Kopftuchverbot in der Schule – Bald Realität???
Das Thema Kopftuchverbot beschäftigt uns jeden Tag etwas mehr. In der Anne Frank Realschule in Düsseldorf ist es schon eine Tatsache.
Im Unterricht darf man auch aus religiösen Gründen kein Kopftuch tragen. Aber ein tatsächliches Kopftuchverbot gibt es in diesem Sinne eigentlich gar nicht und sei ist mit den Prinzipien der Verfassung auch nicht vereinbar.
Das Schulministerium in NRW hat der Düsseldorfer Realschule untersagt solch ein Verbot in der Hausordnung zu verankern.
Eine Zehntklässlerin eines Gymnasiums in Oberhausen verklagte ihren Lehrer, weil er ihr verbot während des Unterrichts ein Kopftuch zu tragen (Dies ereignete sich vor 2 Jahren). Der Rektor der Schule äußerte sich, indem er sagte, dass ein Kopftuch auch ein politisches Symbol sei und dass man nicht alle gesellschaftlichen Probleme, die anderswo laufen, auch noch in die Schule bringen kann.
Auch in Senden ( Baden-Württemberg) sorgte in den letzten Wochen ein Kopftuch an einer Grundschule für Aufsehen. Hier trug jedoch die Grundschülerin noch nicht einmal ihr Kopftuch in der Schule oder im Klassenraum, sondern nur auf ihrem Schulweg.
Also selbst in der „Freizeit“ wird das Kopftuchtragen nun auch von der Lehrerschaft und den Anwohnern beanstandet. Da hieß es sofort, die Familie sei "extrem religiös" und "unheimlich" , da die Mutter in Schleier (Niqab) gesichtet gesehen wurde.
Die Lehrer beteuern zwar Kinder sollen nicht ausgegrenzt werden, aber akzeptieren will man es auch nicht gerade sie tragen zur Ausgrenzung bei.
Leider gibt es schon solche Gesetze in Frankreich, die es verbieten das Kopftuch in der Schule zu tragen, jedoch können wir noch etwas dagegen unternehmen, denn in Deutschland gibt es noch die Meinungs-und Religionsfreiheit. Und Es ist unser Recht uns äußern zu dürfen und uns so zu kleiden wie wir es für richtig halten…..
Ein Artikel von Schwester Hilal

“Im Unterricht darf man auch aus religiösen Gründen kein Kopftuch tragen. ”
Völliger Quatsch, dies gilt jedenfalls nicht für SchülerInnen, sondern höchstens für die LehrerInnen. Es gibt zig Schüler die sich wie sonst was kleider, sei es Punks, die linksparteiisch sind, Gothics, etc. Neutral haben die Lehrer höchstens zu sein, aber die Schüler, müssen sich doch nicht den Wünschen der Lehrer beugen, nur weil es ihnen nicht passt. Mir würde auch jemand mit ner Punk Frisur nicht gefallen, trotzdem akzeptiere ich ihn als Mensch, und schließe ihn nicht aus, nur weil mir seine Frisur nicht passt.
Eine gute aber schwer zu erreichende Lösung wären islamische Schulen und Kindergärten. So wird man bald einem Muslim verbieten überhaupt zur Schule zu gehen. Zumindest macht es manchmal den Anschein.
Ich bezweifle, dass das eine gute Lösung wäre.
Das wäre die Malcolm-X-Lösung. Die Segregationslösung. Die Lösung der absoluten Isolation.
hmm. Die Neuigkeiten scheinen schlecht zu sein, aber ich mit mir sicher, dass Allah mit uns ist.
Du sagst es Bruder!
>Hierauf haben wir dich in der Angelegenheit auf einen eigenen Ritus festgelegt.
Folge nun ihm, und nicht den (persönlichen) Neigungen derer, die kein Wissen haben!
Sie werden dir vor Allah nichts helfen. Die Frevler sind untereinander Freunde.
Allah aber ist der Freund derer, die (ihn) fürchten.<
(Sure 45/18-19)
Der Staat hat sich ja angeblich zur Neutralität verpflichtet.
Doch worin besteht die “Neutralität”?
Ich verstehe darunter, daß JEDER seine Persönlichkeit frei entfalten darf, solange er dadurch keine Straftat begeht.
