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Frankreich

Sarkozy wirbt um (heuchelt für) Stimmen der französischen Muslime!

Jetzt, wo Wahlen in Frankreich anstehen, bemüht sich der französische Präsident, Nicolas Sarkozy, um Stimmen bei den französischen Muslimen. Sie hätten "das Recht, ihren Glauben in Frankreich zu leben", soll Sarkozy am Mittwoch in der Großen Moschee von Paris gesagt haben. (Hier zum Artikel)

Abgesehen davon, dass dies eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einem sogenannten "freiheitlich demokratischen" Land sein sollte, klingt dieser Satz ausgerechnet aus dem Munde von Sarkozy fast wie blanker Hohn! Ist er es doch, der dafür verantwortlich ist, dass muslimischen Frauen eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe droht, wenn sie aus religiöser Überzeugung einen Gesichtsschleier in der Öffentlichkeit tragen.

Wenn der französische Präsident unter "das Recht, ihren Glauben in Frankreich zu leben" die Einschränkung der Freiheit sich (aus religiösen Gründen) so zu kleiden, wie man es gerne möchte, versteht, dann sind seine Worte wohl tatsächlich ernst zu nehmen. Ansonsten haben ja bereits die vielen Aktionen gegen die Muslime in Frankreich gezeigt, wie viel Wahres in seiner Aussage steckt. So wünscht er sich wohl in Wirklichkeit von den Muslimen, dass sie sich unauffällig assimilieren (Hier zum Artikel) und sorgt immer wieder für negative Stimmung gegen den Islam und die Muslime.

Es bleibt zu hoffen, dass die Muslime sich von diesen Worten, die eindeutig dem muslimischen Stimmenfang dienen, nicht beeinflussen lassen. Für Sarkozy sollte keine einzige Stimme von den Muslimen kommen!

Erdogan wirft Franzosen Völkermord in Algerien vor

Istanbul (dapd) Das Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich belastet die Beziehungen zwischen der Türkei und Frankreich schwer: Als Reaktion auf das vom französischen Parlament verabschiedete Genozid-Gesetz hat Ankara dem Land vorgeworfen, während seiner Kolonialherrschaft in Algerien Völkermord begangen zu haben.

15 Prozent der Bevölkerung seien von den Franzosen "gnadenlos massakriert" worden, erklärte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in einer emotionalen Rede. Zudem seien Algerier in Ofen verbrannt worden. Die Verabschiedung des französischen Gesetzes sei "ein klares Beispiel dafür, dass Rassismus, Diskriminierung und anti-muslimische Ressentiments in Frankreich und Europa einen neuen Höhepunkt erreicht" hätten, erklärte Erdogan.

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Türkei: „Wir ziehen unseren Botschafter aus Paris ab“

Die Türkei hat angekündigt, ihren Botschafter in Paris abzuziehen, sollte das französische Parlament für das Genozid-Gesetz stimmen. Dem Gesetz zufolge wird bestraft, wer leugnet, dass die Vorfahren der heutigen Armenier in einem Völkermord in Anatolien zur Zeit des ersten Weltkriegs getötet worden sind.

In einem solchen Fall wird der türkische Botschafter Tahsin Burcuoğlu wird für einen unbestimmten Zeitraum nach Ankara bestellt, teilte der Untersekretär der Türkischen Botschaft in Paris, Engin Solakoğlu, der Presseagentur Anatolia mit, berichtet die Tageszeitung Zaman. Solch ein Akt würde zu „irreparablen Schäden“ in der Beziehung zwischen Frankreich und der Türkei führen, so Solakoğlu weiter.

