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Frau

Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 1

Ein Artikel von Musa

In Belgien und Frankreich schon beschlossen und nun europaweit heiß diskutiert. Von Burka, Niqab, Vollverschleierung, Würde und Recht der Frau bis hin zu der Identität eines Menschen in der Öffentlichkeit ist in den Medien die Rede. Unterdrückung und Zwang als Schlagwörter komplettieren das Ganze und verleihen dem Thema eine hohe Brisanz. Doch worum geht es hier konkret und warum ist es von so großer Bedeutung genau darüber Bescheid zu wissen? In Belgien wurde am 29. April 2010 ein Gesetz im Parlament verabschiedet, das das Tragen von Burkas und Niqabs in der Öffentlichkeit, beispielsweise auf der Straße und öffentlichen Einrichtungen, mit einem Bußgeld, und bei mehrmaligem Verstoß sogar mit Haft, ahndet. Vollverschleierung soll es nicht mehr geben. Eine Burka bzw. ein Niqab ist ein Gewand, mit dem sich Frauen bedecken. Bedeckt werden Körper, Kopf, die Hände und die Füße. Der Unterschied zwischen beiden Kleidern liegt darin, dass bei dem Niqab die Augenpartie vollständig zu sehen ist, während diese bei der Burka zusätzlich geschützt ist.

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Der nackte Zwang

Vor allem wir Muslimas wissen wie wertvoll es ist, dass wir unsere Schönheit bedecken und sie nur denen zeigen, denen es erlaubt ist sie zu sehen. Wir wissen was für ein tolles Gefühl es ist, wenn wir ohne Bedenken raus gehen können, ohne Angst zu haben man könne uns mit diesem neidischen oder gar verschlingendem Blick angucken, wie die jungen Mädchen heutzutage angeschaut werden. In dem Artikel „der nackte Zwang“ habe ich endlich jemanden gefunden, der sich traut die Wahrheit zu sagen!

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Necla Kelek: „Islam ist frauenfeindlich“

Apartheid, Rückständigkeit, Frauenfeindlichkeit. In einem Atemzug verbindet Necla Kelek diese drei Begriffe mit dem Islam. Denn ihrer Meinung nach haben Frauen im Islam „keine Rechte“ und werden aus der „Öffentlichkeit ausgeschlossen“. Als das „Erniedrigendeste was es gibt“ bezeichnet sie zudem die Bedeckung der muslimischen Frau.
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15% weniger Sozialhilfe wegen Kopftuch

Weil sich eine Somalierin in der Schweiz im Rahmen eines Integrationsprojektes weigerte ihr Kopftuch abzulegen und deshalb auch von keinem Arbeitgeber eingestellt wurde, kürzte man ihr die Sozialhilfe um 15 % . Daraufhin klagte die Frau das Sozialamt nach dem Rassendiskrimierungsgesetz als religionsdiskriminierend an. Nun wurde ihre Klage in zweiter Instanz vom Kantongericht abgewiesen.

Es ist nicht Neues. Das Kopftuch wird derzeit immer als Symbol der Desintegration, des Freiheitsentzugs, der Unterdrückung und der Rückständigkeit gewertet. Doch ist ein Kopftuch, wie im obigen Fall, in einem INTEGRATIONsprojekt wirklich ein Störfaktor? Ein "Störfaktor" für den man nun auch geahndet werden muss?
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CDU ist gegen ein Koftuchverbot, aber….

'Ich glaub ich bin im falschen Film.’, dieses Gefühl hatte ich am Freitag beim Lesen der folgenden Schlagzeile:
Integrationskonzept der CDU: Gelassen mit dem Kopftuch umgehen”.
“Kopftücher bedrohen die verfassungsgemäße Ordnung nicht”

Was für ein Fortschritt! Solche Töne sind wir von der CDU nicht gewohnt. Doch der Schein trügt, wie wir im Folgenden gleich sehen werden.

Neun Tage lang diskutierten die Mitglieder der Berliner CDU über das neue Integrationskonzept, welches sie am Donnerstag den 18.03.2010 vorstellten.

Eines der Forderungen der CDU ist:
Wir sind gegen ein Kopftuchverbot und plädieren dafür, gelassener mit diesem Thema umzugehen“, so die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Monika Grütters.

Weiter heißt es:

Kopftücher bedrohen die verfassungsgemäße Ordnung nicht. Wir wollen auch nicht, dass die – oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches durch ein Kopftuchverbot in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden. Wir wollen, dass sie bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden.“

Auf den ersten Blick erscheinen diese Punkte des Dokuments recht fortschrittlich. Doch halt. Man schaue sich die „Forderungen“ einmal genauer an.

Erstens ist ein generelles Kopftuchverbot mit dem Grundgesetz ohnehin nicht vereinbar.
Wieso fordert dann die CDU etwas, was mit dem Grundgesetz schon garantiert sein müsste?

Zweitens stellt die CDU diese Forderung im neuen Integrationskonzept, begrüßt jedoch das Kopftuchverbot für Lehrerinnen, Polizistinnen und anderen staatlichen Angestellten, da diese „zur religiösen Neutralität“ verpflichtet seien.

Ist das kein Widerspruch? Wem bringen dann diese „neuen“ Forderungen im Integrationskonzept der CDU überhaupt was? Wie sollen denn die – „oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches“ “bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden”, wenn sie durch staatliche Verbote „in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden”.

Danke liebe CDU, für das neue , in neun Tage und Nächte schwer erschaffene Integrationskonzept, in dem letztlich nicht mehr drin steht, was man sonst von euch liest.

Letztlich bleibt den Lehrerinnen und anderen „staatlichen Angestellten“ doch nichts anderes übrig, als ihre eigenen Einrichtungen zu gründen, um sich später allerdings von euch die Vorwürfe „Parallelgesellschaft“ und „misslungene Integration“ anhören zu müssen.

Quellen:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1277272/Gelassen-mit-dem-Kopftuch-umgehen.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/CDU-Integration-Bildung;art270,3060673
http://www.migazin.de/2010/03/19/kopftucher-bedrohen-die-verfassungsgemase-ordnung-nicht/

http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2010/03/20/kopftuch-cdu-berlin-ruft-zur-gelassenheit-auf.html

Kopftuchverbot in der Schule – Bald Realität???

Das Thema Kopftuchverbot beschäftigt uns jeden Tag etwas mehr. In der Anne Frank Realschule in Düsseldorf ist es schon eine Tatsache.
Im Unterricht darf man auch aus religiösen Gründen kein Kopftuch tragen. Aber ein tatsächliches Kopftuchverbot gibt es in diesem Sinne eigentlich gar nicht und sei ist mit den Prinzipien der Verfassung auch nicht vereinbar.
Das Schulministerium in NRW hat der Düsseldorfer Realschule untersagt solch ein Verbot in der Hausordnung zu verankern.

Eine Zehntklässlerin eines Gymnasiums in Oberhausen verklagte ihren Lehrer, weil er ihr verbot während des Unterrichts ein Kopftuch zu tragen (Dies ereignete sich vor 2 Jahren). Der Rektor der Schule äußerte sich, indem er sagte, dass ein Kopftuch auch ein politisches Symbol sei und dass man nicht alle gesellschaftlichen Probleme, die anderswo laufen, auch noch in die Schule bringen kann.

Auch in Senden ( Baden-Württemberg) sorgte in den letzten Wochen ein Kopftuch an einer Grundschule für Aufsehen. Hier trug jedoch die Grundschülerin noch nicht einmal ihr Kopftuch in der Schule oder im Klassenraum, sondern nur auf ihrem Schulweg.
Also selbst in der „Freizeit“ wird das Kopftuchtragen nun auch von der Lehrerschaft und den Anwohnern beanstandet. Da hieß es sofort, die Familie sei "extrem religiös" und "unheimlich" , da die Mutter in Schleier (Niqab) gesichtet gesehen wurde.
Die Lehrer beteuern zwar Kinder sollen nicht ausgegrenzt werden, aber akzeptieren will man es auch nicht gerade sie tragen zur Ausgrenzung bei.
Leider gibt es schon solche Gesetze in Frankreich, die es verbieten das Kopftuch in der Schule zu tragen, jedoch können wir noch etwas dagegen unternehmen, denn in Deutschland gibt es noch die Meinungs-und Religionsfreiheit. Und Es ist unser Recht uns äußern zu dürfen und uns so zu kleiden wie wir es für richtig halten…..

 

Ein Artikel von Schwester Hilal

 

„Willkommen in der Schule- aber bitte „kopftuchfrei“!“

Ding- dang-dong. Der uns uns alle wohlbekannte Ton. Die Schulklingel. Schüler rasen von den Gängen in die Klassen. Der Streber sitzt schon an seinem Platz. Der Klassenclown macht noch einige Grimassen und der Coole schaut um sich herum. Ja die Schule. Hat ja schon was an sich—Menschen so unterschiedlich wie sie nur sein können, bilden eine Einheit. Die Klasse. Durch ihre Verschiedenartigkeit gibt jeder Einzelne der Klasse einen gewissen Charakterzug. Da wäre der Skater, die Modebewusste, der Alternativler, der Vegetarier, der Punk und neuerdings auch die Emos. Jeder geht seinen eigenen Weg. Jeder ist auf seine Art anders. Und das ist nichts Schlechtes, sondern ein Zeichen der Individualität und der freien Persönlichkeitsentfaltung und Selbstbestimmung, die auch von der hiesigen Gesellschaft stets gefordert wird.

Doch Stopp. Wenn ein Mädchen, welches zufällig auch Muslima ist, sich für ihren Weg entscheidet und dabei ein Kopftuch eine Rolle spielt, werden, wie im derzeitigen Falle in Düsseldorf, all diese obengenannten Werte plötzlich beiseite gelegt.

Sie darf das nicht. Das können wir nicht zulassen. Sonst sind doch nicht mehr alle Schüller gleich. Und eine Botschaft darf sie außerdem auch nicht senden. Sie muss sich anpassen und sich „unauffällig“ kleiden.

