Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 2
Interessant ist die politische Lage, in der sich Belgien seit Jahren befindet. Aktuell ist das Land durch den Sprachenstreit zwischen Flamen und Wallonen wieder einmal tief zerstritten. Die Parteien haben sich erneut gespalten und führen einen erbitterten Kampf um die Wählerschaft und das Wahlrecht. Die Unruhen im Land gingen soweit, dass sogar die Regierung daran zerbrochen ist, so berichten viele Zeitschriften, darunter auch der Spiegel am 22. April. Die Parteien sind auf jede Stimme angewiesen und betreiben deshalb Wahlkampf auf Hochtouren. Dabei werden, nach politischer Manier, viele leere Versprechungen gemacht. Es war abzusehen, dass keine der Parteien sich trauen würde gegen das Burka Verbot zustimmen, weil man Wählerstimmen zu verlieren befürchtete. Jeder kann sich denken was die logische Schlussfolgerung daraus war, alle zogen in die gleiche Richtung, ähnlich dem Gruppenzwang, den man so normalerweise nur bei Kindern in der Pubertät kennt. In der Politik, die heutzutage einen schwerwiegenden Einfluss auf das gesellschaftliche Leben hat, sollte es nicht ein solches Verhalten geben. Wie Glaubwürdig kann das belgische Parlament demnach sein, dass ein Burka -und Niqab-Verbot in die Wege leitet? Jetzt kann man sich fragen, ob Frankreich soweit gegangen wäre, wenn Belgien nicht ein solches Verbot beschlossen hätte. Vermutlich nicht, denn wie bereits erwähnt fand diese Überlegung vor einigen Monaten keine Zustimmung.
Laut der belgischen Regierung diene die Burka, wie auch der arabische Niqab, der Unterdrückung der Frau und verhindere sie am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Ein Verbot aber würde das glatte Gegenteil bewirken, da die Frauen ihre Persönlichkeit in der Gesellschaft nicht mehr frei ausleben können und daher noch weniger öffentlich an ihr teilnehmen könnten. Sie daran zu hindern ihren Glauben, der sie ausmacht, nach außen zu tragen, würde einer Integration noch mehr im Wege stehen und gleicht eher einer Diskriminierung. Man würde den Frauen sozusagen keine andere Möglichkeit bieten, als die Gesellschaft zu meiden und sich daher noch mehr von ihr abzuschotten. Die Idee eines Verbotes ist daher absolut kontraproduktiv. Man versetze sich in eine Frau, die aus Überzeugung ausschließlich in Burka die Straßen ihrer europäischen Heimatstadt betritt; Die Drohung einer Haftstrafe soll diese Frau nun dazu veranlassen, für eine intolerante Gesellschaft einen massiven Einschnitt in ihre bisherige Lebensweise zu dulden? Die schon von klein auf durch Familie in das Tragen der Burka hinein erzogen worden sind und es im Alter aus freien Stücken der eigenen Überzeugung zu ALLAH tragen? Die es gar nicht anders kennen? Für die grade das Tragen der Burka das bestmögliche Freiheitsgefühl ist? Habt ihr alle schon mal daran gedacht, was für eine Erniedrigung es für eine Frau sein muss, aus ihrer gewohnten "Umgebung" und Lebensweise gegen ihren Willen herausgerissen zu werden? Wie schlimm, wie nackt sich eine Frau fühlen muss, wenn sie nicht mehr den Schutz ihrer Burka hat? Wie muss sich eine Frau fühlen, welche die Nachbarn, der Verkäufer um die Ecke, der tägliche Busfahrer, der Lehrer ihrer Kinder auf einmal komplett verändert und sie nackt sehen? Ja, sie fühlt sich nackt. Für uns vielleicht paradox, weil wir unter Nacktheit was anderes verstehen, aber so ist es. Mit diesem Gesetz wird den Frauen die Freiheit genommen ruhigen Gewissens auf die Straße zu gehen, ohne dass sie sich schämen müssen. Welcher rechtmäßige Schutz bleibt diesen Frauen nun? Keiner, wenn dieses Gesetz in Kraft tritt!
