Innenminister Friedrich ruft zur Denunziation von Muslimen auf!?

Die Bevölkerung Deutschlands wird in einer 300 000 Euro teuren Plakat-Kampagne dazu aufgerufen, praktizierende Muslime zu denunzieren.
Anders kann man diese Aktion wohl kaum interpretieren.

Jeder Muslim mit Vollbart und jede Muslima mit einer Vollverschleierung wird wohl demnächst einer regelrechten "Hexenjagd" ausgesetzt sein, denn die Menschen dieses Landes werden auf  Plakaten, die in verschiedenen Großstädten Deutschlands zu sehen sein werden, aufgerufen, sich "telefonisch oder per E-Mail zu melden, wenn sie jemanden kennen, der in Extremismus oder Terrorismus abzurutschen droht oder schon abgerutscht ist."

Allein in Hamburg werden 54 Großflächenplakate mit rund 2,50 mal 3,50 Meter Größe und 200 sogenannte City-Light-Poster mit rund 1,20 mal 1,75 Meter Größe in den Stadtteilen Billstedt, Hammerbrook, Ottensen, St. Georg und St. Pauli aufgehängt.

Bei dieser Aktion ist nicht definiert was mit "radikal", "fanatisch" "extremistisch" und verschiedenen "Terrorgruppen" eigentlich genau gemeint ist und so wird jeder Bürger dieses Landes eine andere Vorstellung von diesen Begriffen haben und entsprechend aktiv werden.

Neben den oben erwähnten Äußerlichkeiten kann wohl auch ein öffentliches Gebet dazu führen, dass Muslime mit einer "Anzeige" rechnen müssen, oder wenn ein Muslim auf die Idee kommen sollte, Übersetzungen des Korans kostenlos anzubieten wird wohl irgend ein Nachbar dies als Zeichen von "radikal" und "extremistisch" deuten, denn diese äußerlichen Merkmale seien Kennzeichen der so genannten Salafisten, ein Begriff, der seit Monaten  in den Medien herumgeistert und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen soll.

Das "Salafistenbild" ist eine Konstruktion, mit der man versucht, Muslime, die sich für ihre Religion engagieren, zu dämonisieren, mit Straftatbeständen oder sogar mit Terror in Verbindung zu bringen.
Auf diese Weise will man sie ausschalten und so davon abhalten, die Bevölkerung über den authentischen Islam aufzuklären.

Bei dieser von der deutschen Regierung organisierten Aktion handelt es sich um eine gezielte Hetzjagd auf Muslime nach dem Motto: "Jeder Muslim kann beschuldigt werden und muss dann seine Unschuld beweisen!"

Nach den internationalen Menschenrechten gilt aber der Grundsatz: "Jeder gilt so lange als unschuldig, solange ihm die Schuld, die ihm vorgeworfen wird, nicht nachgewiesen werden kann!"

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“  Art. 1 Abs. 1 GG

Gilt für den Innenminister dieses Landes die als obersten Wert des Grundgesetzes deklarierte Menschenwürde nicht für Muslime???

Quelle

 
DAWA-NEWS.net – 26.08.2012

Ein weiterer DAWA-NEWS Artikel zu diesem Thema hier.
 

11 Responses to “Innenminister Friedrich ruft zur Denunziation von Muslimen auf!?”

  1. Ebu-Muhammed Says:

    Selam alaikum Brüder,

    wisst ihr wo das neue Buch ” Es gibt keinen Gott außer Allah” zu bestellen ist. Ich habe auf der Webseite “www.diewahrereligion.de” nachgeschaut, jedoch leider nichts gefunden.

    Xhezak Allahu khairen


  2. anonymus Says:


  3. maghreb Says:

    subhanallah

    die muslime werden immer mehr in deutschland eingeengt .

    man darf alles in D werden zuhälter, prostituierte usw. aber wenn man den islam praktiiert muss davor gewarnt werden und solche leute werden als extremisten abgestempelt.

    wo ist denn die freiheit zu wählen von der die kufar Heuchler sprechen, nichts als leere floskeln und das traurigste ist dass es muslime in den isl. ländern gibt die an diese freiheit glauben und die situation in europa nicht kennen bzw. sehen.

    und diese verbände… eine schande!


  4. Abdullah Says:

    Das Layout der Plakate erinnert doch irgendwie an die Kopfgeld- Plakate für gesuchte Verbrecher wie schon im wilden Westen (d. h. dem “Wanted- Dead or Alive” prinzipiell ähnlich). Was soll das heissen “wird jeden Tag radikaler” ? Beispielsweise fünf Gebete am Tag zu verrichten und eben nicht wie gewisse Andere mit Disco, Zina, Alkohol und alle anderen Haram- Dingen im Leben beschäftigt zu sein ? Liegt sehr nahe, daß es sich genau um diese Aussageabsicht handeln könnte, welche aus der einseitige Aktion hervorgehen könnte. Es wird eher dazu führen, wenn die Religion richtig praktiziert wird, daß dann sogar alle Muslime automatisch verdächtig sind. Ein aus Sicht der Nichtmuslime, bei denen die Hinweise eingehen, falsch verstandener Satz oder sonstige auch kleine Mißverständnis würden schon wahrscheinlich dazu ausreichen, um Schwierigkeiten zu bekommen. Der Islam ist im Gegensatz zum Christentum (und Judentum) keine übertrieben scheinheilig- paradoxe Theorie, sondern Gottesfurcht mit verbundener ernsthafter religiösen Praxis, um das Wohlgefallen bei dem einzigen Gott zu bekommen. Was wäre denn, wenn deutsche Frauen in ein Kloster gehen würden und zu Nonnen werden ? Werden diese dann nicht auch “vermisst” und werden “fanatisch” ? In Bezug auf Juden, die zu fanatischen zionistischen Terroristen und Extremisten werden könnten, wäre das Prinzip ebenfalls gleich.

    Der Islam hat nichts mit Extremismus, Terrorismus o. ä. zu tun, wenn die Religion richtig praktiziert wird und zwar genau nach Koran und Sunna. Wir Muslime müssen gemäß der Sure 33, 21 den Propheten Mohammed (s.a.w.s.) als Vorbild nehmen. Jedoch ist es immer wieder unglücklich die Feststellung zu machen, daß sich über eine entsprechende “Querverbindungen” die Rückschlüsse ergeben, indem viele Muslime aber somit aus Sicht der Kuffar dann aber fast sofort mit Verdächtigungen in Bezug auf Gewalt, Terror, Hass, Fanatismus und Extremismus in Verbindung gebracht werden. Annährend indirekt, d. h. eben über diese “Querverbindung” (in umgekehrter Folge bzw. als eine Art Wechselbeziehung), wird leider sogar der Prophet (s.a.w.s.) und seine Gefährten (r.) gleich mitverdächtigt, obwohl aus Koran und Sunna das genaue Gegenteil hervorgeht. Bei der Kampagne handelt es sich demzufolge um eine Verunsicherung bzw. Abschreckung vom Islam und dessen richtiger Praktizierung. Das eigentliche Problem liegt nicht im Islam, wie diese Kampagne suggerieren soll, sondern eher in der sozialen Notlage (Arbeitslosigkeit, Armut usw.) vieler Menschen. Das sind Probleme, welche die Kuffar- Politiker verursacht hatten, weil sie nicht nach den Gesetzen von Allah regieren. Der gegenwärtigen Bundesregierung und dem Hobbyinquisitior Friedrich fehlen das richtige Verständnis für den Islam, aber insbesondere die Rechtleitung. Da hilft es nur noch, daß die gesamte Sachlage als Prüfung von Allah zu betrachten ist, wir Geduld zeigen müssen und vermieden werden sollte darauf reinzufallen. Es gibt noch folgendes Risiko, welches schwerwiegend sein könnte, spätestens am jüngsten Tag: Wenn muslimische Eltern ihre Kinder bei den Kuffar melden, weil es Mißverständnisse gibt, dann besteht die Gefahr, daß sich muslimische Familien spalten könnten. Nichts anderes als Streit, Unfrieden und gegenseitige Feindschaft, auch unter den eigenen Brüdern und Schwestern im Islam, wäre eine Konsequenz, die durch so eine Kampagne verursacht werden könnte. Die Kuffar werden sich ins Fäustchen lachen, wenn wir Muslime uns gegenseitig die Köpfe einschlagen.


  5. Ibn Rainer Says:

    Ein guter Artikel.
    Verdient Verbreitung …


  6. Lawyers Of Truth Says:

    Barak Allah feek, du kannst ihn natürlich gern für deine Seite nehmen, insha’Allah.


  7. Ali Says:

    Die Leute versuchen schon seit Jahrhunderten den Islam zu unterwandern und zu verändern, doch es gelingt denen einfach nicht. Die Muslime wollen ihre Kultur die der Islam ihnen gebracht hat, nicht her geben und sind zufrieden. Die Kafir jedoch versuchen immer wieder , ihre Ideologie durch zusetzen


  8. Amina Says:

    Diese Aktion zielt nicht nur auf “Salafisten” ab. Bevor ich konvertierte fand ich meinen Mann “extrem, radikal” er betete 5 mal am Tag, aß kein Schweinefleisch, trank keinen Alkohol, hatte nie eine Freundin….

    Vor einem Jahr traf ich eine Frau, sie meitne ihr Mann wäre streng gläubig, fundematlaistisch. Er aber betet nicht, raucht, feiert alle Feste, lässt seine tochter zum Ballett….

    Solche Menschen werden damit nun wohl auch gemeint, weil sie in den Augen der Kufar extrem, radikal sonst was sind


  9. Jens Says:

    Ich kenne einen Innenminister der in den Extremismus abgerutscht ist und in den Terrorismus abzurutschen droht.
    Wo melde ich den?


  10. Ebu-Muhammed Says:

    XHEZAK ALLAHU KHAIREN


  11. Aufbauhelfer Says:

    *lach* den solltest Du bei der Nato melden! Vielleicht baut sie ihm dann einen Brunnen, damit er sein verschmutztes Gehirn waschen kann!

    Falls er die schändliche Aufwiegelungskampagne bereut, können Muslime bei ihm inschallah Aufbauleistungen erbringen und ihn dazu bringen gottesfüchtig zu werden.
    Allah taala ist verzeihend, aber die Reue muß schon von Friedrich kommen!