Solidarität mit Dr. Sabine Schiffer
Kriminalisierung von Meinungsäußerungen statt Aufklärungsarbeit im Mordfall Marwa El-Sherbini
Die juristischen Entwicklungen nach der Ermordung El-Sherbinis in Dresden machen uns besorgt und – im wahrsten Wortsinne – betroffen. Denn sie betreffen auch uns!
Gegen die Erlanger Medienwissenschaftlerin Sabine Schiffer ist ein Strafbefehl wegen übler Nachrede in Höhe von 6000 EUR bzw. zwei Monaten Haft ergangen, weil sie in einem Interview geäußert habe, der Fehlschuss des Polizisten auf den Ehemann der Ermordeten müsse auf mögliche rassistische Zusammenhänge hin untersucht werden – dies wurde in verschiedenen Interviews jeweils unterschiedlich formuliert.1
Diese juristische Vorgehensweise macht uns betroffen, weil sie auch uns und unser Rechtsstaatsverständnis betrifft.
- Unabhängig davon, ob man es – wie in der Berliner Zeitung vom 5. und 6. Januar erörtert – für notwendig erachtet, dass die offenen Fragen um den Mord in Dresden weitere Untersuchungen erfordern
- unabhängig davon, ob man die pointierte Vermutung Schiffers voll inhaltlich teilt oder nicht
Es kann und darf nicht sein, dass durch juristische Einschüchterungsversuche Meinungs- und Pressefreiheit beschnitten werden! Es kann und darf nicht sein, dass freies wissenschaftliches Forschen, Denken und Spekulieren, wie hier im Kontext der Rassismusforschung, durch eine eingeengte und fachfremde juristische Vorgehensweise beschränkt werden soll, die in unseren Augen den Ansprüchen an Unabhängigkeit und Unparteilichkeit nur schwerlich genügt.
…
Wir fragen uns, ob nicht allein hierin bereits eine extreme Schieflage und das Messen mit zweierlei Maß deutlich werden – etwa wenn es darum geht, die Meinungsfreiheit gegenüber Muslimen zu verteidigen oder auch dann, wenn sie uns selbst weh tut. Dass es strukturellen und subtilen Rassismus an vielen Stellen in unserem Alltag gibt und dass wir entsprechend – unbewusst und ungewollt – „erzogen“ werden, ist in der Wissenschaft unbestritten.
/www.solidaritaet-mit-dr-sabine-schiffer.de
Wir bitten euch darum, bei der Unterschriftensammlung mitzumachen, damit deutlich wird, dass wir hinter Dr. Sabine Schiffer stehen und vor allem hinter der freien Meinungsäußerung, die ja sonst so hoch gelobt wird, wenn es um Karikaturen gegen den Islam geht.
In einer ersten Unterschriftensammlung haben ranghohe Namen aus Politik und Wirtschaft schon unterschrieben.
Möchten Sie auf dieser Liste stehen? Bitte Mail unter Angabe von Name, Ort und ggf. Funktion/Institution an: webmaster@solidaritaet-mit-dr-sabine-schiffer.de
Lehramtsstudium mit Kopftuch
Vor mittlerweile zwei Jahren habe ich mich, nach intensiver Beschäftigung mit dem Islam, mitten im Studium dazu entschlossen, mich so zu kleiden, wie der Islam es mir als muslimische Frau gebietet. Es war für mich keine einfache Entscheidung , da ich ein Studium angefangen hatte, welches letztlich sogar ganz real mit einem Kopftuchverbot verbunden ist. Das Lehramtstudium.
Als ich es nicht mehr ertragen konnte, dass meine innere Überzeugung meiner äußeren Erscheinung nicht entsprach, gab ich mich dem Willen Gottes hin.
An der Uni hatte ich bisher überhaupt keine Probleme mit meiner Bedeckung. Aber von der Theorie allein wird man nicht zu einer guten Lehrerin. Natürlich muss unter anderem auch ein Praktikum an einer Schule her.
