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Apartheid, Rückständigkeit, Frauenfeindlichkeit. In einem Atemzug verbindet Necla Kelek diese drei Begriffe mit dem Islam. Denn ihrer Meinung nach haben Frauen im Islam „keine Rechte“ und werden aus der „Öffentlichkeit ausgeschlossen“. Als das „Erniedrigendeste was es gibt“ bezeichnet sie zudem die Bedeckung der muslimischen Frau.
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Weil sich eine Somalierin in der Schweiz im Rahmen eines Integrationsprojektes weigerte ihr Kopftuch abzulegen und deshalb auch von keinem Arbeitgeber eingestellt wurde, kürzte man ihr die Sozialhilfe um 15 % . Daraufhin klagte die Frau das Sozialamt nach dem Rassendiskrimierungsgesetz als religionsdiskriminierend an. Nun wurde ihre Klage in zweiter Instanz vom Kantongericht abgewiesen.

Es ist nicht Neues. Das Kopftuch wird derzeit immer als Symbol der Desintegration, des Freiheitsentzugs, der Unterdrückung und der Rückständigkeit gewertet. Doch ist ein Kopftuch, wie im obigen Fall, in einem INTEGRATIONsprojekt wirklich ein Störfaktor? Ein "Störfaktor" für den man nun auch geahndet werden muss?
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Laut den Berechnungen der Vereinigten Nationen ist die Bevölkerung Russlands seit 1993 um 5,8 Millionen Bewohner geschrumpft. Bis zum Jahre 2050 wird sich Russlands Bevölkerungszahl auf 107 Millionen Einwohner belaufen und somit wieder einen Verlust von 30 Millionen Einwohnern einbüßen.

Mit diesen trüben Aussichten kommen für die russische Regierung noch trübere Aussichten zum Vorschein. Wenn die Bevölkerung dermaßen schrumpft, so wird sich der Islam, welcher jetzt schon nach dem orthodoxen Christentum die meisten Anhänger im Land hat, als zahlenmäßig größte Religion herausbilden.
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'Ich glaub ich bin im falschen Film.’, dieses Gefühl hatte ich am Freitag beim Lesen der folgenden Schlagzeile:
Integrationskonzept der CDU: Gelassen mit dem Kopftuch umgehen”.
“Kopftücher bedrohen die verfassungsgemäße Ordnung nicht”

Was für ein Fortschritt! Solche Töne sind wir von der CDU nicht gewohnt. Doch der Schein trügt, wie wir im Folgenden gleich sehen werden.

Neun Tage lang diskutierten die Mitglieder der Berliner CDU über das neue Integrationskonzept, welches sie am Donnerstag den 18.03.2010 vorstellten.

Eines der Forderungen der CDU ist:
Wir sind gegen ein Kopftuchverbot und plädieren dafür, gelassener mit diesem Thema umzugehen“, so die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Monika Grütters.

Weiter heißt es:

Kopftücher bedrohen die verfassungsgemäße Ordnung nicht. Wir wollen auch nicht, dass die – oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches durch ein Kopftuchverbot in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden. Wir wollen, dass sie bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden.“

Auf den ersten Blick erscheinen diese Punkte des Dokuments recht fortschrittlich. Doch halt. Man schaue sich die „Forderungen“ einmal genauer an.

Erstens ist ein generelles Kopftuchverbot mit dem Grundgesetz ohnehin nicht vereinbar.
Wieso fordert dann die CDU etwas, was mit dem Grundgesetz schon garantiert sein müsste?

Zweitens stellt die CDU diese Forderung im neuen Integrationskonzept, begrüßt jedoch das Kopftuchverbot für Lehrerinnen, Polizistinnen und anderen staatlichen Angestellten, da diese „zur religiösen Neutralität“ verpflichtet seien.

Ist das kein Widerspruch? Wem bringen dann diese „neuen“ Forderungen im Integrationskonzept der CDU überhaupt was? Wie sollen denn die – „oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches“ “bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden”, wenn sie durch staatliche Verbote „in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden”.

Danke liebe CDU, für das neue , in neun Tage und Nächte schwer erschaffene Integrationskonzept, in dem letztlich nicht mehr drin steht, was man sonst von euch liest.

Letztlich bleibt den Lehrerinnen und anderen „staatlichen Angestellten“ doch nichts anderes übrig, als ihre eigenen Einrichtungen zu gründen, um sich später allerdings von euch die Vorwürfe „Parallelgesellschaft“ und „misslungene Integration“ anhören zu müssen.

