Holland verbietet Schächten: Juden und Muslime empört
Das Parlament hat das rituelle Ausbluten der Schlachttiere verboten. Juden und Muslime sehen einen "Widerspruch zur Religionsfreiheit": Die Gläubigen würden "abqualifiziert als Menschen, die etwas Schlechtes tun".
So startet das rechtsradikal Regime ihre ersten Verbote. Doch wurde dabei nicht bedacht, dass das Schächten auch bei den Juden ein Muss ist. Daher wird dieses Verbot nicht lange halten, da die "armen" Juden auch davon betroffen sind.
Trotz heftiger Proteste von Juden und Muslimen werden in den Niederlanden Schächtungen verboten. Mit deutlicher Mehrheit stimmte das Parlament in Den Haag am Dienstag für eine entsprechende Verordnung, die das Schlachten von Tieren ohne Betäubung untersagt. Das Schächten ist Gläubigen sowohl im Islam als auch im Judentum vorgeschrieben.
Prozess gegen Islamgegner Wilders wird fortgesetzt

Wegen Anstachelung zu Hass und Diskriminierung von Muslimen stand Geert Wilders vor Gericht, dann platzte der Prozess. Jetzt wird das Verfahren wieder aufgenommen.
Auch wenn er im Diesseits seinen Prozess nicht bekommt, wird er inshallah im Jenseits seinen Prozess bekommen. Und wenn er nicht bereut und den Islam annimmt, dann sieht es schlecht für ihn aus.
Geert Wilders entfacht ein Feuer, doch ist es Begeisterung?
Es werden große Unruhen erwartet, wenn Wilders seine Macht weiter ausbreiten kann.
Ob für uns Muslime seine Wahl eine Art Weckruf darstellt, den wir zu nutzen wissen, oder ein dumpfer Schlag
ins Gesicht sein wird, das entscheidet sich in den nächsten Monaten. Schuld haben allemal wir selber, denn jedes Volk bekommt den Führer, den es verdient
Drei Monate vor der Parlamentswahl sieht sich die PVV im Aufwind. Dem vorläufigen Ergebnis vom Donnerstag zufolge verdrängte sie im östlich von Amsterdam gelegenen Almere die Sozialdemokraten von der Macht. In Den Haag, dem Sitz der Regierung, wurde Wilders Partei zweitstärkste Kraft. Nur in diesen beiden Städten war die Partei angetreten. Dort hatte sie bei den Europawahlen im vergangenen Sommer besonders gut abgeschnitten.
Der Sieg der Partei für die Freiheit bei den Kommunalwahlen könnte die Niederlande dauerhaft verändern. Die politischen Gegner des Rechtspolitikers Geert Wilders fürchten gar soziale Unruhen wie in den Pariser Vorstädten, sollte dieser seinen Erfolg bei der Parlamentswahl wiederholen können.
Wilders’ Partei für die Freiheit (PVV) schaffte es bei den landesweiten Kommunalwahlen in der Gemeinde Almere aus dem Stand heraus, die sozialdemokratische Partei der Arbeit (PvdA) zu verdrängen und bekam fast 22 Prozent. In der Regierungshauptstadt Den Haag zieht die PVV als zweitstärkste Kraft nach den Sozialdemokraten in den Rat ein. Die Kommunalwahl gilt als Test für die vorgezogenen Neuwahlen, die am 9. Juni stattfinden.
Umfragen sehen Wilders derzeit auf dem zweiten Platz. „Wir werden die Niederlande zurückerobern von der linken Elite, die immer noch an den Islam, an Multikulti, an den Unsinn von Entwicklungshilfe und den europäischen Superstaat glaubt“, verkündete Wilders nach Bekanntgabe der Ergebnisse.
Sein Gegenkandidat in Almere, Shangram Karim, hat davor schon jetzt Sorge: „Wilders vergiftet das Zusammenleben. Wenn seine Partei hier künftig noch stärker wird, brennen Autos, und es drohen Unruhen wie in den Pariser Vorstädten“, prophezeit der 21-Jährige aus Bangladesch.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zukunft entwickelt. Möge Allah den Muslimen den Sieg schenken und möge Allah das Volk zu einem kämpferischen Volk machen, das nicht klein bei gibt, sobald es eine Prüfung erlebt.
Beatrix entscheidet auf Neuwahlen – Geert Wilders hat gute Chancen
Königin Beatrix hatte die vergangenen zwei Tage mit politischen Beratern und den Vorsitzenden der Parteien nach einem Ausweg aus der jüngsten Krise gesucht. Die Drei-Parteien-Koalition von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende war wegen eines Streits über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes am Samstag zerbrochen. Das Kabinett konnte sich nicht einigen, ob die rund 2000 niederländischen Soldaten wie geplant bereits in diesem Jahr abgezogen werden sollen. Die NATO hatte die Niederlande um eine Verlängerung des Einsatzes über den geplanten Abzugstermin im August hinaus gebeten.
Niederländische Medien berichteten derweil, Balkenende schließe eine Koalition seiner Partei Christdemokratischer Appell (CDA) mit der "Partei für die Freiheit" (PVV) des Anti-Islam-Populisten Geert Wilders nicht aus. Einen Aufruf der sozialdemokratischen PvdA an den CDA, auf keinen Fall mit Wilders zusammenzuarbeiten, wies Balkenende zurück. "Wir schließen niemanden von vornherein aus", sagte er im Fernsehen.
Zwar wird es voraussichtlich zu keiner Verlängerung des Afghanistaneinsatzes kommen, jedoch Geert Wilders hat schon diverse Vorschläge auf seinem Tisch liegen, die er bei den Koalitionsverhandlungen besprechen wird.
Was kann unsere Niederländischen Brüder und Schwestern erwarten:

- 5-jähriger Einwanderungsstopp für Muslime, Verbot doppelter Staatsbürgerschaften.
- Staatliche Maßnahmen gegen die "Islamisierung" der Niederlande
- Eingrenzung der Freiheiten für Muslime
- Betonung der christlichen, jüdischen und humanistischen Kultur in der niederländischen Verfassung
- Keine neuen EU-Beitritte, im Falle des Eintritts der Türkei Austritt der Niederlande
- Verbot des Kopftuches im Staatsdienst, Burka-Verbot in der Öffentlichkeit.
- Verbot der Errichtung weiterer Moscheen und Koranschulen
- Einbürgerung nur nach 10 Jahren Aufenthalt, in denen die Einwanderer gearbeitet haben und nicht kriminell waren
- Einführung von "Umerziehungslagern" (Bootcamps)
Ein allgemeiner Rechtsrutsch der Niederlanden, was sich auf alle Ausländer und besonders auf Muslime auswirken wird
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Partij_voor_de_Vrijheid
http://www.flickr.com/photos/erensdh/3658391617/
http://www.n-tv.de/politik/Niederlande-waehlen-am-9-Juni-article743721.html
Mord an einer Muslima – war das der zweite Fall?
Letzten Montag wurde eine Muslima in den Niederlanden ermordet.
Die deutschen Medien schweigen noch, deshalb sind wir auf Berichterstattungen der türkischen und niederländischen Agenturen angewiesen.
So viel steht aber Fest:
Bei dem Opfer handelt es sich um die 33-jährige, in der Türkei geborene Muslima Arzu Erbas, Mutter von zwei Kindern. Sie ist in den Niederlanden relativ bekannt, da sie dort mehrere Kinderbetreuungseinrichtungen gegründet hat.
Die einflussreiche Zeitung der Türkei „Hürriyet“ berichtet über den Mord auf der ersten Seite, zusammen mit einem Bild des Vaters der Ermordeten, der in Rize, dem Geburtsort von Arzu Erbas, lebt.
Der Vater beschreibt Arzu als eine „beliebte Businessfrau in den Niederlanden“.
Der Mord geschah am Montag, dem 10.August um 18:40, nachdem Arzu Erbas Feierabend hatte und auf dem Weg zu ihrem Auto war. Ein Mann kam von hinten und stoch Arzu Erbas nieder. Das Motiv des Angreifers ist nicht nur uns unklar, sondern auch der niederländischen Polizei.
Aus diesem Grund bitten sie im Fernsehen darum, dass sich mögliche Augenzeugen des Mordes bei ihnen melden.
Wir wissen nicht, warum Arzu getötet wurde, wir wissen nicht wer dahinter steckt und ob er vielleicht selber ein Muslim war. Wir hüten uns auch vor voreiligen Behauptungen, dass der Mord aus fremdenfeindlichen oder gar antiislamischen Gründen geschah, doch eines ist auf jeden Fall klar: Arzu Erbas war wie auch unsere Schwester Marwa, zweifelsohne ein Musterbeispiel der Integration.
Ein Beitrag über den Mord veröffentlicht „Kanal Avrupa“ (türkisch für „Kanal Europa“). Der Sender ist ein türkischer Kanal, welcher seinen Sitz jedoch in Deutschland (Duisburg) hat.
Weitere ausländische Quellen:
http://www.dutchamsterdam.nl/728-amsterd…press_905/
http://mixmode.blogspot.com/2009_08_01_archive.html
http://arama.hurriyet.com.tr/arsivnews.aspx?id=12259893



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