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Kategorien

Europa

Versicherung verweigert Zahlung an Unfallopfer wegen Glaubensrichtung

Gütersloh. Bei Verkehrsunfällen verletzte Opfer können nicht nur Schadensersatz geltend machen. Sie dürfen auch Kosten für die Haushaltsführung in Rechnung stellen, sofern sie auf Hilfe angewiesen sind. Einem Gütersloher Rentner wurde der Ausgleich von einer Kölner Versicherung mit einem bislang wohl einzigartigen Argument verweigert: Er erhalte keinen Cent, schreibt die Versicherung, da er als Muslim ist.

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PI-News – Pro Israel – wofür stehen die? was soll das heißen?

Falls bei euch Musik oder sowas kommt, schaltet euren PC kurz stumm

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Dänemarks Karikaturisten – Sie provozieren schon wieder!

Es ist schon fast zu offensichtlich, was Europa momentan vor hat: Muslime provozieren, bist sie aus Europa freiwillig verschwinden.
Doch ohne uns! Wir bleiben hier, denn wir wurden hier geboren!
Jetzt soll in Dänemark ein Buch veröffentlicht werden, welches nocheinmal die 12 umstrittenen Mohammed(sas)Karikaturen abbildet.

Ein dänischer Redakteur will die 2005 erschienenen Mohammed-Karikaturen nun in einem Buch veröffentlichen. Die Kopenhagener Regierung rechnet mit neuen Protesten.

Polizeiwache vor dem Redaktionsgebäude der Zeitung "Jyllands-Posten" in Viby

Polizeiwache vor dem Redaktionsgebäude der Zeitung "Jyllands-Posten" in Viby Weiterlesen

Dr. Zakir Naik wurde der Zutritt in die UK verboten!

Presse-Konferenz-Promo

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Terror: In der Hauptstadt Berlin wird den Muslimen der „Krieg“ erklärt

Am Mittwoch – Morgen dem 25.08.2010 gegen 03.30 Uhr sind wir hier im Kulturverein „As-Sahaba/Die Gefährten e.V.“ im Weddinger „Sprengelkiez“ in der Torfstr. 14 – Ecke Sprengelstr. 25a – mitten in der Hauptstadt Berlin auf das Äußerste attackiert worden, wobei der unbekannte Täter mehrere Scheiben der Vereinsräume und zwei Glastüren der angrenzenden islamischen Buchhandlung mit einem Hammer einschlug und mit der schrecklichen Botschaft „Krieg“ die Wände bekritzelte.

Durch die wuchtige Vorgehensweise des Täters sind die Nachbarn und ein 23 jähriger junger Mann – der sich in den Vereinsräumen aufhielt – aufmerksam geworden, der sich daraufhin nach draußen begab, um nach dem Rechten zu sehen. Dort begegnete er auf frischer Tat dem Randalierer, den er ansprach und mutig den Hammer entreißen konnte. Sodann ergriff der Täter die Flucht, doch nicht ohne dass er sich lautstark mit Beschimpfungen und Drohungen verabschiedete. Zitat: „Was macht ihr überhaupt hier? Ihr wollt doch uns Ungläubige alle töten!“ Dann: „Komm du willst mich doch töten! Ich bin doch ein Ungläubiger!“ Und er erklärte dem Verein, sowie den Muslimen den Krieg, indem er öfters schrie: „Krieg, Krieg!“ Die Polizei, die wenig später eintraf fahndete nach dem Täter vergeblich und die Ermittlungen wurden vom polizeilichen Staatsschutz übernommen.

II: Die Ironie dabei ist, dass die Ungläubigen uns andauernd angreifen und wir uns friedlich verhalten und unsere Religion praktizieren möchten. Ihr kommt zu uns und wollt uns töten und zerstört unsere Moscheen und dann sagt ihr noch frecherweise, dass wir euch töten wollen?!  – Was ist das für eine Ironie und Schwachsinn, dass euch eingetrichtert wurde!

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Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 2

Ein Artikel von Musa

Interessant ist die politische Lage, in der sich Belgien seit Jahren befindet. Aktuell ist das Land durch den Sprachenstreit zwischen Flamen und Wallonen wieder einmal tief zerstritten. Die Parteien haben sich erneut gespalten und führen einen erbitterten Kampf um die Wählerschaft und das Wahlrecht. Die Unruhen im Land gingen soweit, dass sogar die Regierung daran zerbrochen ist, so berichten viele Zeitschriften, darunter auch der Spiegel am 22. April. Die Parteien sind auf jede Stimme angewiesen und betreiben deshalb Wahlkampf auf Hochtouren. Dabei werden, nach politischer Manier, viele leere Versprechungen gemacht. Es war abzusehen, dass keine der Parteien sich trauen würde gegen das Burka Verbot zustimmen, weil man Wählerstimmen zu verlieren befürchtete. Jeder kann sich denken was die logische Schlussfolgerung daraus war, alle zogen in die gleiche Richtung, ähnlich dem Gruppenzwang, den man so normalerweise nur bei Kindern in der Pubertät kennt. In der Politik, die heutzutage einen schwerwiegenden Einfluss auf das gesellschaftliche Leben hat, sollte es nicht ein solches Verhalten geben. Wie Glaubwürdig kann das belgische Parlament demnach sein, dass ein Burka -und Niqab-Verbot in die Wege leitet? Jetzt kann man sich fragen, ob Frankreich soweit gegangen wäre, wenn Belgien nicht ein solches Verbot beschlossen hätte. Vermutlich nicht, denn wie bereits erwähnt fand diese Überlegung vor einigen Monaten keine Zustimmung.

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Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 1

Ein Artikel von Musa

In Belgien und Frankreich schon beschlossen und nun europaweit heiß diskutiert. Von Burka, Niqab, Vollverschleierung, Würde und Recht der Frau bis hin zu der Identität eines Menschen in der Öffentlichkeit ist in den Medien die Rede. Unterdrückung und Zwang als Schlagwörter komplettieren das Ganze und verleihen dem Thema eine hohe Brisanz. Doch worum geht es hier konkret und warum ist es von so großer Bedeutung genau darüber Bescheid zu wissen? In Belgien wurde am 29. April 2010 ein Gesetz im Parlament verabschiedet, das das Tragen von Burkas und Niqabs in der Öffentlichkeit, beispielsweise auf der Straße und öffentlichen Einrichtungen, mit einem Bußgeld, und bei mehrmaligem Verstoß sogar mit Haft, ahndet. Vollverschleierung soll es nicht mehr geben. Eine Burka bzw. ein Niqab ist ein Gewand, mit dem sich Frauen bedecken. Bedeckt werden Körper, Kopf, die Hände und die Füße. Der Unterschied zwischen beiden Kleidern liegt darin, dass bei dem Niqab die Augenpartie vollständig zu sehen ist, während diese bei der Burka zusätzlich geschützt ist.

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Soll Israel der NATO und der EU beitreten?

Israel liegt zwar außerhalb Europas, ist aber seit Jahren bestrebt der EU beizutreten. Schließlich leben außerhalb Israels ja auch mehr Juden als innerhalb dieses kleinen Staates.

Die Keevoon Research Kooperation hat mit der Konrad-Adenauer-Stiftung-Israe eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Vom 1.-5. April 2009 wurden Daten erhoben, und die Auswertung ergab, dass Deutschland und seine Kanzlerin Angela Merkel ein sehr positives Image bei Israelis haben (56% bzw. 65%). Weiterlesen

Schweizer Medien bauschen auf

Seit einigen Tagen sind die schweizerischen Medien dabei, mächtig Staub aufzuwirbeln. Ihr Ziel ist es wohl, das in Disentis geplante Islamseminar platzen zu lassen, in dem genügend Angst geschürt und viele falsche Aussagen gemacht werden.

Diesmal ist an dem Ganzen aber nicht nur die Zeitung "20 Minuten" sondern auch die TV Sendung "Schweiz aktuell" beteiligt.
Da man die Schweizer Referenten wohl schlecht verbieten und auch keine Einreisesperren erwirken kann, geht man ganz gezielt gegen unsere Brüder aus Deutschland vor. Insbesondere Scheikh Abu Enes bekommt mächtig viel angehängt.

Es ist gar nicht so schwierig etwas zu verdrehen oder falsch darzustellen, weil man immer einige Minuten eines Videos schön aus dem Kontext reissen kann.

http://videoportal.sf.tv/video?id=44aa23…10a235663c

Der Teil bezüglich des Schlagens, stammt aus dem Vortrag "Ehestreit", worin das Schlagen als letzte Möglichkeit aufgezählt wird, wenn innerhalb einer Ehe große Probleme auftreten. Aber, man muss beachten, dass das arabische Wort welches in diesem Koranvers benutzt wird, unterschiedlich übersetzt werden kann. Zudem ist es Pflicht im Falle eines Ehestreites oder wenn die Frau etwas macht was nicht erlaubt ist und irgendwie auf einen falschen Weg kommt, vier Stufen einzuhalten:

1. Der Ehefrau Rat geben und mit ihr sprechen. Gespräche führen => keine Drohungen, Vorwürfe etc.

2. Die Betten trennen – respektive der Mann meidet seine Ehefrau.

3. Grenzen setzen – erklären, ermahnen, mögliche Konsequenzen androhen, wobei dies meist reicht, um einen Menschen wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Also nicht verprügeln oder wie auch in vielen nicht muslimischen Familien die Frau zusammengeschlagen wird! Der Islam setzt Grenzen! Ist eine Frau wirklich in Gefahr vom richtigen Weg abzukommen, und ist sich nicht mehr bewusst was sie tut, darf der Mann zu diesem "letzten" Mittel greifen, WENN es NICHT anders geht!
Übrigens gibt es hier Meinungsverschiedenheiten unter den Gelehrten. Einige von ihnen sind der Meinung, dass das Schlagen eher symbolisch gemeint ist, wie zum Beispiel mit einem Miswak (entspricht etwa einer Zahnbürste) und es dürfen der Frau dadurch KEIN Schaden und KEINE Schmerzen etnstehen!

