Kündigungsgrund: Kopftuch
Die 27-jährige Arzthelferin Dunja Allioui aus Düsseldorf durfte dies eines Tages erleben, als sie sich dazu entschloss ihr Kopftuch auch während der Arbeit zu tragen.
Dunja schien ihre Arbeit gut zu machen. Wie sonst lässt sich erklären, dass sie nach dem Praktikum ihre Ausbildung in der Praxis vollendete und schließlich auch noch übernommen wurde? Die Internisten der Gemeinschaftspraxis mussten mit ihr zufrieden gewesen sein. Sie hatte ihre Arbeit gut gemacht, weder Patienten noch Kollegen haben sich über sie beschwert.
Doch ein Stück Stoff auf dem Kopf wird eines Tages wichtiger, als ein zehnjähriges, reibungslos funktionierendes Arbeitsverhältnis. Ihre Kompetenzen scheinen keine Rolle mehr zu spielen. Für die Ärzte ist sofort klar: Das Kopftuch stört. Denn „mit einem Kopftuch kann kein ausreichendes Vertrauen zu Patienten aufgebaut werden“.
Muss man das verstehen? Was hat denn bitteschön das Vertrauen zum Arzt mit dem Vertrauen zur Arzthelferin zu tun? Ich persönlich mag auch nicht alle Arzthelferinnen meines Arztes, doch hat dies keine Auswirkung auf mein Patient-Arzt-Verhältnis. Und wieso sollten Patienten kein Vertrauen zu Dunja mit Kopftuch haben? Macht das Kopftuch sie etwa zu einer schlechteren, gar unzuverlässigeren Arzthelferin? Zählt etwa nicht das, was sie im Kopf hat, sondern nur das, was sie auf dem Kopf hat? Und ist – ganz nebenbei gesagt – ein Kopftuch in einer Praxis nicht einfach praktisch und hygienisch im Vergleich zu lang herumhängenden Haaren ?
Geht es um das Kopftuch, so sind auch bei diesem Fall die Schlagwörter Integration und Parallelgesellschaft nicht weit.
Die Arzthelferin kann doch einwandfrei deutsch sprechen. Sie beteiligt sich am öffentlichen Leben. Zumindest will sie das. Müsste man dies eigentlich nicht als "gelungene Integration" bezeichnen?
„Indem ihr euch anders kleidet, grenzt ihr euch aus!“, heißt es dann aber. Wer grenzt hier wen aus? Wer hat wen gekündigt? Wieso stellt das Kopftuch eine Parallelgesellschaft dar? Wer macht denn hier die Kopftuchträgerin zur Außenseiterin?
„Achtung, die Arzthelferin will ihre „islamischen Gesetze“ oder gar die „Scharia“ in Deutschland durchsetzten“, wird seit einigen Tagen in vielen Foren und Kommentarfunktionen gewarnt. Nein. Die Arzthelferin versucht nur eins, nämlich das im Grundgesetz verankerte Recht auf freie Religionsausübung für sich in Anspruch zu nehmen!
Normalerweise müsste man das Selbstbewusstsein positiv werten, dass muslimische Frauen und Mädchen es nicht mehr hinnehmen wollen, wegen ihres Glaubens diskriminiert zu werden und sich trauen für ihre Rechte einzustehen.
Aber nein. Bilder im Kopf, die dank Mainstream-Medien tief und fest verankert sind, möchte man ja nicht zerstören. Deshalb bleiben ja nur die zwei Optionen:
Wenn „Kopftuchträgerin“ nichts sagt, ist sie unterdrückt, rückständig, ungebildet und muss unbedingt und schleunigst gerettet werden. Wenn sie jedoch den Mund aufmacht, ist sie radikal, politisch, fanatisch und will die Scharia in Deutschland einführen.
Dass die "Kopftuchträgerin" aus Anwendung reiner menschlicher Vernunft zu dem Entschluss kommt, ihr Haupt zu bedecken, fällt also als Option weg. Na, vielen Dank!
Die Arzthelferin hat die Dortmunder Ärzte nach dem Antidiskriminierungsgesetz, welches besagt, dass Beschäftigte nicht aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden dürfen, auf 1200 € Schadenersatz verklagt.
