Für das Verständnis einer Religion ist die Kenntnis ihrer Grundlagen unerlässlich

Die "Aktion lies im Namen Deines Herrn" bei der wir in mehreren Städten kostenlos Koranübsetzungen verteilt haben ist nicht nur ausgesprochen friedlich abgelaufen, sondern auch bei den nichtmuslimischen Mitbürgern sehr gut angekommen.
Es herrschte respektvolles Interesse seitens der Passanten die die Info-Stände besuchten, und Muslime beantworteten ruhig und geduldig die eine oder andere Frage.
Erst durch einen übersteigerten Medienrummel kam Unruhe auf.
Wie aus dem Nichts gab es plötzlich Geschrei um angeblich gewaltbereite "Salafisten". Geradezu gleichgeschaltet prangten auf sämtlichen Zeitungen Überschriften von "Journalistenbedrohung", dabei hatte ein Bruder lediglich einen penetranten Medienmenschen in die Schranken verwiesen. Auch an einem Infostand gibt es ja schließlich so etwas wie das Hausrecht.
Normalerweise wäre diese kleine verbale Auseinandersetzung keine Schlagzeile wert gewesen, aber weit gefehlt!
Es hatte den Anschein als ob das übrige Weltgeschehen unwichtig wäre.
Zeitungsschreiber tippten sich die Finger wund, mutmaßten über "Drahtzieher", rätselten über die Finanzierung der Bücher, erwähnten geflissentlich den Verfassungsschutz, und natürlich durften abgedroschene Begriffe wie "potentiell gewaltbereit" und "mutmaßlich salafistisch" nicht fehlen.
Das ZDF war da schon phantasievoller und schürt Vorurteile mit der plakativ prangenden Überschrift: "Salafistische Rattenfänger". Im Mediengesetz wird zwar eine ausgewogene Berichterstattung gefordert, und das Fernsehen solle zu Unterhaltung und Bildung beitragen, aber das ZDF scheint da eher eigene Gesetze zu befolgen.
Im Text des besagten Artikels erdreisten sie sich sogar zu behaupten die Koranverteilung sei "in Wirklichkeit" (woher wollen die das wissen?) "die subtile Verbreitung einer extremistischen Ideologie."
Die Begründung für diese anmaßende Unterstellung lautet: "Denn die selbsternannten Koranhändler sind Salafisten".
So, jetzt weiß aber auch der dümmste ZDF-Konsument Bescheid!
Falls das immer noch nicht reicht, klärt das ZDF weiter auf: "Der Salafismus ist nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ein Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten." Peng!
Man kann diese Unglaublichkeiten hier nachlesen:
http://terra-x.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/16268988/b07284/Salafistische-Rattenfaenger.html
Sicherheitshalber habe ich einen Screenshot davon gemacht, denn Meinungsfreiheit und falsche Behauptung sind immer noch zweierlei, und wir sollten uns bei Verächtlichmachung durch Massenmedien tatsächlich rechtliche Schritte vorbehalten.
Ich komme aber vom Thema ab. Eigentlich wollte ich der Frage nachgehen, wer denn ein Interesse daran haben könnte, gläubige Muslime, und damit den Islam als Ganzes in den Dreck zu ziehen.
Ich weiß es nicht.
Zunächst könnte man vielleicht denken, daß die katholischen und evangelischen Kirchen versuchen würden den Muslimen Steine in den Weg zu legen, dem ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil:
Zu der Koranverteilung sagte der Bischofsbevollmächtigte Gothart Magaard: "Würde ich auf der Straße angesprochen, ich würde hingehen und versuchen, von Person zu Person ins Gespräch zu kommen. Mich würde der Hintergrund der Aktion interessieren".
Das Verhältnis der Religionen zueinander sieht Magaard entspannt.
Er meinte "die Aktion werde eher eine «innermuslimische Debatte» anstoßen. Es werde sichtbar, dass wir hier mit Muslimen unterschiedlicher Prägung zusammenleben".
Der evangelische Landesbischof Dröge kritisierte sogar den Bundesinnenminister Friedrich und warnte davor "zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen zu spalten." Er wandte sich auch gegen angebliche Gewaltbereitschaft und sagte "Terror speist sich aus Armut und Chancenlosigkeit."
Auch in Deutschland müsse man dafür sorgen, „dass kein Keil zwischen Menschen unterschiedlicher Religion getrieben wird, dass wir nicht Hass mit Hass, Ideologie mit Ideologie beantworten“, sagte der Bischof und kritisierte damit den Bundesinnenminister Friedrich, der aufgrund einer Studie über junge Muslime in Deutschland vor dem "Import von anti-demokratischen und religiös fanatischen Ansichten" gewarnte hatte.
Der Bischof ist der Überzeugung, die Studie selbst komme zu einem ganz anderen Schluss. Sie warne vielmehr davor, "mit undifferenzierten, plakativen Meinungen die Probleme der Integration noch zu verstärken."
Bischof Dröge fügte hinzu: "Ich halte es für sehr problematisch, Menschen allein wegen ihrer Religion zum Problemfall zu erklären."
Zum Thema Populismus antwortete er mit einem Römerbrief und räußerte: Ein Mensch, der in dieser Gnade Gottes stehe, gewinne Halt und Kraft, er lasse sich nicht umhertreiben vom ständigen Wechsel und Wandel, von den Meinungen, die heute so und morgen anders um Aufmerksamkeit buhlten.
Wörtlich fügte er hinzu: „Ein Mensch, der in Gottes Gnade steht, ist wie ein Fels in der Brandung.“
Der Islamwissenschaftler und katholische Theologen Pater Felix Körner (Dozent an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom) kommentiert folgendermaßen:
"Die Mehrheit der Menschen, die hier das erste mal mit dem Koran in Berührung kommt, entdeckt damit eine neue Welt, entdeckt, dass es hier viele Diskussionsmöglichkeiten gibt und dass es ungeheuer anregend ist, sich mit dem Koran auseinander zu setzen. Insofern ist die Aktion „Lies!“ erst einmal nicht gefährlich, sondern bereichernd."
Auch Bischof Gerhard Ulrich hat sich für eine differenzierte Betrachtung ausgesprochen. Der Vorsitzende der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche teilte zum Verschenken von Koranübersetzungen mit, gegen die Verteilung heiliger Schriften sei nichts zu sagen.
Für das Verständnis einer Religion sei die Kenntnis ihrer Grundlagen unerlässlich, hieß es in einer Erklärung des Bischofs.
Warum hört man solche Stellungnahmen so gut wie nie von Politikern? Welcher Sheytan flüstert ihnen ein, Hetzparolen seien "Islam-Kritik"?
Sie sollten sich lieber ein Beispiel an den zitierten Kirchenmännern nehmen!
Trotz unterschiedlicher Glaubensauffassungen sind diese hochrangigen Kirchenvertreter nämlich zum Dialog bereit statt eine imaginäre Gefahr herbeizureden.
Sie sind genau wie wir gegen Medienhetze.
Für uns ist Allah der über alles Erhabene, ein EINZIGER GOTT, und wir können mit der Dreifaltigkeit nichts anfangen. Wir können unseren obersten Glaubensgrundsatz anhand des edlen Qurans und sogar mit der Bibel belegen.
Die Bischöfe sehen das sicherlich anders, aber deshalb würden wir doch niemals übereinander herfallen.
Ein Mindestmaß an Kenntnissen der jeweils anderen Religion ist die Voraussetzung für sachliche Diskussionen und konstruktive Kritik.
Diesen Willen sich erst einmal zu informieren vermissen wir Muslime bei vielen Politikern und Medienvertretern, die mit Halbwissen drauflos schwadronieren.
Um so erfreulicher ist es, daß es wenigsten noch einige Christen gibt die unsere gute Absicht und den islamischen Willen zum Frieden erkennen.
Möge Allah suhanahu ta'ala uns alle rechtleiten und zu der einzigen richtigen Religion führen! Amin.
Weitermachen – im Namen des Allerbarmers
Kostenlose Verteilung von Koranübersetzungen
Termine im MAI 2012
Do 03.05 63067 Offenbach Frankfurter Str.
