Islam in den Medien – ein Vortrag von Dr. Sabine Schiffer
Hier präsentieren wir euch eine interessanten Vortrag von Dr. Sabine Schiffer über das Thema "Islam in den Medien", gehalten im Audiomax der TU Clausthal.
Sie zeigt hier bestimmte Methoden und Vorgehensweisen der Darstellungen in den Medien auf und kommentiert diese auch.
Mehr über Sabine Schiffer: http://dawa-news.net/2009/07/interview-mit-dr-sabine-schiffer/
Keine Sorge bald gibt es das Video zu sehen auch wenn Frau Schiffer das nicht will, denn in einem E-Mail-Austausch bezeichnet auch sie uns für "Musels" also denkt nicht, dass sie für uns wäre, denn ansonsten hätte sie auch den Islam angenommen!!!
So da ist das Video:
Medien und der Islam: Das ARD Magazin “Fakt” – Hassan Dabbagh der Hassprediger?
Mit Freude zeigen wir euch nun eine weitere Videoanalyse von “OpenEyeProduction” zur ARD-Sendung Fakt vom 25.05.2009. Unsere schriftliche Stellungnahme findet ihr hier:
http://dawa-news.de/2009/06/medien-und-der-islam-stellungnahme-zu-fakt-das-erste/
Stellungnahme von Dr. Hassan Dabbagh (2)
Obwohl sich Dr. Hassan Dabbagh stets gegen Terror und Ungerechtigkeiten ausgesprochen hat, wurde er, wie zahlreiche andere Brüder, als “Hassprediger” abgestempelt. Unser hoch geschätzter Bruder im Islam hatte daraufhin unter anderem diese Stellungnahme zu der Medienpropaganda veröffentlicht, doch fand seine Stimme kein Gehör bzw. wurde bewusst ignoriert und eine regelrechte mediale Hetze gegen ihn war die Folge.
Die Verleumdungen nahmen jedoch zu, als das ARD Magazin Fakt am 25.05.2009 einen Bericht über Dr. Hassan Dabbagh veröffentlicht hat, der den Ruf einer ausgewogenen Berichterstattung keineswegs verdient hat – im Gegenteil.
Dawa-News hat daraufhin eine Stellungnahme geschrieben und desweiteren diesen Artikel veröffentlicht. Nun gibt es auch von Dr. Hassan Dabbagh eine weitere Stellungnahme, in denen er aufzeigt, wie er seiner Rechte bestohlen worden ist und wie ihm Unrecht getan wird.
Wir können uns nur wünschen, dass sich die Medien die folgenden Worte zu Herzen nehmen und mit der Propaganda und den Lügen gegen den Islam aufhören.
Schleichende Umgehung der Grundrechte für Muslime vom 11.07.09
Hier als vollständiges Video:
Hier die Youtube-Verlinkungen:
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Teil 4:
Die “radikalen” muslimischen Frauen
Ich möchte zuerst erläutern, was mich dazu bewogen hat, diesem freundlichen Artikel noch die gewisse Würze zu verleihen. Ich war sehr erstaunt, wie gewissenhaft und ordentlich die Autorin hier tätig war. Diese Offenheit, die in derartig liebevoller Art, diesem Artikel eine sprühende Frische verleiht, fand ich einfach hinreißend.
Verfassungsschutz sieht Radikalisierungsschub bei Frauen
Von Eva Eusterhus
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Zugriffsdatum, 18. Juli 2009
Neuer Bericht des Hamburger Landesamtes
Khaled war der Erste, der ihr das Gefühl gab, eine Frau zu sein, sagt Leyla*. Als 19-Jährige, damals nannte sie sich noch Nadine*, lernte sie ihren jetzigen Mann in einem Online-Forum kennen. Der Student erzählte ihr vom Koran. Dass er danach lebe und dass er das auch von seiner Frau erwarte. Denn schließlich sei es das reine, unverfälschte, das einzige Gesetz, das es zu befolgen gelte. Die heute 23-Jährige trägt ein eng gebundenes Kopftuch und einen bodenlangen Mantel.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Genauso wie eine Muslima von ihrem zukünftigen Mann erwartet, dass er fest im Islam ist, hat auch der Mann das Recht dazu. Hinzu kommt, dass man von einem erwachsenen Menschen sehr wohl annehmen kann, selbst zu entscheiden, was man möchte. Oder war “Leyla” noch ein Baby, dass an einem Schnuller saugte, als sie “ihren jetzigen Mann” heiratete? Wusste sie nicht, was seine Lebensprinzipien sind? Wenn diese mit ihren nicht übereinstimmen, warum sollte sie ihn heiraten? Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht. Es stimmt, hier kommt die sprühende Intelligenz der Autorin zum Vorschein, das Wort des SCHÖPFERS, der Qur’an ist das reine, unverfälschte Gesetz.
Leyla ist vor drei Jahren zum Islam übergetreten. Sie trinkt nicht mehr, sie raucht nicht mehr. Dass sie heute ein besserer Mensch ist, verdanke sie dem Islam. Auch ihren Sohn erzieht sie streng nach den muslimischen Regeln. Den Kontakt zu ihren Eltern hat sie abgebrochen. Junge Muslimas wie sie rücken verstärkt ins Visier von Islamismusexperten. Auch der Hamburger Verfassungsschutz stößt im Rahmen seiner Beobachtungen von Dschihadisten auf zum Teil erstaunlich schnelle Radikalisierungsverläufe bei jungen Frauen. Im Extremfall führt diese Entwicklung bis zur völligen Selbstaufgabe und Isolation – oder in ein Terror-Camp. (…)
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
In diesem zweiten Absatz erkennt man schon die eigentliche Absicht dieses Artikels. Ein gewisses Wissen besitzt die Autorin, aber wie es üblich in der “zivilisierten” Welt ist, wird die Wahrheit mit der Unwahrheit “unauffällig” vermischt.
Sind nun alle Menschen, die keinen Alkohol trinken und mit dem Rauchen aufhören und der Meinung sind, ein besserer Mensch geworden zu sein, radikal? Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass nach den ersten Aufzählungen, die beliebten knackigen Schlagwörter wie “Islamismus, Dschihadisten, radikal, Terror-Camp” fallen. Es ist uns nichts Neues: Mit fast identischen Mitteln haben die Redaktionen von Fakt und Report Mainz versucht, praktizierende Muslime sofort als radikale, “dschihadischtische”, fundamentalistische Islamisten darzustellen. Nur hat man dort zum Beispiel betende Geschwister direkt nach Explosionen und Menschen mit Panzerfäusten gezeigt. Den Menschen soll unterschwellig suggeriert werden, dass jeder, der den Islam praktiziert, eine Gefahr darstellt.
Nun darf man als Leser nicht den Fehler begehen und diese “Informationen” einfach so hinnehmen – das Hinterfragen ist hier von äußerster Wichtigkeit! Es ist eine Frechheit und für uns nichts anderes als eine Hetze gegen Muslime, in diesem Fall gegen unsere Schwestern, wenn man sie nur aufgrund des Praktizierens der Religion, in ein terroristisches Gefüge einordnen möchte. Das Gegenteil ist hier doch der Fall: Abgesehen davon, dass Muslime den Kontakt zu ihren Eltern nicht abbrechen dürfen, sind die restlichen Eigenschaften von allen ehrlichen und aufrechten nichtmuslimischen Standpunkten aus, zu loben.
Die sogenannten “Experten” sollten sich an uns wenden und nicht an fiktive Personen, die in ihrem Geiste herumschwirren. Doch was hier sehr schnell zum Vorschein kommt, ist diese ungeheure Angst. Der Islam scheint sich anscheinend besonders in Deutschland “radikal” zu verbreiten. Solche Artikel tragen einen großen Anteil an dieser Situation bei. Doch auch Nichtmuslime, haben den Wert von Frauen erkannt, denn wenn man ein Volk zerstören möchte, wo fängt man denn am Besten an? Bei der Frau. Ich bitte hiermit auch den Artikel “Warum wollt ihr uns unsere Würde nehmen” durchzulesen.
http://dawa-news.de/2009/04/kopftuchverb…de-nehmen/
Der Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, sagte:
“Die Mutter wiegt mit einer Hand ihr Kind und mit der anderen die ganze Menschheit”
Dieser Artikel ist der Beweis. Ich lebe nicht in Deutschland, dennoch entnehme ich diesem Artikel, dass unsere Schwestern viele Kinder gebären, elhamduLILLAH. Nach diesem “Unglück” der Nichtmuslime, scheint der Zulauf vieler deutscher Frauen in den Islam überragend zu sein. Dies alles entnehme ich aus diesem Artikel. Was kann man noch aus diesem Artikel entnehmen? Hier wird über die Selbstaufgabe und Isolation gesprochen. Dank ALLAHS haben sich anscheinend unsere Schwestern der Manipulation und Kontrolle der Nichtmuslime entzogen. Sie scheinen den Weg ALLAHS zu gehen und lassen sich nicht beeinflussen. Dieser Absatz ist ein Hilfeschrei, dass ihnen konvertierte Muslime aus den Fingern gleiten und auf ihren SCHÖPFER hören.
Warum werden hier keine Beispiele genannt? In welcher Form isolieren sie sich, weil sie vielleicht nicht mit fremden Männern zusammensitzen möchten? Das ist im Islam verboten und es gibt Gründe, warum ALLAH es verboten hat. Eine Gegenfrage möchte ich dieser “ehrlichen” Autorin stellen: wie viele Ehen wurden zerstört, weil der Bruder oder Schwager ein Verhältnis mit der Frau seines Bruders oder seines Schwagers hatte?
