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Moscheen

Islamfeindlicher Angriff in Graz – Stellungnahme der Initiative muslimischer Österreicher/Innen

Stellungnahme der IMÖ zum Angriff in Graz: "Schweineköpfe auf Moschee-Bauland abgelegt"


Geschrieben von Tarafa Baghajati am 09. Mai 2012 zu http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3013815/schweinekoepe-moschee-bauland-abgelegt.story

Das Ablegen von Schweineköpfen und Besudeln mit Blut am Bauplatz der neuen Moschee in Graz war sicherlich kein “Lausbubenstreich”. Dahinter steht eine klare rassistische und islamfeindliche Botschaft. Als solche soll sie auch bezeichnet und verurteilt werden.

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Grundsteinlegung einer Moschee mit Schweineköpfen gestört!

Halbierte Schweineköpfe und Blut

In Graz hatte ein bosnischer Islamverein dazu eingeladen am 12. Mai 2012 an einer Feierstunde zur Grundsteinlegung für ein geplantes Kulturzentrum teilzunehmen. Doch anstatt diese Einladung anzunehmen, oder schlicht und einfach fernzubleiben, hatten bisher unbekannte Täter den Baugrund mit sechs halbierten Schweineköpfen geschändet.

Das weiße Festzelt, was auch zum Gebet dienen sollte, war bereits aufgebaut, und die Täter hatten es schon Tage zuvor mit Schweineblut beschmiert.

Emittlungen dauern an

Anders als in Deutschland (wo bekanntlich verächtlichmachende islamfeindliche Karikaturen von der Kanzlerin als "Kunstwerke" ausgezeichnet wurden), ermitteln die österreichischen Behörden, aber nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern wegen Herabwürdigung religiöser Lehren.

Der Leiter des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Rupert Meixner, vermutet "Täter aus der rechten Szene."

Dass die islamische Glaubensgemeinschaft diesen abscheulichen Angriff verurteilt, versteht sich von selbst. Aber sogar der Grazer FPÖ-Chef, Mario Eustacchio, sagte, daß hier die Grenze des Rechtsstaats überschritten worden ist. Er forderte, wer gegen den Bau eintritt, müsse dies auf demokratischem Wege tun.

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In Ahrensburg Moschee geschändet

Ahrensburg/Lübeck. Gewaltbereite Rechtsradikale vom Schlag der pro-NRW haben mutmaßlich zusammen mit extremistischen Zionisten in Ahrensburg eine Moschee geschändet.
Sie schlugen Hakenkreuze in die Wand der neuerbauten Gebetsstätte die kurz vor der Ferstigstellung steht.

Mit Eisenstangen zertrümerten die Islamhasser die neuen Fensterscheiben des Gotteshauses das Ende Mai feierlich eingeweiht werden sollte.

Bei der geschändeten Moschee handelt sich um die Ulu Camii in Ahrensburg im Kreis Stormarn.
Gläubige Muslime stehen fassunglos vor dem teilweise zerstörten Gebäude, bei dem sie mit viel Liebe und Opferbereitschaft den Umbau vorgenommen hatten.

Das islamfeindliche Haßverbrechen wurde ausgerechnet in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem heiligen Tag der Muslime, begangen.

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Ein Kulturverein ist keine Moschee

Ich muss beten, es ist Dschumua (Freitag), ich frage die Menschen nach einer Moschee und sie beschreiben mir den Weg. Da hinten soll sie sein, im Hinterhof, eine Tür öffnet sich und ich trete ein. Ich sehe eine riesengroße Flagge, die einen großen Teil der Wand bedeckt, ein Mond und ein Stern, die türkische Flagge.

Das Gebet ist so schnell, dass ich kaum mitkomme und nach dem Gebet schreit einer zum gemeinsamen Dhikr. Ich nähere mich danach dem Vorbeter, er trägt Krawatte und hat einen Schnurrbart und seinen Bart mit Gilette komplett nackt rasiert.

Sie haben diese "Moschee" mit Zinsen gebaut erfahre ich und der Imam wird bezahlt, obwohl dies nach Imam Abu Hanifa und der Fatwa haram sei.

Und es wird nur auf türkisch gesprochen, andere Nationalitäten (vor allem Kurden) sind nicht erwünscht.

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Was hat die Regierung mit dem Islam vor?

Auf der Internetseite des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung im Auftrag des Bundeskanzleramtes diskutiert die Bundeskanzlerin seit Frühjahr 2011 mit über 120 Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis über die Zukunft Deutschlands. An diesem Austausch können sich auch "ganz normale" Bürger beteiligen indem sie eigene konkrete Handlungsvorschläge machen. Welche Anregungen wird die Regierung wohl aufgreifen? Einen dieser Vorschläge gebe ich hier unverändert wieder und möchte ihn zur Diskussion stellen, denn ich finde einige Textstellen darin einfach nur haarsträubend.     zitierter Artikel:  

 Neu-Organisation der Moscheen 

am 15.03.2012 um 16:33 Uhr von powertime erstellt

 

 Eine Moschee Verein soll Imam-Amt genannt werden, das Bestandteil des Staates ist. So ähnlich wie das Pfarr-Amt. Der Imam (Prediger) hat dann das alleinige Hausrecht in der Moschee / im Verein. Er ist dann ein Beamter, der dem Staat untersteht. Ausgenommen sind Imame, die noch einer extremen Gruppe / Moschee / Verein angehören. Demonstrieren und sich beklagen dürfen Beamte nicht. Eine Moschee-Steuer soll eingeführt werden, damit die Erwachsenen ihre Moscheen übersichtlich finanzieren können. Wer sich im Rathaus als Muslim anmeldet, zahlt auch die Moschee-Steuer. Das geschieht, indem man in einem Dokument im Rathaus den Begriff „Islam" unter Konfession ankreuzt. Österreich macht alles vor. Alle Moscheen, Vereine und Gruppen bekommen den gleichen Namen, nämlich Moschee des Amts für islamische Angelegenheiten (MAIA). Das „Amt für islamische Angelegenheiten" (AIA) ist ein eigener Vorschlag. Die alten Namen der Moscheen und Vereine bleiben als zweiter Name immer noch bestehen. So kann man zwischen extremen Gruppen abgrenzen. Außerdem sollen die Imame ihre Vorgesetzten wählen, die alternativ auch von Abgeordneten ernannt werden können. Eine klare Struktur der Imame trägt zu einem übersichtlichen Islam in Deutschland bei. Und nicht zuletzt zu einem berechenbaren Islam. Zu der Organisation der Imame geht es weiter auf „Wahlen der Imame". 