Anpassen? Unauffällig kleiden? Botschaften senden?

Doppelmoral lässt grüßen.

Denn, an wenn soll sich die Muslima anpassen?
Es dürfen sich doch alle individuell kleiden—oder gilt es für alle, bis auf das kopftuchtragende Mädchen? Alle dürfen anders sein, außer ihr?

Unauffällig?
Wie definiert man unauffällig? Ist beispielsweise eine Irokesenfrisur tatsächlich "unauffälliger"?

Botschaft?
Wenn eine Muslima ein Kopftuch trägt, so bezweckt sie nur eines: die Erfüllung ihrer religiösen Pflicht. Auch wenn man eine Botschaft, in das Kopftuch hineininterpretieren will, so ist es Schülern gestattet „Botschaften“ zu senden. Ein Schüler darf sich zu seinem „grünen“ Leben, seiner Liebe zu „Jesus“ und seiner Abneigung gegen „Krieg“ auf T-Shirts und Buttons bekennen. Das war und sollte auch kein Problem sein.

Hier können wir bespielsweise einen „typischen“ Emo sehen.
Welche Botschaft sendet denn sein Äußeres?
Aber, bei bei solchen Leuten, würde ein Lehrer niemals auf die Idee kommen, sie wegen ihrer Kleidung aus der Schule zu schicken, ganz gewiss nicht.

Wieso muss man aber den Kleidungsstil einer Muslima zum Problem machen? Es ist echt lächerlich, was für eine Debatte man wegen eines Stück Stoffes führt!
Wieso brandmarkt man die Muslima durch diese Diskussionen zum Menschen zweiter Klasse? Anders kann ich es leider nicht bezeichnen. Wenn anderen Schülern das Recht für eine individuelle Kleidungsordnung und der freien Ausübung der eigenen Weltanschauung widerspruchslos eingeräumt wird, und man bei der Muslima jedoch in Erwägung zieht, ihr diese zu entziehen, dann ist das doppelzüngig und bigott.

Dass es zu solchen sinnlosen Diskussionen, die nichts bringen, außer die Muslima unter gewaltigen psychischen Druck zu setzen, kommen muss, soll mal einer verstehen!

“Kopftuchfrau” schmückt Zeit-Artikel

Zeitonline veröffentlichte am 28.01.2010 den Artikel „Unzureichende Deutschkenntnisse? Kündigung erlaubt“.
In Zukunft sollen, nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt, Arbeitnehmer gekündigt werden können, wenn sie ihre Arbeitsanweisungen nicht lesen können.

Anlass für dieses Urteil bot ein spanischer Arbeiter in NRW, welcher bei der Stellenausschreibung vortäuschte der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig zu sein.

Nun, wieso berichte ich hier in DawaNews davon?

Wundern musste ich mich über ein Bild, das den Artikel schmücken musste.

Eine muslimische Frau mit Kopftuch!

Welchen Zusammenhang hat denn bitteschön diese muslimische Frau mit dem Inhalt des Artikels?

Nicht nur ich stellte mir diese Frage, sondern auch etliche Leser in der Kommentarfunktion:

o 28.01.2010 um 20:06 Uhr
o eddi0007
1. Warum eine Frau mit Kopftuch
Warum eine Frau mit Kopftuch wenn es um ein Spanier handelt?
Es handelt sich um ein Spanier und eine Frau die damit nichts zu tun hatt' wird hier bildlich gezeigt.
Verstehe ich nicht.

o 28.01.2010 um 21:11 Uhr
o RechtundOrdnung
2. Rassismus gegenüber Muslimen
Ich halte dieses Bild rassistisch gegenüber unseren muslimischen Bürger, wenn es ein spanischer Bürger war.

Man muss sich doch nur die Konsequenzen eines solchen Bildes, welches mit dem Inhalt des Artikels überhaupt nichts zu tun hat, bewusst werden. Das Bild leistet nur einen einzigen Beitrag: Verfestigung von bestehenden Vorurteilen! "Kopftuchfrau“ ist dumm. "Kopftuchfrau“ ist ungebildet. "Kopftuchfrau" versteht die Deutsche Sprache nicht. "Kopftuchfrau“ integriert sich nicht.

Ich möchte Zeitonline diese Motive nicht vorwerfen. Vielleicht handelte es sich einfach nur um einen Fehler, den ich aber aufgrund der angeführten Gründe als grob fahrlässig bezeichnen muss.

Dennoch, dank der engagierten Leser, die fleißig diesen Fehler kommentierten, entfernte die Redaktion, schon nach einem Tag, mit folgenden Worten das Bild:

o 29.01.2010 um 8:28 Uhr
o Sebastian Horn
9. Danke für Ihre Hinweise
Liebe User,
Ihre Kritik am ursprünglich von uns verwendeten Bild war berechtigt. Wir haben dies mittlerweile korrigiert. Vielen Dank für Ihre Hinweise.
Sebastian Horn
Die Redaktion

An dieser Stelle, ein großes Dank an die Kommentatoren, die darauf aufmerksam gemacht haben und der Redaktion, die diesen Fehler schnell eingesehen und behoben hat.

Hilal Sezgin zu Burkaverbot & Islamophobie

Am 26.01.2010 wurde auf 3Sat, in der Sendung Kulturzeit, ein interessantes Interview mit Hilal Sezgin ausgestrahlt.
Speziell zum anstehenden Burkaverbot in Frankreich hat sie sich über den Islam im Allgemeinen, als auch zur stetig ansteigenden Islamophobie geäußert.

Sachlich und mit vielen guten Argumenten stellte sie ihren Standpunkt dar.
So bezeichnete sie das anstehende Burkaverbot als einen kommunikativen Akt an die Muslime insgesamt, deutet darauf hin, dass bei Feminstinnen wie Alice Schwarzer ein rassistischer Unterton heraushörbar ist, wenn es um den Islam geht und fordert die Gesellschaft insgesamt dazu auf, ihre Islamfeindlichkeit zu reflektieren.

Das ganze Interview kann man hier sehen:

Europas Jagd auf die Burka!

Im Bus, in der Métro sowie in Schulen, Krankenhäusern und allen anderen öffentlichen Behörden und Einrichtungen soll es in Frankreich bald keinen Platz mehr für den Ganzkörperschleier, der Burka, geben.
Militantisch und radikal soll die Burka sein und nicht mit den französischen Werten der Brüderlichkeit, Gleichheit und Freiheit zu vereinen.
Deshalb muss signalisiert werden, dass „die Burka keinen Platz in Frankreich hat“, so Frankreichs Premierminister François Fillon.

Nach diesem, schon monatelangem Bemühen ein Burkaverbot in Frankreich herbeizuführen, müsste man meinen, dass es in Frankreich in jeder Ecke nur so von Burkaträgerinnen wimmelt. Tatsächlich tragen sie von den etwa fünf Millionen Muslimen gerade einmal 2000 Frauen. Doch diese sind wohl schon genug, damit keine Kosten und Mühen gescheut werden dieser „Gefahr“ die Stirn zu bieten.

Ich bin immer wieder erstaunt, was im Namen der Demokratie alles möglich ist. Sobald man ausreichend Angst verbreitet, die Worte „radikaler Islam“ und „Frauenunterdrückung“ genügend betont, ist es möglich, einen großen Teil der Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die persönliche und religiöse Freiheit wohl doch nicht das Recht für eine individuelle Bekleidung mit einschließt.

Leider folgen nun auch noch weitere „aufgeklärte“ europäische Länder Frankreichs Beispiel von der „Demokratie“. Die Niederlande entwirft derzeit Gesetzesvorlagen gegen die Burka und auch Dänemark debattiert über ein Verbot. In der Italienischen Stadt Varallo, existiert ein solches bereits. Einzig allein Großbritannien stellt sich gegen eine solche Diskussion und betont die absolute Freiheit der Kleidungswahl

Es bleibt abzuwarten, was die Verbots-Empfehlung der parteiübergreifenden Kommission in den nächsten Tagen und Monaten letztlich ergeben wird. Dennoch darf hier zum Abschluss aber ein großer Dank an Frankreich nicht fehlen. Schließlich soll es sich in der Empfehlung „nur“ um ein Teilverbot handeln.

Auf der Straße darf die "Burka-Trägerin" ja noch rumlaufen. Ihre Bewegungsfreiheit ist ja nicht ganz eingeschränkt. Sie darf ja „nur“ nicht mehr Bus und Auto fahren, zur Post gehen, ihr Kind zur Schule bringen oder gar in einem Krankenhaus medizinisch behandelt werden. Ist ja schließlich alles nicht zwingend notwendig. Für diese großzügigen Zugeständnisse bleibt nur noch eins zu sagen: Merci à la France!

Quellen:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5171666,00.html
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/ohne-burka-in-die-metro/
http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2010/01/25/01016-20100125ARTFIG00505-burqa-les-juristes-conseillent-la-voie-legislative-.php

Zwangsheirat nach Schweinübergabe

Am Sonntag berichtete die „Sunday Star-Times“ von einem schrecklichen Fall, der sich in Neuseeland ereignete. Ein Ehepaar tauschte zur Heirat die eigene noch minderjährige Tochter für ein Schwein und einige teure Decken an einen Mann ein. Die Tochter wehrte sich gegen diese grausame Tat und floh noch in der Hochzeitsnacht zu ihrem Freund, welcher der Sohn des Mannes ist.
Daraufhin zwang die eigene Mutter die Tochter mit Anwendung von Gewalt sich ihrem Schicksal zu beugen. Nun stehen die Eltern vor einem neuseeländischen Gericht und werden der Freiheitsberaubung sowie körperlichen Misshandlung angeklagt.

Schrecklich! Als Muslime verurteilen wir dieses Geschehen und sind angesichts einer solcher Tat tief bedrückt. Was dem Mädchen angetan wurde, kann auf keinster Art und Weise gerechtfertigt werden.