Um ehrlich zu sein hatte ich mit ungemein vielen Problemen während meines Praktikums gerechnet. Die Lehrerschaft war sehr überrascht und etwas perplex als eine Praktikantin mit Kopftuch plötzlich im Lehrerzimmer stand. Nach anfänglichem Misstrauen und Distanz kam mit vielen Lehrern letztlich ein Dialog zustande, der viele Vorurteile abbaute und Fragen aufklärte.
Auch Unterrichtsbesuche und selber Stunden halten waren bisher kein Problem. Mir wurden, alhamdulillah, noch keinerlei Hindernisse in den Weg gelegt.
Diese Woche durfte ich mich wie ein Kind freuen, als mich eine Lehrerin in den Ethikunterricht einlud, weil sie das Thema „Die Verschleierung der muslimischen Frau“ behandeln wollte. Und ich muss sagen, es war super!
Die Stunde verlief so, wie ich es in den Medien zum Thema Kopftuch jeden Tag vermisse. Es war ein offener Dialog, ein wahrer Dialog zwischen mir und den Schülern.
Die Schüler hatten tausende von Fragen und zeigten sehr viel Interesse. Sie wollten zum Beispiel wissen warum ich eine Bedeckung trage , seit wann, wie meine Umgebung auf mein Kopftuch reagierte und ob ich bisher irgendwelchen Diskriminierungen ausgesetzt war. Aber auch praktische Dinge wie, das Kopftuchbinden, welche Techniken es gibt das Tuch zu befestigen, ob es im Sommer nicht heiß darunter sei und vieles mehr hat sie sehr interessiert.
Danach beschäftigten wir uns auch mit der Frage, wie sie das Kopftuchverbot für Lehrerinnen finden und dies stieß zu meiner Freude auf absolutes Unverständnis seitens der Schüler. Sie meinten, dass eine Lehrerin mit oder ohne Kopftuch im Endeffekt doch das Gleiche unterrichten würde.
Diese Erfahrung durfte ich nicht nur in dieser Stunde machen, sondern erlebe sie täglich während meines Praktikums. Die Schüler nehmen das Kopftuch gar nicht als Störung wahr. Das Einzige was sie wollen ist guter und spannender Unterricht.
Letztendlich ermutige ich jede Schwester, die gerne Lehrerin werden möchte, trotz eines Verbotes ein Lehramtstudium anzufangen. Wir dürfen unsere Entscheidung nicht von einer diskriminierenden Gesetzesauflage abhängig machen, denn so lassen wir nur die muslimische Frauendiskriminierung widerspruchslos über uns ergehen.
Das Verbot kam ja nur durch abstrakte Behauptungen, wie "Schüler werden negativ beeinflusst", zustande. Indem die Skeptiker aber einmal auf "Tuchfüllung" gehen, bekommen wir dann die ideale Möglichkeit das Gegenteil zu beweisen.
Von einer Schwester
Leserbrief zum Minarett-Verbot
Minarettenverbot – was wird es bewirken?
Es soll kein Minarett mehr existieren – denn diese tragen dazu bei, dass Europa islamisiert wird. Was bewirkt dieses Verbot wirklich?
Die Muslime bekämpfen, bevor es mehr werden – so lautet die Grundregel. Einschränkungen von rechts und links, Verbote hier und da.
Es ist ja nicht das erste Mal, aber was haben solche Gesetze bewirkt? Hat man das Ziel erreicht oder wächst der Islam trotz allem?
Eigentlich reicht es einem Muslim bereits, in einem gewöhnlichen Raum zu beten – doch dieses Verbot bedeutet viel mehr als nur ein Minarettenverbot. Es schmerzt das Prinzip des Verbotes: Man will den Islam einfach nicht mehr auf den Straßen sehen – weder Moscheen, noch Kopftücher. Man hasst das Fremde. Anstatt es kennenzulernen, versucht man es zu bekämpfen. Was befürchtet man vom Islam, außer dass er ständig wächst? Wahre Muslime sind doch das Beste für jede Gemeinschaft. Angefangen von Ehrlichkeit, Anstand und Respekt- Eigenschaften, die der Islam von jedem Muslim fordert- bis hin zu Toleranz gegenüber Andersgläubigen.