Quelle: https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=14240

Angriffe auf Muslime in der Moschee: Gotteshäuser brennen wieder in Europa!

Nur eine Frage der Zeit, bis es hier auch solche Eskalationen gibt.

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Achtung bärtige Männer! Mietvertrag einer Moschee gekündigt

As-Salam alaikum!

Ich möchte euch auf diesem Weg um finanzielle Hilfe bitten, für den "Islamischen Verein Kiel". Masha Allah wurde letztes Jahr die "Ibnu Taymiya"-Moschee von ihnen, in angemieteten Räumen eines Sportvereins, geöffnet. Diese sind zwar klein, aber es reichte auch erst einmal.

Nun lässt es sich nicht vermeiden, dass praktizierende Muslime angegriffen werden, und so kam dann auch ein Zeitungsartikel mit Hinweise, dass sie früher beim "Arabischen Kulturverein" waren. Dort war auch der "Kofferbomber von Kiel" häufiger und nun haben sie sich abgegrenzt. Ungefähr so war der Inhalt. Was hat der Kofferbomber mit ihnen zu tun? Nur weil beide die gleiche Moschee besuchten??

Wie auch immer wurde ihnen leider der Mietvertrag gekündigt, weil die Eltern der Kinder, die beim Sportverein am Wochenende Fussball spielen, etwas gegen "bärtige Männer" haben.

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Nächtlicher Anschlag auf Moschee – Die Presse schweigt schon wieder!

Und schon wieder ein Anschag auf eine Moschee – diesma in Flensburg!

Natürich ist davon in den Medien wieder Mal nichts zu hören. Sie versuchen das alles runterzuspielen, wie sie es immer tun.

Die Anschäge häufen sich nun und immer mehr Muslime werden angegriffen. Es dauert nicht mehr lange, bis Muslime öffentlich abgeschlachtet werden in Mengen und die keiner sieht, hört und sagt etwas. Die Medien schweigen auch, die sind ja das Handwerk derjenigen, die die Muslime tot sehen wollen.

Der Schock saß tief. Als am Morgen des 8. Januar Flensburger Moslems verschiedenster Nationalitäten zum Morgengebet in die Moschee "Masjid As-Sunnah" strömten, machte sich Fassungslosigkeit breit. Mindestens zehn schwere Backsteine waren gegen Fensterfront und Eingangstür geschleudert worden, hatten beides mehrfach durchschlagen.

Wir haben auch eine direkte Nachricht vom Verein bekommen:

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NS-Schmierer gestehen Brandanschlag

Der Anschlag auf eine Kufsteiner Moschee dürfte geklärt sein. Drei Personen legten ein Geständnis ab.

Für Aufregung und für Ermittlungen des Landesamts für Verfassungsschutz sorgten die Brandspuren, die Sonntagfrüh im Vorraum zur Atib-Moschee in Kufstein entdeckt wurden. Samet Calsikan hatte dort beten wollen – und fand stattdessen zwei angekohlte Türen und eine mysteriöse Flasche vor. Vertrauliche Hinweise führten nun zu drei Kufsteinern, 15, 18 und 21 Jahre alt, die bis Dienstagabend einvernommen wurden. Sie gestanden auch, zwei Kufsteiner Gebäude mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert zu haben. Erhebungen hatten einen Zusammenhang zwischen den Taten bestätigt. Alkoholisiert seien sie in der Nacht auf Sonntag gewesen, und sie wollten bei einer Tankstelle weitere Getränke kaufen, gaben die Kufsteiner an. Als sie unterwegs auf die Idee mit den NS-Schmierereien kamen, hätte einer von ihnen daheim noch eine Dose mit weißem Lackspray geholt.

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Terror: In der Hauptstadt Berlin wird den Muslimen der „Krieg“ erklärt

Am Mittwoch – Morgen dem 25.08.2010 gegen 03.30 Uhr sind wir hier im Kulturverein „As-Sahaba/Die Gefährten e.V.“ im Weddinger „Sprengelkiez“ in der Torfstr. 14 – Ecke Sprengelstr. 25a – mitten in der Hauptstadt Berlin auf das Äußerste attackiert worden, wobei der unbekannte Täter mehrere Scheiben der Vereinsräume und zwei Glastüren der angrenzenden islamischen Buchhandlung mit einem Hammer einschlug und mit der schrecklichen Botschaft „Krieg“ die Wände bekritzelte.

Durch die wuchtige Vorgehensweise des Täters sind die Nachbarn und ein 23 jähriger junger Mann – der sich in den Vereinsräumen aufhielt – aufmerksam geworden, der sich daraufhin nach draußen begab, um nach dem Rechten zu sehen. Dort begegnete er auf frischer Tat dem Randalierer, den er ansprach und mutig den Hammer entreißen konnte. Sodann ergriff der Täter die Flucht, doch nicht ohne dass er sich lautstark mit Beschimpfungen und Drohungen verabschiedete. Zitat: „Was macht ihr überhaupt hier? Ihr wollt doch uns Ungläubige alle töten!“ Dann: „Komm du willst mich doch töten! Ich bin doch ein Ungläubiger!“ Und er erklärte dem Verein, sowie den Muslimen den Krieg, indem er öfters schrie: „Krieg, Krieg!“ Die Polizei, die wenig später eintraf fahndete nach dem Täter vergeblich und die Ermittlungen wurden vom polizeilichen Staatsschutz übernommen.