Quellen:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1277272/Gelassen-mit-dem-Kopftuch-umgehen.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/CDU-Integration-Bildung;art270,3060673
http://www.migazin.de/2010/03/19/kopftucher-bedrohen-die-verfassungsgemase-ordnung-nicht/

http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2010/03/20/kopftuch-cdu-berlin-ruft-zur-gelassenheit-auf.html

Neulich wollte ich meinem Magen in einem Restaurant was gutes gönnen. Ein Steak. Vergeblich suchte ich auf der Menükarte nach dem begehrten Steak. Doch die hatten dort nur Zucchinisuppe, Tofu, Reis auf Tomatensoße und anderweitig gedünstetes oder blanchiertes Gemüse. Aber kein Steak. Was ist das denn bitte für eine dreiste Diskriminierung?! Mich als Nicht-Vegetarier einfach auszugrenzen?! Mein Anwalt wurde selbstverständlich eingeschaltet!

Klingt etwas abstrus, nicht wahr?

Aber so ähnlich kann man den “Skandal“ der derzeit in Frankreich für Aufruhr sorgt beschreiben.

Die französische Fast-Food-Kette Quick bietet nur noch Halal-Fleisch an.
Daraufhin zeigte die Stadtverwaltung in Roubaix die Imbisskette an. Das sei ja schließlich eine Diskriminierung der restlchen Bevölkerung mit anderen Essgewohnheiten!

Damit hat Frankreich nun wirklich beinahe fast den Gipfel der Absurditäten erreicht. Die ganzen abnormen Entwicklungen, die in den letzten Jahren und Monaten zu beobachten waren, deuten allesamt auf das Ergebnis einer von der Politik und den Medien erfolgreichen Panikmache hin, die sich nun in einer Wahnvorstellung manifestiert: „Die Präsenz von ca. 8 Millionen Muslimen im eignen Land ist uns zu viel. Sie macht uns Angst. Wir werden „islamisiert“ und das müssen wir auf jeden Fall stoppen. Wenn wir jetzt auch noch zulassen, dass Muslime bestimmen, was wir essen, haben sie endgültig gewonnen.“

Doch keine Angst Frankreich. Quick lässt sich doch nicht von Muslimen diktieren, was sie zu verkaufen haben und was nicht. Sonst hätten sie auch Alkohol aus ihren Sortiment verbannen müssen, welcher eindeutig nicht halal ist.

Und das ist nun wirklich nicht der Fall. Die Fast-Food-Kette hat einfach nur rein ökonomisch gehandelt. Wenn der Großteil der Kundschaft Halal-Fleisch wünscht, dann ist diese Umstellung einfach nur logisch. Die Aufregung der Stadtverwaltung ist absolut übertrieben.
Es sind nicht die Halal-Burger, die ein weiteres "Entfremden und Entfernen der Kulturen" bewirken, sondern die maßlose und überspitze Reaktion der Stadtverwaltung.

 

Quellen:
http://derstandard.at/1266541004573/Islam-Konform-Burger-sorgen-fuer-Aerger
http://diepresse.com/home/panorama/welt/540943/index.do

http://www.shortnews.de/start.cfm?id=817218

Letztens hatte ich ein ganz nettes Gespräch mit einer Kommilitonin.
Sie hatte mir erzählt, dass sie einmal während sie auf ihren Bus gewartet hatte, einen Mann dabei beobachten konnte, wie er seinen Teppich an der Bushaltestelle ausrollte und einfach betete. Sie meinte, dass sie das total beeindruckt habe, da sie so was sonst nur im Fernsehen gesehen hatte. Dann fragte sie mich, ob ich denn auch bete und wie das eigentlich genau funktioniert.

Wir unterhielten uns und ich erklärte ihr das Gebet, zeigte die einzelnen Bewegungen. Ich erzählte ihr, dass es bestimmte Gebetszeiten gibt und dass das Gebet für jeden Muslim verpflichtend ist. Also einfach alles von A-Z .

Sie war fasziniert, doch ihr Résumee war letztlich, dass ihr das zu anstrengend und zeitaufwändig sei, fünf Mal am Tag zu beten. Das sei wie ein „Full-Time“ Job, den man sich in unserer Zeit ja gar nicht leisten könne.

Wir konnten uns leider bisher nicht mehr über diesen Punkt unterhalten, aber seitdem schwirrt mir ein Gedanke im Kopf: Stellt euch einmal vor, es gäbe das Gebet nicht?

Das wäre schrecklich, oder?

Das Gebet, die zweite Säule des Islam, wurde uns von Gott, dem Allmächtigen, dem Barmherzigen zur Pflicht auferlegt. Unbestreitbar. Ein aufrichtiger Muslim kommt dieser Pflicht ohne Wenn und Aber nach. Heutzutage aber werden Pflichten in unserer Gesellschaft als anstrengende Zwänge aufgefasst. Viele belächeln einen auch, wenn man sagt, dass man betet. Es wird als Zeichen der Schwäche angesehen, sich so einer Aufgabe, im wahrsten Sinne des Wortes, zu beugen.