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Sittenpolizei in Europa

Heute erreichte mich dieses Video von der Verhaftung einer Schwester in Frankreich. Ihr Verbrechen: Das tragen des Niqabs

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Frankreichs Innenminister fordert Assimilation

Es ist Wahlkampf in Frankreich! Wie ich darauf komme? Nein, ich interessiere mich nicht besonders für Frankreichs Innenpolitik, doch habe ich es dadurch gemerkt, dass Politiker, die um ihren Posten bangen müssen, das "Sarrazin'sche Erfolgsmodell" ausgepackt haben. Egal ob es gegen Ausländer, Menschen anderer Religionen oder aus anderen Kulturkreisen geht: Die seriös verpackte Fremdenfeindlichkeit hat sich zu einem erfolgsversprechenden Weg im europäischen Wahlkampf entwickelt:

Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Elsass hat sich der französische Innenminister Guéant am Sonntag gegen den "Multikulturalismus" sowie für die Pflicht der "Integration" und "Assimilierung" ausgesprochen. Den oppositionellen Sozialisten warf der konservative Politiker vor, die Autorität des Staates unterminiert, die "Kultur des Beistands" und das "Recht auf die Vielfalt" eingeführt zu haben.

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Sehr lustig: Clip zum Niqab-Verbot

Asalam alaikum!

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Bußgeld für Niqab – Verhüllung durch Schleier seit Montag verboten in Frankreich

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Streit mit Italien – Deutschland lehnt tunesische Flüchtlinge ab

Deutschland streitet mit Italien über das „Flüchtlingsproblem“ auf Lampedusa. Italien will Tausenden tunesischen Einwanderern Visa ausstellen, um sie damit in andere europäische Staaten weiterziehen zu lassen. Der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte der Berliner Morgenpost „Italien muss sein Flüchtlingsproblem selbst regeln“.

Der Streit innerhalb der EU spitzt sich somit weiter zu. Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi sagte auf der Mittelmeerinsel Lampedusa „Europa kann sich der Sache nicht entziehen“. Er forderte besonders von Seiten Deutschlands ein Entgegenkommen. 

Es dürfe keine „egoistische Antwort“ auf den „menschlichen Tsunami“ geben, sagte Berlusconi weiter. Seit dem Sturz von Zine al-Abidine Ben Ali im Januar kamen bislang rund 26 000 nordafrikanische Flüchtlinge nach Italien. Die meisten von ihnen sind junge Tunesier.

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Erste Muslima droht mit Klage

Seit Montag ist es illegal in Frankreich mit Niqab auf die Straße zu gehen.

Kaum gilt in Frankreich das Burkaverbot, schon droht eine erste Muslimin mit einer Klage am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. "Dieses Gesetz ist ein Verstoß gegen meine europäischen Rechte", sagte die 32-jährige Kenza Drider aus der südfranzösischen Stadt Avignon, als sie – bis auf einen Augenschlitz verhüllt – am Vormittag mit dem Zug in der Hauptstadt Paris ankam. Es sei ihr Recht, sich frei zu bewegen, ihre Meinung zu äußern und ihre Religion auszuüben. 

"Ich begehe kein Verbrechen, ich bin durch und durch Französin, und ich übe meine europäischen Rechte aus", sagte die vierfache Mutter, die in Paris zu einer Fernsehsendung eingeladen war. In Frankreich ist es seit Montag gesetzlich verboten, sein Gesicht zu verschleiern oder zu vermummen; bei Verstößen ist eine Strafe von bis zu 150 Euro und ein Kurs in Staatsbürgerkunde vorgesehen.

[...]

Quelle

 

 

Auch wenn sie nicht erfolgreich ist mit der Klage, was durchaus passieren kann, so wird sie und alle anderen bei Allah, dem Gerechten und Barmherzigen, ihr Recht bekommen.

Dieses Leben ist nunmal kein Leben der Gerechtigkeit.

Möge Allah unsere Schwestern in Frankreich standhaft machen und ihnen Kraft und Geduld geben diesen Zeit durchzustehen.