II: Die Ironie dabei ist, dass die Ungläubigen uns andauernd angreifen und wir uns friedlich verhalten und unsere Religion praktizieren möchten. Ihr kommt zu uns und wollt uns töten und zerstört unsere Moscheen und dann sagt ihr noch frecherweise, dass wir euch töten wollen?!  – Was ist das für eine Ironie und Schwachsinn, dass euch eingetrichtert wurde!

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Kinder-Itikaf. Eine gute Idee für deine Moschee!

Unsere Brüder aus Pforzheim leisten viel für die Da'wa in Deutschland.
Vor allem ihre inshaAllah nicht enden wollenden Ideen – wie die Einrufung der Infostände für ganz Deutschland – sind für die weiteren Brüder und Schwestern immer wieder Motivation genug, auch etwas zu tun, für die Religion Allahs.

Die neueste Idee ist ein Kinder-Itikaf, welches sehr erfolgreich stattgefunden hat.
Schaut euch die glücklichen Kinderaugen an:
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Friedlicher Protest gegen Minarett-Verbot


Was ist ein Minarett?
Laut Wikipedia ist ein Minarett ein erhöhter Standplatz oder Turm für den Gebetsrufer (Muezzin) bei oder an einer Moschee.


Im schweizerischen Verfassungstext ist nach der Minarett-Initiative der Zusatz eingefügt: "Minarette sind verboten" womit man den Bau neuer Minarette meint.

Laut der Definition ist ein Kirchturm kein Minarett, da es eine bestimmte Voraussetzung nicht erfüllt: Es ist nicht "bei oder an einer Moschee". (s.o).
Auch ein Burg- oder Wachturm ist kein Minarett. Eine Litfaßsäule ist kein Minarett. Ein zylindrisch angesammelter Haufen von Steinen vor der Haustür ist kein Minarett. Eine aus Pappe zusammengeschnittene, senkrechte Säule im Garten ist kein Minarett. Ein Plakat an einem Haus mit der Aufschrift "Das ist ein Minarett" macht das Haus nicht zu einem Minarett.


Den Muslimen wird vorgeworfen, zu wenig über ihre Religion aufzuklären. Das ist nur zum Teil wahr. Wir klären schon auf, aber das interessiert die Medien nicht.

Das ging durch die Presse.
Das ist die Art von Protest, die wir brauchen, damit man auf unsere Stimmen aufmerksam wird.
Das ist es, wozu wir euch ermutigen wollen.

Friedlicher Protest gegen das Minarett-Verbot

Solltet ihr ein eigenes Haus oder einen eigenen Garten besitzen, bastelt euch ein Minarett. Egal woraus, wie groß oder wohin (solange es euer Eigentum ist).

Dieser Protest hat zwei Ziele:

1) Die Medien und die Nachbarschaft sehen den Protest und werden sich fragen, warum jemand ein Minarett aufgestellt hat. Man kann so seinen Standpunkt über das Minarett-Verbot (es geht eigentlich ja gar nicht um Minarette) darstellen und die Leute über die Initiatoren aufklären. Das Minarett ist einfach ein Ball, der eure Dawa ins Rollen bringen wird.

2) Das Minarett-Verbot kann durch die obersten Gerichte nur dann gekippt werden, wenn es eine Einzelfallentscheidung gibt. Die aktuellen Klagen werden nicht angenommen, da die Kläger selbst nicht direkt betroffen sind. Wenn offiziellen Stellen (Staatsanwaltschaft, Polizei, Ordnungsamt, Bauamt) euch schriftlich auffordern, das "Minarett" zu entfernen, weil Minarette in der Verfassung verboten sind, dann haben wir den Präzedenzfall.

Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Macht Fotos von eurem Protest.
Schreibt Erfahrungsberichte, wenn ihr deswegen irgendwas erlebt habt.
Solltet ihr einen offiziellen Brief erhalten (was natürlich sehr unwahrscheinlich und lächerlich wäre) dann scannt diesen und schickt an uns.

Wir veröffentlichen euren Protest. Wir sorgen dafür, dass die muslimischen Organisationen, deren Klagen abgewiesen werden/wurden, auf euch aufmerksam werden.

Macht mit bei der Dawa.


Moschee mit Schweinsfüßen und Hakenkreuzen geschändet.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Stadt Castret (Südfrankreich) die Bilal-Moschee von Unbekannten geschändet. Hackenkreuze, Slogans wie „Sieg heil“, „la France aux Francais“ ( Frankreich den Franzosen) und „White power“ verunstalteten die Außenfassade der Moschee.

Ein erschreckender Fall, jedoch kein Einzelfall.

Ähnliches hatte sich im Oktober 2009 in Elsenfeld ereignet. Hier bewarfen vier Männer die Moschee mit Schweineaugen und mit Tierblut gefüllten Ballons.

Schon lange geben Regierungen und prominente Politiker europaweit den Input für Diskriminierung und Unterdrückung. Islamhass wird bewusst geschürt. Und das von ganz oben. Diskussionen über die nationale Identität, Nicolas Sarkozys Wunsch nach „unauffälligen Muslimen", Diskriminierung muslimischer Frauen im Namen der Neutralität und die Forderung nach einem europaweiten Minarettverbot sind nur einige aktuelle Beispiele.

Muss man sich da wundern, dass ein stetig ansteigender Teil der Bevölkerung immer radikaler gegenüber Muslimen wird?
 