Doch fragen wir uns: Wenn die Eltern und die Tochter einen islamischen Namen, wie Fatima oder Ali tragen würden, wäre da nicht etwa ganz groß die Überschrift „Muslimische Zwangsheirat“ überall auf jeder Zeitung zu lesen gewesen ?

Wieso spielt hier die Religion der Täter keine Rolle? Sie wird in
keinster Weise genannt. Ihr wird überhaupt keine Beachtung geschenkt. Nirgends heißt es: „Die streng protestantischen Eltern“ bzw. "nach im Hinduismus üblichem Ritus"..etc.

Ganz vorneweg: Man kann diese Tat selbstverständlich nicht religiös rechtfertigen und dem Christentum oder irgendeiner anderen Religion unter die Schuhe schieben.

Genauso wenig kann man aber das Zwangsheiraten, die es leider auch unter Muslimen gibt, dem Islam zuschreiben. Die Handlungen eines Einzelnen spiegeln nicht fehlerfrei die Werte einer Weltanschauung/ Religion wider.

Im Islam ist es ganz klar und eindeutig. Das bewusste Einverständnis der Frau wird gefordert, wenn geheiratet wird. Ansonsten ist die Ehe nicht gültig.

Schwarze Schafe gibt es überall. Die Taten dieser Schafe einer Religion unter zu schieben ist nicht nur unfair. Vielmehr nutzt sie niemandem und schürt nur Hass und Unsicherheit innerhalb der Gesellschaft.

Aber bei „muslimischen“ Tätern kann man, so zeigt uns die Presse unaufhörlich, nunmal eine Ausnahme machen. Da kann nur der Islam der Grund für die kriminelle Handlung sein. Diese Doppelmoral. Unmöglich!

Gegendarstellung Pi-News: Islamische Lügen entlarvt!


In einem aktuellen PI-Beitrag entlarvt ein Pi-Autor mit der altbekannten Pi-Brille Islamische Lügen. Dabei benutzt er jedoch soviel Ironie, dass er die Aufdeckung der Lügen über den Islam direkt selbst als Lügen entlarvt. Lesen wir mal rein:

Um die Argumentationen zu verstehen, muss man einiges wissen.
Die Zeit vom 5. bis Anfang des 16. Jahrhunderts beschreibt das Mittelalter.
Ich beziehe meine Informationen mal nur aus einer Quelle.
Der Islam begann in der Mitte des 7. Jahrhunderts und hält an.
Man kann also die Situation der Frau in beiden Gesellschaften gegenüberstellen und vergleichen.


Mohammed fördert Witwen und Waisen

Pi sagt:

 Witwen und Waisen hatten es in vor-islamischen Zeiten schwer. Bester Beweis: Mohammed selbst. Er war Vollwaise, denn sein Vater starb vor seiner Geburt, seine Mutter, als er sechs Jahre alt war. Ein Onkel zog ihn auf. Dadurch ging es ihm so schlecht, dass er erstens Karawanenführer werden musste, zweitens Gigolo-Ehemann einer reichen Frau und drittens Religionsgründer. Auch als er nachher Kriegsführer und Feldherr war, ging es ihm nicht viel besser, denn er bekam immer nur 20 Prozent der Kriegsbeute. Erst als der Islam eingeführt wurde, besserte sich das Los der Waisen und sie mussten solche Dinge nicht mehr tun. Auch die Witwe Chadidscha, später Mohammeds erste Frau, hatte ein schweres Leben, denn sie musste sich mit dem Los einer wohlhabenden, erfolgreichen Geschäftsfrau begnügen. Mehr war nicht drin. Doch im Islam geht es den Frauen viel besser, oder? Lüge entlarvt!

Dawa-News antwortet:
Natürlich kann man von einem Pi-Autor nicht erwarten, dass er versteht, dass sich keiner zum Propheten ernennen kann. Man wird ernannt. Und die Ernennung erfolgt durch den Schöpfer. Dass er einen Waisen ernannt hat, kann man als Botschaft verstehen. Auch dass Mohammed (saw) eine Witwe geheiratet hat.
Dass die etwa 40 jährige Witwe Khadija (r.a.a.). auch nach der Heirat eine wohlhabende, erfolgreiche Geschäftsfrau "blieb, zeigt wie es unser Prophet mit den Rechten der Frau (hier einer Witwe) nahm. Das Vermögen einer Frau darf von ihr frei verfügt werden (siehe weiter unten).

Und das mit den "20% Kriegsbeute":
Gott ändert seine Ansichten nicht. Was sich ändert, ist die Menge an Information, die er uns zukommen lässt.
Moses wurde auferlegt, mit dem Volk Israels auszuziehen und ihnen ihr verheißenes Land zu geben. Dabei wurden die Ungläubigen aus dem Land vertrieben oder getötet.

1. Samuel 15:3) " So ziehe nun hin und (…) verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."

4. Mose 31:17-18) "So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben. "

5. Mose 2:34-35) "Da gewannen wir zu der Zeit alle seine Städte und verbannten alle Städte, Männer, Weiber und Kinder und ließen niemand übrigbleiben. Allein das Vieh raubten wir für uns und die Ausbeute der Städte, die wir gewannen."

Allah (swt) erlaubte immer seinem Volk, wenn es Seine Befehle befolgt, Kriegsbeute zu machen. Wieso sollte sich das unter Mohammed (saw) ändern? Die Sure auf die sich der Pi-Autor bezieht:

Sure 8, Vers 41: "Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so gehört der fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten und seinen Verwandten und den Waisen und Armen und dem Sohn des Weges, so ihr an Allah glaubt und an das, was Wir auf Unsern Diener hinab sandten am Tag der Entscheidung, dem Tag der Begegnung der beiden Scharen. Und Allah hat Macht über alle Dinge."

Wie geschickt es doch für den Pi-Autor ist, die Sure nicht zu zitieren. Denn dann wüsste man, wohin die "20% Kriegsbeute" ging. Nämlich an Waise und Arme. Hetze entlarvt!

Islam: 1
Pi: 0


Mohammed als Frauenfreund

Pi sagt:

 Frauen dürfen erben im Islam, allerdings bekommen die Töchter nur die Hälfte dessen, was die Söhne erhalten, und die Ehefrau geht fast leer aus. Das war ein Fortschritt zu vorher – doch wie kam eigentlich Chadidscha zu ihrem Vermögen? Sie erbte von ihren verflossenen Ehemännern! Lüge entlarvt!

Dawa-News antwortet:
Vergleichen wir mal das Mittelalter:
"Frauen, die ein reiches Erbe erhalten hatten, [/b]mussten sich meistens neu verheiraten, um ihren Besitz zu schützen. Das Erbrecht der Frau gestaltete sich unterschiedlich – sie erlangten es immer dann, wenn keine männlichen Erben mehr vorhanden waren. Üblicherweise verloren verheiratete Frauen durch die Mitgabe der Mitgift vollends ihren Erbanspruch. Die Frauen waren in der Regel finanziell und vom Schutz der Männer abhängig."

Den Pi-Autor stört es, dass Töchter im Islam nur die Hälfte der Anteile der Söhne als Erbe erhalten? Welches Geschrei wird er wohl loswerden, wenn er das Erbrecht im Mittelalter studiert.
Dass Frauen nur halb soviel erben wie ihre Brüder, ist sehr simpel erklärt. Daran sieht man auch die ganzheitliche Gerechtigkeit des Koran :
Männer sind verpflichtet(!), für den Lebensunterhalt ihrer Familie aufzukommen. Sei es durch ein Gehalt oder durch Vermögen. Und deswegen auch mit ihrem Erbe. Frauen, die geerbt haben, steht es frei, mit ihrem Erbe zu tun und zu lassen, was sie wollen. Dass eine Frau geerbt hat, entbindet ihren Mann nicht davon, weiter für die Familie zu sorgen.

Man kann die Rechnung auch so aufstellen:
Ein Mann verstirbt und hinterlässt einen verheirateten Sohn und eine verheiratete Tochter. Die Schwiegertochter des Verstorbenen gehört auch zur Familie und muss von dem Sohn versorgt werden, und hat somit auch ein Anspruch auf das Erbe. Genauso hat die Tochter auch ein Erbrecht bei ihrem eigenen Schwiegervater. Wenn nun das Erbe aufgeteilt wird, dann bekommt der Sohn zwei Teile, die Tochter nur ein Teil. Somit sind alle vom Erblassern zu versorgenden Personen zu gleichen Teilen bedient. Hetze entlarvt!

Und unterm Strich:
Islam: 2
Pi:0


Mohammed als Frauenversteher

Pi sagt:

 In der vorislamischen Zeit gab es wenig Verständnis für die Frauen, doch unter dem Frauenflüsterer Mohammed änderte sich das. Er war zärtlich, einfühlsam und voller Liebe. Diese wollte er auch Raihana bint Amr schenken, nachdem er ihren Mann und ihren Vater beim Massaker an den Banu Quraiza hatte enthaupten lassen. Er wusste: Frauen brauchen in solchen Situationen besonders viel Liebe und darum machte er Raihana zu seiner Sexsklavin. Lüge entlarvt!

Dawa-News antwortet:

Quelle:
"Raihana bint Zaid ibn Amr (…)
Sie erzählte: "Als die Banu Quraiza gefangengenommen wurden, wurden selbige dem Gesandten Allahs vorgeführt und ich war unter ihnen. Er rief nach mir, und ich zog mich zurück. Als ich wegging, hatte Allah für mich gewählt. Er schickte mich zum Hause von Umm al-Mundhir bint Qais für einige Tage. Dann kam der Gesandte Allahs zu mir. Er rief mich und ich saß vor ihm. Er bot mir an: "Wenn du Allah und Seinen Gesandten wählst, wird der Gesandte Allahs dich nehmen." Ich sagte, ich würde Allah und seinen Gesandten wählen. Als ich Muslim wurde, befreite mich der Gesandte Allahs, heiratete mich und gab mir als Morgengabe 12 1/2 Uqijas, die er auch seinen anderen Frauen angeboten hatte." Der Gesandte Allahs mochte sie sehr gerne und alles, um was sie ihn bat, hat sie erhalten.