Nach dieser Rechtslage müssten die Internisten keinerlei Chance haben ihre Kündigung durchzusetzen. Selbst die Vorsitzende der 4. Kammer deutete dies an und sagte: "Wir müssen uns vielleicht daran gewöhnen, dass es bei uns nicht nur Christen gibt, sondern auch große Gruppen anderer Religionen."
Jawohl. Denn, wir leben heute in einer pluralistischen Gesellschaft.
Und das ist ein Segen und kein Fluch. Auch wenn wir verschiedene Überzeugungen haben, können wir friedlich miteinander Leben. Und das ist doch im Sinne all unserer Weltanschauungen, oder?
Quellen:
http://www.westline.de/westline_aktuell/kopftuch-klage—aerzte-auf-schadenersatz-verklagt-.php
Pass dich an oder geh: Integration = Anpassung?
Der Muslim in Europa.
Es ist wie "Salz in der Bananenmilch". Jedenfalls dann, wenn er ein praktizierender Muslim ist. Wenn ein Muslim in Europa leben will, muss er sich zuerst mal ändern. Alles was ein "normaler" Durchschnittseuropäer nicht macht, muss weg. Kopftuch, Koran, islamische Kleidung, Gesichtsschleier, Bart, Gebetsteppich – weg damit. Und her mit dem Whisky, Champagner, Wiener Würstl und Schweineschnitzel, der engen "Kleidung", dem/der Lebensabschnittspartner/in (!) und wenns noch geht eine Zigarette. Gut. Nun bist du integriert, nun gehörst du richtig dazu.
Frage: Wird hier das Wort "Integration" falsch interpretiert? Oder anders gefragt: Wird man von der Gesellschaft wirklich nur dann als erfolgreich integriert angesehen, wenn man sich perfekt angepasst hat?
Ein Muslim sollte demnach am Besten wie ein Chamäleon sein: Je nach Umgebung einfach die Farbe ändern. Wenn es grün ist, ändert man die Farbe in grün, bei gelb eben in gelb – dieses "Anpassen" funktioniert bei diesem Tier ganz einfach . So kann man es jedem recht machen. Aber warum ist es bei den Muslimen so schwer?
Ein wahrer Muslim verändert seine Denkweise nicht beliebig nach der Jahreszeit oder Umgebung. Besser gesagt: Er schwimmt nicht wie ein toter Fisch mit dem Strom. Denn er lebt nach dem Gesetz Gottes, das sich auch nicht alle paar Jahre ändert, schon gar nicht von Land zu Land. Unsere Liebe zu Gott tragen wir im Herzen, egal wo wir sind, wie das Wetter ist und ob es uns gut oder schlecht geht.
Um hier als "integriert" bezeichnet zu werden, muss es doch reichen, wenn man die deutsche Sprache beherrscht, um sich mit den Menschen verständigen zu können, die Gesetze akzeptiert und diese auch einhält. Warum verlangen so viele diese totale Anpassung, ja die komplette Assimilierung, um einen Menschen zu akzeptieren? Traurigerweise ist es nämlich nicht das fremde Aussehen oder die fremde Art, die gehasst wird, sondern alles, was als islamisch definiert wird. Ein Punk mit der exotischsten Frisur, ein Jude mit Schläfenlocken und schwarzem Hut, eine Nonne in ihrer üblichen Tracht, ein Satanist mit seinem Schock-Look – alle sind herzlichst willkommen, obwohl diese auch anders denken und aussehen. Warum bloß der Muslim von der Gesellschaft als Parasit angesehen wird, kann uns wohl nur ein Vers aus dem Koran beantworten:
"Die Juden und Christen werden mit dir nicht zufrieden sein, es sei denn, du folgtest ihrer Religion." (Sura 2:120)
Leider. Das ist die ganze Wahrheit in kurzen Worten.
Stellen wir uns mal kurz vor: Ein Geschäftsmann sucht Arbeiter. Eine dafür geeignete Arbeitssuchende meldet sich. Stopp, sie trägt Kopftuch. Also doch keine Stelle frei.
Ein Verbrechen ist geschehen. Ein Moslem mit Bart stand in der Nähe. Stopp, wir haben den Terroristen gefasst.