Mit anderen Worten: Neutral ist ein Staat dann, wenn er sich heraushält und nicht seine eigenen Vorstellungen aufpfropft!
Demzufolge ist das Verbot von Kreuzchen und Kopftüchern unrecht.
Der Staat scheint aber unter “Neutralität” die Unterdrückung der Individualität zu verstehen, jedenfalls dann wenn das individuelle Erscheinungsbild nicht staatskonform ist.
Muslimische Frauen würden angeblich durch das Kopftuch ihre Gesinnung zur Schau stellen.
Ja, das tun sie. Das tut aber JEDER durch die Wahl seiner Kleidung!
Ob man sich sportlich, konservativ, lässig, elegant oder nach der neuesten Mode kleidet ist IMMER Ausdruck der Weltanschauung.
Wenn ein Lehrer im Nadelstreifenanzug mit Fliege oder Krawatte, oder in Jeans und Rollkragenpullover unterrichtet, drückt er damit auch seine Gesinnung und seine Persönlichkeit aus.
Es ist mir unverständlich warum bei Frauen da andere Maßstäbe angelegt werden.
Gerichte haben sich zwar schon ausgiebig damit beschäftigt, aber ich möchte trotzdem noch mal auf einige Auszüge aus dem Grundgesetzt hinweisen und dadurch zum Nachdenken anregen.
Die Anmerkungen in Klammern sind von mir.
Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar.
((Gilt das auch für Frauen die das Kopftuch als äußeres Zeichen ihrer Hingabe zu Gott verstehen? Das Kopftuch ist nämlich ein Teil ihrer Würde)).
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
((Man sollte genau diese “Gerechtigkeit” einhalten, statt einem Teil der Bevölkerung Bekleidungsvorschriften zu machen!))
Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
((Allein schon durch diesen Artikel müßte das Kopftuch erlaubt sein!
Es verstößt nämlich weder gegen das Sittengesetzt, noch gegen die Rechte anderer, und gegen die verfassungsgemäße Ordnung schon gar nicht!))
(2)[...]Die Freiheit der Person ist unverletzlich. ((Auch die Freiheit der Muslima ??)) [...]
Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
((Wirklich? Auch muslimische Frauen? Oder nur dann wenn sie sich so anziehen wie es der Staat will?))
(2)[...]Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung [...] und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
((Scheinbar nicht!))
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.[...].
((Warum werden dann kopftuchtragende Lehrerinnen davon ausgenommen??))
Artikel 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
((Sehr schön!))
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
((Religiöse Kleidung im Alltag gehört auch zur Ausübung der Religion! Bloß weil das bei Juden und Christen anders ist, darf dieses Gesetz nicht gebrochen werden!))
Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten [...].
((Das Kopftuch ist auch eine Art Meinungsäußerung. Es bekundet den Willen sich an das zu halten was uns von Gott durch die Propheten (Friede und Segen auf ihnen) ausgerichtet wurde.))
[...] Eine Zensur findet nicht statt.
((Falsch! Wenn man das Kopftuch verbietet, ist das eine Zensur der Weltanschauung. Andere Weltanschauungen die sich in der Kleidung äußern werden ja auch nicht zensiert))
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
((ebendrum! Ein Kopftuch verstößt nicht gegen das Jugendschutzgesetz.
Es zu verbieten beschneidet aber die Ehre der Frauen die es gerne tragen möchten)).
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
((sehr richtig! Frauen mit Kopftuch die hier leben halten sich genau so an die Verfassung wie Personen ohne Kopftuch.
Kopftuch = Kunstwerk, und schon sind alle Probleme vom Tisch!))
Ach, ich könnte noch so viel dazu schreiben, aber dann werde ich ironisch oder sogar sarkastisch.
Möge Allah der Erhabene uns Geduld geben und die gesellschaftlichen Mißstände beseitigen. Amin.
maschallah, Esma! Wie tapfer Du bist! Möge Allah Dich reichlich belohnen.
Die Lehrer sollten Dich lieber unterstützen statt Dich so zu behandeln.
Erst ausgrenzen und dann behaupten wir wollten uns nicht integrieren. Bah!
Hoffentlich kannst Du trotz allem ein paar Freundinnen finden.
Barakallahfiki liebe Schwester!