Raihana (raa) blieb mit dem Propheten, Frieden und Segen auf ihm, bis sie starb, nachdem er von der Abschiedswallfahrt wiederkam und er sie in al-Baqi' begrub. Er heiratete sie im Monat Muharram sechs Jahre nach der Hidschra.

Ich frage mich immer wieder, woher Pi-Autoren ihre Quellen haben. Der Prophet hat um ihre Hand angehalten, ihre Zustimmung eingeholt und das Brautgeld an sie gezahlt. Dass heutzutage die Mehrehe/ [/b]Polygamie nicht "politisch korrekt" ist, ist klar. Vielmehr war Raihana (r.a.a.) nun eine Witwe und ein Kriegsopfer. Nach der Heirat hatte sie die gleichen Rechte wie die anderen Ehefrauen des Propheten. Hetze entlarvt!

Islam: 3
Pi: 0


Mohammed ächtet die Vielweiberei

Pi sagt:

 Er führte ein, dass Moslems nur bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben dürfen. Doch diese Regel galt selbstverständlich nicht für ihn – er hatte mindestens bis zu zehn Ehefrauen gleichzeitig (es gibt unterschiedliche Angaben). Auch für die Frauen war das angenehmer, denn sie wurden von ihrem Heiratsvormund (Vater, Opa, Bruder) verheiratet und sparten sich so die Mühe, ihre Ehemänner selbst aussuchen zu müssen. Das hatte die arme Chadidscha noch selbst gemacht – und kam so zu ‘ihrem’ Mohammed. Ein Vorteil für die Frauen? Lüge entlarvt!

Dawa-News antwortet:
Propheten hatten immer Privilegien, die andere Personen nicht hatten. Noah durfte im Gegensatz zu den anderen Menschen sich und seine Familie vor der Sintflut erretten. Dabei befolgte er aber einfach nur Gottes Befehl, eine Arche zu bauen. Moses wurden Fähigkeiten gegeben, damit er gegenüber dem Pharao die Macht Gottes demonstrieren kann. Auch er führte nur den Befehl Gottes dabei aus. Der Prophet Mohammed (saw) führte auch Gottes Befehle aus, indem er die Völker wieder zum Glauben brachte. Dabei heiratete er mehrere Frauen aus politischen, sozialen oder moralischen Gründen. Seien es Witwen, die sonst keiner heiraten wollte, Kriegsopfer denen er Schutz bot oder Töchter anderer Stämme, um sie zum Glauben zu bewegen.
Dass die meisten der Ehefrauen keine Kinder mit ihm bekamen, zeigt dass es sich nicht um Sexsklavinnen handelt.
Und was die Gesetze der Propheten angeht: Jesus hat den Menschen die neuen Gesetze Gottes gebracht und dabei die alten, jüdischen Gesetze aufgelöst. Er selbst allerdings, hielt sich streng an die alten Gesetze, denn die Auflösung der Gesetze heißt nicht, dass sie unsinnig waren.

Islam:4
Pi: 0


Somit sind nicht die Lügen des Islams entlarvt, sondern die Fehlinformationen von Pi-Autoren. Irgendwie wird aus PI ("Politisch Inkorrekt") immer mehr PK ("Politisch Korrekt"). Sie passen sich immer mehr den Main-Stream Medien an.
Denn politisch inkorrekt wäre es, zu sagen: "Mehrehe erlaubt".


Für weitre Information zu diesem Thema empfehle ich eine Videoreihe von Abu Hamza zu dem Thema:  Ehefrauen des Propheten.

Teil 1: http://www.megavideo.com/?v=EZ679Q7Y
Teil 2: http://blip.tv/file/3085493
Teil 3: http://www.megavideo.com/?v=CHUVKRCL
Teil 4: http://www.megavideo.com/?v=688A2ZV3


Necla Kelek-Interview

Wenns nach Necla Kelek ginge,….

In einem Interview vom 6. Januar 2010 auf merkur-online.de stellt die Soziologin Necla Kelek fest, dass der Islam ein Problem habe.

Sie bedauere die „Duck und cover Mentalität“ der deutschen Öffentlichkeit dem Islam gegenüber und meint, dass diese sich nicht mal mehr trauten kritisch zu Themen zu äußern, die mit Islam zu tun hätten. (Grund dafür sei der Mordversuch an dem dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard am 2.Januar 2010)
Weiterhin bezeichnet sie das Verhalten der islamischen Institutionen als scheinheilig. Sie würden, wenn es um ihre Rechte geht, von „dem Islam“ sprechen, bei Ehrenmorden oder Attentaten allerdings würden sie verhalten reagieren und dem Islam die Verantwortung dafür absprechen.

"Aber wenn Terroristen Bomben legen oder Attentate im Namen der Religion verüben, wenn Väter ihre Töchter im Namen der von Stamm und Religion propagierten „Ehre“ töten, dann hat das nach Meinung derselben Leute „nichts mit dem Islam“ zu tun".

Auf die Frage, was Muslime über diesen Mordversucht an Kurt Westergaard denken, antwortet Frau Kelek folgendermaßen:

"Die Mehrzahl der Muslime in Deutschland hat mit Islamisten und mit den Islamvereinen nichts zu tun. Sie sind nicht organisiert und verabscheuen die Taten und deren Ideologie. Und haben sich von dem, was als Islam propagiert wird, gelöst. Ihr Islam ist kulturelle Identität, vielleicht Glaube."

Ich frage mich gerade, welcher Organisation der Täter wohl angehörte oder in welche Moschee er sich hat radikalisieren lassen. Darauf weiß Frau Kelek gewiss eine Antwort.

Nun muss ich ihr aber in einem Punkt recht geben. Viele der lebenden Muslime betrachten ihre Religion als eine (bloße) kulturelle Identität, aber sie hängen durch Unwissenheit diesen ganzen Traditionen nach. Und wenn dann ein „Ehrenmord“ begangen wird, muss wieder einmal der Islam herhalten, aber keine veralteten, unislamischen und völlig sinnlosen Traditionen.

Weiterhin erklärt uns die Soziologin, was die Minderheit der Muslime im Land so treibt.

Diese bezeichnet sie als „Täter“. Gewiss hätten sie schwere Verbrechen begangen wie „Moscheen bauen“, „betreiben auch die Koranschulen“, „bekommen Geld und Anleitung aus dem Ausland“ und „propagieren die Scharia“, „wollen im Prinzip eine andere Gesellschaft und die meisten kommen aus dem Umfeld von Moscheen oder Islamvereinen.“

Das ist also etwas Furchtbares, wenn man eine „Gemeinde“ hat, in die man hingeht, möglicherweise aktiv ist, Kinder- oder Frauenkurse mitgestaltet etc. Damit unterstellt sie jedem Muslim, der eine Moschee regelmäßig besucht oder Mitglied in einem „islamischen Verein“ ist, ein Täter zu sein. Ich erinnere mich an ein anderes Interview in der FAS, in der sie gesagt hat, die Moschee an sich sei kein reines Gotteshaus sondern auch immer ein politischer Ort, wo früher (zu Zeiten der Kalifen) politische Entscheidungen getroffen und soziale Kontakte geknüpft wurden.

Sie sei überzeugt, dass diese Religion keine einheitliche Lehre habe, was den Glauben überhaupt ausmache. „Es sei alles und nichts.“, so Kelek.
Diese Behauptung ist einfach lächerlich. Wenn die Konvertiten gefragt werden, warum sie den Islam annehmen, ist gerade eine der häufigsten Antworten, weil einem dieser Glauben eine Ordnung und Struktur gibt. Es ist eben ein einheitliches Konzept, davon, was der Mensch auf der Erde zu suchen hat und wie er sein Leben so gestalten kann, dass er zufrieden und glücklich wird, auch in einer Gemeinschaft. Es gibt Anleitung und Rechtleitung auf alle Fragen und Lebenslagen.

Eine Gegenfrage: Was macht den christlichen Glauben aus? Die immer wieder als christlich-jüdisch bezeichneten Werte sind allen drei monotheistischen Religionen eigen. Im Islam gibt es genauso die Nächstenliebe, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Gerechtigkeit, Toleranz, Frieden, Moral und Ethik. Vergessen wir nicht wie z.B. im Osmanischen Reich viele Andersgläubige u.a. Juden sehr frei leben konnten im Gegensatz zu Europa.

Ferner sagt sie, dass „der Islam ist in diesem Sinne verantwortungslos, weil der Gläubige nur Allah gegenüber verpflichtet ist.“
Und auch hier liegt Necla Kelek völlig falsch. Der Muslim ist sehr wohl der Umma und der übrigen Gesellschaft verpflichtet. Er ist verpflichtet selbst dem geringsten Lebewesen kein Unrecht zuzufügen und seiner Verantwortung nachzukommen, sei es bei der Arbeit, in der Schule oder in der Familie.

Ihre Schlussfolgerung lautet: Die Muslime müssen sich vom Islam lösen, damit sie sich zu der Bürgergesellschaft bekennen können – und das vorbehaltlos.

So viel zur Freiheit, solange sie nicht über der Verfassung steht…Wenn es also nach Necla Kelek ginge: Weg mit den Moscheen, weg mit den Kopftüchern, weg mit den Vereinen. Denn dort wird ihrer Meinung nach der politische Islam sprich Scharia propagiert. Warum kann sich ein Muslim nicht zum Islam und zur Bügergesellschaft gleichzeitig bekennen, und das vorbehaltlos. Er ist verpflichtet, sich zu integrieren, in dem Sinne , dass er die Sprache lernt, eine Arbeit ausübt, sich an die Gesetze des Landes hält und am gesellschaftlichen Leben teilnimmt. Aber dazu muss er sich nicht assimilieren, seinen Glauben ändern oder bedindungslos anpassen.