Situation in einem Cafe: Herzlich Willkommen liebe Gäste. Stopp, Kopftuch bitte nicht eintreten. Es fehlte nur noch das Schild vor dem Eingang: "Hunde und Kopftücher draussen bleiben".
Wohnung zu vermieten. Der Name bitte? Abd Allah (Diener Gottes). Stopp. Die Wohnung ist doch nicht frei. Jedenfalls nicht für Abd Allah.
Europa ist doch bekannt für Freiheit, Gleichberechtigung und Toleranz. Das wird stets so dargestellt. Es steht auch schwarz auf weiß im Grundgesetz. Doch wenn dies die Realität wäre, hätte es uns die Zeit bewiesen.
Der Traum: Eine Gesellschaft, in der sich die Menschen gegenseitig nicht ins Gesicht sehen, sondern ins Herz. Wie wir uns gegenseitig begegnen, das zählt, nicht das Stück Stoff am Kopf oder die paar Haare mehr im Gesicht.
Eure Schwester im Islam
Barakallahu fieki Schwester
Sarrazin hetzt weiter
„Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären, mit einem 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung.“
"Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“
Knapp zwei Monate nach diesen hetzerischen Aussagen, beschleicht Sarrazin offenbar erneut der Drang nach ungeteilter Aufmerksamkeit. Die „Kopftuchmädchen“ scheinen ihm wohl dafür den geeigneten Stoff zu bieten.
Doch diesmal schießt Herr Sarrazin wieder einmal weit übers Ziel hinaus. Auf einer Podiumsdiskussion in Berlin fordert er ein Kopftuchverbot für Schülerinnen im Unterricht.
Denn „sie sind kein religiöses Symbol, sondern ein politisches. Ein Symbol des Machtanspruches des Mannes über die Frau." Weiter begründet er: "In Europa haben wir steigende Zahlen von Muslimen, was in allen Ländern Probleme macht.“
Applaus erntet Herr Sarrazin hier wieder einmal von seinen Freunden Ralf Giordano, Henry Broder und „Frauenrechtlerin“ Necla Kelek, sowie von den altbekannten anti-islamischen Blogs, die ihn mit „Sarrazin for President“ umjubeln.
Oh ja , natürlich, von Kopftüchern geht eine ungeheure Gefahr aus. Sie gefährden Deutschland aufs Äußerste. Nur ein sofortiges Verbot kann diese Gefährdung beenden. Und Retter Sarrazin hat genau diese existenzielle Gefahrenlage erkannt. Ja, nicht massakerverübende Schüler stellen eine Gefährdung an deutschen Schulen dar, sondern Mädchen, die Kopftücher tragen! Bravo Herr Sarrazin!
Es ist wirklich unglaublich wie unter dem Deckmantel der Frauenbefreiung immer wieder gegen das Kopftuch gewettert wird. An Herrn Sarrazin & Co: "Haben Sie mal eine Muslimin gefragt, ob sie es freiwillig trägt oder vielmehr dazu gezwungen wird?"
Sie als Akademiker müssen das doch schon gelernt haben. Mit welchen Beweisen stützen sie denn ihre Thesen?
Wenn man es so betrachtet, kommt die Zwangsentschleierung vielmehr der Unterdrückung nahe. Ich empfehle Ihnen einfach mal die Muslimin zu fragen. Und wenn Sie wirklich liberal eingestellt sind, müssten sie konsequenterweise diese Frauen unterstützen und ihnen ihr Recht kompromisslos zugestehen. Alles andere wäre pure Heuchelei.
Auch scheinen Sie „Rechtler“ und „Retter“ eines vergessen zu haben. Religionsfreiheit , als eines der elementarsten Grundrechte, steht bei uns in diesem Lande fest verankert im Grundgesetz. Und wenn eine Religion eine Kopfbedeckung oder eine Verschleierung fordert, hat man das anzuerkennen und zu akzeptieren. Und es ist die Pflicht eines jeden Bürgers, (insbesondere die eines SPD-Mitglieds das würde ich weglassen), dieses Recht zu schützen und nicht nach Lust und Laune einzuschränken und irrationale Forderungen zu stellen.