Ein weiteres Argument ist gewesen, durch das Tragen der Burka oder des Niqabs, werden das Recht und die Würde der Frau verletzt. Das stimmt einfach nicht! Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass diese Frauen von ihren Männern oder ihrer Religion unterdrückt und gezwungen werden, sich voll zu verschleiern. Weder Unterdrückung noch Zwang gibt es im Islam. Im Quran heißt es unter anderem in Sure 2, Vers 272 (Al Baqara) „unterdrückt nicht und lasst euch nicht unterdrücken.“ Der Islam betrachtet die Annahme einer Religion erst dann als gültig, wenn sie freiwillig und ohne Zwang geschieht. Demnach steht es keinem Mann zu, aus islamischen Gründen seine Frau zum Tragen der Burka oder des Niqabs zu zwingen. Einzig und allein, die Frau kann selbst die Entscheidung dazu treffen.
Doch immer wieder ist die Rede von Unterdrückung und Zwang der Frau. Woher kommt also die Annahme, dass die Frauen unterdrückt und gezwungen werden? Worauf beziehen sich die Politiker da? Mit welchem Recht glauben so viele daran? Woher wollen sie das wissen? Wurden etwa verlässliche und anerkannte Studien darüber geführt, wie diese Frauen zum Tragen ihrer Kleider kamen und das Ergebnis war eindeutig Unterdrückung und Zwang? Waren angesehene Psychologen über einen längeren Zeitraum bei denen zu Hause und haben Zwang und Unterdrückung festgestellt? Hat die Regierung all diese Frauen danach gefragt, ob sie von irgendwem -oder was unterdrückt oder gezwungen werden? Um das noch einmal deutlich zu machen, stelle ich erneut die Frage, gibt es nur irgendeinen zuverlässigen und erhabenen Grund zur Annahme, dass diesen Frauen durch das Tragen ihrer Burka Unterdrückung und Zwang widerfährt? Nein, es gibt keinen! Im Gegenteil, die Frauen erklären immer wieder, frei zu sein und die Burka bzw. den Niqab aus eigenem Willen zu Tragen. Seht euch bitte hierzu einmal die Links mit den Videos an, wo die Frauen danach befragt werden. Wie kann es also sein, dass ein Verbot gesetzlich ausgesprochen wird, ohne eine nachvollziehbare, in sich schlüssige und vor allem rechtfertigende Begründung zu haben? Die Wahrheit ist, durch dieses Gesetz werden den Frauen die Rechte nicht gegeben, wie so häufig behauptet wird, sondern genommen. Durch diese Gesetzgebung finden Unterdrückung und Zwang nämlich jetzt nachweisbar statt und nicht wie vorher dargestellt wurde.
Den Frauen wird durch dieses Verbot großes Unrecht angetan und niemand scheint sich Gedanken über die Folgen für die betroffenen gemacht zu haben. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und die französische Bewegung gegen Rassismus und für Völkerfreundschaft (MRAP) haben das Gesetzesvorhaben wiederholt kritisiert. „Es beschneide das Recht der Frauen auf freie Meinungsäußerung und Religionsausübung“, so ein Sprecher von Amnesty International. Überdies warnte der französische Staatsrat erneut, „ein Verbot von Ganzkörperschleiern könnte gegen die Verfassung verstoßen“. Auch auf europäischer Ebene verletzt es das Grundrecht auf Religionsfreiheit, das in Artikel neun der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert ist. Ungeachtet bleibt auch, dass ein Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Völker durch dieses Verbot erschwert wird, da es nach außen hin den Anschein macht als ginge es hier um den Islam und seine Anhänger. Die breite Masse der europäischen Bevölkerung wird von der Politik innerhalb kurzer Zeit und ohne ausreichendes Wissen darüber zu haben dazu gedrängt sich entweder gegen oder für ein Burka-Verbot auszusprechen. Das ist nicht Gerecht. Das gesetzliche Verbot gegen das Tragen der Burka bzw. des Niqab darf sich in Europa nicht weiter ausdehnen. Es ist bereits eine Schande, dass Frankreich und Belgien mit Ihren Verboten gegen die so hart erkämpften Rechte einer Frau verstoßen, anstatt sie in Wahrheit zu stützen und zu beschützen. Das europäische Volk darf nicht weiter zusehen und muss aktiv und lautstark gegen das Verbot reagieren. Jeder soll sich dazu aufgefordert fühlen, denn es geht hier nicht um Sicherheit, Religion oder Republik, sondern um unsere Menschenrechte!