Quelle : http://www.merkur-online.de/nachrichten/kultur/soziologin-necla-kelek-der-islam-problem-581840.html

Schwester deine Geschichte wollen wir

Assalamu aleikum liebe Schwestern,

Ihr seit nun gefragt! Wir hatten schon eine Reige von Videos und Audios und nun wollen wir auch Texte von euch sammeln. Wir wollen die muslimische Frau fragen und nicht irgendeine von der Gesellschaft und den Medien unterdrückte Frau! Deswegen lasst uns eine Menge von Texten zusammenbringen, dass falls jemand dieses Argument wieder bringen sollte, ihr einfach dieser Person unsere Seite geben müsst.

Erzählt uns und der gesamten Menschheit:

- unterdrückt der Islam euch?

- werdet ihr zum Kopftuch gezwungen?

- habt ihr keine Rechte durch den Islam?

- werdet ihr nicht gleichberechtigt durch den Islam?

- wer unterdrückt, diskriminiert und entwürdigt euch wirklich?

- wer will euch zu einem Lebensstandart zwingen der Islam oder die Medien?

- was ist euer größter Wunsch hierauf bezogen?

- welche Unterschiede habt ihr bemerkt nachdem ihr das Kopftuch oder mehr aufgesetzt habt?

und alles was euch dazu einfällt.


Nachdem ihr einen schönen Text verfasst habt, schickt ihn an: redaktion@dawa-news.net

Heute im Gespräch: „Islamexperten“ Ates & Deligöz

Frauenrechtlerin Seyran Ates: „Legt dieses kleine Stück Stoff doch einfach ab, wenn es sich tatsächlich nur um ein kleines Stück Stoff handelt, wie viele behaupten!“

Grünen-Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz: „Kommt im Heute an, kommt in Deutschland an. Ihr lebt hier, also legt das Kopftuch ab. Zeigt, dass ihr die gleichen Bürger- und Menschenrechte habt wie die Männer!“

Ja, ich bin ja schon da, verehrte Frau Ekin und Frau Ates. Aber wie und was ich anhab, ist und bleibt meine eigene Sache. Sie wissen ja, individuelle Selbstbestimmung und Religionsfreiheit. Werfen Sie einfach mal einen Blick in unser Grundgesetz rein!

Aber etwas muss ich Ihnen da mal ganz genau erklären, bevor es weitergehen kann.

Die muslimische Frau hat die gleichen Menschenrechte wie die Männer. Und, ob Sie es glauben oder nicht, diese Rechte gibt ihr der Islam. Da staunen Sie aber, oder?

Wenn also Regeln im Islam gelten , dann für beide. Beispielsweise dürfen weder die Frauen noch die Männer voreheliche Beziehungen haben. Gewusst?

Männer und Frauen werden auch gleichermaßen bestraft bzw. belohnt. Begeht eine Frau oder ein Mann eine Sünde, so erhalten beide die gleiche Strafe, und bei einer guten Tat, die gleiche Belohnung, weil sie eben spirituell gleich sind. Vor Gott zählt nämlich nicht das Geschlecht, sondern die Gottesfurcht.

Dass Männer und Frauen naturgemäß und physisch nicht gleich sind, müssen doch auch Sie zugeben? Oder, geht ihr Mann mit dem Bikini an den Strand und sie in Badeshorts? Nein, sogar die hiesige Gesellschaft gibt unbewusst zu, dass es für Männer und Frauen unterschiedliche Kleiderordnungen gibt. Der Islam hat diese nun mal klar definiert.

Und wenn Sie die muslimische Frau dazu auffordern, zu zeigen, dass sie sich von diesen „Zwängen“ lösen soll, dann berücksichtigen sie doch auch mal die Frauen in den westlichen Ländern, denen vorgegaukelt wird, nur wenn sie viel von sich zeigen, wären sie feminin, begehrenswert, schön und erfolgreich. Wenn das mal kein Zwang ist! Und leider, leider kann man dem Islam eben nicht vorwerfen, dass er Frauen gegen ihren Willen zwinge, denn es gibt keinen Zwang im Glauben – so steht es im Koran ( 2:256).

Klar, es gibt muslimische Familien, in denen die Töchter anders behandelt werden als die Söhne. Das bestreitet auch niemand. Aber diese Familien sind sehr traditionell geprägt. Der Islam sieht das anders! Der Prophet (sas) hat davor gewarnt, die Söhne besser zu behandeln als die Töchter. Zu Zeiten vor dem Islam hat man sogar Mädchen lebendig begraben,weil es eben kein Junge war. Denn ein männlicher Nachkomme hält das Erbe zusammen, sorgt für die Alterssicherung und trägt den Nachnamen weiter. Mit dem Koran wurde auch diese verabscheuenswerte Praktik verboten (16:58-59).

Setzen Sie sich doch mal ernsthaft mit dieser Materie auseinander. Glauben Sie nicht alles, was Sie hören und sehen. Holen Sie sich einen Koran und lesen Sie ihn. Dies öffnet Geist und Seele. Bei Unklarheiten oder Fragen wenden Sie sich einfach an Ihre Moschee des Vertrauens oder an http://www.dawa-news.net.

Und bis dahin würde ich vorschlagen, verschieben wir unser Gespräch lieber auf ein anderes Mal!
 

Quellen:

http://www.nafisa.de/medienanalyse/kopftuch-als-symbol-zitate/

http://www.islamswomen.com/

Islamhass im Alltag Nr. 12

Asalam alaikum wa rahamtullah wa barakatuh!

Ich möchte auch gern einige Erlebnisse schildern. Das Schlimmste war, als ich vor knapp einem Jahr konvertiert bin und anfing Hijab zu tragen.
Ein Mann ging mit seinem Sohn hinter mir auf dem Weg zum Karstadt. Die ganze Zeit war er am Fluchen. Ich hörte hinter mir: "Das ist ja widerlich, abartig, die soll doch zurück gehen." So ähnlich ging es die ganze Zeit, ca. 500 m bis zum Karstadt. Da waren nun sechs Eingangstüren und der Mann ging mit seinem Sohn hinter mir. Ich ging rein und hielt die Tür auf, der Sohn (vielleicht 5 Jahre) ging rein, der Vater aber zog ihn am Arm wieder raus und meinte :"Da gehen wir nicht rein."

Später einmal beim Bäcker: Ein Mann: "Kampftuch, widerlich", worauf ich antwortete: "Das ist ein Kopftuch und hat mit Kampf nichts zu tun."
"Trotzdem widerlich, wie kann man nur so rumlaufen?"
"Ich möchte aber gern so rumlaufen und das ist auch gar nicht schwer."
"Einfach abartig und dann noch auf Kosten der Steuerzahler leben."
"Mein Mann arbeitet, wir leben auf niemandes Kosten und bestimmt nicht auf Ihren."
Gespräch beendet….

Einmal fuhr ein Auto an mir vorbei und der Fahrer rief hinterher: "Wir sind in Deutschland, du musst hier kein Kopftuch tragen."

Gerade vor 3 Monaten an der Bushaltestelle: Ein Mann mit seiner Freundin und Baby im Kinderwagen stehen daneben. Der Mann :"Wie kann eine Deutsche nur so Kanackenkleidung tragen?" Worauf ich erst mal Bezug auf die Handschuhe nahm, die ich seit kurzem trug. "Also vor 50 Jahren haben alle Frauen in Deutschland Handschuhe getragen, wenn sie raus gingen", erwiderte ich.
"Nein, ich meine dieses Tuch, wie kann man nur?"
Seine Freundin hat in sich reingelacht. Dann kam der Bus. Das Gespräch war damit beendet.

Oder einmal auf einer Treppe, 1,5 m breit. Meine Kinder betrachteten am Rand eine Schnecke. Ein Mann kam die Treppe hoch und stieg direkt über sie rüber, statt daneben und meinte abfällig: "Geht weg, ihr Kanacken"

Seit einigen Monaten trage ich nun Niqab alhamdulilah, aber nur halb, also meine Augen sind frei. Diesmal fuhr ich im Bus und musste gerade aussteigen, als eine Frau zu einer anderen meinte, >ich habe es nicht ganz verstanden, ob sie sagte< man müsse uns alle abschießen oder ob wir (Muslime) alle abschießen wollen würden…

Und gerade vor ein paar Tagen, als ich die Straße entlang lief, ging ein älterer Mann durch ein Gartentor. In diesem Moment kam ich an ihm vorbei und er meinte nur noch :"Die spinnt ja." Ohne zu überlegen drehte ich mich um und fragte: "Wie bitte?" , und er antwortete:"Ich rede nicht mit Ihnen."
Ich: "Sie haben doch gerade gesagt, ich spinne."
"Nein, ich rede nicht mit Ihnen."
"Sie haben mir doch eben hinterhergerufen."
"Nein, ich rede nicht mit Ihnen und habe überhaupt nichts hinterher gerufen, ich rede nicht mit Ihnen."
Ich war schockiert, der Mann hatte richtig Angst vor mir. Hinterher erinnerte es mich stark an Vampir-Filme, wo Menschen Holzkreuze schützend vor sich halten und schreien:"Verschwinde, du Vampir." Ebenso ängstlich und verzweifelt kam mir dieser Mann vor.

Trotz diesen und anderen Erlebnissen fühle ich mich wohl alhamdullilah! Und dennoch sind die negativen Erlebnisse alhamdullilah sehr selten.
Als ich begann Niqab zu tragen, haben alle Menschen weder mit Mimik, Gestik oder mit Worten darauf reagiert, als hätten sie mich nie anders gesehen alhamdullilah! Hätte ich das gewusst, hätte ich früher begonnen Niqab zu tragen.
Trotzallem ist Niqab eine gute Chance Dawa zu machen, weil viel mehr Kommentare kommen von den Menschen, auf die man dann direkt eingehen kann.

