Der Angst-Faktor
Man geht zwar immer von den sogenannten „mündigen“ Bürgern aus, aber die Realität ist doch zumeist ganz anders. Wie im Falle der Volksabstimmung der Schweiz über das Minarett-Verbot! Der Faktor "Angst vor dem Unbekannten bzw. vor dem Islam" wurde in diesem Fall massiv ausgenutzt und vorsätzlich verstärkt.
Wir Menschen sind leicht von äußeren Faktoren und Umständen zu beeinflussen. Diese Tatsache benutzt z.B. ein Versicherungsmakler um seine Kunden zu „angeln“. Wie mit der Frage eines Versicherungsvertreters an meinen Vater: „Denken Sie nicht an die Zukunft Ihres Kindes?“ Wobei er nach der Antwort meines Vaters : „Nein, das ist sein Problem!“ ,nicht wusste wie es ihm geschieht. Somit wurden wir den nervigen Makler los. In diesem Beispiel nutzte der „smarte“ Verkäufer den Faktor „Angst vor der Zukunft“ aus.
Wie schon gesagt, die Gefühle des Menschen werden immer wieder ausgenutzt, um sich ein Vorteil zu verschaffen. So war es auch mit dem „Minarett-Verbot“. Die Mehrheit der schweizer Bevölkerung hatte in sich die Angst vor dem „Unbekannten“, was der Mensch im Allgemeinen „von Natur“ aus hat.
Und genau diese Unsicherheit der Bevölkerung machten sich die „Dialektiker“ unserer Zeit zu Nutze, in dem sie diese durch "Anti-Minarett-Plakate" bewusst verstärkten.
Diesen "Erfolg" erlangten sie durch den Mangel an „Kooperation und Dialog“ und absichtliche Verzerrung des Islam in der Gesellschaft.
Artikel von Abu Nur
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maschallah, treffender Beitrag!
und einen coolen Vater hast Du auch!
Ich mußte lachen als ich las „Nein, das ist sein Problem!“
Ich finde es wirklich gemein wie die natürlich Angst, die ja ein Schutzmechanismus ist, benutzt wird um Haß gegen Muslime zu schüren.
Dafür halten die Medien jederzeit Druckerschwärze und Sendezeit feil, aber richtige Informationen werden abgetan oder sogar mundtot gemacht.
Im nachfolgenden Beitrag aus der jungen Freiheit z.B. wird gar nicht richtig ersichtlich worum es überhaupt geht, aber die Überschrift prägt schon Angst ins Unterbewußtsein durch das militärische Wort “aufrüsten”.
Im weiteren wird ein Imam durch eine unterschwellig verächtlichmachende Wortwahl beschrieben.
Und natürlich darf auch ein Wort wie “Maximalforderung” und “zwielichtigen Umtriebe” nicht fehlen!
Es ist verboten das Existenzrecht Israels anzuzweifeln, da hört die Meinungsfreiheit auf.
Aber manchmal habe ich den Eindruck, daß man das Existenzrecht der Muslime ohne weiteres anzweifeln darf.
Samstag, 27.02.2010
Eine Moscheegemeinde rüstet auf
Anfangs hofften alle Beteiligten, daß man den Fall Türkyilmaz kurz und schmerzlos über die Bühne bringen kann.
Doch jüngst berichtete selbst die Jerusalem Post über den geschaßten islamischen Geistlichen der schiitischen „Hazrat-Fatima-Gemeinde“ in Frankfurt:
Die deutsche Gesellschaft sei dem „Wesen des modernen Antisemitismus“ nicht gewappnet.
Dabei haben alle beteiligten des Dramas doch ein Glanzstück der immer noch aktiven Vergangenheitsbewältigungs-Maschinerie abgeliefert!
Doch wie konnte der Fall eines Imams, der wegen seiner Teilnahme an einer anti-israelischen Al-Quds-Demonstration in die Kritik geraten ist, nur in solche Dimensionen aufsteigen?
Da ist zum einen der Generalsekretär der Gemeinde, Ünal Kaymakci.
Dieser stets gestriegelte Funktionär galt immer als mustergültig, sitzt unter anderem auch am Runden Tisch zur Einführung des islamischen Religionsunterrichts in Hessen. Tatkräftige Unterstützung durch die Frankfurter Kommunalpolitik war ihm stets sicher.
Indes hat er sich nie die Hände schmutzig gemacht, immer den städtischen Knigge eingehalten und wich trotzdem von keiner seiner Maximalforderungen auch nur einen Deut ab.
Das Magazin defacto vom Hessischen Rundfunk deckte die zwielichtigen Umtriebe der zwei geistlichen Führer der Gemeinde, darunter Türkyilmaz, auf.