Menschen, die offenen Herzens sind und ihren Verstand benutzen, können zwischen Wahrheit und Irrtum unterscheiden.
Videos:
(Teil 1, die restlichen Teile sind auch bei YouTube)


Betrachten wir das Problem aus islamischer Sicht: Am Anfang waren Adam und Eva (HauwÄ’) im Paradies und waren sich ihrer Nacktheit nicht bewußt, bis IblÄ«s, der Stammvater aller Satane sich an sie heranmachte und dazu verführte, vom verbotenen Baum der Erkenntnis zu essen, woraufhin ihnen ihre Nacktheit bewußt wurde und sie diese als anstößig empfanden. Von da an empfanden auch alle ihre Nachfolger unter den Anhängern der Propheten der Offenbarungsreligionen die Nacktheit als anstößig. Der letzte Prophet in dieser Kette, Muhammad – Allah segne ihn und seine Familie und gebe ihnen Heil – setzte bezüglich des Mindestmaßes an Bekleidung sowohl für den Mann als auch die Frau klare Regeln, während die Christen, die ihre eigene Scharī´a großenteils aufgegeben und verändert hatten, sich diesbezüglich nach dem Zeitgeist der jeweiligen Gesellschaften richteten.
Nachdem der Satan unsere Stammeltern dazu gebracht hat, die Nacktheit als anstößig zu erkennen, versucht er nun umgekehrt, den Menschen die Bedeckung des Körpers als anstößig erscheinen zu lassen. Mit Menschen, die ihre Beziehung zur Religion größtenteils abgebrochen haben oder nur noch sehr schwach unterhalten, und ihre sittlichen Werte aufgegeben haben, hat er leichtes Spiel. Ihnen erscheint es als Gipfel der erträumten Freiheit, sich in der Öffentlichkeit soweit wie möglich nackt zu zeigen. Und diejenigen, die er für diese Idee gewonnen hat, macht er zu seinen Werkzeugen, um die anderen Menschen, die sich nicht dafür begeistern, notfalls mit Gewalt zu entkleiden. So bringt er die einen dazu, an sich selbst zu sündigen und darüber hinaus den anderen noch psychisches Leid zuzufügen.
Natürlich verbreitet er die Idee der Nacktheit nicht überall und immer offen, sondern versteckt und getarnt. Um der muslimischen Frau wenigstens die Kopfbedeckung abzunehmen, muß die Vorstellung herhalten, sie trage diese nicht freiwillig und aus Überzeugung, sondern unter Zwang, und man müsse sie „befreien“. Wo dieses Argument nicht zieht, erklärt man das Kopftuch zu einem Symbol für eine politische Ausrichtung, Extremismus oder irgendetwas anderes, von dem man die Mehrheit überzeugen kann, daß es verboten gehört. Daß die angeblich zu wahrende Neutralität des Staates beim Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen an staatlichen Schulen nur ein an den Haaren herbeigezogener Vorwand ist, zeigt ein Gerichtsurteil in NRW, wo einer Lehrerin das Tragen selbst einer neutralen Baskenmütze untersagt worden ist. Führende österreichische Juristen hingegen sind zum Schluß gekommen, daß Lehrer und -innen weniger unmittelbare Vertreter des Staates sind als Polizisten / -innen und Richter / -innen, was sich auch darin äußert, daß letztere im Gegensatz zu ersteren Uniformen oder Roben tragen.