Gewiss, ist das Gebet zwar ein Muss, aber nicht unser Schöpfer braucht die Gebete, sondern wir Menschen. Der wahre Sinn des Gebetes ist ein anderer. In erster Linie ist das Gebet aber eine Art "Zwiesprache mit dem Schöpfer", die die Quelle der Kraft, Ruhe und der Balance ist. Aus dieser Quelle schöpft der Muslim immer wieder neue Hoffnung, Demut, Geduld, Gelassenheit und Lebensfreude. Gleichzeitig ist es auch eine Rückzugsmöglichkeit, für einige Minuten sich aus der vergänglichen Welt zu verabschieden, seine Gedanken und Taten zu reflektieren und sich nur auf Gott zu konzentrieren.

Man kann es auch als einen „Constant Reminder“ betrachten. Wenn man betet und sich bewusst macht, dass man später ein „Treffen mit Gott“ hat, kommt man erst gar nicht auf die Idee, Dummheiten zu machen. Ein wahrer Muslim, der die Süße des Glaubens geschmeckt hat, wird das Gebet niemals unterlassen, weil es ihn von Gott nur noch weiter entfernen und entfremden würde.

Sogar wenn wir das Ganze linguistisch betrachten, stellen wir fest, dass das arabische Wort "Sila" (die Verbindung) und "Salah" (das Gebet), die einen ähnlichen Stamm haben (s-l-h), eine logische Ergängzung bilden. Das Gebet ist somit die direkte Verbindung des Muslims mit seinem Schöpfer. Es ist wirklich die reinste Form der Verehrung.

Im folgenden Video, manifestieren sich für uns, all diese zuvor genannten Punkte, auf das Äußere eines Bruders, der in den letzten 10 Nächten des Ramadan in der Moschee unseres Propheten Mohammed , Frieden und Segen auf ihm, in Medina das freiwillige Nachtgebet (Tahajjud) verrichtet.

Es ist erstaunlich mit welch einer Sicherheit und einem Gleichgewicht er sein Gebet verrichtet. Schaut euch an, welche Kraft er schöpft um Gott nahe zu sein und Ihn mit voller Demut und Ehrfurcht zu preisen. Die Verbindung zu seinem Schöpfer gibt ihm die Gewissheit, dass mit Gottes Allmacht und Weisheit der Mensch alle Hindernisse überwinden kann und alle Handlungen möglich sind.

Und jetzt frage ich dich: Wie ist DEINE Verbindung zu deinem Schöpfer? Was BEDEUTET dir das Gebet?

Eine Moschee ist ein Raum in dem Muslime Gott gedenken, ihre Gebete verrichten, den Koran lesen, islamische Unterrichte und Sprachkurse gehalten werden. Ein Zentrum der sozialen Aktivitäten, der sozialen Infrastruktur- und Bildungsstätte, ein Ort der Gemeinschaftlichkeit und interkulturellen-interreligiösen Austausches.

Derzeit bietet dieser Ort noch eine weitere Funktion: Die Leinwand für islamophobe Hirngespinste.

Teilhaben dürfen wir an diesen Gedanken auch noch:
„Muslims go home“ and „the enemy“ war am Mittwoch, den 10.Februar dieses Jahres an der Außenwand des Al-Farooq Islamic Center in Nolensville (Amerika) zu lesen.
Auch hinterließen die Täter folgende Botschaft: „Muslime sind Freunde des Satans und sie sind hier, um die USA und Israel zu zerstören.“

(Ein kleiner Denkzettel: "Fragt euch mal warum nur USA und Israel?")

Ähnliches geschah auch in Frankreich. Am 08.02.2010 war die Große Moschee von Saint-Etienne (Loire) Ziel der islamophoben Auswüchse. Bildlich sah ihr „Kunstwerk“ diesmal wie folgt aus : überall Hakenkreuze und Schriften wie „Heil Hitler“, „sales nègres“ (schmutzige Neger) , „pas d’arabes ici“ (Hier keine Araber) und „on vous aura“ (Wir kriegen euch).

Nach dem Schock haben die Verantwortlichen der Moscheen aus diesen schrecklichen Vorfällen eine Konsequenz gezogen:

In Nolensville fand heute (13.02.2010) in der Moschee eine Informationsveranstaltung statt. Alle Menschen der Stadt wurden eingeladen, um über Missverständnisse, Vorurteile und den islamischen Glauben im Allgemeinen aufzuklären.

Die Moscheeleitung der Großen Moschee in Frankreich ruft für den 14.Februar zu einer großen Versammlung vor der Moschee auf, um auf die stetig
wachsende Islamophobie in Frankreich, die sich derzeit in Form von Schändungen von Moscheen und islamischen Friedhöfen zeigt,
aufmerksam zu machen und die französische Regierung dazu aufzufordern, die Islamophobie als Problem im Parlament anzusprechen.

Frankreich muss endlich die irrationale Debatte über die „nationale Identität“ einstellen. Sie hat bisher nur Schaden gebracht.
Auch die Hetze in den Medien muss endlich ein Ende haben, denn sie ist die Plattform für dieses islamophobe Gedankengut.