Und liebe Hetzer, sogenannte Integrationsbeauftragte und andere Problemmacher: Wann hören sie endlich mit dieser anstrengenden und immer gleichen Laier auf, das Kopftuch als ein Symbol zu sehen? Das Kopftuch ist kein Symbol! Für niemanden. Es ist kein politisches Symbol und impliziert auch nicht die Unterdrückung der Frau.
Das Kopftuch ist eine private individuelle Bekleidung. Es ist eine religiöse Pflicht, die uns muslimischen Schwestern von dem Einen, Ewigen, Allmächtigen Schöpfer auferlegt worden ist. Nur deshalb tragen wir es. Und da in unserem Rechtsstaat niemand an dem Ausüben seiner Religion gehindert werden darf und das „verschleiern“ /"bedecken"( Ich kann das Wort Kopftuch langsam nicht mehr hören)ein Bestandteil dieser Religion ist , darf eine solche Diskussion und solche Forderungen erst gar nicht auftreten.
Ich frage mich ernsthaft, wann endlich mal die SPD reagiert, dessen Mitglied Sarrazin ist. Seine Äußerungen sind extrem ausländerfeindlich , volksverhetzend und absolut islamophob. Angesichts dieser Aussagen fragt man sich, ob da nicht schon ein warmes Plätzchen bei der NPD auf ihn wartet.
Quellen:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article5507124/Sarrazin-fordert-Kopftuchverbot-fuer-Schuelerinnen.html
http://www.n24.de/news/newsitem_5478712.html
Sarrazin und das Kopftuch
Die Öffentlichkeit kannte Thilo Sarrazin vor dem Oktober 2009 nicht. Dann nämlich wurde sein Interview mit „Lettre International“ heiß diskutiert. Da teilte er die Ausländer in gute (EU-Ausländer, Amerikaner, Russen) und böse (Türken, Araber) ein.
Auch sagte er, er müsse "niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert“. Natürlich ist das Zitat jetzt aus dem Kontext gegriffen. Er meinte eher, dass er niemanden anerkennen müsse, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Nur um das mal nebenbei klarzustellen.
Bei einer Podiumsdiskussion forderte er nun:
„Ich würde Kopftücher im Unterricht untersagen. Sie sind kein religiöses Symbol, sondern ein politisches. Ein Symbol des Machtanspruches des Mannes über die Frau.“
Zunächst einmal würde keine Muslima ein Kopftuch tragen, wenn nicht im Koran stehen würde, dass sich die Frauen in der Öffentlichkeit verhüllen sollen. Wegen der Anbetung Allahs und der Einhaltung Seines Gebotes entscheidet sich die Muslima ein Kopftuch zu tragen. Daher ist die Aussage "Sie sind kein religiöses Symbol, sondern ein politisches" schlicht FALSCH.
Das Kopftuch ist kein besitzanzeigendes Kleidungsstück. Dort steht nicht der Name des Ehemannes drauf. Zu behaupten, es sei ein "Symbol des Machtanspruches des Mannes über die Frau", ist absolut fehlerhaft. Demnach müssten verwitwete Musliminen/Muslimas, die aus dem "Joch des Mannes" befreit werden, sofort ihr Kopftuch ablegen. Eine sehr fragwürdige Logik.
Nun will Herr Sarrazin im Unterricht Kopftücher untersagen. Es ist zu bezweifeln, dass er der Fachman für Schulwesen und eine Autorität in pädagogischen Angelegenheiten ist. Für einen Christen ist es kein Gebot ein Kreuz zu tragen, für einen Juden kein Gebot eine jüdische Kippa zu tragen, aber Allah gebietet es den gläubigen Musliminen sich zu verhüllen. Das Verbot solcher Religionsäußerungen muss daher auch differenziert betrachtet werden. Zumal es Herrn Sarrazin ja nicht um das Kreuz oder die Kippa geht.
Mit scheinheiligen Begründungen will man nach und nach das Praktizieren des Islam immer schwieriger gestalten. Sollte sich so ein Verbot durchsetzen, dann bleibt es natürlich nicht dabei. Denn Sarrazin weiter: „In Europa haben wir steigende Zahlen von Muslimen, was in allen Ländern Probleme macht."
