Muslime sind doch nicht blöd! – Zahnräder, Netzwerk junger Muslime
Der Islam besteht nicht nur aus Hauptschülern und Hartz-4 Empfängern.
Doch wer glaubt uns das, wenn wir keine Beweise haben ?
Von einem Englischen Programm des Instituts Oxford Centre for Islamic Studies fühlt sich eine Gruppe junger Muslime aus Deutschland, bestehend aus Studenten, Akademikern und Berufstätigen, inspiriert, auch in Deutschland ein ähnliches Projekt zu etablieren.
„Zahnräder –Netzwerk junger muslimischer Köpfe“.
Zahnräder soll jungen, aktiven und talentierten Muslimen eine Plattform bieten, auf der sie einander kennenlernen, sich austauschen, Projekte entwickeln und gemeinsam oder in kleineren Gruppen als “Changemakers”, also als verändernde Kräfte, auftreten können.
Das Projekt ist sehr zu begrüßen, gar nicht Mal wegen des Projektes wegen, welches schon hervorragend ist, sondern alleine um unseren Mitmenschen zu beweisen, dass Muslime für Deutschland mehr beitragen können, als bei einer WM Fußbälle ins gegnerische Tor zu schießen.
Das Team von "Zahnräder", besteht aus gebildeten Menschen. Aus Frauen und Männer.
Aus Jungen und Mädchen, die alle hochqualifiziert sind und der Deutschen Wirtschaft nicht schaden,
sondern das Land durch ihr Tatkraft unterstützen.
Das sah wohl auch "CEDAR" so, ein europäisches Netzwerk für Muslime.
CEDAR, das European Muslim Professionals Network, wird auf dem Zahnräder-Seminar insha'ALlah
einen Workshop leiten und für mehrere Zahnräder-Projekte Mentoren zur Verfügung stellen.
Wir merken vor allem eins, international ist der Islam schon viel besser organisiert als in Deutschland,
das liegt nicht zu letzt an den Muslimen selber!
Gerade deswegen sollte das Projekt unterstütz werden, unabhängig von der Islamischen Denkweise der Betreiber,
zu der es eventuelle Kritik geben könnte, unabhängig vom Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens.
Es sollte einfach nur unterstütz werden, damit wir einen Startschuss geben können, für weitere Projekte.
Es sollte unterstütz werden, damit unsere Mitmenschen (Muslimisch oder Nicht) sehen, dass der Islam auf Intellekt aufbaut und
nicht auf Hartz 4. (Die indirekte Eigenkritik darf durchaus als solche erkannt werden).
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Maasha Allah!
Eine sehr gute Sache wie ich finde! Eines der Hauptprobleme, dass der Islam an sich hat(bzw. die Akzeptanz des Islam und der Muslime in Deutschland), ist doch, dass Islam in der Öffentlichkeit und durch massive Medienkampagnen fast nur existiert, wenn mal wieder von arabisch-/türkisch-stämmigen Jugendbanden die Rede ist, die marodierend durch Deutschlands Großstädte ziehen, oder wenn mal wieder ein Attentat in Afghanistan stattgefunden hat. Das Bild, das hier aufgebaut wird, suggeriert einen aggressiven, bösen Islam, die Menschen in Deutschland sollen glauben, dass alle Muslime Terroristen, Frauenverachter und Fanatiker sind. Dass das NICHT stimmt kann ein solches Netzwerk (wenn es denn in sha Allah auch öffentliche Aktionen durchführt!) meines Erachtens gut vermitteln.
Aus dem Islam entspringen seit fast 1400 Jahren weltweit geachtete Intellektuelle aus allen Bereichen, sei es Medizin, Mathematik, sonstige wissenschaftliche Forschung, Dichtung, Literatur, Kunst…. Dieses Potenzial, sowohl aus der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart und Zukunft, gilt es dem Rest der Welt zu vermitteln und aufzuzeigen, dass die Mehrheit der Muslime (nicht nur) in Deutschland eine Bereicherung für Gesellschaft UND Wirtschaft ist.
Ma’a as-Salama