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Sarkozy verbietet Stöckelschuhe!

Die Würde der Frau

Herr Sarkozy, der drei Ehen hinter sich hat, scheint ein ausgesprochener Frauenkenner zu sein und erhebt sich zu ihrem Beschützer.
Das wird deutlich durch seinen Ausspruch "Wenn es um die Würde der Frau geht, kann man keine halben Sachen machen!"
Da kann man ihm nur zustimmen. Fragt sich nur was er unter der Würde der Frau versteht.

Seine derzeitige Gattin hat ein Kind von dem Sohn eines ihrer ehemaligen Geliebten (n-tv) (focus.de).
Der mit einer anderen Frau verheiratete Philosoph Raphael Enthoven ist nämlich der Vater ihres Sohnes Aurélien und vorher war sie mit dessen Vater Jean-Paul Enthoven liiert (gala.de) (Bunte.de).
Das erscheint Herrn Sarkozy offenbar nicht unwürdig, sonst hätte er diese Frau ja nicht geheiratet.
Laut abendblatt.de soll seine aktuelle Ehefrau angeblich schon 30 Liebhaber im Bett gehabt haben. Darunter nicht nur Jean-Paul Enthoven und sein Sohn Raphael Enthoven, sondern auch Donald Trump, Kevin Costner, Eric Clapton, Mick Jagger, usw.

Im Islam ist es wie Inzest den Sohn eines verflossenen Geliebten zum Sexualpartner zu haben, und auch ständig wechselnde Sexualkontakte sehen Muslime als würdelose Promiskuität an.
Sarkozy scheint eine andere Sichtweise zu haben.
Für ihn ist die Würde gefährdet wenn eine Frau beschließt sich durch ihre Kleidung den Blicken fremder Männer zu entziehen.
Daher setzt er sich für ein Gesetz ein das den Frauen diese Freiheit nimmt.

Für Muslime besteht die Würde der Frau im körperlichen Selbstbestimmungsrecht auf der Grundlage religiöser Gebote, denn Gott weiß es am besten.

Wenn halbnackte Frauen zur Profitsteigerung als Dekorationsartikel in der Werbung eingesetzt werden, empfinden das viele als Degradierung zum Objekt. Frauenrechtlerinnen kämpfen schon lange gegen derartige sexistische Darstellungen und halten sie für würdelos, aber gegen diese Praktiken erheben Politiker offenbar keine Einwände.
Die Kommerzialisierung von Frauenkörpern bleibt jedenfalls weiterhin erlaubt.
Es gibt also ganz unterschiedliche Sichtweisen. Wenn man sich nun nicht darüber einigen kann wo die Würde der Frau anfängt und wo sie aufhört, warum dann dieses einseitige Gesetz?
Warum will Sarkosy in seinem unermüdlichen Einsatz für die Würde der Frau nicht Pornographie oder frauendegradierende Reklame verbieten? Nein, es geht ihm nur um Muslime.
Das Burkaverbot soll angeblich die Würde der Frauen stärken, ist aber in den Augen der betroffenen Frauen nichts weiter als Bevormundung. Wollte man tatsächlich die Würde der Frau schützen, müßte das neue Gesetz wohl anders aussehen!

Gesundheitsaspekte

Es ist immer wieder verblüffend wie sehr den Frauen-Bevormundern die Gesundheit muslimischer Damen am Herzen liegt. Als ob sie nicht selbst auf sich aufpassen könnten!

Die Gegner islamischer Kleidung behaupten es käme angeblich zu wenig Licht auf die Haut so daß die Vitamin-D-Versorgung nicht gewährleistet wäre.
Diese "Sorge" ist aber unbegründet, denn zur Synthese von Vitamin-D sind zwei bis drei mal wöchentlich je 10-15 Minuten Sonneneinwirkung auf Gesicht und Hände vollkommen ausreichend. Außerdem ist Vitamin-D auch in der Nahrung enthalten und kann im Gegensatz zu anderen Vitaminen im Fettgewebe gespeichert werden.

Statt sich über eine Bedeckung des Körpers zu echauffieren, sollte man sich lieber vor Augen halten daß eine allzu freizügige Bekleidung wesentlich stärkere Risiken mit sich bringt!
Es geht nicht nur um Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und das verstärkte Risiko an Hautkrebs zu erkranken, sondern es geht auch darum daß aufreizende Kleiung zur Untreue verführen kann wodurch die Scheidungsrate weiter ansteigt.
In Spanien scheint man das erkannt zu haben, denn in Barcelona gibt es eine Initiative die durch Plakate darauf hinweist, daß es unerwünscht ist in Strandkleidung durch die Stadt zu gehen.
Sanktionen sind allerdings nicht geplant. In Frankreich aber, sollen Muslime mehrere hundert Euro Strafe bezahlen wenn die Frauen ihr Gesicht ganz oder teilweise bedecken und somit nicht nach französischen Geschmack angezogen sind.

