Die Medien schlagen wieder zu – Wie Recht zu Unrecht wird…
FOCUS ONLINE – 13.05.2012
Die Überschrift lautet:
"Salafisten schlagen wieder zu – vier Verletzte"
Man kann Artikel schreiben, indem man ein Ereignis sachlich und fair von allen Seiten beleuchtet, doch solche Berichterstattung scheint es in den deutschen Medien bezüglich Muslime nicht mehr zu geben.
Und so ist auch dieser Beitrag pure Hetze. Es geht um Muslime – wie immer als Salafisten betitelt – die am vergangenen Wochenende einfach nur friedlich kostenlose Koran-Exemplare in Berlin am Potsdamer Platz an Interessierte abgeben wollten.
Doch da man wohl diese bundesweite Koranverteilung unterbinden will, werden die Koran-Verteiler nun zu "gewalttätigen Islamisten" (Zitat FOCUS ONLINE) in der bundesdeutschen Presse gemacht und da scheint es keine Ausnahmen mehr zu geben.
Es ist geradeso als ob alle eine Anweisung erhielten, die erfundene Gruppe der "Salafisten" – es handelt sich in Wirklichkeit um engagierte praktizierende Muslime - zu diffamieren und zu stigmatisieren.
Wie sonst könnte man diese Einseitigkeit von Politik und Medien erklären!?
In Ahrensburg Moschee geschändet
Ahrensburg/Lübeck. Gewaltbereite Rechtsradikale vom Schlag der pro-NRW haben mutmaßlich zusammen mit extremistischen Zionisten in Ahrensburg eine Moschee geschändet.
Sie schlugen Hakenkreuze in die Wand der neuerbauten Gebetsstätte die kurz vor der Ferstigstellung steht.
Mit Eisenstangen zertrümerten die Islamhasser die neuen Fensterscheiben des Gotteshauses das Ende Mai feierlich eingeweiht werden sollte.
Bei der geschändeten Moschee handelt sich um die Ulu Camii in Ahrensburg im Kreis Stormarn.
Gläubige Muslime stehen fassunglos vor dem teilweise zerstörten Gebäude, bei dem sie mit viel Liebe und Opferbereitschaft den Umbau vorgenommen hatten.
Das islamfeindliche Haßverbrechen wurde ausgerechnet in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem heiligen Tag der Muslime, begangen.
NRW-Innenminister Ralf Jäger
Der Verfassungsschutz beobachtet seit 2009 die aus pro-Köln hervorgegangene selbsternannte "Bürgerbewegung" pro-NRW.
Begründung: Bei der Gruppierung gebe es „Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen“, heißt es im Jahresbericht des NRW-Verfassungsschutzes von 2010.
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) sieht in Pro NRW eine verfassungsfeindliche Partei mit antidemokratischen Zielen. Sie schüre islamfeindliche Agitation und Intoleranz und betreibe einen „schäbigen Wahlkampf“ und „geistige Brandstiftung“, wie ein Ministeriumssprecher sagte.
Nach Angaben des Verfassungsschutzes hat Pro NRW etliche ehemalige Kader der rechtsextremen NPD aufgenommen.
Schlüssel- und Schwerpunktthema sei – vor dem Hintergrund ihrer islamfeindlichen Agitation – die Ablehnung von Moscheebauten.
Neben Ausländerfeindlichkeit schüre Pro NRW aber auch die Herabwürdigung sexueller Minderheiten.
Was tun gegen die Gefahr des Rechtsextremismus?
Kulturkämpferischer Populismus rechtsgerichteter Parteien schürt Unruhe durch argumentative Munition und gezielte Provokation, worunter hauptsächlich wir Muslime leiden.
Diese vermehrt um sich greifende Bewegung stellt jedoch auch eine Gefahr für die Gesellschaft als Ganzes dar, weil durch ihre Aktionen die Grenzen zwischen der von uns allen gewollten Meinungsfreiheit und öffentlichen Beleidigungen verwischt werden.
Unterstellungen, gezielte Provokationen, Verunglimpfungen, falsche Koranzitate, Schmähkritik, Aufbauschen, Herabsetzung von religiösen Werten (Koranverbrennung), Erfindung von verächtlichmachenden Bezeichnungen (Salafisten), Sinnentstellung von Begriffen (wie es mit dem Wort Djihad passierte), Haß und Angst-Schüren, usw., all das ist laut der geltenden Gesetzgebung strafbar.