Liegt es daran, dass die Frau statt Musik, ihrem Kind nur Qur’an hören lässt? Wo bleibt hier die Toleranz? Soll es in Zukunft so laufen, dass wir fragen sollen, ob und wann wir unsere Fingernägel schneiden dürfen? Um natürlich die Situation zu dramatisieren und dafür zu sorgen, dass die “Terrorangst” in den Köpfen der Menschen bleibt, enden die muslimischen Frauen im “Terror-Camp.”
Ich möchte noch einmal nachfragen, warum werden wir nicht zu Interviews gebeten? Weil sie zu mir sicher nicht kommen werden, denn meine Antworten würden nicht im entferntesten diesem Artikel ähneln. Oder man macht das Übliche. “Wenn etwas nicht passt wird es passend gemacht”.
So veröffentliche die Islamische Bewegung Usbekistans (IBU), ein der al-Qaida nahestehendes Netzwerk, in der letzten Zeit wiederholt Propagandavideos in deutscher Sprache, heißt es. In einem Video, das sich insbesondere an in Deutschland lebende Dschihadisten richtete, rief sie dazu auf, Frauen und Kinder mitzubringen.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Bei diesem Absatz hätte ich eine Frage. Wie kommt es, dass man zu seinen Themen rein “zufällig” und so schnell die passenden “Terrorvideos” bekommt?
Desweiteren bezweifeln wir die Glaubhaftigkeit dieser mysteriösen Terrorgruppen im fernen Usbekistan. Bestes Beispiel: Die IJU:
Siehe dazu hiier:
Und hier zum lesen:
http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/…error.php5
Man muss bedenken, dass es sich hier nicht um “verschwörerische” Quellen handelt, sondern dem WDR. Doch leider wird das von der Masse der Menschen ignoriert. Es ist eine Degradierung und Rufmord der ersten Klasse, dass nach der Beschreibung einer konvertierten Schwester, die wahnsinnigsten Assoziationen geschnürt werden – um anscheinend sicher zu gehen, dass man nun immer, wenn man von einer konvertierten Schwester hört oder eine sieht, sie sich im nächsten Moment in einem Kampfanzug, einer AK-47 und einer Panzerfaust im Rucksack, auf der Straße vorstellt.
Außerdem sind dem Hamburger Verfassungsschutz einzelne Fälle bekannt: In Hamburg lebt eine Frau seit mehr als einem Jahr mit einem salafistischen Glaubensbruder in einem kleinen Zimmer einer Moschee zusammen, ohne das Gebäude je zu verlassen. In Gesprächen mit Behördenvertretern behauptet sie, diese Lebensumstände freiwillig auf sich zu nehmen. In einem anderen Fall hat ein Dschihadist seine Frau auf eine Auslandsreise zu Glaubenszwecken mitgenommen, weitere Absichten hat er ihr vermutlich verschwiegen. Tatsächlich endete diese Reise in Pakistan – wahrscheinlich in einem Ausbildungslager des Netzwerks islamistischer Terroristen.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Und die absolute Frechheit ist, dass Muslime anscheinend absolut kein Recht haben sich zu bewegen, denn wenn sie es nicht tun, scheint der Verfassungsschutz bestens informiert zu sein.
Woher wissen sie, dass Menschen ihre Wohnung nicht verlassen? Müssen wir jetzt fürchten, dass alle Muslime auf der ganzen Welt “Big Brother” ausgeliefert werden? Wie kann es sein, dass man darüber informiert ist, wann jemand aus seinem Haus geht und wann nicht? Wenn wir ganz genau hinschauen, sehen wir, wie aggressiv dieses Verhalten ist. Das zeigt sich schon darin, dass man den Frauen nicht glaubt, dass sie ihre Religion freiwillig ausleben. Wenn es nicht so wäre, warum flüchten sie nicht zu den Beamten, da sie anscheinend die Chance hatten, bei den Gesprächen mit der Behörde. Besonders deutsche Frauen wissen, dass die Behörden nur darauf warten und ihnen sofort “Schutz” gewähren würden.
Was natürlich in keinem schlechten Anti-Islam-Artikel fehlen darf, sind Vermutungen:
“wahrscheinlich in einem Ausbildungslager des Netzwerks islamistischer Terroristen.”
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Was, wenn nicht? Wie jedes andere Land kann man Pakistan auch besuchen, ohne gleich in ein sogenanntes “Terror-Camp” zu fahren. Und so aufmerksam und fürsorglich die Behörden auf die “Islamisten”(=praktizierende Muslime) aufpassen, so sollte man doch sicher sagen können, wohin die Reise wirklich ging.
Noch eine unbedeutende und unscheinbare Frage: Was ist eigentlich mit den Nonnen? Sie leben alleine in einem kleinen Kämmerlein, welches nicht allzu groß sein dürfte und verrichten ihre religiöse Pflicht. Klosterschwestern und Klosterbrüder entziehen sich vollkommen dem Diesseits.
Warum ist der Islam der mittlere Weg? Muslime sollen sich um ihr Jenseits kümmern, denn sie wissen, wenn sie im Diesseits versagt haben, erwartet sie, die Strafe im Jenseits.
Ein Muslim muss beten, fasten, die Pilgerfahrt verrichten, die sozial-religiöse Pflichtabtgabe (Zakah) entrichten. Der Muslim sollte, um sein eigenes Wohl, so viel und so oft, wie möglich spenden. Wenn ein Muslim finanziell nicht dazu in der Lage ist, ist auch dies kein Problem. Die stärkste Waffe eines Muslim ist sein Bittgebet, dass er von Herzen an seinen SCHÖPFER richtet.
Ein Muslim muss heiraten, um sich vor Sünden zu schützen. Denn wir wollen kleine Jungs in Ruhe lassen. Wer heiratet denn nicht gerne die Dame oder den Mann seines Herzens? Darum wiederrum, bittet der Muslim seinen SCHÖPFER. Das gehört zum Diesseits und wenn die Ehe mit der Zufriedenheit des SCHÖPFERS endet, haben Beide, mit der Hilfe ihres SCHÖPFERS, das Beste leben im Jenseits.
Man sieht, dass man sich nicht vollkommen von der Außenwelt abkapseln muss, um seinem SCHÖPFER zu dienen. Muslimische Frauen schminken sich, zeigen ihre Reize aber eben nur ihrem eigenen Ehemann.
“Wahrlich die Frauen sind die Zwillingshälften der Männer.” (“Frauen im Schutz des Islam”, s.15, dokumentiert bei Tirmidhi)
“ Oh, ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen möget. Wahrlich, der Angesehenste von euch vor Gott ist der welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Gott ist Allwissend und Allkundig.“ (Kapitel Hugurat, Vers 13)
“Zu SEINEN Zeichen gehört, dass ER euch aus eurer Art Gattinen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet, und ER hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit bewirkt. Darin sind Zeichen für Menschen, die nachdenken können.†(Kapitel Ar-Rum, Vers 21)
„Sie sind euch ein Gewand, und ihr seid ihnen ein Gewand.“ ( 2:187)
Salman al-Farisi, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, berichtete:
“Ich ging, um meinem Bruder im Glauben, Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, zu besuchen, und als ich ankam, wurde ich von seiner Gattin, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihr, begrüßt die sehr einfache Hauskleidung trug. Angesichts dessen fragte ich sie:’Was ist los mit dir? Warum trägst du so einfache und schlichte Kleidung und nicht etwas passenderes, um deinem Ehemann zu gefallen?’ Sie sagte:’Dein Bruder, Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, besitzt, aus welchem Grund auch immer, kein Interesse an dieser Welt und ihren Angelegenheiten. Er verbringt Nächte im Gebet und die Tage fastend!’ Dann kam Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, hieß Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, willkommen und bot ihm etwas zu Essen an. Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, fragte:’ Warum isst du nicht mit mir?’ Abu Darda sagte:’ Ich faste.’ Salman sagte:’ Ich schwöre bei ALLAH, dass du dein Fasten brechen musst und mit mir isst.’ Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, brach sein Fasten und aß mit Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm. Salman verbrachte die Nacht bei Abu Darda. Abu Darda stand in der Nacht auf und betete einige Nachtgebete. Salman hielt ihn davon ab und sagte:
‘Dein Körper hat bestimmte Rechte bei dir, und deine Familie hat bestimmte Rechte bei dir. Faste einige Tage und brich das Fasten an anderen, nähere dich deiner Gattin und erfülle ihre Bedürfnisse. Gewähre jeder Person das ihm zustehende Recht.’ Kurz vor Sonnenaufgang erlaubte Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, Abu Darda aufzustehen und zu beten. Beide standen auf, verrichteten die Gebetswaschung und einige Gebete, dann machten sie sich auf dem Weg zur Moschee, um Fagr (das Morgengebet) zu bete. Nach dem Gebet mit ALLAHS Gesandte, Muhammed, Friede sei auf ihm, berichtete Abu Darda dem Propheten, Friede sei auf ihm, was Salman gesagt und getan hatte. Der Prophet, Friede sei auf ihm, sagte: ‘Salman hat die Wahrheit gesprochen.’ (überliefert bei Bukhari, “Frauen im Schutz des Islam”, Abd ar-Rahman Asch-Schiha)
(Muhammed, Friede sei auf ihm, überliefert bei Tirmidhi)
“Ihr Recht (der Frau) ist, dass du sie speist, wie du dich selber speist und kleidest, wie du dich selber kleidest, schlag’ sie nicht in ihr Gesicht, benutze keine abfällige Sprache und meide nicht ihr Bett (zum Schlafen), indem du irgendwo außerhalb des Hauses schläfst.†(berichtet von Ibn Hibban und Abu Dawud, Vgl. “Frauen im Schutz des Islamâ€, Abd ar-Rahman Asch-Schiha, 2003)
“Die vollkommensten die standhaft im Islam sind, sind die, die das sittlichste Benehmen besitzen. Die Besten von euch sind die, die am Besten zu ihren Frauen sind.†(berichtet von Thirmidhi, Vgl. “Frauen im Schutz des Islamâ€)
Weiter im Text:
Ist der Kontakt gefestigt oder die Ehe geschlossen, drängen sie den Frauen ihren Lebensstil auf. Man verkehrt nur noch unter Gleichgesinnten, den Frauen werden Kontakte zu ihrem früheren Umfeld und zu ihren Familien untersagt, da diese als Ungläubige unrein seien. Eine Trennung oder Scheidung wird als allerletzter Ausweg oder in einigen Kreisen auch als verabscheuungswürdig betrachtet.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Hier liegt wiedereinmal eine mehr als offensichtliche Mischung zwischen Wahrheit und Unwahrheit. Der SCHÖPFER ist nicht froh, wenn sich seine Geschöpfe, Mann und Frau, trennen aber die Scheidung ist erlaubt. Es gibt im Qur’an ein eigenes Kapitel über die Scheidung und wie sie zu vollziehen ist.
“Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, so soll es keine Sünde für beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versöhnen, denn Versöhnung ist gut…” (4:128)
(4:128)
“Eine Geschiedene (oder eine Witwe) darf nicht verheiratet werden, bevor sie nach ihrer Erlaubnis (und Zustimmung) gefragt wurde. Und eine Jungfrau darf nicht verheiratet werden (oder zur Heirat angeboten werden), bevor sie darüber befragt wurde.”
(Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, überliefert bei Buchari und Muslim)
Auch der Kontakt zu den Eltern wird abgebrochen. Die Einschätzung, selbst das “richtige”, durch den Glauben vorgegebene Leben zu leben, verfestigt sich bis zur völligen Selbstaufgabe. Anregungen aus der “Außenwelt”, die sich kritisch zu dem neuen Lebensstil äußern, werden als Versuch gewertet, die “Ungläubigen” wollten sie, die “Gläubigen”, vom richtigen Weg abbringen. Die Kritik anderer wird als “Prüfung Allahs” angesehen, der es zu widerstehen gilt.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Auch wenn deine Eltern, Nichtmuslime sind, bist du verpflichtet, sich um sie zu kümmern. Das ist deine Pflicht, ganz besonders der Mutter gegenüber. Mütter tragen ihre Kinder neun Monate in ihren Leibern, dann kommen die Geburtswehen. Dies allein berechtigt die Mutter, dass sie dem Vater vorgezogen wird. Doch wenn die Eltern ihre Kinder vom Wege ihres SCHÖPFERS abhalten wollen, hören die Kinder nicht auf ihre Eltern. Trotz allem ist es die Pflicht der Kinder dafür zu sorgen, dass es ihren Eltern physisch und finanziell gut geht. Sie dürfen ihren Eltern auch sonst keine Sorgen machen, doch wenn es um ALLAH geht gibt es keine Kompromisse und sie bleiben in Verbindung mit ihrem SCHÖPFER.
“Und wir haben dem Menschen im Hinblick auf seine Eltern anbefohlen- seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche, und seine Entwöhnung erfordet zwei Jahre-: ‘Sei MIR und deinen Eltern dankbar. Zu MIR ist die Heimkehr.” (31:14)
“Doch wenn sie dich auffordern, MIR das zur Seite zu setzen, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf gütige Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu MIR wendet. Dann werdet ihr zu MIR zurückkehren, und ICH werde euch verkünden, was ihr getan habt.” (31:15)
Nicht selten steht das Vorleben dieser eifrigen Konvertiten im völligen Gegensatz zu dem neuen, sehr frommen Lebensstil. So sind viele der neuen Radikalen den Ermittlern schon als Drogenhändler und Kleinkriminelle bekannt. Ein anderer Typus sind Migrantenkinder, die, verunsichert von zwei Kulturen – die der Deutschen und die ihrer Eltern -, im Islam ein klares, allumfassendes Gesetz für sich entdecken, das auf alle Lebensfragen klare Antworten liefert und keinen Raum für individuelle Interpretationen lässt.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Warum lobt man den neuen Lebensstil der Konvertierten nicht? Warum ist man nicht froh, dass man nun eventuell einen ehemaligen Drogenhändler und Kleinkriminellen weniger hat? Der Artikel macht immer wieder den Eindruck, die Menschen einfach nur gegen zum Islam konvertierte Geschwister zu hetzen. Desweiteren spricht der Artikel hier nun allgemein von den “neuen” Radikalen – ohne zu differenzieren.
Eines wird hier sehr deutlich: Der Autorin sind Drogenhändler und Kleinkriminelle lieber und sympathischer, als neu konvertierte Muslime, die nun mit diesen abzuweisenden Taten aufgehört haben.
Was desweiteren fehlt, sind genaue Angaben. Wo sind hier die Statistiken über die Konvertierten? Solange uns keiner aufzeigen kann, dass es sich anscheinend bei allen konvertierten Muslimen um Menschen handelt, die entweder eine kriminelle Vergangenheit haben oder “unsichere” Migrantenkinder waren, bezeichnen wir diese Aussage als eine Unwahrheit – oder eine bewusste Lüge.
Denn im Gegensatz zu Frau Eusterhus, haben wir etliche hunderte Videos konvertierter Geschwister, aufzuzeigen, die uns ganz klar und deutlich zeigen, dass die meisten Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und Spiritualität im Leben, auf den Islam gestoßen sind und in ihm die Wahrheit gefunden haben.
Und um genau auf den letzten Satz des Absatzes einzugehen:
“die der Deutschen und die ihrer Eltern -, im Islam ein klares, allumfassendes Gesetz für sich entdecken, das auf alle Lebensfragen klare Antworten liefert und keinen Raum für individuelle Interpretationen lässt.”
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Um welche Interpretationen handelt sich es denn hier? Ein bisschen Alkohol schadet niemandem? Das ist doch gar nicht schlimm, wenn ihre Tochter mit dem Jungen ins Bett will? Seien Sie nicht so kleinlich, ihre Frau soll ja nur das Kopftuch bei der Arbeit hinuntergeben, seien Sie doch nicht so extrem und radikal? Meine Frage ist jetzt. Mit welchem Recht wollen sie uns vorschreiben, wie wir zu Leben haben? Wahrscheinlich solange, bis wir eine Waffe auf unsere eigenen Geschwister richten, dann lassen sie uns in Ruhe, aber auch nur wenn wir abdrücken.
Was den letzten Absatz des Artikels betrifft, möchte ich diesen Link von Bruder Amgharbi fi Rif, hinzufügen.
http://www.nafisa.de/medienanalyse/kopft…ol-zitate/
“Mit dir werden weder die Juden noch die Christen zufrieden sein, bis du ihrem Bekenntnis gefolgt bist. Sprich:’Wahrlich, die Rechtleitung ALLAHS ist die wahre Rechtleitung.”
(Kapitel Al-Baqara, Vers 120)
“Sie sagten:â€Wir sehen in euch ein böses Omen. Wenn ihr nicht aufhört mit eurem Gerede, werden wir euch mit Steinen bewerfen, und ihr werdet von uns eine peinvolle Strafe erleiden.â€
“Sie sprachen (die Gesandten):’Euer Omen ist bei euch selbst. Ist es so, weil wir euch ermahnen? Ihr überschreitet jegliches Maßâ€
(Kapitel Ya-sin, Vers 18-19)
“Ihr die ihr fest im Islam seid! Nehmt keine Vertrauten außerhalb eures Kreises der fest im Islam ist, denn sie schrecken nicht davor zurück, euch Lasten aufzubürden und möchten, dass ihr in Not geratet. Ihren Hass erkennt ihr an ihren Äußerungen, und sie verbergen in ihrer Brust noch mehr davon. WIR haben die Offenbarung deutlich gemacht, damit ihr sie versteht, wenn ihr euch nur eures Verstandes bedienen wolltet!†â€
Seht ihr liebt sie, während sie euch nicht lieben, obwohl ihr euch der Schrift in ihrer Gesamtheit sicher seid. Wenn sie euch treffen, sagen sie:â€Wir glauben!†Wenn sie aber unter sich sind, beißen sie sich vor Wut über euch in die Finger. Sprich:’Sterbt an eurer Wut!’ Der SCHÖPFER weiss genau, was jeder im Herzen verbirgt.†“Wenn euch etwas Gutes geschieht, ärgern sie sich, und wenn euch etwas Böses zustößt, freuen sie sich darüber. Wenn ihr aber geduldig und seid, schadet euch ihre Heimtücke nicht. Der SCHÖPFER weiß genau, was sie tun.â€
(Kapitel Al-Imran, Vers 118-120)
“Die, die nicht im Islam sind, die den SCHÖPFER verleugnen und die Menschen von SEINEM Wege abgehalten haben, erhöhen WIR die peinvolle Strafe, weil sie-über den Unglauben hinaus-Unheil gestiftet haben.â€
(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Qur’an, Kapitel An-Nahl, Vers 88)
“Sie wollen gern Allahs Licht mit ihren Mündern auslöschen. Aber Allah wird Sein Licht vollenden, auch wenn es denen die nicht im Islam sind zuwider ist.â€
(Kapitel 61 Vers acht)
“DAS ERBRINGEN DER BEWEISLAST OBLIEGT DEM KLÄGER, UND DER EID DEM, DER (DIE FORDERUNG) LEUGNET” (Der Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, dokumentiert bei An-Nawawyy)
“Wenn man den Menschen immer gäbe, worauf sie Anspruch erheben, so würden die Leute die Güter der anderen und ihr Blut fordern. Aber das Erbringen der Beweislast obliegt dem Kläger, und der Eid dem, der (die Forderung) leugnet.”
