An die Ehefrau eines Bruders…
Wir haben eine Bitte von einem muslimischen Bruder gesendet bekommen: Seine Frau ist eine konvertierte Muslima, doch leider schafft sie es aus bestimmten Gründen nicht, den Hijab zu tragen. Ihr Mann bemüht sich darum, sie davon zu überzeugen. Nun hat er ihr selber ein Video erstellt, dass wir für ihn posten sollen:
Und das geht auch an alle muslimischen Schwestern, die sich nicht den Ruck dafür geben können, diesen vorzüglichen Schritt in ihrem Leben zu meistern: Lasst euch nicht beeinflussen von Medienpropaganda, schlechten Menschen, mit denen ihr Umgang haben müsst (z.B. in der Schule), verächtlichen Blicken und dummen Kommentare und auch nicht von den Eltern, wenn sie von dir verlangen sollten, eine Vorschrift Allahs zu missachten! Seid stark und macht euch bewusst, dass Allah, der Barmherzige, euch liebt, da er euch zu Seiner wahren Religion geführt hat! So Liebe Ihn auch, und zeige dies mit deinen Taten, liebe Schwester!
Streit beim Frauen-Fußball wegen “religiöser Kopfbedeckung”
Wenige Wochen vor dem Start der Frauen-Fußball-WM in Deutschland vom 26. Juni bis 17. Juli gab es in London bei einem Qualifikationsturnier für die olympischen Sommerspiele einen Streit mit der iranischen Frauen-Nationalmannschaft, wie sport1.de berichtet.
Bei einem so genannten Mini-Turnier in Amman, der Landeshauptstadt Jordaniens, weigerten sich demnach die Spielerinnen, ohne Hijab aufzulaufen. Vom FIFA Weltverband ist das strengstens untersagt (warum auch immer). Die Iranerinnen wurden auf dem Weg zum Innenraum im Nationalstadion gegen Gastgeber Jordanien bereits gestoppt.
Da es zu keiner Einigung kam, wurde die Partie mit 3:0 für Jordanien gewertet, anschließend saßen die iranischen Spielerinnen beim Abspielen der Nationalhymne weinend auf dem Rasen und beteten.
Zwang zur (Kopftuch-)Freiheit
In den Debatten um den Islam in Deutschland wird stets ein besonderes Augenmerk auf die Rolle der Frauen gerichtet. In vielen westlichen Ländern gelten sie als unterdrückt und fremdbestimmt, wofür das Kopftuch oder der Ganzkörperschleier zum Symbol geworden ist. Immer wieder erschüttern Berichte von Ehrenmorden oder Zwangsehen die Öffentlichkeit und zementieren damit das Bild der islamischen Frau in der Opferrolle.
Die arabischen Revolutionen brachten eine neue Seite ans Licht. Auch Kopftuch tragende Frauen nahmen aktiv an den Protesten teil. Dies kollidierte mit der Vorstellung, die hierzulande über Musliminnen herrscht. Doch was genau sagt der Islam eigentlich über die Rolle der Frauen?
Das Islamische Zentrum München stellt zunächst klar, dass Männer und Frauen dem Koran nach grundsätzlich gleichwertig sind. Allerdings ergeben sich aus der natürlichen Verschiedenheit der Geschlechter unterschiedliche Aufgabenbereiche: Der Mann ist hauptsächlich für die Versorgung der Familie, die Frau für die Kinderbetreuung zuständig. Demzufolge wird allerdings auch beim Erbrecht und bei legalen Entscheidungen dem männlichen Status als Familienversorger Rechnung getragen.
Buchvorstellung: “Untedrückte muslimische Frauen”
As-Salaamu alaikum!
Liebe Geschwister und Nicht-Muslime,
Ich möchte euch gerne mein Buch vorstellen, dass heute mit Allahs Hilfe veröffentlicht wurde!
Der Klappentext:
"Muslimische Frauen in Afghanistan, Iran, Saudi Arabien u.ä. Ländern werden unterdrückt, diskriminiert, verteufelt und von der Gesellschaft ausgeschlossen.
