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Die Geschichte

Mit offenen Karten: Vielfalt des Islam

Hier eine interessante Dokumentation vom Sender ARTE. Kaum zu glauben, wohin der religiöse Fundamentalismus die islamische Welt damals führte. Man verbrachte die Zeit in Büchern, in der Anbetung, im Streben nach Wissen und im Trachten nach dem Wohlgefallen Allahs. Allah, der Erhabene, ehrte diese Menschen und sie erhielten Ansehen, Stolz und Würde auf der Welt. Heute sieht man in der islamischen Welt die Menschen während der Zeit des Freitagsgebets in Shisha-Bars und Straßencafes. Man interessiert sich für alles – nur nicht für die Religion. Viele denken Fortschritt bedeutet, der westlichen Kultur nachzuäffen und sich ihrem Lebensstil anzupassen. Doch dem ist nicht so. Nur der feste Glaube an Allah, Bildung und die islamische Erziehung kann diese Gesellschaften wieder an die Spitze der Weltgemeinschaft führen – so wie es bei den rechtschaffenen Vorfahren der Fall war. Sufyan Ath-Thawri – möge Allah mit ihm barmherzig sein – sagte einst: "Wir trafen Menschen, die es liebten, wenn man zu ihnen sagt: "Fürchtet Allah". Heute siehst du die Menschen sich darüber ärgern."

Kurzfilm: Mein Feind, der Muslim…

Gestern war es der Jude , heute der Muslim. Ein Feindbild wird über Jahre hinweg entwickelt und gepflegt. Wir wissen alle, wie es mit dem jüdischen Feindbild geendet hat. Und nichts hat dieses Land und diese Gesellschaft aus den Fehlern gelernt. Hier ein sehenswerter Kurzfilm, der zum Nachdenken anregen soll:

Kinderheime: Wie Nonnen systematisch Säuglinge misshandelten

Hier ein Artikel der bei ZEIT-Online veröffentlicht wurde. Hinweis: Da es sich bei der ZEIT ebenfalls um eine "BILD-Zeitung unter seriösem Denkmantel" handelt, sollten wir fairerweise sagen, dass man dieses Magazin nur mit Vorsicht genießen sollte:


Die katholische Kirche steht erneut in der Kritik: Filme aus den 60er-Jahren zeigen, wie Babys in Heimen misshandelt wurden. Sie wurden betäubt und verprügelt.

In Säuglingsheimen von Caritas und Diakonie sind einem TV-Bericht zufolge zwischen 1949 und 1975 tausende Babys durch Anbinden und Schläge misshandelt worden. Katholische Nonnen und Diakonissen vernachlässigten die Kinder, weil die Heime häufig überbelegt waren, wie das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ laut Vorabmeldung berichtete. Oft habe eine einzige, nicht ausgebildete Helferin alleine zehn Säuglinge versorgen müssen.

Das ARD-Magazin "Report Mainz" erhebt schwere Vorwürfe gegen die katholische Kirche

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Die darwinistische Papiertiger

 
Neue Entdeckung in der Genetik rüttelt an den Dogma der Evolutionsphilosophie. 

Inhalt des Filmes:

Die Entdeckung eines schwedischen Sozialmediziners droht unser Weltbild zu verändern: Im Gegensatz zu den Lehren Charles Darwins lassen sich den Thesen von Lars Olov Bygren zufolge auch Erfahrungen weiter vererben – ohne Beteiligung der Gene.

…kann man historisch nicht belegen?!

Wann war das nochmal? Ich glaube, es war am 04. März 2011. Deutschland bekam einen neuen Innenminister, weil der alte ins Verteidigungsministerium wechseln musste, und dass wiederum, weil der alte Verteidigungsminister ein "adliger Betrüger ist". Der neue Innenminister heißt Hans-Peter Friedrich, ist von der CSU und wollte gleich mal (in der Antrittsrede!) Tacheles sprechen:

Ich denke das die Menschen, die hier leben und ähh (Pause) islamischen Glaubens sind, natürlich hier auch (ruder ruder mit den Armen) Bürger in diesem Land sind und zu diesem Land gehören, aber, dass der Islaaaam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen läßt.

Na bravo, Herr Friedrich! Gleich zur Einführung ins Amt haben Sie sich die richtige Kerbe ausgesucht, in die Sie medienwirksam einschlagen können. So funktioniert Politik. Man fordert von den Muslimen Integration in die deutsche Mehrheitsgesellschaft, stellt aber gleichzeitig fest, dass der "maßgebliche Teil", der den Muslim ausmacht – nämlich der Islam - gar nicht zu Deutschland gehört. Ein miese, wie auch durchschaubare Taktik vom rechten Rand.

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Was haben Hitler, Stalin und Obama gemeinsam?

Asalam alaikum, liebe Geschwister und herzlich willkommen Leser!

Letztens klicke ich mich so durch youtube und dort bin ich auf einen 90minütigen Vortrag gestoßen. Das Video heißt "Die neue Weltordnung". Der Titel läßt mysteriöses erahnen und was ich mir darunter vortstellte, hatte rein gar nichts mir dem Vortrag zu tun. Ich war von anfang an so gefesselt, dass ich ihn mir gleich komplett ansah.

Was unterscheiden Faschismus, Sozialismus/Kommunismus und Demokratie? "Einiges" werden nun wohl viele denken. Betrachtet man nun aber die unterschiedlichen Regierungsformen mal genauer und insbesondere auf ihre Ziele und Methoden, so sind alle gleich. Weder Bush noch Obama sind besser als Hitler oder Stalin.


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Es reicht! Wir wollen endlich frei sein….

"Wir sind eine Gruppe junger Menschen die in Gaza leben und täglich mit Gewalt konfrontiert sind. Wir wünschen uns eine Veränderung in unserem Land und versuchen etwas Freiheit zu schmecken. Wir können keine Namen nennen, da wir undercover arbeiten und wir haben auch keine Treffen auf Grund unserer Sicherheit"

Am 15. März sind mehrere Demonstrationen in Palästina und weltweit geplant.

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Die 7 größten Lügen der Geschichte + 1

"Die Geschichte lehrt, wie man sie fälscht", lautet ein bekannter Spruch.

ZDF-History zeigt sieben spektakuläre Fälle, in denen Lügen Geschichte machten. Wie sich die frühen Päpste mittels Fälschung ihre Macht sicherten, wie die Verlierer des Ersten Weltkriegs ihre Niederlage in einen Sieg verwandelten und wie eine pikante Notlüge einen US-Präsidenten fast um sein Amt brachte. ZDF-History untersucht Wesen und Wirkung der großen historischen Lügen – und erklärt, warum die meisten Lügner der Geschichte am Ende doch ertappt werden.

Das war bevor sie zum Hetz-Sender geworden sind!

Hier könnt ihr das Video anschauen:

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Gegendarstellung Pi-News: Islamische Lügen entlarvt!


In einem aktuellen PI-Beitrag entlarvt ein Pi-Autor mit der altbekannten Pi-Brille Islamische Lügen. Dabei benutzt er jedoch soviel Ironie, dass er die Aufdeckung der Lügen über den Islam direkt selbst als Lügen entlarvt. Lesen wir mal rein:

Um die Argumentationen zu verstehen, muss man einiges wissen.
Die Zeit vom 5. bis Anfang des 16. Jahrhunderts beschreibt das Mittelalter.
Ich beziehe meine Informationen mal nur aus einer Quelle.
Der Islam begann in der Mitte des 7. Jahrhunderts und hält an.
Man kann also die Situation der Frau in beiden Gesellschaften gegenüberstellen und vergleichen.


Mohammed fördert Witwen und Waisen

Pi sagt:

 Witwen und Waisen hatten es in vor-islamischen Zeiten schwer. Bester Beweis: Mohammed selbst. Er war Vollwaise, denn sein Vater starb vor seiner Geburt, seine Mutter, als er sechs Jahre alt war. Ein Onkel zog ihn auf. Dadurch ging es ihm so schlecht, dass er erstens Karawanenführer werden musste, zweitens Gigolo-Ehemann einer reichen Frau und drittens Religionsgründer. Auch als er nachher Kriegsführer und Feldherr war, ging es ihm nicht viel besser, denn er bekam immer nur 20 Prozent der Kriegsbeute. Erst als der Islam eingeführt wurde, besserte sich das Los der Waisen und sie mussten solche Dinge nicht mehr tun. Auch die Witwe Chadidscha, später Mohammeds erste Frau, hatte ein schweres Leben, denn sie musste sich mit dem Los einer wohlhabenden, erfolgreichen Geschäftsfrau begnügen. Mehr war nicht drin. Doch im Islam geht es den Frauen viel besser, oder? Lüge entlarvt!

Dawa-News antwortet:
Natürlich kann man von einem Pi-Autor nicht erwarten, dass er versteht, dass sich keiner zum Propheten ernennen kann. Man wird ernannt. Und die Ernennung erfolgt durch den Schöpfer. Dass er einen Waisen ernannt hat, kann man als Botschaft verstehen. Auch dass Mohammed (saw) eine Witwe geheiratet hat.
Dass die etwa 40 jährige Witwe Khadija (r.a.a.). auch nach der Heirat eine wohlhabende, erfolgreiche Geschäftsfrau "blieb, zeigt wie es unser Prophet mit den Rechten der Frau (hier einer Witwe) nahm. Das Vermögen einer Frau darf von ihr frei verfügt werden (siehe weiter unten).

Und das mit den "20% Kriegsbeute":
Gott ändert seine Ansichten nicht. Was sich ändert, ist die Menge an Information, die er uns zukommen lässt.
Moses wurde auferlegt, mit dem Volk Israels auszuziehen und ihnen ihr verheißenes Land zu geben. Dabei wurden die Ungläubigen aus dem Land vertrieben oder getötet.

1. Samuel 15:3) " So ziehe nun hin und (…) verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."

4. Mose 31:17-18) "So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben. "

5. Mose 2:34-35) "Da gewannen wir zu der Zeit alle seine Städte und verbannten alle Städte, Männer, Weiber und Kinder und ließen niemand übrigbleiben. Allein das Vieh raubten wir für uns und die Ausbeute der Städte, die wir gewannen."

Allah (swt) erlaubte immer seinem Volk, wenn es Seine Befehle befolgt, Kriegsbeute zu machen. Wieso sollte sich das unter Mohammed (saw) ändern? Die Sure auf die sich der Pi-Autor bezieht:

Sure 8, Vers 41: "Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so gehört der fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten und seinen Verwandten und den Waisen und Armen und dem Sohn des Weges, so ihr an Allah glaubt und an das, was Wir auf Unsern Diener hinab sandten am Tag der Entscheidung, dem Tag der Begegnung der beiden Scharen. Und Allah hat Macht über alle Dinge."

Wie geschickt es doch für den Pi-Autor ist, die Sure nicht zu zitieren. Denn dann wüsste man, wohin die "20% Kriegsbeute" ging. Nämlich an Waise und Arme. Hetze entlarvt!

Islam: 1
Pi: 0


Mohammed als Frauenfreund

Pi sagt:

 Frauen dürfen erben im Islam, allerdings bekommen die Töchter nur die Hälfte dessen, was die Söhne erhalten, und die Ehefrau geht fast leer aus. Das war ein Fortschritt zu vorher – doch wie kam eigentlich Chadidscha zu ihrem Vermögen? Sie erbte von ihren verflossenen Ehemännern! Lüge entlarvt!

Dawa-News antwortet:
Vergleichen wir mal das Mittelalter:
"Frauen, die ein reiches Erbe erhalten hatten, [/b]mussten sich meistens neu verheiraten, um ihren Besitz zu schützen. Das Erbrecht der Frau gestaltete sich unterschiedlich – sie erlangten es immer dann, wenn keine männlichen Erben mehr vorhanden waren. Üblicherweise verloren verheiratete Frauen durch die Mitgabe der Mitgift vollends ihren Erbanspruch. Die Frauen waren in der Regel finanziell und vom Schutz der Männer abhängig."

Den Pi-Autor stört es, dass Töchter im Islam nur die Hälfte der Anteile der Söhne als Erbe erhalten? Welches Geschrei wird er wohl loswerden, wenn er das Erbrecht im Mittelalter studiert.
Dass Frauen nur halb soviel erben wie ihre Brüder, ist sehr simpel erklärt. Daran sieht man auch die ganzheitliche Gerechtigkeit des Koran :
Männer sind verpflichtet(!), für den Lebensunterhalt ihrer Familie aufzukommen. Sei es durch ein Gehalt oder durch Vermögen. Und deswegen auch mit ihrem Erbe. Frauen, die geerbt haben, steht es frei, mit ihrem Erbe zu tun und zu lassen, was sie wollen. Dass eine Frau geerbt hat, entbindet ihren Mann nicht davon, weiter für die Familie zu sorgen.

Man kann die Rechnung auch so aufstellen:
Ein Mann verstirbt und hinterlässt einen verheirateten Sohn und eine verheiratete Tochter. Die Schwiegertochter des Verstorbenen gehört auch zur Familie und muss von dem Sohn versorgt werden, und hat somit auch ein Anspruch auf das Erbe. Genauso hat die Tochter auch ein Erbrecht bei ihrem eigenen Schwiegervater. Wenn nun das Erbe aufgeteilt wird, dann bekommt der Sohn zwei Teile, die Tochter nur ein Teil. Somit sind alle vom Erblassern zu versorgenden Personen zu gleichen Teilen bedient. Hetze entlarvt!

