Nakba – was ist das?

Am 15. Mai 2012, jährte sich zum 64.Mal Jawm-al-Nakba (Tag der Katastrophe). Das ist der Jahrestag des Unrechts, als 1948 Kolonialisten den Zionistenstaat israel ausriefen.
Dieses künstliche Staatsgebilde wird mehr und mehr zu einem Apartheitsstaat, der nicht nur die Entrechtung der Palästinenser massiv betreibt, sondern mittlerweile kann man schon fast von dem Verbrechen einer ethnischen Säuberung sprechen.
Noch mehr U-Boote für Israel
Deutschland zeigt sich wieder einmal großzügig. Der Verteidigungsminister Thomas de Maizière sagte (nach einem Gespräch mit dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak) in Berlin:
"Es wird ein weiteres U-Boot an Israel geliefert werden", und er fügte hinzu: "Wir stehen dazu und finden das richtig".
Warum er es "richtig" findet dem friedliebenden Israel ausgerechnet zu atomwaffenfähigen Ubooten zu verhelfen, ließ er allerdings offen.
Es gibt zwar alte Übereinkünfte beider Regierungen nach denen Deutschland wohl so einen Pakt eingegangen ist, aber deshalb muß die aktuelle Regierung diese Abkommen ja noch lange nicht "richtig" finden, denn zur Wahrung des Weltfriedens sind ja Politiker derzeit bestrebt in möglichst vielen Ländern die Aufrüstung zu stoppen.
Israels Marine hat bereits drei solche todbringenden U-Boote, und zwei weitere werden gerade gebaut.
Die Lieferung dieser beiden U-Boote sowie die Option für ein drittes U-Boot hatte die Regierung 2005 festgelegt. Dabei fällt die deutsche Kostenbeteiligung saftig aus.
De Maizière bekräftigt gegenüber Journalisten, daß Deutschland auch für die Lieferung des sechsten U-Bootes Geld ausgeben werde.
Geheim halten kann er das auch gar nicht, weil die Finanzierung dieser Kriegsmaschinerie über den Bundeshaushalt abgewickelt wird und somit automatisch einen öffentlichen Vorgang darstellt.
Konkret waren im vergangenen Jahr in deutschen Regierungskreisen trotz Finanzkrise 135 Millionen € im Gespräch. Es heißt Deutschland werde in jedem Fall ein Drittel der Beschaffungskosten tragen.
Auf die Frage warum Deutschland einen Teil der Rüstungskosten eines anderen Landes zahlt habe ich keine Antwort gefunden. "Stabilisierungsmaßnahmen" im Nahen Osten können es ja wohl nicht sein, denn die Palästinenser gehen leer aus. Sie sollen unbewaffnet bleiben. Wenn Palästinenser um ihre Freiheit und um ihr Existenzrecht einen verzweifelten Kampf führen, ist das ja als "Terrorismus" verschrien.
Alle sind gleich, aber einige sind gleicher – jedenfalls beim Verteilen von Bibel und Koran
Die extrem missionierende christliche Sekte der Gideons brüstet sich damit international in 188 Ländern zu agieren.
Auf deren homepage ist zu lesen:
>Wir legen Bibeln aus in …
Hotels und Pensionen
Krankenhäusern und Altenheimen
Arztpraxen
… und geben Bibeln persönlich weiter an …
Schüler und Studenten
Einsitzende in Justizvollzugsanstalten
Bundeswehrsoldaten
Beamte der Polizei und der Bundespolizei
Ärzte und Arzthelferinnen
Pflegepersonal in Krankenhäusern und Kliniken<
Das sollten sich mal Muslime getrauen! Das Mediengeschrei wäre ohrenbetäubend!
Im deutschen Grundgesetz wird gleiches Recht für alle versprochen. Demnach müßte der Verfassungsschutz das christianistische "aggressive Missionieren streng im Auge behalten" und insbesondere die Jugend vor Indoktrination durch fundamentale Christianisten schützen.
Beim Kopftuchverbot für Lehrerinnen wurden bekanntlich genau diese Argumente angeführt!
Al Nur Partei in Ägypten will Friedensvertrag mit Israel anerkennen!
Laut Stern.de vom 21.12.2011 wollen die als "Salafisten" betitelten Muslime den Friedensvertrag mit Israel aus dem Jahr 1979 anerkennen. Von früheren Regierungen geschlossene Verträge seien einzuhalten, sagte ein Sprecher der Partei El Nur am Mittwoch im israelischen Militärradio.
"Wenn es Klauseln gibt, die das ägyptische Volk in solchen Verträgen ändern will, muss dies am Verhandlungstisch geschehen", fügte er hinzu. In dem Vertrag hatte Ägypten als erstes arabisches Land Israel als Staat anerkannt.
Quelle:http://www.stern.de/news2/aktuell/aegyptische-salafisten-wollen-friedensvertrag-mit-israel-anerkennen-1765406.html
Die Muslime in Israel sollen mürbe gemacht werden!
Die taz.de vom 14.12.2011 berichtet über einen Reformvorschlag in Israel, der laute Muezzin-Rufe stoppen soll. Ein Lärmschutzgesetz gäbe es allerdings bereits. Dies wäre laut der Israel-Korrespondentin der taz auch nur ein Vorschlag in einer Liste von Gesetzen, die sich explizit gegen die arabische Minderheit in Israel richten würde: "Die etwa ein Fünftel der Bevölkerung ausmachenden Muslime sollen mürbe gemacht werden. Sie sollen sich der jüdischen Mehrheit anpassen. Oder noch besser: aus dem Land verschwinden."