4. Wenn auch das nichts nützt, werden aus beiden Familien Schlichter geholt um zu helfen den Streit beizulegen.

5. Die Scheidung wird als allerletzte Lösung genannt. Diese kommt als endgültige letzte Möglichkeit in Frage. wenn eine Beziehung nicht mehr gerettet werden kann.

Der Prophet Muhammad (Frieden und Segen auf ihm), das größte Vorbild aller Muslime, hat NIEMALS eine seiner Frauen geschlagen, egal in welcher Situation und er hat auch nie ein Kind geschlagen, egal was es getan hat!

Hier ist der Link zum Video, damit jeder Mensch die Möglichkeit hat, das KOMPLETTE Video zu sehen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Ich bitte alle Menschen gut zu zuhören und zwar von Anfang an!

httpv://www.youtube.com/watch?v=n6xZXxcRD…r_embedded

Ich finde es auch traurig, dass all die Kritiker zu taub sind um die schönen Dinge in diesem Video zu hören z.B. wie man Wert darauf legen soll eine schöne und barmherzige Atmosphäre zu schaffen, wie man Zeit investieren soll um mit seiner Familie und seiner Frau zusammen zu sein, wie man mit ihr liebevoll umgehen soll, zusammen lustig sein, humorvoll und vieles mehr.

Schauen wir uns zum Vergleich in diesem Zusammenhang noch kurz ein Video von Scheikh Yusuf Estes an :

Nun kommen wir zum zweiten Teil des Video im Schweizer Fernsehen. Dort hat man eine Stelle gefunden mit der man auch viel Unsinn anstellen kann, wenn man sie aus dem Kontext reisst. Es geht darum was passiert, wenn ein Muslim ungläubig wird, respektive den Islam verlässt. Abu Enes spricht nicht etwa davon, wie man dies in Europa anwenden soll oder in einem nicht islamischen Land, sondern es geht einzig und alleine um die Frage wie man ursprünglich nach islamischem Gesetz in einem islamischen Land gehandelt hat und/oder handeln würde, wenn jemand vom Islam abfällt.

Ich möchte dazu nicht mehr viel sagen, nur noch zwei Dinge:

La ilaha ilallah.

Zuletzt noch was an unsere "Geschwister" Saida Keller-Messahli und Hisham Maizar:

Wie traurig ist es, dass ihr so blind und feige geworden seid.

Möge Allah sie rechtleiten, amin.

Das Dilemma des Minarett-Verbotes


Die umstrittene Initiative für ein Volksentscheid zum Minarett-Verbot ist von den Schweizern angenommen worden und der schweizer Verfassungstext wird um den Zusatz "Der Bau von Minaretten ist verboten" oder "Minarette sind verboten" ergänzt. Die Abstimmung dazu war direkt-demokratisch. Er gilt aber in den Augen vieler als "verfassungswidrig".

Der frühere Sprecher der Genfer Moschee, Hafid Ouardiri, reichte eine Klage gegen den Volksentscheid vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein, weil das Verbot seiner Ansicht nach gegen die Religionsfreiheit und das Diskriminierungsverbot verstößt.
Allerdings wird die Klage sehr wahrscheinlich nicht angenommen, da zum einen der Kläger nicht alle Instanzen der Gerichte in der Schweiz ausgeschöpft hat, zum anderen er nicht konkret von dem Verbot betroffen ist. Es bedarf eines konkreten Bauverbotes für ein Minarett, bis sich ein Gericht mit dem Thema beschäftigt und den Verfassungstext für ungültig erklärt.

Jörg Paul Müller und Daniel Thürer, schweizer Rechtsproffesoren wollen auf diesen Präzedenzfall nicht warten.
Sie schlagen einen "Tolleranz-Artikel" vor, der den Text des Minarett-Verbotes ersetzen soll.

Ihre Motive für den Vorschlag:
- Eine Verfassung soll nur ein Rahmen für Gesetze schaffen. Das Minarett-Verbot passt nicht in den Tenor einer Verfassung.
- Das rechtliche Problem soll nicht durch Gerichte, sondern durch den demokratischen Mechanismus gelöst werden.
- Die Geschichte hat gezeigt, dass Bestimmungen durch Volksentscheide früher oder später aufgehoben oder verändert wurden, weil sie ungerecht, unzumutbar oder nicht praktikabel waren.

Also ihre Motive im Klartext: Bevor die Gerichte das Verbot aufheben, muss man es anders ("freier") formulieren, solange man die Möglichkeit dazu hat.


Zitat aus der Ausarbeitung: "Vorschlag: Das geltende Minarettverbot durch einen fortschrittlicheren Toleranzartikel aufzuheben"

Zunächst der bisherige Verfassungstext:

Artikel 12 Glaubens- und Gewissensfreiheit
1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.
3 Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.
4 Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.

Neu soll Absatz 5 eingefügt werden:

5 Die Religionsgemeinschaften nehmen in ihrer Darstellung im öffentlichen Raum, etwa mit Gebäuden, Aufrufen, Kleidervorschriften für ihre Mitglieder oder Symbolen, auf einander und auf das Empfinden und das Wohl der übrigen Bevölkerung Rücksicht.
Sie vermeiden ein bedrängendes Auftreten und tragen zu einem von Toleranz getragenen Zusammenleben bei. Sie fügen sich in ihrem Wirken in die Anforderungen einer demokratischen Gesellschaft ein und respektieren die Menschenrechte aller.

Kommentar:
Es geht in diesem neuen Absatz 5 von Art. 15 der Bundesverfassung darum, legitime Bedürfnisse der Befürworter der Minarettsinitiative aufzunehmen und in der Form von allgemeinen, d.h. nicht diskriminierenden Regeln darzustellen. Das jetzt geltende Minarettverbot wird dadurch überflüssig und gestrichen.

Der erste Satz betrifft das Aussenverhältnis. Es geht darum, das Auftreten der Religionsgemeinschaften gemeinverträglich zu gestalten. Dies wird mit der Formulierung ausgedrückt: „Die Religionsgemeinschaften nehmen auf einander und auf das Empfinden und das Wohl der übrigen Bevölkerung Rücksicht“. Die Wortwahl für einen Verfassungstext ist schwierig, obwohl zu gut Deutsch die Aussage: Wir wollen einen Staat, in dem es jedem wohl sein kann, durchaus verständlich und deutlich wäre.

Zweiter Satz:
„Sie vermeiden ein bedrängendes Auftreten“ meint die Ablehnung jeden aggressiven Missionierens, aber auch der Kundgabe eigener religiöser Riten oder Herrschafts-/Machtansprüche gegen Aussen. Angesprochen ist auch das öffentliche Auftreten in Kleidungen, die etwa angesprochenen Personen im öffentlichen Raum (Verkehrsmittel, Läden) Angst einflössen könnten. Die extremen Formen der Verschleierung sind nach Meinung mancher geeignet, dies zu bewirken. Bedrängend für Mitbürger können auch Bauformen sein, die sich nicht ins Stadt- oder Dorfbild einfügen und unangemessen den Geltungs- oder Machtanspruch einer Religionsgemeinschaft ausdrücken.

Drittes Element: Beitrag zu einem von Toleranz getragenen Zusammenleben und Einfügung in die Anforderungen einer pluralistischen/demokratischen Gemeinschaft und Respekt der Menschenrechte aller.

Hier wird die Wirkung im Innern mit einbezogen: den Glaubensgemeinschaften wird Religionsfreiheit garantiert, sie sind aber auch an die Grundsätze demokratischen Zusammenlebens und des Respekts der Menschenrechte nach Innen und nach Aussen gebunden. Diese Forderung konkretisiert und verdeutlicht die bereits bestehende Verfassungsbestimmungen des Artikels 35 Abs. 1 und 3 Bundesverfassung, die bestimmen: Die Grundrechte sind in allen Teilen der Rechtsordnung zu verwirklichen und gelten grundsätzlich sowohl in öffentlichrechtlichen wie auch privatrechtlichen Beziehungen.

Mit der Bindung an die Menschenrechte sind auch Praktiken wie Mädchenbeschneidung und Zwangsheirat einbezogen.

Zitat Ende.


1) Was fügt der neue Absatz in ihrem Wortlaut inhaltich hinzu, was nicht durch die vorherigen Absätze klar ist?
Religionsfreiheit und kein Religionszwang sind doch schon festgehalten.

2) Soll dieser Text eine Entscheidung vor Gericht überflüssig machen?
Gerade das nicht. Dieser Text wird Grundlage sein, mit dem sich jeder jeden verklagen kann. Viel Arbeit für Richter und Anwälte.

3) Wer ist die "übrige Bevölkerung"?
Für Muslime sind es die Nicht-Muslime,
für Christen sind es die Nicht-Christen,
für Juden sind es die Nicht-Juden,
für die Gläubigen sind es die Nicht-Gläubigen usw.

Zunächst sind damit also vordergründig verboten: Minarett, Muezzin-Ruf, große Moscheenbauten, Burka, Hijab, Kopftuch, Halbmond mit Stern, arabische Inschriften auf Gebäuden, der Ausruf "Allahu Akbar", lange Bärte,…

Allerdings auch: Kirchtürme, große Kirchbauten, Glockenläuten, Nonnen-Uniformen, Pfarrer- und Priesterkleidung, Kreuzanhänger, Kreuze auf Gebäuden, Bibel- und Torah-Zitate in der Öffentlichkeit, Ausrufe wie "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", das Verteilen von Broschüren und Bibeln/Koran, Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit…

Das wären die Sachen, wegen der die "Gläubigen" sich gegenseitig verklagen könnten.
Aber zum Schutz der Atheisten und Agnostiker müsste man aber generell das Beten, das Predigen und die religiöse Aufklärung in der Öffentlichkeit (Schule, Arbeitsplatz, Medien, usw) verbieten.

