Was tun gegen die Gefahr des Rechtsextremismus?
Kulturkämpferischer Populismus rechtsgerichteter Parteien schürt Unruhe durch argumentative Munition und gezielte Provokation, worunter hauptsächlich wir Muslime leiden.
Diese vermehrt um sich greifende Bewegung stellt jedoch auch eine Gefahr für die Gesellschaft als Ganzes dar, weil durch ihre Aktionen die Grenzen zwischen der von uns allen gewollten Meinungsfreiheit und öffentlichen Beleidigungen verwischt werden.
Unterstellungen, gezielte Provokationen, Verunglimpfungen, falsche Koranzitate, Schmähkritik, Aufbauschen, Herabsetzung von religiösen Werten (Koranverbrennung), Erfindung von verächtlichmachenden Bezeichnungen (Salafisten), Sinnentstellung von Begriffen (wie es mit dem Wort Djihad passierte), Haß und Angst-Schüren, usw., all das ist laut der geltenden Gesetzgebung strafbar.
Aber selbst wenn die Behörden all dem nicht nachgehen, oder gar die Gesetze entsprechend ändern würden, damit diese Art der Volksverhetzung straffrei bliebe, wäre es ein großer gesellschaftlicher Schaden.
So begründet das Verwaltungsgericht Arnsberg die Erlaubnis den Islam mit Karikaturen zu verhöhnen
Zitat aus der richterlichen Begründung die Provokationen durch pro-NRW zu erlauben:
„Diese Darlegungen rechtfertigen nicht die Annahme, eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nach § 15 Abs. 1 VersG sei mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
Es ist schon nicht ausreichend erkennbar, auf welcher tatsächlichen Grundlage das Polizeipräsidium davon ausgeht, dass es auch in Hagen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen wird.
Die sinngemäße Behauptung, auch bezogen gerade auf Hagen gebe es massive offene Aufrufe zu Gewalttätigkeiten, ist nicht durch Angabe konkreter Tatsachen plausibel gemacht worden.
Insbesondere genügt insoweit nicht eine Bezugnahme auf nicht ansatzweise näher spezifizierte ‚bundesweite Aufrufe‘ und Darstellungen der bisherigen Ausschreitungen im Internet.
Stellungnahme zu den Karikaturen gegen den Propheten (sas)!
Hier ein Beitrag von WAY TO ALLAH, der sich auf den Karikaturen-Skandal aus dem Jahr 2005 bezieht, doch auch zu den aktuellen Geschehnissen sehr passend ist:
Der Skandal um die Ende September 2005 von der dänischen Tageszeitung "Jyllands-Posten" und unter anderem später auch von deutschen Zeitungen veröffentlichten zwölf Karikaturen, die den Propheten Muhammad (s.a.w.) darstellen sollen, ist momentan das Top-Thema in den Medien, angeführt von der Boulevard-Presse.
Doch nicht die beleidigenden und geschmacklosen Karikaturen erschüttern die Medien, sondern die darauf gerichteten Reaktionen der islamischen Welt, was als Gelegenheit genutzt wurde, um den Spieß umzudrehen und einen Angriff von seitens der Muslime auf die Meinungs-, und Kunstfreiheit Europas vorzuspielen. Ein gefundenes Fressen für die Presse.
Das eigentliche Problem wird so völlig unter den Teppich gekehrt: Nämlich wo ist die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und dem Angriff auf die Würde des Menschen, die laut Art. 1 des deutschen Grundgesetzes "unantastbar" ist?
Ja, selbst die Meinungsfreiheit findet ihre Schranken, unter anderem nämlich gemäß Art.5 Absatz 2 GG "in dem Recht der persönlichen Ehre".
Was ist mit Respekt vor anderen Menschen, die Achtung anderer Kulturen, Höflichkeit und Ethik? Hat die moderne westliche Welt für diese Werte keinen Platz mehr?
Propheten-Bilder auf Facebook – Christliche Führer missbilligen die Islam-Beleidigungen
Kirchenvertreter zeigten Bedauern und sprachen von einem verantwortungslosen Handeln.