Wer hat das Öl und den Reichtum, den der SCHÖPFER SEINEN Dienern gegeben hat? Wer fordert das Blut der Muslime auf der ganzen Welt. Es ist schlimmer jemandem seinen Ruf zu zerstören als ihn umzubringen. Unruhe zu stiften zwischen den Menschen und ihren Geist zu vernebeln und sie zu verunsichern, ist schlimmer als sie umzubringen. Dieser Artikel von dieser Dame trägt seinen Teil dazu bei.
“Ehrenmord” in München *aktualisiert*
In München hat ein Afghane seine wohl mögliche Frau bzw. Partnerin umgebracht, da sie eine Beziehung mit einem anderen Mann eingegangen ist. Den Mord stützte er mit Quranaussagen – So möchte es uns jedenfalls der Spiegel-Online mit seiner Überschrift
“Afghane ersticht Frau und beruft sich auf Koran”
klar machen.
Die Anti-Islam-Propaganda scheint auch nach dem ersten Mordfall nicht aufhören zu wollen. Der Weg scheint eindeutig zu sein: Wenn über das Wort Islam fällt wird, dann muss es in einem negativen Rahmen fallen.
Der Artikel, der auf Spiegel-Online zu lesen ist, ist äußerst schwammig geschrieben. Denn wenn man sich den Text nach der Einleitung genau durchließt, kommt man zum Ergebnis, dass unser Bruder, der mit dieser Tat gezeigt hat, wie weit er von der islamischen Lehre entfernt ist, seiner Frau auf Berufung von Quranstellen verboten hat, sich mit dem Mann zu treffen.
“Unter Berufung auf eine Stelle im Koran verbot ihr der Täter dies zunächst und forderte sie auf, wieder zu ihm zurückzukommen.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,…92,00.html
Als sie nicht reagierte, zog der Mann eines Nachts ein Messer und stach auf sie ein. Wo steht hier, dass er die Rechtfertigung dieses abscheulichen Mordes, im Quran gefunden hat, wie es kurz in dem Teaser steht:
Eifersuchtsdrama oder Ehrenmord? In München hat ein 27-Jähriger seine frühere Partnerin erstochen, weil diese eine neue Beziehung eingegangen war. Der aus Afghanistan stammende Verdächtige ist geständig – und rechtfertigt die Tat mit einer Stelle aus dem Koran.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,…92,00.html
Der Text zeigt, dass er unserer Schwester unter Berufung des Qurans verboten hat, sich mit fremden Männern zu treffen und nicht, dass er den Mord auf den Koran gestützt hat.*
*Siehe Anmerkung am Ende des Artikels
Der Mord ist für uns nicht mehr und nicht weniger als Eifersucht – ein Mordmotiv, dass unter den Menschen keinem Fremd sein sollte. Selbst wenn er meinte, dass der Islam ihm die Rechtfertigung für eine so schreckliche Tat gegeben hat, so hat er sich wahrscheinlich niemals mit dem Islam richtig befasst, sondern sich von Emotionen leiten lassen. Genauso sieht es auch aus, wenn man sich das Leben der anderen “Ehrenmörder” anschaut:
Der “Ehrenmöder” von unserer Schwester Hatun Sürücü, nämlich ihr Bruder Ayhan, hatte selbst eine Freundin:
„ Allein durch die Aussage von Melek, zur Tatzeit die Freundin des geständigen Ayhan Sürücü, war die Staatsanwaltschaft in der Lage, Anklage zu erheben”
Er wurde aufgrund von Schlägereien und Drogenbesitz angeklagt:
„Am 5. April 2007 wurde Ayhan Sürücü erneut verurteilt und erhielt drei Monate Haftverlängerung wegen einer Schlägerei in der Jugendstrafanstalt, Gefangenenmeuterei und Drogenbesitz.“
Er trug eine Golduhr und zeigte sich hochmütig:
Jedes Mal, wenn die Hauptzeugin und ihre Mutter mit Bodyguards und Schusswesten den Gerichtssaal betraten, krempelte der Angeklagte Ayhan Sürücü den Ärmel hoch und zeigte demonstrativ seine goldene Armbanduhr.
Das Tragen von Gold für Männer und das hochmütige Auftreten sind im Islam untersagt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hatun_S%C3%BCr%C3%BCc%C3%BC
Ayhan führte also kein streng islamisches, sondern ein streng unislamisches Leben.
Es ist eindeutig und unter Geschwistern, die den Islam wirklich praktizieren, nichts Neues, dass der Islam Selbstjustiz verbietet – niemand hat das Recht, ein Messer zu nehmen und jemanden zu töten.
So sagte der islamische Gelehrte Imam al-Qurtubi:
„Es gibt keine Meinungsunterschiede unter den Gelehrten bezüglich der Tatsache, dass vergeltende Strafen, wie beispielsweise die Hinrichtung, von niemanden ausgeführt werden können als von denen, die in dieser Sache die staatliche Autorität besitzen und mit dieser Aufgabe (die Strafen durchzuführen) beauftragt sind.“
(Tafseer al-Qurtubi, 2/245, 246)
Eine weitere Aussage, vom “Ständigen Komitee für Rechtsfragen”
„Die Hadd-Strafen können nur von einem islamischen Staatsoberhaupt ausgeführt werden, oder von dem, der seinen Platz einnimmt / ihn vertritt. Es ist einem islamischen Individuum nicht erlaubt diese Strafen durchzuführen, aufgrund der Unruhe und dem Chaos in welchem dies münden würde.“
(Fataawa al-Lajnah al-Daa’imah 7 / 21)
http://www.fragenzumislam.de/?p=92#7
Taten, wie die “Ehrenmorde” sind eine Schande für die Muslime.
So Allah will, werden wir euch in den nächsten Tagen einen allgemeinen Artikel über “Ehrenmord im Islam” veröffentlichen.
Edit: Wie die Bildzeitung berichtet, hat er auch den Mord auf den Koran berufen:
“Der Koran erlaubt mir, meine Frau zu töten, wenn sie einen anderen liebtâ€
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,637307,00.html
Doch bleibt die Kernaussage unseres Artikels erhalten: Der Islam bietet keinerlei Rechtfertigung für sogenannte “Ehrenmorde” und somit sagen wir uns ganz klar und deutlich von derartigen Schandtaten los.
(BarakAllahu fieki an Schwesterchen)
Gastkommentar von Bruder Abud (13)
Woher kommen diese Vorurteile bei den Islamhassern? Zum Teil liegt es wohl daran, dass sie noch nie Kontakt mit Muslimen gehabt haben und ihre Informationen nur aus den einseitig berichtenden Medien beziehen. Oder falls sie doch einmal Muslime persönlich kennengelernt haben, dann handelt es sich vielleicht um säkularistische und solche die keine islamische Bildung genossen haben und ihre Religion nicht praktizieren, oder um praktizierende Muslime, die nicht wissen, wie man mit Nichtmuslimen umgehen soll. Umgekehrt gibt es auch bei manchen Muslimen Vorurteile, die keinen Kontakt zu (wirklichen) Christen haben: ein irakischer Bekannter meinte einmal, die Christen im Irak würden in ihren Kirchen Sexparties abhalten, vielleicht deshalb, weil es in den Kirchen keine strenge Geschlechtertrennung gibt und der Gottesdienst mit Musikbegleitung ist. Vielleicht auch fand nach einem Gottesdienst oder einer kirchlichen Trauung eine Hochzeitsfeier mit Tanz statt. Irgendjemand bringt dann solche Informationen durcheinander und übertreibt bei deren Weitergabe, verallgemeinert untypische Einzelfälle, und so entstehen dann Vorurteile.
Es ist allerdings sehr beschämend, wie manche Geschwister von den anderen Muslimen im Stich gelassen werden, wenn es um finanzielle Unterstützung geht. Man kann es als eine Art von Dschihad im demokratischen Rechtsstaat betrachten, wenn einige von ihnen vor Gericht in Fällen klagen, bei denen es um die freie Ausübung der islamischen Religion geht, und der Qur’Än nennt den Dschihad mit finanziellen Mitteln vor demjenigen mit dem Einsatz des eigenen Lebens. Im Falle von Schwester ĪmÄn aus Hannover, einer zum Islam konvertierten deutschen ausgebildeten Lehrerin, hieß es, sie habe jahrelang vor Gericht um ihr Recht gestritten, mit Kopftuch an einer staatlichen Schule unterrichten zu können. Als ihr schliesslich die finanziellen Mittel ausgingen, um diesen Rechtsstreit fortzusetzen, hatte sie sich zunächst bereit erklärt, auch ohne Kopftuch zu unterrichten, um sich ihren Lebensunterhalt verdienen zu können. Die Medien lagen bereits auf der Lauer, um sie nach dem Ende der Sommerferien zu Beginn des neuen Schuljahres ohne Kopftuch fotografieren zu können, als sie nur einen Tag davor bekanntgab, sie ziehe es vor, nach Österreich auszuwandern, um dort eine Stelle als Lehrerin anzutreten, anstatt ohne Kopftuch zu unterrichten. In derartigen Fällen wäre die Solidarität der Muslime erforderlich, um es ihren Geschwistern zu ermöglichen, Rechtsstreite zu führen, die letztlich zum Nutzen aller Muslime in Deutschland sind.
Er hat das Richtige gemacht – PI-Co-Autor steigt aus
Eine erfreuliche Nachricht aus der Vergangenheit: Im Jahr 2007 hat der PI-Co-Autor Jens von Wichtigen den islamophobischen Blog verlassen. Diese Tatsache zeigt uns wieder einmal, dass der Verstand selbst einen blinden Hass bezwingen kann. Gratulation! Wie es dazu kam, hat er in einer Stellungnahme erklärt:
Ich habe einen Fehler gemacht
Ja ich gebe es zu: ich habe als Autor bei PI Artikel geschrieben, die ich heute nicht mehr schreiben würde. Ich habe viel zu spät bemerkt, dass ich mit meinen Artikeln nicht dazu beitrage, unsere Welt besser zu machen – im Gegenteil.