Quelle:
http://www.taz.de/Kommentar-Gebetsrufe-in-Israel-/!83727/
Israel bangt um seine Existenz – Ichwan liegen vorne
Sueddeutsche – 29.11.2011 – “Erst brachte der Arabische Frühling demokratische Wahlen – dann gewannen Islamisten in Tunesien und Marokko: Nun richtet Israels Premier Netanjahu seinen Blick auf Ägypten. Sollten sich die favorisierten Muslimbrüder durchsetzen, kündigt er schon mal Konsequenzen an – fürs Budget der Landesverteidigung. In Ägypten wird gewählt – und in Israel gebangt. Im jüdischen Staat, der sich so lange seiner Sonderrolle als einzige wahre Demokratie im Nahen Osten gerühmt hat, werden die Früchte des arabischen Frühlings als ausgesprochen bitter empfunden.”
Hier weiterlesen:
Ichwanul-Muslimin liegen in Führung
Eilmeldung: Palästina: es ist an der Zeit
https://secure.avaaz.org/de/time_for_palestine/?cl=1261154719&v=10191
Die palästinensische Initiative auf Anerkennung eines eigenen Staates hängt am seidenen Faden — und wenn wir in den nächsten 72 Stunden unsere Kräfte bündeln können wir die Unterstützung wichtiger EU-Länder sichern, um den Antrag durchzusetzen.
Derzeit schwanken noch drei Schlüssellländer — Frankreich, Großbritannien und Deutschland — unter dem Druck der Neinsager, die versuchen, diese neue Chance für Freiheit zu erdrücken. Damit Frankreich, Großbritannien und Deutschland sich diesem Druck nicht beugen planen wir eine spektakuläre Aktion, um unsere mehr als 900,000 Unterschriften mit einer 300 Quadratmeter großen palästinensischen Flagge zu überreichen — direkt am EU-Ratstreffen. Außerdem wollen wir durch Meinungsumfragen zeigen, dass die Bürger dieser Länder die Anerkennung Palästinas befürworten, und die Medien mit ganzseitigen Anzeigen überfluten.
SANKTIONEN GEGEN ISRAEL
Wie Ihr evtl. aus den deutschen Medien mitbekommen habt, hat die türkische Regierung entschieden Sanktionen gegen die israelische Regierung zu ergreifen, da trotz Verzögerungsanfragen seitens Israel seit nun mehr als 15 Monaten, weder eine Entschuldigung noch eine finanzielle Entschädigung der Familienangehörigen der Opfer des Hilfskonvois der Mavi Marmara zustande gekommen ist.
Darum entschloss die Türkei Sanktionen gegen Israel zu erlassen, denn "Kein Staat steht über dem Gesetz, und die Zeit für Israel ist gekommen, um einen Preis für seine illegalen Handlungen zu zahlen." (Türkische Außenminister Davutoglu)
Nun, natürlich werden die Glocken bei den "Axel-Springer"-Verlagen läuten und dementsprechend eine einseitige Berichterstattung hervorbringen, was wir ja als Muslime schon gewöhnt sind.
Israel ermordet wieder einmal einen Atom Physiker
Teheran — Erneut ist im Iran ein Atomforscher getötet worden. Unbekannte hätten den Physiker Darjusch Resaei umgebracht, meldete die Nachrichtenagentur Isna. Der 35-Jährige habe Verbindungen zur iranischen Atomenergie-Organisation gehabt.
Die Agentur Mehr meldete ohne genaue Angaben zur Identität des Opfers, ein Hochschullehrer für Physik und Atom-Experte sei vor seinem Haus in der iranischen Hauptstadt getötet worden. Demnach wurde die Frau des Wissenschaftlers bei dem Anschlag, der von Attentätern auf einem Motorrad verübt worden sei, verletzt.
Zuletzt waren Ende November vergangenen Jahres bei zwei Anschlägen in Teheran ein iranischer Atomexperte getötet und ein weiterer verletzt worden. Zu der Tat bekannte sich niemand, die iranische Regierung machte aber westliche Geheimdienste dafür verantwortlich und nahm mehrere Verdächtige fest.
Die USA und andere Staaten werfen Teheran vor, unter dem Vorwand der zivilen Kernkraftnutzung nach Atomwaffen zu streben. Der UN-Sicherheitsrat verhängte wegen des iranischen Atomprogramms mehrfach Sanktionen gegen das Land.
Kommentar:
Kinder in Haft – Mehr als 800 minderjährige Palästinenser vor Militärgericht
Israel hat von 2005 bis 2010 mindestens 835 minderjährige Palästinenser wegen Steinewerfens vor ein Militärgericht gestellt und verurteilt.
Die Rechte der Minderjährigen werden keineswegs beachtet. Viele der Kinder sind nach dem israelischen Gesetz nicht einmal strafmündig. Sie werden oft mitten in der Nacht festgenommen und ihre Eltern dürfen sie weder begleiten, noch anrufen. Größtenteils werden sie während dem Verhör gewaltsam behandelt, dürfen nicht zur Toilette gehen und bekommen nichts zu essen und zu trinken, bis sie gestehen, die Tat begangen zu haben und mit der Strafe einverstanden sind. So können sie ohne Zeugen und Beweise leicht für schuldig befunden werden.