In verschiedenen Dörfern in Assiut, Oberägypten, protestierten aufgebrachte Menschen gegen die auf Facebook veröffentlichten, beleidigenden Bilder über den Propheten Muhammad, Frieden und Segen auf ihm.
Bei einem Treffen mit dem Gouverneur versuchten christliche Priester und muslimische Sheikhs die Spannungen zu beruhigen, indem sie auf die Forderungen der Demonstranten reagierten, die den Studenten Masoud Abdullah zuvor zur Strecke bringen wollten.
Sie forderten, dass Abdullah und seine Familie Assuit für immer verlassen müsse und dass er für Blasphemie bestraft würde.
Quelle: Ahram Online – 31.12.2011
http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/30632/Egypt/Politics-/Coptic-leaders-in-Assiut-condemn-student-for-insul.aspx
In der europäischen Presse wird der Fall – z. B. WELT ONLINE – mal wieder so einseitig dargestellt als wären Muslime gewalttätige Wilde, wenn es um ihre Religion geht.
“Charlie Brown” konvertiert zum Islam – Parodie erhitzt Gemüter
http://www.digitalfernsehen.de/Charlie-Brown-konvertiert-zum-Islam-Parodie-erhitzt-Gemueter.75548.0.html
Wie wird in dem Clip gesagt: "Ich habe den Glauben an das Christentum verloren!" Ja, und so geht es wohl vielen Menschen, nicht nur in Amerika. Und was macht man, damit nicht noch mehr Menschen die am schnellsten wachsende Religion der Welt = Islam annehmen? Man versucht, sie zu verunglimpfen!
“Islam ist die am schnellsten anwachsende Religion in Amerika, eine Führung und Stütze für viele unserer Bürger…” (Hillary Rodham Clinton, Los Angeles Times).
Dänemarks Karikaturisten – Sie provozieren schon wieder!
Es ist schon fast zu offensichtlich, was Europa momentan vor hat: Muslime provozieren, bist sie aus Europa freiwillig verschwinden.
Doch ohne uns! Wir bleiben hier, denn wir wurden hier geboren!
Jetzt soll in Dänemark ein Buch veröffentlicht werden, welches nocheinmal die 12 umstrittenen Mohammed(sas)Karikaturen abbildet.
Ein dänischer Redakteur will die 2005 erschienenen Mohammed-Karikaturen nun in einem Buch veröffentlichen. Die Kopenhagener Regierung rechnet mit neuen Protesten.

Polizeiwache vor dem Redaktionsgebäude der Zeitung "Jyllands-Posten" in Viby Weiterlesen
Karikatur (1)
An dieser Stelle möchten wir euch mal etwas Neues präsentieren. Ein Bruder hat sich die Mühe gemacht und eine Karikatur gezeichnet. Wir finden diese Idee sehr ansprechend, da sich die Begabungen eines jeden Menschen unterscheiden und wir inshaAllah jeden Bereich abdecken möchten, um etwas für den Islam zu tun. Wer sein Talent nicht im Reden hat, der hat es vielleicht im Schreiben – wer nicht gut schreiben kann, der kann vielleicht gut zeichnen – die Liste lässt sich noch lange weiterführen, je nach Individuum.
Aus diesen Gründen würden wir uns deshalb auch freuen, wenn ihr uns noch ein paar Karikaturen oder Ähnliches zuschicken wollt.
Bedingungen hierfür: Weder Menschen noch Tiere dürfen auf der Zeichnung zu sehen sein, sowie keine Beleidigungen und verbotene Zeichen.
Hier die Karikatur “Tendenz steigend” von Bruder Suleman (Zum Vergrößern, bitte auf das Bild klicken)
Dazu möchten wir folgendes sagen: Unsere Kritik richtet sich nicht gegen die einzelnen Bürger dieses Landes – vielmehr kritisieren wir die Berichterstattungen vieler etablierter Sender und Zeitungen, die das Thema Islam alles andere als fair behandeln. Nicht zuletzt warnen wir auch vor der Hetze von einzelnen Blogs und Organisationen, da der meiste Hass auf diesen Plattformen geschürt und von der Politik bis heute missachtet wird.


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