Bau der Moschee in Moenchengladbach vorerst gestoppt.
Mönchengladbach/Düsseldorf. Die Stadt Mönchengladbach hat den Umbau der umstrittenen Islamschule, die ihren Umzug von Braunschweig an den Niederrhein plant, zunächst gestoppt.
Rentner Karl-Heinz Schmitz (67): „Ich gehe täglich auf dem Weg zum Supermarkt an diesem Haus vorbei. Ich habe Angst, dort vorbeizugehen – jetzt, da ich weiß, dass dort in Zukunft radikale Dinge gepredigt werden.“
Bei einem Ortstermin habe die Bauordnungsbehörde festgestellt, dass genehmigungspflichtige Änderungen ohne Anträge bei der zuständigen Bauordnungsbehörde ausgeführt worden seien, erklärte die Stadt. Die Anträge müssten nachgereicht werden. Danach werde zu prüfen sein, ob eine Genehmigung erteilt werden könne.
Die Stadt unterstrich in ihrer am Mittwochabend veröffentlichten Stellungnahme, dass sie erst durch den Verfassungsschutz von dem Umzug der Islamschule des Vereins «Einladung zum Paradies» von Braunschweig nach Mönchengladbach erfahren habe. Daraufhin seien die Umbau- und Erweiterungsarbeiten des Hauses, das bislang als Moschee genutzt wurde, überprüft worden.
Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz beobachtet nach eigenen Angaben den Umzug der Islamschule nach Mönchengladbach. Der Verein «Einladung zum Paradies e.V.» sei in der Vergangenheit Anziehungspunkt für salafistisch orientierte Islamisten gewesen, hatte die Leiterin des Verfassungsschutzes in NRW, Mathilde Koller, am Mittwoch in Düsseldorf erklärt.
Durch den Umzug könne es zu einem erhöhten Zulauf aus diesem Spektrum nach Mönchengladbach kommen, befürchten die Verfassungsschützer.
Salafismus ist nach Kollers Angaben eine islamistische Strömung, die die Anwendung von Gewalt nicht grundsätzlich ablehnt. Sie verlange von Muslimen, sich in Glauben, religiöser Praxis und Lebensführung, also auch in gesellschaftlichen und politischen Fragen, ausschließlich an den Prinzipien von Koran und Sunna («Prophetentraditionen») auszurichten.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Quellen aus der Frühzeit des Islam, nachfolgende Traditionen werden abgelehnt. Das arabische Wort «Salaf» bedeutet «Vorfahren».
«Wir wollen verhindern, dass gerade junge Menschen durch die in dem künftigen Dawa (Missions)-Zentrum vermittelte Ideologie radikalisiert werden», sagte Koller. Das Gebäude in Mönchengladbach soll das neue Zentrum des Vereins werden.
Kommentar:
Gerade Junge Menschen sind es, die von der Dawa Arbeit der "Salafisten" am meisten profitieren und im Endeffekt profitiert davon die ganze Gesellschaft. Die Dawa Arbeit hat in den letzten Jahren mehr erreicht als irgendein sozial angehauchtes Programm unserer Politiker, aber das sieht hier keiner.
Wir werden nur radikalisiert und als Salafisten abgestempelt.
InshaAllah wird das Zentrum entstehen und die Menschen lassen sich zum Guten bekehren. Amin.

mir platzt echt der Kragen. Ja jetzt sind alle Einwohner von MG total bedroht. Also wenn die Evangelikalen, die übrigens die Bibel als Gesetz fordern etc, aktive Mission betreiben, ihre Zentren bauen dann ist alles klar. Das ist so ungerecht und traurig zugleich. Aber Allah lässt Seine Diener niemals im Stich wenn sie standhaft bleiben.
Was eine Aufregung, was für ein Ereignis in Mönchengladbach.Die radikalen Islamisten erobern die Stadt. Dies oder ähnliche Kommentare waren Hauptgesprächsthema in und um Mönchengladbach.Radikal ein Ausdruck der in Deutschland eine sehr faden Beigeschmack trägt. Dabei bedeutet das Wort radikal nichts anderes als unnachgiebig, unerschütterlich und und besonders für eine Sache einzustehen. Im diesen Fall der Islam.Und ist es nicht notwendig gerade im Glaube zu Gott unerschütterlich und standhaft zu sein?? Steht ein Mensch mit dem gleichen Eifer für eine andere westlichere Sache ein, so sagt man ihm Charakterstärke und ehrbares Verhalten nach, nur wenn es um den Islam geht, wir gut zu böse, positiv zu negativ. Ich war nach all dem Medientrouble und der Anti-Islamkampange der hiesigen Presse gestern in der umstrittenen Moschee auf der Eickener Strasse, um mir mein eigenes Bild zu machen.Nicht nur vom Islam, sondern auch von den Menschen die ihre Religion dort praktizieren. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Anwesenden bedanken für ihre überaus freundliche und aufgeschlossene Art meine Fragen zu beantworten. Insbesondere möchte ich mich hier bei Abdel Chakkour bedanken, das er sich soviel Zeit genommen hat ( über 2 Stunden ) mir einen kleinen Einblick zu vermitteln. Ich kann gar nicht oft genug betonen, das keinerlei Anstalten gemacht worden ist, mich zu manipulieren noch das mir gedroht wurde.Ich habe mich dort sehr wohl und willkommen gefühlt.