Esma, in der 5. Klasse warst Du noch sehr jung und deshalb ist es umso bemerkenswerter wie Du Dich durchgesetzt hast um Deinen Din zu verteidigen.
Ein großes Lob auch an Deine Eltern!
Möge Allah (swt) Euch reichlich belohnen!
Human rights watch hat eine interessante Zusammenfassung zum Thema herausgebracht.
http://www.hrw.org/en/node/80858/section/7
Die Vorzüge einer demokratie mit “grundrechten” – welche anscheinend nur auf papier jedem zugesprochen werden (denn die religionsfreiheit ist kein deutschengrundrecht!) – werden hier wieder einmal deutlich. Ein solches system hat in meinen augen mehr schwüchen als stärken, sodass es auf dauer keine lösung ist…zumindest für muslime.
Und falls jemand auf die idee kommt, dass dies mit dem grundzatz des laizismus vereinbar bzw. zur wahrung dieses grundsatzes sogar geboten wäre sollte sich erstmal genau mit dieser begrifflichkeit auseinandersetzen. Genauso wies schwachsinn ist, dass in der türkei studentinnen nicht mit dem kopftuch in die uni dürfen ist es in der BRD nicht anders zu bewerten, wenn jene es auch hier nicht dürfen. Nehmen wir mal an, der laizismus ist GUT (meiner meinung nach ist diese Annahme zumindest mit dem islam unvereinbar) und dieser müsse auch strikt eingehalten werden. Wie lässt sich dann ein verbot für schüler/studentinnen begründen? Was hat die trennung von staat und kirche mit den einzelnen individuen, welche nicht (!) den staat vertreten, zutun? Wie lässt sich eine solche ausweitung dieses grundsatzes rechtfertigen? Wo sind die grenzen?…
Du fragst:
“Wie lässt sich dann ein verbot für schüler/studentinnen begründen?”
Der Staat meint er wäre neutral wenn er bestimmte Symbole und Kennzeichen einer Gruppenzugehörigkeit verbieten würde.
In Wirklichkeit ist er aber nur dann neutral wenn er sich aus der individuellen Entfaltung der Persönlichkeit heraushält.
Wer Kreuze um den Hals und Kopftücher verbietet, aber Che-Guevara-T-shirts, Krawattenzwang und keltische oder sanatistische Amulette erlaubt der ist NICHT neutral!
Ich weiß was die begründung der jeweiligen staaten ist… nur in meinen augen sind es nur “gründe” und nicht wirkliche gründe (die ich ernstnehmen würde). Mit dem rest hast du natürlich recht
Salam,
als ich diesen kleinen Zettel heute im Briefkasten hatte mit dieser web-adresse, dachte ich mir gleich, dass es sich nur um irgendeine Islam-Sache handeln wird, da keine anderen (ausser den Zeugen Jehovas) seine Religion so verkauft wie die Muslime. Ist so. Schade, dass man mit seinem Glauben hausieren gehen muss. Ich sage gleich zu Beginn – ich bin eine Ungläubige. Ich glaube nicht an ein bestimmtes Ding oder eine Person und ich möchte auch nicht manipuliert werden oder den Weg gezeigt bekommen. Meinen Weg bin ich bis dato sehr schön alleine gegangen.Hinzufügen möchte ich auch gleich, dass mein Mann Muslim ist.Und was für einer.Mit beten und allem drum und dran. Nicht, dass ich hier gleich als rassistisch abgestempelt werde.Ich respektiere jede Religion und jede Art von Mensch.Aber manchmal denke ich mir auch – warum muss ein Kind schon zu Beginn so dermassen manipuliert werden? Warum muss einem Kind Angst gemacht werden? Es heisst ja im Koran, dass Allah dich bestrafen wird, wenn du nicht das machst, was er sagt. Bzw.man wird in der Hölle landen. Denn er ist gross und allmächtig. Woher weiss man, ob man in die Hölle kommt? Kam einer zurück und hat gesagt: Man, war das schrecklich da unten…?? Egal. Das ist nicht das Thema. Warum wartet man nicht, bis das Kind selbst entscheiden kann, welchen Glauben (oder ob überhaupt) es praktizieren möchte? Das Kind kann gar nichts anderes entscheiden, es