Wir verdienen alle Respekt. Und das muss unabhängig von unserer Religion geschehen. Jeder sollte das Recht haben unser aller Schöpfer in Frieden anzubeten und nicht durch solche anti-islamischen Verächtlichkeiten gestört zu werden.

Quellen:
http://www.lexpress.fr/actualite/societe/profanation-de-la-mosquee-de-saint-etienne_847404.html
http://www.lexpress.fr/actualite/societe/profanation-de-la-mosquee-de-saint-etienne_847404.html
http://www.crcm-ra.org/modules.php?name=News&file=article&sid=1272
http://www.wsmv.com/news/22549381/detail.html

http://www.foxnews.com/story/0,2933,585537,00.html

Ding- dang-dong. Der uns uns alle wohlbekannte Ton. Die Schulklingel. Schüler rasen von den Gängen in die Klassen. Der Streber sitzt schon an seinem Platz. Der Klassenclown macht noch einige Grimassen und der Coole schaut um sich herum. Ja die Schule. Hat ja schon was an sich—Menschen so unterschiedlich wie sie nur sein können, bilden eine Einheit. Die Klasse. Durch ihre Verschiedenartigkeit gibt jeder Einzelne der Klasse einen gewissen Charakterzug. Da wäre der Skater, die Modebewusste, der Alternativler, der Vegetarier, der Punk und neuerdings auch die Emos. Jeder geht seinen eigenen Weg. Jeder ist auf seine Art anders. Und das ist nichts Schlechtes, sondern ein Zeichen der Individualität und der freien Persönlichkeitsentfaltung und Selbstbestimmung, die auch von der hiesigen Gesellschaft stets gefordert wird.

Doch Stopp. Wenn ein Mädchen, welches zufällig auch Muslima ist, sich für ihren Weg entscheidet und dabei ein Kopftuch eine Rolle spielt, werden, wie im derzeitigen Falle in Düsseldorf, all diese obengenannten Werte plötzlich beiseite gelegt.

Sie darf das nicht. Das können wir nicht zulassen. Sonst sind doch nicht mehr alle Schüller gleich. Und eine Botschaft darf sie außerdem auch nicht senden. Sie muss sich anpassen und sich „unauffällig“ kleiden.

Anpassen? Unauffällig kleiden? Botschaften senden?

Doppelmoral lässt grüßen.

Denn, an wenn soll sich die Muslima anpassen?
Es dürfen sich doch alle individuell kleiden—oder gilt es für alle, bis auf das kopftuchtragende Mädchen? Alle dürfen anders sein, außer ihr?

Unauffällig?
Wie definiert man unauffällig? Ist beispielsweise eine Irokesenfrisur tatsächlich "unauffälliger"?

Botschaft?
Wenn eine Muslima ein Kopftuch trägt, so bezweckt sie nur eines: die Erfüllung ihrer religiösen Pflicht. Auch wenn man eine Botschaft, in das Kopftuch hineininterpretieren will, so ist es Schülern gestattet „Botschaften“ zu senden. Ein Schüler darf sich zu seinem „grünen“ Leben, seiner Liebe zu „Jesus“ und seiner Abneigung gegen „Krieg“ auf T-Shirts und Buttons bekennen. Das war und sollte auch kein Problem sein.

Hier können wir bespielsweise einen „typischen“ Emo sehen.
Welche Botschaft sendet denn sein Äußeres?
Aber, bei bei solchen Leuten, würde ein Lehrer niemals auf die Idee kommen, sie wegen ihrer Kleidung aus der Schule zu schicken, ganz gewiss nicht.

Wieso muss man aber den Kleidungsstil einer Muslima zum Problem machen? Es ist echt lächerlich, was für eine Debatte man wegen eines Stück Stoffes führt!
Wieso brandmarkt man die Muslima durch diese Diskussionen zum Menschen zweiter Klasse? Anders kann ich es leider nicht bezeichnen. Wenn anderen Schülern das Recht für eine individuelle Kleidungsordnung und der freien Ausübung der eigenen Weltanschauung widerspruchslos eingeräumt wird, und man bei der Muslima jedoch in Erwägung zieht, ihr diese zu entziehen, dann ist das doppelzüngig und bigott.

Dass es zu solchen sinnlosen Diskussionen, die nichts bringen, außer die Muslima unter gewaltigen psychischen Druck zu setzen, kommen muss, soll mal einer verstehen!

Im Jahre 2006 wurde Alen Malik Crnalic vom der Stockholmer Arbeitsagentur aus dem Trainingsprogramm für Arbeitslose raus geworfen, weil er sich während des Vorstellungsgesprächs für ein Praktikum geweigert hatte, einer Frau die Hand zu schütteln. Er begründete sein Verhalten natürlich mit seiner Religion und signalisierte ihr stattdessen nur eine Begrüßung, indem er seine rechte Hand auf seine Brust legte.

