Algerien baut drittgrößte Moschee der Welt!
“Die algerische Gesellschaft will von Islamisten regiert werden”
10.12.2012 – derStandard – "In einem halben Jahr finden Parlamentswahlen statt – Zwei Islamisten-Führer beantragen nun eine Zulassung für neue Parteien. Nach dem Wahlsieg in Tunesien sind sie voller Optimismus.
Nach den Wahlsiegen ihrer Gesinnungsgenossen in Tunesien, Marokko und Ägypten sehen sich auch die Islamisten in Algerien im Aufwind. "Die algerische Gesellschaft will von Islamisten regiert werden" , gibt sich Bouguera Soltani ein halbes Jahr vor den Parlamentswahlen selbstsicher…"
Weitreichende Reformen für Algerien

Abdelaziz Bouteflika, Präsident Algeriens, kündigte bei den Feierlichkeiten zum 49. Jahrestag der Waffenruhe im Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich, in einer für ihn verlesenen Rede weitreichende Reformen an.
Bouteflika kündigte an „ein neues Kapitel in seinem Land aufzuschlagen, das nicht ohne politische Reformen möglich sei“. Dabei soll die Beschaffung von Arbeitsplätzen die höchste Priorität haben. Außerdem sollen die Probleme auf dem Wohnungsmarkt gelöst werden, die u.a. auch nach den schweren Erdbeben im Jahre 2003 entstanden sind.
Bouteflika-Anhänger verhindern Oppositionsmarsch in Algier
In der Hauptstadt Algeriens haben Anhänger von Präsident Abdelaziz Bouteflika eine Demonstration der Opposition CNCD (die Minderheit Berber-Truppe von Said Saadi) verhindert. Um die 50 Pro-Boutef Anhänger besetzten den zentralen Platz El Madania in der Hauptstadt Alger und riefen „Bouteflika ist nicht Mubarak“!
Die arabische Welt protestiert weiter
Erneut haben heute in Bahrain Oppositionsanhänger gegen den König Hamad bin Issa el Chalifa demonstriert. Sie fordern den Sturz des Königs und das Ende der Monarchie. Die Minderheit in Bahrain besteht aus Sunniten, die Mehrheit sind Shiiten. König Hamad bin Issa el Chalifa selbst ist Sunnite. Die Demonstranten marschierten von der Hauptstadt Manama in Richtung Außenministerium.
Die Sicherheitskräfte versuchten die Demonstranten, die „Nieder mit Hamad“ und „das Volk will den Sturz des Regimes“ riefen unter Kontrolle zu halten. Ein Vertreter der schiitischen Oppositionspartei Wefak kritisierte die Regierung, die den „versprochenen nationalen Dialog“ noch nicht eingeleitet hat.
Auch in Tunesien, Algerien und Ägypten gab es erneute Proteste, während sich in Libyen und Jemen Menschen Kämpfe mit den Sicherheitskräften lieferten.

Polizei verhindert gewaltsam Protestmärsche in Algier
In der algerischen Hauptstadt wurde die nicht genehmigte Massendemonstration von Sicherheitskräften gewaltsam verhindert.

Der 12. Februar 2011 sollte in die Geschichte eingehen und den dritten Umsturz nach Ben Ali (Tunesien) und Mubarak (Ägypten) werden, davon hatten viele schon geträumt. Es war das Gesprächsthema überhaupt in Algerien, jedoch wurde sie von Sicherheitskräften gewaltsam verhindert.
Am Startpunkt, die Innenstadt Algiers, sollte die Revolution beginnen, jedoch prügelten hier bereits Polizisten mit Schlagstöcken auf die Demonstranten ein. Um die 200 Personen, darunter auch Oppositionspolitiker, wurden nach Angaben von Regimegegnern festgenommen. Etwa 1000 Demonstranten waren am Mittag noch umzingelt, berichteten Augenzeugen. Die Menschen forderten einen demokratischen Wandel und den Rücktritt des Präsidenten Abdelaziz Bouteflika (74).
Algerien und die “Brotunruhen”
Algerien und die „Brotunruhen“
Fast zeitgleich begannen in Algerien und Tunesien die ersten Unruhen gegen die Regierungen. Nach dem erfolgreichen Sturz des Präsidenten Ben Ali in Tunesien und den Demonstrationen in Ägypten, schöpft Algerien nun neue Hoffnung auf Veränderungen. Nachdem es schon seit Jahren immer wieder Ausschreitungen, meist von unzufriedenen Jugendlichen, die weder Arbeit noch Perspektiven haben, gab, die sich letztes Jahr aufgrund der überraschenden WM-Qualifikation Algeriens etwas beruhigten, nähert sich Algerien nun vielleicht einer Revolution. Die jüngsten Ausschreitungen, die sich in fast alle Regionen des Landes ausweiteten haben wahrscheinlich noch einige im Kopf.

Algerien, Jordanien, Syrien und Marokko nun auch in Protesten *Der Westen zittert*
Algerien, Jordanien, Syrien und Marokko protestieren nun auch!
Nun gibt es schon Demonstrationen vom Westen nach Osten! Nachdem alle gefallen sind, gründen wir eine ganze islamische Union vom Westen nach Osten, sowie es früher einmal war und holen uns unsere Menschenrechte wieder inshallah.



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