Fr 04.05 Mönchengladbach Fußgängerzone Theatergalerie ab 16:00h
Sa 05.05. Hannover Lister Meile (Fußgängerzone außerhalb der direkten Innenstadt)
Sa 05.05. Erlangen
Sa 05.05. Kiel vor dem Leik Holstenstrasse
Sa 12.05. Singen, Fußgängerzone vor der Deutschen Bank
Sa 12.05. Friedrichshafen, Buchhornplatz Nord vor Commerzbank 9:00h – 20:00h
Sa 12.05. Mönchengladbach Fußgängerzone Theatergalerie ab 16:00h
Sa 12.05. Hannover Fußgängerzone vor Modegeschäft Zara und Galeria Kaufhof
Sa 19.05. Stuttgart, Schorndorf Marktplatz
Sa 19.05. Konstanz am Bodensee, Fußgängerzone Marktstätte
Sa 19.05.Schwandorf Bayern
Sa 26.05.Singen am (Fußgängerzone vor der Deutschen Bank)
Bochum, (Terminschwierigkeiten wg. Landtagswahl) Genehmigung muß noch abgewartet werden

Noch mehr U-Boote für Israel
Deutschland zeigt sich wieder einmal großzügig. Der Verteidigungsminister Thomas de Maizière sagte (nach einem Gespräch mit dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak) in Berlin:
"Es wird ein weiteres U-Boot an Israel geliefert werden", und er fügte hinzu: "Wir stehen dazu und finden das richtig".
Warum er es "richtig" findet dem friedliebenden Israel ausgerechnet zu atomwaffenfähigen Ubooten zu verhelfen, ließ er allerdings offen.
Es gibt zwar alte Übereinkünfte beider Regierungen nach denen Deutschland wohl so einen Pakt eingegangen ist, aber deshalb muß die aktuelle Regierung diese Abkommen ja noch lange nicht "richtig" finden, denn zur Wahrung des Weltfriedens sind ja Politiker derzeit bestrebt in möglichst vielen Ländern die Aufrüstung zu stoppen.
Israels Marine hat bereits drei solche todbringenden U-Boote, und zwei weitere werden gerade gebaut.
Die Lieferung dieser beiden U-Boote sowie die Option für ein drittes U-Boot hatte die Regierung 2005 festgelegt. Dabei fällt die deutsche Kostenbeteiligung saftig aus.
De Maizière bekräftigt gegenüber Journalisten, daß Deutschland auch für die Lieferung des sechsten U-Bootes Geld ausgeben werde.
Geheim halten kann er das auch gar nicht, weil die Finanzierung dieser Kriegsmaschinerie über den Bundeshaushalt abgewickelt wird und somit automatisch einen öffentlichen Vorgang darstellt.
Konkret waren im vergangenen Jahr in deutschen Regierungskreisen trotz Finanzkrise 135 Millionen € im Gespräch. Es heißt Deutschland werde in jedem Fall ein Drittel der Beschaffungskosten tragen.
Auf die Frage warum Deutschland einen Teil der Rüstungskosten eines anderen Landes zahlt habe ich keine Antwort gefunden. "Stabilisierungsmaßnahmen" im Nahen Osten können es ja wohl nicht sein, denn die Palästinenser gehen leer aus. Sie sollen unbewaffnet bleiben. Wenn Palästinenser um ihre Freiheit und um ihr Existenzrecht einen verzweifelten Kampf führen, ist das ja als "Terrorismus" verschrien.
SV Muslime – ein Fußball- und Sportverein, der islamische Werte achtet
Am 21.04.2012 hat der NDR eine Reportage über Deutschlands erste islamische Fußballmannschaft gesendet. Der Verein heißt "SV Muslime e.V. von 2008" und besteht aus ausländischen und deutschen Muslimen, aber auch Nichtmuslime sind willkommen. Außer Fußball wird in diesem hamburger Sportverein noch Basketball angeboten, und ein Angebot für Frauensport ist gerade im Aufbau.
Eine Investition für dein Jenseits! *UPDATE: Feedback*
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Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
As-salaamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuhu liebe Geschwister im Islam,
inscha Allah erinnert ihr euch an diesen Aufruf der vor längerer Zeit hier auf der Seite erschienen ist. Es geht um das verarmte Waisenhaus in Casablanca/Marokko. Viele Brüder und Schwester haben hier schnell ihre Chance gesehen, etwas Gutes zu tun und es wurde fleißig gespendet. Die Schwester die hinter dieser Aktion steckt, will euch nun ein kurzes Feedback mitgeben:
Assalamu alaikum wa rahmitullahi wa barakatuh
Quran vor “Gericht” !?