 

Kirchenvertreter warnen vor Anprangerung des Islam in Frankreich

Vertreter aller großen Konfessionen Frankreichs haben sich gegen die ohnehin umstrittene Debatte zur Trennung von Kirche und Staat gewandt, die die Regierungspartei UMP nächste Woche plant. Gerade in der Vorwahlzeit müsste darauf geachtet werden, dass nicht einzelne Gruppen an den Pranger gestellt würden, hieß es mit Blick auf den Islam in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. Die UMP will am Dienstag über das Thema Laizität und die Rolle des Islam debattieren. Das Thema ist allerdings umstritten. Nicht nur die Opposition befürchtet eine "Stigmatisierung" des Islam. Auch Regierungschef François Fillon von der UMP sprach sich gegen die Debatte aus und wurde deshalb von Parteichef Jean-François Copé kritisiert.

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Niqab tragende Muslimas werden kriminell

Gesichtsschleier  sind ab nächsten Monat illegal in Frankreich. Präsident Sarkozy versucht so mehr Wählerstimmen zu bekommen.

Von Saudischen Touristinnen auf Shopping Tour auf der Champs-Elysees bis zur muslimischen Frau am Flughafen Charles de Gaulle oder sehr wenige französichsche Konvertitinnen, jede Frau die Frankreich betritt und ihr Gesicht bedeckt bricht das Gesetz ab 11. April 2011.

Ab dann ist der Niqab und alles was das Gesicht bedeckt auf allen öffentlichen Plätzen verboten, auch wenn sie nur die Straße runter gehen, Bus fahren, in eine Bank gehen, in die Bücherei oder ein Geschäft, oder ins Kino oder  Theater. Es wird für Frauen die Niqab tragen illegal den Louvre zu besuchen oder irgendein anderes Museum, mit dem Zug zu fahren, ins Krankenhaus zu gehen oder ihr Kind von der Schule abzuholen.

Niqab/Burka wird somit beinah überall illegal außer in ihrem eigenen Haus, oder sie an einem religiösen Ort Gottesdienst abhalten oder reisen in einem privaten Auto, trotzdem darf die Polizei sie stoppen, wenn sie meinen, die Sicht wäre eingeschränkt und somit eine Gefährdung des Verkehrs.

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Wikileaks will Israel Dokumente veröffentlichen

Julian Assange sagte am Donnerstag, Wikileaks wird hunderte "sensible" US-Depeschen über Israel demnächst veröffentlichen. In den nächsten sechs Monaten sollen es Tausende sein. Er sagte weiter, bisher sind nur 2 Prozent der Dokumente über Israel durch die westlichen Mainstream- medien aufgegriffen worden, was mit der "Empfindlichkeit" der jüdischen Gemeinden in Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und den USA zu tun hat.

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„ÜBLICHE GEWALT IN SOLCHEN SITUATIONEN“- FRANKREICHS POLIZEI IM BLUTRAUSCH

Neben dem neuen, scharfen Sicherheitskurs von Nicolas Sarkozy, welcher ohnehin schon stark umstritten ist, hat der französische Präsident nun angekündigt, ‚straffälligen‘ Franzosen ausländischer Herkunft die Staatsbürgerschaft wieder zu entziehen und außerdem die illegal siedelnden Roma des Landes zu verweisen.

Nun sorgt ein Video für neue Empörung, welches zeigt, wie die Polizei eine Demonstration afrikanischer Einwanderer mit Gewalt auflöst.

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Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 2

Ein Artikel von Musa

Interessant ist die politische Lage, in der sich Belgien seit Jahren befindet. Aktuell ist das Land durch den Sprachenstreit zwischen Flamen und Wallonen wieder einmal tief zerstritten. Die Parteien haben sich erneut gespalten und führen einen erbitterten Kampf um die Wählerschaft und das Wahlrecht. Die Unruhen im Land gingen soweit, dass sogar die Regierung daran zerbrochen ist, so berichten viele Zeitschriften, darunter auch der Spiegel am 22. April. Die Parteien sind auf jede Stimme angewiesen und betreiben deshalb Wahlkampf auf Hochtouren. Dabei werden, nach politischer Manier, viele leere Versprechungen gemacht. Es war abzusehen, dass keine der Parteien sich trauen würde gegen das Burka Verbot zustimmen, weil man Wählerstimmen zu verlieren befürchtete. Jeder kann sich denken was die logische Schlussfolgerung daraus war, alle zogen in die gleiche Richtung, ähnlich dem Gruppenzwang, den man so normalerweise nur bei Kindern in der Pubertät kennt. In der Politik, die heutzutage einen schwerwiegenden Einfluss auf das gesellschaftliche Leben hat, sollte es nicht ein solches Verhalten geben. Wie Glaubwürdig kann das belgische Parlament demnach sein, dass ein Burka -und Niqab-Verbot in die Wege leitet? Jetzt kann man sich fragen, ob Frankreich soweit gegangen wäre, wenn Belgien nicht ein solches Verbot beschlossen hätte. Vermutlich nicht, denn wie bereits erwähnt fand diese Überlegung vor einigen Monaten keine Zustimmung.