lernt nichts anderes kennen.Mein Kind wird in einem angemessenem Alter selbst entscheiden können. Wenn es dann Muslim werden möchte – bitteschön. Es ist seine Entscheidung.Wenn es an Buddha glauben oder den christlichen Glauben anstrebt, oder gar keinem Glauben angehören möchte – auch gut.Ich weiss, ein Kopftuch im Islam ist normal, aber man sollte einem Kind nicht die Zukunft verbauen.Und wir sind immer noch in Deutschland, und wenn man schon weiss, dass es schwer ist, mit Kopftuch einen Job zu finden, dann sollte man sich soweit anpassen.Genauso wenig finden Punks einen Job, die sollten sich auch anpassen finde ich.Angenommen, ich würde in einem muslimischen Land leben, müsste ich mich auch anpassen und Kopftuch tragen. Ganz klar. Aber ein Kopftuch hat nichts aber auch gar nichts mit dem Glauben zu tun.Die Schriften sind so sehr veraltet, damals sollte sich die Frau vor anzüglichen Blicken schützen.Mal ehrlich – wen starrt man hier in Deutschland mehr an? Eine Frau mit oder ohne Kopftuch? Eben. Ich war über Silvester in Algier und dort rennen 30% der Frauen auch ohne Kopftuch rum und sind trotzdem tiefgläubig. Schade, dass diese Frauen als Prostituierte abgestempelt werden, nur weil sie mit der Zeit gehen und sich den Männern gleichgestellt fühlen. Und zum Thema absolute Verhüllung (wo man nur die Augen sieht) – furchtbar. Das dient den Leuten in der Wüste, die sich vor Hitze und Sand schützen müssen.Hier dient es nur zur Unterdrückung der weiblichen Entfaltung und der Freiheit, eine Frau sein zu dürfen. Dies hat auch nichts mit dem Glauben zu tun. Ausserdem sollte allgemein bekannt sein, dass man hier seine Identität bekannt geben soll. Das heisst: Ich arbeite in einem Amt und ich sehe täglich viele komplett verhüllte Frauen. Sie zeigen einen Pass vor – hm, es könnte aber auch jemand anderes darunter stecken. Versteht ihr, was ich meine? Also zurück zum Thema. Kopftuch in der Schule sollte bis zur 7. oder 8. Klasse verboten werden – eben bis das Kind selbst entscheiden kann, was für sie oder ihn das beste ist. Aber dennoch möchte ich noch eins loswerden… Ein Kopftuch zu tragen hat nichts mit dem Glauben zu tun. Auch ohne Kopftuch kann ich einen guten Draht zu Gott haben. Denn es heisst doch immer, vor Gott sind alle Menschen gleich. Oder etwa nicht? …
Eine Lehrerin mit Kopftuch unterrichtet unter Umständen religiös, politisch und ideologisch neutraler als ein Mann der aussieht wie Herr Sarrazin.
Hui Klatschmohn, Du wirfst ja eine ganze Menge Themen auf..!
Trotz Deiner ablehnenden Haltung bin ich froh, daß Du hier schreibst, denn Du kritisierst statt zu beleidigen.
Deshalb möchte ich Dich jetzt passagenweise zitieren und kurz kommentieren.
Also los!
Du schreibst:
“(…) da keine anderen (ausser den Zeugen Jehovas) seine Religion so verkauft wie die Muslime. Ist so. Schade, dass man mit seinem Glauben hausieren gehen muss.”
Grade das Christentum ist doch Spitzenreiter im Missionieren!
Sie haben früher sogar dabei Gewalt angewendet (Lateinamerika). Heute konzentrieren sich christliche Missionare hauptsächlich auf Afrika, und sie benutzen die Armut der Bevölkerung um mit Krankenhäusern und ähnlichem zu zeigen wie “gut” das Christentum ist. Dabei scheuen sie sich nicht einmal bestimmte Machthaber (Clanchefs) zu unterstützen um ihre Ideologie zu verbreiten.
Das grenzt an Kolonialismus, ist aber auf jeden Fall ein Überstülpen von fremder Kultur.
Juden folgen beim Missionieren dem Beispiel Abrahams und Jesajas (Friede sei auf ihnen) und auch Hindus und Buddhisten missionieren mit ihren Bettelmönchen, ganz zu schweigen von den Anhängern des Sex-Gurus Bhagwan.