Aber selbst wenn die Behörden all dem nicht nachgehen, oder gar die Gesetze entsprechend ändern würden, damit diese Art der Volksverhetzung straffrei bliebe, wäre es ein großer gesellschaftlicher Schaden.
Für das Verständnis einer Religion ist die Kenntnis ihrer Grundlagen unerlässlich

Die "Aktion lies im Namen Deines Herrn" bei der wir in mehreren Städten kostenlos Koranübsetzungen verteilt haben ist nicht nur ausgesprochen friedlich abgelaufen, sondern auch bei den nichtmuslimischen Mitbürgern sehr gut angekommen.
Es herrschte respektvolles Interesse seitens der Passanten die die Info-Stände besuchten, und Muslime beantworteten ruhig und geduldig die eine oder andere Frage.
Erst durch einen übersteigerten Medienrummel kam Unruhe auf.
Wie aus dem Nichts gab es plötzlich Geschrei um angeblich gewaltbereite "Salafisten". Geradezu gleichgeschaltet prangten auf sämtlichen Zeitungen Überschriften von "Journalistenbedrohung", dabei hatte ein Bruder lediglich einen penetranten Medienmenschen in die Schranken verwiesen. Auch an einem Infostand gibt es ja schließlich so etwas wie das Hausrecht.
Normalerweise wäre diese kleine verbale Auseinandersetzung keine Schlagzeile wert gewesen, aber weit gefehlt!
Es hatte den Anschein als ob das übrige Weltgeschehen unwichtig wäre.
Zeitungsschreiber tippten sich die Finger wund, mutmaßten über "Drahtzieher", rätselten über die Finanzierung der Bücher, erwähnten geflissentlich den Verfassungsschutz, und natürlich durften abgedroschene Begriffe wie "potentiell gewaltbereit" und "mutmaßlich salafistisch" nicht fehlen.
Das ZDF war da schon phantasievoller und schürt Vorurteile mit der plakativ prangenden Überschrift: "Salafistische Rattenfänger". Im Mediengesetz wird zwar eine ausgewogene Berichterstattung gefordert, und das Fernsehen solle zu Unterhaltung und Bildung beitragen, aber das ZDF scheint da eher eigene Gesetze zu befolgen.
Im Text des besagten Artikels erdreisten sie sich sogar zu behaupten die Koranverteilung sei "in Wirklichkeit" (woher wollen die das wissen?) "die subtile Verbreitung einer extremistischen Ideologie."
Die Begründung für diese anmaßende Unterstellung lautet: "Denn die selbsternannten Koranhändler sind Salafisten".
So, jetzt weiß aber auch der dümmste ZDF-Konsument Bescheid!
Falls das immer noch nicht reicht, klärt das ZDF weiter auf: "Der Salafismus ist nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ein Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten." Peng!
Man kann diese Unglaublichkeiten hier nachlesen:
http://terra-x.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/16268988/b07284/Salafistische-Rattenfaenger.html
Sicherheitshalber habe ich einen Screenshot davon gemacht, denn Meinungsfreiheit und falsche Behauptung sind immer noch zweierlei, und wir sollten uns bei Verächtlichmachung durch Massenmedien tatsächlich rechtliche Schritte vorbehalten.
Ich komme aber vom Thema ab. Eigentlich wollte ich der Frage nachgehen, wer denn ein Interesse daran haben könnte, gläubige Muslime, und damit den Islam als Ganzes in den Dreck zu ziehen.
Ich weiß es nicht.
Zunächst könnte man vielleicht denken, daß die katholischen und evangelischen Kirchen versuchen würden den Muslimen Steine in den Weg zu legen, dem ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil:
Zu der Koranverteilung sagte der Bischofsbevollmächtigte Gothart Magaard: "Würde ich auf der Straße angesprochen, ich würde hingehen und versuchen, von Person zu Person ins Gespräch zu kommen. Mich würde der Hintergrund der Aktion interessieren".
Das Verhältnis der Religionen zueinander sieht Magaard entspannt.
Er meinte "die Aktion werde eher eine «innermuslimische Debatte» anstoßen. Es werde sichtbar, dass wir hier mit Muslimen unterschiedlicher Prägung zusammenleben".
