Lug und Trug und Dialüg
Wie sich etablierte muslimische Verbände und Kirchen im Namen des interreligiösen Dialogs unglaubwürdig machen und ehrliche Bürger als rechtspopulistisch oder salafistisch verunglimpft werden.
Es wird mal Zeit das Tacheles gesprochen wird. Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Es ist schier unmöglich diese elende Heuchlerei, dieses linksdrallige Gutmenschentum und diese dröge Unwissenheit zu ertragen. Egal wo man hinschaut, überall wird gelogen, betrogen, getäuscht und gebauchpinselt. Probleme und Konflikte werden unter den Tisch gekehrt und diejenigen, die sie trotz alledem benennen, werden als Rechtspopulisten, Nazis, Hassprediger oder Salafisten gebrandmarkt.
Kein Wunder das der Unmut stetig steigt, dass gesellschaftlicher Sprengstoff entsteht und die Glaubwürdigkeit von Politik und Presse immer weiter sinkt. Wir leben in einer Gesellschaft, die mehr als je zuvor von A(nti)theismus, Nihilismus und Hedonismus geprägt ist.
Anlaß für diesen Artikel gab mir letzendlich eine Titelseite der BILD-Zeitung, die ihr links oben in diesem Beitrag sehen könnt. "Christen und Juden kommen in die Hölle!" Hass-Prediger kriegt 1860 Euro vom Staat. Zugegeben, ich bin nichts besseres von BILD gewohnt, aber leider wurde diese Form der Berichterstattung von sehr vielen Medien übernommen. Dieser Satz "Christen und Juden kommen in die Hölle!" ist natürlich in dieser Form (absichtlich) extrem verkürzt, aber er spricht eine Wahrheit aus, die eigentlich kein Muslim leugnen darf. Und genau dieser Satz ist es auch, der als Beleg dafür genutzt wird, Ibrahim Abou Nagie als "Hass-Prediger" zu brandmarken.
Das verlogene an dieser Angelegenheit ist das Schweigen der etablierten muslimischen Verbände und der Kirchen. Sie haben es sich beide in ihren Institutionen gemütlich eingerichtet und genießen beizeiten die Aufmerksamkeit die sie in TV und Presse einheimsen. Beide sind schon lange nicht mehr das Sprachrohr ihrer Religionsgemeinschaften, sondern sind hauptsächlich damit beschäftigt ihre Aussenwirkung dem momentanen Zeitgeist anzupassen.
Warum war der Attentäter von Toulouse in Israel?
Keine zwei Stunden nach der Hinrichtung von Mohammed Merah kündigte Zarkotzi neue Anti-Terror-Massnahmen an. Hinrichtung deshalb, weil der von der Polizei erschossene mutmassliche Terrorist beim Feuergefecht laut Autopsie einen Schuss in die Schläfe bekam, plus von über 20 weiteren Kugeln getroffen wurde. Sein Körper wurde regelrecht durchsiebt. Dabei hatte der französische Innenminister noch gross verkündet, sie wollten ihn unbedingt lebend haben und vor Gericht bringen.
Für was gibts eigentlich Tränengas und Blendgranaten? Christian Prouteau, Gründer einer Spezialeinheit der französischen Gendarmerie, warf der Polizei vor, es hätte Tränengas eingesetzt werden müssen. "Das hätte er keine fünf Minuten ausgehalten." Ich frage mich sowieso, warum belagern sie seine Wohnung für über 30 Stunden, um ihn dann in einem Kugelhagel gezielt zu töten. Er hatte ja keine Geiseln und die Polizei hätte sofort stürmen können. Offensichtlich wollten sie zuerst eine medienwirksame Show abziehen und ihn gar nicht lebend fangen.
Typisch, das Attentat von Toulouse und der Polizeieinsatz gegen Mohammed Merah wird sofort für die Einschränkung der Rechte benutzt. Jetzt soll mit aller Härte gegen Internet-Nutzer durchgegriffen werden. Wer "extremistische" Webseiten besucht, also nur draufklickt, soll schwer bestraft werden. Aber, wer bestimmt welche Seiten extremistisch sind?
