Eine erfolgreiche Dawa wird immer bekämpft – Wie alles begann! Teil2/2
Dies ist eine Fortsetzung. Bitte zunächst den ersten Teil hier lesen.
Immer öfter wurden jetzt "Open-Air-Vorträge" gehalten. Der Nutzen war offensichtlich: Immer mehr Jugendliche haben zur Religion gefunden und sich in der Gemeinschaft gestärkt. Vor allen Dingen aber entwickelten sie nun Stolz für den Islam, den sie vorher von den Kulturvereinen nicht vermittelt bekommen hatten. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der immer stärker werdenden Medienhetze haben auch viele Nichtmuslime den Islam bei solchen Veranstaltungen angenommen.
Ein Höhepunkt dieser Hetze und Diffamierungen gegen den Islam und Muslime bildete die Situation in Mönchengladbach 2010. Eine Gruppe junger Muslime hatte etwa fünf Jahre zuvor eine eigene Moschee gegründet und somit hatte sich die muslimische Gemeinschaft dort immer weiter vergrößert. Dies war den Islamgegnern natürlich ein Dorn im Auge, aber da sich die Muslime dort vorbildlich und friedlich verhielten, konnten sie vorerst nichts unternehmen.
Kundgebung mit Pierre Vogel am 09.06.12 in Köln!
Newsletter pierrevogel.de:
As Salamu Aleikum! Liebe Geschwister im Islam,
wir möchten gerne am 09.06.12 eine Kundgebung in Köln abhalten und euch alle zu dieser Kundgebung (Open Air Vortrag) einladen. Wir haben extra eine Umfrage über unsere Seite gestartet, damit wir wissen, wie viele Leute an dieser Kundgebung teilnehmen werden. Wir möchten euch darum bitten, an dieser Umfrage teilzunehmen, damit wir planen können.
Des Weiteren suchen wir mindestens 50 Brüder, die sich als Ordner zur Verfügung stellen! Wenn du dich angesprochen fühlst und eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen möchtest, schicke uns eine Email mit deinem Namen und deiner Handynummer.
E-Mail: info@pierrevogel.co
Salam
Herzlich eingeladen sind Muslime und Nichtmuslime, außer diejenigen, die provozieren wollen! Muslime, die sich leicht provozieren lassen, bitte auch zu Hause bleiben.
Eine erfolgreiche Dawa wird immer bekämpft – Wie alles begann! Teil1/2
In dieser Ausführung geht es speziell um die Islamhetze, die begann als die Dawa und damit der Islam in Deutschland in die Öffentlichkeit kam, nach jahrzehntelangem Schweigen der hier lebenden Muslime.
Dieser Rückblick möge denjenigen die Augen öffnen, die der Meinung sind, die Einschränkungen und Hetze gegen praktizierenden Muslime wäre auf eine falsche Dawa-Methode zurückzuführen oder sogar die Schuld bestimmter Personen…
Bis vor einigen Jahren gab es kaum Vorträge über den Islam auf Deutsch. Dies änderte sich als eine Gruppe von Muslimen in privater Initiative begann, die Dawa-Arbeit in deutscher Sprache in die Öffentlichkeit zu tragen, in Form von Videos auf Videoportalen und Internetseiten. Ihr Ziel war es Nichtmuslime über den Islam aufzuklären und den hier lebenden Muslimen zu helfen, zu ihrer Religion zurückzukehren und sich weiterzuentwickeln.
Ab etwa 2006 gab es nun Vorträge wie zum Beispiel "Die wahre Religion Gottes", "Der Sinn des Lebens", "Warum trägt die Frau im Islam Kopftuch?", "Was sagt der Islam zum Terrorismus?", "Sind Zwangsheirat und Ehrenmord ein Bestandteil des Islams?" usw.
Viele Nichtmuslime haben dadurch die Schönheit des Islams kennengelernt und sind zum Islam gekommen, andere haben ihre Vorurteile abgebaut.
Muslime, die weit weg vom Islam waren, sind zurückgekehrt und haben angefangen, ihre Religion zu praktizieren.
Muslime mit falschem Islamverständnis haben dieses korrigiert und andere mit oberflächlichem Wissen haben ihr Wissen vertieft.
Man hielt regelmäßig Vorträge in Moscheen und auch in Hallen.
Die Koranverteilung geht weiter! Lasst Euch nicht einschüchtern und seid stolz auf Eure Religion!
Die Dawa und die Koranverteilung geht weiter, insha'Allah. Abu Abdullah spricht u.a. über den Zusammenhalt der Muslime, über die Verteidigung des Propheten, Frieden und Segen auf ihm, über Gelehrtenbefragung in der Sache des Koran-Projekts und der Karikaturen…
Kanzlerin Merkel: “Die Muslime gehören heute zu unserer Lebenswelt dazu”
ZEIT ONLINE – 14.05.2012
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist der Meinung, dass der Islam mittlerweile ein fester Bestandteil Deutschlands sei. "Die Muslime gehören heute zu unserer Lebenswelt dazu", sagte sie bei einem Besuch einer Schule in Berlin. Viele Muslime seien Deutsche. "Deshalb gehört der Islam eben heute dazu."
CDU-Fraktionschef Volker Kauder und Innenminister Hans-Peter Friedrich hatten sich vehement geweigert einzugestehen, dass der Islam zu Deutschland dazu gehöre. Dem widersprach nun Kanzlerin Merkel und meinte: "Zu sagen, der Islam gehört nicht zu Deutschland, finde ich, ist sicherlich falsch."
Das hört sich so ja ganz gut an: Eine Kanzlerin, die auch die muslimische Minderheit in Deutschland akzeptiert und anerkennt. Die Realität sieht dann leider aber doch ein wenig anders aus. Gar nicht allzu lange her wurde der dänischer Karikaturist Westergaard höchstpersönlich von Merkel geehrt. Sein "Verdienst"? Die Beleidigung und Beschimpfung eines Propheten Gottes und somit aller Muslime in Deutschland und auf der ganzen Welt. Bis heute sind diese Karikaturen der Anlass für Provokation, Gewalt und Unruhe in Deutschland. Auf solch eine Weise gehört der Islam also für Merkel dazu. Da braucht man sich keine Illusionen zu machen.
Aber Tatsache bleibt trotzdem, dass der Islam schon längst in Deutschland angekommen ist, auch wenn sich ein Friedrich das nicht eingestehen will. Der Islam ist unaufhaltsam am Kommen und hat schon viele Herzen der Deutschen erobert.
Eure Meinung zu Maischberger am 15. Mai 2012 mit Hassan Dabbagh
Wie ist eure Meinung zu der Sendung? War es nützlich, dass Hassan Dabbagh teilgenommen hat? Und konnte er Licht in die Sache des so genannten Salafismus bringen?
Experten: „Christenverfolgung“ ist ein Mythos!
BERLIN. (hpd) Es gibt keine systematische Verfolgung von Christen in Nordafrika und im Nahen Osten. Das war die einhellige Meinung von Experten, die am vergangenen Donnerstag an einer Anhörung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag teilnahmen. Benedikt XVI. hält indes unbeirrt an der „tragischen Realität der Verfolgung“ fest.
Obschon sie die weltweit zahlen- und einflussreichste Religionsgemeinschaft darstellt, beklagen auch in Deutschland mit großer Vehemenz und Regelmäßigkeit Kirchenvertreter aus dem Klerus und in der Politik eine Christenverfolgung, die in vielen Regionen der Welt stattfinde. Volker Kauder (CDU) unterstrich diese Überzeugung in der Vergangenheit immer wieder, weshalb er auch gegenüber Christ & Welt sagte: „Die Christen sind die am meisten verfolgte Religionsgruppe, daran besteht kein Zweifel. Nirgendwo auf der Welt verfolgen Christen andere, immer stehen Christen unter Druck.“
Kirchennahe Menschenrechtsorganisationen veröffentlichen in der Vergangenheit sogar speziell aufbereitete Datensammlungen, die auch eine Christenverfolgung in europäischen Ländern belegen sollte. So zählte die Organisation „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians” zur Illustration einer wachsenden Feindlichkeit gegenüber Menschen christlichen Glaubens Vorfälle auf, zu denen tätliche Attacken gegen Geistliche, religiöse Veranstaltungen, Kirchen und christliche Friedhöfe zählten. Zudem soll es Festnahmen von Straßenpredigern gegeben haben. Auch die Zurschaustellung von „respektloser Kunst“ wurde mit aufgeführt.
Die Medien schlagen wieder zu – Wie Recht zu Unrecht wird…
FOCUS ONLINE – 13.05.2012
Die Überschrift lautet:
"Salafisten schlagen wieder zu – vier Verletzte"
Man kann Artikel schreiben, indem man ein Ereignis sachlich und fair von allen Seiten beleuchtet, doch solche Berichterstattung scheint es in den deutschen Medien bezüglich Muslime nicht mehr zu geben.
Und so ist auch dieser Beitrag pure Hetze. Es geht um Muslime – wie immer als Salafisten betitelt – die am vergangenen Wochenende einfach nur friedlich kostenlose Koran-Exemplare in Berlin am Potsdamer Platz an Interessierte abgeben wollten.
Doch da man wohl diese bundesweite Koranverteilung unterbinden will, werden die Koran-Verteiler nun zu "gewalttätigen Islamisten" (Zitat FOCUS ONLINE) in der bundesdeutschen Presse gemacht und da scheint es keine Ausnahmen mehr zu geben.
Es ist geradeso als ob alle eine Anweisung erhielten, die erfundene Gruppe der "Salafisten" – es handelt sich in Wirklichkeit um engagierte praktizierende Muslime - zu diffamieren und zu stigmatisieren.
Wie sonst könnte man diese Einseitigkeit von Politik und Medien erklären!?
SKANDAL: Soll das Grundgesetz für Muslime abgeschafft werden?
"Minister will Meinungsfreiheit von Salafisten prüfen" – So lautet der Titel eines Artikels vom 13.05.12 auf Welt Online.
Bei diesem Mininister handelt es sich um Niedersachens Innenminister Uwe Schünemann, der bereits schon zuvor verschiedene Male durch seine Aktionen gegen die Muslime in Deutschland auffiel. (Siehe Artikel)
Mit seinem aktuellen Vorschlag hat sich Schünemann aber eindeutig mehr als übertroffen: Er will nun vom Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen, ob das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung von so genannten Hasspredigern eingeschränkt werden könne.
Da mittlerweile so gut wie alle Prediger des Islams in Deutschland, die zu dem richtigen Islamverständnis nach Quran und Sunnah und der Umsetzung davon aufrufen, als Hassprediger gelten, ist natürlich klar, worauf ein solcher Eingriff in die Grundrechte der Muslime hinauslaufen soll.
Teils wird dies auf Welt Online wie folgt formuliert: "Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann will keine Aufrufe zu Versammlungen von Salafisten im Internet mehr dulden."
Sicherlch sollen aber durch die Einschränkung der Meinungsfreiheit der Muslime nicht nur die letzten islamischen Versammlungen verboten werden, sondern auch der Aufruf zum Islam. So gilt nämlich mittlerweile jeder Muslim in Deutschland als Hassprediger, wenn er die Botschaft des Islam deutlich und unmissverständlich verkündet – also klar ausdrückt und verbreitet, dass jeder Mensch, der die Botschaft des Islam verstanden hat, aber nicht annimmt, nach seinem Tode in die Hölle kommt (Quran 3:85).
Als Hassprediger gelten ebenso diejenigen Muslime, die hierzulande unerwünschte Bestandteile des Islams nicht verleugnen, wie etwa die Gesetzgebung, die der Islam für einen islamischen Staat vorsieht.
Prophetenbeleidigung hat absolut nichts mit Redefreiheit zu tun!
Ausschnitte aus einem Vortrag von Yasir Qadhi!
Gibt es “SALAFISMUS” oder “Salafisten”???
Ausschnitte aus Fatawa bezüglich der Definitionen von "Salaf" und "Salafiyyah"
Frage:...Ich habe von beiden gelernt, von Salafis und von Sunnis (versuche mich an den Koran und die Sunnah zu halten), aber möchte nicht behaupten das ich einem von beiden zugehörig bin,…
Antwort:
Der Fragende verweist auf den Salafi/- oder Sunni Manhaj. Dann macht er einen Unterschied zwischen einem Salafi und einem Sunni, obwohl der Salafi einer ist, der der Sunnah des Gesandten (Frieden und Segen auf ihm) folgt, wie es die Salaf (us salih) (rechtschaffenen Vorfahren) verstanden haben, möge Allah sie belohnen.
Also ist jeder Salafi ein Sunni, und jeder Sunni ein Salafi. Und bei der Benutzung des Wortes „Salafi“ geben wir dem Wort „Sunni“ die treffendste Bedeutung. Anhand seiner Aussage in der Frage: “Ich lerne von beiden, den Salafis und den Sunnis” erscheint es so, als ob ein Unterschied zwischen einem Salafi und einem Sunni gemacht wird. Es kann daraus verstanden werden, dass der Fragende nicht versteht, das Salafiyyah und Sunniyyah ein und dasselbe sind, und dass jeder Salafi ein Sunni ist, und jeder Sunni ein Salafi ist …
Der Muslim ist verpflichtet, sich den Salafi-/ Sunni-Manhaj zuzuschreiben. Weiter, sage ich, dass der wahre Islam, der ist, dass man befolgt, worauf der Gesandte (Frieden und Segen auf ihm) und seine Gefährten waren.
Medienhetze gegen den Islam: Ein Christ setzt sich für die Wahrheit ein!
Hier ein kurzes Video, in dem ein Christ Hetze von Medien gegen Abu Abdullah bezüglich der Kundgebung gegen Pro NRW in Bonn, am 5.05.12, widerlegt:
Unter seinem Video schreibt der Ersteller: "Abu Abdullah wird von den Medien falsch dargestellt!
Durch diese Lüge frage ich mich, fängt hier nicht auch schon die Hetze gegen den Islam an!? Deutschland hat nichts dazu gerlernt…
Ein Christ"
Dies zeigt wieder einmal, wer ehrlich ist und die Wahrheit wirklich wissen will, kann sie auch insha Allah tatsächlich erkennen!
Gewaltausbrüche auf Demonstrationen
Die Bilanz der Demonstration ist erschreckend: 81 verletzte Polizisten, ein Brandanschlag auf ein Polizeiwagen mit zwei Beamten und mindestens drei nicht gezündete Rohrbomben. Wer jetzt denkt, es würde sich um eine der Gegendemonstrationen um Pro NRW von den so genannten Salafisten handeln, von denen die letzten Tage in allen Medien die Rede war, irrt!
Es handelt sich um die "übliche" so genannte "Revolutionäre 1. Mai-Demo" und die damit zusammenhängenden "Insurrection Days“ (Tage des Aufstands) in Berlin.
Die Polizei geht davon aus, dass die drei gefundenen Rohrbomben gezielt gegen Polizeibeamte eingesetzt werden sollten, so "Focus Online".
Es wird weiter berichtet, dass schon vor dem 1. Mai Linksradikale zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen hatten.
Während der Demonstration selber kam es vor dem Jüdischen Museum zu einer Eskalation, "nachdem Störer Steine und Flaschen auf Beamte geworfen und Böller gezündet hatten. Bei der Auseinandersetzung vor dem Museum mit größtenteils vermummten Demonstranten waren allein 81 Polizisten verletzt worden."
Dies ist lediglich ein einziges Beispiel von vielen für Demonstrationen in Deutschland, während denen es zur Eskalation kam und auf denen massive Gewalt von den Demonstraten angewendet wurde – an denen Muslime – bzw. um es mit den Worten der Medien auszudrücken "an denen die gefürchteten Salafisten" allerdings NICHT dranteilnahmen!
Kommissar aus Duisburg wegen Islam suspendiert!
Der nachfolgende Text wurde einem Artikel in "Der Westen" vom 8.05.12 mit dem Titel "Kommissar aus Duisburg wegen Salafismus suspendiert" entnommen. Da dieser Beitrag einige unverständliche und irreführende Ausdrücke und Beschreibungen beinhaltet, haben wir diese mit deutlicheren und allgemein verständlichen Ausdrucksweisen ausgetauscht.
Diese verdeutlichten Stellen sind im Text dick markiert.
Kommissar aus Duisburg wegen Islam suspendiert!
Duisburg/Essen. Ein Polizei-Kommissar aus Duisburg ist wegen seiner islamischen Überzeugung suspendiert worden. Er hatte privat Infostände angemeldet, an denen Aufklärungs-Material über den Islam verbreitet wurde. Außerdem pflegte er Kontakte zu islamischen Predigern.
Ein Kommissar aus Duisburg soll nach Recherchen der WAZ Mediengruppe aus dem Polizeidienst entlassen werden, weil er als praktizierender Muslim gilt. Er stelle die Scharia über die freiheitlich demokratische Grundordnung, heißt es in der vorläufigen Suspendierung des 31-Jährigen. Gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren.
Der Mann, der in Essen Streife fuhr, hatte privat Infostände angemeldet, an denen Aufklärungs-Material über den Islam verbreitet wurde. Er pflegte auch Kontakte zu islamischen Predigern. Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr rechnet mit der „Entlassung aus dem Beamtenverhältnis“. Es käme dem ersten Berufsverbot für einen praktizierenden Muslim in Deutschland gleich. In Düsseldorf und Berlin war gestern kein vergleichbarer Fall bekannt. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) mahnte Grundgesetztreue an. Es gehe darum, „ob der Polizeibeamte noch für unsere Verfassung einsteht“.
Vor kurzem noch war Ali K. einer von denen, die Innenminister Ralf Jäger (SPD) händeringend suchte: Polizeianwärter mit Migrationshintergrund. Solche Beamten träfen besser den Ton bei Konflikten zwischen Nationalitäten, würden kulturelle Gräben leichter überwinden, hoffte der Minister. Heute will er den Polizeikommissar Ali K. loswerden. Statt Völkerverständigung soll der 31-Jährige ideologischen Sprengstoff im Kopf haben. Ein praktizierender Muslim, dein Freund und Helfer?
Was haben die Karikaturen mit Meinungsfreiheit zu tun?
Erst kürzlich hat das Münsteraner Gericht die Erlaubnis für das öffentliche Präsentieren von Karikaturen erteilt. Aber was haben die Karikaturen, die eine große Anzahl von Muslimen verletzen und provozieren mit Meinungsfreiheit zu tun???
MINDEN Gericht: Karikaturen dürfen gezeigt werden!!!
"Das Verwaltungsgericht Minden hat am Montagmorgen um 10.40 Uhr in einem Eilverfahren entschieden, dass die Mohammed-Karikaturen doch gezeigt werden dürfen. Das Innenministerium von NRW hatte zuvor die Polizeibehörden im Land angewiesen, das Zeigen von Mohammed-Karikaturen auf allen weiteren Wahlkampf-Auftritten der rechten Gruppierung Pro NRW zu verbieten."
Mittlerweile ist die Pro NRW Veranstaltung zu Ende gegangen. Wieder einmal wurde von einem Verwaltungsgericht die Erlaubnis erteilt, in der Nähe einer Moschee volksverhetzende und religionsbeleidigende Karikaturen zu zeigen.
Elf erbärmliche Islamhasser waren angetreten und fünfhundert Gegendemonstranten, was eigentlich schon sehr bezeichnend ist!
Stellungnahme zu den Karikaturen gegen den Propheten (sas)!
Hier ein Beitrag von WAY TO ALLAH, der sich auf den Karikaturen-Skandal aus dem Jahr 2005 bezieht, doch auch zu den aktuellen Geschehnissen sehr passend ist:
Der Skandal um die Ende September 2005 von der dänischen Tageszeitung "Jyllands-Posten" und unter anderem später auch von deutschen Zeitungen veröffentlichten zwölf Karikaturen, die den Propheten Muhammad (s.a.w.) darstellen sollen, ist momentan das Top-Thema in den Medien, angeführt von der Boulevard-Presse.
Doch nicht die beleidigenden und geschmacklosen Karikaturen erschüttern die Medien, sondern die darauf gerichteten Reaktionen der islamischen Welt, was als Gelegenheit genutzt wurde, um den Spieß umzudrehen und einen Angriff von seitens der Muslime auf die Meinungs-, und Kunstfreiheit Europas vorzuspielen. Ein gefundenes Fressen für die Presse.
Das eigentliche Problem wird so völlig unter den Teppich gekehrt: Nämlich wo ist die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und dem Angriff auf die Würde des Menschen, die laut Art. 1 des deutschen Grundgesetzes "unantastbar" ist?
Ja, selbst die Meinungsfreiheit findet ihre Schranken, unter anderem nämlich gemäß Art.5 Absatz 2 GG "in dem Recht der persönlichen Ehre".
Was ist mit Respekt vor anderen Menschen, die Achtung anderer Kulturen, Höflichkeit und Ethik? Hat die moderne westliche Welt für diese Werte keinen Platz mehr?
Demo 05.05.12 in Bonn: Sollen wir uns distanzieren? – Pierre Vogel
Jede Auswirkung hat eine Ursache! Jedoch beschäftigen sich die Medien und Politiker gerne mit den Auswirkungen, um gegen den Islam zu hetzen. Solange sich niemand mit den Ursachen beschäftigt, wird es weiter Richtung Eskalation gehen.

Neue Kommentare