Der evangelische Landesbischof Dröge kritisierte sogar den Bundesinnenminister Friedrich und warnte davor "zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen zu spalten." Er wandte sich auch gegen angebliche Gewaltbereitschaft und sagte "Terror speist sich aus Armut und Chancenlosigkeit."
Auch in Deutschland müsse man dafür sorgen, „dass kein Keil zwischen Menschen unterschiedlicher Religion getrieben wird, dass wir nicht Hass mit Hass, Ideologie mit Ideologie beantworten“, sagte der Bischof und kritisierte damit den Bundesinnenminister Friedrich, der aufgrund einer Studie über junge Muslime in Deutschland vor dem "Import von anti-demokratischen und religiös fanatischen Ansichten" gewarnte hatte.
Der Bischof ist der Überzeugung, die Studie selbst komme zu einem ganz anderen Schluss. Sie warne vielmehr davor, "mit undifferenzierten, plakativen Meinungen die Probleme der Integration noch zu verstärken."
Bischof Dröge fügte hinzu: "Ich halte es für sehr problematisch, Menschen allein wegen ihrer Religion zum Problemfall zu erklären."
Zum Thema Populismus antwortete er mit einem Römerbrief und räußerte: Ein Mensch, der in dieser Gnade Gottes stehe, gewinne Halt und Kraft, er lasse sich nicht umhertreiben vom ständigen Wechsel und Wandel, von den Meinungen, die heute so und morgen anders um Aufmerksamkeit buhlten.
Wörtlich fügte er hinzu: „Ein Mensch, der in Gottes Gnade steht, ist wie ein Fels in der Brandung.“
Der Islamwissenschaftler und katholische Theologen Pater Felix Körner (Dozent an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom) kommentiert folgendermaßen:
"Die Mehrheit der Menschen, die hier das erste mal mit dem Koran in Berührung kommt, entdeckt damit eine neue Welt, entdeckt, dass es hier viele Diskussionsmöglichkeiten gibt und dass es ungeheuer anregend ist, sich mit dem Koran auseinander zu setzen. Insofern ist die Aktion „Lies!“ erst einmal nicht gefährlich, sondern bereichernd."
Auch Bischof Gerhard Ulrich hat sich für eine differenzierte Betrachtung ausgesprochen. Der Vorsitzende der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche teilte zum Verschenken von Koranübersetzungen mit, gegen die Verteilung heiliger Schriften sei nichts zu sagen.
Für das Verständnis einer Religion sei die Kenntnis ihrer Grundlagen unerlässlich, hieß es in einer Erklärung des Bischofs.
Warum hört man solche Stellungnahmen so gut wie nie von Politikern? Welcher Sheytan flüstert ihnen ein, Hetzparolen seien "Islam-Kritik"?
Sie sollten sich lieber ein Beispiel an den zitierten Kirchenmännern nehmen!
Trotz unterschiedlicher Glaubensauffassungen sind diese hochrangigen Kirchenvertreter nämlich zum Dialog bereit statt eine imaginäre Gefahr herbeizureden.
Sie sind genau wie wir gegen Medienhetze.
Für uns ist Allah der über alles Erhabene, ein EINZIGER GOTT, und wir können mit der Dreifaltigkeit nichts anfangen. Wir können unseren obersten Glaubensgrundsatz anhand des edlen Qurans und sogar mit der Bibel belegen.
Die Bischöfe sehen das sicherlich anders, aber deshalb würden wir doch niemals übereinander herfallen.
Ein Mindestmaß an Kenntnissen der jeweils anderen Religion ist die Voraussetzung für sachliche Diskussionen und konstruktive Kritik.
Diesen Willen sich erst einmal zu informieren vermissen wir Muslime bei vielen Politikern und Medienvertretern, die mit Halbwissen drauflos schwadronieren.
Um so erfreulicher ist es, daß es wenigsten noch einige Christen gibt die unsere gute Absicht und den islamischen Willen zum Frieden erkennen.
Möge Allah suhanahu ta'ala uns alle rechtleiten und zu der einzigen richtigen Religion führen! Amin.
Gewaltausbrüche auf Demonstrationen
Die Bilanz der Demonstration ist erschreckend: 81 verletzte Polizisten, ein Brandanschlag auf ein Polizeiwagen mit zwei Beamten und mindestens drei nicht gezündete Rohrbomben. Wer jetzt denkt, es würde sich um eine der Gegendemonstrationen um Pro NRW von den so genannten Salafisten handeln, von denen die letzten Tage in allen Medien die Rede war, irrt!