Daraufhin verklagte Alen Malik die Arbeitsagentur und am 09.02.2010 gab ihm das Gericht recht . Nun wurden ihm 6.700 Dollar Entschädigung wegen der religiösen Diskriminierung zugesprochen.

Quellen:
http://www.stockholmnews.com/more.aspx?nid=4787

http://news.oneindia.in/2010/02/09/sweden-muslim-man-wins-handshake-case.html

In Donaueschingen ( Baden-Württemberg) verweigerte eine Ärztin die Behandlung eines Jungen.
Warum? Nun ja, der Junge hat sich den falschen Namen ausgesucht. Er heißt Jihad.

Skandal! Soweit ist es schon gekommen. Man verweigert einem Menschen die medizinische Behandlung, weil der Name nicht passt.

Ich kann das nicht verstehen. Wieso konzentriert man sich derzeit nur auf Äußerlichkeiten. Das Kopftuch, der Bart, die Burka…und nun auch der Name.

Wieso sieht man nicht mehr den Menschen?
Hier geht es um einen Menschen, der eine medizinische Behandlung gebraucht hat. Aber nein. Das ist Nebensache, schließlich ist das ein Muslim, der auch noch einen Namen trägt, von dem man mal irgendwo, in den "verlässlichen" Medien gehört hat, dass er eine „schreckliche“ Bedeutung habe.

Ja und. Es ist ein Name. Liebe Ärztin, wäre ein kleiner Junge namens Adolf zu ihnen gekommen, hätten Sie diesen auch abgelehnt?

Was mich an diesem Vorfall am meisten stört, ist die Berichterstattung und der Aufbau der Artikel.

Man versucht in allen Artikeln, mehr oder weniger, das Verhalten der Ärztin zu entschuldigen, indem man erklärt, dass der Name von bösen „Islamisten“, „Fundamentalisten“ und anderen „Fanatikern“ negativ ausgelegt wird. Somit wird dem Leser natürlich klar, warum die Ärztin Angst hat. Die arme Frau.

Und der einzig Schuldige ist der Junge mit seinem Namen. Oder auch die Eltern, die diesen ausgesucht haben. Andere behaupten auch, dass das Standesamt mitschuldig sei. Ja, warum eigentlich? Wie konnte das Standesamt einen solchen Namen überhaupt zulassen, fragen sich etliche Leser.

Obwohl hier eindeutig ist, dass die Ärztin aus blinden Vorurteilen gehandelt hat, sucht man Entschuldigungen für sie. Unglaublich!

Ganz bewusst, werde ich hier nicht die Bedeutung von „Jihad“ auslegen oder gar erklären.
Denn auf dieses Spiel werde ich nicht hereinfallen.
Wir müssen uns nicht stets rechtfertigen. Vor allen Dingen dann nicht, wenn wir nichts getan haben.

Es geht hier nur um die Tatsachen. Eine Ärztin verweigert aufgrund von Vorurteilen die Behandlung eines Patienten. Das ist ganz einfach gesagt absoluter Rassismus. An dieser Stelle zitiere ich Wolfgang Benz, Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, und stimme ihm vollkommen zu wenn er sagt : "Das sind symbolische Kriege gegen Menschen einer bestimmten kulturellen und religiösen Zugehörigkeit. Da soll eine Gruppe von Menschen ausgegrenzt werden."

Und mit diesem Rassismus müssen wir uns auseinandersetzen. Es ist nun wirklich an der Zeit, dass man sich mit der Islamophobie in unserem Land beschäftigt. Man muss sich endlich mit dieser Thematik beschäftigen und analysieren warum so etwas passiert. Das kann und darf man nicht einfach mal, wie es bisher leider getan wird, unter den Teppich kehren.

Quellen:
http://www.welt.de/vermischtes/article62…dlung.html

http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=2275710&

Am Dienstag den 02.02.2010 ereignete sich im türkischen Parlament eine Massenschlägerei, die das ganze Land derzeit beschäftigt. Allerdings erwähnt, bis zum 04.02.2010 (12:30Uhr) , die deutsche Presse dieses Ereignis mit keinem einzigen Wort. Bei meiner Suche im Internet bin ich bisher auf keinen einzigen deutschsprachigen Artikel diesbezüglich gestoßen.

Warum? Normalerweise sind solche Art von Ereignissen, egal wo auf der Welt ein Top-Thema. Man erinnere nur an die Schlägereien im Parlament in Kiew, Südkorea, Argentinien … etc.

So ein Ereignis müsste doch für die Medien ein gefundenes Fressen sein. Eine ideale Möglichkeit die Türkei als „unzivilisiert“ darzustellen und somit eventuell noch ein Argument gegen den angestrebten EU-Beitritt zu haben.