Was die Zeugen Jehowas angeht, gibt es zwar manchmal anregende Gespräche mit ihnen, aber sie sind wie Kletten.
Von all den anderen Missionaren unterscheiden sich Muslime grundlegend.
Der Islam ist nämlich kein Verein (kirchliche Institution) in den man ein- oder austreten kann.
Man gehört dazu wenn man glaubt.
Das “Glauben” ist aber im Gegensatz zu anderen Religionen eher von Beweisen und nachvollziehbaren Begründungen untermauert. Das macht den Islam so universell und auch für rationale Menschen nachvollziehbar.
Jemanden zu überreden, zu bestechen, oder gar zu zwingen würde alles zunichte machen.
In Sure 2 Vers 256 heißt es ja:
>>In der Religion gibt es keinen Zwang. Der rechte Weg ist durch die Verkündigung klar geworden<<
Die Verkündigung das ist das was uns Gott durch die vielen Propheten mitgeteilt hat. Inhaltlich sind es Anweisungen, Vorhersagungen, Verbote, Beispiele, göttliche Versprechen, usw. und alles wurde in der Tora, in der Bibel und im Koran aufgeschrieben.
Dabei ist der edle Koran eine Art Zusammenfassung der vorausgegangenen Schriften. Er macht noch einmal deutlich wie sie gemeint waren, weist auf Irrtümer hin und bringt allerhand Erleichterungen gegenüber den alten Schriften.
Muslimen geht es nicht darum "Mitglieder" zu werben, denn es gibt keine Institution Islam.
Das Anliegen ist vielmehr andere Menschen darauf hinzuweisen was sie tun können um gottgefällig zu leben.
Das Wort "muslim" bedeutet nämlich nichts anderes als "gottgefällig".
Wenn wir also unser Leben so gestalten wie es Gott gefällt (also uns muslimisch verhalten), werden wir trotz Entbehrungen innere Zufriedenheit im irdischen Leben haben.
Weil Gott (durch die Propheten)gesagt hat, daß er seine Versprechen hält, werden wir obendrein ein neues ewiges Leben erhalten.
Ob es uns dann unglaublich gut oder schlecht ergeht, hängt davon ab wie wir mit unseren Mitmenschen und der Natur im Diesseits umgegangen sind.
Diese wenigen Sätze zu sagen ist kein Missionieren, sondern Dawah.
Das Wort ist arabisch und bedeutet "Einladung".
(Pierre Vogel hat seine HP nicht umsonst einladungzumparadies.de genannt)
Eine Einladung kann man bekanntlich annehmen, oder auch ablehnen.
Wenn man etwas ablehnt was man gar nicht kennt, kann es sein daß man etwas wunderschönes verpaßt. Die Konsequenzen muß wie gesagt jeder für sich tragen.
Der Islam kennt keinen Klerus im christlichen Sinn. Deshalb gibt es auch keine organisierte Missionierung, sondern die Dawah ist eine freundliche Einladung von Mensch zu Mensch.
@Klatschmohn
>Meinen Weg bin ich bis dato sehr schön alleine gegangen<
Ja natürlich, dafür hast Du ja von Gott (arabisch = Allah) einen freien Willen bekommen!
Trotzdem ist Dein Weg nur deshalb möglich weil Allah(swt) ihn Dir erlaubt hat.
So wie er Dich aus einer befruchteten Eizelle entstehen ließ, so wird er Dir auch eines Tages das irdische Leben wieder nehmen, und Du kannst es nicht verhindern.
Ob der von Dir gewählte Lebensweg richtig oder falsch ist, kannst Du im Koran nachlesen.
Inschallah hast Du noch genügend Lebenszeit um Deinen Weg wie Du das nennst, zu verbessern.
Die 2. Möglichkeit ist, Du läßt es drauf ankommen und wirst die Wahrheit an dem Tag erfahren an dem unser aller Schöpfer uns wieder zu sich ruft.
Sollte sich dann herausstellen, daß Deine Lebensweise falsch war ist es für eine Verbesserung zu spät.
Die Aufgabe der Muslime ist es schlicht und einfach allen diesen Hinweis zu geben, damit hinterher keiner sagen kann "hab ich ja nicht gewußt".