Es handelt sich um die "übliche" so genannte "Revolutionäre 1. Mai-Demo" und die damit zusammenhängenden "Insurrection Days“ (Tage des Aufstands) in Berlin.
Die Polizei geht davon aus, dass die drei gefundenen Rohrbomben gezielt gegen Polizeibeamte eingesetzt werden sollten, so "Focus Online".
Es wird weiter berichtet, dass schon vor dem 1. Mai Linksradikale zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen hatten.
Während der Demonstration selber kam es vor dem Jüdischen Museum zu einer Eskalation, "nachdem Störer Steine und Flaschen auf Beamte geworfen und Böller gezündet hatten. Bei der Auseinandersetzung vor dem Museum mit größtenteils vermummten Demonstranten waren allein 81 Polizisten verletzt worden."
Dies ist lediglich ein einziges Beispiel von vielen für Demonstrationen in Deutschland, während denen es zur Eskalation kam und auf denen massive Gewalt von den Demonstraten angewendet wurde – an denen Muslime – bzw. um es mit den Worten der Medien auszudrücken "an denen die gefürchteten Salafisten" allerdings NICHT dranteilnahmen!
Kommissar aus Duisburg wegen Islam suspendiert!
Der nachfolgende Text wurde einem Artikel in "Der Westen" vom 8.05.12 mit dem Titel "Kommissar aus Duisburg wegen Salafismus suspendiert" entnommen. Da dieser Beitrag einige unverständliche und irreführende Ausdrücke und Beschreibungen beinhaltet, haben wir diese mit deutlicheren und allgemein verständlichen Ausdrucksweisen ausgetauscht.
Diese verdeutlichten Stellen sind im Text dick markiert.
Kommissar aus Duisburg wegen Islam suspendiert!
Duisburg/Essen. Ein Polizei-Kommissar aus Duisburg ist wegen seiner islamischen Überzeugung suspendiert worden. Er hatte privat Infostände angemeldet, an denen Aufklärungs-Material über den Islam verbreitet wurde. Außerdem pflegte er Kontakte zu islamischen Predigern.
Ein Kommissar aus Duisburg soll nach Recherchen der WAZ Mediengruppe aus dem Polizeidienst entlassen werden, weil er als praktizierender Muslim gilt. Er stelle die Scharia über die freiheitlich demokratische Grundordnung, heißt es in der vorläufigen Suspendierung des 31-Jährigen. Gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren.
Der Mann, der in Essen Streife fuhr, hatte privat Infostände angemeldet, an denen Aufklärungs-Material über den Islam verbreitet wurde. Er pflegte auch Kontakte zu islamischen Predigern. Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr rechnet mit der „Entlassung aus dem Beamtenverhältnis“. Es käme dem ersten Berufsverbot für einen praktizierenden Muslim in Deutschland gleich. In Düsseldorf und Berlin war gestern kein vergleichbarer Fall bekannt. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) mahnte Grundgesetztreue an. Es gehe darum, „ob der Polizeibeamte noch für unsere Verfassung einsteht“.
Vor kurzem noch war Ali K. einer von denen, die Innenminister Ralf Jäger (SPD) händeringend suchte: Polizeianwärter mit Migrationshintergrund. Solche Beamten träfen besser den Ton bei Konflikten zwischen Nationalitäten, würden kulturelle Gräben leichter überwinden, hoffte der Minister. Heute will er den Polizeikommissar Ali K. loswerden. Statt Völkerverständigung soll der 31-Jährige ideologischen Sprengstoff im Kopf haben. Ein praktizierender Muslim, dein Freund und Helfer?
MINDEN Gericht: Karikaturen dürfen gezeigt werden!!!
"Das Verwaltungsgericht Minden hat am Montagmorgen um 10.40 Uhr in einem Eilverfahren entschieden, dass die Mohammed-Karikaturen doch gezeigt werden dürfen. Das Innenministerium von NRW hatte zuvor die Polizeibehörden im Land angewiesen, das Zeigen von Mohammed-Karikaturen auf allen weiteren Wahlkampf-Auftritten der rechten Gruppierung Pro NRW zu verbieten."