Wir haben in Europa auch immer mehr Arbeitslose, immer mehr Kinderarmut und immer mehr Insolvenzverfahren von Betrieben. Zuerst sollte er sich seinem Sachgebiet widmen, bevor ihn seine islamophobische Paranoia zu solchen Aussagen zwingt.
Und die Lösung für das "Problem" mit den Muslimen hat er auch gleich parat: "Erstens den Zuzug begrenzen. Zweitens diejenigen, die da sind, unter Integrationsdruck setzen. Politik und Gesellschaft müssen eine Erwartungshaltung herstellen."
Ich lese in der Zwischenzeile den Unterton: "… und die, die diese Erwartung nicht erfüllen, mögen wieder aus Deutschland ausreisen".
Die Gesinnung, zum einen den Zuzug von Ausländern verbieten und zum anderen die Ausländer, die schon hier sind, loswerden zu wollen, nennt man auch Rassismus.
Weiter besteht Sarrazin darauf, "dass man [in Schulen] deutsch redet."
Natürlich soll in Schulen auf Deutsch geredet werden, und auf Englisch. Und es soll auch Mathematik unterrichtet werden. Dafür ist eine Schule da. Dadurch, dass er seine diskriminierenden Forderungen mit einem Status-Quo abschließt, versucht er Zustimmung mit Populismus einzuholen.
Allerdings versteht jeder auch so, was Sarrazin will. Ein Rassist versteht das, ein Muslim versteht das, ein Ausländer versteht das und die Politiker verstehen das. Aber wer erklärt dem kleinen muslimischen Mädchen oder der jungen muslimischen Frau, warum man ihr nicht erlaubt, sich ihr Kopftuch aufzusetzen, wenn es doch ihr Gott so gebietet?
Entfernung der Gebetsnische im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
Entfernung der Gebetsnische im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
Ein Erfahrungsbericht über die Stellung des Islam.
Die Universität Hamburg und speziell das Asien-Afrika-Institut (AAI) genießen weltweit ein relativ gutes Ansehen. „Mit 4 Professoren, 2 Juniorprofessoren, 6 Lektoren und weiteren Lehrkräften ist die Abteilung eines der größten universitären Zentren für Studien über den Vorderen Orient im deutschsprachigen Raum.“
(Zitat entnommen von der Homepage: http://www.aai.uni-hamburg.de/voror/index.html ).
Umso erschreckender ist die Tatsache, dass die dort studierenden Muslime beinahe ihre Gebetsnische im Aufenthaltsraum des AAI verloren hätten. Als der Raum, in dem die Studenten während der Freistunden sitzen, reden, Musik hören oder sich ausruhen können, umdekoriert wurde, kam tatsächlich der Einwand, man müsse die Stellwand, hinter der die Muslime ihr Gebet verrichten, entfernen. Die Begründung lautete: „Religion habe in der Universität nichts verloren“.
Dieser Einwand kam nicht etwa von den Studenten. Sie kam von den Menschen, die sich die Religion zum Forschungsgegenstand gemacht hatten: den Islamwissenschaftlern. Die Frage, die sich hier aufwirft, ist: Warum wollen gerade die Menschen, die die Religion (genauer gesagt die Praktizierung der Religion) von der Universität verbannen, obwohl sie sich selbst mit ihr beschäftigen? Diese Frage hier zu beantworten würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Es sei nur soviel gesagt, dass es leider immer noch subjektive Forscher und Forscherinnen der Islamwissenschaft gibt, die eine große Abneigung gegen den Islam hegen und diese auch in ihren Forschungsergebnissen zum Ausdruck bringen.
Trotz der Behauptung „Religion habe an der Universität nichts zu suchen“ gibt es „Universitätsgottesdienste“ und zwar am Fachbereich für Evangelische Theologie.