Ebenso haben viele die "Sharia-Phobie". Laut einer Prognose soll es im Jahr 2015 [b]bereits 23 Millionen Muslime geben[/b], was bedeutet, dass sie auch Machteinfluss erlangen könnten. Ob dies nun wirklich soweit kommen kann oder nicht, ist fraglich. Doch nehmen wir an, das gesamte Gesetz würde den islamischen Forderungen entsprechen. Das islamische Gesetz räumt Andersgläubigen alle Rechte ein, die einem Menschen zustehen. Andere Religionen werden respektiert, toleriert und akzeptiert.
Oder hat man etwa Angst davor, dass kein Diebstahl, Ehebruch, Mord und Betrug mehr existieren würde? Gut wäre, wenn man die islamischen Gesetze und den wahren Muslim erst mal studieren würde, bevor man Angst fühlt und sie bekämpft. Denn nur der Unwissende fühlt übertriebene Angst und bekämpft sie auf falscheArt und Weise.
Im Allgemeinen haben jedoch solche Verbote, Unterdrückungen und Einschränkungen keinen Einfluss auf die Verbreitung des Islam. Zu Zeiten des Propheten wurden die Muslime gefoltert, um vom Islam abzulassen, mit dem Schwert bekämpft und von allen Seiten unterdrückt. Was bewirkte das? Die Muslime wurden stärker und immer mehr. Der muslimischen Gesellschaft heute fehlt Kraft, Mut und Weisheit. Gott gibt sie uns auf seine Art. Wir beten um Kraft, und uns werden Schwierigkeiten gegeben, um uns stark zu machen. Wir beten um Mut, und uns werden Hindernisse gegeben, um sie zu überwinden. Wir beten um Weisheit und uns werden Probleme gegeben, die wir lösen und dadurch Weisheit erlangen. Bleibt also standhaft! Keine dieser Verbote erniedrigen uns in Wirklichkeit. Der Islam bleibt immer stark, und wird sich immer weiter verbreiten, auch wenn es den Islamhassern zuwider ist. Sie haben das Gesetzbuch in der Hand, nicht aber die Herzen der Menschen. Diese liegen immer noch in Gottes Hand, der rechtleitet, wen Er will.
Eure Schwester im Islam
Barakallahu fiek Schwester
“Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” – Leserbrief Nr.4
Nachdem wir nun eine Stellungnahme zu der Fakt Reportage “Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” veröffentlicht haben, fordern wir nun alle Muslime und ehrlichen Nichtmuslime dazu auf, sich an Fakt zu wenden. Jeder Muslim sollte sich verpflichtet fühlen, sich gegen diese Hetze auf eine höfliche Art und Weise zu wehren. Denn das Feindbild sind nicht einzelne Prediger – es ist der Islam als Religion. Wenn wir weiter tatenlos zusehen werden, so wird die Hetze immer weitere Dimensionen erreichen. Es kann nicht sein, dass Nicht-Muslime unsere Religion verteidigen, während wir unsere Zeit im Tiefschlaf verbringen. Diese Zeiten müssen sich ändern, wir müssen uns endlich für unsere Religion einsetzen! Darum bitten wir auch jeden, diese Forderung weiterzulteiten.
Hier nun die Kontaktaddresse:
Die “islamistische Terrorgefahr”- Leserbrief Nr.3
Wenn die Augen auf folgende Überschrift der F.A.Z. treffen, bleibt einem nichts anders übrig, als sich auf einen Terrorangriff von “Islamisten” einzustellen. Jedenfalls wird dem Leser nicht gerad ein abgewogenes Bild geliefert:
Islamistische Terrorgefahr
„Eine sehr gefährliche Entwicklung“
Leider trifft man immer häufiger auf deratige Statements, die der Bildzeitung eine ernstzunehmde Konkurrenz bieten. Kommen wir nun zum Inhalt:
Der islamistische Terrorismus bedroht weiterhin die deutsche Sicherheit. Nach Darlegung des Verfassungsschutzberichts, den Innenminister Schäuble (CDU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat, geht eine „sehr gefährliche Entwicklung für die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland“ von radikalen Islamisten aus, die ideologische und technische Schulungen in ausländischen Ausbildungslagern durchlaufen.