Und hier in Deutschland, Europa und der gesamten westlichen Welt sieht es nicht anders aus.
Auch hier werden muslimische Frauen von ihren Familien geschlagen, verfolgt, eingesperrt. Auch hier wird muslimischen Frauen Bildung vorenthalten oder werden nicht gleichwertig behandelt.
Das Grauen was wir im Osten vermuten ist auch mitten unter uns im Westen.
Einige mutige Frauen brechen nun endlich das Schweigen und berichten über ihren Alltag, die Schläge, Nötigung, Verfolgung, Freiheitsberaubung, Ungleichbehandlung und anderes."
Eicken: Bürgerinitiative besorgt über Hetze
Wilfried Schultz, der Vorsitzende der Bürgerbewegung sieht die Kanaldeckelattacke auf den Zamzam Shop von Bruder Sven Lau wie auch die Hundekotattacke (wir berichteten) auf dem Gebetsplatz in Mönchengladbach nicht als selbstinsziniert .
Angeblich hat Schultz wiederholt Drohanrufe bekommen.
"Meine Geduld ist am Ende. Ich werde wieder Strafanzeige stellen", und "Es ist ärgerlich, dass die hiesige Staatsanwaltschaft diese Vorfälle nicht konsequent verfolgt."
Sagte Schulz.
Letzten Sonntag wurde die Bürgerinitative offen angeprangert. Eskalationen gab es nicht.
So werden die Musliminnen unterdrückt von der Öffentlichkeit! *update*
Wenn ihr auf das Bild klickt bekommt ihr ein Großbild davon!
So werden nun unsere Frauen in der Öffentlichkeit geschändet und unterdrückt! Ihr seid es, die uns unterdrücken und uns unsere Rechte nehmen!
So eine kranke demokratische Idiologie macht aus normalen Menschen Terroristen, Hetzer, Mörder, Diebe, etc.
Niqab tragende Muslimas werden kriminell
Gesichtsschleier sind ab nächsten Monat illegal in Frankreich. Präsident Sarkozy versucht so mehr Wählerstimmen zu bekommen.
Von Saudischen Touristinnen auf Shopping Tour auf der Champs-Elysees bis zur muslimischen Frau am Flughafen Charles de Gaulle oder sehr wenige französichsche Konvertitinnen, jede Frau die Frankreich betritt und ihr Gesicht bedeckt bricht das Gesetz ab 11. April 2011.
Ab dann ist der Niqab und alles was das Gesicht bedeckt auf allen öffentlichen Plätzen verboten, auch wenn sie nur die Straße runter gehen, Bus fahren, in eine Bank gehen, in die Bücherei oder ein Geschäft, oder ins Kino oder Theater. Es wird für Frauen die Niqab tragen illegal den Louvre zu besuchen oder irgendein anderes Museum, mit dem Zug zu fahren, ins Krankenhaus zu gehen oder ihr Kind von der Schule abzuholen.
Niqab/Burka wird somit beinah überall illegal außer in ihrem eigenen Haus, oder sie an einem religiösen Ort Gottesdienst abhalten oder reisen in einem privaten Auto, trotzdem darf die Polizei sie stoppen, wenn sie meinen, die Sicht wäre eingeschränkt und somit eine Gefährdung des Verkehrs.
INTERVIEW: “Einfach nur ein Stück Stoff”
Sihem Zidi (23) ist Ulmerin mit tunesischen Wurzeln. Seit drei Jahren trägt sie Kopftuch. Lehrerin für Englisch und Französisch will sie trotzdem werden.
Wann haben Sie sich fürs Kopftuch entschieden? Und warum?
SIHEM ZIDI: Am 27. November 2007, morgens um 7 Uhr. Vorher hatte ich mich aber lange mit meiner Religion beschäftigt. Kommilitonen hatten mich öfter gefragt: Warum hast Du kein Kopftuch? Meine Mutter trug keines, meine Großmütter eher als Hitzeschutz. Ich habe im Koran gelesen und schon Stellen gefunden, die das Kopftuch verlangen. Ich bin überzeugt, dass der Islam die Wahrheit ist und der Koran Gottes Wort. Irgendwann habe ich mich so schlecht gefühlt, weil mein äußeres nicht meiner inneren Überzeugung entsprach. Ich will Gott ja näher kommen. Aber ich hatte solche Panik vor dem Moment, als ich vor die Tür treten musste.
