und der Vortrag wird trotzdem stattfinden.
Außerdem bin ich auf die Stellungnahme des Brückenforums gespannt.

Macht Du'a, dass die Veranstaltung stattfinden und ein Erfolg sein wird!
Macht Du'a, dass wir gestärkt aus solchen Situationen gehen werden!
 

 

Update

Beschwerden bitte hier schreiben:

Brückenforum: kk@bn-musik.de

Pro NRW: http://prowaehlen.wordpress.com/2010/02/11/islamisten-vortrag-im-bruckenforum-verhindert/#comment-13

Und schon wieder: Schändigung einer Moschee in Frankreich

Vor genau zwei Monaten berichtete Dawa-news bereits von der Schändung der Bilal-Moschee in der französischen Stadt Castret.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ( 31.01.2010) wiederholte sich das ganze Spektakel- doch diesmal an einer Moschee in Crépy-en-Valois.

Islamophobe Slogans wie "Islam hors d'Europe" (Islam raus aus Europa), "Islam dehors"( Raus mit dem Islam), "la France aux Français" (Frankreich den Franzosen), sowie ein keltisches Kreuz und die französische Flagge verschandelten die Eingangshalle und die Außenfassade der Moschee.

Diese Ereignisse sind bedrückend, zumal sie sich jetzt auch noch innerhalb kürzerster Zeit wiederholen.
Aber man kann sich ja fragen, ob die aktuellen Geschehnisse in Frankreich, die laufenden Diskussionen rund um den Islam, sowie das Aufsetzen von absurden Gesetzesvorlagen für Muslime, einzelne Bürger eventuell zu solchen Handlungen ermutigt? Und sind die Slogans nicht etwa vergleichbar mit den Botschaften die Frankreichs Politiker derzeit senden?


Quellen:
http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2010/02/01/01011-20100201FILWWW00182-inscriptions-islamophobes-dans-l-oise.php

http://www.lepost.fr/article/2010/02/01/1917890_oise-des-inscriptions-islamophobes-sur-un-lieu-de-culte-musulman.html

„Weil ich Jihad heiße, darf ich nicht zum Arzt!“

In Donaueschingen ( Baden-Württemberg) verweigerte eine Ärztin die Behandlung eines Jungen.
Warum? Nun ja, der Junge hat sich den falschen Namen ausgesucht. Er heißt Jihad.

Skandal! Soweit ist es schon gekommen. Man verweigert einem Menschen die medizinische Behandlung, weil der Name nicht passt.

Ich kann das nicht verstehen. Wieso konzentriert man sich derzeit nur auf Äußerlichkeiten. Das Kopftuch, der Bart, die Burka…und nun auch der Name.

Wieso sieht man nicht mehr den Menschen?
Hier geht es um einen Menschen, der eine medizinische Behandlung gebraucht hat. Aber nein. Das ist Nebensache, schließlich ist das ein Muslim, der auch noch einen Namen trägt, von dem man mal irgendwo, in den "verlässlichen" Medien gehört hat, dass er eine „schreckliche“ Bedeutung habe.

Ja und. Es ist ein Name. Liebe Ärztin, wäre ein kleiner Junge namens Adolf zu ihnen gekommen, hätten Sie diesen auch abgelehnt?

Was mich an diesem Vorfall am meisten stört, ist die Berichterstattung und der Aufbau der Artikel.

Man versucht in allen Artikeln, mehr oder weniger, das Verhalten der Ärztin zu entschuldigen, indem man erklärt, dass der Name von bösen „Islamisten“, „Fundamentalisten“ und anderen „Fanatikern“ negativ ausgelegt wird. Somit wird dem Leser natürlich klar, warum die Ärztin Angst hat. Die arme Frau.

Und der einzig Schuldige ist der Junge mit seinem Namen. Oder auch die Eltern, die diesen ausgesucht haben. Andere behaupten auch, dass das Standesamt mitschuldig sei. Ja, warum eigentlich? Wie konnte das Standesamt einen solchen Namen überhaupt zulassen, fragen sich etliche Leser.

Obwohl hier eindeutig ist, dass die Ärztin aus blinden Vorurteilen gehandelt hat, sucht man Entschuldigungen für sie. Unglaublich!

Ganz bewusst, werde ich hier nicht die Bedeutung von „Jihad“ auslegen oder gar erklären.
Denn auf dieses Spiel werde ich nicht hereinfallen.
Wir müssen uns nicht stets rechtfertigen. Vor allen Dingen dann nicht, wenn wir nichts getan haben.

Es geht hier nur um die Tatsachen. Eine Ärztin verweigert aufgrund von Vorurteilen die Behandlung eines Patienten. Das ist ganz einfach gesagt absoluter Rassismus. An dieser Stelle zitiere ich Wolfgang Benz, Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, und stimme ihm vollkommen zu wenn er sagt : "Das sind symbolische Kriege gegen Menschen einer bestimmten kulturellen und religiösen Zugehörigkeit. Da soll eine Gruppe von Menschen ausgegrenzt werden."