Hinzu kommt, wie von einigen Forschern festgestellt, daß die meisten Gesellschaften und Gemeinschaften bestimmte Aufnahmerituale haben, in denen das Individuum erniedrigt wird und mit denen es die ungeschriebenen Gesetze der Gemeinschaft anerkennt. Nachdem die körperliche Entblößung in den freizügigen Mehrheitsgesellschaften eine gewisse ungeschriebene Legitimität erlangt hat, kann von ihnen nicht hingenommen werden, daß Personen, die zu ihrer Gesellschaft gehören wollen, sich dem widersetzen. Das alles geschieht mehr oder weniger unterbewußt, während es im äußeren Bewußtsein von verstandesmäßigen Argumenten, bzw. Scheinargumenten, überdeckt wird, wie dem angeblichen Verstoß einer Kopfbedeckung zur Neutralität des Staates, oder daß die Ganzkörperverschleierung ein Sicherheitsrisiko darstelle und dazu noch die Würde der Frau als menschliches Wesen beeinträchtige u.ä. Es gehört zu den bekannten Methoden des Satans, denjenigen Personen, die seinen Einflüsterungen nachgeben, das Falsche als wahr, und das Wahre als falsch darzustellen. So mögen vielleicht zahlreiche Politiker tatsächlich glauben, sich mit diesem Verbot für Recht und Wahrheit einzusetzen, während sie in Wirklichkeit das genaue Gegenteil tun.
In Wirklichkeit geht es bei diesen Verboten also nur darum, die Muslime zu demütigen und ihnen psychisches Leid zuzufügen. Das ist der Plan des Satans, der alle Menschen haßt, die sich nicht von ihm verführen lassen, ein Plan, der sich mit Mitgliedern einer moralisch abgesunkenen und unreligiösen Gesellschaft besser verwirklichen läßt, die sich zu seinen willigen Werkzeugen machen lassen hat. Wir sollten diesen Plan durchschauen und uns dagegen zur Wehr setzen.
Zweifellos ist ein „Burqa“-Verbot letztlich kontraproduktiv für diejenigen, die es verhängen. Der ägyptische Gelehrte und Prediger Ishaq al-Huwaini widerlegt den ehemaligen Scheich der Azhar-Universität, ´Ali Tantawi und weist nach, daß die Ganzkörperverschleierung im Islam sehr wohl von der Religion her zu begründen ist, ganz abgesehen davon, in welche Kategorie sie einzuordenen ist: ob erlaubt, wünschenswert oder gar Pflicht. Nachdem in der Schweiz durch Volksabstimmung ein „Minarettverbot“ verabschiedet worden ist, war die Rede davon, auch ein „Burqa“-Verbot durchzubringen, doch scheinen dessen Befürworter einen Rückzieher zu machen aus Furcht vor wirtschaftlichen Einbußen im Fremdenverkehr, da zahlreiche Touristen aus den reichen Golfstaaten kommen, wo die Frauen traditionell Burqa´ oder NiqÄb tragen. Ähnliches könnte Deutschland im Falle eines solchen Verbotes treffen, wohin jedes Jahr nicht nur zahlreiche Touristen aus reichen muslimischen Ländern kommen, sondern auch Patienten zur medizinischen Behandlung, die meistens von ihren Familien begleitet werden. Die Zahl dieser Besucherinnen dürfte größer sein als der in Deutschland ansässigen Niqab-Trägerinnen, und ein solches Verbot Deutschland nicht nur wirtschaftliche Einbußen bescheren, sondern auch sein Image in der Islamischen Welt weiter schädigen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Ganzkörperverschleierungsverbot in Belgien und Frankreich auf den Tourismus auswirken wird.