Man sieht also, dass dieser Text so schwammig geschrieben ist, dass er alles und nichts verbieten kann. Es ist keine Grundlage für ein friedliches Miteinander, nicht einmal für ein "friedliches Nebeneinander"

4) Die Religionen sollen bedrängendes Auftreten vermeiden.
Wenn also ein Mann in einem Weihnachtsmannkostüm (Gesicht nicht erkennbar, eindeutig religöse Kleidungsmotivation, künstlich vergrößerter Bauchbereich) auf mich zukommt (Aufdringlichkeit), dann verklage ich ihn.
Wenn Zeugen Jehovas an meiner Tür klingeln, dann verklage ich sie.
Wenn der Klassenlehrer meines Sohnes mich zweimal anruft, um zu erfahren, wieso mein Sohn nicht am Religionsunterricht teilnimmt, dann bedrängt er mich. Auch den werde ich verklagen.

Natürlich ist der Gesetzestext nicht für diese Beispiele gedacht.
Man sieht daran aber wunderschön, wie auch Rechtsprofessoren sich schwer tun, Diskriminierung, Ungleichbehandlung und Rassismus so auszudrücken, dass es genau nicht danach klingt.

5) In dem Kommentar wird gesagt, dass Riten wie Mädchenbeschneidung und Zwangsheirat, die religiös bedingt sind, verboten werden. Ich frage mich, in welcher Religion diese Riten geboten bzw erlaubt werden. Im Islam jedenfalls nicht.
Bedarf es denn überhaupt einem Verbot?
Mädchenbescheidung fällt unter Körperverletzung und Zwangsheirat ist im Eherecht verboten.
Wieder also eine diffamierende Äußerung mit Unterstellung.


 

In einer Diskussion wurde mir mal gesagt:
Es geht nicht um den Islam, es geht nur um die Minarette.
Der "Tolleranz-Artikel" zeigt:
Es geht nicht nur um die Minarette , es geht um den Islam.

Mein Vorschlag: Lasst das Gericht entscheiden.

Wenn das Gericht den Zusatz für rechtens erachtet, dann müssen wir ohne neue Minarette leben.
Wenn das Gericht den Zusatz für menschenrechtsverletzend erachtet, dann müssen "die 57% der Schweizer" mit einer richterlichen "Ohrfeige" leben.

Quelle: http://www.sonntagonline.ch


England und Islam (SF)

England und der Islam
Neulich habe ich folgende Berichterstattung gesehen:

10vor10 vom 18.12.2009

Das Schweizer Fernsehen berichtet über die Toleranz der Briten gegenüber den Muslimen. Was die Bilder sagen und was der Kommentator erzählt, stimmen aber in ihrer Richtung nicht überein.

Zunächst beginnt man mit den Londoner Anschlägen vom 07.07.2005.
Entgegen der Mainstream-Meinung gibt es aber dazu viele Widersprüche. Diese Widersprüche kann man in dem Artikel Der Anschlag in London war selbstinszeniert nachlesen. Die Anschläge den Muslimen zuzuordnen ist schlecht recherchierter Journalismus. Deswegen wundert sich der Nachrichtensprecher auch, mit welcher "außergewöhnlichen Toleranz" den Muslimen dort begegnet wird. Auch erstaunt es ihn, dass Scharia-Scheidungsgerichte in England Praxis gefunden haben. Dazu später mehr.

Er beendet seinen Satz, dass für viele Briten die Toleranz offenbar zu weit geht. Ich nehme mir also vor, die Augen nach solchen Briten aufzuhalten.

Der Bericht beginnt mit Bildern von der gut besuchten Ost-London-Moschee, die als gemäßigt und modern gilt. Der Sprecher der Moschee spricht über die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn im Stadtteil. Dies wird auch später von einem anglikanischen Pfarrer aus der Nachbarschaft bestätigt. Dieser hatte sich damals für den Bau der Moschee ausgesprochen. Es werden gemeinsam Projekte auf die Beine gestellt und Probleme gemeinsam angegangen. Zur Toleranz gehört auch, sich an die komplett verhüllten Frauen auf den Straßen zu gewöhnen oder auch die Religion der Arbeitnehmer zu respektieren. Dass eine bekannte englische Supermarktkette aber dazu vor einem schweizer Fernsehteam keine Stellung nehmen will, deutet der Reporter wie folgt: "Vielen Briten geht die Toleranz zu weit".
Weiter wird auf die von der anglikanisch-christlichen Kirche befürworteten Scharia-Schiedsgerichte eingegangen. Ein Schiedsgericht dient dazu, einen Rechtsstreit zwischen zwei Personen beizulegen, damit man unötige Kosten durch ein Gerichtsverfahren und Anwälte vermeidet. Im Bericht wird dies jedoch negativ dargestellt. Dabei müssen beide Parteien mit der Einigung einverstanden sein.

Nun zeigt der Bericht Briten, die mit der Toleranz nicht einverstanden sind: Die rechtsextreme Gruppierung British Defense League. Wie sich herausstellen wird, die einzigen Briten im Film, die gegen das friedliche Zusammenleben der Religionen sind. Leider kam aber auch keiner aus dieser Gruppierung im Bericht zu Wort.

Weiter wird über die Forderung der Gruppe "Islam for UK" die Einführung der Scharia in England korrespondiert. Der Bericht erwähnt nicht die Größe und die Anhängerschaft dieser Gruppierung, nur dass sie radikal sei.

Zum Schluss stellt sich der Reporter in eine beschmückte Straße und behauptet, man suche vergeblich nach typischer weihnachtlicher Beleuchtung, weil diese die muslimische Bevölkerung störe. Dies wird jedoch vom Sprecher der Ost-London-Mosche bestritten. Die Muslime würden sich nicht durch Weihnachtsschmuck und -sterne beleidigt fühlen. Sie wissen, dass das zur christlichen Kultur so gehöre.

So endet der Bericht.

Ich wundere mich, wie man mit Filmmaterial, das keine Probleme der integrierten Muslime beinhaltet, dennoch versucht, ein negatives Meinungsbild zu erzeugen. Ein schweizer Reporter in England ist noch lange kein Brite, so dass seine Aussage, die Toleranz ginge zu weit, als Aussage eines Briten aufgefasst werden kann. Vielmehr sollte dieser Bericht ein Beispiel sein, wie religiöse Pluralität friedlich nebeneinander und miteinander funktionieren kann.

Die Welt im Jahre 2025

Angst und Bange ist der PI-Anhängerschaft seit einigen Wochen. Denn die Welt ist im Wandel. Nein, nicht der Klimawandel bereitet ihnen schlaflose Nächte. Es sind abermals die Muslime. Um genauer zu sein, die rasante Vermehrung der Muslime.

Im Jahre 2025 wird nach Angaben des besorgniserregenden PI-Videos „The World is changing“ die Zahl der Muslime die Zahl der Nicht-Muslime übersteigen.

Mit dieser Sorge bestätigt PI, was im Quran und in der Sunna prophezeit wurde. Nämlich, dass der Islam wieder kommen wird.

Allah sagt in Seinem Buch:

Sura 9 Vers 33:
Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand über alle Religion zu geben', auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.

Sura 61 Vers 9
„Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle Religionen siegen lasse, auch wenn die Götzendiener es verwünschen“

Sura 48 Vers 28:
Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand über alle Religion zu geben. Und Allah genügt als Zeuge"

Und der letzte Gesandte und Prophet Muhammed (Möge Allahs Frieden und Segen auf ihm sein) sagte:

Muslim und Abu Dawud:
"Allah hat die Erde für mich zusammengebracht (klein gemacht), so das ich den Osten und den Westen sehen konte; und wahrlich die Herrschaft meine Umma wir das erreichen, was für mich von ihr zusammengerbacht wurde."

Sahih von Ahmad und Ibn Hibban:
"Diese Angelegenheit wird erreichen, was von der Nacht und von dem Tag erreicht wird; und Allah wird weder eine Ziegelsteinwohnung noch ein Fell lassen, außer das Allah dieser Religion zulassen wird, Ehre und Erniedrigung zu bringen. Ehre, die Allah dem Islam gibt und Erniedrigung, die Allah dem Unglauben geben wird."

Sahih von Ahmad und Numan ibn Bashir:
"Das Prophetentum wird so lange unter euch bleiben, wie Allah es möchte, dann wird Allah es wegnehmen, wenn Er es wegnehmen möchte. Dann wird es nach der Art des Prophetentums das Kalifat geben, und es wird so lange unter euch bleiben, wie Allah es möchte, dann wird Allah es wegnehmen, wenn Er es wegnehmen möchte. Dann wird es ein hartes Königtum geben, welches so lange unter euch bleiben, wie Allah es möchte, dann wird Allah es wegnehmen, wenn Er es wegnehmen möchte. Dann wird es ein tyrannisches Königtum geben, welches so lange unter euch bleiben, wie Allah es möchte, dann wird Allah es wegnehmen, wenn Er es wegnehmen möchte. Dann wird es nach der Art des Prophetentums das Kalifat geben. Danach war er still"

Entnommen aus: Die Zukunft gehört dem Islam von Scheich Al-Albani

Und viele weitere Hadithe, in denen der Gesandte Allahs (Möge Allahs Frieden und Segen auf ihm sein) sagte, dass Konstantinopel 2x erobert wird und danach Rom.