Und unterm Strich:
Islam: 2
Pi:0


Mohammed als Frauenversteher

Pi sagt:

 In der vorislamischen Zeit gab es wenig Verständnis für die Frauen, doch unter dem Frauenflüsterer Mohammed änderte sich das. Er war zärtlich, einfühlsam und voller Liebe. Diese wollte er auch Raihana bint Amr schenken, nachdem er ihren Mann und ihren Vater beim Massaker an den Banu Quraiza hatte enthaupten lassen. Er wusste: Frauen brauchen in solchen Situationen besonders viel Liebe und darum machte er Raihana zu seiner Sexsklavin. Lüge entlarvt!

Dawa-News antwortet:

Quelle:
"Raihana bint Zaid ibn Amr (…)
Sie erzählte: "Als die Banu Quraiza gefangengenommen wurden, wurden selbige dem Gesandten Allahs vorgeführt und ich war unter ihnen. Er rief nach mir, und ich zog mich zurück. Als ich wegging, hatte Allah für mich gewählt. Er schickte mich zum Hause von Umm al-Mundhir bint Qais für einige Tage. Dann kam der Gesandte Allahs zu mir. Er rief mich und ich saß vor ihm. Er bot mir an: "Wenn du Allah und Seinen Gesandten wählst, wird der Gesandte Allahs dich nehmen." Ich sagte, ich würde Allah und seinen Gesandten wählen. Als ich Muslim wurde, befreite mich der Gesandte Allahs, heiratete mich und gab mir als Morgengabe 12 1/2 Uqijas, die er auch seinen anderen Frauen angeboten hatte." Der Gesandte Allahs mochte sie sehr gerne und alles, um was sie ihn bat, hat sie erhalten.

Raihana (raa) blieb mit dem Propheten, Frieden und Segen auf ihm, bis sie starb, nachdem er von der Abschiedswallfahrt wiederkam und er sie in al-Baqi' begrub. Er heiratete sie im Monat Muharram sechs Jahre nach der Hidschra.

Ich frage mich immer wieder, woher Pi-Autoren ihre Quellen haben. Der Prophet hat um ihre Hand angehalten, ihre Zustimmung eingeholt und das Brautgeld an sie gezahlt. Dass heutzutage die Mehrehe/ [/b]Polygamie nicht "politisch korrekt" ist, ist klar. Vielmehr war Raihana (r.a.a.) nun eine Witwe und ein Kriegsopfer. Nach der Heirat hatte sie die gleichen Rechte wie die anderen Ehefrauen des Propheten. Hetze entlarvt!

Islam: 3
Pi: 0


Mohammed ächtet die Vielweiberei

Pi sagt:

 Er führte ein, dass Moslems nur bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben dürfen. Doch diese Regel galt selbstverständlich nicht für ihn – er hatte mindestens bis zu zehn Ehefrauen gleichzeitig (es gibt unterschiedliche Angaben). Auch für die Frauen war das angenehmer, denn sie wurden von ihrem Heiratsvormund (Vater, Opa, Bruder) verheiratet und sparten sich so die Mühe, ihre Ehemänner selbst aussuchen zu müssen. Das hatte die arme Chadidscha noch selbst gemacht – und kam so zu ‘ihrem’ Mohammed. Ein Vorteil für die Frauen? Lüge entlarvt!

Dawa-News antwortet:
Propheten hatten immer Privilegien, die andere Personen nicht hatten. Noah durfte im Gegensatz zu den anderen Menschen sich und seine Familie vor der Sintflut erretten. Dabei befolgte er aber einfach nur Gottes Befehl, eine Arche zu bauen. Moses wurden Fähigkeiten gegeben, damit er gegenüber dem Pharao die Macht Gottes demonstrieren kann. Auch er führte nur den Befehl Gottes dabei aus. Der Prophet Mohammed (saw) führte auch Gottes Befehle aus, indem er die Völker wieder zum Glauben brachte. Dabei heiratete er mehrere Frauen aus politischen, sozialen oder moralischen Gründen. Seien es Witwen, die sonst keiner heiraten wollte, Kriegsopfer denen er Schutz bot oder Töchter anderer Stämme, um sie zum Glauben zu bewegen.
Dass die meisten der Ehefrauen keine Kinder mit ihm bekamen, zeigt dass es sich nicht um Sexsklavinnen handelt.
Und was die Gesetze der Propheten angeht: Jesus hat den Menschen die neuen Gesetze Gottes gebracht und dabei die alten, jüdischen Gesetze aufgelöst. Er selbst allerdings, hielt sich streng an die alten Gesetze, denn die Auflösung der Gesetze heißt nicht, dass sie unsinnig waren.

Islam:4
Pi: 0


Somit sind nicht die Lügen des Islams entlarvt, sondern die Fehlinformationen von Pi-Autoren. Irgendwie wird aus PI ("Politisch Inkorrekt") immer mehr PK ("Politisch Korrekt"). Sie passen sich immer mehr den Main-Stream Medien an.
Denn politisch inkorrekt wäre es, zu sagen: "Mehrehe erlaubt".


Für weitre Information zu diesem Thema empfehle ich eine Videoreihe von Abu Hamza zu dem Thema:  Ehefrauen des Propheten.

Teil 1: http://www.megavideo.com/?v=EZ679Q7Y
Teil 2: http://blip.tv/file/3085493
Teil 3: http://www.megavideo.com/?v=CHUVKRCL
Teil 4: http://www.megavideo.com/?v=688A2ZV3


Die Al Qaida Lüge


Geheimdienste.
Man kennt ihre Machenschaften nicht. Die Öffentlichkeit hat keinen Zugang zu Informationen, die diese Geheimdienste haben. Sie handeln oft verdeckt und dubios in ihren Methoden. Ein Geheimdienst der USA ist die CIA (Central Intelligence Agency).

Eine Operation der CIA ab 1979 ist die Unterstützung der Mudschahidin zum Schutz vor einer sowjetischen Invasion in Afganistan. "Durch die Destabilisierung der Verhältnisse am Hindukusch wollte die US-Regierung eine Intervention der Sowjetunion provozieren und ihr somit eine militärische Belastung aufzwingen [...]. Hierzu wurden die radikalen Warlords, die auch im Drogenhandel involviert sind, ebenso gefördert wie islamistische Strömungen [...]" Wiki

Anfang 1980 kaufte die Islamic Bank for Development in Jedda Saudi Arabien ein neues Computer-System. Ein Teil wurde der Islamic Conference zur Verfügung gestellt, in der sowohl die Teilnehmer als auch Protokolle der Konferenzen gespeichert wurden. Diese Datenbank wurde "Al Qaida" genannt, was das arabische Wort für Datenbank ist und wurde vom Sekretariat der Islamic Conference benutzt.

Auf diese Datenbank hatten viele islamische Gruppen Zugriff, die auch eine Email-Funktion hatte. Sie diente den Mudschahidin für den Kontakt mit ihren Familienmitgliedern. Auch Osama Bin Laden hatte Zugriff auf die "Al Qaida". Er ist ja ein Mitglied der wichtigen saudischen Familie in der Bank- und Geschäftswelt.

"Al Qaida" ist also keine internationale Terrorgruppe oder eine von Bin Laden aufgebaute Organisation. Sie war nur ein Intranet für islamische Länder, Gruppierungen und Unternehmungen.
Schall und Rauch

Der Begriff "Al Qaida" wurde vor allem nach den Anschlägen am 11.September 2001 durch die Medien an die Öffentlichkeit getragen. Seitdem ist wird jeder Terroranschlag, der einen islamischen Motiv haben soll, der "Al Qaida" zugeordnet.

"Ein Beispiel für solche getürkten Terroristen sind die albanischen und bosnischen Guerillakämpfer im Balkan gewesen, welche angeblich durch „Al Qaida“ unterstützt wurden. (EIR) Wir wissen jetzt, dass diese „islamischen Terroristen“ durch Geld finanziert wurden, welche aus dem bosnischen Verteidigungsfond stammen, eine Körperschaft gegründet mit einem speziellen Fond bei der von Präsident Bush kontrollierten Riggs Bank mit Sitz in Washington, bekannt für ihre CIA Verbindungen zur Finanzierung von verdeckten Operationen und Skandale mit dubiosen Finanztransaktionen um saudischen Diplomaten und Despoten aus Afrika und Südamerika wie Pinochet (WSJ). Die ganze Operation wurde gesteuert durch Richard Perle und Douglas Feith, enge Berater des Weissen Hauses, welche das ganze Lügengebilde um den Irakkrieg aufgebaut haben. Die Absicht ist natürlich, ein künstliches Terrorproblem zu schaffen, um einen Grund zu haben dieses dann mit militärischen Mitteln bekämpfen zu können." Quelle

Vergessen wir aber nicht wer diese Terroristen ausbildete, und, dass die CIA nach dem Fall der Sowjetunion für diese Agenten erstmal keine Verwendung hatte. Oder doch?

Robert Finlayson Cook war von 1997 bis 2001 unter Tony Blair Außenminister von Großbritannien und schrieb über die "Al Qaida": „Während der 1980er-Jahre wurde er von der CIA bewaffnet und von den Saudis finanziert, um den Jihad gegen die russische Besetzung Afghanistan zu führen. Al-Quaida, wörtlich ‚die Datenbank‘, war ursprünglich eine Computer-Datei mit den Tausenden Mudschahidin, die mit Hilfe des CIA rekrutiert und trainiert wurden, um die Russen zu besiegen” Wiki

Proffessor Johan Galtung, einer der Gründungsväter der Friedens- und Konfliktforschung, sagt dass "Al Qaida" eine amerikanische Fiktion ist. Quelle oder übersetzte Quelle

Der Buchauthor R.T. Naylor sagt: "Al-Kaida gibt es nicht, ausser in der fiebrigen Einbildung der Neocons und der Likudniks. Einige davon vermute ich, wissen das es eine Legende ist, finden es aber extrem nützlich dies als “Bösenmann” zu verwenden um die Öffentlichkeit und die Politiker zu erschrecken, um eine sonst nichtakzeptable Politik zu schlucken, zu Hause und im Ausland".

Commenting on the possible role of Al Qaeda, Blair said, "Al Qaeda is not an organization. Al Qaeda is a way of working … Quelle

Das Ziel ist ganz klar: Um Gesetze zu erlassen oder Aktionen zu rechtfertigen braucht man einen allgegenwärtiges Feindbild. Diese hat die westliche Welt in der Al Qaida gefunden. Die Fäden zieht aber immer noch die CIA. Durch inszinierte Terroranschläge (sog. False-Flag Operationen) hält man die Bedrohung durch den "internationalen, islamistischen Terrorismus" immer aktuell.

Wer glaubt, die Al-Qaida wäre an den Anschlägen am 11.09.2001 in New York schuld, lese das, oder das , oder das.

Wer glaubt. die Al-Qaida wären an den Anschlägen am 11.03.2004 in Madird schuld, lese das, oder das.

Wer glaubt, die Al Qaida wären an den Anschlägen am 07.07.2005 in London schuld, lese das.

Oder sucht einfach selbst. Stichwörter wie "Inszenierung", "Widersprüche" oder "False Flag" sind euch dabei eine gute Hilfe bei Google.
Immer wenn der Begriff "Al Qaida" in den Medien in Zusammenhang mit Terroranschlägen auftaucht, weiss man sofort: Da stimmt was nicht.
Wie der aktuelle Anschlagsversuch des "Hosenbeinbombers" mit angeblicher Verbindung zur "Al Qaida" im Dezember 2009 gerade "püntlich" kommt, kann man hier lesen. 
http://www.flegel-g.de/puenktlich.html


 

Vergewaltigung als Genozid

In einem früheren Artikel, stellte ich das Buch “Ich bat sie mich zu töten” (Vereinigung für das Sammeln und Dokumentieren von Konzentrationslagerinsassen von Bosnien und Herzegowina, Sarajevo, ISBN-Nummer 9958-9391-2-6- zum bestellen) vor.

Ich möchte diesmal etwas näher darauf eingehen. In diesem Buch berichten Frauen über Vergewaltigungen und waren Opfer bestialischer und abnormaler Orgien. Hauptsächlich wurde das an bosnisch-”muslimischen” Frauen verübt. Die Frauen in diesem Buch scheinen den Islam nicht praktiziert zu haben oder nur traditionell, so wie es ihre Vorväter taten.

Sie berichten hauptsächlich darüber, dass sie sich in ihrer Nationalität verletzt fühlten und nicht als Muslime. Doch man liest oft, dass die Täter, die hauptsächlich Serben aber auch Kroaten waren, sie dafür zahlen ließen, dass sie “Muslime” sind. Der Vorwand, dass man die “Türkinnen”, so werden muslimische bosnische Frauen bezeichnet, dafür “zahlen” lassen wollte, dass vor über 500 Jahren die Türken die Serben besiegt haben, ist wie gesagt nur ein billiger Vorwand.