Ich hätte viel eher merken sollen, dass ich nicht das Richtige tue. Dies tut mir leid.
Die Frage nach dem Warum: ich war enttäuscht von den Massenmedien, die ich sehr wohl als gleichgeschaltet oder zumindest nicht mehr als unabhängig bezeichnen würde. Sensibilisiert durch eine Jugend in der DDR und den Medien dort. Ich wollte meine Fähigkeiten einbringen, das Projekt PI zu verbessern. Dies habe ich gründlich vermasselt. Eigene Schuld, keine andere Ausrede.
Ich hatte geglaubt, das das Projekt PI ist im Grunde ein interessantes sei. Bitte lasst mich dies begründen.
Uns wird als Stimmvieh durch die Massenmedien vieles untergejubelt, Stimmungen werden erzeugt, Tagesprioritäten werden gesetzt, Helden werden geschaffen und Skandale vorgegaukelt. Der mündige Bürger ist nicht mehr erwünscht und wird als störend empfunden. Das Internet ist eine großartige Chance. Man vergleicht PI jetzt mit einer Sekte. Soweit würde ich nicht gehen, wesentliche Merkmale einer Sekte fehlen. Jeder hat die Möglichkeit, PI ohne grosse Probleme den Rücken zu kehren. Allerdings hat PI zumindest sektenähnlichen Charakter. Man lebt in einer eigenen Welt. Gut und Böse, Schwarz und Weiss. Man nimmt Nachrichten vollkommen anders auf, man fühlt sich im Besitz der Wahrheit. Und alle die PI kritisieren haben unrecht. Gutgemeinte Ratschläge werden ignoriert, die anderen sowieso. Man steigert sich gegenseitig in einen – man kann schon fast sagen – Wahn, der hoffentlich niemals zu Auswirkungen im realen Leben kommen wird. Hier allerdings fällt mir jetzt der Zwischenfall mit den Flitterwöchnern in Niedersachsen ein … (http://www.musafira.de/page3/files/Flitterwochen-durch-Polizeieinsatz-unterbrochen.html)
Warum habe ich nicht eher die Notbremse gezogen? Die Warnungen waren da. Das sehe ich (leider erst) jetzt. Ich war wie benebelt, wie im Rausch. Ich habe mich ausschliesslich auf den einschlägigen Webseiten über die Horrormeldungen zum islamischen Jihad informiert. Ein extrem einseitiges Weltbild war die Folge. Und – jetzt bitte ich um Verständnis – aus dieser Sicht heraus, musste ich schreiben. Ich war davon überzeugt, aufrütteln zu müssen. Kann man dies nachvollziehen? Und genau dies ist es, was die anderen Autoren von PI antreibt. Dies sind keine schlechten Menschen. Aber sie fühlen sich berufen, zu schreiben, aufzurütteln. Aus ihrer Sicht.
Und hier haben wir wieder die sektenähnlichen Verhältnisse. Jegliche Ratschläge, Warnungen und Kritik werden in den Wind geschlagen. Man ist im Besitz der Wahrheit und man ist süchtig, diese zu verbreiten.
Wie mit PI umgehen? Weiss ich nicht, ich bin kein Medienexperte. Ansonsten wäre mir dieser Fehler niemals passiert. Vielleicht könnte man einen Gegenblog zu PI installieren, der dann mit einem positiven, lebensbejahenden, interkulturellen Ansatzpunkt über die existierenden Probleme schreibt. Ich weiss es nicht.
Man darf PI aber auch nicht überbewerten. Es ist ein Blog. Weiter nichts. Ein bekannter Blog, allerdings verdankt man diese Bekanntheit der bewussten Provokation. Und den Medien wie der FAZ, der Taz, der SZ – die sich PI als Feindbild ausersehen haben und mit ihren Warnungen vor PI diesem Blog jedes Mal neue Leser zuschanzen, die dann zuerst von der Deutlichkeit der Worte auf diesem Blog begeistert sind. Die erst später oder gar nicht merken, dass sich dort mittlerweile ein Mob tummelt, der mit Demokratie nichts am Hut hat.
Ich verabschiede mich aus der Bloggerszene. Es war ein kurzes, intensives Erlebnis. Noch einmal möchte ich mich bei allen entschuldigen, die ich verletzt habe. Es tut mir wirklich und aufrichtig leid.
Jens v. Wichtigen, Kapstadt am 05.11.2007
LKA-Sprecherin widerlegt ARD-Berichterstattung vom 25.05.09
Nach den unhaltbaren Vorwürfen und massiven Angriffen gegenüber Dr. Hassan Dabbagh seitens der ARD-Magazine, hat sich der Imam und unser geschätzter Bruder im Islam zu den Vorwürfen in der Leipziger Volkszeitung geäußert.
Das Interview könnt ihr hier online lesen
Erstaunlich ist aber die Äußerung einer LKA-Sprecherin, betreffend der Vorwürfe, die in den ARD-Magazinen gemacht worden sind. Hier ein Zitat aus dem unteren Zeitungsartikel:
Die ARD-Magazine FAKT und Report Mainz hatten zudem berichtet, dass Dabbagh in einem vertraulichen Bericht des Landeskriminaltamtes (LKA) Sachsen als „Kontaktperson für islamische Extremisten dschihad-bereite Kämpfer“ beschrieben werde. Dem Bericht zufolge habe er „von Personen die dem Umfeld von El Kaida zugerechnet werden, Geld überwiesen bekommen.“
Auch zu Hintermännern der Attentate des 11. Septembers 2001 soll er, so die ARD-Magazine unter Berufung auf das LKA Papier, Kontakt gehabt haben.
Eine LKA-Sprecherin mochte dies nicht bestätigen: Es handle sich dabei um selektive, aus dem Kontext gerissene Zitate aus einem behördeninternen Papier, die die Intention des LKA-Auswertungsberichts nicht wiedergeben, so die LKA-Sprecherin.
Aus dem Kontext gerissene Zitate! Es ist eine unglaubliche Frechheit, dass die Fakt-Redaktion derart gehetzt hat und sogar vom Landeskriminalamt als Wirklichkeit verfälschend beschrieben wird.
Noch beschämender für die Fakt-Redaktion ist die Antwort, die anscheinend alle Verfasser eines Leserbriefs bekommen haben. Hier der entscheidende Ausschnitt:
Sehr geehrter Herr ***
Sie schreiben, dass Sie sich über unseren Beitrag geärgert haben. Das finde ich bedauerlich. Allerdings muss ich Ihnen sagen, dass wir diesen Bericht nicht leichtfertig recherchiert und gesendet haben. Wir beschäftigen uns seit gut einem Jahr mit dem Thema und sämtliche Vorwürfe in dem Beitrag sind mehrfach fundiert.
Das nennt man also gut recherchiert? Ich zitiere noch einmal die LKA-Sprecherin:
Es handle sich dabei um selektive, aus dem Kontext gerissene Zitate aus einem behörden internen Papier, die die Intention des LKA-Auswertungsberichts nicht wiedergeben
Ein ganz großer Skandal stellt sich hier dar. Verleitet durch die Gier nach Einschaltquoten, werden ohne Skrupel die Rechte eines Bundesbürgers verletzt. Seine Würde, die laut Grundgesetz unangetastet zu bleiben hat und durch selbiges auch geschützt wird, erfährt durch die Berichte der ARD-Magazine eine klare Verletzung.
Ein Grund mehr, der FAKT-Redaktion weitere Leserbriefe zu schreiben. Die Verantwortlichen müssen offenlegen, welche Zielsetzung sie mit dem Verzerren von Wahrheiten und der Verbreitung von Falschinformationen verfolgen. Nichts anderes macht eine Demokratie aus.
Medien und der Islam: Stellungnahme zu FAKT | Das Erste |
Nach unserer Stellungnahme zu Report Mainz, müssen wir mit erschrecken feststellen, dass die Hetzkampagne gegen den Islam neue Dimensionen erreicht hat. Wer meint, dass die Medien vor irgendwelchen Mitteln zurückschrecken, der liegt wahrlich im Irrtum.
Fakt, das Magazin der ARD, schien in der Thematik der Islamhetze neue Maßstäbe setzen zu wollen. Denn in der Sendung “ Hassprediger schulen junge Gotteskrieger“, welche am 25.05.2009 ausgestrahlt worden ist, war nicht die geringste Bemühung einer fairen Berichterstattung zu erkennen.
http://www.mdr.de/fakt/6387305.html
Der Bericht ähnelt dem von Report Mainz. Beide sind ähnlich aufgebaut und beide haben den angeblichen Ex-Muslim Barino Barsoum als Expertenstimme (ebenso wie Stern TV, Spiegel TV und viele andere Fernsehsendungen auch). Auf Herrn Barsoum sind wir schon in unserer letzten Stellungnahme eingegangen, deshalb verzichten wir auf einen umfangreichen Kommentar zu seiner Person.
Stellungnahme zu Report Mainz: http://dawa-news.de/2009/04/medien-und-der-islam-offizielle-stellungnahme-report-mainz/
Wir möchten auch nicht auf alle Punkte eingehen, denn das erlaubt uns die Zeit nicht. Wer sich ein ausführliches Bild machen möchte, dem empfehlen wir unsere zuvor erwähnte Stellungnahme zu Report Mainz.
Kommen wir zur der Einleitung.
Das Video fängt mit einer aggressiven und hetzerischen Einleitung an:
Sie kleiden sich wie die ersten Muslime vor mehr als 1.000 Jahren und das heute, mitten in Deutschland. Sie sind Salafisten – besonders radikale Moslems also, die den Koran wörtlich nehmen und Andersgläubige hassen.
Wenn dieser Absatz keine Hetze darstellt, was dann? Der Zuschauer wird hier mit vielen Aussagen konfrontiert, die man analysieren sollte.
Sie kleiden sich wie die ersten Muslime vor mehr als 1.000 Jahren und das heute, mitten in Deutschland
Die Muslime werden hier als Unmenschen, als eine schlicht und einfach zurückgebliebene und primitive Personengruppe dargestellt. Durch den Zusatz „mitten in Deutschland“ wird der Aspekt der Gefahr verstärkt. “Die „Unmenschen“ sind inmitten des Landes”.
Warum beurteilt man die Muslime anhand ihrer Kleidung? Was sind gegen schlichte und einfache Gewänder einzuwenden? Sagt man sich nicht immer, dass in Deutschland alle Religionen toleriert werden? Wird die Meinungsfreiheit nicht groß geschrieben?
In Deutschland gibt es die verschiedensten Bandbreiten von Interessen und Strömungen. Man trifft im Alltag auf Punks, Emos, Gothic-Anhängern, der neuen Japan-Fan-Strömung, hautenger Kleidung, leichter Bekleidung und was es nicht noch alles gibt. Warum kommt man nun dazu, sich aus diesen vielen Strömungen, die Muslime aufgrund ihrer schlichten Bekleidung hervorzuheben und sie als eine Gefahr darzustellen? Dies gleicht einer systematischen Hetze, welche man nicht unterschätzen darf.
“Sie sind Salafisten – besonders radikale Moslems also, die den Koran wörtlich nehmen und Andersgläubige hassen.”
Was hat man nun erreicht? Jeder Muslim, der sich mit einem Gewand kleidet oder einen Bart trägt, wird als ein radikaler Mensch dargestellt, der Andersgläubige hasst.
Es sind nicht nur radikale Moslems, nein, es sind besonders radikale Moslems. Soviel Hetze und Lügen können einem dem Magen verdrehen, doch ist es ja gerade das Ziel, derartige Aussagen zu treffen. Man möchte, wie schon so oft erwähnt, ein Angstbild schaffen. Die Muslime, unsere Feinde und potenzielle Terroristen.
Hier ist keine Spur von der so hoch geschriebenen Toleranz und Religionsfreiheit zu sehen. Wenn man jeden Muslim, der seine Religion praktiziert, als einen radikalen, Andersgläubige-hassenden Menschen darstellt, so will man ganz klar eine Einschränkung vornehmen. Und so kommt es, dass zum Beispiel die muslimische Frau in Deutschland gezwungen wird, ihr Kopftuch abzunehmen, für welches sie sich aus freiem Willen entschieden hat.
Sie nehmen den Koran wörtlich – Ja, was ist daran auszusetzen? Wir Muslime glauben, dass der Koran das unverfälschte Wort Gottes ist und dementsprechend halten wir uns auch wortwörtlich an den Koran und an die Sunnah des Propheten Mohammed, Allah Segen und Friede auf ihm. Nur weil Christen sich nicht mehr an ihre Bibel halten, heißt das nicht, dass wir uns nicht mehr an den Koran halten dürfen oder gar als fanatisch klassifiziert werden. Warum wird den Muslimen die Treue zu ihrem offenbarten Buch vorgeworfen ? Wenn man sich wirklich an die Botschaft des Korans hält, so trifft man auch auf folgenden Vers:
„Allah verbietet euch nicht , gegenüber denjenigen , die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft haben und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiss Allah liebt die Gerechten“
Sure 60, Vers 8.
Der Islam befiehlt den Muslimen, die Nichtmuslime gütig zu behandeln, ehrlich mit ihnen umzugehen, freundlich zu ihnen zu sein. Und genau das predigen die Brüder, die durch die Medien als radikale und skrupellose Hassprediger dargestellt werden. Es ist eine ungeheure Unverschämtheit, Menschen derart zu degradieren und es grenzt an Rufmord. Im Fakt-Bericht konzentriert man sich diesmal auf Dr. Hassan Dabbagh, der auch in der Berichterstattung von Report Mainz zu sehen war.
“Wer den Islam annimmt, kommt ins Paradies und wer ihn nicht annimmt, kommt für immer in die Hölle. Und da bleibt Ihnen die Entscheidung.”
Die Sendung versucht nun, das Statement, “Salafisten” würden Andersgläubige hassen, anhand dieses Satzes festzumachen. Doch was hat diese Aussage mit einem Hass zu tun? Dürfen wir Muslime nun nicht mehr die Meinung vertreten, der Islam wäre der einzige Weg in das Paradies? Wenn wir das erwähnen, so sagen wir das nicht, weil wir die Nicht-Muslime hassen, sondern weil wir ihnen das Beste wünschen. Wir möchten, dass auch sie in das Paradies eingehen. So wie auch das Christentum, wenn man nach der Bibel geht, für sich beansprucht, der einzig wahre Weg zu sein, so ist es doch auch unser gutes Recht, den Islam als den wahren Weg zu sehen. Hier würde auch keiner auf die Idee kommen, Christen, die diese Meinung vertreten, einen Hass gegenüber Nicht-Christen vorzuwerfen. Diese Meinung ist absurd.
Es macht den Eindruck, dass nur ein Muslim, der das sagt, was die Medien hören wollen, ein guter Muslim wäre. Doch dies ist dann alles, aber nicht der Islam. Und wenn man nicht in der Lage ist, seine Meinung äußern zu dürfen, ohne als hetzerisch dargestellt zu werden, so haben wir hier ein großes Problem mit der so hoch geschriebenen Religionsfreiheit.
Als letztes möchten wir auf die heftige Angriffe auf Dr. Hassan Dabbagh eingehen, obwohl wir schon in unserer Report Mainz Stellungnahme darauf eingegangen sind.
Dr. Hassan Dabbagh hat sich stets gegen Terror und Gewalt ausgesprochen. Und wir sagen es wieder und wieder: Jeder soll sich ehrlich ein Bild von dieser angeblichen Problematik machen. Suchen sie in der weiten Welt des Internets Videos von Dr. Hassan Dabbagh bzw. Dr. Abul Hussain. Wer nun aber der Meinung ist, im “inneren der Moschee” würde man ein völlig anderes Bild von ihm bekommen, der ist herzlich eingeladen die Moschee in Leipzig zu besuchen.
Warum lassen wir uns immer ein Bild von den Medien aufzwingen? Der Mensch ist in der Lage, sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen. Und so bitten wir jeden, egal ob Islamhasser oder Islamfreund, sich stets selbst zu informieren. Die Moschee in Leipzig und die Moscheen der von den Medien als Hassprediger dargestellen Brüdern, sind nicht in irgendwelchen “dunklen Ecken” versteckt. Die Anschriften und die Telefonnummern sind bekannt, also warum dieses hetzerische Spiel?
Hier nun nochmals die Stellungnahme von Bruder Dr. Hassan Dabbagh. Wer eine ehrliche und aufrichtige Absicht hat, der wird sich dieses Video auch anschauen:
Stellungnahme von Dr. Hassan Dabbagh
“Terror wurde verherrlicht, indem man die Menschen, die hinter dem Terror stehen, verherrlicht. Indem man Menschen wie Osama bin Laden als fromme Menschen darstellt. Als Menschen darstellt, die auf dem richtigen Weg sich befinden”
Es kann durchaus sein, dass es Menschen gibt, die Terror, der im Islam verboten ist, verherrlichen. Doch warum wird dies im Zusammenhang mit Predigern wie Abul Hussain genannt? Wo sind hier die Beweise? Herr Barsoum ist langsam an Lächerlichkeit und dem anscheinenden Drang, in den Medien unhaltbare und schwammige Aussagen zu tätigen, nicht mehr zu überbieten. Die ganze Reportage und der Text dazu, strotzten von Vermutungen und Konjunktiven, Wörter wie “soll” springen einem nicht nur einmal entgegen. Um zwei Beispiele zu nennen:
In konspirativer Runde soll er aber doch Klartext sprechen, wie der Aussteiger Barino Barsoum im FAKT-Interview verrät.
Auch zu Hintermännern der Attentate des 11. September 2001 soll er laut LKA Kontakt gehabt haben
Man sollte hierbei noch erwähnen: Wenn wir über das islamische Strafmaß reden, so gilt die Andwendung dieser nur in einem islamischen Land. Und genau das erwähnen die sogenannten “Hassprediger” in ihren Vorträgen auch. Herr Barsoum hat da wohl nicht gut aufgepasst.
Abschließend können wir nur das wiederholen, was wir in der Report Mainz Stellungnahme angeführt haben:
Wenn es nun das gemeinsame Ziel der Gesellschaft ist, die ja aus Nichtmuslimen und Muslimen besteht, die Kriminalitätsrate unter Jugendlichen, den Fanatismus, der unstreitbar unter einigen wenigen Muslimen vorhanden ist und alle anderen negativen Aspekte, die man mit Muslimen verbindet, wie Zwangsheirat und sogenannte “Ehrenmorde†zu unterbinden, was sollten wir dann gemeinsam versuchen? Die einfachste und effektivste Methode ist doch, den Menschen den wahren Islam zu zeigen und ihnen klarzumachen, dass all diese Punkte im Islam strengstens verboten sind. Daher ist es kontraproduktiv, ausgerechnet diejenigen, die das richtige Verständnis der Religion lehren, als Hassprediger zu verunglimpflichen! Wo soll das hinführen und was sind die wahren Ziele die man mit der Strategie des Rufmord verfolgt? Denn es macht den Eindruck, als wolle man nicht zulassen, dass den Menschen diese Dinge ausgeredet werden. Vielmehr scheint der Islam an sich ein Problem für die Medien zu sein.
Bei dieser Thematik dürfen wir nicht außer acht lassen, dass Medien sowohl Meinungsbilder als auch -träger sind und aus dieser Funktion heraus Verantwortung tragen, da sie in der Lage sind vieles zu beeinflussen. Darum ist es unhaltbar derart negativ über den Islam und die Muslime zu berichten. Wir Muslime möchten uns weder abgrenzen noch rufen wir dazu auf. Jedoch ist es unser gesetzlich festgelegtes Recht, unsere Religion zu praktizieren und unsere Meinung öffentlich kund zugeben . Es ist fatal eine Reportage auszustrahlen, die gegen eine Minderheit gerichtet ist, dies ist nicht im Sinne der Demokratie. Genauso unverantwortlich ist es, Würdenträger die sich dafür einsetzen, Muslime in Deutschland von kriminellen Taten abzuhalten, als Hassprediger und Extremisten abzustempeln. Diese mediale Hetze basiert ausschließlich auf Lügen und Verleumdungen und steht entgegen der – nicht nur islamischen Idee – Frieden und Toleranz zwischen den Menschen zu schaffen. Berichterstattungen wie von Report Mainz schüren nur den Hass auf muslimische Bürger und führen so zu einer Spaltung der Gesellschaft.
Wir fordern von den Medien, dass sie gläubige Muslime genauso fair behandeln, wie Anhänger anderer Religionen und nicht dazu beizutragen, dass Muslime in Deutschland diskriminiert werden. Der Titel der Reportage: “Hassprediger schulen junge Gotteskrieger†mündet unweigerlich in einem Unmut gegenüber den muslimischen Mitbürgern
Unter falscher Flagge: „FBI verhindert neuen 11. September“
„Seit Juni 2008 beobachteten die Sicherheitsbehörden jeden Schritt von vier, jetzt verhafteten „mutmaßlichen“ Terroristen. […] Sie hatten nichts anderes als einen “Dschihad” geplant.“
http://www.welt.de/politik/article3780132/FBI-verhindert-neuen-11-September-in-New-York.html
Das Prozedere kennen wir doch, es ist im Grunde genau das Gleiche wie bei den „Terroristen“ aus dem Sauerland. Erst lässt man die Männer arbeiten, dann kommt urplötzlich ein Informant, hilft ihnen bei der Arbeit und lässt sie am Ende alle hochgehen. Arbeiten FBI und BND nun zusammen und verkaufen ihre Terroristengeschichten im Doppelpack?
Was war geschehen?
Ein Jahr lang ermittelt New Yorks Polizei gegen 4 Terroristen, drei von ihnen seien Prozedere Konvertiten. Laut Staatsanwalt Lev Dassin hätten die Beschuldigten vorgehabt, eine Synagoge und ein jüdisches Gemeindezentrum in der Bronx mit Sprengstoff zu zerstören. Noch interessanter wird das ganze durch die angebliche Planung der „mutmaßlichen Terroristen“, Raketen zu kaufen, mit denen sie amerikanische Flugzeuge, die auf dem Boden stationiert sind, zu zerstören.
Achtet einmal darauf, wie oft das Wort „mutmaßlich“ im Zusammenhang mit Terroristen erwähnt wird, warum sprechen die Medien eigentlich nie direkt von Terroristen und warum werden fast alle „mutmaßlichen Terroristen“ wieder freigelassen, da die Beweislage fehlt und warum wird über die Freilassung anschließend nie berichtet?
Pressestimmen
Interessant ist, was die Associated Press (AP) berichtet:
“They were amateurs every step of the way. They had trouble finding guns […]â€
Zusammengefasst: AP sagt, die angeblichen Terroristen waren – bei allem was sie taten- nur Amateure, die sogar Probleme hatten, ihre Waffen eigenständig zu finden.
Noch viel amüsanter ist meiner Meinung nach der folgende Satz:
„One was a convicted purse snatcher, another smoke marijuana the day the plot was to be carried out.“
Einer der Verdächtigen raucht also Marihuana, während der Andere sogar ein Brieftaschendieb ist. Weder das eine noch das andere ist im Islam erlaubt. Kennen gelernt haben sich die Jungs übrigens im Gefängnis, wo sie laut ihrer Verwandten ziemlich oft waren.
„ Payne’s lawyer said Payen was [..] on medication for schizophrenia“
Also bewusstseinsverändernde Medikamente hat einer der vier Angeklagten genommen, da er unter Schizophrenie leidet.
Warum wird in den Medien eigentlich nicht darüber berichtet. Wieso wird eigentlich prinzipiell nicht gesagt, dass vier Teilzeithäftlinge, von denen einer schizophren ist und einer Marihuana nimmt, unter Leitung eines FBI-Agenten, versucht haben einen Anschlag zu verüben. Wieso wird das ganze auf den Islam geschoben, der damit am aller wenigsten zu tun hat?
Infowars.com fasst das Geschen ziemlich gut zusammen:
“Of course, it was only after an FBI informant radicalized these bums and provided them with weapons that they become any kind of threat, providing the feds the opportunity to swoop in, declare a victory in the war on terror and use the case as a poster child for Americans to accept police state measures and believe the hype surrounding “domestic terrorists†in the wake of controversy surrounding the MIAC report.â€
http://www.infowars.com/exactly-as-we-predicted-deadly-ny-terror-cell-are-semi-retarded-potheads/
Zusammengefasst: Ohne den FBI-Informanten, hätten die Männer nie die Mittel gehabt an eine Waffe zu kommen. Der Informant hat die Männer aufgestachelt, um sie am Ende alle hochgehen zu lassen, damit die Presse sich wie Assgeier auf das gefundene Fressen stürzen kann und es als einen „Schlag gegen den Terror“ zu feiern.
Der Hintergrund schreibt folgendes:
Salahuddin Mustafa Muhammad, der Imam der Moschee in Newburgh, vor der es zum ersten Kontakt mit dem FBI-Agenten kam, erklärte, dass keiner der vier Verhafteten in der Moschee aktiv gewesen sei. Cromitie kam einmal im vergangenen Juni dorthin und traf gleich jenen sonderbaren „Fremden“. Dieser Fremde ist der FBI-Kontaktmann, ein Krimineller, der für zukünftige Informantendienste eine fünfjährige Gefängnisstrafe wegen Betrugs erlassen bekam und dem in diesem Zusammenhang die Ausweisung drohte. Seit 2002 arbeitet er mit dem FBI zusammen.
Dem Imam Muhammad war der seltsame Fremde schon 2007 aufgefallen, als er sich immer wieder verdächtig in der Gegend der Moschee herumdrückte. Der Imam weiß, dass der seltsame Mann Gläubige zum Essen einlud und dabei von Gewalt und Djihad sprach. „Da war etwas faul mit dem“, erklärt Muhammad. Mitglieder der Gemeinde sagten ihm, sie glaubten, der Mann sei ein Geheimagent. Schließlich bot dieser FBI-Informant einem Gläubigen eine erhebliche Summe Geld, damit er sich seinem „Team“ anschließe.
Die Welt schreibt in ihrem Artikel zu den „Anschlägen“:
„Kelly [New Yorker Polizeichef] zitierte einen der Verdächtigen mit den Worten: „Wenn Juden bei diesem Angriff getötet werden, … wäre dies in Ordnung.“
Erstmal ist zu betonen, dass diese Aussage eigentlich keine ist, denn wenn ich einen Terroranschlag mache, dann ist es den Tätern meist egal, wer dabei getötet wird. Terrorismus dient in erster Linie dazu, auf sich aufmerksam zu machen und unterscheidet sich somit klar von gezielten Anschlägen auf z.B. Juden. Man hätte genauso sagen können: „wenn Schwarze unter ihnen gewesen wären, wäre dies in Ordnung“. Dass es aber nicht nur gegen Juden gerichtet war, möchte nun der Bürgermeister Michael Bloomberg klarstellen.
Jeder ist bedroht
„Bloomberg wandte sich gegen voreilige Schlüsse und betonte, der Riverdale Temple sei für Angehörige aller Glaubensrichtungen offen gewesen.“
Somit bestätigt Bloomberg, dass nicht gezielt Juden angegriffen werden sollten.
Wieso betont der Bürgermeister das? Ganz klar, wie schon erwähnt soll Terrorismus Aufmerksamkeit erregen. Das Wort Terrorismus stammt im Übrigen vom lateinischen Wort Terror und lässt sich mit Furcht oder Schrecken übersetzen. Es soll also Furcht und Schrecken erregt werden und durch die Erwähnung, dass der Riverdale Temple für alle Glaubensrichtungen offen ist, soll sich der „Anschlag“ an alle Menschen richten.
Auf den Punkt gebracht: Jeder kann betroffen sein, hab auch du Angst!
Konsequenzen
„Dieser jüngste Versuch, unsere Freiheiten anzugreifen zeigt, dass die Bedrohungen gegen New York leider nur zu real sind, und unterstreicht, warum wir in unseren Bemühungen gegen den Terrorismus wachsam bleiben müssen“
, sagte Bloomberg.
Natürlich ist das der letzte Satz des Welt-Artikels, der einem im Kopf bleibt, denn er soll uns nochmal klar machen, wie groß die Gefahr vor dem Terrorismus sei und wie gut die Bemühungen, unsere Freiheiten, die angeblich angegriffen werden, zu verteidigen.
Wir haben es hier wieder einmal mit absoluter Panikmache und künstlicher Angsterzeugung zu tun. Doch ich mag es nicht, einen Artikel mit etwas negativem zu beenden, deswegen hier die ersten beiden Kommentare zu dem Artikel auf Welt.de:
21.05.2009,
16:08 Uhr
colorful scheme sagt:
Die Zeitungen und sonstigen Medien paktieren mit der Politik und den Geheimdiensten und sind schon lange nicht mehr glaubwürdig. Ich wette mein ganzes Vermögen darauf, dass mindestens die Hälfte dieses Märchens erlogen ist. Ein Märchen wie schon viele davor.
21.05.2009,
16:14 Uhr
Ran sagt:
Wer unseren Medien glaubt, ist selbst schuld.
Ich empfehle mal, alternative Medien zu besuchen.
Als Beispiel “Infokrieg” oder “Alles Schall und Rauch”…
Ich bin sehr überrascht, doch so viele positive Kommentare zu lesen (neben einigen sehr trivialen Äußerungen von typischen politisch-ignoranten-Lesern).
Wo sind die Muslime, die sich gegen solche „mutmaßlichen“ und „scheinbaren“ „Vermutungen“ zur Wehr stellen. Insha’Allah werden wir in Zukunft auf solchen Internetseiten einen großen Gegenpol bilden können. Möge Allah – der Erhabene- uns dabei helfen. Amin.
Stimme der Muslima, Teil 4
Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.
In dem folgenden Video äußern sich Schwestern, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.
Stimme der Muslima, Teil 3
Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.
In dem folgenden Video äußern sich Schwestern, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.
Kinderehen in Saudi-Arabien – Leserbrief Nr.2
Nachdem wir nun das Projekt “Leserbriefe fisabilillah” ins Leben gerufen haben, bemühen wir uns, euch immer wieder islamfeindliche Berichterstattungen aus Zeitungen etc. zu präsentieren, mit der Zielsetzung, diese inshaAllah zusammen und geschlossen als Muslime anzuschreiben. Es kann schließlich nicht angehen, dass unsere Religion als etwas dargestellt wird, was sie nicht ist.
Heute möchten wir inshaAllah kurz auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung eingehen. Es ging um eine Kinderehe in Saudi Arabien, in der ein acht jähriges Mädchen ohne ihr Einverständnis mit einem Mann verheiratet worden ist. Diese Ehe wurde nach Protesten aus dem In- und Ausland aufgelöst. Der Knackpunkt an der Sache ist jedoch der Satz nach der Situationsbeschreibung:
“Saudi-Arabien wendet das islamische Recht – die Scharia – kompromisslos an. Von der gesamten arabischen Halbinsel werden immer wieder Fälle gemeldet, in denen Minderjährige von ihren Eltern verheiratet werden.”
Allein mit diesem Satz wird dem Leser der Eindruck vermittelt, als gäbe die Schari’a Anweisung zu Zwangsverheiratungen. Wie immer stellen wir auch hier den Anspruch, dass eine renommierte Zeitung sich von der Streuung derartiger Fehlinformationen zu distanzieren hat.
Legen wir hier die Fehlinformationen einmal offen:
1. In Saudi-Arabien wird keinesfalls die Schari’a kompromisslos angewendet, da diese, wie so oft in unseren Artikel betont, sich nicht auf das islamische Strafmaß beschränkt. Mehr dazu hier:
2. Die Schari’a würde die Zwangsheirat legitimieren. Nur weil in einem Land, in dem Muslime wohnen, diese verwerfliche Praxis durchaus angewandt wird, darf man daraus nicht ableiten, dass dies mit dem Islam vereinbar sei. Der Beweis dazu findet sich hier vor:
http://dawa-news.de/2009/03/die-frau-unterdruckt-und-misshandelt/
Und hier eine Fatwa einer anerkannten Seite: http://www.islam-qa.com/en/ref/4602/forced%20marriage (englisch)
Auf dieser Seite werden, alhamduLillah, auch viele andere Fragen beantwortet und Missverständnisse aufgeklärt.
Unser Appell an die Muslime: Schreibt der Zeitung einen Leserbrief und leitet diese Forderung bzw. dieses Projekt bitte weiter! Denn nur durch ein gemeinsamens Auftreten können wir inshaAllah etwas bewirken.
Der Artikel: http://www.sueddeutsche.de/panorama/535/467112/text/
E-Mail: wir@sueddeutsche.de
Tel.: 089 / 2183-0
Fax: 089 / 2183 – 8586
Projekt: Leserbriefe fisabillilah – Wir alle sind gefragt!
Assalamu Aleikum wa rahmatuLahe wa barakatuhu, liebe Geschwister im Islam.
Wir werden leider immer wieder aufs Neue Zeuge von Islam-Reportagen, Islam-Berichten, die den Islam in ein negatives Bild rücken. Doch was können wir hiergegen tun?
Als Muslime, sind wir verpflichtet, zu unserer geliebten Religion zu stehen und diese zu verteidigen.
Es kann nicht sein, dass uns Reportagen aufzeigen möchten, dass Islamseminare Hass predigen würden. Es kann nicht sein, dass uns Zeitungen aufzeigen möchten, dass Zwangsheiraten mit dem Islam vereinbar wären. Es kann nicht sein, dass unser geliebter Prophet Mohammed, Allahs Segen und Frieden auf ihm, durch den Dreck gezogen wird.
Wo sind hier die Muslime, die zu ihrer Religion stehen und protestieren?
Es ist schon viel zu viel Zeit vergangen, in der wir als Masse nichts gesagt haben. Diese traurige Tatsache muss sich ändern und zwar schnell. Wir müssen endlich damit anfangen, als Muslime geschlossen den Islam zu verteidigen.
Als das Dawa-News Team haben wir es uns zur Pflicht gemacht, Artikel und Berichte zu veröffentlichen, die den Islam verteidigen und islamfeindliche Berichte zu widerlegen. Doch ist unsere Arbeit und die von vielen Islampredigern nur ein sehr kleiner Anstoß, der noch lange nicht ausreicht.
Unser neues Projekt “Leserbriefe” soll diesem Anfang einen gewaltigen Aufwind geben. Dabei handelt es sich um folgendes:
Wir möchten es organisieren, dass wir zu jeder islamfeindlichen Berichterstattung in den Medien, geschlossen Leserbriefe an die Verantwortlichen schicken. Diese müssen natürlich in einem höflichen und ansprechenden Ton verfasst werden, da wir sonst das Gegenteil bewirken: Wir werden als radikal abgestempelt. Darum ist es von höchster Priorität, dass wir uns in einer, für einen Muslim würdigen Art und Weise, äußern, sprich: keine Beleidigungen etc.
Um das geschlossene Auftreten zu sichern, werden wir inshaAllah in den Kurzmeldungen immer die aktuellsten Berichte verlinken, die den Islam in ein negatives Licht darstellen. Dazu werden wir inshaAllah die dazugehörige Email Adresse veröffentlichen, an die sich zu wenden ist.
Da wir natürlich nicht auf alle Nachrichten achten können, wäret Ihr uns eine große Hilfe, wenn ihr uns Hinweise in Form von Links zu Berichten (TV oder Zeitungen) schicken würdet, die wir dann nach Prüfung inshaAllah hinzufügen werden. Wichtig ist hier, dass es sich um aktuelle Berichterstattungen handelt. Außerdem sollte es sich nicht um Seiten handeln, die sowieso offensichtlich gegen den Islam hetzen.
Eure Hinweise bitte an:
redaktion@dawa-news.net
Zudem suchen wir Geschwister, die uns helfen, indem sie ausschließlich nach islamfeindlichen Artikeln suchen. Hier bitte die Emails an:
redaktion@dawa-news.net
Bitte schickt diese Nachricht an alle Geschwister weiter! Lasst uns gemeinsam den Islam verteidigen!
BarakAllahu feekum wa jazakum Allahu Chairan
Euer Dawa-News Team
Lästern als Volkssport
Heutzutage hat es sich bei den Menschen leider etabliert, lästern als Volkssport zu betreiben. Die Zunge wird durch das Weiterleiten von Gerüchten oder vermeintlichen Informationen über Nachbar, Freund, Arbeitskollege trainiert und durch Tratschübungen in Form gehalten. Weiterlesen
Gastkommentar von Bruder Abud (5)
Von der Redaktion hervorgehoben
Auch der Fall mit den beiden libanesischen Zug-Bombern, die angeblich in zwei Zügen jeweils eine aus einer Gasflasche gebaute Bombe zur Explosion bringen wollten, scheint unglaubwürdig: die Spur der in einem der Koffer gefundenen Stärkemehltüten aus dem Libanon ist zu auffällig, um echt zu wirken. Ferner hieß es in den Medien, daß die Bomben nicht explodiert sind, sei nur einem „kleinen technischen Fehler“ zu verdanken. Weiterlesen
Schaurig, schaurig
EINÂ WEITERES TOR
ZUR HÖLLE
Diese interessante und recht fantasievolle Bezeichnung erhielt unsere Seite von stopislam.info. Eine Website, die durch abenteurliche Behauptungen rund um den Islam und die Muslime glänzt. Weiterlesen
Widerlegung der Gerüchte (3)
Gerücht: Der Koran ist nicht göttlicher Herkunft.
Wahrheit:
Von Nicht-Muslimen, die für die außergewöhnliche Sprache und die rational und wissenschaftlich schlüssigen Inhalte des Qur`an eine andere Erklärung suchen, als dass er göttlichen Ursprungs ist, werden oft folgende Thesen angeführt: Weiterlesen
Widerlegung der Gerüchte (2)
Gerücht:
Im Islam gilt die Zwangsheirat bzw. Sie wird als Erlaubt erklärt.
Wahrheit:
Wie oft man das hört: Die Frau wird im Islam zur Heirat gezwungen und darf nicht immer den heiraten, den sie liebt, stimmt das?
Kaum hat man einen schlechten Brauch entdeckt, schiebt man es sofort zum Islam. Bedeutet es, nur weil es in manchen “islamischen” Ländern Zwangsheirat ein Brauch war, dass es der Islam so vorschreibt oder erlaubt? Weiterlesen

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