 

 

ALSO:
Einen großen Dank an PI, die uns diese Prognosen auch noch auf die Hand legt. Danke!

Aber PI, einige Fragen bleiben noch offen!

Was möchtet ihr mit dem Video den Muslimen vorwerfen? Dass es sie glücklich macht, Kinder zu bekommen? Dass sie sich nicht der Vorstellung beugen, dass Kinder möglicherweise Körper und Karriere ruinieren können, teuer sind und den Eltern mindestens 20 Jahre an der Backe hängen? Will man den Muslimen vorwerfen, dass sie Kinder lieben, ehren und schätzen? Oder möchte man den Musliminnen vorwerfen, dass sie sich bewusst dafür entscheiden Mutter und Hausfrau zu werden? Eine Stellung, die in dieser „modernen“ Gesellschaft als minderwertig angesehen wird und man deshalb auch nach beschönigenden Begriffen wie „Familienmanagerin“ sucht, um dem Ganzen überhaupt einen Status zu verleihen.

Ihr habt doch das Ideal der Mutterschaft abgeschafft, indem ihr einer Frau, die nicht auswärts ihr Geld verdient, mit einem fürchterlichen Image gebrandmarkt habt und nun habt ihr Angst vor den Muslimen? Oder doch eher vielleicht vor den Türken? Weshalb sonst wird in eurem Video die türkische Flagge symbolhaft für die Muslime verwendet?

Klar, in Deutschland machen die Türken den größeren Teil der Muslime aus, aber das gilt bei weitem nicht für jedes Land auf unserer Erde. Keine Sorge PI, jeder macht mal Fehler, also tauscht doch einfach die türkische Flagge mit der islamischen aus. Dann habt ihr fast alles richtig gemacht!

Trotz der gewaltigen Angst fehlt es nicht an Lösungsansätzen um diesem enormen „Problem“, nämlich der Vermehrung der Muslime und dessen Folgen, entgegenzuwirken. Beruhigende Worte für deprimierte und besorgte Anhänger sind auf PI und Youtube zahlreich zu finden:

79Schwabe: Keine Angst , Freunde,ich habe 1968 eine vorzügliche Ausbildung als Einzelkämpfer und Scharfschütze genossen. Seit einem Jahr übe ich diese Fähigkeiten als Scharfschütze wieder im enstsprechenden Verein. Meine Treffsicherheit hat sich aufgrund des Altes enorm verbessert. Im Notfall stehe ich “Scharfschützengewehr bei Fuß” bereit.
Im Übrigen habe ich meine damaligen “Kameraden des gleichen Jahrgangs” schon mal informiert.Alle, ohne Ausnahmen, sind der gleichen Meinung, unsere Genre zu verteidigen.
Sie verteidigen unsere Demokratie, wenn es denn sein muss.
Lasst die Musels mal kommen, sie werden es schmerzlich erleben.
Kommt Zeit, kommt Rat, wir sind sehr flexibel.”

„babbofrech:
wenn ich dieses video sehe denke ich wier brauchen wieder einen adolf oder besser 2.“

Angesichts solcher Aussagen bezeichnete am Sonntag die schweizerische Blick das Video als „ein abstruses Weltherrschaftsvideo, dessen Aussagen muslimfeindlich sind und das mit rassistischen Elementen spielt“.

Das sorgt für völliges Unverständnis bei PI und bezichtigt die Zeitung Blick der Lüge. Aber wie soll man es sonst bezeichnen? Sagt nicht schon der Titel „Muslimische Demografie – Schluss mit der Islamisierung – Verteidigt unsere Freiheit“ alles aus? Ist dieser Aufruf zum Handeln im Titel etwa nicht Hetze? Bezweckt er letztendlich nicht die totale Ausrottung der Muslime?

Hier noch eine kleine Nasiha von Bruder Abu Mikail:

Supermarktreligion

Alle Personen und Handlungen bei A-E sind fiktiv.

Was haben folgende Personen gemeinsam?

A) Nachdem Ali sein Realschulabschluss geschafft hat, arbeitet er bei seinen Eltern in ihrem Familienrestaurant. Er bedient die Gäste und serviert auch Alkohol, aber als Muslim trinkt er natürlich nicht. Er schafft es nicht täglich 5 mal zu beten, aber das Freitagsgebet versäumt er nie. Ali hat auch sonst keine schlechten Angewohnheiten, ist immer zuvorkommend und höflich anderen Menschen gegenüber.

B) Bettina studiert sehr erfolgreich an einer Universität BWL und wohnt mit ihrem Freund und gemeinsamen Kind zusammen. Sie ist religiöse Christin, beschäftigt sich mit der Bibel und betet häufig zu Gott. Sie geht regelmäßig in die Kirche und trifft sich im Anschluss mit ihren Eltern zu Kaffee und Kuchen.

C) Christoph ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Er betreibt eine Werbeagentur und sorgt dafür, dass 30 Menschen ein sicheres Einkommen haben. Von seinen Mitarbeitern wird er als großzügiger Arbeitgeber geschätzt. Seiner Familie fehlt es an Nichts und er unternimmt sehr viel mit den Kindern. In seiner Nachbarschaft wird er auch sehr geschätzt, besonders, weil er in seinem großen Garten jeden Sommer ein Grillfest organisiert. Mit Religion an sich hat er wenig zu tun, obwohl er glaubt, dass es einen Gott gibt. Weihnachten und Ostern feiert er, um den Kindern eine Freude zu machen.

D) Dominik ist ein Kleinkrimineller. Er hat sich auf Internetbetrug spezialisiert und betreibt mehr oder weniger erfolgreich eine Abzockerseite. Für ihn ist das in Ordnung, da er niemanden verletzt oder kränkt. Für die Dummheit der Leute kann er ja nichts. Körperliche Gewalt verabscheut er. Er ist bekennender Atheist, glaubt aber, dass es so etwas wie eine höhere Macht existiert.

E) Elisa ist Tochter strenger katholischer Eltern. Nachdem sie aus dem Haus auszog und den strengen Blicken der Eltern entkam, erfreute sie sich ihrer Freiheit. Sie verbrauchte einige Jahre im Ausland und hat sich zum Buddhismus bekannt, da dieser Glaube ihr spirituellen Halt gibt. Sie hält sich durch Yoga fit und hat eine große Sammlung von Esoterik-Büchern.

Bevor ich die Frage, was alle diese Personen gemeinsam haben, beantworte, möchte ich etwas weiter ausholen.

Einem Menschen ist das Bedürfnis nach Antworten ins Herz gelegt worden. Jeder versucht glücklich zu werden und hat unterschiedliche Ziele im Leben. Auch die Frage was nach dem Tod kommt, will beantwortet werden. Je nach ihrem Wissen über Religionen und nach ihrer Neugier über die Wahrheit gelangen sie irgendwann zu Gott. Sie fragen sich was der Schöpfer, der allwissend und allmächtig ist und am besten über die menschlichen Bedürfnisse urteilen kann, eigentlich von dem Menschen erwartet. Daraufhin finden sie Antworten, beurteilen diese und handeln danach. Dies macht sie zu besseren Menschen. Sie tun gute Sachen für sich und ihre Mitmenschen. Und sie werden als gute Menschen gesehen.

Allerdings liegt hier ein sehr großer, logischer Denkfehler:

Wieso beurteile ich Gottes Gebote? Wenn Er allwissend ist und mich erschaffen hat, wieso denke ich, dass ich entscheiden kann, welche Gesetze ich befolge und welche nicht?

Ein Bespiel:
Nicht töten, nicht stehlen, nicht betrügen, nicht ehebrechen, Eltern ehren, Gutes tun, beten, Almosen geben, Pilgerfahrt verrichten, nicht lügen, etc.

Welches dieser Gebote sollte man einhalten? Und in welchem Maß? Welche kann man vernachlässigen? Die Gebote Gottes waren und sind Fundamente, auf denen ganze Gesellschaften (die Antike und die Moderne) aufgebaut worden sind.

Ein guter Mensch stiehlt nicht und mordet nicht. Darin stimmen fast alle überein. Aber was macht einen guten Menschen noch aus? Wer ist ein guter Mensch? Und vor allem aus wessen Sicht? Was ist für dich ein guter Mensch? Was ist ein guter Mensch in Hitlers Augen gewesen? Was aus Sicht eines Vegetariers, eines Pazifisten, eines GEZ-Beamten oder eines Staubsaugerverkäufers?

Hat denn der Allwissende (also der, der alles weiß) nicht das Recht, uns Geschöpfen vorzuschreiben, wie wir zu leben haben und uns auch danach zu beurteilen. Letztendlich wird Er uns dafür belohnen, dass wir Ihn als Gott annehmen. Dabei müssen wir nicht einmal verstehen, wieso wir es machen, denn wir können uns sicher sein, dass es zu unserem Besten ist.

Hier sind einige Beispiele:

Unser Gott, Allah (swt), fordert alle Muslime auf fünf mal am Tag zu beten. Dies erscheint einem willkürlich. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt:
- Wie kann jemand schlechte Gedanken haben oder schlechte Taten beabsichtigen, wenn seine erste und letzte Tat am Tag das Gebet ist?
- Zu Zeiten des französischen Hochadels wusch man sich nicht, man überdeckte Gerüche mit Parfums. In der selben Zeit im Orient, in der die Muslime jeden Tag vor den Gebeten rituelle Waschungen vollzogen, herrschte ein geradezu mordernes Hygienebewusstsein.
- Der Wunsch, rechtzeitig zu beten, ermöglichte einen Aufschwung in der Wissenschaft, insbesondere in der astronomischen Zeitmessung.
- Man könnte auch sagen, dass das Gebet in gewisser Weise eine tägliche Sportübung ist.
- Man pflegt die sozialen Kontakte vor und nach dem gemeinsamen Gebet.
Das sind einige schöne Vorteile des Betens, allerdings sind das nicht die Gründe, warum Muslime beten. Der Grund ist, weil sie das Recht Allahs (swt) anerkennen, Gebote zu erteilen.