Israels Anti-Boykott-Gesetz: “Faschismus in seiner schlimmsten Form”
Wer in Israel dazu aufruft, Waren aus den besetzten Gebieten zu boykottieren, drohen künftig harte Strafen. Ein entsprechendes Gesetz hat das israelische Parlament verabschiedet, obwohl der Rechtsberater dieser Institution die Abgeordneten ausdrücklich vor der Verabschiedung des Gesetzes gewarnt hatte. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sowie neun Minister, darunter Verteidigungsminister Ehud Barak und Außenminister Avigdor Lieberman, nahmen an der Abstimmung nicht teil, stellten sich aber auch nicht gegen die rechtsradikale und ultrareligiöse Siedlerlobby im Parlament. Aus den Reihen von Netanjahus Likud-Partei war der Antrag zu dem Gesetz gestellt worden.
„Künftig müssen Aktivisten, die sich für den Boykott von Waren aus jüdischen Siedlungen im Westjordanland einsetzen, mit Strafen von umgerechnet bis zu 10.000 Euro rechnen. Zudem können Siedler oder Unternehmen mit Sitz in jüdischen Siedlungen Boykottierer auf Schadensersatz verklagen – ohne belegen zu müssen, ob und wie sie Schaden genommen haben.“
Jüdisches-Gericht in Israel verurteilte Hund zum Tod durch Steinigung!
Israelische Richter hielten Tier für Reinkarnation eines Anwaltes

Ein jüdisches Gericht in Jerusalem hat einen streunenden Hund zum Tod durch Steinigung verurteilt.
Gaza-Flotte startet ohne Flaggschiff
Neuer Entspannungsversuch zwischen Türkei und Israel – Ankara will Entschuldigung
Istanbul/Tel Aviv – Mehr als ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf die Gaza-Hilfsflotte soll heute, Dienstag, von Griechenland aus eine zweite Gruppe von Schiffen starten, die versucht, die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Unter den Aktivisten, deren Zahl zwischen 350 und 500 schwankt, werden voraussichtlich auch fünf Österreicher sein. Frühestens Donnerstag könnten die zehn bis elf Schiffe in der Nähe von Gazasein.
Das Flaggschiff vom vergangenen Jahr, die Mavi Marmara, wird dieses Mal jedoch nicht teilnehmen. Offensichtlich auf Druck der türkischen Regierung hatte die islamische Hilfsorganisation IHH in Istanbul nach den Parlamentswahlen vom 12. Juni bekannt gegeben, dass ihr Fährschiff aus "technischen Gründen" nicht starten könnte. Auch andere türkische Schiffe beteiligen sich nicht an der Fahrt zum Gazastreifen. Beim Sturm auf die Mavi Marmara am 31. Mai 2010 erschoss die israelische Armee acht türkische und einen US-türkischen Aktivisten.
Hassprediger kommt wieder nach Berlin

Der extremistische Islamhetzer Geert Wilders will wieder am 3. September nach Berlin kommen, um die Wähler kurz vor der Abgeordnetenwahl noch einmal rechtes-anti-islamisches Gedankengut einzubläuen.
Kaum eine Nachrichtenagentur berichtet von seinem Vorhaben, deshalb ist es wichtig, dass wir die Bürger über diese ekelhafte Art der Manipulation aufklären, die scheinbar von der Regierung zugunsten der Wahlen toleriert wird.
Palästina: Anschlag auf Moschee
Militante israelische Siedler haben im Westjordanland einen Brandanschlag auf eine palästinensische Moschee ausgeübt. Laut Nachrichten wurden Autoreifen angezündet und eine Wand mit einer Schrift auf Hebräisch beschmiert. Möglicherweise wollten sich die israelischen Siedler damit für den Abriss eines illegal errichteten Dorfes am 2. Juni rächen.
Die palästinensischen Dorfbewohner entdeckten den Angriff, als sie sich zum Morgengebet in die Moschee begaben. Es gebe keinen grösseren Sachschaden, einige Gebetsteppiche seien angesengt worden, berichtete der Bürgermeister von El Mughajer.

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