Was sollten dann unsere nächsten Generationen mit den Serben und den Kroaten machen? Solche Bücher sollten wir lesen und dies sollten wir immer wieder machen. All das passiert jetzt auch in Palästina und überall dort, wo die islamischen Wurzeln entfernt werden sollen. Es gibt eine neue Form des Genozids, eine viel gefährlichere Form als das Töten eines Menschen, nämlich die Vergewaltigung der islamischen Frau. Man greift den Menschen in seinem Anbeginn seiner Entstehung, seiner Seele, an. Der Mensch wird als Mensch gebrochen und diesmal wird Vergewaltigung als ethnische Säuberung verwendet.

All das, was Frauen auf der ganzen Welt passiert und heute hauptsächlich der islamischen Bevölkerung, dient zur systematischen ethnischen Säuberung. Frauen werden erniedrigt, damit sie sich schmutzig und auch schuldig fühlen. Eine Professorin wurde von ihrer ganzen Schulklasse vergewaltigt. Eine ganze Schulklasse war imstande und zwang ihre eigene Lehrerin zu einem intimen Verkehr. Dass ein eingeimpfter Hass so weit gehen kann, dass alles erlaubt ist, ist eigentlich unvorstellbar. Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen. MUSLIME WACHT AUF!

Muslimische Frauen wurden von den eigenen Nachbarn, die sie zwanzig oder dreißig Jahre kannten, am Schlimmsten behandelt. Eine Frau berichtet wie schocktiert sie war, als sie von einem bekannten “Intellektuellen”, der vor dem Krieg als sehr zivilisiert und kultiviert bekannt war, aufs primitivste vergewaltigt wurde.

Seine Laute die sie während der Vergewaltigung vernahm konnte sie nicht wiedergeben, sie waren sehr tierähnlich. Die Serben besorgten auch berühmten kanadischen und amerikanischen Politikern hübsche bosnische, muslimische Frauen. Die Generäle der UN, die “Beschützer” ließen es sich gut gehen. Die hinterhältige Taktik, einer Mutter ihr Baby wegzunehmen, um sie gefügig zu machen ist glaube ich noch schlimmer als eine “direkte” Vergewaltigung.

Wie hat sich das Opfer fühlen müssen als sie, nach dem Missbrauch dem General übergeben wurde und somit in die “Freiheit” gelang? Natürlich ließen sich auch andere Prominente, so wie ein serbischer prominenter Politiker, dies nicht entgehen, aber das versteht sich von selbst. Was empfinden diese Frauen? Nach ihren Berichten, vegetieren sie heute nur dahin und sind psychisch am Boden. Genau das wollte man auch erreichen. Muslimische Frauen sollten serbische “himmlische Helden” gebären. Die islamische, bosnische Rasse sollte aussterben, doch mit EINEM haben sie wohl nicht gerechnet.

Der SCHÖPFER schenkt heute SEINEN Dienern sehr viele Kinder. Die meisten muslimischen Familien haben bis zu ELF Kinder, möge ALLAH ihre Zahl mehren, AMIN. In diesem Buch wird auch berichtet, dass serbische Frauen, die muslimischen Frauen geholfen haben, dafür mit Vergewaltigung zahlen mussten. Die eigenen Leute wurden bestraft, wenn sie es wagten den Muslimen zu helfen.

Prof. Dr. Ruth Seifert, möge ALLAH sie rechtleiten, war eine von den Nichtmuslimen, die den muslimischen Frauen helfen wollte und wandte sich in Bonn an die damalige Ministerin XY. Was war denn die Antwort dieser hilfsbereiten und objektiven Ministerin? Die Ministerin verstand nicht ganz, worum sie gebeten wurde und sagte, man solle lieber die Finger davon lassen. Ich weiß nicht, wie das damals ZWÖLFJÄHRIGE Mädchen, das von mehreren Männern brutal vergewaltigt wurde, dies gesehen hätte.

Heute ist sie nicht imstande in die Schule zu gehen und möchte nie wieder von einem Mann berührt werden. Oder wie geht es einer ACHTZIGjährigen Großmutter die vergewaltigt wird? Oder FÜNFjährige Mädchen, die bis dahin gar nicht wussten, wozu ihr Geschlechtsteil dient, außer für den Toilettengang.

Dank kroatischer und serbischer Männer erfuhren sie davon. Ich weiß nicht, ob sie es verstehen werden, warum Europa und der Rest der Welt zusah, so wie sie es heute mit Palästina und den Uiguren in China tun? Verflucht sei jeder, Verflucht seien diejenigen, die das vergessen und verzeihen können.

Vergewaltigung als Genozid ist schlimmer als Menschen zu töten und diejenigen die so etwas tun können, sind nicht einmal mehr Tiere.

Ein Mensch, der keine Angst vor seinem SCHÖPFER hat, wird zum Monster, irgendwann verliert er jede Art von Scham. Wer all das vergessen kann – möge ALLAH ihn vergessen. Früher führte man offene Kriege, heute in der modernen Gesellschaft ist auch die Kriegstaktik sehr viel moderner und gefährlicher; die Vergewaltigung der islamischen Frau als ethnische Säuberung. Ein moderner Versuch den Islam auszulöschen. Die Serben schickten meist die vergewaltigten und hochschwangeren “muslimischen” Frauen in Autobussen zu ihren Männern, um auch die Männer zu erniedrigen, denn sie, die Serben, haben die Frauen der Muslime geschwängert. Anscheinend scheint das unter Männern ein psychologisches Spiel zu sein.

Doch das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass einige muslimische Männer ihre Frauen wirklich verließen, weil sie in ihrem männlichen Ego verletzt waren.

Möge ALLAH den Frauen bessere Männer geben. In diesen Fällen können die Frauen froh sein, dass diese Männer gegangen sind. Das Gift geht nicht mehr über äußere Umstände, sondern es wird direkt in die Seele gespritzt. Dass zeigen diese kranken Köpfe, die anscheinend ihr Leben damit verbringen sich zu überlegen: „Wie zerstöre ich am Besten den Islam?“.

Während die Muslime sich nichts Schlechtes dachten und sich die bosnischen Muslime, zur Zeit des Kommunismus, sogar von ihrer Religion entsagten, wurde seit Jahren ein Krieg vorbereitet. In dem Buch “Zvornicka Sirat cuprija” berichtet der Autor, Himzo Tulic, dass alles so gut organisiert war, dass die serbischen Politiker, vor dem Krieg Urlaubsvideos gedreht haben. Als der Krieg dann stattfand, zeigte man im Fernsehen, wie serbische Politiker Urlaub machten. Das Interessante an der ganzen Sache ist nur, dass haargenau zum selben Zeitpunkt derselbe Politiker von dem Autor, dieses Buches, auf Kriegsschauplätzen gesehen wurde. Wie kann es sein, dass ein Mensch im Krieg ist und gleichzeitig in den Medien berichtet wird, dass er Urlaub macht und es nicht stimmt, dass er sich im Kriegszustand befindet?

Dieser Politiker sagt selbst aus, wie schön er seinen Urlaub verbringt und es nicht stimmt, dass er Kriege führe. Im Islam ist es verboten, mit unwahren Beweisen zu kommen, bei den Nichtmuslimen doch eigentlich auch? Wie krank muss ein Geist sein, sein Leben damit zu verbringen, sich zu überlegen, die Welt mit allen Mitteln an sich zu reißen? Das Böse kann es.

Dieses Buch gibt es leider, soweit ich weiß, nur in bosnischer Sprache, dennoch würde ich jedem bosnischsprachigem Menschen dringend raten sich das Buch “Zvornicka Sirat Cuprija” von Himzo Tulic zu besorgen! Hier erzählt der Autor, dass die bosnischen Männer sich gegenseitig oral befriedigen mussten und viele andere sehr interessante Dinge, die die “zivilisierte Gesellschaft” in Kriegzuständen von ihren Feinden verlangen. In diesem Buch werden dieselben Fälle wie “Srebrenica” erläutert, doch leider wurde anscheinend nur Srebrenica “berühmt”.

Während wir Muslime dem Diesseits verfallen, wartet das Böse auf seine Chance. Palästina ist ein weiteres fantastisches Beispiel dafür.

Die Feinde spielen mit der Angst ihrer Opfer, damit sie sie in der Hand haben. Einige Opfer konnten sich ein bisschen Erleichterung verschaffen, als sie zu reden begannen und ihre Geschichte in dem Buch “Ich bat sie mich zu töten” veröffentlichen ließen. DER EINZIGE, DER ihnen helfen kann und ihr Leid lindern kann ist nur DER SCHÖPFER, sonst niemand. Möge ALLAH sie rechtleiten und sie in SEINER Obhut weilen lassen. Doch wie viele Frauen können nicht reden, weil ihre Trauer und ihr Schmerz so tief sitzt und sie keinen Mut zum Reden finden? Es gibt Zeugen, die darauf warten, nach Den Haag eingeladen zu werden, um gegen die Kriegsverbrecher auszusagen, doch warum werden sie nicht darum gebeten? Das was Muslimen angetan wird, wird so weit es geht totgeschwiegen und wenn es doch nicht mehr geht, wird ein bisschen gehandelt, damit sich die Muslime etwas beruhigen.

In Bosnien, Palästina und in allen Ländern, wo die Muslime unterdrückt und ihrer Freiheit beraubt werden, verlangt man, dass sie ihre Waffen abgeben sollen. Warum erlässt man uns Muslimen nicht einen Teil der Steuer, wozu müssen wir das “Rechtssystem” bezahlen? Das “Rechtssystem” von Menschen ist immer fehlerhaft und ständig muss es erneuert werden. Dies ist das System von Menschen, die sich nicht für bedürftig halten und glauben, sie wissen besser als ALLAH was für den Menschen gut ist. Tatsache ist, dass Menschen nie selbst wissen, was sie wollen und was gut oder schlecht ist, deswegen ändert sich auch ständig ihre Moral.

Der Hauptgrund, warum Menschen ihr eigenes “Rechtssystem” haben wollen ist die Rebellion gegenüber ihrem SCHÖPFER (ALLAH). Tatsächlich ist es nicht einmal ein System des Rechts. Dies ist ein System von Unrecht, Unrecht gegenüber dem SCHÖPFER, Unrecht gegenüber dem Gesandten, Friede sei auf ihm und Unrecht gegenüber den Muslimen. Dem tiefen Hass uns Muslimen gegenüber können wir nicht entgegenwirken, aber wir können unseren SCHÖPFER, ALLAH, bitten uns als Muslime sterben zu lassen.

Möge ALLAH uns als Muslime sterben lassen. Möge ALLAH uns Kraft in der schlimmsten Stunde geben. Möge ALLAH uns in der Niederwerfung vor IHM, dem ERHABENEN sterben lassen. Möge ALLAH den Nichtmuslimen keine Chance geben, uns von IHM dem ERHABENEN wegzulocken. Möge ALLAH uns davor bewahren als Nichtmuslim vor IHM zu stehen! Möge uns ALLAH erinnern, IHN um Verzeihung zu bitten. Möge ALLAH uns von unserem Ego befreien. Möge ALLAH uns nicht mit uns alleine lassen.

Egal was passiert, möge ALLAH uns beistehen und uns nicht uns selbst und anderen überlassen. AMIN! Vergesst nicht Bosnien, Palästina, Guantanamo, unsere Geschwister die Uiguren in China, und Schwester Marwa.

VERGESST SIE NICHT!

“Oh Allah, wir suchen nur bei Dir Zuflucht vor unseren Schwächen, unserer Hilflosigkeit und der Erniedrigung gegenüber Menschen. Wir suchen bei Dir Zuflucht vor der Ungerechtigkeit der Gottlosen, den Heuchlern, dem Unheil boshafter Zungen und all denen, die Schlechtes verrichten. Wir suchen Zuflucht bei Dir vor denen, die die Wahrheit bedecken, verzerren und geheim halten. Wir suchen Zuflucht bei Dir vor denen, die Lügen verbreiten, um Intrigen und schlechte Absichten gegen die Muslime zu hegen, so dass diese in Gleichgültigkeit, ohne Sinn und Ziel des Lebens auch weiterhin herum irren.”

Die einflussreichste Persönlichkeit der Menschheitsgeschichte (1)

Michael H. Hart, ein jüdischer, amerikanischer Astrophysiker, veröffentlichte im Jahr 1978 ein Buch, worin er eine Rangliste der 100 einflussreichsten Menschen der Weltgeschichte nach mehreren Kriterien aufstellt hat. Das Buch wird seit seiner Veröffentlichung heiß diskutiert, und seine Konzepte fanden eine weite Akzeptanz. Es wurde in ca. 15 Sprachen übersetzt.

Nun stellt sich die Frage, wer war die einflussreichste Persönlichkeit der Menschengeschichte? Hier nun die Rangliste der ersten 15:

1. Mohammed- Prophet des Islam
2. Isaac Newton- Physiker, Mathematiker und Begründer der klassischen Mechanik
3. Jesus von Nazaret- Stifter des Christentums
4. Buddha- Stifter des Buddhismus
5. Konfuzius- Stifter des Konfuzianismus
6. Paulus von Tarsus- Der bedeutendste Missionar aller Zeiten
7. Ts’ai Lun- Erfinder des Papiers
8. Johannes Gutenberg- Erfinder des Buchdrucks
9. Christoph Columbus- Entdecker der neuen Welt
10. Albert Einstein- Physiker und Begründer der Relativitätstheorie
11. Louis Pasteur- Mediziner
12. Galileo Galilei- Physiker und Astronom
13. Aristoteles- Philosoph
14. Euklid- Mathematiker
15. Moses- biblische Person

Die Begründung von Michael H. Hart:

„Dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anführen lasse, wird einige Leser überraschen und durch andere in Frage gestellt werden. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet höchst erfolgreich war.“

Allahu Akbar!