Wieso sind Zinsen verboten?
- Weil Gott es geboten hat (siehe Quran)
- Zinsen fördern Abhängigkeit, Habgier, Schulden, Armut und Ungerechtigkeit.

Wieso muss der Muslim im Ramadan fasten?
- Weil Gott es geboten hat (siehe Quran)
- Wir gedenken an die, die kaum etwas zu essen haben.
- Man trifft sich abends gemütlich mit der Familie, um das Fasten zu brechen.
- Man übt sich in Enthaltsamkeit und Geduld

Wieso ist außerehelicher Geschlechtsverkehr verboten?

- Weil Gott es verboten hat (siehe Quran)
- Diese unverbindliche Art erfüllt einen Menschen nicht, führt zu gekränkten Gefühlen, Verantwortungslosigkeit, ungewollten Schwangerschaften etc.

Warum ist Alkohol nicht erlaubt?

- Weil Gott es verboten hat (siehe Quran)
Es benebelt die Sinne, in größeren Mengen schadet es dem Körper, führt zu mehr Autounfällen, Straftaten und fördert Abhängigkeit.

Die Liste ist ellenlang und die Antworten sind erst nur die, die wir kennen. Wieviel anderes muss doch unser Schöpfer wissen, was uns schadet oder gut tut.
Aber die oben aufgezählten Antworten sind nur Vorteile. Die Begründung warum wir es tun lautet: Weil wir den Anspruch Allahs anerkennen, uns Gebote zu erteilen.

Die Gebote Allahs sind keine Artikel in einem Supermarkt, wo ich an den Regalen vorbeigehe und mir aussuche was mir gefällt.
Denn es könnte sein, dass ich an die Kasse gehe und die ausgewählten Produkte können mir teuer zu stehen kommen.

Nun zu meiner Ausgangsfrage:
Was haben die oben beschriebenen Personen gemeinsam?

Sie sehen Ihre Religion wie ein Einkauf im Supermarkt an

Person A) Da er Alkohol serviert, unterstützt er den Konsum von etwas, was Gott verboten hat. Trägt er dann nicht die Verantwortung dafür, wenn Personen dadurch zu Schaden kommen? Auch vernachlässigt er seine Gebete. Wird er vielleicht auch irgendwann das Freitagsgebet sein lassen?

Person B) Sie lebt mit dem Vater ihres Kindes unverheiratet zusammen. Welche Sicherheit hat sie für ihre kleine Familie? Die Unverbindlichkeit könnte den Freund veranlassen, sich ohne weiteres zu trennen. Wären sie verheiratet, würde man sich die größte Mühe machen, um die Ehe zu retten.

Person C) Hier fixiert er sich sehr auf die weltlichen Dinge. Die Bekundung, an Gott zu glauben, aber nicht nachzuforschen, was Gott denn möchte, zeigt dass dieser Mensch Angst hat, er könne ja auf Gebote stoßen, die sein Leben umkrempeln könnten. Das ignoriert er einfach und schützt sich durch Unwissenheit.

Person D) Hier wurden die Gebote so weit ausgelegt, dass dadurch persönlicher Nutzen entsteht. Mit Ausreden wird die eigene Handlung gerechtfertigt. Man stumpft sein Gewissen ab. Wer garantiert, dass er nicht irgendwann eine Straftat begeht, die er früher nicht gemacht hätte?

Person E) Und in diesem Fall wird die Suche nach dem Sinn nicht ernsthaft betrieben. Alles wird angenommen, was einem das Leben erleichtert. Die Lockerheit im Umgang mit der Wahrheit wird zum Schwimmen mit dem Strom. Gebote könnten ja wieder das Leben "erschweren".

Wenn du also in den Supermarkt gehst, vergesse die Wegbeschreibung dahin nicht. Vergesse auch nicht, wozu der Einkauf gedacht ist. Halte dich an deine Einkaufsliste und lass dich nicht von Sonderangeboten locken. Frage zur Not jemanden, um zum richtigen Produkt zu gelangen. Solltest du nicht an die Produkte herankommen, lass dir helfen. So wird der Einkauf zu einem Erfolg.

Moschee mit Schweinsfüßen und Hakenkreuzen geschändet.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Stadt Castret (Südfrankreich) die Bilal-Moschee von Unbekannten geschändet. Hackenkreuze, Slogans wie „Sieg heil“, „la France aux Francais“ ( Frankreich den Franzosen) und „White power“ verunstalteten die Außenfassade der Moschee.

Ein erschreckender Fall, jedoch kein Einzelfall.

Ähnliches hatte sich im Oktober 2009 in Elsenfeld ereignet. Hier bewarfen vier Männer die Moschee mit Schweineaugen und mit Tierblut gefüllten Ballons.

Schon lange geben Regierungen und prominente Politiker europaweit den Input für Diskriminierung und Unterdrückung. Islamhass wird bewusst geschürt. Und das von ganz oben. Diskussionen über die nationale Identität, Nicolas Sarkozys Wunsch nach „unauffälligen Muslimen", Diskriminierung muslimischer Frauen im Namen der Neutralität und die Forderung nach einem europaweiten Minarettverbot sind nur einige aktuelle Beispiele.

Muss man sich da wundern, dass ein stetig ansteigender Teil der Bevölkerung immer radikaler gegenüber Muslimen wird?
 

 

Quellen:

http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2009/12/13/01016-20091213ARTFIG00126-une-mosquee-profanee-dans-le-tarn-.php

http://www.flickr.com/photos/islam-europe-org/sets/72157622526818149/show/

http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/franken-rhein-main/art12105,986454

Sarrazin und das Kopftuch

Die Öffentlichkeit kannte Thilo Sarrazin vor dem Oktober 2009 nicht. Dann nämlich wurde sein Interview mit „Lettre International“ heiß diskutiert. Da teilte er die Ausländer in gute (EU-Ausländer, Amerikaner, Russen) und böse (Türken, Araber) ein.

Auch sagte er, er müsse "niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert“. Natürlich ist das Zitat jetzt aus dem Kontext gegriffen. Er meinte eher, dass er niemanden anerkennen müsse, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Nur um das mal nebenbei klarzustellen.

Bei einer Podiumsdiskussion forderte er nun:
„Ich würde Kopftücher im Unterricht untersagen. Sie sind kein religiöses Symbol, sondern ein politisches. Ein Symbol des Machtanspruches des Mannes über die Frau.“

Zunächst einmal würde keine Muslima ein Kopftuch tragen, wenn nicht im Koran stehen würde, dass sich die Frauen in der Öffentlichkeit verhüllen sollen. Wegen der Anbetung Allahs und der Einhaltung Seines Gebotes entscheidet sich die Muslima ein Kopftuch zu tragen. Daher ist die Aussage "Sie sind kein religiöses Symbol, sondern ein politisches" schlicht FALSCH.

Das Kopftuch ist kein besitzanzeigendes Kleidungsstück. Dort steht nicht der Name des Ehemannes drauf. Zu behaupten, es sei ein "Symbol des Machtanspruches des Mannes über die Frau", ist absolut fehlerhaft. Demnach müssten verwitwete Musliminen/Muslimas, die aus dem "Joch des Mannes" befreit werden, sofort ihr Kopftuch ablegen. Eine sehr fragwürdige Logik.

Nun will Herr Sarrazin im Unterricht Kopftücher untersagen. Es ist zu bezweifeln, dass er der Fachman für Schulwesen und eine Autorität in pädagogischen Angelegenheiten ist. Für einen Christen ist es kein Gebot ein Kreuz zu tragen, für einen Juden kein Gebot eine jüdische Kippa zu tragen, aber Allah gebietet es den gläubigen Musliminen sich zu verhüllen. Das Verbot solcher Religionsäußerungen muss daher auch differenziert betrachtet werden. Zumal es Herrn Sarrazin ja nicht um das Kreuz oder die Kippa geht.

Mit scheinheiligen Begründungen will man nach und nach das Praktizieren des Islam immer schwieriger gestalten. Sollte sich so ein Verbot durchsetzen, dann bleibt es natürlich nicht dabei. Denn Sarrazin weiter: „In Europa haben wir steigende Zahlen von Muslimen, was in allen Ländern Probleme macht."
Wir haben in Europa auch immer mehr Arbeitslose, immer mehr Kinderarmut und immer mehr Insolvenzverfahren von Betrieben. Zuerst sollte er sich seinem Sachgebiet widmen, bevor ihn seine islamophobische Paranoia zu solchen Aussagen zwingt.

Und die Lösung für das "Problem" mit den Muslimen hat er auch gleich parat: "Erstens den Zuzug begrenzen. Zweitens diejenigen, die da sind, unter Integrationsdruck setzen. Politik und Gesellschaft müssen eine Erwartungshaltung herstellen."
Ich lese in der Zwischenzeile den Unterton: "… und die, die diese Erwartung nicht erfüllen, mögen wieder aus Deutschland ausreisen".

Die Gesinnung, zum einen den Zuzug von Ausländern verbieten und zum anderen die Ausländer, die schon hier sind, loswerden zu wollen, nennt man auch Rassismus.

Weiter besteht Sarrazin darauf, "dass man [in Schulen] deutsch redet."
Natürlich soll in Schulen auf Deutsch geredet werden, und auf Englisch. Und es soll auch Mathematik unterrichtet werden. Dafür ist eine Schule da. Dadurch, dass er seine diskriminierenden Forderungen mit einem Status-Quo abschließt, versucht er Zustimmung mit Populismus einzuholen.

Allerdings versteht jeder auch so, was Sarrazin will. Ein Rassist versteht das, ein Muslim versteht das, ein Ausländer versteht das und die Politiker verstehen das. Aber wer erklärt dem kleinen muslimischen Mädchen oder der jungen muslimischen Frau, warum man ihr nicht erlaubt, sich ihr Kopftuch aufzusetzen, wenn es doch ihr Gott so gebietet?

Studie zeigt Vorurteile gegenüber Minderheiten

Studie zeigt Vorurteile gegenüber Minderheiten

In der am 13.11.2009 vorgestellten Studie der Amadeu Antonio Stiftung wurden je 1000 Personen aus mehreren europäischen Ländern gefragt, wie tolerant und aufgeschlossen sie gegenüber verschiedenen Minderheiten bzw. Lebensgewohnheiten sind. Eine genaue Presseveröffentlichung findet man unter:
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/gfepressrelease.pdf

Demnach sind Vorurteile negative Bewertungen von Gruppen und von Einzelpersonen aufgrund ihrer (tatsächlichen oder wahrgenommenen) Gruppenzugehörigkeit. Sie werden dazu benutzt, soziale Ungleichwertigkeit und Ungleichheit zu legitimieren.

Somit sind Vorurteile nicht mit einem demokratischen Verständnis vom Miteinander zu vereinbaren. Einige Ergebnisse dieser Studie (in Deutschland) sind:

Vorurteile gegenüber Einwanderern:

50,0% sagen : Es gibt zu viele Immigranten in ihrem Land.
37,6% „fühlen sich manchmal wie Fremde“ in ihrem Land.
42,4% sagen: Wenn Arbeitsplätze knapp sind, sollten sie [Einheimische] mehr Rechte auf einen Job haben als Zuwanderer.
25,0% stimmen der Aussage nicht zu: "Zuwanderer bereichern unsere Kultur".

Antisemitismus:

19,6% sagen: Juden haben in Deutschland zuviel Einfluss.
48,9% sagen: Juden versuchen heute Vorteile daraus zu ziehen, dass sie während des Nationalsozialismus die Opfer gewesen sind.
29,4% sagen: Juden im Allgemeinen kümmern sich um nichts und niemanden, außer um ihre eigene Gruppe.
31,2% stimmen der Aussage, Juden bereichern unsere Kultur, nicht zu.

Vorurteile gegenüber Muslimen:

46,0% sagen: Es gibt zu viele Muslime in Deutschland.
54,1% sagen: Muslime in Deutschland stellen zu viele Forderungen.
52,5% sind der Meinung, dass der Islam eine Religion der Intolleranz ist.

Rassismus bezogen auf die Hautfarbe:

13,5% sagen: Schwarze und Weiße sollten besser nicht heiraten.
30,5% sagen: Es gibt eine natürliche Hierarchie zwischen Schwarzen und Weißen.

Sexismus:

12,0% meinen: Wenn Arbeitsplätze knapp sind, sollten Männer mehr Recht auf eine Arbeit haben als Frauen.
52,7% sagen: Frauen sollten ihre Rolle als Ehefrau und Mutter ernster nehmen.

Homophobie:

38,0% stimmen der Aussage, es gibt nichts Unmoralisches an Homosexualität, nicht zu.
39,7% stimmen der Aussage nicht zu: Es ist eine gute Sache, Ehen zwischen zwei Frauen bzw. zwei Männern zu erlauben.

 

Die vielschichtigen Gründe sind einfach und kompliziert zugleich:

1) Befürwortung von (gesellschaftlicher) Autorität und somit jegliche Ablehnung von Störfaktoren, die diese Autorität verändern oder in Frage stellen wollen. Dabei wollen die Minderheiten nur ihren Platz in dieser Gesellschaft einnehmen. Ausländer zB. sind keine Unruhestifter, gegen die man vorgehen muss. Die Forderung nach einem gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft wird aber von den Meisten als Aufruhr angesehen, die unterdrückt werden muss. Haben denn nicht genau diese Aufruhr und diese Konfliktpunkte dazu geführt, dass sich die Gesellschaft so weiterentwickelt hat (Revolution, Demonstrationen, Proteste)? Denkt mal drüber nach.

2) Wahrgenommene Bedrohung durch Immigranten. Die mediale Darstellung der Immigranten in sog. "Talkshows", Statistiken und die subjektiv ausgewählte Berichterstattung über Täter mit "Migrationshintergrund" (die Personen ohne MIgrationshintergrund sind wohl nicht so "berichtenswert"), schaffen einen Stereotyp des ungebildeten, kriminellen Ausländers, welcher völlig an der Realität vorbeigeht. Eine Kleine Anektodete dazu: Wenn auf einer Schultafel 10 leichte Aufgaben stehen, von denen neun richtig und eine falsch gelöst wurden und man die Schüler fragt, was ihnen auffällt: Was denkt ihr sagen die meisten bzw. alle Schüler? Was fällt eher auf? Neun richtige oder eine falsche? Denkt mal drüber nach.

3) Die Ablehnung von Vielfalt, welche z.B. durch die Sprichwörter: "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht", "Gleich und gleich gesellt sich gern" oder "Schuster, bleib bei deinen Leisten" formulieren treffend, warum Menschen Veränderungen ablehnen. Man befürchtet, dass das Resultat der homogenen Gesellschaft die Einzelperson schlechter darstellt, als vor der "Vermischung". Dabei sollte man doch einfach bedenken, woher die Einflüsse kommen, die heute unsere Kultur so bereichern. Seien es Erfindungen, Speisen, Einrichtungen oder Architektur. (Dabei) Die Menschen streben doch (z.B. EU-Erweiterung, Wirtschaftszusammenarbeit und internationale Kongresse) nach einer gegenseitigen Bereicherung der Kulturen. Wenn man in der Geschichte jegliche Vielfalt und jeden Andersdenkenden abgeleht hätte, wo stünden wir heute? Denkt mal drüber nach.

4) Der Begriff der "Social Dominance Orientation", sagt aus, dass in einer hirarchischen Gesellschaft es Gruppen gibt, welche "oben" und welche "unten" zu sein haben. Die Angst vor dem Verlust der gesellschaftlichen Stellung impliziert die Vorurteile. Begriffe wie "assoziales Pack" oder "reiche Schnösel" zeigen die Diskrepanz der Bevölkerungsgruppen, um ihre "rechtmäßige" Stellung gegenüber anderen Gruppen zu rechtfertigen. Wäre es aber nicht die beste "naiv-optimistische" Lösung, dass alle "oben" sind oder dass alle in der selben "gesellschaftlichen Gruppe" sind? Denkt mal drüber nach.

5) Politische Machtlosigkeit betrifft diejenigen, die denken, dass sie keinen Einfluss auf die Regierung haben und sie von den Regierenden nicht ernstgenommen werden. Diese Machtlosigkeit führt zu Vorurteilen gegenüber den Gruppen, von dem man denkt, dass die Politiker sich um diese eher kümmern. Teures Benzin – Ölkonzerne. Soli-Zuschlag – Ostdeutsche. Leere Kirchen – Moscheen. Jedes Problem hat wohl also ein Sündenbock. Aber sollten wir nicht die Machtlosigkeiten gegenüber den Politikern nicht dadurch zum Ausdruck bringen, indem wir uns mit den Politikern auseinandersetzen und nicht "schnell und einfach" einen Schuldigen suchen? Denkt mal drüber nach.

6) Die politische Orientierung und die Sozialisation, in der man aufwächst, ob ganz links oder ganz rechts, ist prägend für Vorurteile und deren Verbreitung. Wenn ich also "rechts" bin, habe ich mich "rechts" zu verhalten und "rechte" Vorurteile zu haben. Handle ich immer so, wie man es von mir erwartet, oder betrachte ich mein Informationskonsum kritisch? Denkt mal drüber nach.

7) Selbstberichtete Religiosität ist der Hauptgrund für speziell religiöse Vorurteile. Die Bedrohung der anderen Religionen an dem, wovon ich denke, dass es das Richtige ist, erzeugt Kritikresistenz gegenüber Argumenten und Beweisen, die darauf abzielen mich in meinem Glauben zu beeinflussen. Diese Resistenz kann nur standhalten, wenn man sich allerdings nicht selbst auf die Suche nach der Wahrheit macht und jegliche Andersdenkenden mit Vorurteilen belastet, um eine selbstgerichtete Blockade aufrechtzuerhalten. Wenn es aber nur einen Schöpfer geben kann, ist es dann nicht wichtig, sich selbst zu überzeugen, was er von den Menschen will und was nicht? Denkt mal drüber nach.

8 ) Die eigene finanzielle Situation relativ zu den anderen erzeugt Vorurteile, um sich selbst einzureden, wieso diese Differenz herrscht. Ein Türke, der einen BMW fährt, muss wohl ja nur ein Drogendealer sein. Wenn eine Frau den Arbeitsplatz bekommt, für den ich mich auch beworben hatte, muss sie wohl den Job bekommen haben, weil sie eine Frau ist. Wenn eine islamische Gemeinde Geld durch Spenden aufbringt, um Ihre Moschee auszubauen, aber durch meine Kirchensteuern sehe ich keine Verschönerung meiner Kirchen, dann muss es wohl daran liegen, dass die Finanzierung des Moscheenbaus dubios sein muss. Begründet man also seine derzeitige finanzielle Situation realistisch oder spielen Neid und mangelnder Einsatz eine Rolle? Denkt mal drüber nach.