Der amerikanische Priester Terry Jones, der vergangenen Jahres den Quran verbrennen wolte und damit international für Wirbel sorgte, organisierte zusammen mit "Stand up America" eine Art "Gerichtsverhandlung".
Der christliche Geistliche unterstellt dem Quran, dass er zum Mord, Vergewaltigung und zu terroristischen Aktivitäten aufruft.
Alltag (2)
Nach unserer ersten Schilderung positiver Erlebnisse im Alltag, können wir nun wieder einen Kommentar hervorheben. Diesmal handelt es sich um das Erlebnis von Schwester Jasmina. Wer uns von weiteren positive Erfahrungen berichten kann, der kann uns diese gerne per Email schicken: redaktion@dawa-news.net Hier nun die Geschichte:
Assalam alaikum, liebe Geschwister…
Gepriesen sei Allah, mich freuen solche Erzaehlungen total. Das Vertrauen auf Allah ist die teuerste Gabe und das schoenste Gefuehl im Herz. Mir ist auch schon sehr oft aehnliches passiert, eine dieser Situationen ist etwas amuesant:
Ich war noch an der Schule, als meine strenge Turnleherin bemerkte, dass ich nicht unbekleidet duschen gehe, wie manche meiner Mitschueler nach dem Turnen. Eigentlich wollte es keiner, doch wir alle mussten zusammen im Duschraum nackt duschen. Jedenfalls kam die Turnlehrerin in die Umkleidekabine und bestand darauf, dass ich sofort duschen gehen sollte. Ich erklaerte ihr, dass es verboten sei im Islam, da wir als Menschen Schamgefuehl besitzen und uns nicht nackt vor Fremden ausziehen. “Ich werde mich entweder gruendlich waschen oder nachher duschen, wenn alle weg sind”, sagte ich. Das passte ihr gar nicht. Sie nannte mich vor allen MItschuelern die “Außen hui, innen Pfui-Schuelerin”.
Ich bestand trotz ihrem Geschimpfe darauf, mich nicht auszuziehen. Das machte sie so wuetend, dass sie von mir forderte, mich noch vor ihr nackt auszuziehen. Alle Mitschueler sahen mich an – was werde ich wohl tun? Natuerlich drohte sie mir staendig mit dem Direktor usw. Ich sagte ploetzlich: “Alles ist okey, nur nicht ausziehen.” Sie wurde so extrem wuetend, da wir vor allen Mitschuelern diskutierten, von denen auch viele nicht duschen wollten. Sie ging hinaus, schloss die Tuer mit nem lauten Krach, anschließend oeffnete sie diese wieder einen kleinen Spalt, sah mich an und schrie: “Sie werden es noch bereuen, ich werde es Ihnen zeigen, ich verspreche Ihnen Probleme bis zum Hals!”
Und wieder wollte sie die Tuer wild schließen, zog aber leider nicht rechtzeitig ihren Kopf ein und KRAACHH. Ihr Schaedel war dazwischen, sie hatte ihn ihr selbst eingeklemmt. Hat sicherlich sehr wehgetan, sie war nemlich zornig und schlug die Tuer heftig zu. Wir hoerten sie dann draussen laut heulen.
Ich dachte nur: Alles Lob gebührt Allah, sie ist weg. Hoffentlich noch mit Kopf! Die ganze Klasse kicherte und konnte sich nicht zurueckhalten. Ich musste dann auch zum Direktor, dem ich alles nett erklaerte. Er verstand mich voll, alhamdulillah. Seitdem durfte ich immer vor allen oder nach allen duschen gehen, damit mich keiner sieht. Einige Tage spaeter kam diese Turnlehrerin zu mir, ich entschuldigte mich hoeflich, sie dann auch bei mir. Sie war die strengste und am meisten verhasste Lehrerin ueberhaupt und ist NETT ZU MIR? Wie ein Wunder… Gepriesen sei Allah.
Ich war bis zum Ende der Schulzeit so etwas wie befreundet mit ihr, da sie ueberdrueber nett war. Alhamdulillah. Wenn man auf Allah zielt, siegt man mit Sicherheit, das verspricht er uns.
(Leicht geändert durch die Redaktion)
Alltag
Vieles auf unserem Blog befasst sich mit negativen Beispielen unserer Gesellschaft und schreckt möglicherweise auch viele Muslime ab. Es ist uns daher auch ein Anliegen, auf die positiven Ereignisse in Deutschland hinzuweisen und dazu passt der Kommentar von Bruder Abdullah (möge Allah, der Erhabene, ihn für den Kommentar und für seine Standhaftigkeit reichlich belohnen.)
Salam Aleikum.
Ich will euch hier eine kleine Begebenheit erzählen, die mir am Arbeitsplatz widerfahren ist. Ich bin im letzten Lehrjahr und arbeite bei der ABB im Maschinenbau. Als Prüfungsarbeit musste ich eine Maschine ohne Hilfe selber bauen. Ein Experte beurteilte dann meine Maschine. Ich habe einen kleinen Raum, wo ich immer das Gebet verrichte. Als ich eines Tages dort meine vier Sunnah Gebete und das Mittgabsgebet verrichtete, kam mein Vorgesetzter, um mir etwas mitzuteilen. Er stand an der Tür, ich fuhr jedoch mit meinem Gebet fort, ohne mich um ihn zu kümmern (Er wusste, dass ich dort Gebet verrichte). Er schloss die Tür. Nach dem Mittagsgebet, machte ich noch zwei Raka Sunnah Gebet. Mitten im Gebet kam der Vorgesetzte noch einmal. Er flüsterte: ” kann ich dich stören?” Al Hamdu Lillah, war ich im Sunnah Gebet. Ich brach das Gebet ab und fragte ihn freundlich, was denn los sei. Er gab mir zu Wissen, dass der Experte warten würde. Ich sagte ihm nur, dass ich das Gebet noch zu machen hätte. Er sah, dass mir das Gebet wichtig war und ging. Als ich das Gebet verrichtet habe, ging ich zu meiner Maschine, an der die beiden warteten. Niemand war böse, dass ich das Gebet vorgezogen habe. Jetzt bin ich fast am Ende meiner Lehre. Und was wurde mir offeriert: Ich konnte zwischen zwei Orten auswählen, wo ich arbeiten wollte. Die Entscheidung lag bei mir. Ich war ein bisschen erstaunt, mit wie viel Respekt man mir entgegenkam. An diesem Beispiel sieht man: Haltet fest an eurer Religion. Schreit die Mitmenschen niemals an und seid niemals unfreundlich. Dann kommt man wirklich zum Erfolg.
(Von der Rekaktion leicht bearbeitet)
Es ist wieder das bekannte Prinzip, das wir uns nur immer und immer wieder einprägen müssen:
[…]und wer Allah fürchtet, dem gibt Er einen Ausweg (aus allen Bedrängnissen) und versorgt ihn aus (ihm) unbekannten Wegen. Und wer auf Allah vertraut, dem genügt Er!“
(Sura At-Talaq, 2-3)
Eine weitere schöne Geschichte habe ich am Sonntag erlebt. Bekanntlich hat Pierre Vogel vor kurzem seine Deutschland-Tour angetreten. Er ist dafür in 4 Tagen von Stuttgart über Dortmund und Berlin, bis nach Hannover gereist. Nach Aussagen von Pierre Vogel sind ca. 20 Menschen direkt zum Islam konvertiert und die Moscheen bzw. Hallen waren voll. Was heißt voll ? Voll bedeutet, dass tatsächlich jeweils über 1000 (!) Menschen in den Hallen in Dortmund und Stuttgart Platz gefunden haben. Mir wurde erzählt, dass einige stehen mussten, weil auf dem Boden kein Platz mehr war. Gepriesen sei der allmächtige Gott!
Noch eine schöne Geschichte.
Ich hatte die Ehre, einen Bruder kennen zu lernen, der ca. 17 Jahre alt ist und jeden Vortrag von Pierre Vogel live mitverfolgt hat. Wie hat er das gemacht ? Ganz einfach, er ist von Hamburg mit dem Flugzeug (35€) nach Stuttgart geflogen, von dort aus mit dem Zug nach Dortmund (30€), von da an mit dem Bus jeweils nach Berlin und dann nach Hannover (beides insg. 60€). Liebe Geschwister, er hat das ganz alleine gemacht ! 17 Jahre alt. Allah ist groß!
Der Bruder hat keine Kosten und vor allem keine Mühen gescheut und sich auf dem Wege Allahs bemüht. So etwas gibt es immer wieder zu sehen oder zu hören, wenn man sich mit den Brüdern unterhält.
Doch nach all dieser euphorischen Tatsachenbeschreibung wieder zurück zu uns.
Wo waren wir, während 20 Leute zum Islam konvertierten? Während Menschen (Muslime und Nicht-Muslime) sich im Stehen die Vorträge anschauten, schauten wir wahrscheinlich um 20:15 Uhr Fernsehen. Eine Tüte Chips in der Rechten und die Cola (hoffentlich keine Coke) immer griffbereit.
Oft heißt es dann:
“Ich hatte einen harten Arbeitstag, ein wenig Entspannung ist ok”.
Naja, wenn ein siebzehnjähriger Junge über 100€ aufbringt und 4 Tage lang Pierre Vogel verfolgt, weil er für Allah, dem Erhabenen, etwas lernen will, dann und spätestens dann, sollten wir uns wirklich fragen wo wir eigentlich waren.
Barrak Allahu fiekum, liebe Geschwister.
Wir müssen unsere Religion nicht anpassen!
Viele Muslime in Deutschland schämen sich für ihre Religion und antworten oft nicht, wenn jemand fragt ob sie Muslime seien. Die Frauen tragen kein Kopftuch mehr, weil man sie erkennen könnte, die Männer aus dem selben Grund keinen Bart. „Ich finde sonst keine Job“, oder „sonst werde ich in der Gesellschaft niemals anerkannt“. Ich will ja gar nicht verneinen, dass es den Muslimen heutzutage schwer gemacht wird einen Job zu finden, egal wie gut die Person qualifiziert ist. Es gibt viele Fälle, in denen eine Muslima schon bei dem Bewerbungsgespräch für einen Praktikumsplatz abgelehnt wurde, doch wenn man auf Allah vertraut, dann wird er einem den Weg leicht machen.
„[…]und wer Allah fürchtet, dem gibt Er einen Ausweg (aus allen Bedrängnissen) und versorgt ihn aus (ihm) unbekannten Wegen.
Und wer auf Allah vertraut, dem genügt Er!“
(Sura At-Talaq, 2-3)
Deswegen ist es auch wichtig, selbst bei scheinbaren „Kleinigkeiten“ sich an die Sunna des Propheten – Frieden und Segen auf ihn – zu halten. Dazu gehört auch, dass eine Mutter oder ein Vater die Tochter oder den Sohn nur in einem Schwimmbad schwimmen lässt, das für das jeweils andere Geschlecht nicht zugänglich ist. Viele sagen dies sei nur ein „unwichtiger“ Teil vom Qur’an… Einige leugnen sogar vollkommen, dass die Geschlechter getrennt werden sollten, möge Allah uns bewahren.
Im Islam ist sportliche Betätigung nicht nur erlaubt sondern auch erwünscht, da es den geliehenen Körper von Allah swt. stärkt. Jedoch sollte man sich dabei immer an die Bekleidungsvorschriften halten.
“Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen ” (Sura an-Nur 24:31)
Wir müssen uns also nur an den Qur’an halten, und Allah macht insha’Allah den Rest.
Ist das wirklich zu viel verlangt? Die Propheten haben Prüfungen erhalten, die nicht einmal mit einem Actionfilm vergleichbar sind und wir beschweren uns, dass wir Angst vor der Ausgrenzung aus der Gesellschaft haben … Wo bleibt unsere Gottesfurcht ?
Als ein Beispiel für Vertrauen auf Allah, müssen wir uns ein Beispiel an den Schwestern in Karben nehmen:
„[…]während die Kapazitäten offenbar ausreichend seien, um mittwochs Schwimmzeiten nur für Frauen anzubieten. Dieses Frauenschwimmen wurde seinerzeit vom Ausländerbeirat initiiert, um muslimischen Frauen das Schwimmen unter Ausschluss von männlichen Badegästen zu ermöglichen.“
http://www.bad-vilbel-online.de/Article14864.html
Für einen Antrag auf Befreiung vom Schwimmunterricht (leider nur für Mädchen) könnt ihr euch das Dokument herunterladen, welches unsere Brüder von way-to-allah bereitgestellt haben. Möge Allah die Brüder dafür reichlich belohnen.
http://www.way-to-allah.com/anliegen/sonstiges/4.html
“[...]und auf Allah vertrauen die Gläubigen.”
(Sura Ibrahim, 11)



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