Was bedeutet das? Eigentlich daß die Glaubwürdigkeit der Gemeinde erschüttert ist; daß Kaymakci als Repräsentant die Öffentlichkeit getäuscht hat; daß die Sorgen der Bürger gegen eine im Bau befindliche Großmoschee der Gemeinde nicht „fremdenfeindlich“ und „ängstlich“, sondern berechtigt und nun auch bestätigt sind; daß nicht nur der islamistische Imam, sondern auch er als Verantwortlicher abtreten müßte.
„Moralisch und politisch verwerflich“
Doch was folgt statt dessen? Irgendwie hat man es wieder einmal geschafft, den großen Bogen zum Holocaust und zur spezifischen „deutschen Verantwortung gegenüber der israelischen Nation“ zu spannen. Da auf der Demonstration, an der Imam Türkyilmaz teilnahm, lauthals „Tod, Tod, Israel“ skandiert wurde und im Netz eine antizionistische Predigt von ihm auftauchte, nahm man den Fall als Exempel dafür, was heute gesagt werden darf, und was nicht.
Beim Existenzrecht Israels hört selbst die islamophile Rückendeckung der sonst wohlmeinenden Frankfurter Rundschau auf.
So war man sich nicht zu schade, Wolfgang Benz vom Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin herauszukramen.
Dieser erklärte am 23. Februar: „Wer an einer Al-Quds-Demonstration teilnimmt, verstößt gegen einen moralischen und emotionalen Konsens in Deutschland darüber, daß das Existenzrecht Israels nicht bestritten wird.
Das ist eine Folge des Holocaust und deutscher Verantwortung gegenüber Israel.“
Am nächsten Tag resümierte Canan Topcu im gleichen Blatt:
„Welche Lehren kann und sollte die Stadt und die Politik aus diesem Imam-Konflikt ziehen? Auf alle Fälle die, daß es vieler Diskussionen und Gespräche bedarf, um einen Konsens darüber zu erzielen, was moralisch und politisch verwerflich ist.“
Auch Kaymakci besinnt sich reuig auf den Sprachkodex.
Vielen Muslimen mangele es an der „historisch begründeten und berechtigten Sensibilität in Deutschland“.
Ideologischer Neusprech
Es wird schon ganz öffentlich vom „ethisch-moralischen Konsens in Deutschland“ gesprochen.
Eine Wortneuschöpfung für das verpönte Wort „political correctness“.
In der Main-Metropole wird von städtischer Seite aus bereits ein ideologischer Neusprech erprobt.
Jetzt können sich die Schreibtischhelden zwar freuen, ein weiteres Stück Holocaust bewältigt zu haben. Doch die Probleme bleiben: Imam Türkyilmaz wird einfach woanders weiterpredigen, die Gemeinde künftig geschickter vorgehen, Interna besser kontrollieren und nach außen um so heuchlerischer auftreten.
Der „moralisch-emotionale Konsens“ aber ist gefestigt. Das ist offenbar die Hauptsache.
hier steht dass wir muslime keine opfer seien wir sind selber schuld an unseren problemen :
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/der-islam-ist-kein-opfer/
jetzt sind auch noch unsere bosnischen geschwister schuld an den massenmorden in jugoslawien
http://news.google.de/news?hl=de&q=bosnien&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wn
Viele Deutsche beklatschen das in meinen Augen unsinnige Verbot der Minarette an ohnehin recht unscheinbaren schweizer Moscheen. Doch das könnte sich als Eigentor erweisen.
Durch das Minarettverbot hat nämlich die Ausländerfeindlichkeit in der Schweiz derart zugenommen, daß jetzt auch Deutsche zur Zielscheibe der Feindbilder werden.
Ich belege diese Meinung mit folgendem kurzen Artikel von: http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-presse-meldungen-ID122046833664.xml
RESSENTIMENTS GEGEN DEUTSCHE
ARD-Politmagazin report MÜNCHEN über Fremdenfeindlichkeit gegen Deutsche in der Schweiz
(München / Zürich) Nach dem erfolgreichen Volksbegehren gegen Minarette in der Schweiz nimmt nun die wählerstärkste Schweizer Volkspartei (SVP) die deutschen Auswanderer ins Visier.
In Zürich werden ab dieser Woche flächendeckend Plakate mit dem Konterfei von Ex-Finanzminister Peer Steinbrück unter der Überschrift: “Immer mehr ausländische Arroganz – STOPP!” aufgehängt.
SVP-Nationalrat Hans Fehr sagte gegenüber dem ARD-Politmagazin report MÜNCHEN:
“Wir werden quasi von einem Teil der Deutschen überrollt.”
Und der Züricher SVP.Parteisekretär Yves Gadient sagte zu report MÜNCHEN: “Politische Kommunikation ist im besten Fall immer eine Kommunikation, die zu Emotionen führt.”
Auf die Nachfrage: “Vielleicht Fremdenhass?”, sagte Gadient: “Das ist eine mögliche Emotion.”
(Diese Pressemittlung ist frei verwendbar unter Nennen der Quelle: ARD-Politmagazin “report MÜNCHEN”.)