Ach ja, ein Erlebnis noch: Ich ging die Straße entlang und ein Mann rief: "Hey Mullah-Frau."
Und ich antwortete: "Mit Mullahs hab ich nichts zu tun."
"Du weißt schon, dass es ein Vermummungsverbot in Deutschland gibt."
"Ja, geregelt im §17a Versammlungsgesetz, was sich aber nur auf Demonstrationen bezieht und selbst da macht §17a Abs. 3 die Ausnahme, dass es erlaubt ist, wenn kene Gefahr zu befürchten ist."
"Wow, du bist ja ganz schön klug unter deinem Tuch."
Das Gespräch ging noch weiter. Es stellte sich heraus, dass er Jude war und die ganzen Vorurteile gegen Muslime falsch fand . Am Ende sagte er mir noch, ich soll mich nicht unterkriegen lassen, worauf ich antwortete: "Nein, mach ich nicht, ich kenne ja meine Rechte." In diesem Moment ging eine Frau mit Hund an uns vorbei und schüttelte den Kopf.

Im Grunde müssen wir uns über solche Reaktionen nicht wundern, wenn wir nicht selbst aktiv werden und mit den Menschen reden. Diese haben doch meistens nur Angst vor dem, was sie nicht kennen und verstehen. Es muss einfach mehr mit den anderen geredet und aufgeklärt werden. Ein Anfang ist es, auf Pöbeleien einzugehen, sie darauf anzusprechen und wenn die Person bei ihrem Hass bleibt, stehen andere Menschen drumherum, die es mithören. Vielleicht werden sie durch eine vernünftige Reaktion unsererseits (einwandfreies Deutsch, Geduld, Ruhe und Gelassenheit, Freundlichkeit) positiv überrascht und möglicherweise ihre Meinung ändern.

In diesem Sinne wünsche ich allen Geschwistern viel Kraft und Mut!

Der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte: "Es wird eine Zeit der Geduld kommen, wenn einer der standhaft an seiner Religon festhält, sein wird, wie jemand, der eine glühende Kohle hält." Überliefert von al-Tirmidhi, 2260; eingestuft als sahih von al-Albaani in al-Silsilah al-Sahihah, 957.

Wasalam alaikum


Eure Schwester im Islam

 

Barakallahu fieki Schwester

Kündigungsgrund: Kopftuch

Die 27-jährige Arzthelferin Dunja Allioui aus Düsseldorf durfte dies eines Tages erleben, als sie sich dazu entschloss ihr Kopftuch auch während der Arbeit zu tragen.

Dunja schien ihre Arbeit gut zu machen. Wie sonst lässt sich erklären, dass sie nach dem Praktikum ihre Ausbildung in der Praxis vollendete und schließlich auch noch übernommen wurde? Die Internisten der Gemeinschaftspraxis mussten mit ihr zufrieden gewesen sein. Sie hatte ihre Arbeit gut gemacht, weder Patienten noch Kollegen haben sich über sie beschwert.

Doch ein Stück Stoff auf dem Kopf wird eines Tages wichtiger, als ein zehnjähriges, reibungslos funktionierendes Arbeitsverhältnis. Ihre Kompetenzen scheinen keine Rolle mehr zu spielen. Für die Ärzte ist sofort klar: Das Kopftuch stört. Denn „mit einem Kopftuch kann kein ausreichendes Vertrauen zu Patienten aufgebaut werden“.

Muss man das verstehen? Was hat denn bitteschön das Vertrauen zum Arzt mit dem Vertrauen zur Arzthelferin zu tun? Ich persönlich mag auch nicht alle Arzthelferinnen meines Arztes, doch hat dies keine Auswirkung auf mein Patient-Arzt-Verhältnis. Und wieso sollten Patienten kein Vertrauen zu Dunja mit Kopftuch haben? Macht das Kopftuch sie etwa zu einer schlechteren, gar unzuverlässigeren Arzthelferin? Zählt etwa nicht das, was sie im Kopf hat, sondern nur das, was sie auf dem Kopf hat? Und ist – ganz nebenbei gesagt – ein Kopftuch in einer Praxis nicht einfach praktisch und hygienisch im Vergleich zu lang herumhängenden Haaren ?

Geht es um das Kopftuch, so sind auch bei diesem Fall die Schlagwörter Integration und Parallelgesellschaft nicht weit.

Die Arzthelferin kann doch einwandfrei deutsch sprechen. Sie beteiligt sich am öffentlichen Leben. Zumindest will sie das. Müsste man dies eigentlich nicht als "gelungene Integration" bezeichnen?

„Indem ihr euch anders kleidet, grenzt ihr euch aus!“, heißt es dann aber. Wer grenzt hier wen aus? Wer hat wen gekündigt? Wieso stellt das Kopftuch eine Parallelgesellschaft dar? Wer macht denn hier die Kopftuchträgerin zur Außenseiterin?

„Achtung, die Arzthelferin will ihre „islamischen Gesetze“ oder gar die „Scharia“ in Deutschland durchsetzten“, wird seit einigen Tagen in vielen Foren und Kommentarfunktionen gewarnt. Nein. Die Arzthelferin versucht nur eins, nämlich das im Grundgesetz verankerte Recht auf freie Religionsausübung für sich in Anspruch zu nehmen!

Normalerweise müsste man das Selbstbewusstsein positiv werten, dass muslimische Frauen und Mädchen es nicht mehr hinnehmen wollen, wegen ihres Glaubens diskriminiert zu werden und sich trauen für ihre Rechte einzustehen.

Aber nein. Bilder im Kopf, die dank Mainstream-Medien tief und fest verankert sind, möchte man ja nicht zerstören. Deshalb bleiben ja nur die zwei Optionen:

Wenn „Kopftuchträgerin“ nichts sagt, ist sie unterdrückt, rückständig, ungebildet und muss unbedingt und schleunigst gerettet werden. Wenn sie jedoch den Mund aufmacht, ist sie radikal, politisch, fanatisch und will die Scharia in Deutschland einführen.

Dass die "Kopftuchträgerin" aus Anwendung reiner menschlicher Vernunft zu dem Entschluss kommt, ihr Haupt zu bedecken, fällt also als Option weg. Na, vielen Dank!

Die Arzthelferin hat die Dortmunder Ärzte nach dem Antidiskriminierungsgesetz, welches besagt, dass Beschäftigte nicht aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden dürfen, auf 1200 € Schadenersatz verklagt.

Nach dieser Rechtslage müssten die Internisten keinerlei Chance haben ihre Kündigung durchzusetzen. Selbst die Vorsitzende der 4. Kammer deutete dies an und sagte: "Wir müssen uns vielleicht daran gewöhnen, dass es bei uns nicht nur Christen gibt, sondern auch große Gruppen anderer Religionen."

Jawohl. Denn, wir leben heute in einer pluralistischen Gesellschaft.

Und das ist ein Segen und kein Fluch. Auch wenn wir verschiedene Überzeugungen haben, können wir friedlich miteinander Leben. Und das ist doch im Sinne all unserer Weltanschauungen, oder?

Quellen:

http://www.westline.de/westline_aktuell/kopftuch-klage—aerzte-auf-schadenersatz-verklagt-.php

Studie zeigt Vorurteile gegenüber Minderheiten

Studie zeigt Vorurteile gegenüber Minderheiten

In der am 13.11.2009 vorgestellten Studie der Amadeu Antonio Stiftung wurden je 1000 Personen aus mehreren europäischen Ländern gefragt, wie tolerant und aufgeschlossen sie gegenüber verschiedenen Minderheiten bzw. Lebensgewohnheiten sind. Eine genaue Presseveröffentlichung findet man unter:
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/gfepressrelease.pdf

Demnach sind Vorurteile negative Bewertungen von Gruppen und von Einzelpersonen aufgrund ihrer (tatsächlichen oder wahrgenommenen) Gruppenzugehörigkeit. Sie werden dazu benutzt, soziale Ungleichwertigkeit und Ungleichheit zu legitimieren.

Somit sind Vorurteile nicht mit einem demokratischen Verständnis vom Miteinander zu vereinbaren. Einige Ergebnisse dieser Studie (in Deutschland) sind:

Vorurteile gegenüber Einwanderern:

50,0% sagen : Es gibt zu viele Immigranten in ihrem Land.
37,6% „fühlen sich manchmal wie Fremde“ in ihrem Land.
42,4% sagen: Wenn Arbeitsplätze knapp sind, sollten sie [Einheimische] mehr Rechte auf einen Job haben als Zuwanderer.
25,0% stimmen der Aussage nicht zu: "Zuwanderer bereichern unsere Kultur".

Antisemitismus:

19,6% sagen: Juden haben in Deutschland zuviel Einfluss.
48,9% sagen: Juden versuchen heute Vorteile daraus zu ziehen, dass sie während des Nationalsozialismus die Opfer gewesen sind.
29,4% sagen: Juden im Allgemeinen kümmern sich um nichts und niemanden, außer um ihre eigene Gruppe.
31,2% stimmen der Aussage, Juden bereichern unsere Kultur, nicht zu.

Vorurteile gegenüber Muslimen:

46,0% sagen: Es gibt zu viele Muslime in Deutschland.
54,1% sagen: Muslime in Deutschland stellen zu viele Forderungen.
52,5% sind der Meinung, dass der Islam eine Religion der Intolleranz ist.

Rassismus bezogen auf die Hautfarbe:

13,5% sagen: Schwarze und Weiße sollten besser nicht heiraten.
30,5% sagen: Es gibt eine natürliche Hierarchie zwischen Schwarzen und Weißen.

Sexismus:

12,0% meinen: Wenn Arbeitsplätze knapp sind, sollten Männer mehr Recht auf eine Arbeit haben als Frauen.
52,7% sagen: Frauen sollten ihre Rolle als Ehefrau und Mutter ernster nehmen.

Homophobie:

38,0% stimmen der Aussage, es gibt nichts Unmoralisches an Homosexualität, nicht zu.
39,7% stimmen der Aussage nicht zu: Es ist eine gute Sache, Ehen zwischen zwei Frauen bzw. zwei Männern zu erlauben.