Und mit diesem Rassismus müssen wir uns auseinandersetzen. Es ist nun wirklich an der Zeit, dass man sich mit der Islamophobie in unserem Land beschäftigt. Man muss sich endlich mit dieser Thematik beschäftigen und analysieren warum so etwas passiert. Das kann und darf man nicht einfach mal, wie es bisher leider getan wird, unter den Teppich kehren.

Quellen:
http://www.welt.de/vermischtes/article62…dlung.html

http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=2275710&

Schweigen wenn der Muslim das Opfer ist!?

Am Dienstag den 02.02.2010 ereignete sich im türkischen Parlament eine Massenschlägerei, die das ganze Land derzeit beschäftigt. Allerdings erwähnt, bis zum 04.02.2010 (12:30Uhr) , die deutsche Presse dieses Ereignis mit keinem einzigen Wort. Bei meiner Suche im Internet bin ich bisher auf keinen einzigen deutschsprachigen Artikel diesbezüglich gestoßen.

Warum? Normalerweise sind solche Art von Ereignissen, egal wo auf der Welt ein Top-Thema. Man erinnere nur an die Schlägereien im Parlament in Kiew, Südkorea, Argentinien … etc.

So ein Ereignis müsste doch für die Medien ein gefundenes Fressen sein. Eine ideale Möglichkeit die Türkei als „unzivilisiert“ darzustellen und somit eventuell noch ein Argument gegen den angestrebten EU-Beitritt zu haben.

Aber nein. Die deutsche Presse hält sich zurück. Muslim-Markt versucht dies wie folgt zu erklären:

„Der Grund könnte darin liegen, dass die in der westlichen Welt vorgesehene Verteilung von Opfer und Täter hier auf den Kopf gestellt wird. Täter sind “Rechte“ und “Linke“ Hand in Hand und gemeinsam in faschistischer Manier! Opfer sind Muslime, sowohl in einem Krankenhaus als auch als Besucher von Kranken als auch im Parlament! Und solch eine Rollenverteilung passt der Berichterstattung der westlichen Welt absolut nicht!“

Nun was ist eigentlich genau passiert: Erdogans Ehefrau Emine wollte Freunde in einem Krankenhaus besuchen. Die Ärzte gestatteten ihr nicht das Krankenhaus zu betreten, da sie ja ein Kopftuch trägt. Somit musste der Krankenbesuch außerhalb des Krankenhauses vollzogen werden.
Im Parlament sprach ein Abgeordneter dieses Ereignis an, um Erdogan provokativ zu fragen, warum denn seine Ehefrau auf das Kopftuch bestehe und fügte noch hinzu, dass die Menschen ihn wie einen Propheten behandeln würden.
Der Ministerpräsident Erdogan wollte dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen und auf die Freiheits- und Besuchsrechte hinweisen. Doch er kam nicht zu Wort, da sich sowohl die Rechte, als auch die Linke mit Beleidigungen und Gebrüll gegen ihn stellten. Die Parlamentspräsidentin schlug eine Pause vor, damit die Gemüter wieder zu Ruhe kommen. Diese gut gemeinte Entscheidung führte dann zu der Massenschlägerei im Parlament.

Es scheint tatsächlich klar zu sein: Was nicht passt, wird eben passend gemacht. Ist der Opfer ein Muslim, dann erwähnen wir das Mal lieber nicht. Das könnte ja unser perfektes Weltbild zerstören.

Edit: Mittlerweile hat die Rheinische Post (05.02.2010 um 02:30Uhr) und die Presse (04.02.2010 um 13:49Uhr) eine Kurzmeldung über den Vorfall veröffentlicht. Dennoch ist es erstaunlich, dass es im 21.Jahrhundert so lange braucht bis diese Informationen den deutschen Bürger erreichen und dann auch nur, wenn es interessierte RP oder die Presse-Leser sind.

Quellen:
http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1513.htm

http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n…2010-02-03

Gegendarstellung PI-News: Lügen im Islam

Eine uns nicht unbekannte Behauptung kursierte diese Woche auf PI. Im Islam darf man lügen und sie wird schon beinahe als „sechste“ Säule des Islam angepriesen.
Was soll man dazu noch sagen?

Entweder lügen die Autoren von PI oder sie sind einfach nur unwissend. Wir nehmen großzügigerweise einfach mal Letzteres an und lassen einfach das Wort unser aller Gottes und das unseres geliebten Propheten Mohammed, Frieden und Segen auf ihm, die Sache klären.

Der Koran fordert in zahlreichen Versen dazu auf, stets wahrhaftig zu sein:

"Oh, ihr Gläubigen! Fürchtet Allah und seid mit den Wahrhaftigen!" (9:119)
"…Und die wahrhaften Männer und die wahrhaften Frauen… Allah hat ihnen Vergebung und einen gewaltigen Lohn verheißen." (33:35)
"…Dann wäre es am besten für sie, wenn sie sich für Allah aufrichtig einsetzten." (47:21)

Ebenfalls bezeichnen zahlreiche Hadithe, das Lügen als eine Eigenschaft des Heuchlers und als eine der größten Sünden.

Abu Hurayra (ra) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte:
"Ein Heuchler besitzt drei Kennzeichen:
1) wenn er spricht, erzählt er eine Lüge,
2) wenn er ein Versprechen gibt, bricht er es, und
3) wenn ihm etwas anvertraut wird, betrügt er."
(Bukhari, Muslim)

Anas (ra) berichtete:
Der Prophet Allâhs (s) sagte bezüglich der größten Sünden:
"(Es sind) Die Mitgötterei,
das Ungütigsein den Eltern gegenüber,
die Tötung eines Menschen
und die lügenhafte Aussage."
(Bukhârî und Muslim)

Abdullah ibn Mas'ud (ra) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Aufrichtigkeit führt auf den Weg der Tugend, und die Tugend führt zum Paradies; Ein Mensch, der nur die Wahrheit spricht, wird von Allah siddiq*** genannt. Und das Lügen führt zum Übel, und Übel führt ins Höllenfeuer; und ein Mensch, der immer wieder lügt, wird von Allah Lügner genannt."
***siddiq heiß auf Deutsch "rechtschaffen".
[Riyad us-Salihin Nr. 54]

Bildlich dargestellt wird das Ausmaß des Lügens zudem durch folgenden Hadith:

Ibn `Umar(ra) berichtete:
Allâhs Gesandter (s) hat gesagt:
"Wenn ein Diener (Allâhs) lügt, entfernen sich die Engeln eine Meile von ihm, wegen des Gestanks, den er dabei auströmt."
(Tirmîdhî)

Das ist die absolute Grundlage in Bezug auf das Lügen. Es ist eindeutig nicht erlaubt und absolut verabscheuungswürdig.

Lediglich drei Ausnahmen gibt es in Bezug auf das Lügen , die dem normalen Menschenverstand jedoch einleuchten sollten.

Umm Kulthum bint Uqba ibn Abi Mu'ait (ALLAHs Wohlgefallen mit ihr) überliefert, dass sie den Gesandten Allahs (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagen hörte:
"Der ist kein Lügner, der Frieden unter den Menschen schafft und Gutes erlangen will, wobei er etwas Gutes sagt, in dessen Unwahrheit Gutes steckt." (Al-Bukhari und Muslim)

In einer anderen Version wird noch hinzugefügt, dass das Lügen erlaubt ist, wenn man zwischen zwei zerstrittenen Personen Frieden bringen will, im Krieg und zwischen Ehepaaren, um Harmonie und Liebe aufrecht zu erhalten.

Nun, warum darf man im Krieg lügen?
Soll man beispielsweise seinem gegnerischen Feind etwa sagen wo seine eigenen Kampfgefährten sich gerade befinden, damit dieser sie leicht auffinden und bekämpfen kann? Nein, man belügt ihn und verrät nicht den wahren Aufenthaltsort. Und das ist doch eine übliche Praxis, die jedem Soldaten, ob Muslim oder Nichtmuslim, bekannt sein sollte.

Die zweite Ausnahme: Was steckt denn Böses dahinter, wenn man zwischen zwei Zerstrittenen schlichten will und eine Lüge einen diesem Ziel näher bringen kann? Wenn C beispielsweise zu B sagt, A täte sein Gesagtes schrecklich Leid. Er sagt möglicherweise nicht die Wahrheit , hat jedoch das Ziel, beiden den Schritt zur Versöhnung leichter zu machen.

Das Lügen zwischen Ehepaaren: Hier wird kein Frei-Schein für ständiges Lügen im Eheleben gegeben. Nein! Es geht darum die Harmonie und die Liebe untereinander nicht wegen Nichtigkeiten zu zerstören. Ein Beispiel hierfür, welches jedem Ehepaar womöglich bekannt vorkommt, wäre beispielsweise die eigene Ehefrau bei der Frage „Schatz, hab ich zugenommen?“, der Harmonie willens anzulügen.

Fazit:
Pi sollte aufhören zu behaupten, dass Muslime zum Spaß, ständig oder wann auch immer sie das Bedürfnis dazu haben lügen dürfen. Das ist absolut falsch und eine Verzerrung der Tatsachen. Das Lügen ist verboten und den Muslimen nur unter drei bestimmten Umständen erlaubt, welche mit einer guten Absicht, nämlich Frieden zu bringen, sein eigenes Leben oder die seiner Freunde zu schützen und Harmonie im Eheleben aufrechtzuerhalten, verbunden sind.

Quellen:
http://www.islamtomorrow.com/lies.asp
http://www.alhamdulillah.net/
http://islamische-datenbank.de/Sahih-Bucharyy/
http://www.youtube.com/watch?v=21mxrgEGSeA

http://islamische-datenbank.de/Riyad-us-Salihin/