 

Quellen:

http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2009/12/13/01016-20091213ARTFIG00126-une-mosquee-profanee-dans-le-tarn-.php

http://www.flickr.com/photos/islam-europe-org/sets/72157622526818149/show/

http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/franken-rhein-main/art12105,986454

Masjid Taiba und der Terror – eine Stellungnahme der Moschee

Hier eine Stellungnahme der Masjid Taiba:

Angefangen hat alles am 05.10.2009 mit einem Bericht des TV-Magazins REPORT MAINZ. Unter der Überschrift “Terrorangst nach der Bundestagswahl – Wie Al Kaida in Deutschland Attentäter rekrutiert“, berichtet das Magazin von einer Gruppe von 10 Männern, die sich angeblich zwecks einer “Terrorausbildung” in einem “Terror-Camp” in Pakistan aufgehalten haben sollen. Augenscheinlich berufen sie sich dabei auf einen internen Bericht des Hamburger Verfassungsschutzes.
Treffpunkt dieser 10er-Gruppe soll unser Moschee-Verein gewesen sein. Aus diesem Grund wird auch vor dem Gebäude der Moschee gefilmt. Eine vorherige Anfrage zu einem Interview gab es natürlich nicht. Den Besuchern des Freitagsgebetes wird vor der Eingangstür bei laufender Kamera ein Foto von einem rasierten jungen Mann präsentiert, mit der Frage, ob diese Person in der Moschee bekannt sei. Keiner der Befragten scheint ihn hier je gesehen zu haben. Als wir das Filmteam auffordern, die Kamera auszustellen, um unsere Besucher nicht zu verunsichern, heißt das dann: “Unsere Fragen sind hier unerwünscht.”
Die negative Ausbeute an zufriedenstellenden Antworten werden dann mit zwei Szenen von aufgebrachten Moscheebesuchern wieder wettgemacht.
Am gleichen Tag berichtet auch schon die WELT mit dem Titel: “Islamisten -Verfassungsschutz beobachtet Dschihad-Gruppe” unter Berufung auf den REPORT MAINZ und den ominösen internen Verfassungsschutz-Bericht. Auch hier ist unsere Moschee mit einem Foto der Außenfassade im Mittelpunkt der Berichterstattung.

Am Tag darauf berichten dann auch schon die Hamburger Morgenpost und das Hamburger Abendblatt mit folgenden Überschriften über die Angelegenheit:

“Hamburger in Terror-Camp ausgebildet” (Hamburger Morgenpost)
“Terrorismusverdacht – ARD: Islamisten-Gruppe in Hamburg” (Hamburger Abendblatt)

Auch in diesen Artikeln wird wieder unsere Moschee (in der Mopo sogar mit Foto) als Treffpunkt für diese Gruppe genannt, die als “gefährlich und gewaltbereit” gilt und von denen einige Männer bereit seien “Selbstmord-Anschläge zu begehen”.
Als Quelle für diese Informationen wird wiederum dieses interne Dokument genannt… jedoch ist es laut Hamburger Abendblatt plötzlich ein “Bericht des Hamburger Verfassungsschutzes und des Landeskriminalamts.

Einen Tag später, am 07.10.2009, gibt es dann wieder einen Bericht in Hamburger Abendblatt, dieses Mal auch mit Foto und dieser Überschrift:

“Islamismus: Treffpunkt ist Moschee am Steindamm – Terrorgefahr: In Hamburg leben 50 “Heilige Krieger”" (Hamburger Abendblatt)


Mittlerweile ist die Anzahl der “gewaltbereiten Djihadisten” auf eine Gruppe von 50 Männern angewachsen…und wer hätte es anders erwartet…:
“Zentrum der rund 50 Hamburger Dschihadisten ist die Taiba-Moschee am Steindamm.” (Zitat / Hamburger Abendblatt)
Aber die große Sensation ist die Herkunft dieser Informationen (wir erinnern uns… erst Hamburger Verfassungsschutz, dann Hamburger Verfassungsschutz und Landeskriminalamt). Jetzt kommt das interne Papier auf einmal vom BKA:
“Das BKA sieht in der “Gruppe ein hohes Gefahrenpotenzial”. Das geht aus einer internen Einschätzung des BKA hervor (wir berichteten).” (Zitat / Hamburger Abendblatt)


Am 11.10.2009 dann endlich etwas mit Hand und Fuß. Abu Askar wurde auf einem angeblichen “Terror-Video” als ein Iraner mit ehemaligem Wohnsitz in Hamburg identifiziert.
Er soll einer derjenigen sein, “die in Videos Deutschland mit Terroranschlägen drohen.” berichtet die WELT
Und:
“Er wird zum „50er-Klub” der Masjid-Taiba-Moschee (früher Al-Quds-Moschee) gerechnet. Dieser Kreis von 50 Personen bildet einen inneren Zirkel unter den 160 Personen, die die Moschee regelmäßig besuchen, und er wird als tauglich für islamistische Aktionen eingestuft.” (Zitat / WELT)
Zudem wird geschrieben:
“Es kommt häufiger vor, dass junge Muslime in Hamburg angeworben und als Islamisten auf Linie gebracht werden.” (Zitat / WELT)
Und weiter:
“Den Islamisten ist so gut wie nie wirklich etwas nachzuweisen. „Die Al-Quds-Moschee ist weiter ein Treffpunkt und eine Drehscheibe für alle möglichen religiösen Krieger”, sagt ein Sicherheitsbeamter. Was aber hinter den Türen der Moschee geschieht, ist kaum bekannt.” (Zitat / WELT)

Das sollte erst mal als Einführung ausreichen.
Oder vielleicht auch nicht…ein Zeitungszitat möchten wir noch bringen:
“Koalition beschließt „BKA-Gesetz light” – Union und FDP haben bei einem ihrer größten Streitthemen Einigung erzielt: der inneren Sicherheit. Das BKA-Gesetz bleibt,…” (15.10.09 – FOCUS)

Wir hoffen, der Groschen ist gefallen.
Falls nicht, dann eben ein wenig deutlicher:

20.09.2009: Die heiße Phase des Wahlkampfes ist angebrochen. Eine Woche später (am 27.09.2009) sollen die Bundestagswahlen stattfinden. Die FDP hat hervorragende Umfragewerte. Sie fordert (gemäß ihrer freiheitlichen Gesinnung) eine Abschaffung des neuen BKA-Gesetzes… und hier insbesondere der sogenannten Vorratsdatenspeicherung, der Online-Durchsuchungen und der geplanten Internetsperren. Zudem sollen auch die EU-Pläne zur Speicherung und Auswertung von Flugdaten verhindert werden. Aber auch die SPD, die GRÜNEN und die LINKE sind gegenüber diesen Gesetzesvorlagen äußerst kritisch eingestellt. Einzig und allein die CDU und natürlich das BKA scheinen verständlicherweise ein ausgeprägtes Interesse an der Umsetzung dieser Gesetze zu haben.
Auf einmal erscheint ein äußerst eigenartiges und befremdliches “Al-Qaida”-Video auf der Bildfläche. Ein glattrasierter und gegelter Bakkay Harrach aka Abu Talha droht im chiken Zweireiher mit Krawatte und rotem Samtvorhang im Hintergrund, der Bundesrepublik Deutschland mit Anschlägen, falls sich die Wähler am Wahltag nicht gegen den Krieg in Afghanistan entscheiden.
Die Bedrohungslage steigt und somit der Ruf nach mehr innerer Sicherheit = mehr Stimmen für das neue BKA-Gesetz.
Dann der Tag der Entscheidung. Am 27.09.2009 wählen Teile des deutschen Volkes einen neuen Bundestag. Es kommt, wie es kommen musste.
Die CDU ist die stärkste Partei und die FDP hat das beste Wahlergebnis seit Bestehen der Partei.
Die Koalition zwischen CDU und FDP war im Wahlkampf bereits vorangekündigt, jedoch ging die FDP noch nie dermaßen stark in Koalitionsverhandlungen mit einer Regierungspartei. Das BKA-Gesetz scheint zu wackeln, denn die FDP hat im Wahlkampf eindeutig dessen Abschaffung gefordert.
Am 05.10.2009 sollen die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP beginnen.

05.10.2009???

War da nicht etwas? Ja, genau! Am 05.10.2009 strahlt die ARD das TV-Magazin REPORT MAINZ aus. Unter anderem wird ein Bericht namens “Terrorangst nach der Bundestagswahl – Wie Al Kaida in Deutschland Attentäter rekrutiert” ausgestrahlt. Verdächtig pünktlich. Die Informationen aus diesem Bericht entstammen angeblich einem internen Dokument vom Hamburger Verfassungsschutz. In folgenden Zeitungsberichten wird die Quelle dieses internen Dokumentes jedoch eruiert. Erst heißt es LKA, aber letztendlich wird das BKA als der Lieferant dieses Dokumentes ausgemacht.
Auch in den folgenden Tagen gibt das BKA bereitwillig Auskunft über die Gefährdungslage und bringt offen unseren Moschee-Verein und einige seiner Besucher damit in Verbindung. Die Dienste werden kurzfristig aktiviert und diverse Besucher unseres Moschee-Vereins werden (z.T. verdächtig auffällig) beschattet und zu kurzen Gesprächen kontaktiert.

Ich (der Verfasser dieses Artikels) persönlich hatte das Vergnügen, mit einem Vertreter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz zu sprechen. Bereitwillig gab er mir Auskunft darüber, dass dieses interne Dokument aus dem REPORT MAINZ-Bericht nicht vom Verfassungsschutz stamme.
Zum 15.10.2009 entspannte sich die gesamte Lage wieder. Die Dienste scheinen ihre “offene Beschattung” eingestellt zu haben und die Medien berichten auch nicht mehr in diesem Ausmaße über unsere Moschee. Kein Wunder. Am 15.10.2009 endeten die Koalitionsverhandlungen zum Thema Sicherheit/Justiz zwischen CDU und FDP…hier nochmal das Zitat aus dem FOCUS:
“Koalition beschließt „BKA-Gesetz light” – Union und FDP haben bei einem ihrer größten Streitthemen Einigung erzielt: der inneren Sicherheit. Das BKA-Gesetz bleibt,…” (15.10.09 – FOCUS)

Warum man den ganzen medialen Zirkus nicht schon viel früher, nämlich im März/April 2009 veranstaltet hat, als offensichtlich wurde, dass einige Menschen mit Reiseziel Pakistan abheben wollten, ist nun auch klar. Terror-Schlagzeilen schüren Angst. Angst ist eine Autobahn für Sicherheitsgesetze. Und der beste Zeitpunkt, diese Ängste zu bedienen ist natürlich kurz vor den Wahlen und pünktlich zu den Koalitionsverhandlungen.


Geschätzte Geschwister im Islam und geehrte Besucher,

unser Moschee-Verein sieht sich als Opfer einer großen Medienkampagne, einem schlechten geheimdienstlichen Schmierentheater und einer fingierten politischen Posse.
Unsere Moschee ist ein offenes Gebetshaus. Jeder ist herzlich eingeladen, uns zu besuchen und sich über unser Angebot zu informieren.
Weder werden bei uns Kämpfer für den Djihad angeworben, noch bringen wir Islamisten auf Linie.

In unseren Räumlichkeiten finden keine illegalen oder sonst wie konspirativen Treffen und Verschwörungen statt. Abgeschlossen sind in unserem Gebäude nur menschenleere Räume.
Sobald in einem Raum ein Unterricht, ein Gebet, eine Unterhaltung oder eine Diskussion stattfindet, dann ist dieser Raum offen und für jeden Besucher zugänglich.
All unsere Unterrichte, egal ob für Kleinkinder, Jugendliche oder Erwachsene, finden in deutscher Sprache statt und sind für JEDEN offen.
Die Predigt zum Freitagsgebet wird zwar in arabischer Sprache gehalten, jedoch findet im Anschluss an das Gebet eine Versammlung im Unterrichtraum statt, wo es eine deutschsprachige Erläuterung der Predigt gibt.
Die Inhalte der angebotenen Unterrichte und der Predigten befassen sich mehrheitlich mit der Glaubenslehre (Aqida) des Islams und hier insbesondere mit dem Wesen des islamischen Monotheismus (Tauhid). Außerdem wird sich viel mit der Auslegung
von Quran-Versen und Überlieferungen (Tafsir) befasst. Politik und aktuelle Kriegsgeschehen sind nicht Inhalt unseres Unterrichtsstoffes.

All das kann jederzeit überprüft und bestätigt werden.
Es wird weder in Unterrichten und Predigten, noch in konspirativen Versammlungen innerhalb der Moschee Werbung für jedwede Kampforganisationen gemacht.