(siehe: http://www.theologie.uni-hamburg.de/aktuell/gottesdienst.html)
Dort ist es so, dass Lehramt-Studierende zuerst zum Christentum übertreten müssen, bevor sie das Fach „Religion“ an öffentlichen Schulen unterrichten dürfen. Ebenfalls berichtete eine Studentin des „Evangelischen Instituts“, dass „Kritik am Christentum in den Lehrveranstaltungen unerwünscht sei“. Die Forschungsmethode der Islamwissenschaft ist jedoch „hermeneutisch-kritisch“. Wie der Name schon sagt, wird die Kritik am Islam hier gefordert und gilt als wissenschaftlich. Dies soll zum Nachdenken über die Stellung des Islam im Vergleich zur Stellung des Christentums in Deutschland anregen.
Dass die Gebetsnische letztendlich geblieben ist, haben die Muslime den nicht-muslimischen Vertretern und Vertreterinnen des Fachschaftsrates der Islamwissenschaft zu verdanken, da diese sich unter anderem mit der Begründung: „Diese Forderung sei undemokratisch und intolerant und außerdem würden sich die anderen Studenten im Raum nicht durch das Gebet der Muslime gestört fühlen“, für ihre Kommilitonen (Mitstudenten) eingesetzt haben.
verfasst von:
einer Studentin der Universität Hamburg
Immer wieder Wirbel um ein Stück Stoff
Als hätte man keine größeren Probleme auf der Welt, wird immer wieder wegen einem Stück Stoff ein Riesendrama gemacht.
Hat die Welt nichts Besseres zu tun? Was ist mit den Menschen in den Drittwelt-Ländern, die vor Hunger sterben? Müssten die verantwortlichen Personen sich denen erklären, würden diese Menschen in Ihrer Not, sich wohl an den Kopf greifen, wenn man erklären würde, dass man sich in dieser Zeit damit beschäftigt hat, ob jemand ein Kopftuch tragen darf oder nicht.
In Madrid wurde eine Anwältin von der Teilnahme an einem Prozess ausgeschlossen, weil sie ein Kopftuch trug. Der anwesende Richter Javier Gómez Bermúdez warf der Rechtsanwältin vor, nicht ordnungsgemäß gekleidet zu sein. Diese Ordnung besagt, dass die Robe zwingend getragen werden muss, nicht aber dass ein Kopftuch verboten ist.
Der Richter hatte seine Abweisung nicht weiter begründet, sondern meinte nur:
"In diesem Saal entscheide ich".
Die Juristin wäre somit gemäß den Regeln mit ihrer Robe richtig gekleidet gewesen, unbeachtet ihres Kopftuches! Die Anwältin zeigte deshalb daraufhin den Richter des Nationalen Gerichtshofes wegen Amtsmissbrauch an.
Erhält man weitere Informationen über Javier Gómez Bermúdez, so ist sicher, dass er die Anwältin absichtlich wegen ihrer Religionsangehörigkeit abgewiesen hat.
Dieser Richter war es nämlich, der den Prozess gegen die "Madrid-Attentäter" führte – und es ist auch der Richter, welcher im Oktober bei einer anderen Gerichtsverhandlung die Burka tragende Zeugin aufforderte ihr Gesicht zu zeigen, damit man die Gesichtszüge während der Verhandlung erkennen könne!
Ich bin diese ganze Islamhetze, die Falschaussagen über unsere Religion und das ewige Thema Kopftuch langsam leid. Warum dürfen Nonnen ihre Haube tragen ohne deswegen verbal oder sogar körperlich angegriffen zu werden, während wir Muslimas uns wegen dem kleinen Stück Stoff immer wieder aufs Neue rechtfertigen müssen und auch oft angegriffen werden?!
Warum nur schauen immer noch viele Menschen so auf Kleinigkeiten? Warum werden in unserer Zeit, der heutigen Gesellschaft, immer noch Menschen ausgeschlossen oder gemobbt, wenn sie nicht dem 0815-Bild entsprechen? Hat die Menschheit nichts Besseres zu tun?
Menschen verhungern, Kinder und Frauen werden missbraucht, verkauft, versklavt. Walfänger rotten unsere Wale aus, Regenwälder werden gerodet und ganze Stämme/Familien verlieren deswegen ihren Lebensraum, Pelz-Händler töten aus Geldgier Tiere und/oder ziehen ihnen bei lebendigem Leib das Fell ab, lebenden Elefanten werden die Stoßzähne abgeschnitten und die Tiere verbluten danach, Menschen werden krank/behindert wegen Verstrahlungen. Wäre dies alles nicht wichtiger als die ewigen Diskussionen um das Kopftuch, die Burka, Minarette, Islamisierung oder Ent-Islamisierung?
