Himalaya, Herr Klemens und die dünne Luft!
Der Himalaya, Herr Klemens und die dünne Luft!
Im folgenden Taz-Artikel von Ludwig Klemens, einem Buddhisten und Fan des Dalai Lama geht es um seine Behauptung, dass der Islam und die Muslime gar keine Opfer seien.
Was dann, habe ich mich gefragt?
Ach so, wenn nicht Opfer, dann Täter?
Wer sich den Artikel bis zum Ende durchliest, wird mir sicherlich zustimmen , dass Herr Klemens bei seiner Begrüßungszeremonie mit dem Dalai Lama entweder aus Versehen eine „Kopfnuss“ abbekommen hat oder, dass zwar die Aussicht vom Himalaya sicherlich sehr schön ist, aber auf Dauer die dünne Luft dort oben,sich doch nicht so positiv und konstruktiv auf die menschlichen Gehirnzellen auswirkt.
Nun, was für „Erleuchtungen“ er so bekommen hat, und diese auf Papier geschrieben hat, möchte ich wie folgt zusammen fassen:
Die Einleitung, die meist mit unterschwelligen Bemerkungen versehen ist, lässt sich auf die folgenden Punkte zusammen fassen:
1. Muslime sehen sich als Opfer abendländischer Arroganz.
2. Aufgrund dieses Opfergefühls können sie ihr eigenes Schicksal nicht in die Hand nehmen.
3. Durch die Medien wird das angebliche Feindbild Islam geschürt.
4. Die Ressentiments gegen Muslime gehören in Deutschland nicht zum gesellschaftlichen Konsens.
5.Der Islam sei nicht immer Opfer des Westens gewesen, stattdessen sollen die Muslime die Ursachen für ihre Probleme bei sich selbst suchen.
In Punkt zwei, welchen wir Muslime ernst nehmen sollten, stimme ich unserem "Tibet-Freund" allerdings zu. Ständiges Klagen, aber nichts tun, hilft niemandem. An dieser Stelle muss sich meiner Meinung nach die Umsetzung der „Islamischen Brüderlichkeit“ durchsetzen. Das heißt, trotz der vielen Gruppierungen innerhalb des Islam, müssen wir uns auf unsere Wurzeln zurück besinnen. Die lauten wie folgt: Unser Schöpfer ist eins (Allah), unser Buch ist eins (Der Koran), unser letzter Prophet ist Mohammed (Friede und Segen auf ihm), unser Glaube ist eins (Der Islam) usw.
Unter diesen Gesichtspunkten müssen wir uns endlich Schulter an Schulter begeben und uns um Allahs Wohlgefallen lieben und gegenseitig kümmern. Egal welcher Gruppe du angehörst, so lange dein Glaubenselement „la-Ilaha-ilallah-muhammad- rasulallah“ ist, bist du mein Bruder im Islam! Punkt. Kein Wenn und Aber!
Nun wie gesagt bis zu diesem Punkt ist der Artikel von Herrn Klemens akzeptabel. Aber danach muss ich ihn als Freund und Helfer auf den Boden der Tatsachen zurückholen: „Klemeeeeeeeeeeeens! Komm wieder runter! Die Luft dort oben wird dünn! Das ist nicht gut für deine Gesundheit!“
Aber nein, er hörte nicht auf mich.
Die negative Darstellung des Islams erklärt der Tibet-Experte wie folgt : „Nun ist der Anspruch der meisten Journalisten nicht, das Normale und Alltägliche aufzugreifen, sondern, über das Besondere und Außergewöhnliche zu berichten. Kann man Ihnen das vorwerfen?“
Leider verstehe ich es nicht wie Herr Klemens auf diese Schlussfolgerung kommt, wenn er zuvor folgendes zitiert:
„"ARD und ZDF schüren Islam-Angst", beklagt etwa Kai Hafez, Medienwissenschaftler an der Uni Erfurt, in einer Studie zum Islambild in deutschen Medien. Hafez hatte im Jahr 2007 die Berichterstattung über Muslime in Magazin- und Talksendungen untersucht und daraus gefolgert: "Nicht die Darstellung des Negativen ist das Problem, sondern die Ausblendung des Normalen, des Alltäglichen und des Positiven.“
Die „Ausblendung des Normalen, des Alltäglichen und des Positiven“ und „das Besondere und Außergewöhnliche“ sind nicht das gleiche Herr Klemens!
Es ist ein Unterschied wenn ich als Autor über einen besonderen Vorfall berichte oder über ein Thema, das ein einseitiges und negatives Bild von der Wahrheit darstellt und somit die Menschen manipuliert.
Vielen muslimischen Lesern dürfte die sachliche Video-Auseinandersetzung von dem Youtube-User „OpenEyeProduction“ mit dem Titel: Islam in den Medien bekannt sein. Es ist ein Beleg dafür wie der Islam und Muslime, welche ihre Religion praktizieren, absichtlich als Bedrohung dargestellt werden.
Damit Luwdig Klemens es nachvollziehen kann:
Auch in Punkt vier muss ich ihm vehement widersprechen. Die Tatsache, dass es Ressentiments gegen Muslime gibt und zwar massive, ist nicht nur in Teilen der Bevölkerung festzustellen, sondern in der Mehrheit der Bevölkerung.
Wieso wird der Islam als ewiges Opfer des Westens dargestellt, frage ich sie, Herr Klemens? Ihr Argument der "historischen Perspektive" führen sie ja sehr detailliert aus…. "Da waren doch die Kreuzzüge und der Kolonialismus, aber der Islam stehe ja in der Gewalt in nichts nach". Getreu dem Motto " Ihr seid ja selbst nicht besser." Übringens ist die Info im Kasten, Herr Klemens habe sich auch viel mit dem Baltikum und mit Osttimor beschäftigt, kein Beweis für seine Kenntnisse oder Professionalität. Was heißt den "viel beschäftigt"? Nur weil man sich mit etwas viel beschäftigt ist man noch lange kein Experte.
Die logische Gegenfrage lautet dann aber, wieso das ewige Opferbild von Tibet?
Aber…Nichts, aber! Entweder Sie schreiben intelligente und gut recherchierte Beiträge oder seien Sie konsequent und verlangen vom Herrn Dalai Lama, dass er doch bitte aufhören soll, zu „jammern“ und sich der westlichen Welt nicht ewig als Opfer des chinesischen Staates darzustellen.
Sondern als was? Täter, Aufständische oder Unruhestifter?
Ja, die Tibeter sind doch selbst schuld! Nicht wahr Herr Klemens? Wer hat denn im letzten Jahr einen Aufstand gemacht? Die Tibeter selbst.
Sind sie also selber schuld, wenn sie einen auf den „Deckel“ bekommen?
Natürlich würde unser „Tibet-Freund“ solch einen Artikel in der taz nicht schreiben. Und ich hoffe sehr, geehrte Leser, dass Sie mir meinen Vergleich nicht übel nehmen. Ich wollte Ihnen nur die Logik des Herrn Klemens erklären.
Ich lasse meine Feder nun ruhen, und überlasse es jedem mündigen Leser selbst, sich ein Bild von unserem „Tibet-Fachmann“ zu machen.
Einerseits fordert er auf seiner Homepage dazu auf sich gegen China zu äußern und für die Tibeter als Opfer einzustehen, was richtig ist. Andererseits aber zeigt er leider – absichtlich oder unabsichtlich – nicht die gleiche Sensibilität für die Muslime in Europa.
Zu guter letzt möchte ich noch auf zwei Reportagen aufmerksam machen. Dieser Dokuausschnitt informiert über die kulturellen Errungenschaften des Islams für die Menschheit.
Dieser Film widerlegt noch einmal die Behauptung Herrn Klemens, der Islam sei gar kein Opfer europäischer Arroganz und zeigt uns das Gegenteil. Hier wird gezeigt wer tatsächlich hinter der so genannten „Islamischen Jihad Union“ steckt. Der Islam wird absichtlich mit üblen Methoden diffamiert. Es ist eben nur ein Teil der Information, welche der Bevölkerung vorenthalten wird.
Ein Artikel von Brude Abu Nur
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“selber fabriken zu bauen selber autos zu bauen selber medizin herstellen” , so Abdarazzaq . Und ich bin völlig einverstanden.
Aber wo bleibt das alles, warum machen die Muslime das nicht ?
Wo endlich sind die muslimische Nobelpreisträger ? Es gibt 1,2 Milliarden Muslimen und 13 Millionen Juden – soll ich die Schlussfolgerung ziehen ?
warum das die muslime nicht machen?! ganz einfach, es gibt ein 13 millionen problem der medien, politik,wirtschaft und millitär kontroliert.
es gibt viele muslimische erfinder,ärzte und wissenschaftler die spurlos verschwinden oder die einen “plötzlichen” tod sterben.