Die Zahl der dorthin Reisenden jungen Männer ist abermals gestiegen; es seien allein seit Jahresbeginn „deutlich mehr als eine Handvoll“ ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet ausgereist, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Fromm. Gestiegen ist auch die Zahl der Video- und Internetbotschaften, die sich in deutscher Sprache gegen Deutschland richten, besonders gegen das Engagement der Bundesrepublik beim Wiederaufbau in Afghanistan.
Dieser Absatz trotzt von einer unglaublichen Oberflächlichkeit. Wo sind die harten Fakten? Wo sind die Hassbotschaften im Internet? Und was ist mit einer “Handvoll” gemeint? Die FAZ, die einen hohen Ruf in der Leserwelt genießt, enttäuscht mit diesem einseitig dargestellten Artikel auf ganzer Linie.
Was ist das Ergebnis derartiger Artikel? Die Antwort liegt klar auf der Hand: Angst. Angst vor Muslimen. Denn dank der “islamfreundlichen” Berichterstattung der Medien, gilt heute jeder Muslim, der seine Religion ernsthaft praktiziert, als ein “Islamist” oder “Radikaler”. Und wenn die Menschen Angst haben, lassen sie sich leichter beeinflussen. Und wenn zur richtigen Zeit wieder ein “Terrorvideo” erscheint, so können wir damit rechnen, dass das nächste Gesetz, welches in die Privatsphäre des Menschen eingreift, nicht lange auf sich warten lässt.
AlhamduLillah, auch im Kommentarbereich finden wir diese Meinung:
Immer wieder dasselbe Spiel
(von) Harald Greib (HaraldGreib)
Erst wird die Gefährdungslage hochgeredet, dann neue Kompetenzen für den Sicherheitsapparat verlangt. Schäuble handelt nicht anders als G.W.Bush, der nach 9/11 in der Bevölkerung konstant ein Gefühl der Unsicherheit aufrecht erhalten wollte – um damit seine Politik staatlicher Repression zu rechtfertigen. Wie sagte der ehemalige Verfassungsrichter Hassemer bei der Vorlage des alternativen Verfassungsberichts: Er würde sich etwas mehr Gelassenheit des Staates wünschen
Der Kommentator weist durchaus zu Recht auf ein altbekanntes System des Establishments hin: Problem – Reaktion – Lösung. In Zukunft werden wir noch öfter auf diese Problematik eingehen, die erstmals von G. Hegel im 18. Jahrhundert erwähnt wird, er nannte es: These – Antithese – Synthese.
Das System beruht darauf, dass ein Problem geschaffen wird (meist künstlich wie z.B. “die große Terrorgefahr in Deutschland”), die Regierung danach mit einem schon lange ausgearbeiteten Vorschlag kommt (z.B. der Irak-Krieg, der schon lange geplant war, aber nur noch ein Grund gesucht wurde) und dieser Vorschlag dann – mit Hilfe der Medien – an den Mann gebracht wird und als große und einzige Lösung verkauft wird.
Als eine Frechheit könnte man auch folgende Tatsache anführen:
Der Artikel, der fast schon penetrant mit der Überschrift auf eine Gefahr von “Islamisten” hinweist, spricht nur im ersten Absatz über dieses Thema. Der Artikel umfasst 723 Wörter von denen lediglich 108 über “Islamisten” sprechen. Der Rest des Artikels behandelt die Gefahr des Rechtsextremismus. Nur 1/7 des Textes sprechen von der “Islamistengefahr”. Wieso hat man die Überschrift nicht auf die rechtsextreme Gefahr bezogen, die mehr als die Hälfte des Textes für sich beansprucht?
Da der Artikel offensichtlich nur eine plumpe Hetz-Strategie darstellt, die den Menschen Angst einjagen soll, bitten wir euch, der F.A.Z. einen Leserbrief zu schreiben und euch auf eine höfliche Art und Weise zu beschweren. Leitet diese Forderung bzw. dieses Projekt bitte weiter! Nur durch ein gemeinsamens Auftreten können wir inshaAllah etwas bewirken.
Wie sagte Goethe, der ein Freund des Islams war?
‘Warum ist alles so rätselhaft?
Hier ist das Wollen, hier ist die Kraft,
Das Wollen will, die Kraft ist bereit,
Und daneben die schöne, lange Zeit.’
So seht doch hin, wo die gute Welt
Zusammenhält!
Seht hin, wo sie auseinander fällt!
Goethe, Problem
Meine Nachricht geht an folgende Abteilung: Leserbriefe an die F.A.Z.
Kinderehen in Saudi-Arabien – Leserbrief Nr.2
Nachdem wir nun das Projekt “Leserbriefe fisabilillah” ins Leben gerufen haben, bemühen wir uns, euch immer wieder islamfeindliche Berichterstattungen aus Zeitungen etc. zu präsentieren, mit der Zielsetzung, diese inshaAllah zusammen und geschlossen als Muslime anzuschreiben. Es kann schließlich nicht angehen, dass unsere Religion als etwas dargestellt wird, was sie nicht ist.
Heute möchten wir inshaAllah kurz auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung eingehen. Es ging um eine Kinderehe in Saudi Arabien, in der ein acht jähriges Mädchen ohne ihr Einverständnis mit einem Mann verheiratet worden ist. Diese Ehe wurde nach Protesten aus dem In- und Ausland aufgelöst. Der Knackpunkt an der Sache ist jedoch der Satz nach der Situationsbeschreibung:
“Saudi-Arabien wendet das islamische Recht – die Scharia – kompromisslos an. Von der gesamten arabischen Halbinsel werden immer wieder Fälle gemeldet, in denen Minderjährige von ihren Eltern verheiratet werden.”
Allein mit diesem Satz wird dem Leser der Eindruck vermittelt, als gäbe die Schari’a Anweisung zu Zwangsverheiratungen. Wie immer stellen wir auch hier den Anspruch, dass eine renommierte Zeitung sich von der Streuung derartiger Fehlinformationen zu distanzieren hat.
Legen wir hier die Fehlinformationen einmal offen:
1. In Saudi-Arabien wird keinesfalls die Schari’a kompromisslos angewendet, da diese, wie so oft in unseren Artikel betont, sich nicht auf das islamische Strafmaß beschränkt. Mehr dazu hier:
2. Die Schari’a würde die Zwangsheirat legitimieren. Nur weil in einem Land, in dem Muslime wohnen, diese verwerfliche Praxis durchaus angewandt wird, darf man daraus nicht ableiten, dass dies mit dem Islam vereinbar sei. Der Beweis dazu findet sich hier vor:
http://dawa-news.de/2009/03/die-frau-unterdruckt-und-misshandelt/
Und hier eine Fatwa einer anerkannten Seite: http://www.islam-qa.com/en/ref/4602/forced%20marriage (englisch)
Auf dieser Seite werden, alhamduLillah, auch viele andere Fragen beantwortet und Missverständnisse aufgeklärt.
Unser Appell an die Muslime: Schreibt der Zeitung einen Leserbrief und leitet diese Forderung bzw. dieses Projekt bitte weiter! Denn nur durch ein gemeinsamens Auftreten können wir inshaAllah etwas bewirken.
Der Artikel: http://www.sueddeutsche.de/panorama/535/467112/text/
E-Mail: wir@sueddeutsche.de
Tel.: 089 / 2183-0
Fax: 089 / 2183 – 8586
August Hanning prophezeit neue Terrorziele
Wie wir bereits in unserem Leitartikel ausführlich berichtet haben, geht auch aktuell die Maschienerie der Angstmacherei durch Medien und Politik auf Hochtouren weiter. Unser Herr Staatssekretär des Bundesinnenministerium, August Hanning sieht nämlich deutsche Flughäfen und den Nahverkehr als Anschlagsziele terroristischer Aktivitäten hoch gefährdet. Gegenüber der Saarbrücker Zeitung (Ausgabe vom 22.04.09) gab er  in einem Interview bekannt, das islamistische Terroristen eine hohe Opferzahl anstreben um an Aufmerksamkeit zu gelangen. Ist ja sehr interessant. Doch dann fragt man sich aber, wieso ein Innensekretär dem Vorschub leisten möchte, indem er öffentlich Werbung für terroristische Handlungen macht, wenn er gleichzeitig weiß, das genau dieses Publikmachen damit beabsichtigt wird?
Und oh Schreck, oh Schreck Herr Hanning betonte, das es in Deutschland eine nicht unerhebliche Zahl an Personen gäbe, die sich für den islamistischen Dijahd in Deutschland interessieren würden. Für den immerhin Ex-Chef des Bundesnachrichtendienst ist das jedoch eine recht dürftige und vage Aussage. Was heisst denn bitte schön in diesem Zusammenhang interessieren? Und auf wieviele Personen genau beziffert sich die unerhebliche Anzahl an Personen? Wo bleiben die harten Fakten?
Wie ihr, liebe Geschwister auch an dieser Nachricht unschwer erkennen könnt, wird wieder frei nach der Rezeptur gehandelt: Man nehme das Wort des Jahrhunders Islamismus, mixe es mit dem Wort des Jahrtausends Terrorismus, gebe dann noch eine Prise Djhad rein und fertig ist das Angstelexier das über die Medien an den Mann/ Frau gebracht wird. Nur zu schade, das dabei der Islam, eine wunderschöne, klare und reine Religion, als Quelle der Angst verkauft wird und ihre Anhänger als Menschen mit Schalter im Kopf, welcher vom durschnittlichen Bürger hin zum Massenmörder umcodiert.
Ich habe diese Meldung auf der Gmx-Seite gefunden, dabei haben mir die dazugehörigen Kommentare größtenteils gefallen, da sie fast einen Tenor hatten, und zwar sich nicht mehr so leicht für dumm verkaufen zu lassen. Die Menschen wachen langsam auf. Liest selber:
@ Winniepooh:
“Islamistische Terroristen streben hohe Opferzahlen an, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen”
Und wer sorgt für die weltweite Verbreitung der Nachrichten über die neuesten Anschläge ???
Die Auflagen-/Quotengeile Presse ist das wichtigste Glied in der Anschlagskette der AlKaida.. ohne Presse keine Aufmerksamkeit. Bedrückend logisch, oder ?
@espada:
Das schaut mal wieder sehr nach Panikmache aus. Was will die Politik hiermit wieder erreichen? Noch mehr Überwachung der Bürger durch den Staat. Oder will Amerika vielleicht unter dem Vorwand der Terroismusgefahr neue Kriegsschauplätze eröffen? Wer weiß das schon. @Winniepooh
Ich stimme Dir 100% zu.
@achim 1980:
Erst Schily, dann Schäuble, Wiefelpütz usw. und jetzt August Hanning – der nächste mediale Brandstifter.
Schon zufällig, dass solche Meldungen immer im Zusammenhang mit irgendwelchen Gesetzesänderungen o.Ä. kommen. Terror hatten wir ja lange nicht mehr, eigentlich war doch gerade KiPo angesagt (Zensursula).
Aber die Sauerlandblondierer, die nie einen funktionierenden Sprengstoff hätten herstellen können, stehen ja gerade vor Gericht. Ein guter Zeitpunkt den Pöbel mal wieder dran zu erinnern, dass wir Angst haben müssen.
Und Wahlen sind ja auch bald, da kann man auch mal wieder den harten Mann markieren.
@ebeninami:
Amerika und Israel machens vor und armes armes Deutschland ohne eigene Innovationen kopieren die billige durchschaubare Intrige.
Durch ANGST kann man die Menschen kontrollieren.
Die “Terror” Themen werden IMMER Aktuell bleiben damit die Politik ihre Macht ohne Einschränkungen benutzen kann.
Siehe Israel/ Juden= die massen Vernichtung wird hier in Deutschland IMMMER ein aktuelles Thema bleiben. Warum? Damit wir uns für die nächste und über übernächste Generation schuldig für das fühlen, womit WIR gar nichts zu tun haben. Aber hauptsache hat Israel ein Druckmittel gegen Deutschland um von uns zu verlangen was sie wollen.
Siehe Israel- Plastina Krieg= Das erste LAnd was seine TREUE GEBUNDENHEIT und UNTERSTÜTZUNG versprochen hatte waren wir Deutschen!
Ich bin stolz ein Detuscher zu sein und Menschen zu unterstützen, die wehrlose Kinder mit Hi-End Raketen vernichten!