Mittlerweile ist die Pro NRW Veranstaltung zu Ende gegangen. Wieder einmal wurde von einem Verwaltungsgericht die Erlaubnis erteilt, in der Nähe einer Moschee volksverhetzende und religionsbeleidigende Karikaturen zu zeigen.
Elf erbärmliche Islamhasser waren angetreten und fünfhundert Gegendemonstranten, was eigentlich schon sehr bezeichnend ist!
Welche Pläne verfolgt Innenminister Friedrich?
In den gestrigen Medien am 5. Mai 2012 findet man die Schlagzeile: Innenminister Friedrich hält "Salafisten für Keimzelle des Terrors".
Am gleichen Tag eskaliert in Bonn eine Anti-Islam-Demo von PRO-NRW mit gezeigten Karikaturen gegen den Propheten (Frieden und Segen auf ihm). Mehrere Veranstaltungen dieser Art sind vor Moscheen in Deutschland geplant und trotz der Tatsache, dass es sich hier um Volksverhetzung und eine Störung des öffentlichen Friedens handelt, wurden diese bewussten Provokationen mit Zustimmung eines Oberverwaltungsgerichts genehmigt.
Und dies obwohl öffentliche Veranstaltungen durchaus in Deutschland nicht genehmigt/verboten werden, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet zu sein scheint, was hier ja offensichtlich der Fall ist.
Besonders gern wurde in der Vergangenheit dieses Argument bei islamischen Veranstaltungen z. B. von Prediger Pierre Vogel versucht anzuwenden oder zumindest wurden scharfe Auflagen gemacht, so z. B. durfte nicht über bestimmte Themen gesprochen werden.
Wie kann es dann sein, dass die Veranstaltungen von Pro-NRW mit den Karikaturen immer noch über die Bühne gehen dürfen?
Man kann wohl vermuten, dass Ausschreitungen und Gewalt vom Staat beabsichtigt waren, denn wie äußerte sich der Innenminister: "Salafisten seien die Keimzelle des Terrors" und es gehe eine "besondere Gefährdung für die Sicherheit Deutschlands" von ihnen aus.
Das Ziel scheint klar zu sein: Praktizierende und engagierte Muslime, die zuletzt durch eine erfolgreiche und friedliche Koranverteilung aufgefallen sind, auszuschalten und ihnen die Schuld für die Eskalationen zuzuschieben.
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Aufruf an die Prediger bezüglich der Eskalationen bei Pro NRW-Demos in Deutschland
Gastbeitrag von Bruder Jameel
Assalamu Aleykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh liebe Geschwister im Deen,
inshallah erreicht Euch meine Nachricht bei guter Gesundheit und vorallem bei starkem Iman.
Ich habe soeben folgende Rundmail verschickt und würde mich freuen, wenn man dieser auch hier inshallah einen Augenblick widmet, denn ich denke, allahu ahlem hier in Deutschland eskaliert gerade einiges!
Mail vom 06.05.2012, 07.00 Uhr
Assalamu aleykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh liebe Geschwister im Islam,
dies ist eine E-Mail, die in erster Linie an einige Rufer des Islam, an einige Internetseitenbetreiber und an ein paar weitere Geschwister geht.
Subhanallah, was gestern am 5. Mai in Bonn passiert ist, darf allahu ahlem nicht geschönt werden. Es bringt auch wahrscheinlich wenig, wenn wir nur die Fehler bei anderen suchen.
Selbstverständlich kann man es nicht gutheißen, wenn jemand gegen die Religion, gegen unsere Propheten Friede auf Ihnen allen oder gar versucht gegen Allah swt. zu gehen.
Aber, die Dais, die Shayukh, die Wissenden in Deutschland müssen jetzt beginnen, die Muslime wieder zu disziplinieren und dazu aufzurufen, dass die Muslime sich nicht provozieren lassen, dass die Muslime in solchen Momenten anders reagieren als beispielsweise gestern in Bonn.
Einschätzung der aktuellen Situation der Muslime in Deutschland
Gastbeitrag von "TomTom"
Meine ehrenwerten Geschwister im Islam!
Wenn man die Videos sieht, in denen unsere Geschwister die Polizisten angreifen, stellt sich natürlich die Frage, ob diese Aktionen mit den Steinen einen Nutzen haben. Aber wir sollten uns derzeit nicht zu tief mit unseren Aussagen und Statements bzw. mit unserer Kritik gegenüber unseren Geschwistern aus dem Fenster lehnen.