Wie hat Ihre Umwelt reagiert?
Zwangsheirat nun bis zu 5 Jahren Haft!
Ich habe kürzlich ein ganz nettes Video in YouTube gefunden und wollte es mit euch teilen inshallah:
Unterdrückung der Frau! Eure Meinung ist gefragt!
Neulich, als ich an einer Bushaltestelle vorbei fuhr, sah ich dieses Bild!
Ich bitte euch 2 Sachen zu kommentieren:
Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 2
Interessant ist die politische Lage, in der sich Belgien seit Jahren befindet. Aktuell ist das Land durch den Sprachenstreit zwischen Flamen und Wallonen wieder einmal tief zerstritten. Die Parteien haben sich erneut gespalten und führen einen erbitterten Kampf um die Wählerschaft und das Wahlrecht. Die Unruhen im Land gingen soweit, dass sogar die Regierung daran zerbrochen ist, so berichten viele Zeitschriften, darunter auch der Spiegel am 22. April. Die Parteien sind auf jede Stimme angewiesen und betreiben deshalb Wahlkampf auf Hochtouren. Dabei werden, nach politischer Manier, viele leere Versprechungen gemacht. Es war abzusehen, dass keine der Parteien sich trauen würde gegen das Burka Verbot zustimmen, weil man Wählerstimmen zu verlieren befürchtete. Jeder kann sich denken was die logische Schlussfolgerung daraus war, alle zogen in die gleiche Richtung, ähnlich dem Gruppenzwang, den man so normalerweise nur bei Kindern in der Pubertät kennt. In der Politik, die heutzutage einen schwerwiegenden Einfluss auf das gesellschaftliche Leben hat, sollte es nicht ein solches Verhalten geben. Wie Glaubwürdig kann das belgische Parlament demnach sein, dass ein Burka -und Niqab-Verbot in die Wege leitet? Jetzt kann man sich fragen, ob Frankreich soweit gegangen wäre, wenn Belgien nicht ein solches Verbot beschlossen hätte. Vermutlich nicht, denn wie bereits erwähnt fand diese Überlegung vor einigen Monaten keine Zustimmung.
Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 1
In Belgien und Frankreich schon beschlossen und nun europaweit heiß diskutiert. Von Burka, Niqab, Vollverschleierung, Würde und Recht der Frau bis hin zu der Identität eines Menschen in der Öffentlichkeit ist in den Medien die Rede. Unterdrückung und Zwang als Schlagwörter komplettieren das Ganze und verleihen dem Thema eine hohe Brisanz. Doch worum geht es hier konkret und warum ist es von so großer Bedeutung genau darüber Bescheid zu wissen? In Belgien wurde am 29. April 2010 ein Gesetz im Parlament verabschiedet, das das Tragen von Burkas und Niqabs in der Öffentlichkeit, beispielsweise auf der Straße und öffentlichen Einrichtungen, mit einem Bußgeld, und bei mehrmaligem Verstoß sogar mit Haft, ahndet. Vollverschleierung soll es nicht mehr geben. Eine Burka bzw. ein Niqab ist ein Gewand, mit dem sich Frauen bedecken. Bedeckt werden Körper, Kopf, die Hände und die Füße. Der Unterschied zwischen beiden Kleidern liegt darin, dass bei dem Niqab die Augenpartie vollständig zu sehen ist, während diese bei der Burka zusätzlich geschützt ist.