9) Gruppenbezogene Deprivation (Mangel). Dazu aus der Studie: " Hier sollten die Befragten angeben ob sie den ökonomischen Status ihrer Landsleute besser, gleich oder schlechter einschätzen als den von Einwanderern in ihrem Land. Dies ist wieder ein rein subjektiver Eindruck und steht in keinem Zusammenhang mit realen Fakten. Diejenigen, die die Situation ihrer Gruppe (als) schlechter einschätzten, tendierten eher zu GMF [Vorurteilen]. Es scheint, dass Zielgruppen (von Vorurteilen) als Sündenbock für die eigene Entbehrung herhalten müssen." Denkt mal drüber nach.

10) Alter und Bildung Dazu die Studie: "Je älter die Befragten und je schlechter sie gebildet sind, desto mehr stimmen sie Vorurteilen im Allgemeinen zu". Da die Immigration, kulturelle Annäherung und Emanzipation eine Bewegung der "neueren" Zeit ist, überrascht es mich nicht, dass genau die Leute, die in ihrer Kindheit und in ihrem Arbeitsleben am wenigsten mit Ausländern, anderen Glaubensrichtungen und Lebensweisen zu tun hatten, eher vorurteilsbildend sind. Wissen es aber nicht genau diejenigen, die in der Schule einen farbigen Freund, im Büro eine russische Kollegin oder am Fließband einen türkischen Mitarbeiter hatten oder als Student ein Auslandsemester in Südamerika waren, wie Ausländer sind? Und wenn Bildung Vorurteile abbaut, wie sollte man die Leute mit Vorurteilen nennen? Denkt mal drüber nach. Alles in allem ist die Studie ein Ausdruck der Angst vor Immigranten, Juden, Moslems und Ausländern, wo auch immer der Grund dafür liegen mag. Aber die Studie zeigt indirekt auch, wie Vorurteile abgebaut werden können. Jeder sollte sich selbst fragen, welchen Vorurteilen er zusagt und wieso dieses Vorurteil bei ihm herrscht. Und wenn sich jemand nochmal die Zeit nimmt, zu untersuchen, mit offenem Herzen, ob dieses Vorurteil womöglich nicht stimmt, dann hat er sich schon viel mehr Mühe gemacht und ist erkenntnisreicher als jemand, der ein Vorurteil als Argumentationsgrundlage für Verbreitung von Zwietracht in unserer Gesellschaft benutzt.

Denkt mal darüber nach.

Zusatz von jana:

Neue Studie belegt: Fremdenhass in Europa ist weit verbreitet.

Eine neue Studie über „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Europa“ belegt, dass in vielen europäischen Ländern Vorurteile gegenüber Ausländern, Muslimen, Juden und Homosexuellen weit verbreitet sind.
http://www.welt.de/wissenschaft/article5204486/Vorurteile-gegen-Fremde-in-Europa-weit-verbreitet.html

Mehr als die Hälfte der Befragten halten den Islam für eine intolerante Religion und sind der Meinung, dass es zu viele Einwanderer im jeweiligen Land gibt. Außerdem befürworten ein Drittel der Befragten eine „natürliche Hierarchie zwischen Schwarzen und Weißen“. Ich frage mich an dieser Stelle, wie das wohl aussehen soll? Warum meint ein Mensch, dass es eine Hierarchie zwischen weißen und dunkelhäutigen Menschen geben muss? Ein Schlag ins Gesicht der Emanzipation: Die Mehrheit der Europäer (60,2%) befürwortet die traditionelle Geschlechterrollenverteilung und möchte, dass Frauen sich mehr auf ihre Mutterrolle konzentrieren. So viel zur Emanzipation in Europa.
Auch belegt die Studie, dass ein persönlicher Kontakt zu den betreffenden Personen zum Abbau von Vorurteilen geführt hat.

Nun wird wohl die breite Bevölkerung in Deutschland höchstwahrscheinlich keine Erfahrungen auf persönlicher Ebene mit Einwanderern oder Ausländern gemacht haben. Wie erklärt man sich sonst die wachsende Ablehnung gegenüber Ausländern und Muslimen, wenn sie auf ihre religiöse Ausübung bestehen und eine Moschee bauen wollen? In Deutschland hat man vor allem Fremden Angst. Diese negative Berichterstattung beeinflusst die Menschen, so dass sie vielleicht erst gar nicht Kontakt zu Migranten haben möchten, weil sie eben schon eine vorgefertigte Einstellung haben. Man braucht sich nur die Medienberichterstattung zu dem Thema Islam und Muslime anzuschauen. Es sind immer dieselben Schemata: Ist ein Minarett nicht ein Zeichen des Machtanspruches des Islam in Deutschland? Das Kopftuch ist ein politisches Symbol und unterdrückt die Frau! Der Islam ist eine intolerante Religion und immer politisch. Die Mehrheit der Muslime lebt in Parallelgesellschaften und ist nicht integriert. Damit meint man aber wohl „nicht assimiliert“. Denn integriert sind hier wohl die Meisten. Sie beherrschen die deutsche Sprache, arbeiten, zahlen ihre Steuern und schicken ihre Kinder auf deutsche Schulen und Kindergärten. Es ist einerseits richtig, dass viele Muslime ihren Ruf durch ihr schlechtes Verhalten geschädigt haben. Andererseits darf man nicht eine Religion am Verhalten einiger ihrer Anhänger, die sie nicht praktizieren, beurteilen.

Noch halten sich die Politiker mit ihren öffentlichen Äußerungen zurück. Political correctness nennt man das. Aber warten wir ab, bis es einer so direkt und unverblümt bei M.Illner, Maischberger oder in einer Parteiversammlung ausspricht. Dann wird eine Welle ausgelöst….

Wie Martin Luther am 15.2.1546 öffentlich in seiner letzten Kanzelabkündigung damals sagte:

“ Darum sollt ihr Herren sie (die Juden) nicht leiden, sondern wegtreiben.“ (Martin Luther, “Von den Juden und ihren Lügen“, Erstausgabe Wittenberg 1543)

Stellt euch mal vor, Roland Koch oder Kristina Köhler (die Islamismus- und Terrorismusexpertin der CDU) würden das ungefähr so ausdrücken: „Ihr sollt die (kriminellen) Muslime nicht leiden, sondern wegtreiben (abschieben)“. ( „Von den Muslimen und ihren Lügen“, 2039)

Der Eine oder Andere mag das übertrieben finden oder gar unmöglich. Aber die Geschichte wiederholt sich. Die Menschen lernen nicht aus der Geschichte. Als 1941 die ersten Juden deportiert wurden, konnte es noch keiner von ihnen glauben. Letztendlich wurden 4 Millionen Juden vergast. So furchtbar kann die Geschichte sein. So furchtbar ist der Mensch.

Leserbrief zum Minarett-Verbot

Minarettenverbot – was wird es bewirken?

Es soll kein Minarett mehr existieren – denn diese tragen dazu bei, dass Europa islamisiert wird. Was bewirkt dieses Verbot wirklich?
Die Muslime bekämpfen, bevor es mehr werden – so lautet die Grundregel. Einschränkungen von rechts und links, Verbote hier und da.
Es ist ja nicht das erste Mal, aber was haben solche Gesetze bewirkt? Hat man das Ziel erreicht oder wächst der Islam trotz allem?

Eigentlich reicht es einem Muslim bereits, in einem gewöhnlichen Raum zu beten – doch dieses Verbot bedeutet viel mehr als nur ein Minarettenverbot. Es schmerzt das Prinzip des Verbotes: Man will den Islam einfach nicht mehr auf den Straßen sehen – weder Moscheen, noch Kopftücher. Man hasst das Fremde. Anstatt es kennenzulernen, versucht man es zu bekämpfen. Was befürchtet man vom Islam, außer dass er ständig wächst? Wahre Muslime sind doch das Beste für jede Gemeinschaft. Angefangen von Ehrlichkeit, Anstand und Respekt- Eigenschaften, die der Islam von jedem Muslim fordert- bis hin zu Toleranz gegenüber Andersgläubigen.

Ebenso haben viele die "Sharia-Phobie". Laut einer Prognose soll es im Jahr 2015 [b]bereits 23 Millionen Muslime geben[/b], was bedeutet, dass sie auch Machteinfluss erlangen könnten. Ob dies nun wirklich soweit kommen kann oder nicht, ist fraglich. Doch nehmen wir an, das gesamte Gesetz würde den islamischen Forderungen entsprechen. Das islamische Gesetz räumt Andersgläubigen alle Rechte ein, die einem Menschen zustehen. Andere Religionen werden respektiert, toleriert und akzeptiert.
Oder hat man etwa Angst davor, dass kein Diebstahl, Ehebruch, Mord und Betrug mehr existieren würde? Gut wäre, wenn man die islamischen Gesetze und den wahren Muslim erst mal studieren würde, bevor man Angst fühlt und sie bekämpft. Denn nur der Unwissende fühlt übertriebene Angst und bekämpft sie auf falscheArt und Weise.

Im Allgemeinen haben jedoch solche Verbote, Unterdrückungen und Einschränkungen keinen Einfluss auf die Verbreitung des Islam. Zu Zeiten des Propheten wurden die Muslime gefoltert, um vom Islam abzulassen, mit dem Schwert bekämpft und von allen Seiten unterdrückt. Was bewirkte das? Die Muslime wurden stärker und immer mehr. Der muslimischen Gesellschaft heute fehlt Kraft, Mut und Weisheit. Gott gibt sie uns auf seine Art. Wir beten um Kraft, und uns werden Schwierigkeiten gegeben, um uns stark zu machen. Wir beten um Mut, und uns werden Hindernisse gegeben, um sie zu überwinden. Wir beten um Weisheit und uns werden Probleme gegeben, die wir lösen und dadurch Weisheit erlangen. Bleibt also standhaft! Keine dieser Verbote erniedrigen uns in Wirklichkeit. Der Islam bleibt immer stark, und wird sich immer weiter verbreiten, auch wenn es den Islamhassern zuwider ist. Sie haben das Gesetzbuch in der Hand, nicht aber die Herzen der Menschen. Diese liegen immer noch in Gottes Hand, der rechtleitet, wen Er will.