Aber nein. Die deutsche Presse hält sich zurück. Muslim-Markt versucht dies wie folgt zu erklären:

„Der Grund könnte darin liegen, dass die in der westlichen Welt vorgesehene Verteilung von Opfer und Täter hier auf den Kopf gestellt wird. Täter sind “Rechte“ und “Linke“ Hand in Hand und gemeinsam in faschistischer Manier! Opfer sind Muslime, sowohl in einem Krankenhaus als auch als Besucher von Kranken als auch im Parlament! Und solch eine Rollenverteilung passt der Berichterstattung der westlichen Welt absolut nicht!“

Nun was ist eigentlich genau passiert: Erdogans Ehefrau Emine wollte Freunde in einem Krankenhaus besuchen. Die Ärzte gestatteten ihr nicht das Krankenhaus zu betreten, da sie ja ein Kopftuch trägt. Somit musste der Krankenbesuch außerhalb des Krankenhauses vollzogen werden.
Im Parlament sprach ein Abgeordneter dieses Ereignis an, um Erdogan provokativ zu fragen, warum denn seine Ehefrau auf das Kopftuch bestehe und fügte noch hinzu, dass die Menschen ihn wie einen Propheten behandeln würden.
Der Ministerpräsident Erdogan wollte dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen und auf die Freiheits- und Besuchsrechte hinweisen. Doch er kam nicht zu Wort, da sich sowohl die Rechte, als auch die Linke mit Beleidigungen und Gebrüll gegen ihn stellten. Die Parlamentspräsidentin schlug eine Pause vor, damit die Gemüter wieder zu Ruhe kommen. Diese gut gemeinte Entscheidung führte dann zu der Massenschlägerei im Parlament.

Es scheint tatsächlich klar zu sein: Was nicht passt, wird eben passend gemacht. Ist der Opfer ein Muslim, dann erwähnen wir das Mal lieber nicht. Das könnte ja unser perfektes Weltbild zerstören.

Edit: Mittlerweile hat die Rheinische Post (05.02.2010 um 02:30Uhr) und die Presse (04.02.2010 um 13:49Uhr) eine Kurzmeldung über den Vorfall veröffentlicht. Dennoch ist es erstaunlich, dass es im 21.Jahrhundert so lange braucht bis diese Informationen den deutschen Bürger erreichen und dann auch nur, wenn es interessierte RP oder die Presse-Leser sind.

Quellen:
http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1513.htm

http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n…2010-02-03

Eine uns nicht unbekannte Behauptung kursierte diese Woche auf PI. Im Islam darf man lügen und sie wird schon beinahe als „sechste“ Säule des Islam angepriesen.
Was soll man dazu noch sagen?

Entweder lügen die Autoren von PI oder sie sind einfach nur unwissend. Wir nehmen großzügigerweise einfach mal Letzteres an und lassen einfach das Wort unser aller Gottes und das unseres geliebten Propheten Mohammed, Frieden und Segen auf ihm, die Sache klären.

Der Koran fordert in zahlreichen Versen dazu auf, stets wahrhaftig zu sein:

"Oh, ihr Gläubigen! Fürchtet Allah und seid mit den Wahrhaftigen!" (9:119)
"…Und die wahrhaften Männer und die wahrhaften Frauen… Allah hat ihnen Vergebung und einen gewaltigen Lohn verheißen." (33:35)
"…Dann wäre es am besten für sie, wenn sie sich für Allah aufrichtig einsetzten." (47:21)

Ebenfalls bezeichnen zahlreiche Hadithe, das Lügen als eine Eigenschaft des Heuchlers und als eine der größten Sünden.

Abu Hurayra (ra) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte:
"Ein Heuchler besitzt drei Kennzeichen:
1) wenn er spricht, erzählt er eine Lüge,
2) wenn er ein Versprechen gibt, bricht er es, und
3) wenn ihm etwas anvertraut wird, betrügt er."
(Bukhari, Muslim)

Anas (ra) berichtete:
Der Prophet Allâhs (s) sagte bezüglich der größten Sünden:
"(Es sind) Die Mitgötterei,
das Ungütigsein den Eltern gegenüber,
die Tötung eines Menschen
und die lügenhafte Aussage."
(Bukhârî und Muslim)

Abdullah ibn Mas'ud (ra) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Aufrichtigkeit führt auf den Weg der Tugend, und die Tugend führt zum Paradies; Ein Mensch, der nur die Wahrheit spricht, wird von Allah siddiq*** genannt. Und das Lügen führt zum Übel, und Übel führt ins Höllenfeuer; und ein Mensch, der immer wieder lügt, wird von Allah Lügner genannt."
***siddiq heiß auf Deutsch "rechtschaffen".
[Riyad us-Salihin Nr. 54]

Bildlich dargestellt wird das Ausmaß des Lügens zudem durch folgenden Hadith:

Ibn `Umar(ra) berichtete:
Allâhs Gesandter (s) hat gesagt:
"Wenn ein Diener (Allâhs) lügt, entfernen sich die Engeln eine Meile von ihm, wegen des Gestanks, den er dabei auströmt."
(Tirmîdhî)

Das ist die absolute Grundlage in Bezug auf das Lügen. Es ist eindeutig nicht erlaubt und absolut verabscheuungswürdig.