Es ist eine ganz natürliche Angelegenheit, dass Menschen, die unterdrückt werden, über die gelogen wird, die man als Monster dahinstellt und sogar mit verschiedenen Geheimdienstmethoden eingeschüchtert werden, irgendwann einmal aufstehen, um sich zu verteidigen.
Diese Aktionen sind die Früchte aus vielen Jahren massiver Islamhetze.
Anstatt Prediger wie Pierre Vogel eine Plattform zu bieten, um seine Referate, die er bereits seit Jahren über Terrorismus, Ehrenmorde oder Zwangsverheiratungen hält, zu veröffentlichen, schweigen die Medien über die wahren Inhalte der Referate von Herrn Vogel.
Wenn man sich durch die Videokategorien der Internetseite von Pierre Vogel klickt und sich besonders die Videos in den Kategorien für Neue Muslime bzw. für Nichtmuslime anschaut, stellt man fest, dass in fast jedem Vortrag die islamische Jugend dazu aufgerufen wird, sich in diesem Land vorbildlich zu verhalten.
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Eskalationen bei Pro NRW-Demos von Muslimen gewollt?
Leider kam es auch heute wieder, am 5.05.12, zu einer Eskalation in Bonn, wo die Islamhasser und Hetzer von Pro NRW die Muslime mit Beleidigungen des Islam und des Propheten Mohammed (Frieden und Segen seien auf ihm) provozieren wollten.
Sehr viele Muslime versammelten sich heute in Bonn mit dem Ziel ihre Religion und den Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) zu verteidigen, möge Allah (swt) sie dafür belohnen!
Dass es aber auch zu Schlägereien zwischen Polizisten und Muslimen und Demolierungen von Polizeiautos kam, ist leider eine Tatsache, die von Medien und Politiker nun wieder ausgenutzt wird, um gegen die so genannten Salafisten in Deutschland, sprich also gegen praktizierende Muslime, zu hetzen.
Dass aber Prediger und Verantwortliche der Gegendemonstration, die u.a. auch den so genannten Salafisten zugerechnet werden!, sich gegen Gewalt aussprechen und die Muslime zu Ruhe und Besonnenheit im Vorfeld (siehe z.B. Statement von Pierre Vogel) und auch auf der Demonstration selber aufriefen, wird höchstwahrscheinlich wie so oft keine Erwähnung in den Medien und bei den Politikern finden.
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DEMO in Bonn am 05.05.2012! Bitte alle kommen!
STEHT AUF MUSLIME!
PRO NRW WILL WIEDER UNSEREN GELIEBTEN PROPHETEN (salla-llahu alaihi wa sallam) BELEIDIGEN.
WOLLT IHR DAS ZULASSEN??!
UHRZEIT : 12 UHR (Versucht bitte vorher da zu sein)
ORT :
König Fahd Akademie,
Mallwitzstr. 2-4,
53177 Bonn
Parkmöglichkeiten :
Straße , Parkhaus, Aldi , Lidl, Edeka ,Sportplatz
Mitfahrgelegenheiten:
http://muslimtaxi.de/
http://www.mitfahrzentrale.de/
http://www.mitfahrgelegenheit.de/
http://www.mfz.de/
http://www.mifaz.de/
PRO NRW stört den öffentlichen Frieden und das mit Erlaubnis des Staates?
Das Motto der PRO NRW Islamhasser lautet „Freiheit statt Islam“ welches sie lautstark am 1. Mai 2012 in Solingen verkündeten!
Hier wird in aller Öffentlichkeit eine Weltreligion beschimpft, böswillig verächtlich gemacht und verleumdet. Dies ist eindeutig aufstacheln zu Hass gegen den Islam und gegen die Muslime in Deutschland.
Wie wären denn die Reaktionen gewesen, wenn auf einer öffentlichen Kundgebung beispielsweise das Motto "Freiheit STATT JUDENTUM" proklamiert werden würde???
Und ist das Auftreten dieser Islamhasser nicht dazu geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören?
Wie die Ereignisse in Solingen am 1.05.2012 gezeigt haben, HAT es ganz offensichtlich den öffentlichen Frieden gestört!
§ 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs definiert den oben beschriebenen Tatbestand als Volksverhetzung.

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