 

Die vielschichtigen Gründe sind einfach und kompliziert zugleich:

1) Befürwortung von (gesellschaftlicher) Autorität und somit jegliche Ablehnung von Störfaktoren, die diese Autorität verändern oder in Frage stellen wollen. Dabei wollen die Minderheiten nur ihren Platz in dieser Gesellschaft einnehmen. Ausländer zB. sind keine Unruhestifter, gegen die man vorgehen muss. Die Forderung nach einem gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft wird aber von den Meisten als Aufruhr angesehen, die unterdrückt werden muss. Haben denn nicht genau diese Aufruhr und diese Konfliktpunkte dazu geführt, dass sich die Gesellschaft so weiterentwickelt hat (Revolution, Demonstrationen, Proteste)? Denkt mal drüber nach.

2) Wahrgenommene Bedrohung durch Immigranten. Die mediale Darstellung der Immigranten in sog. "Talkshows", Statistiken und die subjektiv ausgewählte Berichterstattung über Täter mit "Migrationshintergrund" (die Personen ohne MIgrationshintergrund sind wohl nicht so "berichtenswert"), schaffen einen Stereotyp des ungebildeten, kriminellen Ausländers, welcher völlig an der Realität vorbeigeht. Eine Kleine Anektodete dazu: Wenn auf einer Schultafel 10 leichte Aufgaben stehen, von denen neun richtig und eine falsch gelöst wurden und man die Schüler fragt, was ihnen auffällt: Was denkt ihr sagen die meisten bzw. alle Schüler? Was fällt eher auf? Neun richtige oder eine falsche? Denkt mal drüber nach.

3) Die Ablehnung von Vielfalt, welche z.B. durch die Sprichwörter: "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht", "Gleich und gleich gesellt sich gern" oder "Schuster, bleib bei deinen Leisten" formulieren treffend, warum Menschen Veränderungen ablehnen. Man befürchtet, dass das Resultat der homogenen Gesellschaft die Einzelperson schlechter darstellt, als vor der "Vermischung". Dabei sollte man doch einfach bedenken, woher die Einflüsse kommen, die heute unsere Kultur so bereichern. Seien es Erfindungen, Speisen, Einrichtungen oder Architektur. (Dabei) Die Menschen streben doch (z.B. EU-Erweiterung, Wirtschaftszusammenarbeit und internationale Kongresse) nach einer gegenseitigen Bereicherung der Kulturen. Wenn man in der Geschichte jegliche Vielfalt und jeden Andersdenkenden abgeleht hätte, wo stünden wir heute? Denkt mal drüber nach.

4) Der Begriff der "Social Dominance Orientation", sagt aus, dass in einer hirarchischen Gesellschaft es Gruppen gibt, welche "oben" und welche "unten" zu sein haben. Die Angst vor dem Verlust der gesellschaftlichen Stellung impliziert die Vorurteile. Begriffe wie "assoziales Pack" oder "reiche Schnösel" zeigen die Diskrepanz der Bevölkerungsgruppen, um ihre "rechtmäßige" Stellung gegenüber anderen Gruppen zu rechtfertigen. Wäre es aber nicht die beste "naiv-optimistische" Lösung, dass alle "oben" sind oder dass alle in der selben "gesellschaftlichen Gruppe" sind? Denkt mal drüber nach.

5) Politische Machtlosigkeit betrifft diejenigen, die denken, dass sie keinen Einfluss auf die Regierung haben und sie von den Regierenden nicht ernstgenommen werden. Diese Machtlosigkeit führt zu Vorurteilen gegenüber den Gruppen, von dem man denkt, dass die Politiker sich um diese eher kümmern. Teures Benzin – Ölkonzerne. Soli-Zuschlag – Ostdeutsche. Leere Kirchen – Moscheen. Jedes Problem hat wohl also ein Sündenbock. Aber sollten wir nicht die Machtlosigkeiten gegenüber den Politikern nicht dadurch zum Ausdruck bringen, indem wir uns mit den Politikern auseinandersetzen und nicht "schnell und einfach" einen Schuldigen suchen? Denkt mal drüber nach.

6) Die politische Orientierung und die Sozialisation, in der man aufwächst, ob ganz links oder ganz rechts, ist prägend für Vorurteile und deren Verbreitung. Wenn ich also "rechts" bin, habe ich mich "rechts" zu verhalten und "rechte" Vorurteile zu haben. Handle ich immer so, wie man es von mir erwartet, oder betrachte ich mein Informationskonsum kritisch? Denkt mal drüber nach.

7) Selbstberichtete Religiosität ist der Hauptgrund für speziell religiöse Vorurteile. Die Bedrohung der anderen Religionen an dem, wovon ich denke, dass es das Richtige ist, erzeugt Kritikresistenz gegenüber Argumenten und Beweisen, die darauf abzielen mich in meinem Glauben zu beeinflussen. Diese Resistenz kann nur standhalten, wenn man sich allerdings nicht selbst auf die Suche nach der Wahrheit macht und jegliche Andersdenkenden mit Vorurteilen belastet, um eine selbstgerichtete Blockade aufrechtzuerhalten. Wenn es aber nur einen Schöpfer geben kann, ist es dann nicht wichtig, sich selbst zu überzeugen, was er von den Menschen will und was nicht? Denkt mal drüber nach.

8 ) Die eigene finanzielle Situation relativ zu den anderen erzeugt Vorurteile, um sich selbst einzureden, wieso diese Differenz herrscht. Ein Türke, der einen BMW fährt, muss wohl ja nur ein Drogendealer sein. Wenn eine Frau den Arbeitsplatz bekommt, für den ich mich auch beworben hatte, muss sie wohl den Job bekommen haben, weil sie eine Frau ist. Wenn eine islamische Gemeinde Geld durch Spenden aufbringt, um Ihre Moschee auszubauen, aber durch meine Kirchensteuern sehe ich keine Verschönerung meiner Kirchen, dann muss es wohl daran liegen, dass die Finanzierung des Moscheenbaus dubios sein muss. Begründet man also seine derzeitige finanzielle Situation realistisch oder spielen Neid und mangelnder Einsatz eine Rolle? Denkt mal drüber nach.

9) Gruppenbezogene Deprivation (Mangel). Dazu aus der Studie: " Hier sollten die Befragten angeben ob sie den ökonomischen Status ihrer Landsleute besser, gleich oder schlechter einschätzen als den von Einwanderern in ihrem Land. Dies ist wieder ein rein subjektiver Eindruck und steht in keinem Zusammenhang mit realen Fakten. Diejenigen, die die Situation ihrer Gruppe (als) schlechter einschätzten, tendierten eher zu GMF [Vorurteilen]. Es scheint, dass Zielgruppen (von Vorurteilen) als Sündenbock für die eigene Entbehrung herhalten müssen." Denkt mal drüber nach.

10) Alter und Bildung Dazu die Studie: "Je älter die Befragten und je schlechter sie gebildet sind, desto mehr stimmen sie Vorurteilen im Allgemeinen zu". Da die Immigration, kulturelle Annäherung und Emanzipation eine Bewegung der "neueren" Zeit ist, überrascht es mich nicht, dass genau die Leute, die in ihrer Kindheit und in ihrem Arbeitsleben am wenigsten mit Ausländern, anderen Glaubensrichtungen und Lebensweisen zu tun hatten, eher vorurteilsbildend sind. Wissen es aber nicht genau diejenigen, die in der Schule einen farbigen Freund, im Büro eine russische Kollegin oder am Fließband einen türkischen Mitarbeiter hatten oder als Student ein Auslandsemester in Südamerika waren, wie Ausländer sind? Und wenn Bildung Vorurteile abbaut, wie sollte man die Leute mit Vorurteilen nennen? Denkt mal drüber nach. Alles in allem ist die Studie ein Ausdruck der Angst vor Immigranten, Juden, Moslems und Ausländern, wo auch immer der Grund dafür liegen mag. Aber die Studie zeigt indirekt auch, wie Vorurteile abgebaut werden können. Jeder sollte sich selbst fragen, welchen Vorurteilen er zusagt und wieso dieses Vorurteil bei ihm herrscht. Und wenn sich jemand nochmal die Zeit nimmt, zu untersuchen, mit offenem Herzen, ob dieses Vorurteil womöglich nicht stimmt, dann hat er sich schon viel mehr Mühe gemacht und ist erkenntnisreicher als jemand, der ein Vorurteil als Argumentationsgrundlage für Verbreitung von Zwietracht in unserer Gesellschaft benutzt.

Denkt mal darüber nach.

Zusatz von jana:

Neue Studie belegt: Fremdenhass in Europa ist weit verbreitet.

Eine neue Studie über „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Europa“ belegt, dass in vielen europäischen Ländern Vorurteile gegenüber Ausländern, Muslimen, Juden und Homosexuellen weit verbreitet sind.
http://www.welt.de/wissenschaft/article5204486/Vorurteile-gegen-Fremde-in-Europa-weit-verbreitet.html

Mehr als die Hälfte der Befragten halten den Islam für eine intolerante Religion und sind der Meinung, dass es zu viele Einwanderer im jeweiligen Land gibt. Außerdem befürworten ein Drittel der Befragten eine „natürliche Hierarchie zwischen Schwarzen und Weißen“. Ich frage mich an dieser Stelle, wie das wohl aussehen soll? Warum meint ein Mensch, dass es eine Hierarchie zwischen weißen und dunkelhäutigen Menschen geben muss? Ein Schlag ins Gesicht der Emanzipation: Die Mehrheit der Europäer (60,2%) befürwortet die traditionelle Geschlechterrollenverteilung und möchte, dass Frauen sich mehr auf ihre Mutterrolle konzentrieren. So viel zur Emanzipation in Europa.
Auch belegt die Studie, dass ein persönlicher Kontakt zu den betreffenden Personen zum Abbau von Vorurteilen geführt hat.