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Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 1

Ein Artikel von Musa

In Belgien und Frankreich schon beschlossen und nun europaweit heiß diskutiert. Von Burka, Niqab, Vollverschleierung, Würde und Recht der Frau bis hin zu der Identität eines Menschen in der Öffentlichkeit ist in den Medien die Rede. Unterdrückung und Zwang als Schlagwörter komplettieren das Ganze und verleihen dem Thema eine hohe Brisanz. Doch worum geht es hier konkret und warum ist es von so großer Bedeutung genau darüber Bescheid zu wissen? In Belgien wurde am 29. April 2010 ein Gesetz im Parlament verabschiedet, das das Tragen von Burkas und Niqabs in der Öffentlichkeit, beispielsweise auf der Straße und öffentlichen Einrichtungen, mit einem Bußgeld, und bei mehrmaligem Verstoß sogar mit Haft, ahndet. Vollverschleierung soll es nicht mehr geben. Eine Burka bzw. ein Niqab ist ein Gewand, mit dem sich Frauen bedecken. Bedeckt werden Körper, Kopf, die Hände und die Füße. Der Unterschied zwischen beiden Kleidern liegt darin, dass bei dem Niqab die Augenpartie vollständig zu sehen ist, während diese bei der Burka zusätzlich geschützt ist.

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Moschee mit Schweinsfüßen und Hakenkreuzen geschändet.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Stadt Castret (Südfrankreich) die Bilal-Moschee von Unbekannten geschändet. Hackenkreuze, Slogans wie „Sieg heil“, „la France aux Francais“ ( Frankreich den Franzosen) und „White power“ verunstalteten die Außenfassade der Moschee.

Ein erschreckender Fall, jedoch kein Einzelfall.

Ähnliches hatte sich im Oktober 2009 in Elsenfeld ereignet. Hier bewarfen vier Männer die Moschee mit Schweineaugen und mit Tierblut gefüllten Ballons.

Schon lange geben Regierungen und prominente Politiker europaweit den Input für Diskriminierung und Unterdrückung. Islamhass wird bewusst geschürt. Und das von ganz oben. Diskussionen über die nationale Identität, Nicolas Sarkozys Wunsch nach „unauffälligen Muslimen", Diskriminierung muslimischer Frauen im Namen der Neutralität und die Forderung nach einem europaweiten Minarettverbot sind nur einige aktuelle Beispiele.

Muss man sich da wundern, dass ein stetig ansteigender Teil der Bevölkerung immer radikaler gegenüber Muslimen wird?
 

 

Quellen:

http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2009/12/13/01016-20091213ARTFIG00126-une-mosquee-profanee-dans-le-tarn-.php

http://www.flickr.com/photos/islam-europe-org/sets/72157622526818149/show/

http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/franken-rhein-main/art12105,986454

Französische Rapperin Diam’s konvertiert zum Islam

Französische Rapperin Diam's konvertiert zum Islam

Eine der berühmtesten französischen Hip-Hop-Künstlerinnen hat im letzten Monat für großes Aufsehen in Frankreichs Medien gesorgt.
http://www.flickr.com/photos/pierrejean/4011137430/

Diam's, alias Mélanie Georgiades, ist vor kurzem zum Islam konvertiert.
Die berühmte französische Boulevardzeitung "Marianne" veröffentlichte ein Foto von "Diam's" mit ihrem Hijab. Das Thema des Kopftuchs wird in Frankreich bis weilen heiß diskutiert.
Im Jahr 2004 verbot die Regierung Schülern das Tragen des Kopftuchs an öffentlichen Schulen.
Und im Juni dieses Jahres hatte Präsident Sarkozy folgendes über die Burka gesagt:

"Die Burka ist kein Zeichen der Religion, sie ist das Zeichen von Unterwürfigkeit … Die Burka ist nicht auf dem Territorium der französischen Republik willkommen."

