DAWA-NEWS-Bericht über die Frankfurter Kundgebung
<< Wenn Allahs Hilfe kommt und der Sieg und du die Menschen in Allahs Religion in Scharen eintreten siehst, dann lobpreise deinen Herrn und bitte ihn um Vergebung. Gewiss, Er ist Reue annehmend. >> (Sure 110)
Ja, ich weiß: Der Offenbarunggrund dieser Verse ist zwar die gewaltlose Eroberung Mekkas, nach der Menschen in Massen in die Religion des Allbarmherzigen eingetreten sind. Aber nach der gestrigen Kundgebung in Frankfurt kommt es mir im Innern so vor, als ob Allah, der Allweise, dieses Ereignis anspricht. 17 Menschen haben, durch die Gnade Allahs, ohne Zwang und jeglichen Mitteln, die Religion des Islam angenommen und ab dato waren ihnen somit alle Sünden vergeben, die sie je begangen haben.
Die Medien haben offen ihren Abscheu gegen diese Veranstaltung kundgetan. Mit psychologischen Tricks hat man versucht die Leute fernzuhalten, die Islamhasser-Fraktion wurde wochenlang angeheizt und mit sofortiger Abschiebung hat man dem Dr. Bilal Phillips gedroht und die Stadt Frankfurt hat bis zwei Stunden vor dem Beginn des Ereignisses alles daran gesetzt, um die im Grundgesetz verankerte Versammlungsfreiheit für uns Muslime unwirksam zu machen. Und was ist am Ende geschehen? Eine erfolgreiche Kundgebung mit ca. 3000-5000 Teilnehmern (Angabe des Veranstalter; die genaue Zahl ist schwer festzustellen), 17 Menschen die den Weg der Rechtleitung angenommen haben und Erinnerungen, die das Herz eines Muslims erweichen können.
Medienpropaganda – vorher und hinterher
Mehrere Wochen voraus haben zahlreiche Medien – Zeitungen, TV-Nachrichten und Radio – sich die Finger wund geschrieben, um gegen diese Veranstaltung Lügen zu propagieren. Die Prediger wurden mit den krassesten Vorwürfen diffamiert, dabei waren "Hassprediger" und "Schwulenfeindlich" noch die nettesten Worte, die gefallen sind. Man hat versucht die Bevölkerung gegen diese Muslime und diese Veranstaltung aufzuhetzen und man hat förmlich die Politik und die Staatsmacht zwischen den Zeilen "angefleht" die Veranstaltung zu verbieten, obwohl dies ein Grundrecht der Menschen in der BRD ist. Somit hat man den Antrag des Veranstalters von vorne bis hinten mit der Lupe kontrolliert und schließlich "ein paare Haare in der Suppe gefunden". Obwohl es sich um diese "Haare" um Peanuts handelten, die man ohne weiteres überarbeiten könnte, hat sich die Stadt Frankfurt mit ach und Krach auf diese "Haare" berufen und wollte die Kundgebung absagen. Dies haben sie auch geschafft, doch nachdem sich der Rechtsanwalt des Veranstalters mit dem zugeordneten Richter besprochen hat, hat der Richter Einsicht gezeigt. Knapp zwei Stunden vor der Veranstaltung, 16 strenge Auflagen und eine Menge Bittgebete später, stand nun fest: Die Kundgebung wird stattfinden! Aller Lob gebührt Allah, dem Schutzherr der Gläubigen.
Nach der Kundgebung kam es mir so vor, als ob die Propaganda der Medien nun "eskaliert" wäre. Unmengen von Zeitungsblätter sprachen von 1200 Teilnehmer und 500 Islam-Gegner (auf welcher Veranstaltung waren diese Reporter?), viele sprachen von einer "scheinheiligen Ansprache der Hassprediger", von "erfolgreichen Gegendemonstrationen" und von einem Publikum, dass "aus verwirrten und naiven Jugendlichen" bestand. Es wurden Moscheevorstände interviewt, damit sie sich öffentlich von ihren Glaubensgeschwister distanzieren und nicht zu vergessen, die seriösen und renommierten "Islamexperten" sind natürlich auch zu Wort gekommen. Erschreckend war, dass sogar bis dato für mich geltende "liberale" und "unparteiische" Zeitungen, auf das Übelste gegen die Kundgebung gehetzt haben und unwahrheitsgemäß hinterher über sie berichtet haben. Die gesamten Artikel bzgl. der Kundgebung jetzt hier zu verlinken, würde mich leider sehr viel Zeit kosten, da es sehr viele waren. Doch eine Frage an die Jornalistinnen und Jornalisten: Was hat euch jetzt diese Hetze gebracht, außer die Bevölkerung in Aufruhe und Angst zu versetzen? Ihr missbraucht euren Beruf.