Lediglich drei Ausnahmen gibt es in Bezug auf das Lügen , die dem normalen Menschenverstand jedoch einleuchten sollten.

Umm Kulthum bint Uqba ibn Abi Mu'ait (ALLAHs Wohlgefallen mit ihr) überliefert, dass sie den Gesandten Allahs (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagen hörte:
"Der ist kein Lügner, der Frieden unter den Menschen schafft und Gutes erlangen will, wobei er etwas Gutes sagt, in dessen Unwahrheit Gutes steckt." (Al-Bukhari und Muslim)

In einer anderen Version wird noch hinzugefügt, dass das Lügen erlaubt ist, wenn man zwischen zwei zerstrittenen Personen Frieden bringen will, im Krieg und zwischen Ehepaaren, um Harmonie und Liebe aufrecht zu erhalten.

Nun, warum darf man im Krieg lügen?
Soll man beispielsweise seinem gegnerischen Feind etwa sagen wo seine eigenen Kampfgefährten sich gerade befinden, damit dieser sie leicht auffinden und bekämpfen kann? Nein, man belügt ihn und verrät nicht den wahren Aufenthaltsort. Und das ist doch eine übliche Praxis, die jedem Soldaten, ob Muslim oder Nichtmuslim, bekannt sein sollte.

Die zweite Ausnahme: Was steckt denn Böses dahinter, wenn man zwischen zwei Zerstrittenen schlichten will und eine Lüge einen diesem Ziel näher bringen kann? Wenn C beispielsweise zu B sagt, A täte sein Gesagtes schrecklich Leid. Er sagt möglicherweise nicht die Wahrheit , hat jedoch das Ziel, beiden den Schritt zur Versöhnung leichter zu machen.

Das Lügen zwischen Ehepaaren: Hier wird kein Frei-Schein für ständiges Lügen im Eheleben gegeben. Nein! Es geht darum die Harmonie und die Liebe untereinander nicht wegen Nichtigkeiten zu zerstören. Ein Beispiel hierfür, welches jedem Ehepaar womöglich bekannt vorkommt, wäre beispielsweise die eigene Ehefrau bei der Frage „Schatz, hab ich zugenommen?“, der Harmonie willens anzulügen.

Fazit:
Pi sollte aufhören zu behaupten, dass Muslime zum Spaß, ständig oder wann auch immer sie das Bedürfnis dazu haben lügen dürfen. Das ist absolut falsch und eine Verzerrung der Tatsachen. Das Lügen ist verboten und den Muslimen nur unter drei bestimmten Umständen erlaubt, welche mit einer guten Absicht, nämlich Frieden zu bringen, sein eigenes Leben oder die seiner Freunde zu schützen und Harmonie im Eheleben aufrechtzuerhalten, verbunden sind.

Quellen:
http://www.islamtomorrow.com/lies.asp
http://www.alhamdulillah.net/
http://islamische-datenbank.de/Sahih-Bucharyy/
http://www.youtube.com/watch?v=21mxrgEGSeA

http://islamische-datenbank.de/Riyad-us-Salihin/

Zeitonline veröffentlichte am 28.01.2010 den Artikel „Unzureichende Deutschkenntnisse? Kündigung erlaubt“.
In Zukunft sollen, nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt, Arbeitnehmer gekündigt werden können, wenn sie ihre Arbeitsanweisungen nicht lesen können.

Anlass für dieses Urteil bot ein spanischer Arbeiter in NRW, welcher bei der Stellenausschreibung vortäuschte der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig zu sein.

Nun, wieso berichte ich hier in DawaNews davon?

Wundern musste ich mich über ein Bild, das den Artikel schmücken musste.

Eine muslimische Frau mit Kopftuch!

Welchen Zusammenhang hat denn bitteschön diese muslimische Frau mit dem Inhalt des Artikels?

Nicht nur ich stellte mir diese Frage, sondern auch etliche Leser in der Kommentarfunktion:

o 28.01.2010 um 20:06 Uhr
o eddi0007
1. Warum eine Frau mit Kopftuch
Warum eine Frau mit Kopftuch wenn es um ein Spanier handelt?
Es handelt sich um ein Spanier und eine Frau die damit nichts zu tun hatt' wird hier bildlich gezeigt.
Verstehe ich nicht.

o 28.01.2010 um 21:11 Uhr
o RechtundOrdnung
2. Rassismus gegenüber Muslimen
Ich halte dieses Bild rassistisch gegenüber unseren muslimischen Bürger, wenn es ein spanischer Bürger war.

Man muss sich doch nur die Konsequenzen eines solchen Bildes, welches mit dem Inhalt des Artikels überhaupt nichts zu tun hat, bewusst werden. Das Bild leistet nur einen einzigen Beitrag: Verfestigung von bestehenden Vorurteilen! "Kopftuchfrau“ ist dumm. "Kopftuchfrau“ ist ungebildet. "Kopftuchfrau" versteht die Deutsche Sprache nicht. "Kopftuchfrau“ integriert sich nicht.