Diam's Vorbildfunktion und politischer Aktivismus

"Diam's, 29, wurde als für Freiheit und Gleichheit streitende Rapperin zur Ikone der Vorstadtjugend Frankreichs", weiß die Frankfurter Rundschau zu berichten.
Durch ihr drittes Album wurde sie zur erfolgreichsten Musikerin Frankreichs und gewann 2006 sogar den MTV Europe Music Awards für eins ihrer Alben. Diam's beteiligt sich bei Amnesty International und spricht sich aktiv gegen häusliche Gewalt aus.
Im Video zu ihrer Single "Ma France à moi" prangert sie Rassismus, Armut und Ungerechtigkeit in Frankreich an.
Diam's wird bekannter in Frankreich und sie avancierte bis vor kurzem zu einem beliebten Vorbild und Idol für die Jugend,
bis sie sich plötzlich im September dieses Jahres offiziell zum Islam bekennt. Sie erklärt der französischen Presse:
"Die Medizin war nicht in der Lage meine Seele zu heilen, also wandte ich mich der Religion [des Islams] zu".

Im folgenden Video sehen wir eine Sprecherin einer französischen Frauen-Organisation. Die Sprecherin bezeichnet Diam's neue Kleidung als eine Tragödie.(Und die Schriftstellerin Djemila Benhabib findet, ihr Schleier sei ein Rückschritt und eine Niederlage. (das könnte man noch hinzufügen)
Flash Animation

Mit Allahs Erlaubnis wird Diam's auch weiterhin eine Vorbildfunktion einnehmen und viele jugendliche Mädchen und Jungen den Islam auf eine gute Art und Weise näher bringen. Es freut uns sehr zu hören, dass auch immer mehr berühmte Menschen zu dem Islam als den einzig wahren Weg zum ewigen Paradies, finden. Möge Allah, der Erhabene, unsere neue Schwester im Glauben stärken. Amin.

Frankreich und das Burka-Verbot

Seit dem Jahr 2004 ist es unseren Schwestern in Frankreich nicht gestattet, ein Kopftuch in der Schule zu tragen. Grund dafür ist ein gesetzlich festgelegtes Kopftuchverbot. Hierzu muss aber erwähnt werden, dass es an Frankreichs Schulen ein grundsätzliches Verbot religiöser Symbole gibt. In Bayern zum Beispiel, sieht die Lage ganz anders aus: Dort dürfen zwar Nonnen unterrichten, aber muslimische Frauen, die sich aus freiem Willen und Liebe zu ihrer Religion für das Kopftuch entschieden haben, nicht.(http://de.wikipedia.org/wiki/Kopftuchstreit#Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz, unter 2.1)

Da es auf dieser Welt keine anderen Probleme gibt, diskutiert man nun in Frankreich, das Tragen der Burka und dem Niqab in der Öffentlichkeit vollständig zu untersagen. Die Quintessenz der Begründung ist uns nichts Neues: Die muslimische Frau wird unterdrückt. Ja, das wird sie tatsächlich – aber durch Gesetze wie in den Schulen Frankreichs und durch derartige neue Überlegungen.

Um ein Verbot durchzusetzen, will man das “Phänomen und die Motivation” unserer Schwestern begutachten lassen. Wenn man nun zu dem Ergebnis kommt, dass unsere Schwestern unterdrückt werden, so will man “Konsequenzen” ziehen und ein Verbot durchsetzen. Nun fragen wir uns ernsthaft, wie so eine Untersuchung aussehen soll und inwieweit man objektiv vorgehen wird. Wenn man sich einige Stimmen ansieht, so ist es doch stark zu bezweifeln, dass man sich wirklich ehrlich mit dem Thema befassen wird.

