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Libyen

Strittige Schritte zum Aufbau des Militärs

Libyen hat wieder einen militärischen Oberbefehlshaber. Die Ernennung von Yusef al-Manqusch am Dienstagabend ist ein Schritt hin zum Aufbau regulärer Streitkräfte. Vorausgegangen war ein Gefecht zwischen Milizen in der Hauptstadt Tripolis, bei dem fünf Kämpfer ums Leben kamen.

Ehemalige Rebellen aus Tripolis und Misurata lieferten sich stundenlange Feuergefechte im Stadtzentrum und setzten Maschinengewehre, Granaten und Flugabwehrgeschütze ein, wie Oberst Walid Schuaib vom Militärrat Tripolis gegenüber der Nachrichtenagentur dapd sagte. Auslöser der Gefechte sei die Festnahme eines Kämpfers aus Misurata gewesen, der von ehemaligen Rebellen aus Tripolis gefangen genommen worden sei. Ihm werde ein Raub zur Last gelegt. Die Männer aus Misurata wollten den Mann befreien und eröffneten das Feuer auf ein Gebäude, das vom Militärrat genutzt wird.

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Libyen klagt Gaddafis Sohn selbst an

Libyens Übergangsregierung will Saif al-Islam selbst anklagen, ihn nicht nach Den Haag ausliefern. Wie sie einen fairen Prozess ermöglichen will, muss sie noch erklären.

Der Gefangene kann nur warten. In seiner improvisierten Zelle irgendwo außerhalb von Sintan im Westen Libyens gewähren die Wärter Saif al-Islam keinen Kontakt zur Außenwelt. Einige Bücher gibt es für den zweitältesten Sohn des früheren Machthabers Muammar al-Gaddafi zu lesen; Zeitungen, Radio oder Fernsehen sind tabu. Ja, er bekommt Besuch, von Mitgliedern der neuen politischen Führung, von Militärkommandeuren. Aber nur wenigen Vertretern von Menschenrechtsorganisationen oder des Roten Kreuzes war es erlaubt, ihn zu sehen. Ob er inzwischen mit einem Anwalt reden durfte, ist fraglich. Fred Abrahams, Experte von Human Rights Watch in New York, der ihn im Dezember treffen konnte, sagt aber, es gehe ihm gut: "Er hat sich nicht über irgendeine Art von schlechter Behandlung beschwert."

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Abdullah Nhari über Gaddafis Tötung

Der wohl gefühlsbetonteste Prediger Nordafrikas in einer kurzen Ansprache über Gaddafis Tod und Leute, die mit ihm Mitleid haben, über die NATO und die Rolle der Muslime dabei mit passenden Geschehnissen aus Quran und Sunnah

Abdullah Nhari ist ein international bekannter Prediger aus Oujda / Marokko. Er hielt über Jahre hinweg die Freitagspredigten in der Kauthar-Moschee in Oujda. Ich erinnere mich, wie ich schon als Kleinkind an seinen anziehenden Predigten teilgenommen habe. Die Moschee war stets überfüllt, dass sogar draußen Menschen bei 30° im Schatten auf selbst mitgebrachten Teppichen Platz nahmen. Während andere Imame ihre Freitagspredigten auf 15 Minuten beschränken und Predigten vorlasen, die sie von der Regierung zugesendet bekommen, war eine zwei Stunden Ansprache von Abdullah Nhari (ohne von Notizen abzulesen) keine Seltenheit. In seinen Ansprachen nimmt er kein Blatt vor dem Mund und spricht offen und direkt die gesellschaftlichen und politischen Probleme in Marokko und weltweit an. Doch seit diesem Frühjahr '11 hat die marokkanische Regierung einen Schlussstrich in Sachen Meinungsfreiheit gezogen und ihm die Leitung der Freitagspredigten verboten. Seitdem ist die Kauthar-Moschee nicht einmal mehr halbvoll…

Gefährliche Machtprobe in Tripolis

Der libysche Übergangsrat hat Mühe, für Sicherheit und Frieden zwischen den verschiedenen "Revolutionstruppen" zu sorgen. Nachdem es am vergangenen Wochenende Schießereien in der Nähe des internationalen Flughafens Tripolis gegeben hatte, kehrte am Montag zwar nach Angaben von Augenzeugen wieder Ruhe ein. Die Rivalitäten zwischen den verschiedenen Brigaden halten jedoch offensichtlich noch an.

Der Sprecher der Brigaden aus der Stadt Misrata, Mohammed Ibrahim, sagte der Nachrichtenagentur dpa in einem Telefoninterview, die meisten ehemaligen Kämpfer aus Misrata hätten die Hauptstadt Tripolis in den vergangenen Tagen verlassen. Einige noch verbliebene "Revolutionäre" hätten am Sonntag auf Befehl des Übergangsrates in der Ortschaft Sadada, rund 150 Kilometer westlich von Sirte, den Kommandeur Chalifa Haftar und seine Einheit aufgehalten. Diese habe vorgehabt, nach Tripolis vorzudringen, um dort "die Kontrolle zu übernehmen". Er fügte hinzu: "Wir werden unsere Waffen erst dann abgeben, wenn es Sicherheit und Polizisten auf den Straßen gibt."

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Deutschland, die Nation mit den 2 Gesichtern

Es ist Krieg im Irak und Deutschland nicht dabei. In Afghanistan der nächste Krieg und wieder will die Bundesrepublik Deutschland nicht so wirklich dabei sein. Zumindest nach außen hin dieser Anschein von Zaghaftigkeit." Seit dem Zweiten Weltkrieg pflegt Deutschland die Tradition militärischer Zurückhaltung und beteiligt sich wie in Afghanistan lieber an flankierenden friedenserhaltenden Maßnahmen“, so vermerkt es z.B. die Neue Züricher Zeitung (NZZ) aus der Schweiz. Dann zuletzt die Enthaltung der Bundesregierung im Uno-Sicherheitsrat über den Libyen-Einsatz. Als einziger Nato- und EU-Staat stimmte die Bundesregierung nicht für einen Militäreinsatz gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi. In dieser Pose des Friedensmahners gefiel er sich, der Außenminister Guido Westerwelle, aber auch vielen Deutschen. Man rühmt sich als stets zurückhaltende und auf den Frieden bedachte Nation zu sein. Den Menschen gefällt diese friedvolle Einstellung. Die „Amis“ sind voreilig und verrückt nach Kriegen, die Muslime sprengen sich in die Luft und die Chinesen missachten regelmäßig die Menschenrechte. Da fühlt sich der deutsche Bürger in dem was er tut bestätigt. Schließlich glaubt man an keiner dieser Dinge beteiligt zu sein. Doch wird Deutschland dem gerecht, wofür es zu stehen scheint?

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Libyen will das Tragen von Waffen in Tripolis beenden

Die libysche Übergangsregierung will bis zum Ende des Jahres das öffentliche Tragen von Waffen in der Hauptstadt Tripolis beenden. Die Regierung habe dem Stadtrat versprochen, die Präsenz von Waffen in der Hauptstadt bis zum 31. Dezember zu unterbinden, sagte Abdelrassak Abu Hadschar, Präsident des Stadtrats von Tripolis. Demnach traf sich das Gremium mit Ministerpräsident Abdel Rahim el Kib, um über die Sicherheitslage in der Hauptstadt zu beraten. Der Stadtrat vertritt den nationalen Übergangsrat in Tripolis.

In den vergangenen Tagen war es in Tripolis vermehrt zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen verschiedenen Gruppen von Ex-Rebellen gekommen. Bewohner der Stadt hatten am Montag daher begonnen, mit Straßenblockaden gegen die Anwesenheit von bewaffneten Rebellen aus anderen Städten zu protestieren. Seit der Einnahme von Tripolis durch die ehemaligen Rebellen Ende August haben diese die Hauptstadt nicht verlassen.

Quelle: http://www.n24.de/news/newsitem_7481812.html

Saif al Islam wird in Libyen der Prozess gemacht

Libyen wird Gaddafis Lieblingssohn Saif al-Islam selbst vor Gericht stellen und nicht an den Internationalen Strafgerichtshof überweisen. Außerdem steht die neue Übergangsregierung. Ex-Kommandeure und Vertreter aus Rebellenhochburgen sichern sich die Schlüsselressorts.

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Saifulislam enttarnt – Libyen will den Prozess

Saif al-Islam ging den Truppen der Übergangsregierung am Sonnabend in traditioneller Tuareg-Kleidung getarnt, das Gesicht durch ein Tuch weitgehend verhüllt, in die Fänge. Nur die randlose Brille erinnerte an den Saif al-Islam, der einst das moderne, freundliche Libyen im Ausland verkörpern sollte.

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Was NATO-Bomben in Libyen anrichten

Was war schon wieder der Auftrag den die NATO sich selber wegen Libyen gestellt hat? Ach ja, mit Bombenangriffe die Zivilbevölkerung vor Gaddafi schützen. Ein völliger Widerspruch in sich, nach dem Motto "Krieg ist Frieden". Der Frieden eines Friedhofs. Hier sehen wir Aufnahmen was diese Bomben wieder anrichten, tote Kinder und zerstückelte Körper von Zivilisten, genau wie im Irak, Afghanistan, Pakistan und in Gaza. Was "wir" diesen Menschen antun ist unbeschreiblich und irgendwann werden wir für diese Verbrechen, die in unserem Namen begangen werden, den Preis zahlen.

 

Was die NATO gut kann: Töten

Was denken sich Frankreich oder England und deren Verbündeten? Bombardiert beispielsweise Pakistan einfach Deutschland, weil in Deutschland Alkohol erlaubt ist? 

Was ist der Unterschied zwischen dem Aufzwingen der Demokratie und dem Aufzwingen der Shariah ?

Aber wir reden gegen Ungerechtigkeiten, denn das ist unsere Aufgabe: An alle die in Lybien nichts zu suchen haben: Geht nach Hause! Wenn ich einem Land helfen will schicke ich Ärzte, Krankenschwestern, baue Schulen oder Krankenhäuser, aber ganz sicher schicke ich keine Kampfjets und Soldaten, deren Aufgabe und Ausbildung dem Töten gewidmet ist.

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Der Libyenkrieg: Promis agieren und Obama, der Kriegsverbrecher

Zahlreiche prominente Wissenschaftler, Künstler und Journalisten in Deutschland haben einen Aufruf zur Solidarität mit dem libyschen Volk und gegen den NATO-Angriff unterschrieben. In der Erklärung heißt es unter anderem, seit mehr als zwei Monaten bombardierten die USA und andere NATO-Staaten Tag für Tag und vor allem nachts die Millionenstadt Tripolis und andere Orte in Libyen. Zugleich versuchten sie, das libysche Volk durch Beschlagnahmung seiner Gelder und durch eine Hungerblockade gefügig zu machen. Die Aggressoren missachteten alle einschlägigen Bestimmungen des Völkerrechts.

Ihr Vorwand, sie wollten »Menschenleben retten«, sei angesichts der wachsenden Dauer ihres Bombenkrieges und der steigenden Opferzahlen absurd und zynisch. Springer- und andere Konzernmedien sowie auch die öffentlich-rechtlichen Sender schwiegen jedoch über die Toten, die Verstümmelten, die Zerstörungen, das Flüchtlingselend, die Vergiftung der Böden mit Uranmunition.

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Kampfhubschrauber gegen das eigene Volk!

Syrien ahmt Lybien nach wie es scheint.

Die syrische Führung reagiert immer brutaler auf den Protest der Regierungsgegner. Im Norden Syriens erschossen Sicherheitskräfte offenbar aus Hubschraubern heraus Aufständische. Auch Panzer sind im Einsatz, um den Aufruhr einzudämmen. Immer mehr Syrer fliehen in das nördliche Nachbarland Türkei!

Während Gaddafi Schach spielt, spielt syrische Armee abknallen.

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Zur aktuellen Lage in den arabischen Ländern

Syrien:

Am Samstag sollen 120 Menschen von Sicherheitskräften der Regierung getötet wurden sein. Zwei Paralamentsangehörige legten aus Protest gegen das brutale vorgen ihr Amt nieder. Westliche Politiker kritisierten das harte Vorgehen.

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Libyen: Argentinischer Journalist konvertiert zum Islam

In diesem Video auf Facebook

https://www.facebook.com/video/video.php?v=217202641629304&oid=159635317424878&comments

kann man sehen, dass der Journalist schon konvertiert ist und das erste mal betet.

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Mädchen rezitiert Koran während ihr Kugeln entfernt werden

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Gaddafi-Regime sucht nach diplomatischem Ausweg

Das Regime von Machthaber Muammar al-Gaddafi lotet Wege für eine diplomatische Lösung des blutigen Konflikts in Libyen aus.

Dies ließ der griechische Außenminister Dimitris Droutsas am Montag durchblicken. Am Abend zuvor hatte sich der libysche Vize-Außenminister Abdul Latif al-Obeidi in Athen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou getroffen. Derweil gingen in Libyen die Kämpfe im Raum Al-Brega weiter.

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Libyen: Regierung weist angebotene Waffenruhe zurück

Mit den Worten "Wenn das nicht verrückt ist, dann weiß ich nicht, was es ist" hat ein Sprecher der libyschen Regierung das Angebot einer Waffenruhe der Rebellen zurückgewiesen. Im Fernsehen sagte Mussa Ibrahim am Freitag, die Truppen des Machthabers Muammar al-Gadafi würden dort bleiben, wo sie sind. "Wir werden unsere Städte nicht verlassen."

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USA fliegen ab Sonntag keine Luftangriffe mehr

Von Sonntag an werden die USA keine Luftangriffe mehr auf Stellungen der Truppen von Machthaber Muammar al Gaddafi in Libyen fliegen. Das kündigte US-Generalstabschef Admiral Mike Mullen vor dem Kongress in Washington an. Die Vereinigten Staaten wollten sich danach auf eine rein unterstützende Rolle beschränken und sich nur auf Bitten der NATO-Führung wieder an Angriffe beteiligen.

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Libyens Außenminister flieht

Die USA sehen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi auch nach fast zweiwöchigen Luftangriffen militärisch noch nicht besiegt. Gaddafi sei angeschlagen, aber nicht geschlagen, sagte Generalstabschef Mike Mullen im Kongress. Verteidigungsminister Robert Gates schloss den Einsatz von Bodentruppen zum Sturz des langjährigen Staatschefs aus. Gaddafi werde letztlich durch politischen und wirtschaftlichen Druck vom eigenen Volk gestürzt werden. Der libysche Staatschef warnte den Westen derweil vor einem Glaubenskrieg zwischen Christen und Muslimen als Folge der Luftangriffe. Dieser Krieg könne außer Kontrolle geraten.

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Chávez stärkt Gaddafi den Rücken

Venezuelas linksgerichteter Präsident Hugo Chávez stärkt Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi demonstrativ den Rücken. "Er (Gaddafi) tut, was er tun muss: einer Aggression widerstehen", sagte Chávez bei einem Besuch in Uruguay. Venezuela hat die internationale Militärintervention zum Schutz der Zivilbevölkerung in Libyen wiederholt scharf kritisiert. Mit Gaddafi habe er nicht mehr telefonieren können, weil "sie ihn dann lokalisieren und eine Rakete schicken", sagte Chávez. Aber beim letzten Gespräch habe ihm Gaddafi versichert, er werde Libyen nicht verlassen.

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