Was für eine Ironie, Israel beschuldigt Deutschland massenweise Menschen umgebracht zu haben und heute wollen sie für genau diese Zwecke die Unterstützung der Deutschen.
@Beatburger:
super! allmählich kommt man sich schon ein wenig verarscht vor… wieder ein grund, um die sicherheitsmassnahmen auf flughäfen, HL-märkten, kegelbahnen, bingo-spielstätten, hallenbäder & co. zu verschärfen… es NERVT!!!
@zvision:
Besorgniserregend ist für mich wie die CDU/CSU und unsere Kanzlerin, Angela Merkel, ihr erlerntes Potenzial aus ihrer Zeit als FDJ-Propaganda-Sekretärin zur Zerschlagung unserer Grundrechte und Einführung eines Überwachungsstaates nutzt.
Ich kann mir auch gut vorstellen bei welcher Polizei die ehmaligen gut 2000 STASI-Mitarbeiter untergekommen sind.
Es täte zumindest alles gut zusammenpassen.
Es fallen in D immer noch mehr Menschen einem Frühjahrsputz zum Opfer, als irgendwelchen Bombenattentaten. Selbst die Zahl der Amokläufer werden nicht erreicht.
Der Staat (das sind immer noch WIR alle) finanziert nicht nur die durch Größenwahn der Großaktionäre und Superreichen entstandene Wirtschaftskrise und die Kriegsschäden von Weltmachtansprüchen einer Bush-Administration (Afghanistan), sondern jetzt sollen wir auch noch unsere eigene Überwachung finanzieren.
CDU/CSU und SPD, also die großen Parteien, sind meines erachtens, für unserer Gesellschaft nicht mehr tragbar. Ich möchte mich nicht zurückentwickeln, sondern nach vorne blicken können. Unter diesen Parteien heisst es nur noch “raus aus diesem Land”!
@dar79:
Dank der Terrorwarunung ist die Gesellschaft bald komplett paranoid. Ständig hört man was von Warnungen… die machen das doch nur um uns zu manipulieren. So haben die einen Grund uns zu observieren.
@alx:
Vor Gesetzesinitiativen zur Einschränkung der Bürgerfreiheit kommen gewöhnlich gehäufte Meldungen, die steigendes Bedrohungspotenzial zum Inhalt haben…
@plktm:
die einzige terrorgefahr in deutschland ist die terrorisierung der menschen durch medienberichte wie oben stehend ….
1000 tote an einem flughafen wären lächerlich im vergleich zur millionenfachen irreführung eines volkes!
@enalein:
Die Frage ist: verbreitet man mit solchen Berichten nicht nur Panik?
Theoretisch wäre die Chance, dass man z.B. in einer Schule von einem amoklaufenden Schüler erschossen wird, wahrscheinlich größer…
Es kann halt jederzeit an jedem Ort etwas “terroristisches” passieren.
Das war jetzt nur ein kleiner Auszug aus dem Kommentarbereich. Fest steht jedoch, das uns Muslimen dieser Tage ganz eindeutig unrecht geschieht. Wir sind das Opfer dieser medialen Angstmacherei und Hetzkampagne. Doch gefallen lassen müssen wir uns das nicht. Wir sind Teil dieser Gesellschaft und haben unsere Rechte und unsere Würde, die wir uns nicht nehmen oder beschmutzen  lassen. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm sagte in einem Hadith: “Wer von euch etwas Übles sieht, soll dies mit seiner Hand ändern, wer das nicht kann, dann mit seiner Zunge, wenn er das nicht kann, dann mit seinem Herzen, dies letzte ist allerdings die schwächste Form des Glaubens.â€
Ich möchte Euch, meine lieben Geschwister im Islam, daher auf das neue Projekt “Leserbriefe-fisabiLah” von Dawa-News aufmerksam machen, das zum Ziel hat, mit unserer Zunge, sprich mit Worten, gebündelt und vereint gegen das Unrecht anzugehen. Schreibt also eine email an die Verantwortlichen, die ein Podium bieten und dazu beitragen, das Muslime in Deutschland diskrimniert werden. Richtet eure Proteste in diesem Fall bitte an: presse@gmx-gmbh.de.
BarakaLahu fikum für Eurer Engagment!

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