Die Einen finden den Anblick “unerträglich”, für die Anderen sind es “Särge der Freiheit” oder auch Gefängnisse.

Erstaunlich ist aber auch eine ganz andere Tatsache: Unsere guten Frauenbeschützer aus Frankreich diskutieren über dieses Verbot, da sich immer mehr Schwestern für die islamische Kleidung entschieden haben. Nun könnte man ja fragen, ob das Ganze nicht ein wenig widersprüchlich ist. Wie kommt man auf die Idee, dass die Frauen durch ihre Gewänder unterdrückt werden, wenn sich doch immer mehr dafür entschieden haben?

Und ist es nicht genauso, wie JoJoGerstner in einem Kommentar der Süddeutschen Zeitung schreibt:

Was für eine merkwürdiges Freiheitsverständnis herrscht eigentlich, wenn man die Freiheit mit Zwang durchsetzen will?

Welches Menschen- und Familienbild hat man, wenn man glaubt, sämtliche Ehen in arabischen Ländern beruhen auf einer dauernden Unterdrückung der Frau?

Wie arrogant ist es, die eigene Haltung als die einzig richtige und seligmachende zu propagieren?

Wenn in Ostanatolien rückständige Sitten herrschen, kann man sagen, die Leute kennen es dort nicht anders. Wenn in Frankreich rückständige Sitten wieder eingeführt werden, muss man sagen, dass die liberale Revolution gescheitert ist.

(http://www.sueddeutsche.de/politik/191/472713/text/?page=7#readcomment) (leicht korrigiert)

Irgendwie verbleibt das Bild, dass man einfach nur ein Problem mit dem Islam hat. Es geht um die Religion. Es geht um Menschen, die ihre Religion ernst nehmen. Denn wir haben es oft betont: Wer meint, dass die muslimische Frau unterdrückt wird, der soll nicht irgendwelche Abgeordneten in Frankreich fragen, sondern die muslimische Frau. Eigentlich eine völlig selbstverständliche Sache. Wenn man ein scheinbares “Problem” lösen möchte, geht dies nicht, indem man mit einer Mauer voller Vorurteile mit Menschen spricht, die genau die selbe Meinung vertreten.

Wer nun den Standpunkt der muslimischen Frau sehen möchte, der kann das hier machen:

http://dawa-news.de/die-frau-im-islam-muslima-sprechen/

Wie die Süddeutsche weiter berichtet, sagen Islamforscher, dass unsere Schwestern sich freiwillig für das Kopftuch bzw. die Ganzkörperkleidung entscheiden, sogar von einem “tiefen Glauben” ist die Rede. Darunter soll es auch viele Konvertierte geben.

Vielleicht ist das ja auch ein weiteres Problem: Christen, die zum Islam konvertieren. Vielleicht sieht man es ja einfach nicht gerne, wenn Menschen einen Sinn im Leben finden und sich so vom typischen Bild des christlichen Abendlandes differenzieren.

Man kann nur hoffen, dass dieses Verbot nicht in Kraft tritt und man sich mit diesem Thema ehrlich auseinandersetzt und nicht irgendwelche traurigen Einzelschicksale, in denen vieles unislamisch abgelaufen ist, zur Norm gemacht werden.

Wir bitten Allah darum, die Situation unserer Schwestern, zu erleichtern.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/191/472713/text/

Exzessive Antiterrormaßnahmen schwächen das Gesetz

Antiterrormaßnahmen untergraben weltweit die internationalen Menschenrechtsgesetze. Dies zeigt der Bericht der „International Commission of Jurists“. Namenhaften Juristen haben im Auftrag von International Commission of Jurists in 3 jähriger Arbeit den 7 jährigen Kampf gegen den Terror in vierzig Ländern genauer unter die Lupe genommen.
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