15% weniger Sozialhilfe wegen Kopftuch
Weil sich eine Somalierin in der Schweiz im Rahmen eines Integrationsprojektes weigerte ihr Kopftuch abzulegen und deshalb auch von keinem Arbeitgeber eingestellt wurde, kürzte man ihr die Sozialhilfe um 15 % . Daraufhin klagte die Frau das Sozialamt nach dem Rassendiskrimierungsgesetz als religionsdiskriminierend an. Nun wurde ihre Klage in zweiter Instanz vom Kantongericht abgewiesen.
Es ist nicht Neues. Das Kopftuch wird derzeit immer als Symbol der Desintegration, des Freiheitsentzugs, der Unterdrückung und der Rückständigkeit gewertet. Doch ist ein Kopftuch, wie im obigen Fall, in einem INTEGRATIONsprojekt wirklich ein Störfaktor? Ein "Störfaktor" für den man nun auch geahndet werden muss?
Schließlich geht es hier um eine muslimische Frau, die an der Gesellschaft mitwirken will. Sie setzt sich aktiv dafür ein an den Geschehnissen der Gesellschaft partizipieren zu dürfen, beansprucht dabei aber wie jeder Bürger ihr Recht auf Religionsfreiheit und der freien Entfaltung der Persönlichkeit . Jedoch wird sie aktiv ausgeschlossen und auch noch dafür bestraft, indem man ihr Recht auf Sozialhilfe, einzig allein aufgrund der Inanspruchnahme ihrer Menschenrechte und des Praktizierens ihrer Religion um 15 % kürzt.
Wofür sind eigentlich Integrationsprojekte gedacht? Sollten nicht gerade solche Projekte Zuwanderern unter anderem das Gefühl vermitteln in Deutschland oder in der Schweiz so wie sie sind willkommen zu sein?
Europa muss sich endlich darauf einstellen, dass kopftuchtragende Frauen ein Teil der deutschen bzw. der europäischen Gesellschaft sind. Die weit überwiegende Mehrheit dieser Frauen ist in Europa geboren und aufgewachsen. Sie beherrschen zumeist die jeweilige Landssprache und halten sich an die Gesetze des jeweiligen Landes. Mehr darf und kann kein Staat fordern, auch nicht und erst recht nicht im Namen der Integration.
Zudem kann mit einer stupiden Anti-Haltung gegen das Kopftuch, die derzeit überall propagiert wird, ganz bestimmt keine Integration, kein Verständnis und kein Miteinander entstehen lassen, sondern das Ergebnis kann nur das Gegenteil sein:
-Desintegration statt Integration
-gesellschaftliche Spaltung statt ein Miteinander kultureller und religiöser Überzeugungen
-Diskriminierung der Kopftuchträgerinnen statt der Einbindung in die Gesellschaft
Ist dies wirklich die Zukunft, die wir uns alle wünschen?
Quellen:
http://bazonline.ch/schweiz/standard/SozialhilfeAbzug-wegen-Kopftuch/story/14549359
http://www.chrislages.de/kopftuchnrw2005.htm

Was genau ist eigentlich so schlimm an einem Kopftuch?
Der Arbeitgeber sollte doch die Leistung des Mitarbeiters anerkennen und nicht sein Aussehen! Ein schlichte Kopftuch ist allemal gepflegter und hygienischer als eine usselige Frisur.
‘Schließlich geht es hier um eine muslimische Frau, die an der Gesellschaft mitwirken will.’
Besonders wenn es um die Kassen der Ungläubigen geht.
ungerecht. das ist diskriminierung und gegn die religionsfreiheit.
Leute kappierts doch,sie wollen uns stück für Stück immer mehr entehren.kein Wunder,wenn wir nur da sitzen und blöd zugucken.Elhamdullilah,dass ich muslima ´bin