Und was ist mit Stöckelschuhen? Die sind doch noch viel ungesünder als Gesichtsschleier! Die Absätze bleiben schon mal zwischen Pflastersteinen stecken, Frauen stolpern, knicken um, fallen hin, längeres Tragen führt zu Rückenschmerzen, vom Fußschmerz ganz zu schweigen. Orthopäden warnen unablässig davor daß solche Schuhe zur Bildung von hallux valgus und zum Spreizfuß führen können.

Was tun Herr Sarkozy? Frauen müssen schließlich vor diesen Qualen und Gefahren geschützt werden!
Vielleicht hat der französische Staatschef aber schon längst einen Plan in der Schublade um (im Namen der Würde) per Gesetz die Frauen von dem gesellschaftlichen Zwang des Stöckelschuhtragens zu befreien?
Möglich wäre es, denn ebenso wie ihre Vorgängerin muß die 1,78 m große Grande Dame Madame Sarkozy immer flache Schuhe tragen.
Offizielle Verlautbarungen über ein Gesetz zum Verbot von Stöckelschuhen gibt es aber nicht – zumindest noch nicht.
Wer weiß, vielleicht kommt das noch?

11 Antworten auf Sarkozy verbietet Stöckelschuhe!

  • Halludba86 sagt:

    Bei denen gehört doch Fremdgehen zum Alltag.

  • Massud sagt:

    Komischerweise befürwortet der Autor das Selbstbestimmungsrecht der Frauen, wenn es um Kopftuch etc. geht, aber spricht es ihnen ab, wenn sie sich für Freizügigkeit entscheiden.
    Darüber hinaus wird komplett außer Acht gelassen, dass die islamische Verhüllung von vielen Europäern als politisches und ideologisches Symbol verstanden wird, das eine Ablehnung ihrer Werte und Kultur deutlich macht.
    Das ist ist so als würde eine Armbinde mit Hakenkreuz einer Kapitänsbinde im Fußball gleichsetzen.

    • Sandzak_1 sagt:

      Nur weil einige die Bedeckung der Frau im Islam als politisches Symbol ansehen ist es das schon lange nicht!
      Es gehört zur Religionsausübung!!!!!! Ich verstehe an dieser Stelle dann auch nicht was dieser dreiste Vergleich der Hakenkreuzarmbinde mit irgendeiner Armbinde, in Bezug auf das Kopftuch und Freiwehendes Haar meinetwegen, sein soll.

      Das zeigt nur dass es noch sehr viele gibt, die den Muslimen ihr Recht auf Religionsausübung streitig machen wollen indem Sie ihren Hass mit schwachsinnigen Begründungen,gegen das praktizieren des Islam, herauspalabern.

  • Roter Halbmond sagt:

    Das ist falsch, Massud. Es ist Sarkozy, der hier mit zweierlei Maß mißt!
    Er verbietet per Gesetz den Frauen das Recht auf Selbstbestimmung (natürlich nur wenn sie sich bedeckt anziehen möchten). Miniröcke, bauchfreie Oberteile mit Spaghettiträgern sollen aber erlaubt bleiben.
    Nuttiges Aussehen wird mit “Freiheit” gleichgesetzt, alles andere als Unterdrückung abgestempelt.
    Im Namen der “Freiheit” Frauen derart zu bevormunden ist doch heuchlerisch!

    Bestehen denn die “kulturellen Werte” Frankreichs nur darin ununterbrochen erotische Signale auszusenden?
    - Wenn ja, dann ist es das gute Recht jeder Frau diese “Kultur”, die nur der Lüsternheit der Männer und dem Kommerz dient, abzulehnen.
    - Wenn nein, dann ist es eine Frechheit den bedeckten Frauen zu unterstellen sie würden die französische Kultur nicht achten.

    Man kann die französische Architektur, die Literatur, den Eiffelturm usw. nämlich auch lieben wenn man ein Kopftuch oder Niqab trägt.

  • Roter Halbmond sagt:

    Was sagt Sarkozy eigentlich zum Krawattenzwang?

    In islamische Kleidung wird so viel Symbolwert hineininterpretiert, daß es einfach nur absurd ist!