Ankunft in Frankurt/Hauptwache
Gegen 17:00 Uhr bin ich am ursprünglich genannten Veranstaltungsort eingetroffen. Zahlreiche Vereine und Parteien waren vor Ort und haben Infostände gehalten, um gegen die Kundgebung der Muslime zu protestieren. Unter ihnen waren die NPD, die ANTIFA und der Zentralrat der Murtadin (wenn das überhaupt mal Muslime waren!). Die Teilnehmer der Islamhasser-Fraktion belief sich laut Veranstalter auf maximal 300 Personen. Doch mehr als alberne Zwischenrufe der ANTIFA, typischen Hitler-Parolen der NPD, und dem üblichen Standardsprüchen des Zentralrats der Murtadin, wie z.B. "Dem Islam ist die Demokratie fremd" (wo war hier jetzt die Beleidigung?), war nichts zu vernehmen. Man sollte sich noch eines bewusst werden: Die Islamhasser-Fraktion bestand aus Rentnern und einige wenige Personen mittleren Alters, denen die Unzufriedenheit in ihrem Leben im Gesicht anzusehen war. Die ca 3000-5000 Teilnehmer der Kundgebung waren zu ca. 90% junge Leute unter 30. Wie heißt das doch so schön? Die Jugend ist die Zukunft…
An der Hauptwache waren einige muslimischen Geschwister, die die Ankommenden darauf hingewiesen haben, dass die Kundgebung etwa 200 Meter weiter weg, am Rossmarkt stattfinden wird. Dort angekommen sah man schon eine große Absperrung und jeder, der diese durchlaufen wollte, wurde erst einmal vollständig durchsucht, sowie auch mitgebrachte Taschen. Dies fand ich sehr traurig, dass man so etwas auf einer islamischen Veranstaltung machen musste. Auf dem Rossmarkt waren dann schon lange vor Beginn TV-Reporter aller möglichen Kanäle einegtroffen, die auf der Suche nach "gutem Material" für ihre Sendungen waren. Sprich: Nach unwissenden Jugendlichen, die kindisch und albernd in die Kameras rufen und Parolen schwingen. Leider wurde der Wunsch der Reporter erfüllt (siehe weiter unten).
Die Kundgebung
Um sechs Uhr war der umzäumte Bereich schon sehr voll. Ca. um sieben Uhr erschien nun Dr. Bilal Phillips und Abu Hamza Pierre Vogel unter lautem Jubel. Erst hielt Abu Hamza Pierre Vogel die Chutba-tul-Hajja, dann gab es eine Begrüßung und eine kurze Stellungnahme zum ganzen Hin- und Her der Veranstaltung. Sodann übergab er das Wort an Dr. Bilal Phillips und Abu Hamza übersetzte währenddessen die Worte des geehrten Sheikhs. Sobald der Vortrag veröffentlicht wird, werden wir – so Allah will – das Video veröffentlichen. Die Kundgebung verlief trotz kleinen Störungen, wie albernen Zwischenrufen der Islamhasser-Fraktion, friedlich und ohne besondere Vorkommnisse, Al-Hamdulilah.
Kritikpunkt
Wir danken Allah, dem Allerbarmers, für diese erfolgreiche Veranstaltung. Wir sind zufrieden mit dem Erfolg von Allah und bitten ihn um Vergebung. Auch muss etwas kritisiert werden: Dass es mit der Geschlechtertrennung nicht richtig geklappt hat, ist nicht anzuklagen, da dies einfach auf einem öffentlichem Platz nicht durchsetzbar ist. Es geht auch die Behauptung herum, dass es eine der 16 Auflagen war, nicht zu einer Geschlechtertrennung zu rufen. Wir bitten Allah, dem Allbarmherzigen, um Verzeihung.