Ich möchte Zeitonline diese Motive nicht vorwerfen. Vielleicht handelte es sich einfach nur um einen Fehler, den ich aber aufgrund der angeführten Gründe als grob fahrlässig bezeichnen muss.

Dennoch, dank der engagierten Leser, die fleißig diesen Fehler kommentierten, entfernte die Redaktion, schon nach einem Tag, mit folgenden Worten das Bild:

o 29.01.2010 um 8:28 Uhr
o Sebastian Horn
9. Danke für Ihre Hinweise
Liebe User,
Ihre Kritik am ursprünglich von uns verwendeten Bild war berechtigt. Wir haben dies mittlerweile korrigiert. Vielen Dank für Ihre Hinweise.
Sebastian Horn
Die Redaktion

An dieser Stelle, ein großes Dank an die Kommentatoren, die darauf aufmerksam gemacht haben und der Redaktion, die diesen Fehler schnell eingesehen und behoben hat.

Am 26.01.2010 wurde auf 3Sat, in der Sendung Kulturzeit, ein interessantes Interview mit Hilal Sezgin ausgestrahlt.
Speziell zum anstehenden Burkaverbot in Frankreich hat sie sich über den Islam im Allgemeinen, als auch zur stetig ansteigenden Islamophobie geäußert.

Sachlich und mit vielen guten Argumenten stellte sie ihren Standpunkt dar.
So bezeichnete sie das anstehende Burkaverbot als einen kommunikativen Akt an die Muslime insgesamt, deutet darauf hin, dass bei Feminstinnen wie Alice Schwarzer ein rassistischer Unterton heraushörbar ist, wenn es um den Islam geht und fordert die Gesellschaft insgesamt dazu auf, ihre Islamfeindlichkeit zu reflektieren.

Das ganze Interview kann man hier sehen:

Im Bus, in der Métro sowie in Schulen, Krankenhäusern und allen anderen öffentlichen Behörden und Einrichtungen soll es in Frankreich bald keinen Platz mehr für den Ganzkörperschleier, der Burka, geben.
Militantisch und radikal soll die Burka sein und nicht mit den französischen Werten der Brüderlichkeit, Gleichheit und Freiheit zu vereinen.
Deshalb muss signalisiert werden, dass „die Burka keinen Platz in Frankreich hat“, so Frankreichs Premierminister François Fillon.

Nach diesem, schon monatelangem Bemühen ein Burkaverbot in Frankreich herbeizuführen, müsste man meinen, dass es in Frankreich in jeder Ecke nur so von Burkaträgerinnen wimmelt. Tatsächlich tragen sie von den etwa fünf Millionen Muslimen gerade einmal 2000 Frauen. Doch diese sind wohl schon genug, damit keine Kosten und Mühen gescheut werden dieser „Gefahr“ die Stirn zu bieten.

Ich bin immer wieder erstaunt, was im Namen der Demokratie alles möglich ist. Sobald man ausreichend Angst verbreitet, die Worte „radikaler Islam“ und „Frauenunterdrückung“ genügend betont, ist es möglich, einen großen Teil der Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die persönliche und religiöse Freiheit wohl doch nicht das Recht für eine individuelle Bekleidung mit einschließt.

Leider folgen nun auch noch weitere „aufgeklärte“ europäische Länder Frankreichs Beispiel von der „Demokratie“. Die Niederlande entwirft derzeit Gesetzesvorlagen gegen die Burka und auch Dänemark debattiert über ein Verbot. In der Italienischen Stadt Varallo, existiert ein solches bereits. Einzig allein Großbritannien stellt sich gegen eine solche Diskussion und betont die absolute Freiheit der Kleidungswahl

Es bleibt abzuwarten, was die Verbots-Empfehlung der parteiübergreifenden Kommission in den nächsten Tagen und Monaten letztlich ergeben wird. Dennoch darf hier zum Abschluss aber ein großer Dank an Frankreich nicht fehlen. Schließlich soll es sich in der Empfehlung „nur“ um ein Teilverbot handeln.

Auf der Straße darf die "Burka-Trägerin" ja noch rumlaufen. Ihre Bewegungsfreiheit ist ja nicht ganz eingeschränkt. Sie darf ja „nur“ nicht mehr Bus und Auto fahren, zur Post gehen, ihr Kind zur Schule bringen oder gar in einem Krankenhaus medizinisch behandelt werden. Ist ja schließlich alles nicht zwingend notwendig. Für diese großzügigen Zugeständnisse bleibt nur noch eins zu sagen: Merci à la France!

Quellen:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5171666,00.html
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/ohne-burka-in-die-metro/
http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2010/01/25/01016-20100125ARTFIG00505-burqa-les-juristes-conseillent-la-voie-legislative-.php

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    Stand: 20.08.2010

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