„Weil ich Jihad heiße, darf ich nicht zum Arzt!“
In Donaueschingen ( Baden-Württemberg) verweigerte eine Ärztin die Behandlung eines Jungen.
Warum? Nun ja, der Junge hat sich den falschen Namen ausgesucht. Er heißt Jihad.
Skandal! Soweit ist es schon gekommen. Man verweigert einem Menschen die medizinische Behandlung, weil der Name nicht passt.
Ich kann das nicht verstehen. Wieso konzentriert man sich derzeit nur auf Äußerlichkeiten. Das Kopftuch, der Bart, die Burka…und nun auch der Name.
Wieso sieht man nicht mehr den Menschen?
Hier geht es um einen Menschen, der eine medizinische Behandlung gebraucht hat. Aber nein. Das ist Nebensache, schließlich ist das ein Muslim, der auch noch einen Namen trägt, von dem man mal irgendwo, in den "verlässlichen" Medien gehört hat, dass er eine „schreckliche“ Bedeutung habe.
Ja und. Es ist ein Name. Liebe Ärztin, wäre ein kleiner Junge namens Adolf zu ihnen gekommen, hätten Sie diesen auch abgelehnt?
Was mich an diesem Vorfall am meisten stört, ist die Berichterstattung und der Aufbau der Artikel.
Man versucht in allen Artikeln, mehr oder weniger, das Verhalten der Ärztin zu entschuldigen, indem man erklärt, dass der Name von bösen „Islamisten“, „Fundamentalisten“ und anderen „Fanatikern“ negativ ausgelegt wird. Somit wird dem Leser natürlich klar, warum die Ärztin Angst hat. Die arme Frau.
Und der einzig Schuldige ist der Junge mit seinem Namen. Oder auch die Eltern, die diesen ausgesucht haben. Andere behaupten auch, dass das Standesamt mitschuldig sei. Ja, warum eigentlich? Wie konnte das Standesamt einen solchen Namen überhaupt zulassen, fragen sich etliche Leser.
Obwohl hier eindeutig ist, dass die Ärztin aus blinden Vorurteilen gehandelt hat, sucht man Entschuldigungen für sie. Unglaublich!
Ganz bewusst, werde ich hier nicht die Bedeutung von „Jihad“ auslegen oder gar erklären.
Denn auf dieses Spiel werde ich nicht hereinfallen.
Wir müssen uns nicht stets rechtfertigen. Vor allen Dingen dann nicht, wenn wir nichts getan haben.
Es geht hier nur um die Tatsachen. Eine Ärztin verweigert aufgrund von Vorurteilen die Behandlung eines Patienten. Das ist ganz einfach gesagt absoluter Rassismus. An dieser Stelle zitiere ich Wolfgang Benz, Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, und stimme ihm vollkommen zu wenn er sagt : "Das sind symbolische Kriege gegen Menschen einer bestimmten kulturellen und religiösen Zugehörigkeit. Da soll eine Gruppe von Menschen ausgegrenzt werden."
Und mit diesem Rassismus müssen wir uns auseinandersetzen. Es ist nun wirklich an der Zeit, dass man sich mit der Islamophobie in unserem Land beschäftigt. Man muss sich endlich mit dieser Thematik beschäftigen und analysieren warum so etwas passiert. Das kann und darf man nicht einfach mal, wie es bisher leider getan wird, unter den Teppich kehren.
Quellen:
http://www.welt.de/vermischtes/article62…dlung.html
http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=2275710&

GLEICH ANZEIGEN…!!!!!!!!!!!!!!!
Aber Hallo??? Was kommt als nächstes?
Am besten her mit der adresse wenn der Junge nicht Anzeige erstattet, oder seine Eltern dann tu ich das.
Als Arztheferin, oder gebt mir den Namen der Ärztin und ihre daten um etliche Briefe dem *Deutsche Ärzte Bund* zukommen zu lassen.
Wenn sie Glück hat, wird nur ihre lizens entzogen würd ich mal sagen.
Aber nichts zu tun finde ich in so einer Hinsicht fahrlässig handeln, denn es werden noch mehrere Muslime unwissend zu dieser in meinen augen “KIENE ARZTIN” hin gehen.
Möge Allah ihr die Lizens als Ärztin arbeiten zu dürfen weg nehmen egal in welchem Land.! AMin
Entschuldigt aber das dürfen wir nicht zu lassen, das soll sich mal jemand mit meinen Kindern erlauben.
Möge Allah uns bewahren.Amin
Die Ärztin ist doch auch nur ein Opfer der Medien. Da sitzen die wirklich schuldigen!