Journalisten und Rechtsexperten in Frankreich kritisieren das Vorhaben umgehend und sagen, damit wird das Recht auf freien Zugang zur Information verletzt.
Radikaler US-Soldat ermordet 16 Zivilisten
Es war ein Amoklauf im Morgengrauen.
Ein US-Soldat hat am Sonntag im Süden Afghanistans ein Blutbad unter Zivilisten angerichtet. Der Soldat tötete 16 Menschen, darunter neun Kinder und drei Frauen, wie Präsident Hamid Karzai sagte.
Unter den Todesopfern waren auch Frauen, Kinder und ältere Männer. Ein Dorfältester aus dem Dorf Nadschiban im Bezirk Pandschwadschi sagte, elf Mitglieder seiner Familie seien getötet worden. Ein anderer Mann aus dem Dorf Alkosai sagte, er habe beim Angriff auf sein Haus vier Familienmitglieder verloren.
Ein Sprecher des Provinzgouverneurs sagte, ein US-Soldat habe am frühen Morgen sein Lager verlassen und zehn bis 16 Afghanen erschossen oder verletzt. Ein westlicher Verantwortlicher berichtete ebenfalls, der Soldat habe den Stützpunkt gegen 3 Uhr (Ortszeit) verlassen und das Feuer auf Zivilisten eröffnet. Später sei er in sein Büro auf der Basis zurückgekehrt, wo er festgenommen worden sei.
Spenden für Syrien – Lasse deine Geschwister nicht im Stich!
Bismillahi-Rahmani-Rahmaan,
Assalamu aleikum liebe Geschwister im Islam,
hiermit rufen wir jeden Muslim (und auch Nichtmuslim) in Deutschland und außerhalb dringend zur Spende für unsere in Not geratenen Geschwister in Syrien auf.
Wie ihr alle wisst ist die Lage in Syrien kaum noch zu ertragen und wird immer schlimmer. Jeder fragt sich natürlich: "Was kann ich tun? Wie kann ich meinen syrischen Geschwistern helfen?" Dies haben wir uns natürlich auch gefragt und kamen zum Entschluss unseren Geschwistern mindestens mit Geldspenden in ihrer Not zu helfen. Dafür haben wir den Al-Rahma Verein gegründet.
Es ist eine Pflicht für uns, unsere in Not geratenen Geschwistern mit all unserer Kraft zu unterstützen und sie nicht zu vernachlässigen. Während wir mit unseren Familien in unseren warmen Häusern sitzen, werden die Häuser unserer Geschwister in Syrien bombadiert. Die Menschen sterben, sind stark verletzt und obdachlos. In den Krankenhäusern, Moscheen sowie privaten Häusern, stehen nicht einmal die einfachsten medizinischen Hilfsmittel für Verletzte zur Verfügung, aufgrunddessen viele Geschwister auch an diesen Orten sterben.
Jeder muss sich vorstellen es ist sein Vater, seine Mutter, sein Bruder, seine Schwester, seine Tochter, sein Sohn, die in Syrien massakriert, verletzt und vergewaltigt werden. Wie würdet ihr reagieren?
Versucht den Geschwistern zu helfen, spendet für Allah und macht Bittgebete für unsere Geschwister!
Unsere Daten:
Noura A. will muslimisches Kaufhaus eröffnen
Smartphone rechts, Kaffeebecher links und von Kopf bis Fuß verschleiert: Das ist Noura A., gläubige Muslimin – und derzeit wohl umstrittenste Geschäftsfrau der Stadt.
Denn in einer leer stehenden Ladenzeile am Krummholzberg, mitten in der Harburger City, will Frau A. ein rein islamisches Einkaufszentrum eröffnen.
„Islamische Unternehmen gesucht“, steht unmissverständlich auf ihrem Aushang im Schaufenster des geplanten „Firdaus Center“, darunter wird der Zusammenhalt zwischen den Strenggläubigen beschworen: „Der wahre Mumin (Überzeugte) steht dem anderen Mumin (Überzeugten) bei, als wären sie ein fest gefügter Bau“.
Ichwan mit Mehrheit im Oberhaus
Nach dem ägyptischen Abgeordnetenhaus haben die Ichwan auch die Mehrheit im Oberhaus gewonnen. Die Partei der Muslimbrüder errang bei der Wahl zur Schura 105 Sitze, wie die Hohe Wahlkommission am Samstag mitteilte. Demnach erhielten die islamische Nur-Partei 45 Mandate, die liberale Wafd-Partei 14 und der liberale Ägyptische Block 8 Sitze. Weitere acht Sitze gingen an mehrere kleine Bewegungen.
Bei der Wahl wurden 180 der 270 Sitze im Oberhaus vergeben. Die restlichen Mitglieder werden vom Chef des Obersten Militärrats, Hussein Tantawi, bestimmt. Im Abgeordnetenhaus verfügen die Ichwan über drei Viertel der Sitze. Beide Parlamentskammern sollen gemeinsam eine Kommission zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung einrichten.
CDU stellt Islamhasserin zur Wahl
Die CDU hat für die Bundesversammlung eine Überraschung parat: Sie schickt Alice Schwarzer zur Präsidenten-Kür von Joachim Gauck – und treibt damit Verschwisterung mit der Feministin weiter voran.
Joachim Gauck ist bisher schon der Präsidentschaftskandidat der Schwarzen, der Gelben, der Roten und der Grünen. Das aber reicht der CDU nicht. Sie will zur Wahl des neuen Staatsoberhaupts offenkundig auch die Farbe Lila zur Geltung bringen: Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer wird für die CDU am 18. März zur Bundesversammlung geschickt. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen will sie entsenden. „Das ist als Anerkennung der Lebensleistung von Frau Schwarzer gedacht“, erklärt Oliver Wittke, CDU-Generalsekretär in Nordrhein-Westfalen im Gespräch mit FOCUS Online.
Geheimdienste überwachten 2010 mehr als 37 Millionen E-Mails
Berlin. Die Mails und Verbindungen fielen offenbar auf, weil in ihnen bestimmte Schlagwörter vorkamen. Aber nur in gut 200 Fällen ergaben sich verwertbare Hinweise. Regierungsfachleute wiesen darauf hin, eine "konkrete inhaltliche Überwachung" sei mit der Praxis nicht verbunden. Nach dem Bericht des PKG hat sich die Zahl der erfassten E-Mails und anderer Verbindungen von 2009 auf 2010 verfünffacht: 2009 waren es 6,8 Millionen Verbindungen. Insgesamt hätten die Dienste den E-Mail- und Datenverkehr nach rund 2000 Schlagwörtern im Bereich Terrorismus, 13.000 Suchwörtern wegen Proliferation und rund 300 Begriffen im Zusammenhang mit illegaler Schleusung durchstöbert. Trotz der massenweisen Überwachung habe es nur in 213 Fällen tatsächlich verwertbare Hinweise für die Geheimdienste gegeben.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), Bundesnachrichtendienst (BND) und Militärischer Abschirmdienst (MAD) dürfen den Datenverkehr durchforsten, um Terroristen, Waffenschieber oder Schleuserbanden aufzuspüren.
Der EU-Beitritt der Türkei steckt in der Sackgasse
Seit der Euro-Krise ist der Konflikt in der Prioritätenliste politischer und öffentlicher Aufmerksamkeit weiter nach unten gerutscht. Doch spätestens im Sommer wird er vollends aufbrechen. Denn die Türkei hat angekündigt, keinerlei Kontakt zur Europäischen Präsidentschaft zu unterhalten, wenn die Republik Zypern am 1. Juli den rotierenden Vorsitz übernimmt.
„Die Aussagen Ankaras zur zypriotischen EU-Präsidentschaft waren nicht hilfreich. Letztlich ist diese Politik der Türken aus Ankaras Sicht konsequent, denn es erkennt Zypern nicht an“, sagt EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle im Gespräch mit "Welt Online“. „Aber ehrlich gesagt: Es wäre besser, seine Energie auf gute Zusammenarbeit zu verwenden, statt die Beziehungen noch komplizierter zu machen.“
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Ankara aber besteht zuerst auf einer Zusage für Visa-Verhandlungen. „Auf türkischer Seite gibt es eine Haltung nach dem Motto: Wir verdienen das. So funktioniert das aber nicht. Ich verstehe die Frustration, die Türken sind Beitrittskandidaten, während auf dem Balkan Staaten ohne diesen Status schon viel weiter sind und das Visa-Regime liberalisiert wurde“, sagt Füle.
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„Die Agenda ist keine Alternative zum Beitritt. Mittelfristig aber sieht sie aus wie der Verhandlungsweg hin zu einer privilegierten Partnerschaft – auch wenn das keiner sagen darf“, vermutet Ian Lesser, Türkei-Experte des German Marshall Fund. „Denn die EU ist dringend auf die Zusammenarbeit mit Ankara angewiesen, aber auch umgekehrt. Sei es in der Außen- oder Energiepolitik, bei der Migration oder der Terrorbekämpfung.“
Blutige Offensive in Syrien geht weiter
Trotz der jüngsten internationalen Bemühungen um eine Waffenruhe hat Syriens Regime seine Offensive gegen die Gegner von Präsident Baschar al-Assad fortgesetzt.
Am Samstag nahmen Regierungstruppen nach Angaben von Aktivisten erneut Ziele in den Protesthochburgen Homs und Hama unter Beschuss. Dutzende Menschen wurden getötet. Ungeachtet der bürgerkriegsähnlichen Zustände will Assad an diesem Sonntag über eine neue Verfassung für Syrien abstimmen lassen.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) warnte vor Debatten über eine militärische Intervention. Dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Sonntag) sagte Westerwelle einen Tag nach dem ersten Treffen der Syrien-Kontaktgruppe laut einem Vorabbericht: "Wir müssen alles vermeiden, was Syrien einem Stellvertreterkrieg näher bringen könnte." Er fügte hinzu: "Das könnte in der Region einen Flächenbrand auslösen und am Ende eine Konfrontation heraufbeschwören, die bis nach Moskau oder Peking reicht."
Muslime fordern politische Konsequenzen aus NSU-Mordserie
Weimar (dapd-lth). Der Zentralrat der Muslime in Deutschland fordert einen Tag vor dem Staatsakt zum Gedenken an Opfer rechtsextremistischer Gewalt Konsequenzen aus der Neonazi-Mordserie. "Wir fragen uns, wer dafür die politische Verantwortung und die damit verbundene Konsequenz des Rücktrittes in unserem Land übernimmt", sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mayzek, der "Thüringischen Landeszeitung" laut Vorabbericht. Diese Frage dürfe nicht länger tabuisiert werden.
Merkel bittet Neonazi-Opfer um Verzeihung
Berlin (dpa) – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Angehörigen der von Neonazis ermordeten Menschen um Entschuldigung gebeten.
Es sei besonders beklemmend, dass Verwandte der Opfer zu Unrecht von Ermittlungsbehörden verdächtigt worden seien: «Dafür bitte ich Sie um Verzeihung», sagte Merkel am Donnerstag als Hauptrednerin während einer Gedenkfeier für die neun ermordeten Kleinunternehmer türkischer und griechischer Herkunft sowie für eine deutsche Polizeibeamtin. Merkel versprach ein entschlossenes Eintreten des Staates gegen Rechtsextremismus und Gewalt.
Die Behörden waren bei der Mordserie in einigen Fällen zunächst unter anderem von Straftaten im Drogen-Milieu ausgegangen und hatten Ermordete und Angehörige verdächtigt, darin verstrickt zu sein. «Wir fühlen mit Ihnen. Wir trauern mit Ihnen», sagte die CDU-Politikerin den Angehörigen.

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