Wie wollen wir später unseren Kindern erklären warum all dieses Schlechte auf der Welt nach wie vor besteht oder warum es keine Wale mehr gibt? Weil die Prioritäten falsch gesetzt wurden? Das wird dann wohl weder unsere Kinder überzeugen noch etwas (an den Tatsachen) ändern.
Ausländer die sich asozial verhalten!
Ausländer, die sich asozial verhalten!
Tadelt euch selbst!
In diesem Vortrag, den die Brüder aus Mönchengladbach gemacht haben, handelt es sich um kriminelle Jugendliche bzw. Ausländer und ihr Fehlverhalten.
Dabei beschreiben Abu Alia und Abu Adam sehr treffend wie schlimm sich diese Jugendlichen verhalten und dass sie unfähig sind im Alltag mit anderen Mitmenschen vernünftig und menschenwürdig umzugehen. Sie prügeln, pöbeln, beschimpfen, beleidigen, brechen ein, randalieren, geben an. Und sie sind zumeist arbeitslos, frustriert, haben keine Schulbildung oder diese abgebrochen, vorbestraft und hoffnungslos überfordert mit sich und dieser Welt. Sie bekommen keine Anerkennung in der Gesellschaft, also holen sie sich das durch die Gewalt, in dem sie auf jemanden eindreschen bis zur Bewusstlosigkeit oder gar bis zum Tod.
Leider kommen diese Jugendlichen zumeist aus sozial schwachen Familien und haben ausländische Wurzeln mit muslimischem Hintergrund. Diese Tatsache, wird übrigens immer wieder von den Medien dazu benutzt, den Islam als Ursache und Übel für diese Probleme zu sehen.
Welchen Ausweg gibt es aus diesem Dilemma? Was sollen „wir“ als Gesellschaft tun, um diese Entwicklung zu verhindern?
Wir wissen, dass viele Faktoren dazu führen, dass es in der Gesellschaft Gewalt gibt und die Probleme sind nicht einfach mit ein paar Ratschlägen zu lösen.
Aber wir wissen auch, dass Bildung und stabile Familienverhältnisse die beste Grundlage bilden, um solchen Problemen vorzubeugen und diese erst gar nicht entstehen zu lassen. Und auch die Tatsache, dass ein Mensch in dieser modernen, sich ständig verändernden Welt ein Ziel bzw. Sinn im Leben (z. B. ein Glauben zu praktizieren), eine Orientierung hat, welches sein Weltbild wohlgeordnet festhält, lässt die Chance gering werden, dass dieser Mensch auf die schiefe Bahn gerät. Dennoch, wenn derjenige sich schon in dieser Gewaltspirale befindet, muss er sich von seiner negativen Umgebung sofort distanzieren und die Kontakte abbrechen. Bekanntermaßen sinkt die Hemmschwelle für Gewalt in der Gruppe. Erst dann kann man über die eigenen Fehler und Missetaten nachdenken und sich dafür zur Rechenschaft ziehen. Das ist eine Sache, die nicht leicht ist, wie die Brüder beschreiben, die auch nicht jeder kann.
Außerdem sollte man sich in jeder Situation und Lebenslage, den Propheten Muhammad (Möge Allahs Friede und Segen auf Ihm sein) als Beispiel nehmen. Wenn sich die Jugendlichen auf den wahren Islam besinnen würden, ihn verstehen, akzeptieren und praktizieren, würden sich ihre Sorgen und Probleme lösen. Sie würden begreifen, wie wichtig Bildung ist, sie würden begreifen wie wichtig eine Familie ist. Sie würden begreifen wie vorzüglich ein guter und schöner Charakter ist. Sie würden zu den Gewinnern dieser Gesellschaft zählen. Und sie würden begreifen, dass man mit all diesen Sachen sehr viel erreichen kann. Nicht nur hier im diesseitigen Leben, sondern, so Gott will, auch im Jenseits.
Hier das Video dazu:

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