Unsere Moschee ist für jeden frei zugänglich. Für jeden Muslim und jeden Nichtmuslim. Ein anständiger Mensch genießt bei uns vollkommenes Gastrecht.
Wir erkundigen uns grundsätzlich nicht über die Herkunft, die politische Gesinnung oder die zukünftigen Reisepläne unserer Besucher.
Es ist jedoch ausdrücklich verboten, ohne die Einwilligung des Moschee-Vorstandes einen Unterricht, Vortrag oder eine Predigt abzuhalten. Nur vertrauenswürdige Personen dürfen solche durchführen und der Moschee-Vorstand hat immer ein waches Auge darauf.


FAZIT: Die Masjid Taiba ist ein Moschee-Verein mit einem Angebot an diversen Unterrichten und Vorträgen. Sollte es tatsächlich Muslime geben, die Deutschland verlassen haben um in Afghanistan oder anderswo zu kämpfen, dann waren für diese Entscheidung weder die Gebete, noch die Unterrichte und Vorträge in unserer Moschee der Auslöser dafür. Jedem in der Moschee ist bekannt, dass sich der Fokus der hiesigen Sicherheitsorgane speziell auf unseren Moschee-Verein richtet. Sollte also ein Besucher ein solches Vorhaben der Ausreise mit sich tragen, dann würde er diese Absicht sicherlich nicht ausgerechnet in unserer Moschee besprechen. Für alles was außerhalb der Moschee passiert, z.B. in den Wohnungen unserer Besucher, im Internet oder anderswo, kann und will die Masjid Taiba keine Verantwortung übernehmen.


Liebe Leser dieses Artikels,

öffnet die Augen fürs Wesentliche und erkennt die Zusammenhänge dieser Vorkommnisse.
Fernsehsender, Zeitungen und Internetblogs sind nie wirklich neutral und oft sogar Handlanger in der hiesigen Politik.
Sogar die Sender des öffentlich rechtlichen Fernsehens sind oft durch ihre Intendanten politisch gebunden oder zumindest beeinflusst.

Der REPORT MAINZ z.B. wird vom SWR (Südwestrundfunk) produziert. Baden-Württemberg wird von der CDU regiert (FDP als Koalitionspartner) und ein Blick auf den Artikel zum REPORT MAINZ bei Wikipedia (unter Geschichte) sagt schon einiges über ihre politische Neutralität aus.
Wir freuen uns über Eure Unterstützung.


Eure Masjid Taiba

Quelle: http://www.masjid-taiba.de/index.php?option=com_content&view=article&id=110&

Minarette in der Schweiz – Muslime allgemein

Assalamun Aleikum wa Rahmetullahe wa Barakatuh

Minaretten sind im Moment in der Schweiz ein brisantes Gesprächsthema. Wenige Menschen sind dafür, den Bau von Minaretten zu erlauben, die Mehrheit der Schweizer Bewohner ist aber dagegen – dies aus verschiedenen Gründen.

Welche? Gehen wir doch mal ein wenig darauf ein:

•Da wird zum Beispiel genannt, dass dann mit der Zeit sicher Lautsprecher installiert würden und der Muezzin zum Gebet ruft – was klar nicht vorgesehen ist.

•Es wird auch erwähnt dass in islamischen Ländern auch keine Kirchen gebaut würden – Das ist aber nicht richtig! Schaut euch mal in muslimischen Ländern um!

•Viele nennen als Gegengrund auch, dass man damit dem Islam zuviele Freiheiten gibt – welche denn bitte sehr? Sind es nicht die gleichen Freiheiten die alle andern Religionen und zum Teil sogar Sekten schon lange haben?!
Man spricht immer wieder von Integration, Religionsfreiheit und Völkerverständigung, aber anstatt sich mit den Muslimen zu verständigen, sie ihre Religion leben zu lassen, versucht man sie auf allen Wegen zu provozieren. Wo bitte sehr ist hier die Völkerverständigung? Integration, wie soll man sich den integrieren wenn man falsch dargestellt wird und daher gar nicht erst willkommen ist und eine Chance erhält?

Sogar ich als Schweizerin werde in der Schweiz wie eine “von diesen muslimischen Ausländern” behandelt, dass man mich oftmals auf Hochdeutsch (so in halbem Kauderwelsch) anspricht, das kann ja noch gehen, aber dass man hinter und vor mir über mich lästert, finde ich da allerhand. Soll noch einer sagen, wir seien es die keine Manieren hätten!

Ich kann verstehen, dass viele Menschen vor Fremden und Unbekannten Angst haben, aber um dies zu ändern, sollte man versuchen die Angst zu überwinden und sich mit dem Unbekannten zu befassen.

-Es gibt Bücher über den Islam (aber bitte von Muslimen geschrieben, nicht von “Experten” etc.)
-Es gibt viele ehrliche und informative Webseiten über den Islam
-Zu guter Letzt gibt es auch die Möglichkeit uns Muslime einfach direkt anzusprechen.

Ja, natürlich! Ich bin sicher die meisten Muslime würden sich darüber freuen und Fragen beantworten. Auch ich werde manchmal im Zug von fremden Menschen angesprochen. Vor allem wenn sie merken, dass ich Deutsch spreche, wird ihr Interesse geweckt und der eine oder Andere traut sich, mich anzusprechen und mir Fragen zu stellen. Ich beantworte diese Fragen ALLE sehr gerne, sofern man mich anständig anspricht und mich nicht nur provozieren will.

Also sollten die Menschen Mut fassen, uns Muslimen eine Chance geben Ihr Bild vom Islam zu korrigieren, indem sie nicht nur hören und schauen was in den Medien gebracht wird, sondern uns, die Hauptdarsteller, zu Wort kommen lassen.

Anti-Minarett Initiative – Muslime erhalten Unterstützung

As salam alikoum wa rahmatullahi wa barakatuhu

Im Abstimmungskampf zur Initiative “Gegen den Bau von Minaretten” erhalten die Muslime Unterstützung. Der schweizerische Rat der Religionen, bestehend aus Juden, Christen und Muslimen, geht gegen diese Volksinitiative an.

Es gibt also doch Menschen, die merken, dass es der falsche Weg ist, wenn man solche Initiativen startet und Minarette so bitter bekämpft.

Der Rat der Religionen will sich dafür einsetzen, den religiösen Frieden in der Schweiz zu schützen. Durch Kampagnen gegen Muslime, Moschee und Minarette werde das Gegenteil erreicht.

Das grösste Argument des Rat der Religionen gegen diese Initiative ist, die Religionsfreiheit. Gemäss dem grundlegenden Freiheitsrecht hätten in der Schweiz normalerweise alle Menschen das Recht ihren Glauben innerhalb der Gesetzesgrenzen frei und offen auszuüben.

Die Volksinitiative ist nicht nur eine Angriff auf die Religionsfreiheit der Muslime, sondern auch Ausdruck von Ängsten der Bevölkerung. Ängste der Menschen müssen ernst genommen werden, aber mit einem Verbot von Minaretten wird diese Angst wohl nicht beseititgt werden.

Ich bin derselben Meinung wie der Rat der Religionen.

Wenn wir die Ängste der Menschen in unserem Land verstehen und gemeinsam für einen offenen Austausch der Menschen untereinander sorgen, wird dies viel mehr nützen.

Man sollte allgemein daran gehen, mit den Muslimen in diesem Bereich zusammenzuarbeiten und für breite Aufklärung sorgen. Gemeinsame Anlässe, vermehrte Tage der offenen Tür in den Moscheen sowie Informationsanlässe könnten, so Allah will, vielen Menschen helfen, einige Vorurteile und Ängste abzubauen und objektiv uns Muslimen zu begegnen.

Auch wir Muslime, tragen nicht immer dazu bei, dass ein positives Bild von uns ensteht.

Es gibt hier in der Schweiz und auch in anderen Ländern so viele muslimische Organisationen, manche stehen sich fast verfeindet gegenüber, zum Teil aus nicht nachvollziehbaren Gründen und viele Organisationen sondern sich ab und legen überhaupt keinen Wert auf eine Verständigung mit anderen Religionen oder einer angemessenen, offenen Integration.
Diese sollten sich einmal bewusst sein, dass auch sie dazu beitragen, solche Ängste zu verstärken.

Auch ich bin am Anfang meines Weges auf Muslime gestossen, die leider nicht alle Facetten des Islams wirklich praktizieren und/oder verstanden haben.

Kurz nach meinem Überbritt zum Islam vor mehr als 8 Jahren al hamdulillah, habe ich mehrere Vereine und auch Moscheen angeschrieben mit vielen für mich wichtigen Fragen, auch zur täglichen Ausübung meiner neuen Religion. Ich habe keine einzige Antwort erhalten, nicht nur keine Antwort, sondern überhaupt keine Reaktion auf meine insgesamt 10 verschickten Briefe. Traurig nicht?

Nun stellt man sich vor, ein Nichtmuslim wendet sich an diese Stellen und ist wirklich daran interessiert mehr über den Islam zu erfahren, die Muslime besser zu verstehen und sich objektiv ein Bild machen zu können.
Lässt man diese Menschen im Regen stehen? Was hätte der Prophet Muhammed (s.a.s) getan? Schämen sollten wir uns.

Islam heisst nicht nur für sich seine Religion leben, sondern auch diese zu zeigen und danach zu handeln. Wir Muslime müssen uns bei jeder Handlung bewusst sein, dass wir damit unsere Religion, den Islam repräsentieren.

Der ganze Text zu der Minarettinitiative und der Unterstüzung des Rat der Religionen ist hier zu finden: http://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft…true&ty=st

KarinY.

Eine Discothek wird zu einer Moschee – inshaAllah mit unserer Hilfe!

Die Geschwister der Masjid as-Sunnah haben die einmalige Möglichkeit, eine ehemalige Discothek aufzukaufen und aus dem Gebäude-Komplex einen Ort zu machen, an dem Allah, der Allbarmherzige angebetet wird und die Dawa vorangetrieben wird. Außerdem ist es in der Planung, dort einen Kindergarten zu eröffnen.

Da es oft Kritik gibt, dass wir Muslime so oft zu Spenden aufrufen, möchten wir folgendes sagen: Nach dem jahrelangen Tiefschlaf der Muslime in Deutschland ist es zwangsweise nötig, dass wir für die Dawa in Deutschland Geld benötigen und wenn einzelne Geschwister von uns in Not sind, so versteht es sich inshaAllah von selbst, dass wir alles Mögliche dafür tun, um ihnen zu helfen.

Man sollte sich nun selbst fragen: Wie oft machen wir uns Gedanken darüber, wenn wir Geld für nichtreligiöse Zwecke ausgeben und im Vergleich dazu, wenn es heißt: Spende für die Schwester, Spende für den Bruder, Spende für die Moschee?

Und was das Spenden für eine Moschee betrifft: So wird jeder, der das Projekt mit Geld unterstützt, inshaAllah den Lohn dafür bekommen, solange die Moschee aktiv ist und Geschwister dort ihr Gebet verrichten.

Kontodaten:

Inhaber: Islam. Kulturz. Masjid As Sunnah e.V.
Kto.: 3148699
Blz.: 31050000
Zweck: Spende Moschee

Zum Schluss noch ein Kommentar, der auf Youtube gepostet worden ist:

wenn 100.000 muslime in deutschland nur 1€ geben würden, hätte man diese moschee mit leichtigkeit!!!!!!! möge diese nachricht 100.000 erreichen je rab.

Brücken bauen, nicht Spalten

Wir haben oft angesprochen, dass wir uns nicht verstecken dürfen. Wir müssen Stolz auf unsere Religion sein und den Menschen erhobenen Hauptes zeigen, was der Islam wirklich ist. Ein “Tag der offenen Moschee” kann dazu beitragen, wenn dieser auch richtig genutzt wird und nicht in einer “Moscheebesichtigung” endet. Denn selbst wenn die Menschen den Islam nicht annehmen, ist es doch ein Erfolg, wenn sie dem Islam nicht voller Vorurteile entgegenblicken. Doch ändert das nichts an der Tatsache, dass wir den Islam als den einzigen richtigen Weg betrachten, was aber auch nicht im Widerspruch zum Dialog steht.

