Freundschaftsfest in Frankfurt abgesagt!
Wie vielleicht schon dem ein oder anderen in die Ohren gekommen ist, sollte eigentlich am 24.07.11 in Frankfurt am Main eine Veranstaltung mit dem Motto "Ein Tag der Freude" stattfinden. Vorträge von bekannten muslimischen Prediger waren geplant, sowie ein Unterhaltungsprogramm, Einkaufsstände und ein Buffet. Kurz gesagt: Es sollte eine wunderschöne Veranstaltung in islamischer Atmosphäre werden und eine gute Iman-Stärkung für den kommenden Ramadan, eben frei nach dem Motto: "Ein Tag der Freude"
Doch siehe da: Die Stadt Frankfurt hat eine imaginäre Gefahr wahrgenommen! Nachdem auf dem Besitzer des "Bürgerhaus Harheim" Druck gemacht wurde, wurde es diesem zu viel und die Veranstaltung wurde bis auf weiteres abgesagt. Hasbinallah wa Ni'ma-l-wakil.
Doch wie heißt das bekannte Sprichwort noch gleich? Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Inscha Allah wird nach einer neuen Location gesucht, die noch größer und besser als die vorherige war!
Das war der Trailer der besagten Veranstaltung:

Vielleicht sollten wir bei einer der nächsten Versammlungen außer Allahu akbar mal ganz laut INTEGRATION rufen?
Wahrscheinlich besteht die “Gefahr” des Bürgerfestes aber eher darin, daß man befürchtet, daß wir uns integrieren. Ganz anders wenn es um Juden geht. Hier nur ein kurzer Ausschnitt aus einer Internetveröffentlichung:
>Freiburger Rundbrief Nr 4/2002: Die Judensteine aus der Würzburger PleichVolksblatt, 20.7.2002:
Leben blüht in “Shalom Europa”
Es sei “für die ganze Stadt ein Tag der Freude”, Richtfest für den ersten Bauteil des neuen Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums “Shalom Europa” feiern zu können, sagte am Freitag Oberbürgermeisterin Pia Beckmann vor Ort an der Synagoge in der Valentin-Becker-Straße.
“Wer baut, will bleiben”, so Beckmann.
Sie selbst werde alles tun, damit die jüdischen Mitbürger ihren Beschluss nicht bereuen, das Zentrum hier einzurichten.
Es sei ein “hoffnungsvolles Zeichen des Wiederaufbaues und Ausdruck des Vertrauens in die Stabilität eines demokratischen Rechtsstaates”.
Die Israelitische Gemeinde habe in jüngster Vergangenheit eine beispiellose Integrationsleistung erbracht.
Das betonte auch Unterfrankens Regierungspräsident Paul Beinhofer, selbst auch Vorsitzender des Kuratoriums “Shalom (Friede) Europa”.
Die jüdische Gemeinde in Würzburg sei in den vergangenen acht Jahren um das Vierfache angewachsen<
Da kann man doch nur sagen welche Freude..! Bin mal gespannt wann ein Oberbürgermeister sich so zu Muslimen äußert
Dieser Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse liest sich da schon ganz anders (man beachte den letzten Satz):
Wirt verhindert Islamisten-Fest
Harheim. Getarnt als Kulturveranstaltung wollten extremistische Muslime am Sonntag, 24. Juli, im Bürgerhaus Harheim feiern, warben im Internet per Video für ihr “Freundschaftsfest”.
Doch als der Pächter des Bürgerhauses, Qasam Umran, herausfand, dass es sich bei der Gruppe um vom Verfassungsschutz beobachtet Radikale handelte, lud er sie wieder aus.
“Ich bin selbst Moslem, aber die Lehren dieser Gruppe haben nichts mit Islam zu tun. Der Islam predigt keinen Hass.”
Für einen Vortrag angekündigt wurde im Internet Abu Muawiya, ein islamischer Prediger des Vereins “Einladung zum Paradies” aus Mönchengladbach. Ebenfalls eingeladen war der salafistische Prediger Pierre Vogel, dessen Auftritt in der City die Stadt erfolglos zu verhindern versuchte.
Laut Verfassungsschutz bereiten Salafisten mit ihren Veranstaltungen, ihren Predigten und der Forderung nach einem Gottesstaat einen Nährboden für Terroristen.hau (hau)
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/wirt-verhindert-islamistenfest_rmn01.c.9059684.de.html
Ohne Worte…
Junge Union lobt Pächter
Harheim. Dem Pächter des Bürgerhauses Harheim ist es zu verdanken, dass der salafistische Prediger Pierre Vogel doch nicht am 24. Juli dort öffentlich sprechen kann.
Er lud die extremistischen Muslime wieder aus, nachdem er von der getarnten Kulturveranstaltung Wind bekommen hatte (wir berichteten).
Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, begrüßt das und hofft, dass Vogel und seine Anhänger keinen anderen Versammlungsort finden.
“Die Vorstellung, dass erneut hunderte radikale Islamisten in Frankfurt gegen “ungläubige Christen” hetzen widert mich an”, erklärt Homeyer.
Es wäre der bereits dritte Auftritt Vogels in Frankfurt innerhalb nur weniger Monate, so dass der Eindruck entstehe, dass sich die Stadt zum neuen Zentrum radikaler Islamisten entwickele.
Daher müsse man mit allen einer Demokratie zur Verfügung stehenden Mitteln einen weiteren Auftritt verhindern.
Vogel propagiert im Internet einen überaus radikalen Islam, der auch nicht vor Gewalt zurückschreckt, etwa um “ungehörige” Frauen zu “züchtigen”.red (red)
Artikel vom 18. Juli2011,
http://www.fnp.de/tz/region/lokales/frankfurt/junge-union-lobt-paechter_rmn01.c.9063045.de.html
Das kennen wir aus der Schweiz leider auch genau so! Wir hatten am 26. Juni 2011 ein Sommerseminar geplant, an dem auch unser Bruder Abu Jibril referieren sollte. Doch als die Presse davon erfuhr, wurde unheimlich Druck ausgeübt, sodass wir 3 Mal einen Vertrag unterschrieben und dreimal wurde uns dieser unbegründet wieder gekündigt. Zu allem Übel bekam Abu Jibril noch eine Einreisesperre in die Schweiz, wiederum ohne Begründung. Dies Kuffar sind schlimm in ihrem Hass gegen uns! Wirklich krank! Aber schlussendlich wurde aus dem Seminar eine Praxisübung für die Ummah (vgl. Zeitungsartikel) sich zu wehren, elhamdulilah! Lasst euch nicht unterkriegen!!! Möge Allah euch Kraft geben und uns alle immer rechtleiten!
einfach nur hammer
also ist es radikal, wenn man sich genau an das hält, was im quran steht ? merken die leute, die solche artikel schreiben, eigentlich noch was in ihren köpfen oder ist da jegliche hilfe schon zu spät ?!
“Ich bin selbst Moslem, aber die Lehren dieser Gruppe haben nichts mit Islam zu tun.”
genau für solche freizeit MUSLIME schäme ich mich. die ihre religion verkaufen und es allen recht machen wollen. ich bin 25 jahre und solche “muslime ” gibt es in meiner nähe en masse. feiern “tanz in den mai”mit und sind gegen andere muslime am arbeiten.
“nichts mit islam zu tun” tzehe … mit was denn dann ?
allahu akbar
Man muss bei dieser Problematik irgendwie anders rangehen, um nicht von Behörden oder Islamgegnern beeinflusst werden zu können. Wie viele * es doch schon mittlerweile gibt, die angeblich “angst” vor dem Islam haben. Ich weiß echt nicht wo vor man angst haben kann.
Das was wir momentan als negativ erleben, kann sich inschallah später auch als was positiveres herausbilden. Der Weg zum Ziel ist immer steinig. Vieles scheint zunächst mal unmöglich, doch das hat so bestimmt schon seine Gründe, die wir noch nicht erkennen können.
Wie willst Du “anders rangehen” als bei diesem Fest?
Trotz der geplanten Vorträge ist es ja keine rein islamische Veranstaltung, sondern eher ein Stadtfest, oder Nachbarschaftsfest.
Die Einladung ist eine freundliche Geste der Muslime bei der man sich überzeugen kann daß wir keine Menschenfresser sind.
Im Programm ist doch für jeden was dabei, und wer den Vortrag nicht hören will kann sich ja beim guten Essen amüsieren oder seinen eigenen Standpunkt darlegen.
In einer lockeren Atmosphäre kann man viel eher den Willen zur Integration zeigen als durch trockene Integrationsbeauftragte und “Experten”.
Ich verstehe wirklich nicht wieso Ulf Homeyer (Junge Union) befürchtet daß auf einem Freundschaftsfestgegen ungläubige Christen gehetzt würde.
Wenn wir hetzen wollten, würden wir sie doch nicht einladen! Außerdem steht jedem frei selbst zu entscheiden ob er kommen möchte.
Ich finde es auch unverschämt im Zusammenhang eines Familienfests zu unterstellen es sei ein “Nährboden für Terroristen”.
Wenn Homeyer behauptet “Vogel propagiert im Internet einen überaus radikalen Islam, der auch nicht vor Gewalt zurückschreckt, etwa um ungehörige Frauen zu züchtigen”, so ist das eine glatte Lüge!
Man sollte deshalb diesen ignoranten Kreisvorsitzenden der Jungen Union wegen Rufmord anzeigen.
Anläßlich eines polnischen Freundschaftsfestes schreibt die Presse:
>…Ein kleiner Beitrag zur Verständigung der beiden Völker und zum Abbau noch vorhandener Ressentiments.<
Anläßlich einer islamisch geprägten Veranstaltung hätte man auch von Verständigung der Religionen sprechen können. Aber da zäht auf einmal weder Integration, noch Ökumene. Heuchler!
Die Sache gestaltet sich wirklich schwierig mit den Festen oder Veranstaltungen. Ob da vielleicht auch ne Taktik dahinter steckt, dass man zuerst mal zusagt, und später wieder absagt? Vielleicht denken die Entscheidungsträger, dass sie dadurch “Zeit gewinnen” und die Veranstalter dann auf die Schnelle nichts mehr zum mieten / pachten finden, und so das Fest halt nicht statt findet. Weil sonst kann man ja auch schon von vornherein “nein” sagen.
Bezüglich seiner neuesten Provokation (dem “Spaziergang” in Berlin) sagte Sarrazin, daß er den Dialog gesucht hätte.
Ich halte das für eine Lüge.
Den Dialog hätte Sarrazin nämlich auf dem frankfurter Freundschaftsfest haben können. Ich hätte ihm sogar einen Saft ausgegeben.
Dem letzten Satz dieses Artikels schließe ich mich voll und ganz an.
http://www.ksta.de/html/artikel/1310723273805.shtml
Wir können den Dialog aber inschallah auf das nächste Freundschaftsfest verschieben.
Ich weise mal auf das video des Pierre Vogel hin, in dem er den jungen Christen in Mönchen Gladbach das aus durch “K.O” präsentiert, ihn öffentlich ratz fatz runterputzt und blosstellt und grosses Gelächter von muslimischer Seite durch die Luft schallt.
Dieser Akt war ein unverzeihliches Verhalten der Mitmenschlichkeit gegenüber, denn es hat jeglichen Bogen des guten islamischen Benehmens überspannt,
und das von einem, der im Augen der Politiker dieses Landes als Führer der Jugendlichen und somit als Vorbild gilt, und der auch als Person in der Öffentlichkeit und Presse steht und mit welchem der Islam ständig in Verbindung gebracht wird.
Es ist kein Weg immer die Schuld bei anderen zu suchen, solange man sie nicht zuerst bei sich selbst sucht und Fehler erkennt und sie verbessert.
Ein solches Verhalten war tatsächlich eine grosse Blamage für den jungen Christen aber gleichzeitig ein Beweis für die Gegner Vogels, das Vogel ein “friedliches Zusammenleben” wie er es immer predigt gar nicht will…..
denn in vielem widerspricht er sich durch diverse Aussprüche und Vorträge immer wieder und wirkt oft sehr beleidigend und herabsetzend nicht nur den Nichtmuslimen sondern auch zum grössten Teil auch vielen Muslimen gegenüber, die vielleicht viel frommer sind wie ER.
Das die Lage in Mönchen Gladbach sich so dramatisch verschärft hat und Sven Lau und Co. dort auch einiges zu ertragen haben basiert auch darauf, das nach dem absolut überzogenem Artikel seitens RTL sofort ebenfalls Pierre Vogels Video aus Qatar erschien mit der “Drohung” wörtlich “wir wissen wer ihr seid..” dann auf öffentlichem Platz statt irgendeinen Weg der Näherung spricht Vogel provokativ zu den Mönchen Gladbachern, und nimmt auch da kein Blatt vor den Mund von Wegen “klauen Hände ab!” usw….
Jeder der ein bischen Verstand und Anstand hat wird zugeben, das dies eine Weise war die in Deutschland nicht zu tolerieren gilt und das für solche Reden auch das Recht der Meinungs- und Religionsfreiheit nicht missbraucht werden sollte.
Recht hin oder her, Fakt ist nun Mal das auch gutes Benehmen zählt. Mag sein das er das nicht so gemeint hat, aber, er liess seiner Zunge unkontrolliert im unpassendsten Moment immer freien Lauf, und das wird jetzt vielen zum Verhängnis.
Die Situation wird sich so lange weiter verschärfen bis Vogel und Co ihre Fehler vor Deutschalnd und vor der Jugend offen und öffentlich bekennen.
Wenn jemand einerseits sagt, er hält sich an das Grundgesetz, und er will ein friedliches Miteinander, dann darf er aber in einem Land der Nichtmuslime nicht solche Reden abhalten welche voll von Sprüchen GEGEN NICHTMUSLIME sind,
denn, dies bezweckt das man ihn Hetzer oder Hassprediger nennt.
Es ist also in dieser Sache das eine Bild:
Einerseits gnadenlos schimpfend über die “Kuffar”
andererseits “Friedenstifter” sein wollen und behaupten, wir wollen aber ihr wollt nicht.
Es gibt nur einen Weg. Den sollte ein jeder für sich wählen, mixen geht nicht.
Daß die Stadt sicherheitsrelevante Bedenken vorgibt kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Bisher liefen unsere Verstanstaltungen (trotz Anwesenheit von Provokateuren) immer friedlich ab.
Wenn Sportvereine Freundschaftsfeste veranstalten kommt ihnen der Magistrat ja auch nicht mit “Bedenken”, dabei gibt es dort in schöner Regelmäßigkeit Ausschreitungen.
Ein Beispiel vom Mai diesen Jahres:
Fried rFrankfurt/Main (dpa) – Bei den Krawallen nach dem Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln sind nach Angaben der Polizei zehn Fans verletzt und sechs Personen festgenommen worden.
Enttäuschte Eintracht-Anhänger hatten nach dem Schlusspfiff das Spielfeld in der Frankfurter WM-Arena gestürmt.
Sie konnten nur durch einen massiven Polizeieinsatz auf die Tribünen zurückgedrängt werden.
Bei den Krawallen entstand zudem erheblicher Sachschaden. Unter anderem wurde eine 600 000 Euro teure Fernsehkamera zerstört.
@Sabi Ahmed
Du sagst, daß Pierre Vogel “in den Augen der Politiker dieses Landes als Führer der Jugendlichen und somit als Vorbild gilt”.
Das ist zu schön um wahr zu sein, daß Politiker Pierre Vogel als Vorbild für die Jugendlichen sehen. Inschallah kommt der Tag an dem das so sein wird.
Und zum Rest Deines Textes: Was kann Abu Hamsa dafür wenn sich ein junger Christ bis auf die Knochen blamiert? Er hat ihm ja klargemacht, daß man erst mal Wissen haben muß (zumindest über die eigene Religion) bevor man andere kritisiert. Hoffentlich hat der Jugendliche daraus eine Lehre gezogen und so kann er zukünftig Blamagen ersparen.