Gehört Gott den Christen?
Kirchen kritisieren Özkans Gotteseid, so lautet ein kürzlich erschienener Artikel auf Spiegel.de.
Beim Amtseid zum niedersächsischen Ministeramt hat die Muslimin Özkan nicht auf das sogenannte "Gotteseid" verzichtet. Sie beendete es mit den Worten "So wahr mir Gott helfe".
Und gleich geht das geschrei der Kirchen los. Da sie nicht den christlichen Gott anbete, wundere man sich, warum sie den Gotteseid gewählt hat.
Das Argument Özkans: Den drei monotheistischen Religionen liegt derselbe Gott zugrunde.
Das Argument der Kirchenvertreter: Das Bild des Gottes im Islam und im Christentum unterscheide sich erheblich, vor allem durch die Gottgleichstellung Jesu.
Ich frage mich wieso dieser Alleinherschungsanspruch? Meint man mit dem Wort "Gott" nicht den Erschaffer des Universums, der Erde und der Menschen? Wohl hat die Kirche nicht das Patent auf diesen Begriff. Aber in ihrer verkomplizierenden kirchlich-theologischen "Wissenschaft" würde es Probleme aufwerfen, wenn sich ein Muslim zu Gott bekennt. Und damit all unser Gott meint. Was die Religionen unterscheidet, ist die Tatsache, welche Eigenschaften, Ziele und Erwartungen sie Gott zuordnen.
Diese Diskussion, ob ein Muslim / eine Muslima den Gotteseid leisten darf/kann/sollte, will nur den Machtanspruch der Kirchen in Deutschland bestätigen lassen. Man will nicht nur Einfluss auf die Religionsausübung der Christen ausüben, nun will man auch vorschreiben wie ein Muslim/Muslima seine Religion und sein Gottverständnis zu verstehen hat.
Außerdem ist das auch ein toller Grund, mal zu was anderem ein Interview in den Medien zu geben als sich ständig wegen Kindesmissbrauchsvorfällen zu entschuldigen und bessere Aufklärung zu geloben.
Muslime müssen sich von diesen Leuten nicht verschreiben lassen, wie sie ihre religion zu verstehen haben. Da dies klar ist, hat mich diese Diskussion eher zum Schmunzeln gebracht als zum Entsetzen.
Überlegen wir doch einfach mal, was passiert wäre, hätte sie den "Gotteseid" nicht benutzt – als einzige unter den Ministern/Ministerinnen. Dieselbe Diskussion würde geführt werden, nur mit vertauschten Argumenten.

Wir Muslime sehen Gott so wie er sich selber im Qur’an beschreibt.
Die Christen sehen Gott jedoch so wie ihn sich die Kirche zusammenphilosophiert und zusammenfantasiert hat. Frei nach dem Motto ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt. Deswegen heisst Islam ja auch Gottergebenheit und nicht Neigungsergebenheit.
alhamdulillah
assalamu alaikum
Die sogenannte heutige “Islamophobie” hat erschreckende Ähnlichkeiten mit dem historischen Antisemitismus.
Solche oder ähnliche Phrasen, wie sie heute von den Kirchen kommen, kamen vor bis zu 70 Jahren auch im Bezug zu den Juden und der jüdischen Religion.
Man Frage sich, ob die Kirchen ebenso argumentieren würden, wenn ein Michel Friedman (Jude und ebenfalss CDU-Mitglied) bei einer Vereidigung den deutschen Ausdruck für Ilah anstatt Jahve sagen würde.
Zur Erinnerung:
Auch die Juden erkennen die Gottessohnschaft und Gottschaft von Isa -alayhi salam- nicht an.
Ibn Rainer
Der Gott der Christen hat einen auferstandenen Sohn. Jeshua (Isa)sagte doch von sich selber: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater (Gott) ausser durch mich.
Jeshua ist der Sohn Gottes oder der grösste Lügner der Geschichte.
Chrisian
Ich würde sagen die Christen sind dir größten Lügner bzw diejenigen die Jesus oder Jeshua zum Sohn Gottes gemacht haben. Ein Mensch kommt nicht klar wenn man zu ihm sagt dein Sohn ist ein Hund oder dieser Hund kommt von dir aber der Allmächte will man einen menschlichen Sohn zuweisen? Denk doch nach. Gott – Allah ist ein einziger und er hat weder Sohn noch Tochter, weder Mutter noch Vater, weder Gattin noch irgendeinen Partner. Der Schöpfer ist nicht zu vergleichen mit der Schöpfung!
Jeshua wurde durch den Hl. Geist von einer Jungfrau gezeugt, was Koran und Bibel bezeugt. Er war absolut sündlos, der perfekte Massstab Gottes.
Er sprach: ‘Ich bin nur ein Gesandter deines Herrn, um dir einen reinen Sohn zu bescheren’ Sure 19.19.
Christian
Nein zur Korrektur der Heilige Geist hat den Geist der Jungfrau eingegeben. Und wie du sagst er war nur ein Gesandter und kein Gott oder Sohn Gottes…
und nur Gott ist perfekt lieber Christian…
Keiner der Propheten hatte Sünden sie waren alle sündenlos…
@Christian
Gott hat doch keine Verwandschaft!
Er hat es auch nicht nötig sich einen Sohn zuzulegen, und er ist auch kein Mann und keine Frau, sondern er hat die Eigenschaften mit denen er sich selbst im Quran berschreibt.
Alles andere sind menschliche Vorstellungen.
Außer Gott gibt es keinen Gott und nur Er darf angebetet werden.
Das ist der monotheistische Glaubensgrundsatz der Muslime, und auch viele Christen sehen es genau so. Trotzdem beten sie auch Jesus an, denn sie denken Jesus wäre Gott. Das ist aber falsch.
Man kann diese irrige Annahme sogar durch die Bibel widerlegen. Du behauptest Jesus (Friede auf ihm) sagte laut Bibel:
“Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater (Gott) ausser durch mich.”
Gehen wir mal davon aus, daß das so stimmt.
Wäre Jesus (Friede sei mit ihm) selber Gott (in einer anderen Gestalt), dann hätte er sagen müssen “niemand kommt zu mir, außer durch mich.”
Er sagte aber “niemand kommt zu Gott (Allah swt) außer durch mich.”
Selbst wenn man das Wort “Vater” benützen würde, wäre der Sinn gleich, denn es ist nicht das genetische Erbgut von Jesus (Fsai) gemeint, sondern Vater im Sinn vom Lebensgeber, Schöpfer, Erschaffer der Welt.
Damit wird folgendes ganz klar ausgedrückt: Jesus (Friede auf ihm) bezeichnet seine Aussagen als wahr. Er distanziert sich damit von der Behauptung er sei ein Scharlatan oder Zauberer, wie man es ihm damals unterstellte. Inhaltlich weist er darauf hin, daß seine Aussagen den Weg zum (ewigen) Leben aufzeigen.
Das Leben ist einerseits das glückliche irdische Zusammenleben, aber hauptsächlich das Leben im Paradies wenn wir inschallah nachdem wir gestorben sind zu Allah (swt) zurückkehren werden.
Daraus abzuleiten, daß Jesus (Friede sei mit ihm) der “Sohn” Allahs (Gottes) wäre, ist einfach absurd.
Jesus wurde, genau wie viele andere Propheten, von Gott zu den Menschen gesannt mit dem Auftrag die göttliche Botschaft zu übermitteln.
Das Befolgen der Anweisungen von Gott (Allah), ist der Weg zum ewigen Leben.
Genau das beweist der von Dir zitierte Satz, und sonst nichts.
Die Gesannten Gottes (Friede sei mit ihnen allen), haben die Aufgabe etwas von Gott auszurichten und beispielhaft vorzuleben.
Sie sind seine Botschafter, aber nicht seine Söhne!
Damit man sie von falschen Propheten unterscheiden kann hatten alle ein Merkmal oder eine Fähigkeit die sonst niemand hat.