“Ursprung der Technik” schua dir mal die serie auf youtube an,muslime hatten schon vor fast 1000 jahren eine hochentwickelte technologie, im christlich gerägten westen wurde wissenschaft als teufelswerk angesehen.
merkst du was?
in den stren religiösen islamischen ländern war technologische entwicklung sehr weit fortgeschritten,in den sehr stren religiösen christlichen ländern gab es praktisch keine entwicklung wissenschaftler wurden von der kirche verfolgt.
meine logische schlussfolgerung, wenn die muslime zu ihrem glauebn zurückkehren werden die islamischen länder einen boom an entwicklung haben, und wenn die europäer so werden wie im damaligen mittelater wird es sie zurück werfen, hexen verfolgung inklusive.
Unglaublich diese Fernsehsendung! Konvertiten sind also “sinnsuchend und besonders offen für radikale Gedanken…”
Im selben Atemzug wird abfällig von “Szene” gesprochen, so als ob eine Religion eine Modeerscheinung wäre.
Wie selbstverständlich werden auch noch die “Sauerlandattentäter” untergejubelt!
Bringt man eigentlich auch einen Atheisten der zum evangelikalen Christentum konvertiert mit Herrn George W. Bush und seinen blutrünstigen Kriegstaktiken in Zusammenhang?
Die Soziologin Necla Kelek wird es wissen!
Pierre Vogel bemüht sich täglich um Verständigung und Dialog mit anderen Religionen, aber genau das wird ihm hier abgesprochen.
Ich empfinde das als Verleumdung.
Gemein finde ich auch als gesagt wird daß Abu Hamza nicht offen zur Gewalt aufruft. Das hört sich so an als ob er es versteckt täte.
Ist aber nicht so! Weder offen noch versteckt!
Wenn solche Anspielungen zulässig sein sollen, dann müßte man mit selbem Recht sagen können, daß ein Politiker XY zur Gewalt aufruft wenn er eine Ausweitung des Kampfeinsatzes in Afghanistan fordert.
auzubillah va astagfirullah!
@Abu Nur, Du hast sehr schön dargelegt welch unterschwellige Methoden dazu beitragen den Islam zu diffamieren.
alhamdulillah!
ich bekomme so eine wut , dieser typ soll einfach mal ein paar kilometer weiter reisen nach osttürkestan.dieses land gibt es jetzt nicht mehr es wurde von den chinesen besetzt.dort werden muslime verfolgt misshandelt usw.hier in europa werden unschuldige vom cia entführt und nach guantanamo verschleppt und dort wiederrum misshandelt und unterdrückt.wie kann irgendjemand auf dieser welt diese fakten leugnen wo sie doch offen auf dem tisch liegen.dieser typ hat einfach zu viel haschisch da oben geraucht bei seinen meditationen im kloster.wie kann so ein dreckskerl den völkermord an muslimen in bosnien leugnen.dass ist gleichzusetzen mit den holocaust zu leugnen , ich hasse so etwas.dieser trottel hätte einfach mal am wochenende den film “im fadenkreuz” gucken sollen ,ein ami film der sogar beweist dass dort in ex-jugoslawien ein genozid stattgefunden hat.und dass die uyguren ihres landes beraubt wurden müsste auch jedem halbwegs mit allgemeinwissen ausgestattenem menschen bewusst sein.
hier sind 2 filme die beweisen dass es massaker an muslimen gegeben hat einmal von armeniern an türken im osmanischen reich :
http://video.google.de/videoplay?docid=8833862681743880519&ei=7HywS6a7Jpnk2gLHsrzfBg&q=osmanisches+reich+armenien&hl=de#
und hier zum massenmord an muslimen in bosnien :
http://www.youtube.com/watch?v=CoGSeStsiOA
und hier zum völkermord an aserbaidschanern:
http://www.youtube.com/watch?v=bWlTIA7t5pE
möge allah taala allen opfern und verteidigern jannatu l firdaus schenken und alle täter und planer in die tiefste stufe der höllle schmeissen lassen und sie dort auf ewig erniedrigen und alle die diese schrecklichen taten leugnen oder gar noch befürworten auch.
dies passierte alles letztes jahrhundert das letze vor 15 jahren möge allah taala uns muslime und auch andersgläubige vor so welchen taten in diesem jahrhundert und in den folgenden jahrhunderten , jahrtausenden bewahren.
Es läuft eine Doku zum Thema “Völkermord an den Armeniern”.
Aghet – ein Völkermord läuft am Freitag, 9. April, um 23.30 Uhr im Ersten.
Und der Bericht zu diesem Film lässt nur die eine Sichtweise zu, und lässt kaum etwas anderes in Frage:
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456B…ntent.html