Nun zum Hauptkritikpunkt: Falls der Bruder Abu Hamza Pierre Vogel diesen Beitrag liest, so bitte ich ihn von Herzen darum, demnächst vielleicht eine kleine Votragsreihe zu starten, mit dem Thema der korrekten Verhaltensweise im Islam. Es war sehr traurig mit anzusehen wie junge, unwissende Geschwister sich von Reportern provozieren ließen bzw. auf ihre Fragen herein fielen. Es war für mich beschämend zu sehen, wie Geschwister sich von Reportern filmen ließen, die Faust nach oben streckten und schrien "Scharia für Deutschland". Auch wie manche mit der Islamhasser-Fraktion redeten und mit ihnen so diskutierten, wie man es aus islamischer Verhaltensweise her nicht tun sollte. Niemals sollte ein Muslim anfangen zu beleidigen (sei es auch nur "Halt's Maul"), zu schreien oder sich genau so töricht zu verhalten wie die Islamhasser-Fraktion. Auch konnte man von Konvertiten etwas interessantes und vor allem etwas nachvollziehbares erfahren: Der Schrei des Takbirs. Al-Hamdulilah, der Takbir ist eines der schönsten Worte die ein Mensch aussprechen kann. Aber wir müssen uns unserer Umgebung klar werden und wissen, wie wir mir unseren Mitmenschen umgehen sollen. Es ist kein Geheimnis: Wenn man böse schaut, die Faust nach oben streckt und den Takbir brüllt, so wird sich sicherlich ein Großteil der Bevölkerung ängstlich und unsicher fühlen, weil man solche Bilder nur aus Krisengebieten aus dem Fernsehen kennt. Aber darauf will ich nicht zu sehr eingehen, sondern bitte darum, dass Abu Hamza Pierre Vogel oder eine andere wissende Person – so Allah will – einen Vortrag zum Thema "Verhaltensweisen im Islam" macht.
Die Krönung des Tages
Allah, der Schöpfer der Himmel und der Erde, erfreute unsere Herzen, als Er 17 Menschen zur Rechtleitung führte. Es war ein wunderbares Ereignis die Schahada, das Glaubensbekenntnis des Islam, mit so einer großen Menschenmasse zu sprechen. Es waren überwiegend Jugendliche und die meisten davon waren junge Frauen (!). Abu Hamza Pierre Vogel fragte die Menschenmasse daraufhin eine wichtige Frage:
"Wo ist nun das Schwert?"
Auch ein wunderschönes Ereignis war die Anwesenheit der Geschwister des Team von DieWahreReligion und das Team von DawaFFM. Das Erfolgsrezept für eine erfolgreiche Dawa-Arbeit ist der feste Zusammenhalt. Man konnte deutlich bei den Prediger Abu Hamza und Ibrahim Abu Nagie die Tränen in den Augen sehen, als sie sich umarmten. Versöhnung erfreut eben das Herz. Es ist auch sehr wichtig, in Zeiten von Islamhass und Hetze gegen die Muslime, dass die Muslime unter sich zusammenhalten und sich nicht trennen und insbesondere nicht in Streitigkeiten auseinander gehen.
Fazit
Es war ein großartiges Veranstaltung für das wir Allah, den Erhabenen, danken müssen. Bis auf die genannten Kritikpunkte, war es ein Ereignis, dass ich persönlich nicht so schnell vergessen werde, so Allah will.

barakallahu fiek achi kerim für deinen Beitrag.
Ich finde außerdem sollte Abu Hamsa (mit s und nicht z
nebenbei) eine Reihe machen mit “Wie antworte ich den Medien am besten” Das wäre HAMMER
Möge Allah dies noch einmal zulassen!
salamu allaikum, das finde ich auch immer herrlich, die versammlung der muslime besteht zum grössten teil aus jugendlichen und die islamhasser sind alte opas und omas, die sonst nichts zu tun haben.
Vllt ist es für euch interessant zu wissen das einige Geschwister aus Östereich/linz angereist sind. Das sind schon allein 5 Stunden fahrt. Und nachdem was sie mir berichtet haben, waren sie sehr Begeistert.