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_100
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_H._Hart

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_H._Hart

Buchvorstellung: Feindbild Muslim

Wir möchten euch hier das neue Buch von Kay Sokolowsky vorstellen. Der folgende Text stammt vom ArneHoffmann-Blog:

Von dem Medienkritiker Kay Sokolowsky, der beispielsweise durch seine ebenso pointierte wie bissige Abrechnung mit Alice Schwarzer bekannt wurde, ist in den letzten Tagen das Buch Feindbild Moslem erschienen. Wie man es von diesem Autor erwarten durfte, handelt es sich dabei um eine ebenso scharfe wie wortgewaltige Analyse der Islamophobie in unserer Gesellschaft.

Sokolowsky beginnt seine Analyse mit dem Kapitel “Die Angsthaber”. Darin veranschaulicht er an dem derzeit wohl drastischsten Beispiel antimuslimischen Fremdenhasses, zu welchen Extremen die Islamophobie in unserer Gesellschaft bereits geführt hat: mit den verschiedensten Zitaten aus dem rechtsradikalen Hetzblog “Politically Incorrect”. Solche oft schon in absurder Übersteigerung rassistischen Zitate – inzwischen fester Bestandteil längst nicht mehr allein in den Kommentaren, sondern auch in den redaktionellen Beiträgen dieses Blogs – verwendet Sokolowsky im Verlauf seines Buches immer wieder zur Illustration der dahinterstehenden Geisteshaltung. In einer Passage stellt er sogar Ausschnitte aus redaktionellen PI-Beiträgen und Ausschnitte aus Hitlers “Mein Kampf” einander gegenüber, was erschreckend deutlich macht, wie schwer unterscheidbar beide voneinander sind.

Texte aus diesem Weblog dienen Sokolowsky aber auch zu einer treffenden Psychoanalyse des typischen Islamophoben: “Fanatisch wirkt er aus Gerüchten und Halbwahrheiten eine Tapisserie des Schreckens, die selten die Realität doch stets das Grauen abbildet, das der Ängstliche ohne handfesten Anlass empfindet. Sämtliche Mitteilungen aus der Wirklichkeit hingegen, die seiner Wahnvorstellung von der Welt widersprechen könnten, ignoriert der Ängstliche oder denunziert sie als ‘Mainstream-Lügen’.” Mit dem Begriff “Gutmenschen” habe er auch einen Namen für diejenigen, die seine Angst nicht teilen, die sich, wie er meint, verschworen haben, ihm diese Angst auszureden. “Die allgegenwärtige Gewalt der Migranten, die der Angstgestörte fortwährend beschwört, schreit in ihm nach Blut und Rache. Allerdings traut er sich nicht, solange ihm keiner beisteht (…). Das Verzagen vor dem eingebildeten Feind enthält bereits den Hilfreruf nach der autoritären Macht (…) von der alle Reaktionäre schwärmen -, den Schrei nach einem rassistischen Staat, der den Wahn des Angsthabers teilt.” Dass der deutsche Staat sich dieser Forderung nicht fügt, erscheint den politisch Inkorrekten bereits als Hochverrat, wozu Sokolowsky süffisant anmerkt: “Noch hat, leider, niemand den Staatsanwalt auf sie gejagt, doch schon jammern sie, man habe es auf sie abgesehen. Sie fühlen sich so sehr im Recht, dass sie den Gedanken nicht ertragen können, mit ihren Hetztiraden und Terrorphantasien in staatlich sanktioniertes Unrecht gesetzt zu werden. Und schuld daran, dass sie als Rassisten künftig in ganz Europa, sogar in Deutschland, mit Strafe rechnen müssen, sind selbstverständlich die gefürchteten anderen, die verhassten Fremden.”

Immerhin gesteht es Sokolowsky auch den Islamophoben zu, lernfähig zu sein: “Sie haben kapiert, dass es nicht mehr oder noch nicht wieder gesellschaftsfähig ist, ‘Kanake’, ‘Kümmeltürke’, ‘Knoblauchfresser’ zu sagen, so gern sie es auch möchten.” Wo es aber nicht gesellschaftsfähig sei, auf “Dreckstürken” und “Kameltreiber” zu schimpfen, “so herrscht in weiten Teilen der Gesellschaft mittlerweile Einverständnis darüber, es sei Menschen, die sich zum Islam bekennen, nur bedingt zu trauen. (…) An diesem Punkt setzt die Propaganda ein, die Websites wie Politically Incorrect, Parteien wie die NPD oder Pro Köln und mehr als nur gelegentlich auch Politiker der bürgerlichen Parteien betreiben. Statt von Rasse redet diese Propaganda von Kultur, beschwört die Unvereinbarkeit des Islam mit der westlichen Demokratie, warnt vor einer globalen Konspiration der Islamisten gegen ‘unsere Werte’. Da das Medieninteresse am gewöhnlichen Leben muslimischer Bürger eng begrenzt ist, die Sensationsberichterstattung über Ehrenmorde und ‘Migrantengewalt’ jedoch die Titelseiten füllt, wird der unkritische Medienkonsument leichte Beute für die rassistische Propaganda. (…) Aufklärung tut bitter not, denn die Wortführer der Islamfeinde haben einen enormen Vorsprung in der medialen Aufmerksamkeit vor denen, die das ‘Islam-Bashing’ als das erkannt haben, was es ist: die neueste Verkleidung rassistischen Hasses. (…) Die Ausländerfeindlichkeit im Gewand der ‘Islamkritik’ vergiftet die bundesdeutsche Gesellschaft bis tief hinein ins bürgerliche und sogar linke Lager.”

Zu seinem Glück, das legt Sokolowsky im zweiten Kapitel seines Buches dar, könne sich der Angsthaber immer noch “auf Medien verlassen, die ihm die Realität so servieren, wie er sie am liebsten sieht: als Bedrohung.” Hier greift Sokolowsky insbesondere die Zeitschrift SPIEGEL heraus und erinnert daran, wie erfolgreich dieses Magazin bereits zu Beginn der neunziger Jahre Fremdenfeindlichkeit – damals gegen Flüchtlinge und Asylbewerber – geschürt hatte. Damals raunte der SPIEGEL von “10 Millionen Russen”, die bald gen Westen reisen würden, “100 Millionen Menschen” aus den südlichen Mittelmeerländern, darunter “2,3 Millionen jungen Türken”. Begeistert zitiert wurden etwa die Angstphantasien des damaligen Landesvorsitzenden der SPD in Brandenburg, Steffen Reiche: “(Große) Flüchtlingsströme aus dem Osten könnten der europäischen Kulur ein Ende setzen (…), sie könnten für Europa gefährlicher werden als die Rote Armee in den Zeiten des Kalten Krieges.” Damals wie heute, nur mit einer komplett unterschiedlichen Argumentation, bedeuteten Ausländer für manchen den baldigen Untergang Europas. Der Erfolg dieser Propaganda ließ nicht lange auf sich warten: Kurz nachdem BILD und SPIEGEL den Höhepunkt ihrer Das-Boot-ist-voll-Rhetorik gefahren hatten, brandschatzte der rassistische Mob Hoyerswerda ausländerfrei. Unter anderem in Mölln, Solingen und Rostock-Lichtenhagen sollten weitere Pogrome folgen.

Mehr als zehn Jahre später waren die furchtbaren Journalisten wieder am Werk – nur dass aus der Bedrohung durch Flüchtlinge die Bedrohung durch Muslime geworden war. Sokolowsky nennt hier in Kapitel 3, “Die Feindbildhauer”, deutlich Ross und Reiter: “Kein anderes Millionemedium in Deutschland, nicht einmal BILD, trug so überzeugt wie DER SPIEGEL dazu bei, die Angst vor dem Islam zu fördern”. Zwar hätten auch Zeitungen wie etwa die FAZ mit mancher Schlagzeile Öl ins Feuer gegossen (“Keine Toleranz im Islam”, “Der Islam will die Welteroberung” etc.). Jeoch habe die FAZ im selben Zeitraum auch solche Überschriften veröffentlicht: “Feminismus im Islam ist möglich”, “Die glorreichen Tage des Dschihad sind Geschichte”, “Der Islam ist keine Bedrohung für uns”. Dasselbe lasse sich etwa über die “Süddeutsche Zeitung” sagen. So gelangt Sokolowsky zu dem Fazit: “Die Redaktionen der FAZ und der Süddeutschen Zeitung haben versucht, das Bedrohliche des Islam zu kontern mit der Normalität, welche die meisten Muslime, auch in Deutschland, zu leben versuchen. Der SPIEGEL unter Stefan Aust hat sich ausschließlich für die Fanatiker, das Abnormale, die Bedrohung interessiert.” Wohin diese Berichterstattung führe, habe der Orientalist Navid Kermani in einem öffentlichen Brief an Aust klar benannt. Darin habe er Aust vorgeworfen, “jenes Klima noch anzuheizen, in dem Musliminnen in Deutschland auf der Straße angespuckt oder aufgefordert werden, zu den Mullahs zurückzukehren. (…) Genau das, was Sie heuchlerisch beklagen”, der Rückzug der Migrantenkinder “in die Imagination ihrer Elternkultur” werde durch die Titelgeschichten des SPIEGEL befördert. Eine öffentliche Antwort von Aust unterblieb.

Ich spare mir hier die Schilderung einzelner Beispiele für diesen SPIEGEL-Journalismus. Zum einen habe ich das in meiner Rezension zu Sabine Schiffers Buch “Die Darstellung des Islams in der Presse” bereits getan, zum anderen ist diese SPIEGEL-Kritik bereits wohlbekannt (siehe z.B. auch hier).

Kennzeichnend für Sokolowskys Analyse ist, dass er in “Stefan Austs antiislamischer Obsession” die Hauptschuld für diese Entwicklung verortet: “Das Feindbild namens Moslem hat Aust gemeinsam mit seinen Paladinen beim SPIEGEL genau umrissen. Sechs lange Jahre haben der Chefredakteur und seine Alliierten daran gearbeitet, die Muslime in Schreckgespenster zu verwandeln. Es ist fast unmöglich, Politically Incorrect und verwandte Internet-Hetzseiten zu mustern, ohne die Vorarbeit des SPIEGEL zu erkennen.” Bezeichnenderweise sei dem Hamburger Magazin nach Austs Abschied eine differenzierte, in keiner Weise verhetzende Titelgeschichte über den Koran sowie ein ähnlich seriöses, gruselfreies Sonderheft über den Islam und die Deutschen gelungen. Letzeres sei von folgender “Hausmitteilung” begleitet worden: “Muslime werden hierzulande immer wieder mit Fundamentalismus und Fanatismus, mit Gewalt und vormodernen patriarchalischen Traditionen gleichgesetzt. Der Vielfalt der mehr als drei Millionen Anhänger Allahs in Deutschland werden Pauschalurteile nicht gerecht, die Spannweite reicht von islamistischen Eiferern bis zu weltoffenen, liberalen Muslimen, die sich der westlichen Gesellschaft angepasst haben.” Wozu Sokolowsky anmerkt: “Selbstverständliche Sätze, gewiss. Aber sie lesen sich so, als sei nach vielen stickigen Jahren im Hochbunker an der Brandstwiete endlich wieder gelüftet worden.”

Dabei ist sich Sokolowsky klar darüber, dass die dunkle Ära unter Stefan Aust ihre Spuren in der Redaktion hinterlassen hat: “Konnte der SPIEGEL, der ja von Hunderten Journalisten hergestellt wird, schnell wieder zur Besinnung kommen, nachdem die Chefredaktion ausgewechselt worden war, so tun sich einzelne Autoren mit der Rückkehr zur Vernunft erheblich schwerer. Zumal bei ihnen, auch materiell, die Polemik gegen den Islam und seine Anhänger ebenso wie gegen ‘Multikultis’ und ‘Gutmenschen’ eine Aufgabe geworden ist, von der sie nicht lassen können.” Womit wir bei Henryk M. Broder wären.

“Die Muslimhasser, die auf Politically Incorrect (PI) zu Hause sind, wissen, was sie an ihm haben”, erklärt Sokolowsyk und zitiert schwärmerische, geradezu hingerissene Würdigungen, die die Rechtsradikalen an den SPIEGEL-Journalisten gerichtet haben. Diese ergänzt er durch Broders eigenen Unflat wie etwa es seien zwar nicht alle Moslems Terroristen, aber so gut wie alle Terroristen Moslems. Sokolowsky hat zu Broder und seinen Methoden sichtlich recherchiert: Da Broder “zu bequem und vielleicht auch zu eitel” sei, “sich ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen (…), fällt er schon mal auf Fakes herein und verbreitet sie weiter – zum Beispiel die Ente von den Sparschweinen, die aus einigen britischen Banken verbannt worden seien, um muslimische Kunden nicht zu provozieren. Als man ihm nachgewiesen hatte, dass er mit einer Falschmeldung hausieren ging, pöbelte er los, die ‘islamophile Bloggerszene’ sei vom gleichen Kaliber wie die ‘Scharen von Revisionisten’, die das Tagebuch Anne Franks als Fälschung denunzieren, um so die Schoah zu leugnen. Dieser Vergleich war selbst für Broders Verhältnisse von überraschender Ekelhaftigkeit.”