Zudem würde ein solches Verbot zur Radikalisierung der einheimischen Muslime, insbesondere der Jugendlichen, beitragen. Auch wenn die meisten von ihnen selbst nicht von dem Verbot betroffen wären, so empfänden sie es doch als eine weitere Demütigung der Muslime durch den deutschen Staat. Ein großer Teil der Mitglieder einer ganzen Gemeinschaft können sich diskriminiert, gedemütigt und erniedrigt fühlen, wenn auch nur ein einziges ihrer Mitglieder auf Grund seiner Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft von einem Staat, der von sich behauptet, ein Rechtsstaat zu sein, ungerecht behandelt wird, wie dies der Fall des französischen Offiziers Alfred Dreyfus zeigt, der Jude war, und von dem die jüdische Öffentlichkeit auch in anderen Ländern den Eindruck hatte, er wäre anders behandelt worden, wenn er nicht Jude sondern Christ gewesen wäre. Diese sog. „Dreyfus-Affäre“, Ende des 19. Jhs., war mithin ein auslösendes Moment zur Entstehung der zionistischen Bewegung. Es bleibt abzuwarten, was diese „Burqa“- u.ä. Verbote und Demütigungen bei den Muslimen in den westlichen Ländern und weltweit auslösen und in Bewegung setzen. Sollte dies letztlich zur Errichtung eines wirklich islamischen Staates führen, in dem die Muslime Schutz vor solchen Demütigungen finden, so wäre dies ein positiver Effekt einer bösen Absicht.
Obwohl nur ein Stück Stoff, das die muslimische Frau vor dem Gesicht trägt oder nicht, trotzdem soviel Aufregung darum! Ich möchte nochmals darauf hinweisen, daß in den freizügigen westlichen – nicht mehr christlichen – Gesellschaften eine triebhafte Neigung zur Körperentblößung besteht, die anscheinend alles bekämpft, was sich ihr in den Weg stellt. Weil das Auftreten mit nacktem Körper unter Strafe verboten war, photographierten sich einige Leute in der ehemaligen DDR nackt im Freien: ein Ehepaar im Wald, eine Gruppe von Männern morgens um fünf Uhr, wo außer ihnen niemand auf der Straße unterwegs war. Der US-„Künstler“ Spencer Tunick macht weltweit Photos von riesigen Ansammlungen völlig nackter Menschen, wobei man erstaunt darüber sein kann, wie viele bereit sind, freiwillig dabei mitzumachen. Diese Szenen erinnern uns Muslime an die Beschreibungen vom Tage der Auferstehung, wo die Menschen versammelt werden: völlig nackt, barfuß, unbeschnitten. Allerdings wird das für sie kein Vergnügen sein, da jeder zu sehr mit sich selbst und seinen im diesseitigen Leben begangenen Sünden sein wird, als daß er auf die anderen schauen würde. Warum sind diese Leute so sehr darauf versessen, das bereits jetzt vorweg zu nehmen. Wir Muslime haben auch diese Versammlung der Massen, die uns an den Tag der Auferstehung erinnern soll, am Tage von ´Arafa während der Pilgerfahrt, allerdings mit dem Unterschied, daß unser Gesetzgeber es uns erspart hat, dabei völlig nackt aufzutreten.
Bereits vor einigen Jahren hielt einer der für seine Da´wa-Arbeit bekannten deutschen Brüder an einem kleinen See in Deutschland ein Zeltlager für muslimische Jugendliche ab. Als dort einige Leute unerlaubterweise nackt badeten, meldete er dies auf der nächstgelegenen Polizeistation. Der zuständige Polizeibeamte drückte sich jedoch davor, etwas zu unternehmen und redete sich damit heraus, allein zu sein und nur ein Fahrrad zur Verfügung zu haben. Ähnlich geht es in zahreichen anderen Fällen, wo trotz gesetzlichen Verboten nichts gegen Personen unternommen wird, die in der Öffentlichkeit splitternackt auftreten. Erscheinen aber nur einige wenige muslimische Frauen, die ihr Gesicht bis auf einen schmalen Streifen mit den Augen bedecken, ist das Geschrei groß, und wird dies als etwas Ungehöriges und Sittenwidriges angesehen!