Der nackte Zwang
Vor allem wir Muslimas wissen wie wertvoll es ist, dass wir unsere Schönheit bedecken und sie nur denen zeigen, denen es erlaubt ist sie zu sehen. Wir wissen was für ein tolles Gefühl es ist, wenn wir ohne Bedenken raus gehen können, ohne Angst zu haben man könne uns mit diesem neidischen oder gar verschlingendem Blick angucken, wie die jungen Mädchen heutzutage angeschaut werden. In dem Artikel „der nackte Zwang“ habe ich endlich jemanden gefunden, der sich traut die Wahrheit zu sagen!
Künftige Ministerin Özkan für Kopftuchverbot an Schulen
Auch Kopftücher haben "in Klassenzimmern nichts zu suchen"
Die künftige Sozialministerin von Niedersachsen, Aygül Özkan (CDU), hat sich für ein Verbot von Kruzifixen an öffentlichen Schulen ausgesprochen. Anders sei dies bei Schulen in kirchlicher Trägerschaft. Auch Kopftücher seien tabu.
"Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen", sagt Aygül Özkan dem Münchner Nachrichtenmagazin "Focus". "Die Schule sollte ein neutraler Ort sein."
15% weniger Sozialhilfe wegen Kopftuch
Weil sich eine Somalierin in der Schweiz im Rahmen eines Integrationsprojektes weigerte ihr Kopftuch abzulegen und deshalb auch von keinem Arbeitgeber eingestellt wurde, kürzte man ihr die Sozialhilfe um 15 % . Daraufhin klagte die Frau das Sozialamt nach dem Rassendiskrimierungsgesetz als religionsdiskriminierend an. Nun wurde ihre Klage in zweiter Instanz vom Kantongericht abgewiesen.
Es ist nicht Neues. Das Kopftuch wird derzeit immer als Symbol der Desintegration, des Freiheitsentzugs, der Unterdrückung und der Rückständigkeit gewertet. Doch ist ein Kopftuch, wie im obigen Fall, in einem INTEGRATIONsprojekt wirklich ein Störfaktor? Ein "Störfaktor" für den man nun auch geahndet werden muss?
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CDU ist gegen ein Koftuchverbot, aber….
'Ich glaub ich bin im falschen Film.’, dieses Gefühl hatte ich am Freitag beim Lesen der folgenden Schlagzeile:
„Integrationskonzept der CDU: Gelassen mit dem Kopftuch umgehen”.
“Kopftücher bedrohen die verfassungsgemäße Ordnung nicht”
Was für ein Fortschritt! Solche Töne sind wir von der CDU nicht gewohnt. Doch der Schein trügt, wie wir im Folgenden gleich sehen werden.
Neun Tage lang diskutierten die Mitglieder der Berliner CDU über das neue Integrationskonzept, welches sie am Donnerstag den 18.03.2010 vorstellten.
Eines der Forderungen der CDU ist:
„Wir sind gegen ein Kopftuchverbot und plädieren dafür, gelassener mit diesem Thema umzugehen“, so die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Monika Grütters.
Weiter heißt es:
„Kopftücher bedrohen die verfassungsgemäße Ordnung nicht. Wir wollen auch nicht, dass die – oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches durch ein Kopftuchverbot in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden. Wir wollen, dass sie bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden.“
Auf den ersten Blick erscheinen diese Punkte des Dokuments recht fortschrittlich. Doch halt. Man schaue sich die „Forderungen“ einmal genauer an.
Erstens ist ein generelles Kopftuchverbot mit dem Grundgesetz ohnehin nicht vereinbar.
Wieso fordert dann die CDU etwas, was mit dem Grundgesetz schon garantiert sein müsste?
Zweitens stellt die CDU diese Forderung im neuen Integrationskonzept, begrüßt jedoch das Kopftuchverbot für Lehrerinnen, Polizistinnen und anderen staatlichen Angestellten, da diese „zur religiösen Neutralität“ verpflichtet seien.
Ist das kein Widerspruch? Wem bringen dann diese „neuen“ Forderungen im Integrationskonzept der CDU überhaupt was? Wie sollen denn die – „oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches“ “bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden”, wenn sie durch staatliche Verbote „in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden”.
Danke liebe CDU, für das neue , in neun Tage und Nächte schwer erschaffene Integrationskonzept, in dem letztlich nicht mehr drin steht, was man sonst von euch liest.