Nun wird wohl die breite Bevölkerung in Deutschland höchstwahrscheinlich keine Erfahrungen auf persönlicher Ebene mit Einwanderern oder Ausländern gemacht haben. Wie erklärt man sich sonst die wachsende Ablehnung gegenüber Ausländern und Muslimen, wenn sie auf ihre religiöse Ausübung bestehen und eine Moschee bauen wollen? In Deutschland hat man vor allem Fremden Angst. Diese negative Berichterstattung beeinflusst die Menschen, so dass sie vielleicht erst gar nicht Kontakt zu Migranten haben möchten, weil sie eben schon eine vorgefertigte Einstellung haben. Man braucht sich nur die Medienberichterstattung zu dem Thema Islam und Muslime anzuschauen. Es sind immer dieselben Schemata: Ist ein Minarett nicht ein Zeichen des Machtanspruches des Islam in Deutschland? Das Kopftuch ist ein politisches Symbol und unterdrückt die Frau! Der Islam ist eine intolerante Religion und immer politisch. Die Mehrheit der Muslime lebt in Parallelgesellschaften und ist nicht integriert. Damit meint man aber wohl „nicht assimiliert“. Denn integriert sind hier wohl die Meisten. Sie beherrschen die deutsche Sprache, arbeiten, zahlen ihre Steuern und schicken ihre Kinder auf deutsche Schulen und Kindergärten. Es ist einerseits richtig, dass viele Muslime ihren Ruf durch ihr schlechtes Verhalten geschädigt haben. Andererseits darf man nicht eine Religion am Verhalten einiger ihrer Anhänger, die sie nicht praktizieren, beurteilen.

Noch halten sich die Politiker mit ihren öffentlichen Äußerungen zurück. Political correctness nennt man das. Aber warten wir ab, bis es einer so direkt und unverblümt bei M.Illner, Maischberger oder in einer Parteiversammlung ausspricht. Dann wird eine Welle ausgelöst….

Wie Martin Luther am 15.2.1546 öffentlich in seiner letzten Kanzelabkündigung damals sagte:

“ Darum sollt ihr Herren sie (die Juden) nicht leiden, sondern wegtreiben.“ (Martin Luther, “Von den Juden und ihren Lügen“, Erstausgabe Wittenberg 1543)

Stellt euch mal vor, Roland Koch oder Kristina Köhler (die Islamismus- und Terrorismusexpertin der CDU) würden das ungefähr so ausdrücken: „Ihr sollt die (kriminellen) Muslime nicht leiden, sondern wegtreiben (abschieben)“. ( „Von den Muslimen und ihren Lügen“, 2039)

Der Eine oder Andere mag das übertrieben finden oder gar unmöglich. Aber die Geschichte wiederholt sich. Die Menschen lernen nicht aus der Geschichte. Als 1941 die ersten Juden deportiert wurden, konnte es noch keiner von ihnen glauben. Letztendlich wurden 4 Millionen Juden vergast. So furchtbar kann die Geschichte sein. So furchtbar ist der Mensch.

Immer wieder Wirbel um ein Stück Stoff

Als hätte man keine größeren Probleme auf der Welt, wird immer wieder wegen einem Stück Stoff ein Riesendrama gemacht.

Hat die Welt nichts Besseres zu tun? Was ist mit den Menschen in den Drittwelt-Ländern, die vor Hunger sterben? Müssten die verantwortlichen Personen sich denen erklären, würden diese Menschen in Ihrer Not, sich wohl an den Kopf greifen, wenn man erklären würde, dass man sich in dieser Zeit damit beschäftigt hat, ob jemand ein Kopftuch tragen darf oder nicht.

In Madrid wurde eine Anwältin von der Teilnahme an einem Prozess ausgeschlossen, weil sie ein Kopftuch trug. Der anwesende Richter Javier Gómez Bermúdez warf der Rechtsanwältin vor, nicht ordnungsgemäß gekleidet zu sein. Diese Ordnung besagt, dass die Robe zwingend getragen werden muss, nicht aber dass ein Kopftuch verboten ist.

Der Richter hatte seine Abweisung nicht weiter begründet, sondern meinte nur:
"In diesem Saal entscheide ich".

Die Juristin wäre somit gemäß den Regeln mit ihrer Robe richtig gekleidet gewesen, unbeachtet ihres Kopftuches! Die Anwältin zeigte deshalb daraufhin den Richter des Nationalen Gerichtshofes wegen Amtsmissbrauch an.

Erhält man weitere Informationen über Javier Gómez Bermúdez, so ist sicher, dass er die Anwältin absichtlich wegen ihrer Religionsangehörigkeit abgewiesen hat.

Dieser Richter war es nämlich, der den Prozess gegen die "Madrid-Attentäter" führte – und es ist auch der Richter, welcher im Oktober bei einer anderen Gerichtsverhandlung die Burka tragende Zeugin aufforderte ihr Gesicht zu zeigen, damit man die Gesichtszüge während der Verhandlung erkennen könne!

Ich bin diese ganze Islamhetze, die Falschaussagen über unsere Religion und das ewige Thema Kopftuch langsam leid. Warum dürfen Nonnen ihre Haube tragen ohne deswegen verbal oder sogar körperlich angegriffen zu werden, während wir Muslimas uns wegen dem kleinen Stück Stoff immer wieder aufs Neue rechtfertigen müssen und auch oft angegriffen werden?!

Warum nur schauen immer noch viele Menschen so auf Kleinigkeiten? Warum werden in unserer Zeit, der heutigen Gesellschaft, immer noch Menschen ausgeschlossen oder gemobbt, wenn sie nicht dem 0815-Bild entsprechen? Hat die Menschheit nichts Besseres zu tun?

Menschen verhungern, Kinder und Frauen werden missbraucht, verkauft, versklavt. Walfänger rotten unsere Wale aus, Regenwälder werden gerodet und ganze Stämme/Familien verlieren deswegen ihren Lebensraum, Pelz-Händler töten aus Geldgier Tiere und/oder ziehen ihnen bei lebendigem Leib das Fell ab, lebenden Elefanten werden die Stoßzähne abgeschnitten und die Tiere verbluten danach, Menschen werden krank/behindert wegen Verstrahlungen. Wäre dies alles nicht wichtiger als die ewigen Diskussionen um das Kopftuch, die Burka, Minarette, Islamisierung oder Ent-Islamisierung?

Wie wollen wir später unseren Kindern erklären warum all dieses Schlechte auf der Welt nach wie vor besteht oder warum es keine Wale mehr gibt? Weil die Prioritäten falsch gesetzt wurden? Das wird dann wohl weder unsere Kinder überzeugen noch etwas (an den Tatsachen) ändern.

Aus dem Leben der kleinen Alice (Schwarzer)

In einem weit, weit entfernten Land, wo die Menschenrechte noch für jeden und jede gelten sollen, scheint das Sonnenlicht für uns Gleichgesinnte von dunklen Wolken überschattet zu werden. Auf einer der „schwärzesten“, gemütlich dahinschwebenden Wolke sitzt die kleine Alice….Alice Schwarzer. Dort diskutiert sie mit ihresgleichen über ein Stück Stoff, dass der Grund für ihre dunklen Zeiten zu sein scheint. Ein Tuch, zumeist aus 100% Baumwolle und keine 2mm Dichte verwandelt ihr Leben zu Dauerregen und-stress.
"Lass den Regen fallen liebe Alice und ich werde dafür sorgen etwas Klarheit zu schaffen."

Niederschlag: „Das Kopftuch ist das Zeichen, das die Frauen zu den Anderen, zu Menschen zweiter Klasse macht.“

Ach meine liebe Alice, da hast du etwas ganz falsch verstanden. Aber ich erklär’s dir: Das Kopftuch ist kein Zeichen, es ist eine religiöse Pflicht. Und das Kopftuch macht jene Tuchträgerin nicht zum Menschen zweiter Klasse, sondern jene Gesetze und Menschen, die sie ganz gezielt aus bestimmten Bereichen ausschließen.

Donner: „Und real sind Kopftuch und Ganzkörperschleier eine schwere Behinderung und Einschränkung für die Bewegung und die Kommunikation.“

Aber nein Liebes. Setze deinen Schleier vor Augen ab, ups ich meinte natürlich schau mal ganz genau hin. Hunderte von Frauen mit Kopftuch kämpfen um gute Arbeitsplätze. Einige gehen sogar vor Gericht. Die einzige Einschränkung und Behinderung sind doch sogenannte Kopftuchverbote, nicht wahr? Aber vielleicht hast du ja recht. In Wirklichkeit wollen sie alle gar nicht studieren und arbeiten und schon gar sich weiterbilden, nicht wahr meine Liebe? Sie wollen alle lieber zu Hause bleiben, herumsitzen , dumm bleiben und nichts weiter machen..aber sie werden ja alle von den lieben Männern dazu gezwungen zu studieren und zu arbeiten…

Blitz: „Ich finde es selbstverständlich, dass wir uns an Ländern wie Frankreich ein Beispiel nehmen und das Kopftuch in der Schule und im Kindergarten untersagen, für Lehrerinnen und Schülerinnen.“

Alice, warum empfindest du einen Freiheitsentzug als selbstverständlich. Wieso willst du uns sagen was Freiheit ist? Ist Freiheit nicht gerade die Tatsache, dass man selbst entscheiden kann, was man anzieht und wie man sich zeigt? Oder ist Freiheit doch ein fest im Brockhaus definierter Begriff mit definierten Grenzen, in welchem Wirkkreis etwas Freiheit ist und wann es Zwang ist? Schau mal Alice, ist das einzig Wichtige etwa nicht, dass Lehrer kompetent, fair sind und Wissensinhalte vermitteln? Als Tuchträgerin noch Putzfrau war, war es in Ordnung. Jetzt, wo sie gebildet und ehrgeizig ist, darf sie keine Lehrerin werden. Als Putzfrau hätte sie problemlos eine Anstellung im Schulgebäude bekommen.

Wo ist also das Problem? Was stört dich wirklich, liebe Alice?