Wenn wir Muslime in dieser moralisch abgestürzten Gesellschaft Menschen begegnen, die noch einen Rest an Bindung an ihre Religion bewahrt haben, wie einer katholischen Nonne in ihrem Habit, die diesen aus Überzeugung trägt, oder einem Mann, der sich beim Besteigen eines Wagens bekreuzigt, dann freuen wir uns darüber, selbst wenn diese Personen nicht unserer Religionsgemeinschaft angehören. Im Gegenzug jedoch erfahren die Muslime von der Masse der Mitglieder der Gesellschaft Mißtrauen, Ablehnung und Haß bei jeder Äußerung von Religiosität.
Habt ihr bemerkt, daß die Nichtmuslime sich nur beim Genuß alkoholischer Getränke zuprosten? Dabei hält man das Glas mit der rechten Hand hoch und schaut dem anderen in die Augen. Um welche Riten handelt es sich dabei? In Goethes Faust läßt Mephistopheles (der Satan) die Leute aus einem Faß Wein trinken, und als jemand unvorsichtig trinkt und etwas davon auf den Boden vergießt, wird der Wein zur Flamme: „Helft! Die Hölle brennt!“ … Dieser Drang, sich selbst und andere zu entkleiden und nackt zu sehen, scheint etwas ähnlich Teuflisches zu sein wie der Alkoholgenuß. Beides kommt aus derselben Quelle: den Einflüsterungen des Satans. Oder wie sonst wollte man den Drang vieler Politiker in Europa deuten, „Burka“-Verbote zu verhängen, obwohl es für sie weit Dringenderes und Wichtigeres zu tun gäbe, und sie davon keinerlei wirklichen Nutzen, sondern allenfalls Schaden haben? Sie wirken wie trunken vom Drang, dies tun zu müssen, wie besessen … vom Satan.
Wie aus einigen Interviews hervorgeht, halten es die befragten Personen für ihr natürliches Recht, der fremden muslimischen Frau direkt ins Gesicht, in die Augen zu blicken. Der Qur’Än verbietet dies jedoch und weist die muslimischen Männer und Frauen an, ihre Blicke niederzuschlagen, wenn sie miteinander sprechen. Die Nichtmuslime wollen also der muslimischen Frau verbieten, sich gegen diese im Islam verbotene Aufdringlichkeit durch Bedeckung ihres Gesichts zu wehren!
Was ist das für eine pervertierte Gesellschaft! Und was sind das für närrische Muslime, die sich zu dieser Gesellschaft bekennen!
die kuffar sollen nicht von der befreiung von frauen reden.sie vergewaltigen frauen und foltern im irak afghanistan auch unschuldige menschen,welches vom us-gericht genehmigt wurde(legalisiert wurde),töten menschen in palestina zu unrecht.meine frau hat so viele schlechte erfahrungen gemacht wegen ihres kopftuches.sie hat sehr schwer eine putzstelle bekommen mit einem guten realschulabschluss.bei persönlichen bewerbungen wurde sie mehrmals von unten nach oben komisch angeguckt,beleidigt usw.keine arbeit,famlilienprobleme,probleme auf der straße und schule usw..meiner frau wird versucht überall das leben schwer zu machen und nicht zu befreien.dievkuffar lügen.
@Abud,
MashAllah, dein Beitrag ist ja mal ganz super!
Eine Frage hätte ich: (auch an Alle, die darüber etwas Wissen habe)
Und zwar der erste kurze Teil:
“Betrachten wir das Problem aus islamischer Sicht: Am Anfang waren Adam und Eva (HauwÄ’) im Paradies und waren sich ihrer Nacktheit nicht bewußt, bis IblÄ«s, der Stammvater aller Satane sich an sie heranmachte und dazu verführte, vom verbotenen Baum der Erkenntnis zu essen, woraufhin ihnen ihre Nacktheit bewußt wurde und sie diese als anstößig empfanden. ”
War das wirklich so (aus islamischer Sicht), dass Adam und Eva vor dem Verzehr der Frucht, nackt waren, und erst nach dem sich bewusst waren, dass dies anstößig ist? Oder hatten sie bereits Kleidung an, und verschwanden plötzlich nach dem Verzehr die Kleidung?