In solchen Passagen wird deutlich, dass Sokolowsky heute ein Autor ist, wie es Broder vor, sagen wir, 15 Jahren einmal war – ein Autor, der ebenso scharf beobachtet wie formuliert. Jetzt hat Sokolowsky Broders Veröffentlichungen im Zustand des moralischen und journalistischen Verfalls sichtlich zur Kenntnis genommen, das Prinzip dahinter verstanden und es macht eine Freude zu lesen, wie er dieses Prinzip in Worte packt: “Henryk M. Broder kümmert sich, wenn er die Muslime ins Visier nimmt, nicht um solche Nebensächlichkeiten wie Geschmack oder Recherche. Verschont von jeglichem Selbstzweifel, gepanzert mit dem stahlharten Halbwissen eines Fanatikers ist er beim Schimpfen auf die Muslime so firm geworden, dass es wirkt, als hätte er die Weisheit, die er uns um die Löffel haut, mitsamt den Löffeln gefressen. Um von seiner Oberflächlichkeit abzulenken, setzt der ‘Kant der Moderne’ (so ein User von Politically Incorrect) auf Rüpelhaftigkeit. (…) Henryk M. Broder interessiert sich für seriösen Journalismus eher wenig, außer wenn er dessen Vertreter anrempeln will. Die Anforderungen moderner Massenmedien kennt er allerdings genau” und wisse sie als “Fachmann für Krawall” zu bedienen. Hierzu zitiert Sokolowsky eine selbstentblößende Äußerung Broders: “Ich stehe morgens nicht auf und überlege mir, mit wem lege ich mich heute an. Ich schreibe, weil ich so oft staunen muss, weil ich so vieles nicht verstehe, weil niemand da ist, der es mir erklären könnte, so dass ich es am Ende selber tun muss.” Sokolowskys treffender Kommentar: “Er versteht vieles nicht, trotzdem erklärt er es – hätte Broder das nicht selbst gesagt, für diese bündige Beschreibung seiner Methode müsste der klagefreudige Schriftdarsteller sofort den Anwalt in Bewegung setzen.”

Sokolowsky schildert in Abgrenzung zu Broder den dänischen Karikaturenstreit mitsamt seiner politischen Vorgeschichte, bei der es nicht nur der rechten Zeitung Jyllands-Posten ganz offenkundig darum ging, zu Gewalthandlungen unter den Muslimen zu provozieren, um so den schon seit einiger Zeit geradezu inständig herbeigeflehten “Kampf der Kulturen” endlich Wirklichkeit werden zu lassen. Broders Argumentation, der Westen habe “kapituliert”, als er, nachdem es zu den ersten Gewalthandlungen gekommen war, mit der muslimischen Welt nicht voll in die Kontroverse gegangen sei, erzeugt bei Sokolowsky vor allem Verachtung: “Die Sorge um Touristen, Botschaftsangestellte, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen oder Vertreter westlicher Firmen, das diplomatische Gebot, auf Wahnsinn mit Verstand zu reagieren, kennt Broder offenbar nicht. Was hätten die Politiker des Westens denn tun sollen, um in seinen Augen nicht feige zu erscheinen? Das verschweigt der Haudrauf, der keine Verantwortung zu tragen hat für Menschenleben, der nicht einmal für die Folgen seiner Bosheit so etwas wie Verantwortung kennt – sondern sich notfalls durch alle Instanzen klagt, damit er etwa die Tochter eines Auschwitz-Überlebenden, Evelyn Hecht-Galinski, weiterhin als Antisemitin anpöbeln darf.”

“Seine Art, die Welt zu sehen” fährt Sokolowsky in seiner Broder-Analyse fort, “ist der des islamistischen Mobs eng verwandt. Und die schlimmsten Beleidigungen, das ist keine Neuigkeit, fügen Familienangehörige einander zu. So liegt ein ziemlich strenger Geruch im Raum, wenn einer, der holzt wie Broder, sich Sorgen macht um den ‘Kern der Aufklärung’, denn für die Aufklärung hat er, im Kern, nichts übrig. (…) Respekt für andere Menschen, Rücksichtnahme auf ihre Empfindungen, Toleranz für abweichende Wertvorstellungen sind Broder ebenso gleichgültig wie dem Imam, der auf die stinkenden Ungläubigen flucht. (…) Über die Phobie ist Broder schon lange hinaus und tief im Hass gelandet.” Das alles wird mit Broders eigenen Äußerungen glänzend belegt. Hier findet und zitiert Sokolowsky immer wieder die aussagekräftigsten, bloßstellendsten Passagen.

Natürlich geht Sokolowsky nicht allein aufgrund mangelnder Sympathie so streng mit Broder ins Gericht. Was er stattdessen für offenkundig bedenklich hält, ist die Nähe eines SPIEGEL-Redakteurs zu rechtsradikalem Gedankengut bzw. zu rechtsradikalen Kreisen wie dem fremdenfeindlichen Hetzblog Politically Incorrect: “Broder der keine Beleidigung auslässt, wenn linke Journalisten und andere ‘Gutmenschen’ ihm in die Quere kommen, wehrte sich bislang mit keiner Silbe dagegen, von durchfallbraunen PI-Nutzern adoptiert zu werden.” In Broders Darstellung ist Politically Incorrect lediglich “monothematisch” und keineswegs schlimmer als beispielsweise das Bildblog. Was Sokolowsky wohl aus gutem Grund als einen Blödsinn erkennt, “den Broder allein deswegen in die Welt setzt, weil Bildblog-Mitbetreiber Stefan Niggemeier ihn einige Male als schlampigen Rechercheur und Taschenspieler überführt hat.” Als der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy von Broder wissen wollte, ob dieser das antidemokratische Deken, das auf PI zu Hause ist, für unproblematisch halte, wollte Broder dies bezeichnenderweise nicht beantworten. Nicht nur, dass Broder bis heute nicht auf die Idee gekommen ist, sich die Umarmungen von PI-Gründer Stefan Herre zu verbitten, hält Sokolowsky für vielsagend, sondern auch das folgende: “Online kann ein Foto besichtigt werden, das ihn strahlend vor Freude über solche Gesinnungsgenossen Seit’ an Seit’ mit Herre und weiteren Jungreaktionären in einem Biergarten zeigt. (…) Broder fühlt sich, scheint’s, wohl im Dunst der Rechten. So hatte er nichts dagegen, der Online-Schülerzeitung Blaue Narzisse ein langes Interview zu gewähren, ‘einer als rechtskonservativ bis rechtsradikal eingeschätzten Publikation’, die zwar mit der NPD nichts zu tun haben will, deren Autoren aber nicht müde werden, Gerechtigkeit für die Partei der Neonazis einzufordern. (Und) als ihn im Mai 2008 die Schweizerzeit einlud, einen Vortrag zu halten, war er gleichfalls gern dabei, obwohl das Blatt eng verbunden ist mit der erzreaktionären, migrantenfeindlichen Schweizerischen Volkspartei und sich nicht scheut, den Juden nachzusagen, sie seien selbst schuld am Antisemitismus und eine Bande von Beutezüglern und Beutelschneidern.”

Früher oder später muss Sokolowskys Broder-Analyse natürlich bei der Frage landen, wie einer, der noch im Jahr 1993 klarsichtige und integre Texte verfasst hat, eine derartig beängstigende Entwicklung nehmen konnte. Sokolowskys Mutmaßung: “Wahrscheinlich hat er mit den ‘Gutmenschen’ ein Problem, weil sie so viel Zeit mehr als er damit zubringen, gute statt boshafte Menschen zu sein, und weil sie es für sinnvoller halten, sich für die Rechte einer Minderheit starkzumachen als für den Chauvinismus einer ‘Mehrheitsgesellschaft’. Deren Stärke hat Henryk M. Broder irgendwann so beeindruckt, dass er beschloss, die faktisch Schwachen im Stich zu lassen, vor den Angsthabern und den Angstmachern zu kapitulieren und ihrer Paranoia mit großem Geschrei beizupflichten. Den Islamhassern wurde er damit zum lebenden Beweis, dass sie keine Nazis und Rassisten sein können. Denn mit Broder steht an ihrer Seite ja ein Jude, einer zumal, der komplett blind ist für den Antisemitismus, der in ihren Köpfen wütet.” In der Tat: Wenn einer wie Broder, der sonst aus jedem Komma noch eine antisemitische Entgleisung herauszulesen glaubt, den offenkundigen Judenhass in den geschilderten Kreisen völlig ignoriert, lässt das schon sehr tief blicken.

Broder ist indes nur einer der islamfeindlichen Autoren, die Sokolowsky insbesondere im Kapitel “Die Kronzeugen” seines Buches porträtiert. Mit derselben erkenntnisreichen Verve widmet er sich etwa auch Alice Schwarzer, deren abenteuerliche Verschwörungstheorien (“In konzertierten Aktionen wird seit einigen Jahren versucht, die Scharia in das deutsche Recht zu infiltrieren.”) sich inzwischen in zahllosen muslim- und imigrantenfeindlichen Polemiken wiederfänden. Zu Ralph Giordano, der Muslimas in der Tradition vieler Rassisten mit Tieren gleichsetze, merkt Sokolowsky an: “Sein Zorn, seine überschäumende Wut auf gläubige Muslime machen schon jetzt vergessen, weshalb er früher als ein Gewissen der Nation galt. (…) Giordano sollte sich jedenfalls nicht wundern, wenn viele Deutsche ihn heute nur mehr als den Mann kennen, der den Muslimen zeigt, was eine Harke ist (…). Es scheint, als habe sein absoluter Abscheu vorm Islam ihn in die frühen 50er Jahre zurückversetzt, als die einzige Wahrheit, die Giordano akzeptierte, von Josef Stalin verordnet wurde (…).” Bei Necla Kelek schließlich kritisiert Sokolowsky deren augenscheinliche Unfähigkeit, ihre kühnen Behauptungen auch mit Zitaten zu belegen. Zwar habe sie Bucherfolge damit errungen, dass sie dem deutschen Michel sagte, was der gerne hörte, aber wie Fachleute bemängelten, fehle es ihrem Werk an soliden und nachprüfbaren Daten. Während sie an einer Stelle sogar zugebe, selbst keine gesicherten Erkenntnisse zu besitzen, werfe sie mit regelrechten Horrorzahlen um sich – wobei sie drei Jahre zuvor in ihrer Dissertation zum Thema Islam noch zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sei als in ihrem Reißer “Die fremde Braut”. Auch Udo Ulfkotte und Seyran Ates (zwischen denen natürlich Welten liegen) verschont Sokolowsky mit seiner Kritik nicht.

Im Kapitel “Die Inkorrekten” seziert Sokolowsky die geistige Verfasstheit der Islamophoben weiter und befindet: “Die Realität kann der Maßlosigkeit dieser Angst nicht standhalten, also erschafft der Angsthaber sich eine eigene Wirklichkeit, in die nichts Eingang finden darf als das, was seine Angst befeuert. Er braucht die Horrormeldung so sehr wie der Masochist die Demütigung und Qual, und darum kann kein Gerücht über den Fremden so unwahrscheinlich, keine Übertreibung so böswillig, keine Lüge so durchsichtig sein, dass sie vom Angstgestörten nicht ernst genommen würde. Was ihm an Selbstkritik fehlt, kompensiert er durch rasendes Misstrauen gegen alle Fakten und Mitteilungen, die seinen Klischees widersprechen.” Wer auch nur eine Zeitlang die Kommentare etwa auf Politically Incorrect mitverfolgt hat, am besten noch in Verbindung mit den kontinuierlichen Richtigstellungen der islamophoben Meldungen, wie sie der Politblogger leistet, wird dem nur zustimmen können. Und es ist sehr aussagekräftig, dass Dietmar Näher, Betreiber des Politbloggers, für die Richtigstellungen der rechtsextremen Propaganda regelmäßig mit Gewaltdrohungen leben muss. So weiß auch Sokolowsky: “Diskussionen mit dem Angsthaber führen zu nichts, weil er alle für verrückt hält, die anders denken als er. Er lässt nicht mit sich reden, sondern lauert auf Gelegenheiten, es denen heimzuzahlen, die versuchen, ihn von seiner Störung zu befreien.”

“Gezwungen, Angst und Wahn zu bekennen”, fährt Sokolowsky in seiner Analyse der islamophoben Psyche fort, “nennt er alle, die ihm nicht beipflichten, Feiglinge und Verrückte, beschimpft sie als Kollaborateure, die vorm Zwang der fremden Macht kapituliert haben. Der Angstgestörte misstraut allem und jedem, weil er nicht mal sich selbst traut, und daher bliebe er am liebsten allein mit seinem Grauen.” Was zuletzt die geradezu überschnappenden Reaktionen im PI-Kommentarbereich nach den Wahlergebnissen für “Pro Köln” & Co. bei den nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen hübsch veranschaulichten. Sokolowsky befindet zu solchen Leuten: “Ihre existenzielle Ohnmacht verbergen sie hinter einer Großsprecherei und verbalen Brutalität, die sich leider nicht einfach als Symptome eines zwar deformierten, doch vor allem furchtsamen Charakters abtun lassen. In ihren bösen Worten finden sie vor allem deshalb Befriedigung, weil die Flüche und Beleidigungen die bösere Tat vorwegnehmen. Die Angsthaber können den Tag nicht erwarten, an dem sie ungestraft so handeln dürfen, wie sie heute schon hetzen.” Oder, um einen der PI-Kommentare vom Abend nach den erwähnten Kommunalwahlen zu zitieren: “Dann soll der Bürgerkrieg lieber heute als morgen beginnen”.

In unerbittlicher Klarheit führt Sokolowsky weiter aus, was mittlerweile Sache ist: “Bei ehemals Linken wie Broder, Giordano, Aust oder Schwarzer, die es als Mission betrachten, vor dem Islam und seinen Anhängern als größter Bedrohung der Welt seit, mindestens, Adolf Hitler und den Nazis zu warnen, bei den Journalisten, Politikern und Bürgern, die ‘Muslim’ hören und ‘Selbstmordatentäter’ denken, die ein Kopftuch sehen und ‘Zwangsheirat’ oder ‘Ehrenmorde’ murmeln, die von einem Moscheebau lesen und ‘Parallelgesellschaft’ assoziieren: Bei all diesen Angsthabern ist die Grenze zur rassistischen ‘Ticket’-Gesinnung bereits überschritten. (…) Die anderen bleiben die anderen, was immer sie sagen und tun mögen; und am Tag der Abrechnung, auf den die Antiislamisten inständig hoffen, werden weder Kelek noch Cileli und Ahadi verschont werden. Egon Friedell, der über die Juden Dinge geschrieben hatte, die sich wie eine Rede auf dem Reichsparteitag lesen, war einer der ersten, die nach dem ‘Anschluss’ Österreichs ans Deutsche Reich von der SA besucht wurden. Er wusste, was ihm blühte, und entzog sich der Verbringung ins Konzentrationslager durch Suizid.”

Sokolowsky wird noch deutlicher: “Broder, Giordano, Kelek und Ates sind, mehr oder minder freiwillig, vor einen Karren gespannt worden, der sie gnadenlos überrollen wird, sollten sie einmal innehalten mit ihren Bannflüchen auf den Islam, ‘der das Problem ist’, oder auf die Linke, die ‘Parallelgesellschaften bildet’.” Vielleicht würde es Sokolowsky nicht so formulieren, aber das Fazit seiner Analyse ist eindeutig: Broder und Giordano sind inzwischen zu den Hofjuden der vereinigten Rechtsradikalen Deutschlands geworden – eine Karriere, die sie geradezu mit Inbrunst verfolgt haben. Man fragt sich unwillkürlich, was diese Herren vor z.B. 15 oder 20 Jahren gesagt hätten, wenn man ihnen prophezeit hätte, dass sie sich einmal auf diese Weise entwickeln würden.

Sokolowsky widerspricht vehement der beliebten Behauptung, Rechtsradikalismus und Rassismus seien in Deutschland erfolgreich an den Rand gedrängt worden: “Dass sämtliche Medien Deutschlands sich auf einen ‘Ehrenmord’-Fall stürzen, als ginge es ums Ganze der Einwanderung, dass der Bau einer Moschee erörtert wird, als wäre der Fortbestand des Christentums in Gefahr, dass ernsthaft von einer schleichenden Einführung der Scharia menetekelt wird, weil eine überforderte Familienrichterin sich zwischen Recht und Religion verhedderte: Dies alles deutet sicherlich nicht auf eine Marginalisierung des Rassismus hin, sondern auf den erschreckenden Erfolg, den er mit seiner Transformation zur ‘Islamkritik’ erzielt hat. Die unablässige Propaganda gegen ‘Multikulti-Illusionisten’ und ‘Gutmenschen’ zwingt mittlerweile alle in die Defensive, die den Rassismus in der Islamfeindschaft wittern und sich dem chauvinistischen Schlagetot-Diskurs verweigern. Sie und nicht die Rassisten müssen sich rechtfertigen, müssen sich entschuldigen, weil sie nicht von vorneherein jeden muslimischen Migranten für einen Schmarotzer, Dummkopf, Messerfuchtler, Drogenhändler, Schläger, Suizidbomber, Intellektuellenmörder, Frauenversklaver oder Rachemörder halten.” In seiner Auffassung, inzwischen seien die Gegner des Rassismus die eigentlich gesellschaftlich Verfemten, stimmt Sokolowsky etwa mit Sabine Schiffer überein (übrigens auch jemand, die wegen ihrem Eintreten gegen diese Fremdenfeindlichkeit Morddrohungen erhalten hatte).

Schließlich kommt Sokolowsky auch auf die Konferenz des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) zur Islamophobie zu sprechen – eine Konferenz, die Henryk Broder & Co. zu einer regelrechten Hasskampagne gegen dieses Zentrum veranlasste. Sokolowsky erklärt, warum die islamophobe Szene insgesamt so heftig reagierte: “Die Konferenz des ZfA schreckte die Islamhasser von PI auch deshalb auf, weil sie sich lange Zeit vor gleichsam amtlicher Kritik an ihrem rassistischen Gebrüll sicher gewähnt hatten. Um bloß nicht in den Verdacht zu geraten, mit Neonazis zu sympathisieren oder selber welche zu sein, bekunden sie bei jeder Gelegenheit ihren Abscheu vor Antisemiten und Antizionisten.” Diese Strategie sei aber durchschaubar: “Die Identifikation mit den Israelis und besonders den IDF fällt der PI-Gemeinde nur deshalb so leicht, weil die israelische Armee tut, was der PI-Gläubige für die Ultima ratio hält: mit Waffen gegen Muslime vorgehen. Der Anblick von Kriegsbildern aus Palästina lässt die Islamhasser in Vernichtungsphantasien schwelgen, die sich besonders an Kollateralschäden entzünden.” Worum es den falschen Freunden Israels in Wirklichkeit gehe, wenn sie vom totalen Krieg gegen die Palästinenser halluzinierten, spreche der Kommentator “Hochdruckreiniger” aus: “Ich träume davon, dass sich diese Offensive über ganz Europa bis nach Neukölln ausweitet.”

So gelangt Sokolowsky in dieser Frage zu dem Fazit: “Die martialischen Loyalitätserklärungen für die IDF und Netanjahu sind weiter nichts als Ausreden für das eliminatorische Gebrüll gegen die Muslime der Welt. Sobald aber Juden sich kritisch äußern über die Politik Israels, weiß der PI-Fan sofort, was er von denen zu halten hat. Die erklärte Antizionistin Evelyn Hecht-Galinski (…) wird von den Inkorrekten nicht etwa politisch attackiert, sondern nach alten antisemitischen Maß- und Vorgaben begeifert.” Und auch der fragwürdige Umgang mit der deutschen Schuld im Kommentarbereich von PI lasse tief blicken, wie Sokolowsky anhand entsprechender Zitate verdeutlicht. Diese bringen ihn zu dem Urteil: “Der kulturalistisch verbrämte Rassismus von Politically Incorrect war bisher keinem Staatsanwalt ein Ermittlungsverfahren wert. Die offene Holocaust-Leugnung jedoch, welche die PI-Macher in ihren Foren zulassen, sollte Stefan Herre endlich mal eine Vorladung einbringen.”

Wer von Politically Incorrect spricht, muss natürlich auch von Pro Köln sprechen. Hier erläutert Sokolowsky in einer übersichtlichen Zusammenfassung die Hintergründe und Kontakte der führenden Figuren dieser Partei, die offensichtlich bis nach ganz rechts außen reichen. Sokolowsky räumt ein, dass die “Anti-Islamisierungskongresse” der Partei im September 2008 und Mai 2009 lausig frequentiert wurden, gibt aber zu bedenken, dass noch 1925 auch der NSDAP niemand zugetraut habe, eine Massenbewegung zu werden. Dennoch kann er ein gewisses Amüsement nicht verbergen, wenn etwa Political Incorrect bei einer dieser Veranstaltungen knapp 1000 Teilnehmer meinte gesichtet zu haben, wo die Polizei gerade mal 150 gezählt hatte: “Denn die PI-Fans – durchweg hinter Nicknames versteckt, todesmutig an der Tastatur, feige bis in die Knochen – blieben lieber daheim und bibberten vor den ‘Todschlägern’ der Antifa. Doch das sollte den Beobachter nicht dazu verleiten, PI für eher einflussarm und ungefährlich zu halten.” Mit dem Verweis auf mehr als 30.000 Zugriffe auf dieses Hetzblog pro Tag befindet Sokolowsky: “Die ‘Anti-Islamisierungskongresse’ fanden vermutlich auch deshalb fast ohne Claquere statt, weil die avisierte Klientel solche ‘Kongresse’ jeden Tag auf Seiten wie Politically Incorrect durchführt.” Und nicht zuletzt sei die Verbreitung der fremdenfeindlichen Mythen zwischen solchen Hassblogs und Teilen der Massenmedien ein Problem, denn schließlich “finden sich etliche Ressentiments gegen Muslime, die der Islamhasser im Web verbreitet, genauso in der seriösen Presse wieder. Wer hier wen inspiriert, ist nicht mehr präzise zu bestimmen.”

Soviel zum ersten Teil des Buches. Der zweite Teil von “Feindbild Moslem” enthält Interviews unter anderem mit Wolfgang Benz vom Zentrum für Antisemitismusforschung über die Verwandtschaft von Judenhass und Muslimfeindschaft sowie mit Lale Akgün über Integration und Politik.

Besonders bemerkenswert ist hier das Interview mit Ann Löwin, die Migranten bei Behördengängen begleitet, über amtlichen Rassismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Löwin weiß beispielsweise folgendes zu berichten: “Das Problem bei arabischen und türkischen Leuten ist, dass man schon im Namen sieht, ob sie in die Kategorie ‘Muslim’ fallen oder nicht. Sobald da ein muslimischer Name steht, ist der Umgangston eine Katastrophe. Ich habe nie Probleme, etwa bei weißen deutschen Frauen regulär jeden Amtsgang durchzukriegen. Man nimmt Kontakt mit dem Sachbearbeiter auf, geht einmal mit, erklärt, dass sie Probleme hat, ihre Briefe zu bewältigen, sie zu öffnen und sie zu beantworten und dass sie deshalb zu mir gekommen ist, und dann läuft es wie am Schnürchen. Die wird geliebt, sie wird unterstützt, es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten, sie wird in alle Praktika gelassen, die sie möchte, und es wird ihr stets zugute gehalten, dass sie sich bemüht. Wenn man aber mit einer jungen, besser noch: einer jungen alleinstehenden, am besten: attraktiven Frau mit einem türkischen oder arabischen Namen dahin geht, dann hat man von Anfang an verschissen. Wenn die alleine aufs Amt geht, fliegt sie hundertprozentig innerhalb von Minuten raus. Es wird ihr unterstellt, dass sie lügt und arbeitsunwillig, schlampig, unsauber ist, dass sie simuliert, dass sie unfähig ist, ihre Unterlagen zu bearbeiten. Wenn sie Schulabschlüsse hat und Qualifikationen, dann sind die nicht in Ordnung oder bringen angeblich nichts. Die ihr zustehenden Rechte werden ihr konsequent verweigert. Keine Informationen, keine Beratung, keine Hilfestellung für den Arbeitsmarkt. Die Leute gehen allein hinein und kommen psychisch gedemütigt wieder raus. Und dann gehen sie nie mehr dahin, die wollen nie wieder da rein. (…) Bei den Männern ist es dann meistens so, dass ihnen unterstellt wird, dass sie unter der Hand eine Menge Geld verdienen, aggressiv sind, uneinsichtig, sich von einer Frau nicht beraten lassen wollen – was völliger Blödsinn ist –, dass sie ihre Söhne verhätscheln und deshalb schlecht erziehen, ihre Töchter vernachlässigen, allgemein ihre Kinder vernachlässigen, dass sie zu Gewalt neigen und auch Gewalt an ihre Kinder vermitteln. Über diesen Männern, die zum Jobcenter gehen, hängt immer die Drohung, dass ihnen die Kinder weggenommen werden. (…) Es werden auch die Bewerbungen der Leute nicht akzeptiert. Wen wir vorlegen, dass wir zehn schriftliche Bewerbungen getätigt haben, dann wird einfach behauptet, das stimme nicht. Wir können Kopien vorlegen, wir können Postrechnungen vorlegen – prinzipiell wird behauptet, das sei alles erstunken und erlogen.”

Aus solchen Interviewpassagen wird deutlich, wie sehr die von Aust, Schwarzer, Broder und Konsorten geschürte Fremdenfeindlichkeit gegen Muslime und all die damit verbundenen Klischees und Vorurteile bereits in die Köpfe vieler eingesickert ist. Auch Polizisten, Rettungsdienste und die Feuerwehr scheinen solchen Schilderungen zufolge “nicht sehr zärtlich” mit muslimischen Patienten umzugehen – wozu Ann Löwin zu berichten weiß: “So was kriegen die anderen Leute aus der Community mit, und inzwischen greifen die ein. Besonders die jungen Leute, die gehen hin und regen sich auf und verlangen, dass der Mensch angemessen behandelt wird. Und das eskaliert immer öfter.” Was den Rassisten aus Journalismus und Bloggerszene natürlich Gelegenheit gibt, feixend über solche Eskalationen zu berichten, die Hintergründe und die Vorgeschichte aber einmal mehr komplett auszublenden, worauf wie immer bei dieser Methode das Bild entsteht: “Jaja, der Islam … bringt die Untermenschen immer wieder zum Austicken.”

“Dieses Buch” zieht Sokolowsky ein realistisches Fazit zu seinem Werk, “wird keinen einzigen Islamfeind bewegen, nachzudenken, in sich zu gehen und von seinem Wahn zu lassen. (…) Doch viel wäre schon gewonnen, würde die üble Nachrede von ‘den’ Muslimen nicht mehr autonomisch mit Literaturpreisen bedacht, bliebe das rassistische Treiben von Websites wie Politially Incorrect nicht länger ungestört, meldete sich endlich eine Öffentlichkeit zu Wort, die Hoyerswerda, Lichtenhagen, Mölln, Solingen, die ‘national befreiten Zonen’ und die 140 Todesopfer rechtsradikaler Gewalt seit 1990 für ein weit ernsteres Problem hält als das ‘Gutmenschentum’ und die Toleranz. Denn es ist höchste Zeit, den Antiislamismus gesellschaftlich als die korrupte, bigotte, intolerante, chauvinistische, verleumderische, ekelhafte, rassistische Hetzerei zu ächten, die er ist. Die Aufklärung über den radikalen Islam und die fundamentalistischen Muslime ist eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie allein den Propagandisten und verkappten Rassisten überlassen zu dürfen. Erst wenn sie ihre Deutungshoheit in den Medien und den Gremien verlieren, kann ein Bewusstsein dafür entstehen, dass die Islamisten den ‘inneren Frieden in unserem Land’ weit weniger bedrohen als ihre angst- und hasserfüllten Gegner. Denn die benutzen die Kritik am Islamismus bloß als Vorwand, um auf ‘die Musel’, ‘Mohammedaner’, ‘Kulturbereicherer’, auf den anderen, den Fremden nebenan einzudreschen. Bislang vor allem mit Worten, aber das kann sich schnell ändern.”

Mein eigenes Urteil über dieses Buch dürfte bereits in der Ausführlichkeit meiner Rezension klar geworden sein. Seine sprachlich-inhaltliche Kraft ist vielen der von mir zitierten Passagen zu entnehmen. Es handelt sich, mit einem Wort, um Pflichtlektüre für jeden, der sich mit der neuen Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft auseinandersetzen möchte. Anders als in den Büchern von Henryk Broder und Co. belegt ein ausführliches Verzeichnis von Endnoten jede auf diesen Seiten getätigte Behauptung. Dabei besteht der besondere Verdienst dieses Buches allerdings darin, die bislang vor allem im wissenschaftlichen Bereich stattgefundene Auseinandersetzung mit der Islamophobie (man denke hier etwa an die Werke von Sabine Schiffer, Constantin Wagner etc.) auf die journalistische Ebene zu tragen. Sokolowsky analysiert in einer auch für Laien in der Debatte problemlos zugänglichen, sprachlich fulminanten Weise die Verfasstheit des islamophoben Spektrums zwischen SPIEGEL und NPD.

http://arnehoffmann.blogspot.com/2009/08/buchvorstellung-feindbild-moslem-von.html

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Ummah Talkshow: „ Creme de la Creme der PI-Islamhetze“

Ummah Talkshow: “Creme de la Creme der PI Islametze”

Heute zu Gast ein PI Autor, voller Hass gegenüber dem Islam erzählt er uns seine Sicht der Dinge…

„Seit dem Mord im Dresdner Gerichtssaal scheint es, als ob immer mehr Musliminnen ihre Verhüllung öffentlich zur Schau tragen wollen. Sei es aus Solidarität oder aus Trotz. Im Stadtbild nehmen diese Erscheinungen immer mehr zu, wie zum Beispiel in München: Der Autor dieser Zeilen war am vergangenen Donnerstag eigentlich am Marienplatz, um bei dem Rekrutengelöbnis zu fotografieren. Aber ständig liefen ihm diese vermummten Gestalten entgegen, meist mit Kinderwagen“.

Herr Autor wenn ich sie richtig verstanden habe, sind sie der Ansicht, dass die Musliminnen unter uns ihre Bedeckung aus Protest tragen. Desweiteren erwähnten sie auch, dass die meisten mit Kinderwagen unterwegs waren.

Mir scheint es, dass Sie indirekt zu einem erneuten „Kopftuchmörder“ aufrufen und, dass sie die Gebärfreudigkeit der Muslime stört.

Soweit mir bekannt ist, ist die Bedeckung einer Muslima keine Art des Protests, sondern ein Zeichen der Ergebung ihrem Schöpfer gegenüber. Desweiteren ist zu sagen, dass sich die Muslima, so wie viele Nichtmuslimas, ganz und gar ihrer Mutterrolle widmet. Sie können doch keiner Mutter einen Vorwurf machen nur weil sie mit dem Kinderwagen unterwegs ist!

PI Autor:

„Grobe Kenntnisse über die islamische Eroberungsideologie vorausgesetzt, erkennt man hier die Zeichen einer heimlichen Invasion, was keineswegs eine absurde Verschwörungstheorie ist.“

Sie sind also der Auffassung, dass die hohe Geburtenrate der Muslime, eine Art Invasion ist? Für mich klingt dies absurd, da ich kaum davon ausgehe, dass ein muslimiches Ehepaar den Geschlechtsakt vollzieht und sich dabei denkt „Wir werden Deutschland erobern“. Hier spielen Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsstörungen, sowie ein tiefer Hass anscheinend eine große Rolle.

Vielmehr sollten sie wissen, dass die Mutter im Islam eine überaus hohe Stellung geniesst.

Diese große Bedeutung der Frau als Mutter, zeigt auch ein Ausspruch des Propheten Muhammad (sas). Auf die Frage, wer es am meisten verdiene, gut behandelt zu werden, antwortete er dreimal “deine Mutter” und erst danach “dein Vater, dann deine nächsten Verwandten.” ( Sahih Bukhari)

Der Islam braucht weder eine „Super Nanny“ noch einen „Frauentausch“. Ich finde das Geld was man in solche Fernsehsendungen investiert, hätte man sich getrost sparen können, wenn man die Kinder nach dem islamischen Konzept erziehen würde.

Back to topic, seh ich dass sie versuchen, die Ängste, so wie es gerade politisch passt, einzusetzen. Nach dem Mord an Marwa E.S. versuchen sie der Bevölkerung einzureden, dass Deutschland, bald aber sicher, „in den Klauen der bösen Musels“ ist.

PI Autor:

„Die Uhr tickt in Deutschland. Die Bevölkerungsstrukturen werden sich exponentiell in Richtung muslimische Mehrheiten verändern. Auf dem Weg dorthin wird die zu unterwerfende deutsche Gesellschaft mit immer mehr Forderungen nach Akzeptanz der völlig anders strukturierten islamischen Lebensweise und der schrittweisen Einführung der Scharia konfrontiert werden.“

Ihre unbegründeten Ängste oder vielmehr die Ängste, die sie zu erzeugen versuchen, erinnern mich an die Propagandamethoden im Dritten Reich. Dem Leser soll der Eindruck vermittelt werden, dass er in Gefahr ist, dass die Zeit knapp ist – nun ist an dieser Stelle nur noch die Lösung gefragt, doch wie soll diese aussehen? Man hetzt eifrig gegen die Muslime, man stellt ihre Wachstumsrate als Invasion dar, man stellt sie als “eine fremde” Kultur bzw. “Rasse” dar, die eine Gefahr für das Wertesystem Deutschlands darstellt – dem wachen Leser sollten jetzt die Alarmglocken laut schlagen. Übrigens finden wir genau diese Hetzmittel auch in alten bekannten antisemitischen Texten aus dem 19. Jahrhundert.

Herr Autor, es scheint mir erneut, als versuchen Sie indirekt durch ihre Propaganda eine erneute systematische Entrechtung und Ermordung einer Religionsgruppe anzustreben.

Dies zeigt mir, dass sie nicht abgeneigt sind, einen erneuten Massenmord zu begrüßen.

PI Autor:

„Der politische Mainstream will die Gefahr dieser Islamisierung nur bei seiner radikalsten Erscheinung, dem Terrorismus, erkennen. Aber vor der schleichenden Islamisierung verschließt man die Augen.“

Herr Autor, definieren sie mir die Bedeutung von „Gefahr“. Sie versuchen mit ihrer Wortwahl in der Tat die Menschen in Angst und Schrecken versetzen zu wollen.
Eine Gefahr (mittelhochdeutsch gevare „Hinterhalt“, „Betrug“, Abkürzung Gef.) ist eine Situation oder ein Sachverhalt, der zu einer negativen Auswirkung führen kann.

Diese negative Auswirkung einer Gefährdung kann Personen, Sachen, Sachverhalte, Umwelt oder Tiere treffen.

Ist es nicht eher so, dass die Gefahr von ihrer islamophoben Einstellung ausgeht. Ist nicht eher ein 3. Weltkrieg, dass, was Personen, Sachen, Umwelt oder Tieren mehr Schaden bringt als die Scharia?!

Islamophobie verleitet indirekt zu Hass, Diskriminierung, Erniedrigung, Gewalt und im jüngsten Beispiel von Marwa E.S zu MORD. Nun frage ich Sie Herr Autor was nun gefährlicher ist, eine Muslima mit Bedeckung und Kinderwagen oder ein Islamhasser, der diese Mutter mitten auf der Strasse beleidigt und bloßstellt?!

PI Autor:

„Mit jedem genehmigten Moscheebau, mit jedem Akzeptieren muslimischer fremdartiger Verhaltensweisen und mit jedem Schritt zu einem Islamunterricht an deutschen Schulen wird eine totalitäre Weltanschauung gestärkt, die unsere Grundwerte Freiheit, Demokratie und Menschenrechte abschaffen will.“

Herr Autor, Sie machen sich Sorgen um Grundwerte, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte? Es ist wie, als würde man sich Sorgen um einen toten Menschen machen, weil alle diese Begriffe, die sie erwähnten, kaum noch zu finden sind in unserer Gesellschaft.

Die Geschichte beweist, dass die Lage der Menschen als die Sharia implentiert war, eine viel bessere war, als sie es heute sind. Wo sind die Juden hingeflüchtet als sie verfolgt wurden? Andalusien, Nordafrika und andere arabische Länder wo bis heute jüdische Geimeinschaften in Frieden leben. Wir haben keine 6 Millionen Juden getötet!

Die Sharia bewahrt die Menschenrechte von Muslimen, sowie NICHTMUSLIMEN.

PI Autor:

“Es liegt an uns, die Islamkritik in die Öffentlichkeit zu tragen. Weite Teile der Bevölkerung verspüren zwar Unbehagen angesichts der sich verschlimmernden Situation, bringen dies aber nur bedingt mit dem Islam in Verbindung. Weitere öffentliche Aufklärung und Information tut dringend not. Wir alle hier sind die Graf Stauffenbergs unserer Zeit. Irgendwann wird man uns danken, dass wir gegen den Druck der moralisch verkommenen Gutmenschenmafia in Politik und Medien die Kritik am Islam weitergetragen haben. Allen Denunzierungen und Verleumdungen zum Trotz.”

Ich glaube wohl kaum, dass sich die Bevölkerung bei Ihnen bedanken wird, wenn hier bald der nächste Massenmord ausbricht. Sie sprachen doch vorhin von Grundwerten, Freiheit und Menschenrechte. Aber im selben Kontext ermutigen sie die Gesellschaft zu Islamkritik und hetzen auf schärfste Art und Weise gegen die Muslime – was widerrum all diese Rechte aufhebt. Ein Widerspruch in sich, da “Islamkritik” ála PI aussschließlich zu Diskriminierung beiträgt und vielleicht bald wieder zum nächsten Mord…

Herr Autor, ihre Aussagen sind alles andere als argumentenreich, sondern spiegeln nur ihren beschränkten Horizont wieder. Sie manipulieren die Menschen der Gesellschaft und erzeugen damit nur noch mehr Hass untereinander. Sowas dulde ich nicht in meiner Sendung.

Bitte verlassen Sie sofort mein Studio…

Er hat das Richtige gemacht – PI-Co-Autor steigt aus

Eine erfreuliche Nachricht aus der Vergangenheit: Im Jahr 2007 hat der PI-Co-Autor Jens von Wichtigen den islamophobischen Blog verlassen. Diese Tatsache  zeigt uns wieder einmal, dass der Verstand selbst einen blinden Hass bezwingen kann. Gratulation! Wie es dazu kam, hat er in einer Stellungnahme erklärt:

Ich habe einen Fehler gemacht

Ja ich gebe es zu: ich habe als Autor bei PI Artikel geschrieben, die ich heute nicht mehr schreiben würde. Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich mit meinen Artikeln nicht dazu beitrage, unsere Welt besser zu machen – im Gegenteil.