Letztlich bleibt den Lehrerinnen und anderen „staatlichen Angestellten“ doch nichts anderes übrig, als ihre eigenen Einrichtungen zu gründen, um sich später allerdings von euch die Vorwürfe „Parallelgesellschaft“ und „misslungene Integration“ anhören zu müssen.
Quellen:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1277272/Gelassen-mit-dem-Kopftuch-umgehen.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/CDU-Integration-Bildung;art270,3060673
http://www.migazin.de/2010/03/19/kopftucher-bedrohen-die-verfassungsgemase-ordnung-nicht/
http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2010/03/20/kopftuch-cdu-berlin-ruft-zur-gelassenheit-auf.html
Kopftuchverbot in der Schule – Bald Realität???
Das Thema Kopftuchverbot beschäftigt uns jeden Tag etwas mehr. In der Anne Frank Realschule in Düsseldorf ist es schon eine Tatsache.
Im Unterricht darf man auch aus religiösen Gründen kein Kopftuch tragen. Aber ein tatsächliches Kopftuchverbot gibt es in diesem Sinne eigentlich gar nicht und sei ist mit den Prinzipien der Verfassung auch nicht vereinbar.
Das Schulministerium in NRW hat der Düsseldorfer Realschule untersagt solch ein Verbot in der Hausordnung zu verankern.
Eine Zehntklässlerin eines Gymnasiums in Oberhausen verklagte ihren Lehrer, weil er ihr verbot während des Unterrichts ein Kopftuch zu tragen (Dies ereignete sich vor 2 Jahren). Der Rektor der Schule äußerte sich, indem er sagte, dass ein Kopftuch auch ein politisches Symbol sei und dass man nicht alle gesellschaftlichen Probleme, die anderswo laufen, auch noch in die Schule bringen kann.
Auch in Senden ( Baden-Württemberg) sorgte in den letzten Wochen ein Kopftuch an einer Grundschule für Aufsehen. Hier trug jedoch die Grundschülerin noch nicht einmal ihr Kopftuch in der Schule oder im Klassenraum, sondern nur auf ihrem Schulweg.
Also selbst in der „Freizeit“ wird das Kopftuchtragen nun auch von der Lehrerschaft und den Anwohnern beanstandet. Da hieß es sofort, die Familie sei "extrem religiös" und "unheimlich" , da die Mutter in Schleier (Niqab) gesichtet gesehen wurde.
Die Lehrer beteuern zwar Kinder sollen nicht ausgegrenzt werden, aber akzeptieren will man es auch nicht gerade sie tragen zur Ausgrenzung bei.
Leider gibt es schon solche Gesetze in Frankreich, die es verbieten das Kopftuch in der Schule zu tragen, jedoch können wir noch etwas dagegen unternehmen, denn in Deutschland gibt es noch die Meinungs-und Religionsfreiheit. Und Es ist unser Recht uns äußern zu dürfen und uns so zu kleiden wie wir es für richtig halten…..
Ein Artikel von Schwester Hilal
Kündigungsgrund: Kopftuch
Die 27-jährige Arzthelferin Dunja Allioui aus Düsseldorf durfte dies eines Tages erleben, als sie sich dazu entschloss ihr Kopftuch auch während der Arbeit zu tragen.
Dunja schien ihre Arbeit gut zu machen. Wie sonst lässt sich erklären, dass sie nach dem Praktikum ihre Ausbildung in der Praxis vollendete und schließlich auch noch übernommen wurde? Die Internisten der Gemeinschaftspraxis mussten mit ihr zufrieden gewesen sein. Sie hatte ihre Arbeit gut gemacht, weder Patienten noch Kollegen haben sich über sie beschwert.
Doch ein Stück Stoff auf dem Kopf wird eines Tages wichtiger, als ein zehnjähriges, reibungslos funktionierendes Arbeitsverhältnis. Ihre Kompetenzen scheinen keine Rolle mehr zu spielen. Für die Ärzte ist sofort klar: Das Kopftuch stört. Denn „mit einem Kopftuch kann kein ausreichendes Vertrauen zu Patienten aufgebaut werden“.