Hier ein Beispiel, wie es funktionieren kann:

Mehr Muslime in Deutschland als gedacht

Unsere Islamophoben, Islamkritiker und die selbsternannten Islamexperten dürfen sich freuen: Der Islam verbreitet sich nämlich nicht nur schneller als eigentlich angenommen, sondern es sind ohnehin schon viel mehr Muslime in Deutschland als gedacht. Eine Umfrage im Auftrag des Innenministeriums hat ergeben, dass bis zu 4,3 Millionen Muslime in der Bundesrepublik leben.

http://www.welt.de/politik/article398481…artet.html

Viele Menschen hoffen, dass die Anzahl der Muslime weniger und die Kirchen wieder voller werden, doch das ist nicht der Fall. Im Gegenteil: „Allein im Bistum Essen müsse der Gottesdienst in 96 von 350 Kirchen eingestellt werden“ berichtet der „Focus“.

http://www.focus.de/politik/deutschland/…19798.html

„School-Scout“ schreibt sogar, dass „die Zahl der Kirchenbesucher zwischen 1950 und 2000 von zwölf auf fast vier Millionen zurückgegangen sei“.

Mit einem aggressiven Vorgehen von islamischer Seite hat das mit Sicherheit nichts zu tun, denn in Deutschland gab es bis heute nicht einen Terroranschlag von Muslimen oder eine Zwangsbekehrung zum Islam. Allein die Definition „Muslim“ untersagt automatisch einen Zwang, denn Muslim ist nur, wer sich Allah hingibt und nicht wer dazu gezwungen wird sich Allah hinzugeben.

Die Kirchen werden weniger und nehmen kaum noch Steuern ein, warum sollte auch jemand für Lügen Geld bezahlen, denken sich immer mehr vermeintliche Christen. In meinem Bekanntenkreis, der zu einem großen Teil aus ehemaligen Christen besteht, höre ich durchgehend, dass mit 18 Jahren das Alter erreicht ist, um aus der Kirche auszutreten.

Die Kirche befindet sich ganz offensichtlich in einer Krise und um diese wegzureden und damit die Leute nicht auf den Gedanken kommen zu der besseren – weil richtigen- Religion zu konvertieren, wird der Islam so gut es geht nur von der radikalisierten Seite gezeigt bzw. ignoriert. Oder habt ihr schon einmal im Fernsehen eine Sendung über die Spiritualität des Gebetes gesehen ?

Auf folgendem Bild ist diese Ausklammerung von Deutschen Muslimen gut zu erkennen. Es soll bewusst der Islam in eine “ausländische Religionsrolle” gedrängt werden. Es ist eine Irreführung festzustellen:

http://www.welt.de/multimedia/archive/00…38275a.jpg

Wo sind dort die deutschen Konvertiten? Wenn ich alle Muslime auf dem Schaubild zusammenrechne, erhalte ich eine Zahl von knapp 4 Millionen Muslimen. Dreihundertausend Muslime fehlen also. Somit wären die Deutschen ca. mit den Muslimen aus dem Nahen Osten auf einem Platz, also an dritter Stelle. Wurde diese Zahl bewusst vertuscht? Möchte man geheim halten, dass immer mehr Deutsche sich freiwillig zu dem Islam bekennen und dass sogar mehr als die Hälfte davon Frauen sind ?

Lange kann man die Augen nicht mehr zu machen vor dem Islam, der sich komplett ohne Waffen auf friedliche Weise entfaltet. Zwei- bis viertausend Konvertiten jedes Jahr, das ist nicht zu verheimlichen.

http://www.welt.de/politik/article398481…artet.html

Auf der anderen Seite müssen sich die Muslime auch so verhalten, wie es der Islam von ihnen verlangt. Denn die Masse alleine kann nichts bewirken. Und an dieser Stelle weisen wir auf diesen Artikel hin

Achtung: Wichtige Information!

Allahs Friede auf Euch, meine lieben Geschwister im Islam!

Was es bedeutet Muslim zu sein, das verstehen viele Nichtmuslime wie auch so einige Muslime nicht. Aber wir sind uns sicher alle darüber einig, dass es weit über dem Häckchen unter dem Feld “Konfession: Islam”, auf einem Formular, geht. Es ist nicht bloß eine Religion, sondern ein Lebensziel. Ein ständiges Bestreben, sich für den Einzigen und Einen Schöpfer zu verbessern, sein eigenes Ego zu bekämpfen, mit der Ausrichtung auf ein gottgefälliges, besonnenes Leben. Darunter fällt, dass der Islam als Lebensform das Denken des Muslims dahingehend ausprägt, nützlich für die gesamte Gesellschaft zu sein. Haben wir uns also heute die Frage gestellt, wem war ich an diesem Tag von Nutzen? Wem habe ich eine Sorge von den Sorgen dieses Lebens abgenommen oder eins seiner Probleme erleichtert? Habe ich heute, an diesem Tag, der eine Distanz weniger zum Tod darstellt, etwas für mein Jenseits vorausgeschickt? Habe ich meinen Beitrag an dem Gemeinwohl der Muslime geleistet?

Oder mal aus einer anderen Perspektive betrachtet, liebe Geschwister im Din (Religion, hier Islam):

Wie steht es um die Situation der Moscheen hier in Deutschland? Können wir es uns erlauben und vor Allah, dem Allmächtigen, vertreten, auch nur eine einzige Moschee zu verlieren? Insbesondere eine, die deutschsprachigen Unterricht anbietet, was in unserer momentanen Situation eher den berühmten Tropfen auf dem heißen Stein darstellt. Moscheen, die auf deutsch predigen, sind so elementar für unsere muslimische Jugend und unsere konvertierten Geschwister, dass es nahezu einer Katastrophe gleichkommt, auch nur eine zu verlieren! Und genau dieser Katastrophe schlittern wir entgegen, wenn wir als Umma von Mohammed, Allahs Segen und Heil auf ihm, jetzt nicht schnell etwas unternehmen. Alles Weitere erfährt ihr von unserem Bruder Abu Hamza alias Pierre Vogel: