Radikaler US-Soldat ermordet 16 Zivilisten
Es war ein Amoklauf im Morgengrauen.
Ein US-Soldat hat am Sonntag im Süden Afghanistans ein Blutbad unter Zivilisten angerichtet. Der Soldat tötete 16 Menschen, darunter neun Kinder und drei Frauen, wie Präsident Hamid Karzai sagte.
Unter den Todesopfern waren auch Frauen, Kinder und ältere Männer. Ein Dorfältester aus dem Dorf Nadschiban im Bezirk Pandschwadschi sagte, elf Mitglieder seiner Familie seien getötet worden. Ein anderer Mann aus dem Dorf Alkosai sagte, er habe beim Angriff auf sein Haus vier Familienmitglieder verloren.
Ein Sprecher des Provinzgouverneurs sagte, ein US-Soldat habe am frühen Morgen sein Lager verlassen und zehn bis 16 Afghanen erschossen oder verletzt. Ein westlicher Verantwortlicher berichtete ebenfalls, der Soldat habe den Stützpunkt gegen 3 Uhr (Ortszeit) verlassen und das Feuer auf Zivilisten eröffnet. Später sei er in sein Büro auf der Basis zurückgekehrt, wo er festgenommen worden sei.
Nato zieht Mitarbeiter ab
Im afghanischen Innenministerium sind bei einer Schiesserei zwei Nato-Leute ums Leben gekommen. In Kunduz wird ein UNO-Gebäude angegriffen. Die Nato zieht nun Konsequenzen aus den Vorfällen.
Die US-Regierung hat die tödlichen Schüsse auf zwei US-Militärberater in Afghanistan scharf verurteilt. Der Vorfall sei «inakzeptabel», erklärte ein Sprecher des Pentagon, George Little, in Washington. Mindestens zwei zur Afghanistan-Truppe ISAF gehörende US-Berater waren im Kabuler Innenministerium erschossen worden; zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban. US-Verteidigungsminister Leon Panetta stütze die Entscheidung von ISAF-Kommandeur John Allen, sämtliche Nato-Mitarbeiter aus afghanischen Ministerin abzuziehen, erklärte der Pentagonsprecher weiter.
Der afghanische Verteidigungsminister Abdul Rahim Wardak habe in einem Telefonat mit Panetta sein Bedauern über den Vorfall geäussert. Panetta habe die Regierung in Kabul aufgefordert, Massnahmen zu ergreifen, um die Koalitionstruppen zu schützen und die Gewalt in Afghanistan zu beenden.
Die Taliban erklärten im Internet, der «Held» Abdul Rahman habe am Samstag «vier US-Berater im afghanischen Innenministerium» getötet. Es handele sich um eine Reaktion auf die Verbrennung von Koran-Exemplaren durch US-Soldaten.
Muslime wüten gegen die USA
Kabul - Trotz einer Entschuldigung der US-Regierung hat die unbedachte Koran-Verbrennung durch Soldaten in Afghanistan schwere Ausschreitungen mit mehreren Toten ausgelöst. Am zweiten Tag der Proteste kamen nach Angaben des Innenministeriums bei Zusammenstößen in der Hauptstadt Kabul und in drei weiteren Provinzen sieben Demonstranten ums Leben, 30 Menschen wurden verletzt.
Landesweit protestierten Tausende Muslime. Das Innenministerium teilte am Mittwochabend (Ortszeit) mit, landesweit seien die Proteste vorerst beendet. Die Internationale Schutztruppe Isaf bestätigte, dass Soldaten in der US-Basis Bagram in Parwan Ausgaben des Korans zur Entsorgung versehentlich zu einer Verbrennungsanlage gebracht hätten. Hintergrund: In Bagram ist ein Gefängnis, in dem radikal-islamische Taliban als Verdächtige gefangen gehalten werden. Wachleute hatten geglaubt, Häftlinge nutzten den Koran aus der Bibliothek, um Botschaften auszutauschen.
“In Afghanistan gibt es eine echte Krise”
Das Bundeswehrcamp in der Hauptstadt der nördlichen Provinz Tachar sollte im März geschlossen werden. Zuletzt waren noch 60 Soldaten für das sogenannte Regionale Beraterteam (PAT) Talokan im Einsatz. ZDF-Korrespondent Uli Gack berichtet, dass angesichts drohender neuer Unruhen nach den Freitagsgebeten die Sorge um das Wohl der Truppe überwogen habe. Die Bundeswehrangehörigen seien am Nachmittag nach Kundus in Sicherheit gebracht worden. Am Morgen habe es Demonstrationen vor dem Stützpunkt gegeben, Steine seien geflogen. Ob jemand verletzt wurde, ist unklar.
Schon früher Überfälle
Ungute Erinnerungen dürften dennoch aufgekommen sein. Bereits vor einem Jahr hatte es am schwer zu verteidigenden Stützpunkt in Talokan Unruhen gegeben. Dabei wurden Demonstranten getötet und einige Bundeswehrangehörige verletzt. Dass ein Stützpunkt in Afghanistan in einer Gefahrensituation geräumt wird, dürfte ein Novum in der Geschichte der Bundeswehr sein.
US-Soldaten haben auf Leichen uriniert
Das Skandalvideo aus Afghanistan bringt die US-Armee in Not. Das Pentagon hält den Film, in dem Marines offenbar auf tote Taliban urinieren, für authentisch. Verteidigungsminister Panetta verspricht nun, den Vorfall zu untersuchen – und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Afghanistan-Konferenz – Erst töten, dann helfen?!
Der Westen will Afghanistan auch nach Abzug seiner Truppen helfen. Bei der Konferenz in Bonn wurde weitere Unterstützung fest zugesagt. Für die Milliardenhilfe fordert man eine Gegenleistung: Mühsam wurden dem Land wenigstens ein paar Zusagen für weitere Reformen abgerungen.
Das war schon immer so im Westen. Der Westen tötet erstmal Millionen von unschuldigen Frauen und Kinder und nachdem sie alles zerstört haben, wollen sie helfen es wiederaufzubauen, ABER man fordert nocht ganz frech eine Gegenleistung!
Ich meine sie haben bis heute immer noch nicht die Truppen abgezogen, obwohl sie angeblich Osama getötet haben sollen. Die muslimischen Ländern müssen das übernehmen, aber keine Sorge inshallah nach Tunesien, Marokko und Ägypten wird auch Irak und Afghanistan folgen inshallah!
Was ist eure Meinung dazu?
Taliban schicken Horrorvideo um die Welt
Die Propagandisten von der BILD-Zeitung veröffentlichten am gestrigen Montag auf ihrem Onlineportal einen Artikel mit der hervorstechenden Überschrift
"Taliban schicken Horror-Video um die Welt – Radikale Islamisten richten pakistanische Polizisten hin"
Es geht hierbei um ein Video, das angeblich von der Taliban gefilmt worden ist und nun im Web kursiert. Dort werden 16 Personen in einer Reihe aufgestellt und exekutiert. Es wird behauptet, dass die hingerichteten Personen pakistanische Soldaten und die ausführenden Personen Taliban-Kämpfer waren. Ob sich die Behauptungen auf handfeste Beweise stützen, ist nicht bekannt und im Falle der Berichterstattung der BILD ist es somit auch stark anzuzweifeln.
Es geht hier auch in keinster Weise darum, diese Tat zu rechtfertigen und auch nicht Personen oder Gruppen zu verurteilen, da die Videoaufnahme auch keine deutliche Sprache spricht. Doch folgendes:
Fortsetzung des US-Einsatzes in Afghanistan geplant
Wie war das nochmal Obama, ehh Osama ist nun tot, also Mission abgeschlossen, die Arme kann raus?
Die USA und Afghanistan sollen Geheimverhandlungen über einen langfristigen US-Einsatz in dem Land führen. Nach Berichten der britischen Zeitung The Guardian sollen US-Verantwortliche bestätigt haben, dass vor einem Monat geheime Verhandlungen für einen langfristigen US-Einsatz in Afghanistan begonnen hätten.
Danach zielen die Verhandlungen darauf ab, dass der Einsatz der US-Kräfte und Agenten in Afghanistan in den nächsten Jahren fortgesetzt wird.
Russland, China und Indien sind über eine Fortsetzung der Stationierung von US-Soldaten in Afghanistan sehr besorgt. Trotz des Einsatzes von 150.000 ausländischen Soldaten in Afghanistan steigt die Unsicherheit in dem Land von Tag zu Tag.
Friedensmission à la ISAF: Bundeswehr erschoss drei Afghanen
Bei den gewaltsamen Protesten im afghanischen Talokan vor zweieinhalb Wochen sollen Bundeswehrsoldaten drei Angreifer erschossen haben. Das geht aus einem Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen hervor.
Zunächst hatte das Einsatzführungskommando davon gesprochen, dass durch die Schüsse sieben bis zehn Angreifer verletzt, aber nach damaligem Erkenntnisstand niemand getötet worden sei. Von den drei Getöteten berichtete am Samstag das Magazin Der Spiegel unter Berufung auf einen Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen.
Das Verteidigungsministerium wies auf Anfrage darauf hin, dass die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien, und wollte sich deshalb zu Einzelheiten nicht äußern. Ein Sprecher sagte aber: „Alle bisherigen Erkenntnisse zeigen, dass die deutschen Soldaten im Einklang mit den nationalen Regeln und den ISAF-Regeln gehandelt haben.“ Auch der UN-Bericht kommt laut Spiegel zu dem Ergebnis, dass die Soldaten „angemessen“ handelten.
Die Ausbetung Afghanistans
Afghanistan, eins der schönsten Länder der Welt, das Wetter, die Idylle und die Rohstoffe. Seit der Invasion der Amerikaner und seiner Verbündeten sterben täglich Zivilisten, Frauen, Männer und Kinder. Wie kann man im einem Land verarmen, das voller Rohstoffe ist?
Larifari um den Tod zweier Soldaten – Weiteres Schweigen über die zahlreicheren Zivilopfer
Hier ein Gastbeitrag zu den vergangenen Geschehnissen in Afghanistan:
Gestern war es wieder soweit. Im Verlauf einer Kriegshandlung in der Stadt Talokan (Provinz Takhar) gab es zahlreiche Tote. Unter ihnen auch zwei Angehörige der Besatzungstruppen der deutschen Kriegsarmee. Wie immer ließen es sich die diversen Kriegsparteien des deutschen Reichstags nicht nehmen, diese reguläre Kriegshandlung u.a. als "barbarischen Terrorakt" (Westerwelle) zu verleumden und somit weiterhin den Anschein zu pflegen, dass in diesem "Krieg gegen den Terror" deutsche Besatzungstruppen unschuldige Opfer seien.
Leider spielen dieses Spiel die gesamten Medien mit, private wie auch öffentlich-rechtliche. Dabei ist die Sache klarer als Kloßbrühe. In Afghanistan herrscht Krieg. Es kämpfen widerrechtliche Besatzungstruppen gegen den organisierten Widerstand der einheimischen Bevölkerung. Die Taliban sind keine Terroristen, sondern sie führen, als einfach und minimalistisch ausgerüstete Truppe, einen Guerillakrieg gegen die hochgerüsteten und -technologisierten Aggressoren.
Weiterer Bundeswehrsoldat in Afghanistan getötet
Berlin – Im Einsatzgebiet der Bundeswehr im Norden Afghanistans ist am Mittwoch erneut ein deutscher Soldat gefallen. Die Bundeswehr unterrichtete am Morgen den Verteidigungsausschuss des Bundestags, dass ein Deutscher bei einem Sprengstoffanschlag etwa 14 Kilometer nordwestlich des Feldlagers nahe der Provinzhauptstadt Kunduz getötet worden sei.
Die beiden Verletzten wurden mit einem Hubschrauber geborgen und landeten schon rund eine Stunde später im Feldlager in Kunduz.
Auch die internationale Schutztruppe Isaf gab bekannt, dass in Nordafghanistan ein Soldat durch einen selbstgebauten Sprengsatz getötet worden sei. Die Schutztruppe überlässt es jedoch stets den in Afghanistan engagierten Ländern, Details zu Verwundeten oder Gefallenen mitzuteilen.

Obama kritisiert Pakistan und “verlangt” Aufklärung
US-Präsident Barack Obama hat Pakistan dazu aufgefordert, die Helfer Osama bin Ladens in Pakistan ausfindig zu machen.
Die US-Regierung übt massive Kritik an die Pakistanische Regierung aus und wirft Pakistan einen Unterstützer-Netzwerk für Bin Laden vor.
So wie es aussieht wird das Öl in Afghanistan knapp und die USA sucht nun einen Grund um nach Pakistan einzumarschieren und dort alle Ressourcen zu stehlen.
Mal sehen wie sich das Ganze entwickelt und ob ich mit meiner Vermutung Recht habe.
Unangenehme Fakten und Fragen
Ein Reporter erzählt in einer Radiosendung ein wenig über Osama Bin Laden . Sollte man angehört haben.
Denken? Zu schwer!
Den folgeneden Artikel habe ich von der Homepage des Spiegels entnommen und ein wenig gekürzt:
Es wäre also alles andere als überraschend, wenn Aiman al-Sawahiri es auf sich nehmen würde, in den kommenden Tagen den Tod Bin Ladens zu bestätigen – und sich selbst als neuer Amir installierte. Allerdings ist es auch denkbar, dass ein anderer Qaida-Kader ihn zum neuen Chef erklärt und Sawahiri im selben Zug demonstrativ die "Bai'a" schwört, den traditionellen Treueeid, auf dass die sonstigen Kader und Anhänger es ihm nachtun.
Sawahiri würde vermutlich von fast allen Mitgliedern und Anhängern genauso akzeptiert werden wie Osama Bin Laden, aber vermutlich mit Bedauern. Denn er ist ein miserabler Redner, langweilig, ausschweifend und uninspirierend. Er ist zudem, wie der heutige Analyst und ehemalige Dschihadist Noman Benotman sagt, der ihn aus früheren Tagen persönlich kennt, "hochintelligent, aber … wenig anziehend". Der Ägypter habe "nichts von der Massenwirkung Bin Ladens".
Gelehrter mit Star-Qualitäten aus der zweiten Reihe
Die Osama-Lüge um das Gesicht zu bewahren
Die Nachricht vom angeblichen Tod von Osama Bin Laden habe ich – nach dem ich die Einzelheiten dazu erfahren habe – mit einem Schmunzeln aufgenommen. Für wie naiv haltet man den Otto-Normalverbrauchen denn eigentlich?
Es ist klar: Die USA braucht nun einen vorweisbaren Erfolg um das Gesicht zu bewahren, nachdem man ca. zehn Jahre lang einen sinnlosen Krieg geführt hat. Zehn Jahre wurden Milliardenbeträge in ein bodenloses Fass gesteckt, tausende Soldaten und unschuldige Menschen haben das Leben verloren und allein die Blamage, dass der Gegner mit verrosteten Kalaschnikows, Kaftan und Pantoffeln nicht zu besiegen ist. Nun will man den Weg für einen Abzug schaffen, ohne dabei die Demütigung zugeben zu müssen. Man behauptete, eine afghanische Armee ausgebildet zu haben, die dann alleine nach dem Abzug für die "Sicherheit" sorgen könnten und man behauptete auch, dass die "Sicherheitslage" den Abzug bald ermöglichen könnte. Ein verzweifeltes sich-selbst-auf-die-Schultern klopfen der USA und ihren Knechten (auch genannt: "Verbündete").
Doch die USA hat es selbst wohl gemerkt, dass diese Phrasen nichts als Nonsens sind. Jetzt plötzlich nach zehn Jahre verzweifeltem "Suchen" hat man angeblich den "Bösewicht" schnappen können.
Wer kann das unter diesen Umständen glauben?
Jürgen Todenhöfer: Christliche Nächstenliebe in Afghanistan
Ein Zitat von Jürgen Todenhäufer aus einem Interview der März-Ausgabe des Compact-Magazins:
"Ich hatte in jungen Jahren einen Lehrauftrag im Staatsrecht und habe damals versucht, jungen Studenten beizubringen, was in unserer Vefassung steht. Sie beginnt mit der Würde des Menschen, die unantastbar ist. Unsere Vefassung fordert, dass niemandem ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren die Freiheit entzogen werden darf. Wo aber wird die Würde der Afghanen respektiert? Wo werden gefangene afghanische Kämpfer vor ein ordentliches Gericht gestellt? Sie saßen und sitzen noch immer in einem der schlimmsten Löcher Afghanistans, in Bagram, in der Nähe von Kabul. Sie werden wie Tiere behandelt. Keine Anwälte. Nichts.
Einer der zentralen Werte, auf die wir uns alle immer wieder berufen, gerade wenn wir von der sogenannten christlichen Leitkultur sprechen, ist die Nächstenliebe. Wo ist die Nächstenliebe des Westens in Afghanistan und im Irak?"
Kommentar:
Wahre Worte einer beeindruckenden Persönlichkeit.
Das Kill-Team
In den USA stehen 11 junge Soldaten vor dem Kriegsgericht. Das TV-Magazin "Spiegel" zeigte gestern einen Bericht über Soldaten, die aus Spaß Zivilisten töteten und anschließend auf Fotos mit den Leichen posierten.


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