    Mit gleichem Recht könnte man behaupten, daß eine Krawatte das Symbol der Unterdrückung des Mannes ist!

    “Jeder, der eine Krawatte trägt ist ein zionistischer Terrorist!” Diese Aussage wirkt auf uns unsinnig.
    Aber wenn es um das Kopftuch geht, werden solche kriminalisierenden Behauptungen einfach gesellschaftsfähig gemacht.

  • Abdel sagt:

    @massud

    darum geht es doch den in der realität wird das selbtbestimmungsrecht der frau bei freizügikeit gewährleistet aber bei kopftuch etc. spricht man es ihr ab,der autor wollte mit seinem text darauf aufmerksam machen.

    im gegensatz zu ihnen find ich das nicht komisch,es spiegelt nur die feindliche haltung des westens gegen den islam weltweit.

    die verhüllung der fraum IM ISLAM steht für ehrbarkeit und schutz der frau nach islamischen verständnis.jetzt kommen ein paar westler daher und wollen dieses verständnis untergraben in dem sie das gegenteil behaupten und es sogar verbieten wollen,nur haben sie keine berechtigung dazu den es gilt religionsfreiheit und deswegen gilt das islamische verständnis in dieser sache und nicht das verständnis von geert wilders und konsorten.

    sorry aber nach werten und kultur können sie in europa lange suchen.

  • Loki sagt:

    Die Muslime in Europa sollten sich mal fragen, inwieweit sie selbst die wachsende Ablehnung verursachen.
    Aber eine selbstkritische Betrachtungsweise wird strikt abgelehnt.

    Wenn der Islam so offen wäre, wie bestimmte Verbände es immer vorgeben, würden gar keine Debatten über Burka- oder Minarettverbote geführt. Aber leider weicht die Realität stark von der Selbstdarstellung ab.

    • Dawa-News sagt:

      Diesen Kommentar musste ich zulassen, damit ihr sehr was für UNSINNIGE Sachen unsere PIler schreiben!

      1. “Eine selbstkritische Betrachtungsweise” ist fast schon Pflicht im Islam

      2. “Wenn der Islam so offen wäre, wie bestimmte Verbände es immer vorgeben, würden gar keine Debatten über Burka- oder Minarettverbote geführt.”
      Aha also offen zu sein bedeutet in deinen Augen: Unrecht ertragen, alles schlucken, keine Rechte haben, sich einfach unterdrücken, beschimpfen, verhauen, anspucken,etc. lassen ?
      Natürlich bestehen wir auf unsere Minarette SOWIE IHR AUF EURE IN DEN ISLAMISCHEN LÄNDERN besteht!
      Natürlich bestehen wir auf die Burka, weil ihr euch in den islamischen Ländern NICHT anpasst!

      Dazu kann ich als Admin nur noch sagen:

      Raff dich endlich mal und komm zu dir!

  • Abu Elias sagt:

    Mashallah, gute Stellungnahme zu diesem Thema, alhamdoulillah. Jazaik Allahu kheir!

  • roter Halbmond sagt:

    Zitat Loki:
    >>Die Muslime in Europa sollten sich mal fragen, inwieweit sie selbst die wachsende Ablehnung verursachen.<>Aber eine selbstkritische Betrachtungsweise wird strikt abgelehnt.<>Wenn der Islam so offen wäre, wie bestimmte Verbände es immer vorgeben, würden gar keine Debatten über Burka- oder Minarettverbote geführt. Aber leider weicht die Realität stark von der Selbstdarstellung ab.<<

    Das verstehe ich nicht so ganz. Was genau müßten Muslime denn tun, damit es keine Debatten über Burka- oder Minarettverbote gibt?

    Ja, die Realität weicht leider manchmal vom vorbildlichen Verhalten ab. Das liegt daran, daß viele den Islam nicht mehr ernst nehmen. Würde jeder die Religion richtig praktizieren, wäre es besser für uns alle.

    Den Vorwurf von Diskrepanz zwischen Zielvorstellung und Realität kann mann allerdings auch Christen und Juden machen.
    Der Zionismus hat nichts mit dem Judentum zu tun (Aussage von Neturei Karta) und was ist an unseren christlichen Parteien noch christlich?

  • roter Halbmond sagt:

    Zitat Loki:
    “Die Muslime in Europa sollten sich mal fragen, inwieweit sie selbst die wachsende Ablehnung verursachen.”

    Das tun sie doch! Sie fragen sich was sie verbrochen haben.
    Islamische Werte wie eheliche Treue, echte Gottergebenheit, Abstinenz von Drogen und Alkohol, der Verzicht auf das Zinsennehmen, all das wird den Muslimen vorgeworfen.
    Warum eigentlich?
    Ich kann es Ihnen sagen: Die islamische Haltung ist gut mit dem ursprünglichen Christentum zu vereinbaren, aber das ist verpönt.
    Warum? weil dann jeder für sein Geld ARBEITEN müßte statt andere auszubeuten. Es gäbe keine Spekulationsgeschäfte und keine Angriffskriege.
    Dadurch käme es zu einer Umstrukturierung der Wirtschaft zu Gunsten des “kleinen Mannes”, und das Nachsehen hätten diejenigen die Handel mit Geld betreiben.

    Im Islam steht jedem Euro eine Dienstleistung oder eine Ware gegenüber.
    Das ist der blanke Horror für die Spekulanten!
    Sie müßten dann nämlich selbst arbeiten statt das Geld für sich arbeiten zu lassen.
    Das ist der Grund weshalb sie den Islam so sehr fürchten!

    Eine Plastik-Gesellschaft die selbst keine Werte (mehr) hat, greift den Islam an, und zwar aus nackter Existenzangst!
    Da wird sogar ein Minarett zum Schreckgespenst, dabei ist doch jeder Fernsehtum höher.
    http://www.tink.ch/new/article/2010/01/04/auf-der-suche-nach-dem-minarett/

    Welche “westlichen Werte” haben denn tatsächlich noch Wert?
    Die Ausbeutung von Frauen als Sexartikel? Die Tatsache, daß man ohne Gerichtsverfahren in Guantánamo gefoltert wird? Der fehlende Respekt vor alten Menschen? Das “Recht” andere durch Lügen und Karikaturen zu beleidigen? Die Ausbeutung anderer Länder? Oder ist es die Freiheit des Koma-Saufens?
    Wenn das die berühmten westlichen Werte sind, lehne ich sie ab.

    Erstrebenswertes wie Nächstenliebe, Redefreiheit, Forschung, Respekt vor den Eltern, Gerechtigkeit, Wissenschaft, Loyalität, sorgsamer Umgang mit der Natur, usw. sind ISLAMISCHE PFLICHTEN. Wir haben darüber nicht demokratisch abgestimmt, sondern es ist so weil Allah swt es so will.
    Er ist der einzige, und damit unser aller Gott, und seine Gebote stehen im Heiligen Koran. Sie sollen uns nicht ärgern, sondern sie sind die Garantie für ein glückliches Leben im Diesseits und im Jenseits.

    “Aber eine selbstkritische Betrachtungsweise wird strikt abgelehnt.”

    Von wem? Von den Geldhaien? Von den “Friedensbringern” die Afghanistan zerstören? Oder ist die israelische Regierung kritikunfähig? Selbstkritik wäre meines Erachtens an vielen Stellen angebracht.
    Muslime jedenfalls sind jederzeit zu einer kritischen Diskussion bereit.
    Kritik impliziert nämlich die Möglichkeit durch Denkanstöße etwas zu verbessern. Deshalb Kritik JA, Beleidigung und Unterstellung NEIN.
    Weil die Gesetze Gottes perfekt sind, gibt es allerdings nichts zu kritisieren. Sollten sich z.B. muslimische Jugendliche daneben benehmen indem sie Mädchen anbaggern oder durch laute Musik stören, so ist das eher ein Zeichen der Anpassung an die “moderne” Gesellschaft.
    Der Islam jedenfalls gebietet Keuschheit und Rücksichtnahme. Insofern kann man das Verhalten der Jugendlichen bemängeln, aber nicht den Islam.

    “Wenn der Islam so offen wäre, wie bestimmte Verbände es immer vorgeben, würden gar keine Debatten über Burka- oder Minarettverbote geführt. Aber leider weicht die Realität stark von der Selbstdarstellung ab.”

    Das verstehe ich nicht so ganz. Was genau müßten Muslime denn tun, damit es keine Debatten über Burka- oder Minarettverbote gibt?

    Ja, die Realität weicht leider manchmal vom vorbildlichen Verhalten ab. Das liegt daran, daß viele den Islam nicht mehr ernst nehmen. Würde jeder die Religion richtig praktizieren, wäre es besser für uns alle.

    Den Vorwurf von Diskrepanz zwischen Zielvorstellung und Realität kann mann allerdings auch Christen und Juden machen.
    Der Zionismus hat nichts mit dem Judentum zu tun (Aussage von Neturei Karta) und was ist an unseren christlichen Parteien noch christlich?