Den Medien sind übrigens noch weitere deeskalierende Informationen zu entnehmen:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,676263,00.html
Sie hat sich bereits beim Vater entschuldigt. Sie hat nicht selber den Namen interpretiert, sondern gefragt: “Cihad, was ist die Bedeutung deines Namens?” Landesärztekammer und Kassenzahnärztlichen Vereinigung wissen bereits bescheid. Cihads Familie erwägt bereits eine Anzeige. Allerdigs ist rein rechtlich kein Arzt dazu verpflichtet, einen Patienten zu behandeln, außer es handele sich um einen Notfall.
Wie konnte das Standesamt den Namen überhaupt zulassen? Siehe
http://blog.beck.de/2009/07/17/dein-name-sei-djehad
Ein Kind namens Adolf Hitler würde ich als Arzt, wenn es kein Notfall ist, nicht behandeln und als Konditor auch keine Geburtstagstorte ausstellen.
Hurtz, ja, sie hat sich entschuldigt, aber es bleibt der Nachgeschmack, daß sie einfach dämlich ist.
Sie interpretiert eine falsche Bedeutung in den Namen und wirft diese Fehlinterpretation dann der Familie vor.
Das ist ungefähr so als ob ich einen Mann der Georg heißt nicht behandeln würde weil er als Drachentöter gegen das Tierschutzgesetz verstößt.
Hoffentlich verpaßt ihr die Ärztekammer eine saftige Strafe weil sie aus nichtigem Anlaß eine notwendige Behandlung verweigert hat.
Mal sehen ob sie auch die Behandlung von Männern mit Haarausfall ablehnt, weil sie interpretiert daß es sich bei Männern mit Glatze um Rechtsradikale handelt.
Albern die Frau!
Lieber Moderator, bin ich gesperrt oder nicht ?
nein, aber manche deiner kommentare
lieber Atos, wenn du den islam annehemen willst dan tuh das einfach,du treibst dich hier auf der seite rum weil du aufmerksamkeit willst und aussderdem bin ich mir sicher du merkst auch selber das die medien nicht ganz koscher sind.
tuhs jetzt sag die schahada
Es nimmt echt groteske Züge an.
“Ein Kind namens Adolf Hitler würde ich als Arzt, wenn es kein Notfall ist, nicht behandeln und als Konditor auch keine Geburtstagstorte ausstellen”
hurtz das ist aber Falsch, ok als Konditor ist es eine sache aber zum Arzt geht keiner weil er lust auf süßes hat.
Diese sache mit dem Namen erinnert mich stark an die Christlichen lehren mit der Erbsünde, der Junge muss das mit sich tragen was der Vater an falsches tat. Sorry aber genau so lächerlich.
Wenn ein Kind geboren wird, nicht nur das es nicht in der lage ist sich selber die Windel anzuziehen geschweige den mitzureden was für ein Name er will.!!
Wenn überhaupt dan tragen die eltern die Schuld auch, diese die ihr Kind Adolf Hitler nennen wollen.
Wobei ich sagen muss das keiner leiden sollte für den Namen den er trägt. Ich meine wenn Adolf Hitler sich in der Geschichte nciht als Massenmörder und Diktator herausgestellt hättem hätten wir doch alle nichts gegen diesen Namen außer der geschmackssache.
Ich kann deswegen doch nicht meinem Kind verbieten mit jemand zu spielen der Adolf heißt nur weil es mal einen Massenmörder gab der so hieß.
Das die Ärztin ihre tat bereut hat sie wirklich noch gerettet. Was ich aber wirklich das mindeste finde.
Stellt euch mal vor ihr seit jung und geht zu einem Arzt und er lacht euch aus ( mal ein anderes Bild) was würdet ihr tun?
Möge Allah uns besser machen, wir sollten trotzdem nciht vergessen das Menschen fehler machen. dieser Mensch hat seinen fehler eingesehen.
Thema erledigt!
As salamu alaykoum,
ich möchte darauf hinweisen, dass ich es absolut unpassend finde, den islamischen Begriff Jihad mit dem Namen Adolf Hitler gleichzusetzen! Wir Muslime schiessen ehrlich gesagt in letzter Zeit viele Eigentore.Auch hier auf dieser Seite im Kommentarbereich.Ich finde, dass wir Muslime uns nicht immer jeden Schuh anziehen müssen.Das ist nicht böse gemeint, sondern nur eine kleine Erinnerung von mir.
Khair inshallah.
wa salam, Safiya