Ich hätte viel eher merken sollen, dass ich nicht das Richtige tue. Dies tut mir leid.

Die Frage nach dem Warum: ich war enttäuscht von den Massenmedien, die ich sehr wohl als gleichgeschaltet oder zumindest nicht mehr als unabhängig bezeichnen würde. Sensibilisiert durch eine Jugend in der DDR und den Medien dort. Ich wollte meine Fähigkeiten einbringen, das Projekt PI zu verbessern. Dies habe ich gründlich vermasselt. Eigene Schuld, keine andere Ausrede.

Ich hatte geglaubt, das das Projekt PI ist im Grunde ein interessantes sei. Bitte lasst mich dies begründen.

Uns wird als Stimmvieh durch die Massenmedien vieles untergejubelt, Stimmungen werden erzeugt, Tagesprioritäten werden gesetzt, Helden werden geschaffen und Skandale vorgegaukelt. Der mündige Bürger ist nicht mehr erwünscht und wird als störend empfunden. Das Internet ist eine großartige Chance. Man vergleicht PI jetzt mit einer Sekte. Soweit würde ich nicht gehen, wesentliche Merkmale einer Sekte fehlen. Jeder hat die Möglichkeit, PI ohne grosse Probleme den Rücken zu kehren. Allerdings hat PI zumindest sektenähnlichen Charakter. Man lebt in einer eigenen Welt. Gut und Böse, Schwarz und Weiss. Man nimmt Nachrichten vollkommen anders auf, man fühlt sich im Besitz der Wahrheit. Und alle die PI kritisieren haben unrecht. Gutgemeinte Ratschläge werden ignoriert, die anderen sowieso. Man steigert sich gegenseitig in einen – man kann schon fast sagen – Wahn, der hoffentlich niemals zu Auswirkungen im realen Leben kommen wird. Hier allerdings fällt mir jetzt der Zwischenfall mit den Flitterwöchnern in Niedersachsen ein … (http://www.musafira.de/page3/files/Flitterwochen-durch-Polizeieinsatz-unterbrochen.html)

Warum habe ich nicht eher die Notbremse gezogen? Die Warnungen waren da. Das sehe ich (leider erst) jetzt. Ich war wie benebelt, wie im Rausch. Ich habe mich ausschliesslich auf den einschlägigen Webseiten über die Horrormeldungen zum islamischen Jihad informiert. Ein extrem einseitiges Weltbild war die Folge. Und – jetzt bitte ich um Verständnis – aus dieser Sicht heraus, musste ich schreiben. Ich war davon überzeugt, aufrütteln zu müssen. Kann man dies nachvollziehen? Und genau dies ist es, was die anderen Autoren von PI antreibt. Dies sind keine schlechten Menschen. Aber sie fühlen sich berufen, zu schreiben, aufzurütteln. Aus ihrer Sicht.

Und hier haben wir wieder die sektenähnlichen Verhältnisse. Jegliche Ratschläge, Warnungen und Kritik werden in den Wind geschlagen. Man ist im Besitz der Wahrheit und man ist süchtig, diese zu verbreiten.

Wie mit PI umgehen? Weiss ich nicht, ich bin kein Medienexperte. Ansonsten wäre mir dieser Fehler niemals passiert. Vielleicht könnte man einen Gegenblog zu PI installieren, der dann mit einem positiven, lebensbejahenden, interkulturellen Ansatzpunkt über die existierenden Probleme schreibt. Ich weiss es nicht.

Man darf PI aber auch nicht überbewerten. Es ist ein Blog. Weiter nichts. Ein bekannter Blog, allerdings verdankt man diese Bekanntheit der bewussten Provokation. Und den Medien wie der FAZ, der Taz, der SZ – die sich PI als Feindbild ausersehen haben und mit ihren Warnungen vor PI diesem Blog jedes Mal neue Leser zuschanzen, die dann zuerst von der Deutlichkeit der Worte auf diesem Blog begeistert sind. Die erst später oder gar nicht merken, dass sich dort mittlerweile ein Mob tummelt, der mit Demokratie nichts am Hut hat.

Ich verabschiede mich aus der Bloggerszene. Es war ein kurzes, intensives Erlebnis. Noch einmal möchte ich mich bei allen entschuldigen, die ich verletzt habe. Es tut mir wirklich und aufrichtig leid.

Jens v. Wichtigen, Kapstadt am 05.11.2007

Quelle: http://ramonschack.wordpress.com/2007/11/05/politically-incorrectjens-von-wichtingen-steigt-ausein-gastbeitrag/</a>

Kaiser Wilhelms heiliger Krieg – Deutsche erfanden den weltweiten Djihad‏

http://daserste.ndr.de/panorama/media/djihad100.html

Was ist Dschihād?

Der Zweck des Dschihād (nicht: Jihad!) ist außer der Verteidigung der Länder der Muslime gegen nichtmuslimische Angriffe und Fremdherrschaft und Befreiung davon, für eine vom Islam dominierte Weltordnung, nicht jedoch unbedingt eine Herrschaft der Muslime, zu sorgen. Allahs Gesandter – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – sagte: „Wer dafür kämpft, dass Allahs Wort an oberster Stelle steht, der ist auf Allahs Weg.“ Sein Zweck ist es nicht, den Muslimen die Herrschaft über die Nichtmuslime und andere Muslime zu verschaffen oder die Ressourcen ihrer Länder auszubeuten. Nichtmuslime dürfen nicht dazu gezwungen werden, den Islam anzunehmen. In den an die Machthaber der in der Nachbarschaft der Arabischen Halbinsel gelegenen Welt gerichteten Briefen sagte Allahs Gesandter – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – zu ihnen: „Nimm den Islam an, dann bist du sicher.“ D.h.: es war nicht der Zweck des Dschihād, jenen Mächtigen ihre Herrschaft zu nehmen, damit Allahs Gesandter – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – an deren Stelle selbst geherrscht hätte. Hätte bspw. der byzantinische Kaiser den Islam angenommen und dafür gesorgt, dass in seinem Reich nach den Gesetzen des Islams regiert wird und die Muslime dort ihre Religion frei ausüben und jederman dazu einladen können, so hätte er seine Herrschaft und sein Amt als römischer Kaiser behalten können, und die Muslime hätten dann kein Recht gehabt, ihn zu entmachten oder weiterhin gegen die Byzantiner zu kämpfen. Es gab auch zahlreiche Fälle, in denen sich die Nichtmuslime den Muslimen ohne Kampf unterwarfen, um in Frieden und Sicherheit nach ihren eigenen religiösen und weltlichen Gesetzen gegen Tributzahlung unter deren Schutzherrschaft zu leben, wie bspw. im Falle des Herrschers von Aila (heute: ´Aqaba) am Nordende des Roten Meeres, der eine Gesandtschaft zu Allahs Gesandtem – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – schickte, während dieser seinen Feldzug gegen TabÅ«k führte und sich gegen die Zahlung von Tribut unter den Schutz der Muslime stellte und deren Oberherrschaft anerkannte.

Der Dschihād hat also den Zweck, dafür zu sorgen, dass die Nichtmuslime mit den Muslimen in Frieden leben und sie nicht an der freien und ungestörten Ausübung ihrer Religion hindern und daran, in ihren Ländern mit friedlichen Mitteln alle Menschen zum Islam einzuladen.

Grundsätzlich gilt im Islam das Verbot von Angriffen auf Zivilisten. Fragen, wie diejenige, ob Feinde, die bspw. Zivilisten als menschliche Schutzschilde mißbrauchen, trotzdem angegriffen werden dürfen, unterliegen der Entscheidung der Verantwortlichen in der jeweiligen Situation.

Unvereinbar mit dem wahren Dschihād sind also Terroranschläge gegen nichtmilitärische Ziele, wie sie heute von einigen unwissenden und fehlgeleiteten Muslimen, häufig unter Anstiftung und Anleitung durch V-Männer aus bestimmten Geheimdienstkreisen, begangen werden. Die Behauptung, der Islam rufe dazu auf, alle Nichtmuslime weltweit zu töten und dies sei das Ziel des Dschihād, ist eine infame Lüge. Dschihād mit Terrorismus gleichzusetzen, wie dies in den meisten westlichen Medien geschieht, stellt somit Desinformation und Volksverhetzung dar. Die von den Feinden des Islams geprägten Begriffe „Dschihādismus“ oder „Dschihādisierung“ existieren im Islam ursprünglich nicht, da der wirkliche Dschihād ein unveräußerlicher Bestandteil des Islams ist. Diese Un-Begriffe sind abzulehen, da sie meist nur dazu verwendet werden, um den wahren Dschihād mit Terrorismus in Verbindung zu bringen und wirkliche MudschāhidÄ«n (im Sinne von Freiheitskämpfern) mit Terroristen in einen Topf zu werfen. Auch der fälschlich für „Dschihād“ verwendete Begriff „Heiliger Krieg“ ist nicht von den Muslimen eingeführt und geprägt worden.

Zu dem Thema des genannten Beitrages:

In der zweiten Hälfte des 19. Jhs. bis zum Ende des Ersten Weltkrieges galt das Osmanische Reich als der „kranke Mann am Bosporus“, dessen Krankheit man dadurch zu behandeln suchte, indem man ihm seine Glieder (die Balkanländer, Ägypten, Algerien usw.) zu amputieren suchte. Das deutsche Kaiserreich verbündete sich mit dem Osmanischen Reich, vermutlich in der Absicht, den „kranken Mann“ nach dessen Ableben zu beerben. In der Blütezeit des Kolonialismus kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Deutschen darum bemüht waren, die muslimischen Völker von der britischen, französischen oder russischen Herrschaft zu befreien, um frei zu bleiben, sondern allenfalls, um deren Herrschaft durch die deutsche zu ersetzen.

Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Mehmed V. Reschad Sultan des Osmanischen Reiches, der seinem Bruder Abdülhamid II. nachgefolgt war, der 1909 von den Jungtürken zum Rücktritt gezwungen worden war. Während der Regierung seines Bruders Abdülhamid II. war Sultan Mehmed Reschad politischer Gefangener. Er lebte 45 Jahre in strengem Gewahrsam in seinem im nördlichen Istanbul auf der europäischen Seite gelegenen Konak Sindschirli Kuju. Diese lange Gefangenschaft hatte die physischen und geistigen Kräfte Mehmed Reschads gebrochen, so dass er zur Zeit der Absetzung seines Bruders ein apathischer, siecher, zu jedweder Arbeit unfähiger Greis war. Er starb am 3. Juli 1918 im Alter von 73 Jahren, nur vier Monate vor dem Ende des Ersten Weltkrieges. [Quelle: Wikipedia]

Die Deutschen waren damals schon überwiegend rassistisch eingestellt, und von Kaiser Wilhelm II. sind auch nach seiner Abdankung durchaus rassistische Äußerungen bekannt. Bis zuletzt sympathisierte er mit den Nazis und hegte die falsche Hoffnung, diese würden ihm zurück auf den deutschen Kaiserthron verhelfen.

Die Bemühungen der muslimischen Völker, sich von der britischen, französischen, russischen oder sonstigen Fremdherrschaft zu befreien waren legitim und gerechtfertigter Dschihād, sich dabei von den Deutschen helfen und zu mit dem Islam unvereinbaren Handlungen verleiten zu lassen, war jedoch ein Fehler. Ein nicht geringerer Fehler jedoch war der „Große arabische Aufstand“ der Hāschimiten gegen das Osmanische Reich unter Führung des britischen Agenten T. E. Lawrence „von Arabien“. Dieser wurde u.a. damit begründet, dass die Osmanen durch ihre Hinwendung zum türkischen Nationalismus unter den Jungtürken vom Islam abgefallen wären und sich mit den ungläubigen Deutschen verbündet hätten, wobei sich die aufständischen Araber jedoch nicht daran störten, dem türkischen den vom Islam her nicht weniger verwerflichen arabischen Nationalismus entgegenzustellen, anstatt einer Rückkehr zum reinen Islam, und sich mit den ungläubigen Briten zu verbünden. Zum Lohn für ihren Hochverrat verloren die Araber Palästina an die Zionisten und erhielten anstatt des angestrebten einigen arabischen Reiches ein Vielzahl von untereinander zerstrittenen Nationalstaaten.

Ja, ja, die „bösen“ Deutschen haben also den weltweiten Dschihād erfunden und den Islam politisiert! Im Zweiten Weltkrieg wurden durch Rundfunksendungen Vorbereitungen getroffen, den Iranern Adolf Hitler als den erwarteten Mahdi anzudrehen, und Palästinenser und Bosniaken wurden in Uniformen der Waffen-SS gesteckt. Aber heute haben die Deutschen das alles anscheinend vergessen und machen sie den Muslimen den Vorwurf, ihre Religion für politische Zwecke zu mißbrauchen und bezeichnen sie als „Islamisten“.

Verfasst von Bruder Abud