Du brauchst keine Angst zu haben "bekehrt" zu werden, denn Muslime können Dir zwar Informationen geben, sie können Dir den Koran durch die Sunna erkären, aber die Rechtleitung wirst Du sowieso nur von Gott dem Erhabenen bekommen.
Bitte ihn doch einfach mal darum!
Du behauptest eine Ungläubige zu sein.
Ich halte Dich nicht dafür, sondern eher für eine Unwissende und eine Zweiflerin.
Beides ist o.k., denn Wissen kann man erlangen und dadurch schwinden vielleicht die Zweifel.
Mir kommt es eher so vor als ob Du am liebsten glauben würdest, aber
keinem Märchen aufsitzen möchtest. Ich habe den Eindruck, daß Du ein modernes selbstbestimmtes Leben als emanzipierte Frau führen möchtest.
Wenn das so ist, dann ist der Islam genau das richtige für Dich!
Die Freiheit der Frau liegt nämlich nicht darin als Abziehbilchen mit halbnacktem Oberkörper für Produkte zu werben oder fremdzugehen.
In der Schweiz erhielten die Frauen das politische Wahlrecht 1971, im Islam von Anfag an!
In Deutschland durfte eine Frau bis in die 60-er Jahre nur dann ein eigenes Konto eröffnen wenn der Ehemann zustimmte.
Im Islam konnte eine Frau schon vor 1400 Jahren unabhängig vom Ehemann mit ihrem (selbstverdienten oder geschenkten) Geld tun und lassen was sie will. usw., usw…
As-salamu `alaikum wa rahmatu-llah.
Laut Bericht verklagte eine Zehntklässlerin eines Gymnasiums in Oberhausen ihren Lehrer, weil er ihr verbot während des Unterrichts ein Kopftuch zu tragen.
Das ist wirklich traurig.
Bei “verrückt” anmutenden Sachen wie ausgefallenen Punker-Frisuren, Nabelpiercings usw drückt die Schule beiden Augen zu, aber beim Kopftuch stellen sie sich so an. Ich versteh´s einfach nicht.
Da ist der schöne Bericht von Esma ja richtig ein Lichtblick!
Natürlich ist es lästig wenn ein Lehrer das Tragen des Kopftuches hinterfragt, aber ein bißchen verstehen kann ich ihn trotzdem.
Er ist ja kein Muslim, und woher soll er wissen was es mit dem Kopftuch auf sich hat?
Aus den Medien hört man ja gebetsmühlenartig die falsche Darstellung, daß es das “Symbol der Unterdrückung der Frau” sei.
Deshalb will ich es jetzt mal positiv sehen und ihm unterstellen, daß er seine Schülerin einfach nur vor den von ihm vermuteten Repressalien schützen wollte.
Immerhin hat er sich beim Vater informiert und dann damit aufgehört sie zu zwingen das Kopftuch abzunehmen.
Inshallah erhält er davon von Allah s.w.t. eine Belohnung!
@Esma
An Dir liebe Schwester können sich viele Muslimat ein Beispiel nehmen. So jung, und schon so konsequent! masha’Allah!
Ob eine Frau einen Rock oder eine Hose trägt ist in unserer Gesellschaft normal. Bleibt zu hoffen, daß es eines Tages auch ganz normal sein wird ob eine Frau ein Kopftuch trägt oder nicht.
Also weiter so, Esma! Du weißt ja:
>Diejenigen, die glauben und tun, was recht ist, und sich vor ihrem Herrn demütig erweisen, werden Insassen des Paradieses sein und ewig darin weilen.<
(Sure 11/23)
Du bist das beste Beispiel, dafür was Tag täglich in Schulen passiert. Nur mit dem unterschied du traust dich und stehst dazu. Deine Entscheidung war und ist die Richtige. Es ist nicht nur das Kopftuch gewesen, dieser Lehrer hat/will nicht verstehen warum es dir wichtig ist. Obwohl die Schulen immer darauf achten IHRE Schüler individuell und toleranz beizubringen ist hier mal wieder das Gegenteil passiert und das im Jahre 2010.
Mach weiter so, lass dich nicht Unterdrücken.
Scheiß auf Falsche Freunde.
Lebe dein Leben.