Muss man das verstehen? Was hat denn bitteschön das Vertrauen zum Arzt mit dem Vertrauen zur Arzthelferin zu tun? Ich persönlich mag auch nicht alle Arzthelferinnen meines Arztes, doch hat dies keine Auswirkung auf mein Patient-Arzt-Verhältnis. Und wieso sollten Patienten kein Vertrauen zu Dunja mit Kopftuch haben? Macht das Kopftuch sie etwa zu einer schlechteren, gar unzuverlässigeren Arzthelferin? Zählt etwa nicht das, was sie im Kopf hat, sondern nur das, was sie auf dem Kopf hat? Und ist – ganz nebenbei gesagt – ein Kopftuch in einer Praxis nicht einfach praktisch und hygienisch im Vergleich zu lang herumhängenden Haaren ?
Geht es um das Kopftuch, so sind auch bei diesem Fall die Schlagwörter Integration und Parallelgesellschaft nicht weit.
Die Arzthelferin kann doch einwandfrei deutsch sprechen. Sie beteiligt sich am öffentlichen Leben. Zumindest will sie das. Müsste man dies eigentlich nicht als "gelungene Integration" bezeichnen?
„Indem ihr euch anders kleidet, grenzt ihr euch aus!“, heißt es dann aber. Wer grenzt hier wen aus? Wer hat wen gekündigt? Wieso stellt das Kopftuch eine Parallelgesellschaft dar? Wer macht denn hier die Kopftuchträgerin zur Außenseiterin?
„Achtung, die Arzthelferin will ihre „islamischen Gesetze“ oder gar die „Scharia“ in Deutschland durchsetzten“, wird seit einigen Tagen in vielen Foren und Kommentarfunktionen gewarnt. Nein. Die Arzthelferin versucht nur eins, nämlich das im Grundgesetz verankerte Recht auf freie Religionsausübung für sich in Anspruch zu nehmen!
Normalerweise müsste man das Selbstbewusstsein positiv werten, dass muslimische Frauen und Mädchen es nicht mehr hinnehmen wollen, wegen ihres Glaubens diskriminiert zu werden und sich trauen für ihre Rechte einzustehen.
Aber nein. Bilder im Kopf, die dank Mainstream-Medien tief und fest verankert sind, möchte man ja nicht zerstören. Deshalb bleiben ja nur die zwei Optionen:
Wenn „Kopftuchträgerin“ nichts sagt, ist sie unterdrückt, rückständig, ungebildet und muss unbedingt und schleunigst gerettet werden. Wenn sie jedoch den Mund aufmacht, ist sie radikal, politisch, fanatisch und will die Scharia in Deutschland einführen.
Dass die "Kopftuchträgerin" aus Anwendung reiner menschlicher Vernunft zu dem Entschluss kommt, ihr Haupt zu bedecken, fällt also als Option weg. Na, vielen Dank!
Die Arzthelferin hat die Dortmunder Ärzte nach dem Antidiskriminierungsgesetz, welches besagt, dass Beschäftigte nicht aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden dürfen, auf 1200 € Schadenersatz verklagt.
Nach dieser Rechtslage müssten die Internisten keinerlei Chance haben ihre Kündigung durchzusetzen. Selbst die Vorsitzende der 4. Kammer deutete dies an und sagte: "Wir müssen uns vielleicht daran gewöhnen, dass es bei uns nicht nur Christen gibt, sondern auch große Gruppen anderer Religionen."
Jawohl. Denn, wir leben heute in einer pluralistischen Gesellschaft.
Und das ist ein Segen und kein Fluch. Auch wenn wir verschiedene Überzeugungen haben, können wir friedlich miteinander Leben. Und das ist doch im Sinne all unserer Weltanschauungen, oder?
Quellen:
http://www.westline.de/westline_aktuell/kopftuch-klage—aerzte-auf-schadenersatz-verklagt-.php






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