Eure Schwester im Islam

 

 

Barakallahu fiek Schwester

NewsFlash: Europe

Newsflash: Europa

Hier. Jetzt. Mitten unter uns. Vernetztes Europa. Vielfalt. Persönlichkeit. Vernunft. Menschen. Gemeinsam für ein gemeinsames Miteinander. Unabhängig von Rasse, Geschlecht, Stand, Kultur oder Religion. In Liebe, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit… Was zählt, ist das WIR. WIR und ein friedliches Miteinander.

Schluss mit dem Traum. Taucht ein in die Realität:

Mitten im Herzen Europas geschieht Unglaubliches.

Italien: In der Stadt Varallo wird ein Niqab-Verbot verhängt. Plakate, die Verbotsschildern gleichen, weisen auf italienisch und arabisch auf das Verbot hin.
Grund: Diese Gewohnheiten verstößen gegen die italienischen Traditionen und Sicherheitsnormen und schränkten die Personenidentifizierung ein

Frankreich: Die Regierungspartei „UMP“ fordert eine Ausweitung des Kopftuchverbotes, das sich bisher „nur“ auf Schulen beschränkt. Auslöser: Eine „betuchte“ muslimische Bürgerin war am 12. November 2009 bei einer Parlamentssitzung anwesend.
Besucherin wurde als absolute „Provokation“ empfunden.

Deutschland (Wolfsburg): Aufsehen erregte, wie soll es wohl anders sein, eine Muslima mit Kopftuch. Tätig als Beraterin im Ausländereferat, sieht ein Bürger ihr Kopftuch als kritisch an und beklagt sich über sie.

Schweiz: Die neutrale Schweiz verbietet nach Volksentscheid den Bau von zukünftigen Minaretten.
Argument: Minarette ähnelten Raketen. Kampf der schleichenden Islamisierung…

Mitten in Europa. Hier und Jetzt.


Quellen:
http://www.focus.de/politik/ausland/ital…57664.html
http://diepresse.com/home/politik/aussen…k/index.do
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid…d/11332552

Immer wieder Wirbel um ein Stück Stoff

Als hätte man keine größeren Probleme auf der Welt, wird immer wieder wegen einem Stück Stoff ein Riesendrama gemacht.

Hat die Welt nichts Besseres zu tun? Was ist mit den Menschen in den Drittwelt-Ländern, die vor Hunger sterben? Müssten die verantwortlichen Personen sich denen erklären, würden diese Menschen in Ihrer Not, sich wohl an den Kopf greifen, wenn man erklären würde, dass man sich in dieser Zeit damit beschäftigt hat, ob jemand ein Kopftuch tragen darf oder nicht.

In Madrid wurde eine Anwältin von der Teilnahme an einem Prozess ausgeschlossen, weil sie ein Kopftuch trug. Der anwesende Richter Javier Gómez Bermúdez warf der Rechtsanwältin vor, nicht ordnungsgemäß gekleidet zu sein. Diese Ordnung besagt, dass die Robe zwingend getragen werden muss, nicht aber dass ein Kopftuch verboten ist.

Der Richter hatte seine Abweisung nicht weiter begründet, sondern meinte nur:
"In diesem Saal entscheide ich".

Die Juristin wäre somit gemäß den Regeln mit ihrer Robe richtig gekleidet gewesen, unbeachtet ihres Kopftuches! Die Anwältin zeigte deshalb daraufhin den Richter des Nationalen Gerichtshofes wegen Amtsmissbrauch an.

Erhält man weitere Informationen über Javier Gómez Bermúdez, so ist sicher, dass er die Anwältin absichtlich wegen ihrer Religionsangehörigkeit abgewiesen hat.

Dieser Richter war es nämlich, der den Prozess gegen die "Madrid-Attentäter" führte – und es ist auch der Richter, welcher im Oktober bei einer anderen Gerichtsverhandlung die Burka tragende Zeugin aufforderte ihr Gesicht zu zeigen, damit man die Gesichtszüge während der Verhandlung erkennen könne!

Ich bin diese ganze Islamhetze, die Falschaussagen über unsere Religion und das ewige Thema Kopftuch langsam leid. Warum dürfen Nonnen ihre Haube tragen ohne deswegen verbal oder sogar körperlich angegriffen zu werden, während wir Muslimas uns wegen dem kleinen Stück Stoff immer wieder aufs Neue rechtfertigen müssen und auch oft angegriffen werden?!

Warum nur schauen immer noch viele Menschen so auf Kleinigkeiten? Warum werden in unserer Zeit, der heutigen Gesellschaft, immer noch Menschen ausgeschlossen oder gemobbt, wenn sie nicht dem 0815-Bild entsprechen? Hat die Menschheit nichts Besseres zu tun?

Menschen verhungern, Kinder und Frauen werden missbraucht, verkauft, versklavt. Walfänger rotten unsere Wale aus, Regenwälder werden gerodet und ganze Stämme/Familien verlieren deswegen ihren Lebensraum, Pelz-Händler töten aus Geldgier Tiere und/oder ziehen ihnen bei lebendigem Leib das Fell ab, lebenden Elefanten werden die Stoßzähne abgeschnitten und die Tiere verbluten danach, Menschen werden krank/behindert wegen Verstrahlungen. Wäre dies alles nicht wichtiger als die ewigen Diskussionen um das Kopftuch, die Burka, Minarette, Islamisierung oder Ent-Islamisierung?

Wie wollen wir später unseren Kindern erklären warum all dieses Schlechte auf der Welt nach wie vor besteht oder warum es keine Wale mehr gibt? Weil die Prioritäten falsch gesetzt wurden? Das wird dann wohl weder unsere Kinder überzeugen noch etwas (an den Tatsachen) ändern.

Ausländer die sich asozial verhalten!

Ausländer, die sich asozial verhalten!
Tadelt euch selbst!

In diesem Vortrag, den die Brüder aus Mönchengladbach gemacht haben, handelt es sich um kriminelle Jugendliche bzw. Ausländer und ihr Fehlverhalten.

Dabei beschreiben Abu Alia und Abu Adam sehr treffend wie schlimm sich diese Jugendlichen verhalten und dass sie unfähig sind im Alltag mit anderen Mitmenschen vernünftig und menschenwürdig umzugehen. Sie prügeln, pöbeln, beschimpfen, beleidigen, brechen ein, randalieren, geben an. Und sie sind zumeist arbeitslos, frustriert, haben keine Schulbildung oder diese abgebrochen, vorbestraft und hoffnungslos überfordert mit sich und dieser Welt. Sie bekommen keine Anerkennung in der Gesellschaft, also holen sie sich das durch die Gewalt, in dem sie auf jemanden eindreschen bis zur Bewusstlosigkeit oder gar bis zum Tod.

Leider kommen diese Jugendlichen zumeist aus sozial schwachen Familien und haben ausländische Wurzeln mit muslimischem Hintergrund. Diese Tatsache, wird übrigens immer wieder von den Medien dazu benutzt, den Islam als Ursache und Übel für diese Probleme zu sehen.

Welchen Ausweg gibt es aus diesem Dilemma? Was sollen „wir“ als Gesellschaft tun, um diese Entwicklung zu verhindern?

Wir wissen, dass viele Faktoren dazu führen, dass es in der Gesellschaft Gewalt gibt und die Probleme sind nicht einfach mit ein paar Ratschlägen zu lösen.
Aber wir wissen auch, dass Bildung und stabile Familienverhältnisse die beste Grundlage bilden, um solchen Problemen vorzubeugen und diese erst gar nicht entstehen zu lassen. Und auch die Tatsache, dass ein Mensch in dieser modernen, sich ständig verändernden Welt ein Ziel bzw. Sinn im Leben (z. B. ein Glauben zu praktizieren), eine Orientierung hat, welches sein Weltbild wohlgeordnet festhält, lässt die Chance gering werden, dass dieser Mensch auf die schiefe Bahn gerät. Dennoch, wenn derjenige sich schon in dieser Gewaltspirale befindet, muss er sich von seiner negativen Umgebung sofort distanzieren und die Kontakte abbrechen. Bekanntermaßen sinkt die Hemmschwelle für Gewalt in der Gruppe. Erst dann kann man über die eigenen Fehler und Missetaten nachdenken und sich dafür zur Rechenschaft ziehen. Das ist eine Sache, die nicht leicht ist, wie die Brüder beschreiben, die auch nicht jeder kann.

Außerdem sollte man sich in jeder Situation und Lebenslage, den Propheten Muhammad (Möge Allahs Friede und Segen auf Ihm sein) als Beispiel nehmen. Wenn sich die Jugendlichen auf den wahren Islam besinnen würden, ihn verstehen, akzeptieren und praktizieren, würden sich ihre Sorgen und Probleme lösen. Sie würden begreifen, wie wichtig Bildung ist, sie würden begreifen wie wichtig eine Familie ist. Sie würden begreifen wie vorzüglich ein guter und schöner Charakter ist. Sie würden zu den Gewinnern dieser Gesellschaft zählen. Und sie würden begreifen, dass man mit all diesen Sachen sehr viel erreichen kann. Nicht nur hier im diesseitigen Leben, sondern, so Gott will, auch im Jenseits.

Hier das Video dazu: