DIE LINKE im Gespräch mit den sogenannten “Salafisten”
Die Partei "DIE LINKE" hat das Gespräch mit den Brüdern aus Mönchengladbach gesucht und ein sehr positives Fazit aus dem Gespräch gezogen. Der Artikel ist sehr positiv und erstmalig in den öffentlichem Medien auch ehrlich geschrieben worden.
Miteinander – nicht übereinander reden
Bezirksvertreter und Ortsverband besuchen Islam-Schule Eicken
Am Freitag hat eine Delegation des Ortsverbandes DIE LINKE. Mönchengladbach sowie deren Bezirksvertreter im Bezirk Nord, Mario Bocks, das Gespräch mit Mitgliedern des Kulturzentrums As Sunnah und den Salafiten gesucht. Nach mehreren Artikeln in den lokalen Medien („Stadt in Angst“) und Berichten einiger Fernsehanstalten, wollten sich die Mitglieder des Ortsverbandes einen eigenen Überblick über die Situation vor Ort machen und mit den Menschen in Eicken reden.Unbekanntes Objekt
Das Gespräch, an dem Muhamed Ciftci und weitere Vertreter der Islam-Schule sowie vier Männer und eine Frau auf Delegationsseite teilgenommen haben, verlief in ruhiger und freundlicher Atmosphäre. Ziel der Gesprächsrunde war es, nach den ganzen Diskussionen ÜBER die Salafiten den direkten Kontakt MIT den Salafiten zu suchen und die Vereinbarkeit und Aussagen der Salafiten zu unserer Verfassung und dem Grundgesetz zu hinterfragen. Zu Beginn des Gespräches wurde auch deutlich formuliert, dass die Delegation nicht die religiösen Ansichten des Vereins teilt. Die an die Polizei und den Bürgermeister öffentlich formulierte Erklärung sowie die Bitte an die Medien, ruhiger und sachlicher über die Islam-Schule zu berichten, wurde noch mal in dem Gespräch erklärt, wobei Muhamed Ciftci betonte, dass weder er noch andere seiner Glaubensbrüder und Glaubensschwestern jemals gegen die Gesetze des Landes und das Grundgesetz verstoßen hätten. Dies sei überprüfbar. Weiter wurde erklärt, dass viele Leserkommentare in der Rheinischen Post dazu geführt haben, dass viele der muslimischen BürgerInnen, welche das Kulturzentrum besuchen, in Angst vor Übergriffen und Anschlägen lebten. Leider ist diese Befürchtung nach den eingegangenen Drohungen gegen das Kulturzentrum sehr ernst zu nehmen. Das Ziel des Kulturzentrums, so die Gesprächspartner der LINKEN, sei es, mit den Mitmenschen in Eicken in einem friedlichen und ruhigen Miteinander zu leben. Geprägt von gegenseitigen Respekt und Toleranz, so die Gesprächspartner der LINKEN, lade das Kulturzentrum alle BürgerInnen ein, sich selber einen Eindruck zu verschaffen. „Wir würden uns freuen, wenn die Menschen, die Angst haben oder unsicher sind, zu uns kommen und mit uns sprechen würden. Unsere Tür steht immer offen und wir stellen uns auch der Kritik, wenn man sie uns vorträgt.“, erläuterte Ciftci. Weiter wurde erklärt, dass das Kulturzentrum bereits seit fünf Jahren in Eicken beheimatet sei und es auch noch nie Probleme mit den MitbürgerInnen in Eicken gegeben habe. Die Delegation hatte im Vorfeld des Gespräches über die Ziele der Salafiten recherchiert und auch andere Meinungen im Umfeld eingeholt.
Es wurden keine Belege gefunden, dass in Deutschland ansässige Salafitenorganisationen gegen deutsche Gesetze verstoßen hätten.
Auch die in den Medien immer wieder angeführten Beschuldigungen konnten weder bestätigt noch nachgewiesen werden. Die Delegation zeigte sich schockiert darüber, wie derzeit das Recht auf Religionsfreiheit, eine Säule unseres Rechtsstaates, in Frage gestellt werde. Die Behauptungen, die Menschen in der Islam-Schule hier wären Terroristen und würden im Hinterhof Bomben bauen, sind einfach nur erbärmlich. DIE LINKE. vertritt den Satz von Rosa Luxemburg, „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“. Diese Freiheit wird hier in Frage gestellt und daher möchte sich auch die Delegation für eine Deeskalierung der sich aufschaukelnden Stimmung einsetzen. Weiter zeigte sich die Delegation auch verwundert darüber, dass kein einziger Vertreter der anderen Parteien den Versuch unternommen hatte, sich persönlich vor Ort in einem Gespräch zu informieren. Befragt, wie man sich zur Gewalt gegen Frauen verhalte, wurde gesagt, dass Gewalt gegen Frauen abgelehnt werde.
Das Fazit des Gespräches:
Neben den öffentlichen Bekenntnissen zu den Gesetzen der Bundesrepublik und deren Verfassung durch die Vertreter der Islam-Schule ist die Delegation nach dem Gespräch der Auffassung, dass die Islam-Schule in der Eickener Straße weder gegen die Verfassung noch gegen die Gesetze der Bundesrepublik handle. Das Grundgesetz garantiert die Religionsfreiheit und die Meinungsfreiheit und es ist nicht einzusehen, warum das Grundgesetz hier gebrochen oder außer Kraft gesetzt werden soll. Die Delegation würde sich jedenfalls sehr freuen, wenn viele BürgerInnen das Gesprächsangebot des Kulturzentrums annehmen würden, um sich so selbst ein Bild zu machen. „Audiatur et altera pars“ (auch die andere Seite muss gehört werden) ist einer der zentralen Grundlage unseres Rechtssystems. DIE LINKE ist der Auffassung, dass in dem derzeitigen Konflikt die Möglichkeit bestehen muss, auch der beschuldigten Seite die Möglichkeit zu geben, Stellung zu den Vorwürfen beziehen zu dürfen. Deswegen würde sich DIE LINKE freuen, wenn auch andere gesellschaftliche Gruppen in Mönchengladbach das Gespräch mit der Islam-Schule in der Eickener Straße suchen würden.

Man kann das nicht mehr hören Salafisten Salafisten… Wir sind keine Salafisten, wir sind Muslime die nach Quran und Sunna folgen so..
Diese angebliche Salafisten beleidgen jeden, ihr macht Bida Bidah Bidah, wo sie auch recht haben… Aber durch ihre selbst ernneung haben sie selbst, jetz eine Bidah in den Islam gebracht…
Hat jemals unser Prohet gesagt das wir Salafisten sind ??? Nein…
Wir sind Muslime die nach Quran und Sunnah folgen mehr nicht..
Salafiyya sind keine Sekten oder sonst was eher
Muslime die dem Prophetn auf dem Wege der Gefährten und der Generation danach und der Generation danach folgt..
es ist nix schlimmes dabei sich Salafi zu nennen…. deswegen
Assalamu Aleykum
Wie kannst du dich Salafi nennen, stammst du von diesen 3 Genarationen ??? Das du dich Salafi nennst ??? Man sieht die Leute die sich Salafi nennen, die beschützen mit ihren Takfir und taten, die Wahren Salafis..
Du kannst kein Salafi sein, weil du nicht von diesen Genaration bist, aber du kannst ein Muslim sein, der Nach Quran und Sunnah folgt mit dem Verständnis der Salafis…
Wa Aleykumselam
Leider ist DIE LINKE selbst eine mehr oder weniger von den anderen Parteien geächtete, weswegen kaum zu hoffen ist, daß ihr Gespräch mit den Vertretern des Islamischen Zentrums in Mönchengladbach von den anderen Parteien zum Vorbild genommen wird. Zu den Angriffen der Neonazis: Ironie der Geschichte: einer der einflußreichsten Nazi-Politiker und engsten Vertrauten Adolf Hilters stammte aus Mönchengladbach: Joseph Goebbels, geb. 1897 in MG-Rheydt. Wann wird das endlich aufhören? Diejenigen, die heute den Muslimen das Recht auf freie und ungestörte Religionsausübung beschneiden und aushebeln wollen, sollten sich nicht darüber wundern, wenn vielleicht in schon nicht allzu ferner Zukunft noch mächtigere Entscheidungsträger als sie, ihnen und allen anderen Bürgern die Bürgerrechte einschränken und rauben. Der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, droht damit, daß wenn infolge der Finanz- u. Wirtschaftskrise Zustände wie in Griechenland eintreten und ein Großteil der Bevölkerung gegen die Herrschaft des Raubtierkapitalismus rebellieren sollte, das Militär die Macht übernehmen und die freiheitlich-demokratische Ordnung der Vergangenheit angehören könnte.